Beiträge von Pamela

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    Mein Mann hatte gestern die volle Genderkacke-Breitseite in unserer Apotheke.

    Er holt Medikamente für Julia auf Rezept ab.

    Die Apothekerin holt die Sachen, gibt sie ihm und sagt: "Und zur Anwendung fragen Sie am besten ihre Frau, der Arzt (!!! - wir sind bei einer Ärztin!!!) hat ihr sicher einiges dazu erzählt."

    Mein Mann ganz cool: "Meine Frau wird mir da nicht weiterhelfen können, bei der Kinderärztin war nämlich ich dabei."

    Mein Kind liebt Brokkoli. Das hat schon mal zu tiefer Verwunderung bei anderen Erwachsenen geführt.

    Wir sind auch aus unserem ersten richtigen Campingurlaub zurück, sonst waren das ja immer nur verlängerte Wochenenden für Festival und so.

    Das Fazit:

    - Es hat mir sensationell gut getan. Ich fühl mich wie neu geboren, einmal komplett Reset auf Null.

    - Das Konzept Campingurlaub hat unschlagbare Vorteile: Meist direkt am Meer, so nah gibts keine FeWos, das Kind kann frei laufen, allein zum Spielplatz, es ist bezahlbar im Vergleich zu Hotel oder FeWo.

    - Ich will mehr Komfort als wir jetzt im Zelt hatten. Wir planen für in zwei Jahren (nächstes Jahr fällt der Urlaub einer größeren Baumaßnahme am Haus zum Opfer) einen Wohnwagen oder ein MobileHome direkt am Platz zu mieten.

    Wir sind bei einer ehemaligen Rabin zu Besuch. Es entsteht eine Diskussion zwischen der Gastgeberin und ihrem schon älteren Kind.

    Julia flüstert zu mir: Ist sie eine Rabin?

    Ich: Ja.

    Julia: Warum ist sie dann so streng zu ihrem Kind?


    Bei meinem Kind kam also an, bei den Raben dürfen die Kinder tun und lassen, was sie wollen...irgendwas mach ich scheinbar falsch...

    Im Krippenbereich gab es eine oder zwei Toiletten komplett ohne Sichtschutz und zustzlich noch zwei oder drei mit Kabine und Schwingtür. Allerdings so niedrig, dass Erwachsene drüber schauen können.

    In den Kindergartenbereichen nur letzteres.

    Da wäre ich sehr interessiert, von anderen mehr zu erfahren, wie sie das mit jungen Eltern erlebt haben, wo die sich informieren, ob es das Bedürfnis nach Austausch überhaupt gibt usw.

    Eine Freundin von mir liest viele Bücher zum Thema und tauscht sich mit ihren älteren Schwestern und mir aus.

    Dieses "AP um jeden Preis" stelle ich bei ihr auch fest, sie geht permanent über ihre Grenzen, das nimmt echt schon ungesunde Züge an.

    Ich versuche immer, da ein bisschen einen Gegenpol darzustellen, ihr zu zeigen, dass das Kind keinen Schaden nimmt, wenn sie auch mal auf ihre Bedürfnisse achtet. Hoffnungslos.

    Ich hab auch schon versucht, sie hier ins Forum zu locken, das klappt leider auch nicht.


    Es sind 4 Jahre Altersunterschied zwischen ihr und mir als auch zwischen unseren Kindern.

    Ihre Schwestern haben beide schon ältere Kinder, zwischen 6 und 15 schätz ich jetzt mal.