Beiträge von Mondkalb

    Danke Euch. Bei neue Beiträge sind nur welche von gestern und vorgestern. Unbeantwortete oder ungelesene trifft es auch nicht. Ich suche quasi wie hier, eine Ansicht aller von MIR ungelesenen Beiträge. Das scheint es dort aber nicht zu geben?


    Edit: wo ich die eigenen finde hatte mir oben jemand erklärt, das hab ich kapiert. Das war nur als Beispiel dafür, dass Beiträge aus der Aktive Themen Liste verschwunden sind...


    Edit2: also, wenn ich die schubse, sind sie wieder drin?

    Ich stell mich irgendwie zu blöd an #schäm


    Oben hatte jemand erklärt "Neue Beiträge" heißt im KRF "Aktive Themen". Ich verstehe das nicht, meine Beiträge tauchen dort alle nicht (mehr?) auf, obwohl nicht alles verkauft wurde.

    Was ist denn die Definition von "Aktive Themen"? Zeitluch begrenzt?


    Eigentlich ging ich bisher immer nach dieser Liste, jedes einzelne Unterforum zu durchforsten ist mir ehrlich gesagt zu aufwendig...

    Mondkalb , ohje, so gar nichts gekochtes? Nudeln oder so?

    Das klingt sehr zermürbend.

    Ich hole das mal wieder hoch. Eine Weile haben wir uns mit Reis- und Maiswaffeln über Wasser gehalten, dann ging plötzlich nichts mehr, nichtmal rohe Nudeln, er hat Hartweizengrieß pur gelöffelt und Brühe getrunken... Das war echt hart.

    Die Ärztin meinte nur, Kind ist topfit...


    Dann hat er plötzlich einen Sprung gemacht, 5 cm gewachsen, wäscht sich selbst die Hände und hat letzte Woche den ersten bleibenden Zahn bekommen und, jetzt kommts: er ißt grade sein SECHSTES Frischkäse- Toastbrot (die großen!) in Folge 8o


    #laola


    Ich weiß, das kann morgen wieder anders sein, aber ich freue mich über jeden kleinsten Fortschritt! Durchhalten!

    Drahtesel das klingt nach einem speziellen Fall, ich vermute Mal Diss? Sonst würde das doch an die abgeben werden, bei der's funktioniert (hatten im Team diese Situation auch schon). Ich kenne es darüberhinaus nur so, dass falls die Präparation im dritten Versuch auch noch scheitert, wird nach Ursachenforschung, die Methode gewechselt, 1 Jahr lang macht das keine:r.


    Oder verstehe ich dich da falsch und rs geht darum, dass die These nicht bestätigt wurde? Auch negative Ergebnisse sind Ergebnisse, allerdings in den meisten Fällen schwerer zu publizieren.

    Appelstien, ja, ich kenne das eigentlich auch nur so (wahrscheinlich macht mich deshalb dieser starre Job gerade so irre ;) ). Oben hatte ich das mal angerissen, dass da eben leider noch viel unbezahltes dazukommt... Da ändert aber auch die Stechuhr nichts dran, weil z.b. peer Reviews offiziell nicht zur bezahlten Arbeit gehören.

    Das geht mir tatsächlich ganz anders. Mir tut es gut, meine Kreativität mit Hochfahren des Rechners einzuschalten, während der Arbeitszeit das Maximum aus mir rauszuquetschen und mit Runterfahren des Rechners wieder in meinen Normal-Modus zu wechseln. Rund um die Uhr Ideen absondern zu müssen ist anstrengend - und meiner Erfahrung nach leidet die Kreativität nach einer Zeit darunter.


    Zeiterfassung ist auch nicht automatisch bürokratisch. In der Früh und am Nachmittag die Chipkarte an das Stempelgerät zu halten, ist doch kein Ding.

    sehr interessant, wie unterschiedlich das zu sein scheint.


    ich sondere btw auch nicht rund um die uhr ideen ab, aber manchmal halt in unerwarteten momenten. wie im aufwachen. oder der klassiker: unter der dusche. die chipkarte habe ich in diesen fällen dann nicht zur hand. dafür nehme ich mir auf der anderen seite auch mal während eines "regulären arbeitstags" eine auszeit.

    Genau so! Mich stresst die Tatsache, dass ich zwar alles geschafft habe, was ich für heute (und vielleicht sogar schon morgen) geplant hatte, aber der Chip mir sagt, ich hätte x Stunden zuwenig gemacht. Das stimmt schlicht nicht, ich habe es halt nur nicht im Bürostuhl gemacht.

    Tja, Mondkalb

    Bei uns wäre aber das Endergebnis, der AG sieht Du bist schneller fertig. Also kannst Du ja noch mehr schaffen. Schwupps, mehr Arbeit.


    Ich denke manchmal auch in meiner Freizeit an Lösungen rum, ja. Aber ich kann das selbst entscheiden, ob ich das tue. Und manchmal denke ich auf der Arbeit über das Abendessen nach.

    Genau, deswegen finde ich das ja blöd. Wenn ich fertig damit bin, bin ich eben fertig damit. Dass das Entwickeln und Umsetzen z.b. viel Energie (auf evtl) wenig Zeit kostet ist z.b. gar nicht berücksichtigt.


    Zur Zeit tippe ich hier auf "Arbeit", das wäre mir bei meiner eigentlichen Arbeit nie passiert: ich starte, bin im Flow, bin fertig. Da ist gar kein Platz für Abendessen. Aber, ich habe ja schon ein paar mal jetzt erwähnt, dass das nichts allgemeingültiges ist, ...

    Das mit der Motivation kam ja von mir, in Bezug auf mich, das war keine Allgemeinaussage. Ich versuche mal ein Beispiel zu beschreiben: 1. ich denke an einer Fragestellung rum, das ist bereits Arbeit, ob ich das nachts im Bett mache, oder auf dem Bürostuhl, aber nur hier zählt das für die Zeiterfassung. 2. Finde ich dadurch eine elegante Lösung, verkürzt das z.B. die Auswertungsphase massiv, was weniger Stunden in der Zeiterfassung zur Folge hat. Also sinkt meine Motivation, diesen Ablauf effizient zu gestalten, deutlich.

    Für mich wäre die Einführung von Vertrauensarbeitszeit ein Grund einen neuen Job zu suchen.


    Ich frage mich auch, wie will eine Firma kontrollieren was ein bestimmtes Projekt oder ein bestimmter Auftrag an Kosten generiert, wenn sie nicht weiß wie viel Arbeitszeit dafür benötigt wird. Wie kalkuliert die Firma denn dann?


    Und dafür muss ich ohnehin aufschreiben.

    Das ist nicht böse gemeint, ich verstehe diese Frage nicht: Als Mitarbeitende kannst du dich eigentlich einschätzen, wie lange du für deine Arbeit brauchst. Könntes du das nicht, hättest du ja entweder den ausgeschriebenen Job nicht angetreten, oder gekündigt oder die Probezeit nicht überstanden.

    Mit deiner Einschätzung kann das Unternehmen doch kalkulieren. Schiefgehen kann doch auch etwas mit Arbeitszeiterfassung, das muss also generell berücksichtigt werden bzw. ist es ja dann auch ein Problem.


    Oben schrieb eine, dass frau den Job verliert, wenn sie sich z.b. gegen Überstunden wehrt. In Arbeitsbereichen, wo das vorkommt, ist eine neutrale Zeiterfassung eventuell von Vorteil.


    Da das Arbeitsrecht eine halbstündige Pause vorschreibt bei 6h Arbeit, wird diese bei der elektronischen ZE automatisch abgezogen, ob sie jetzt stattfand oder nicht. Eigentlich soll das Arbeitsrecht dich ja schützen, sprich, du kannst die Pause einfordern. Andererseits fühle ich mich bevormundet, weil ich nicht selbst bestimmen kann, ob (und wann) ich die Pause will/nehme/ brauche.

    Kurze Verständnisfrage: Wird frau für "Durchführung des Experiments" bezahlt und wenn es nicht beim ersten Mal klappt, muss frau die weiteren Versuche in der Freizeit machen?


    Ich habe ja schon bei mehreren Firmen in der F&E-Abteilung gearbeitet und bei allen war es so, dass wir nach Arbeitszeit bezahlt wurden. Wenn frau irgendwann feststellt, dass der Entwurf so nicht funktioniert und frau von vorne anfangen muss, wird frau trotzdem für die Arbeitszeit des ersten Versuchs bezahlt.

    Soweit ich es bisher erlebt habe, wird frau für die Bearbeitung der zugrundeliegenden wissenschaftlichen Fragestellung bezahlt.

    Sie wird unter anderem Experimente planen, durchführen und auswerten, um die jeweilige These(n) zu stützen/widerlegen. Es kommt auch vor, dass von "oben" ein Experiment verlangt wird.

    Doch, selbstverständlich! Das planst du doch mit ein und auch die Entlastung an anderer Stelle/zu anderer Zeit, wenn sich die Arbeit mal anhäuft. Das macht das (Selbst)Management doch gerade aus.#weissnicht Gerade im Labor ist das doch essentiell, frau bucht ja ein Instrument zu einer bestimmten Zeit für eine bestimmte Zeit...

    (Wenn meine Uni die Arbeitszeit der Mitarbeiter erfassen müsste, wäre sie innerhalb kürzester Zeit insolvent.)

    Ja und genau das ist doch der Grund, warum man das verpflichtend einführen will. Gerade an der Uni mit den ganzen halben Stellen, die alle Vollzeit arbeiten fürs halbe Gehalt. Das gilt auch anderswo in "Teilzeit". Sowas funktioniert dann oft wirklich nur mit Zeiterfassung, zumindest wenn es einen zeitraubenden Grund für die Teilzeit gibt.

    Ja, in der Lehre wird Vor -und Nachbereitung nicht mitgezählt als "Arbeit", genausowenig wie Korrektur lesen, Gutachten oder Referenzen oder Anträge schreiben, Peer Review, etc. Das macht die eigentliche Arbeit und ist unbezahlt. (Deswegen hatte ich explizit nur Forschung, nicht Lehre erwähnt in Bezug auf Wissenschaft.) Da bleibt kaum Zeit für die eigentliche Arbeit.

    Ich weiß was du meinst, ich arbeite selbst auch in der Wissenschaft - aber ich finde er hat Recht damit dass man Regelungen für das worst-case Szenario braucht und nicht für diejenigen, die auch ohne klarkommen.


    (Wenn meine Uni die Arbeitszeit der Mitarbeiter erfassen müsste, wäre sie innerhalb kürzester Zeit insolvent.)

    Da stimme ich dir völlig zu. Aber wenn das dann eben "übergestülpt" wird, wo es nicht passt, macht es das dort auch nicht besser...

    Wenn ich meine Arbeit in tatsächlicher Zeit abrechnen würde wäre ich arm, obwohl ich sehr viel geleistet habe in jener Zeit.

    Ganz konkret zum Artikel: Die Frau wirkt auf mich leider sehr unsympathisch. Während der Mann aus der Perspektive der vielen benachteiligten Arbeitnehmer argumentiert obwohl er selber offenbar gut ausgebildet ist, scheint sie nicht wirklich in der Lage zu sein mal über ihren privilegierten Tellerrand hinauszudenken. Eher peinlich...

    Ich muss gestehen, ich kann das gut nachvollziehen, was die Frau schreibt. Ich finde eher ihn überheblich, dass er sie als privilegiert bezeichnet und so gar nicht zulassen will, dass "Arbeit" heutzutage auch anders sein kann.


    Ich verstehe, dass es bei zeitbezogene Arbeit (Sprechzeiten, Öffnungszeiten, Fließband) durchaus Sinn macht nach Zeit zu bezahlen. Im kreativen Bereich (da gehört Wissenschaft, also Forschung, durchaus dazu), macht das aber einfach keinen Sinn. Man wird in der Diss dazu erzogen, sich (vernünftig) selbst einzuschätzen, effizientes Zeitmanagement zu üben etc, nur um das dann im Job über Bord zu werfen?


    Edit: fürs Protokoll: ich bin für die Abschaffung der Erwerbsarbeit zum Lebens(unt)erhalt (zugunsten von Sicherung der Grundbedürfnisse), ich denke, dass das alleine schon eine Menge Druck aus rausnimmt.

    Ich muss Ruhezeit von mind.10 Stunden einhalten, nur 10 Stunden am Tag, nicht vor 6 nicht nach 22 uhr etc.


    Bisher habe ich Projekt- und Wochpläne erstellt. Wenn die Tagarbeit erledigt ist, ist sie erledigt, ich hatte Freizeit. Jetzt muss ich die Zeit absitzen, bis 7:48 rum sind, das macht mich fertig. Ich könnte weiterarbeiten, das verschiebt das Problem ja aber nur. Ich könnte Arbeitszeit reduzieren, dann kriege ich ja aber nur halb soviel Geld für diesselbe Arbeit. Ich kann einfach nicht ineffizient arbeiten, das macht mich wahnsinnig. Meine Kollegin starrt stundenlang bewegungslos in ihren Bildschirm, ein anderer pennt und schnarcht(!), viele quatschen dauernd... Klar, die müssen alle Zeit totschlagen. Ich kannte das bisher so gar nicht...

    ich HASSE obligatorische zeiterfassung. ebenso wie diese unsägliche qualitäts-hysterie, bei der jede aktivität anschliessend mit kreuzchen bewertet werden soll. und zwar von beiden seiten: als bewertende ebenso wie als bewertete.


    meiner meinung nach töten diese massnahmen jegliche motivation ab, etwas um der sache willen so gut wie möglich zu machen. und jegliche kreativität gleich mit.


    ausserdem finde ich es datenschutztechnisch schwierig. ich erfasse meine zeit ganz grob in form eines zettels, auf dem ich aufschreibe, wenn ich halbtageweise drüber oder drunter bin. die details gehen nämlich imho weder microsoft noch facebook noch apple noch die hr-abteilung meines arbeitgebers was an. letzteres jedenfalls, so lange ich meine arbeit zufriedenstellend erledige.

    Hier unterschreibe ich mal dick!


    Zur Zeit habe ich zum ersten Mal Zeiterfassung und es tötet JEDE Motivation bei mir. Wie soll man denn "denken" in Stunden abrechnen oder wie soll ich meinen Kopf bitte schön klarmachen, dass er jetzt nicht denken DARF, weil die Ruhezeit noch nicht rum ist, etc. Wenn ich eine Arbeit schneller fertig habe, heißt das ja nicht, dass ich mehr machen könnte, weil das extrem schlaucht, so effizient zu sein. Dann will ich das eben auch in Freizeit ausgeglichen haben...