Beiträge von kiakay

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    Wir, also meine Tochter und ich essen von Alnatura das Birchler Müsli. Ich weich es abends mit gefrorenen Himbeeren oder noch frisch gerieben Äpfeln plus Joghurt ein. Dasgehört zu den wenigen Dingen, die sie durchgehend mag. Bei anderen Dingen, die zuvor gingen, hat sie ihre Meinung vorerst geändert. Aber das Müsli funktioniert gut!

    Hm, ich weiß eigentlich sollte ich einfach mal zum Arzt, aber wie das so ist...


    Ich habe jeden morgen wenn ich aufwache Fußschmerzen wie eingeschlafen nur doch unangenehmer. Wenn ich mich erstmal eingehumpelt habe am Morgen, wie Warmgelaufen geht es denn Tag über. Also nur ganz selten tun sie auch über Tag weh. Kommt das vom vielen Tragen? Immerhin wiegt mein Töchterlein so um die 9 Kilo? Wir tragen viel, den lieben langen Tag oder ist es das Stillen? Kennt wer das auch? Hab ich nen Mangel? Wäre praktischer wenn ich die Frage hier lösen könnte als beim Arzt? ;)

    Oh, hm also ich mache auch so rein gar nichts mehr ohne eigentlich fast immer zum Absprung bereit zu sein bzw. ohne meine Freundin, die Unterbrechung. Das zerrt, weil man irgendwie wie im Spagat ist. Also ständig unter einer gewissen Spannung während man mehrere Bälle jongliert. Es liegt an dem Erwachsenen Lebenskünstler, die Nummer kleiner zu machen, aber das ist gar nicht so einfach! Man ist auch nicht immer im Reinen mit sich, hat unterschwellige Perfektionsansprüche, einen Partner mit nochmal einer eigenen Sicht und Erwartungen und eben ein Kind mit einer relativ niedrigen Frustrationstoleranz und großen Bedürfnissen. Was an Kindern so schön ist, sie sind so unverstellt. Wenn das Kind also lächelt, freut es sich wirklich und nicht so ein diabolisches "ich lass die Puppe(n) tanzen", sondern "eyyyy die Mama kommt!!!freu"
    Und dann finde ich, es gibt schon eine verhandelbare Spannweite zwischen jemand ärgert sich, dass es nicht so läuft, wie gewünscht und eben dringenden Bedürfnissen. Weinen ist auch nicht immer nur Trauer und das Gefühl von Verlassensein, manchmal ist es eben auch Wut, dass die Mama etwas anderes will oder macht? Und das ist interaktiv zu verhandeln und auseinander zu klamüsern. Ein wütendes Kind braucht Halt und das Gefühl ich werde gesehen, aber Wut muss auch ausgehalten werden und zwar von allen Beteiligten. Wut will und braucht auch nicht immer nur Nähe, sondern manchmal auch Raum, um ausgelebt zu werden und um wieder zu verschwinden zu können. Und vielleicht brauchen Erwachsene auch manchmal Raum und verschaffen sich den, in dem sie sich abgrenzen und versuchen sich anderen Aufgaben zu widmen und manchmal gibt es auch einfach Dinge, die gemacht werden müssen. letztlich muss man sich als Erwachsener darüber bewußt werden, worum geht es bei mir und dem Kind. Das Kind braucht die kontinuierliche Rückversicherung, Nähe ist da wenn ich sie brauche. Aber eine gewisse Abgrenzung halte ich auch für wichtig, für alle Beteiligten auch wenn das manchmal irgendwie auch schmerzlich sein kann? Ich finde es kann auch ein zu viel an Nähe geben welche erdrückt und klein hält. Das ist ein echter Balanceakt. Das schreibe ich, obwohl ich eher ein krasser Nähetyp bin und mir Weinenlassen nicht liegt, aber ich kam auch schon in Momente wo es eben keinen direkten Trost gibt, sondern nur ein " lass es raus, was raus will, muss raus". Ich biete mich schnell an, aber ich versuche mehr hin zu hören: worum geht es? Und wo liegt der Kompromiss, was ist verhandelbar und wo müssen Ansprüche und "Bälle" rausgenommen werden und wo muss etwas respektvoll gelassen werden.
    Ich nehme jetzt gar nicht so viel Bezug auf das Vorangegangene, dabei war vieles, was ich auch meine und unterschreibe. Und überhaupt hatte ich eigentlich schon einen ganz anderen Text geschrieben, aber die 10 Minuten überschritten nach dem ersten Posten durch die schönste Unterbrechung die es gibt, meine Tochter. Es ist aber auch stimmungsabhängig wie gut ich das vertrage. Apropos habe ich mal gehört oder gelesen, ich weiß, das ist die beste Quelle überhaupt Multitasking sei ungesund, weil es subtilen Stress erzeuge, aber an manchen Tagen kann ich mir das vorstellen! ;)

    Ich habe hier eher quer gelesen und daher wiederhole ich mich vielleicht? Sei es drum, es läßt sich hier und wohl nie gänzlich entscheiden wieviel Krabbelkinder und Kleinkinder über ihre Selbstwirksamkeit - sag ich jetzt mal statt Berechnung - verstehen. Aber das ist ja auch ein längerer Prozess und bedarf langer Studien. Da probieren sich alle Kinder dran und das wird immer ausgepfeilter und komplexer. Und Kinder sind da auch unterschiedlich weit entwickelt. Nähe und Distanz sind aber zwei hoch brisante Pole. Mit diesen zu experimentieren ist für alle Beteiligten anstrengend, weil es mindestens mal um zwei Personen geht. Ich schreib später weiter...

    Also ich glaube es könnte am Fruchtzucker liegen, dass eher zu Gemüse geraten wird. Als schneller Energielieferant gut, aber nicht langanhaltend und sättigend? Fructose soll zudem nicht so bekömmlich für den Magen sein...aber das sind nur Vermutungen und Gehörtes bzw. Gelesenes. Wir haben uns daran nicht sklavisch gehalten bzw. gerichtet.

    Hm, ich gestehe mich hat dieser Cip berührt. Bei mir kullerten Tränen, gut ich bin auch schnell gerührt. Klischees von Männlich-Weiblich setzen alle Menschen unter Druck oder werden den Einzelnen nur wenig gerecht. Merkwürdig fand ich bei längerem Nachdenken, dass die Unterscheidung verschwimmt was bei diesem Clip gestellt und was inszeniert ist bzw. Ist letztlich ja alles in Szene gesetzt. Es ist ein wenig befremdlich, dass man nicht unterscheiden kann, ob das authentische Worte oder zurechtgelegte Texte sind. Man könnte "lauf mal wie ein Mädchen..." ersetzen mit "schwul"? Und es kämen "belustigende" bzw. karrikierte, aber mehr oder weniger subtil abwertende Gesten dabei raus. Beim "typisch" jungenhaften wäre es vielleicht der (Über-)Ehrgeiz, der Muckimann, der Ellenbogentyp...Ist es möglich sich Klischees zu bedienen und sich darüber zu belustigen und damit zu emanzipieren oder transportiert man immer damit die Abwertung? Es ist wohl ein ewiger Balanceakt aus den Geschlechterschubladen rauszuklettern - für alle. Wir wurden geprägt, prägen und werden geprägt und das in Strukturen und Machtverhältnissen, die überindividuell sind. Identitätsfindung und Abgrenzung von unkonkreten und konkreten Rollenbildern ist glaub ich meist etwas recht Schmerzhaftes, weil man sich selber nur loslösen kann von Idealtypischen oder Negativtypischen? Am Ende hat man einiges Verinnerlicht und anderes bringt man von sich aus mit. Man muss sich fragen wer und was bin ich und wer oder was will ich sein und das meist etwas höchstkomplexes.
    Ich habe eine Tochter und wenn ich so mit ihr in der Vergangenheit spazieren ging, passierte es mir zwei oder drei mal, dass ich von Frauen angesprochen wurde mal mit eigener Tochter mal ohne, ich solle die Zeit JETZT - also Babyalter - genießen, später würden alle echte Zicken??? Welches Selbstbild haben die denn bitte bzw. wie gehen die denn mit Autonomieversuchen ihrer Töchter um? Es ist nicht schön, wenn man nicht gut werfen kann, wenn die eigene Willensbildung als Zickigkeit abgwertet wird, allerdings kann ich wirklich nicht so gut werfen und ich lebe ganz gut als "Zicke", meistens zumindest! ;o)