Beiträge von lieselotte

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    Ähnlich mein Schwiegervater (Mitte 80). Der hat als junger Mann in Australien hauptsächlich im Freien schwer körperlich, daher wohl eher knapp bekleidet, gearbeitet und erzählt heute oft, dass man über UV-Strahlung und Ozon da hat leider noch nicht so viel wusste.


    Mir hilft das Wissen leider trotzdem nicht dabei, meinen Teenager dazu zu bringen, die Gefahr ernst zu nehmen. Sie will braun sein und am liebsten mittags an den Strand. Wir haben da schon viele Kämpfe geführt, es ist zum verzweifeln.

    Ergänzung: Selbst im sonnigen Israel tendiert die Bevölkerung wohl in letzter Zeit eher zu einem Mangel, laut meiner HA, bei der ich dieses Frühjahr zum ersten Mal meinen Spiegel habe bestimmen lassen. Ich selbst kam bei 20ng/l raus obwohl ich über den Winter recht konsequent täglich ein 400IE Präparat genommen hatte. Das habe ich dann mal flott deutlich aufgestockt.


    Edit: Und ja, das liegt wohl schon auch daran, dass Menschen heute über die Risiken ungeschützter Sonnenbestrahlung Bescheid wissen und sich davor besser schützen bzw. die sonnigsten Tageszeiten meiden.

    darf ich noch weiter fragen, inwiefern dann seine drei Kinder betroffen sind - ist er durch sein eigenes Trauma nicht in der Lage gewesen, ihnen die Bindung zu ermöglichen, die das verhindert hätte?

    Ich springe hier kurz rein, weil ich nicht gesehen habe, ob du hierauf schon Antwort bekommen hast: In der Holocaust Traumaforschung gibt es tatsächlich den Begriff des vererbten Traumas bzw. spricht man auch von Holocaust-Überlebenden der zweiten Generation, also Menschen, die selbst nach dem Holocaust geboren sind, aber dennoch durch das sekundäre Erleben der Traumata in der Elterngeneration teils schwer psychisch belastet sind/waren. Ich kenne den genauen Forschungsstand dazu nicht, aber wenn dich das Thema interessiert, findest du z.B. unter den Suchbegriffen “zweite Generation Holocaust”, “vererbtes Trauma Holocaust” oder auf Englisch “second generation Holocaust survivors” viele Einstiegspunkte dazu.

    Sonderfälle kann ich :D


    Ich habe noch mal im Impfpass nachgeschaut. Lottchen hat im ersten Lebensjahr 4 Dosen Infanrix - 5-fach Impfung Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten, Hib und Polio - bekommen. Wenn ich richtig interpretiere, was ich online dazu finde (hier z.B.), schützt diese vor allen drei Stämmen. Der Booster vor gut zwei Jahren (Anfang 2020, da hatte ich mich vorhin vertan) war Imovax, darin sind definitiv alle drei Stämme enthalten.


    Das aktuelle Impfschema sieht ebenfalls 4x die IPV-Impfung in ersten Lebensjahr und einen Booster mit 7/8 Jahren vor (dass wir so spät dran waren, war ein weiterer Sonderfall, auch dazu gibt es hier irgendwo einen Thread ... #warte ) .

    Zusätzlich - und das war mir tatsächlich neu - gibt es seit 2013 zwei Dosen Schluckimpfung mit 6 Monaten und 18 Monaten. (Mir scheint das ein bisschen Overkill zu sein, vor allem wenn keine akuten Ausbrüche sind.)


    Und da viele Kinder 2013 eine Einzeldosis Schluckimpfung zur Eindämmung des damaligen Ausbruches erhalten haben, soll diese Alterskohorte jetzt noch mal eine erhalten. Ich bin ehrlich gesagt überfragt, wie viel eine einzelne Dosis wirklich bringt, aber da damals (also 2013) nur eine Dosis gegeben wurde und es kein follow up mit einer weiteren gab, nehme ich an, dass das schon was bringt.


    Danke euch schon mal für die Bestätigung meines Bauchgefühls.. Ich denke wohl noch ein bisschen dran rum.


    Leider fehlt mir gerade die Zeit, nach Studien zur Verträglichkeit und Wirksamkeit dieser Schluckimpfung zu suchen.

    Ich hole das noch mal hoch, denn ich stehe wieder vor mehr oder minder dem gleichen Dilemma, nur dass es diesmal in Israel einen Polio-Ausbruch gibt, während 2013 nur in Abwasserproben Polio-Viren gefunden wurden. Damals haben wir uns am Ende gegen die Schluckimpfung entschieden, weil sich die Sache dann auch ziemlich schnell wieder erledigt hatte.


    2019 hat das Lottchen die Polio-Booster-Impfung erhalten, sie ist also nach dem auch in Deutschland üblichen Impfschema mit dem Totimpfstoff vollständig geimpft und dadurch selbst wohl ausreichend vor der Krankheit geschützt.


    Seit 2013 sieht das israelische Impfschema allerdings eine Kombination aus Tot- und Schluckimpfungen vor, um einen noch besseren Herdenschutz zu erzielen. Dadurch sei das ohnehin niedrige Risiko an Impfpolio zu erkranken praktisch gleich Null. Und jetzt, da es einen ernstzunehmenden Ausbruch im Land gibt, sind alle vor 2013 Geborenen aufgerufen, sich zur Schluckimpfung zu melden.


    Der Ausbruch ist derzeit begrenzt und relativ weit weg und betrifft wohl hauptsächlich ungeimpfte Kinder, also was das persönliche Risiko betrifft bin ich sehr entspannt, aber was ist mit dem Herdenschutz?


    Was würdet ihr tun?

    Unsere Schwedenreise (Jugendgruppe) damals ging nach Dalarna, irgendwo im Nirgendwo mitten im Wald, da haben wir auch die Kanufahrt gemacht. Und unter so Behelfszeltplanen geschlafen. Spannend damals fanden wir, dass wir da vermutlich zufaellig auch nach Norwegen gepaddelt sind.


    Und dann waren wir noch zwischen Vaenern- und Vaettern(?)see, da war mehr los und Joenkoeping.


    Moechte ich unbedingt mal wieder machen :)


    Genau in der Gegend war ich auch mal mit einer Gruppe junger Erwachsener! Inklusive "Abstecher" nach Norwegen #freu


    Ich fand es toll, fühlte mich wie Ronja und geregnet hat es immer nur nachts. Tolle Erinnerungen, aber heute, doppelt so alt, würde ich es so spartanisch wohl eher nicht mehr machen, dazu bin ich zu bequem geworden: An den Übernachtungsplätzen gab es Plumpsklos, einen Wasserhahn (?) und Unterstände mit Feuerstelle, gewaschen haben wir uns im See.

    Wäre ein Sprach-Tandem was für ihn? Es gibt doch sicher Menschen mit Muttersprache Deutsch in Berlin, die gerne ihre Spanischkenntnisse aufpolieren würden. Vielleicht über Facebook-Gruppen danach suchen? Oder per Aushang in Unis und FHs?

    Gerade noch einen Tipp von meiner Schwester bekommen, der auch passen könnte:


    Ergotopia
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    youtube.com

    Pilates ist dafür auch sehr gut und baut zusätzlich Kraft in der Körpermitte und im Rücken auf. (Und es kommt mit viel weniger über-Kopf-Haltungen aus!)


    Ich habe seit einiger Zeit ein Abo bei einer amerikanischen Pilatestrainerin, die setzt ganz gezielt auf kurze tägliche Einheiten. Und sie ist sehr authentisch und angenehm, ich kann nicht so gut mit so übertrieben motivierend klingenden Trainerinnen. Auf ihrem YouTube Kanal gibt es eine Auswahl von kostenlosen Videos falls du mal reinschauen willst:


    The Balanced Life Pilates with Robin Long
    Welcome to The Balanced Life YouTube channel! ❤️ Through our channel, you can expect quick, efficient, and effective Pilates workouts that you can do from the…
    youtube.com

    Mit geht es ähnlich wie PaulaGreen und anderen. Hier gab es zweimal Einmalzahlungen für alle nach dem Gießkannenprizip und wir haben es gerne gespendet, weil wir finanziell keinerlei Einbußen durch die Pandemie hatten. Beim ersten Mal haben einige große gemeinnützige Organisation ein "matching donations" System angeboten, d.h. jede Spende wurde verdoppelt.

    Hier gab es die Möglichkeit, dass die Jugendlichen sich in Dreiergruppen zusammentun durften und die blieben auf jeden Fall zusammen in einer Klasse. Zwei Dreiergruppen durften sich dann noch verbandeln, da hat man dann versucht die zusammen zu lassen, das war aber ohne Garantie

    So ähnlich war es hier letztes Jahr zum Beginn der 9. bei meiner Tochter. Man durfte sich drei Namen wünschen (ich glaube, mit der Garantie, dass daraus mindestens einer berücksichtigt wird) und eine Wunschklasse angeben. Ihre Clique (so 5-6 Mädels) hat dann gepokert und sich eine Zielklasse gewünscht von der sie wussten, dass dort durch die Umverteilung wohl am meisten Platz frei wird. Das hat geklappt und sie sind alle zusammen geblieben.

    Hehe, ich bin auch immer gerne involviert und stelle viele Fragen. Seitdem sie mich einmal bei so einem kleinen Eingriff (bei mir sind es Wechsel meines Helferleins am Herzen alle paar Jahre und elektrophysiologische Untersuchungen) mit irgendeiner Holzhammer-Sedierung komplett weggebeamt haben, erbitte ich immer das Minimum bzw. nur lokale Betäubung und höre interessiert mit, was sie so machen. :D