Beiträge von Tobalenta

    Ja, elternmitarbeit war hier auch essenziell. Unsere Tochter liest flüssig, kennt mittlerweile auch die tools und apps für den Fernunterricht, aber es sind in der ersten Klasse halt auch viele Diktate und so weiter, da braucht es einen Erwachsenen. Zudem müssen die Aufgaben ja auch kontrolliert werden, auch wenn die Lehrer Stichproben jede Woche (teilweise auch täglich) bekommen haben. Die Kinder brauchen ja auch schnelles Feedback, gerade bei Rechtschreibung und so. Hier war das homeschooling quasi ein Vollzeitjob. Meine eigene Arbeit habe ich in die Mittagspause der Kinder geschoben und nachts halt.


    Wir haben auch noch ein paar freiwillige Sachen gemacht, Antolin und lük-Kasten kamen hier gut an. Und so 1*1 rechenkarten, die sie mal aufm Flohmarkt uuuuuuunbbbbbedingt haben wollte. Antolin hat sie gut zum lesen lernen motiviert. Jetzt, wo sie an einem Tag ganze Bücher liest, hat sie aber keine Lust mehr drauf und macht nur ab und an mal was. YouTube und so haben die lehrer auch immer mal empfohlen, aber damit können wir hier alle nicht so viel anfangen. Gedruckte Arbeitsmaterialien sind irgendwie spannender.

    Frankreich 2 (so ist es unserer Blase um Paris herum, ich weiß nicht, wie es andernorts in Frankreich ist. Unsere Kinder sind in der Vorschule bzw Grundschule, 1. Klasse)


    - alle lehrer haben eine mailadresse der Schule, die kennen wir Eltern. Sie kennen unsere (Grundschule auch außerhalb von Corona, Vorschule hats vor Ausgangssperre angefragt)

    - eine Lehrerin nutzt Google drive, wo sie für jeden Tag Hausaufgaben, Lösungen, diktate, links zu lernapps etc bereitstellt

    - alle lehrer kommunizieren mit den Eltern (logisch, da unsere Kinder noch keine mailadresse hsben). Frequenz: 1-mehrmals wöchentlich

    - jede Woche photographieren wir aufgabenblätter und schicken sie zur Korrektur an die lehrer

    - zweimal wöchentlich Videokonferenz über ein tool, das sehr gut funktioniert


    Alles hat von tag 1 an gut funktioniert. Die Kinder haben gar keine Verzögerung dadurch. Sind jetzt ganz normal mit dem Stoff durch.


    Seit dem 12.5. ist wieder präsenzunterricht erlaubt. Es ist freiwillig und die Lehrer müssen dadurch sowohl Präsenz- als auch Fernunterricht vorbereiten. Deswegen ist der Freitag bei uns für alle weiterhin Fernunterricht.


    In die Vorschule darf unser Jüngerer nur einmal pro Woche. Da sind sie noch sehr vorsichtig. Wir hatten hier aber auch viele Fälle. Im Nachbarort gehen auch die kleinen Kinder schon wieder häufiger hin.

    Hier kaum bespielt. Tochter hat es nie interessiert, junior spielt schon mal damit, aber eigentlich nur um Musik zu hören. Beide Kinder können aber auch die texte nach einmal anhören auswendig, daher passt es bei uns wohl einfach nicht.

    Wir hatten das auch, es hat sogar gute zwei Monate gedauert bis der Schneidezahn draußen war. Da war der bleibende dahinter schon mindestens genau so groß. Nach nur zwei, drei Tagen hatte sich der bleibenden Zahn nach vorne geschoben.

    Allerdings war hier kein zahn schief, das mag nochmal einen Unterschied machen.

    Wir sind täglich mit den Lehrerinnen in Kontakt. Bekommen von ihnen die Aufgaben und zum Teil Lösungen und schicken ihnen photos von den Arbeiten der Kinder. Hier sind die Lehrerinnen aber auch besonders engagiert, scheinen mir. Ab und an gibts Videokonferenz, dann sehen sich die Kinder und es klappt auch einigermaßen gut, dass die Lehrerin etwas erklärt

    Hier klappt es ganz gut, aber auch nur, weil wir beide unsere Arbeit hintenan stellen. Tochter ist in der ersten Klasse und braucht entsprechend viel Hilfe, um die Aufgaben abzuschreiben. Und in französisch müssen wir viel helfen, weil die Texte viele Wörter beinhalten, die wir alle nicht kennen oder die zumindest das Kind nicht kennt (Vorschiff, bronchitis, Backbord mal als Beispiel). Zudem ist für französisch auch viel diktat und Wörter schreiben, die die Eltern vorlesen.


    Naja, und damit der kleine dann nicht immer dazwischenfunkt, spielt währenddessen dann der zweite Erwachsene mit ihm. In den Pausen spielen die Kinder im Garten und wir kochen bzw beantworten die wichtigsten Mails und machen die nötigsten Arbeiten.


    Seit Freitag bin ich jetzt auch noch krank, so dass auch am Wochenende keine liegengebliebene Arbeit weggeschafft werden konnte. Aber bei uns ist es nicht so dramatisch, da wir auch mal was ne Woche später fertig haben können, es gibt kaum Deadlines bzw die wichtigsten sind für uns schon vorbei.

    Bin noch wach. Nach homeschooling noch homeoffice gemacht und ein bisschen wenigstens mit meinem Mann gesprochen. Jetzt lese ich Nachrichten und Forum und schlafe hoffentlich bald.


    Ich hoffe, dass du mittlerweile schläfst!

    Hm, aber wenn ich den Kindern das distributivgesetz beibringen will, dann muss ich halt auch Aufgaben stellen, wo man es wirklich braucht. Alles andere ist doch komplett sinnbefreit - was soll man da lernen? Dass das distributivgesetz nicht nötig ist und dinge nur komplizierter macht als sie sind? Also entweder brauchen die Schüler das oder man muss ihnen und sich eingestehen, dass es überflüssig ist es zu kennen.

    Wenn Du in Deiner Wohnung auf dem Weg zum Klo und zurück Dein Buch verloren hast. Panisch wirst. Dir überlegst, was Du tun kannst. Dann die Erleuchtung: "klingeln lassen" Funktion im Google-Konto. Es klingelt wie wild, Du rennst los und findest: Dein Handy.

    Buch lag im Bett. Prophetisch.

    #super goldig!


    hier leider nur Standard: wenn du dich beim weckerklingeln fragst wie lange es dauert bis du wieder ins Bett kannst. Und dann jede einzelne der (verdammt vielen) verstrichenen Stunden feierst