Beiträge von Tobalenta

    @leslie Es gibt doch auch viele von solchen Preisen für Frauen, von l‘oreal zum Beispiel. Von der bosch Stiftung. Gerade in der Wissenschaft gibt es auch extra Stipendien nur für Frauen. Und, ja, da kann man schon auch fragen, warum die für Männer nicht zu haben sind, selbst wenn sie die klassische Rolle der Frau zuhause übernehmen.

    Ich verstehe euch nach wie vor nicht. Der Preis zeigt eben, dass es komisch ist, dass es nicht selbstverständlich und allgegenwärtig ist. Und dass es das langfristig sein soll. Ist doch in eurem Interesse, wenn ich euch richtig verstehe?!

    Ich verstehe eure Reaktionen echt nicht. Leugnet ihr denn, dass der ist-Zustand so ist, dass es eher die Ausnahme ist, dass der Mann sich so sehr um die Kinder kümmert? Und das es langfristig normalzustand werden soll, dass einen es nicht mehr wundert, dass die Mutter beruflich (oder aus anderen Gründen) auch mal wochenlang weg sein kann während das für die Männer in vergleichbaren Berufen (Wissenschaft etc) standard ist?

    Interessante Diskussion um den Preis. Ich finde ihn gut, sehr gut sogar. Weil es so offensichtlich ist, dass der Herr nichts irgendwie nicht-Selbstverst"andliches tut, und dass das eben leider immer noch so aussergew"ohnlich ist, dass EIN MANN sich "herablaesst" sich um die Kinder zu kuemmern. Ich finde den Preis daher klasse. Denn er zeigt, wie albern der Ist-Zustand in Deutschland ist.


    Und ja, 1000de Maenner gibt es in Deutschland, fuer die diese Arbeiten eben doch selbstverstaendlich sind. Die sollen sich doch mitfreuen, dass einer "aus ihrer Mitte" ausgezeichnet wird!

    Abgesehen von einer leichten Mäkeligkeit - die ja in meiner Wahrnehmung französische Kinder nicht haben (im Gegensatz zu den italienischen) - lieben meine Kinder diese französische Esskultur und mutieren zu kleinen Luxuspersönchen, die begeistert am weissen Tischtuch mit Kerzen dinieren.

    ja, das ganze Kozept Kinderessen gibt es hier halt gar nicht. Ich werde immer verwundert gefragt, warum "die Deutschen" da extra Karten haben für Kinder.
    [wobei es hier schon auch so ist, dass Kinder schnell raushaben, dass Spinat ein bisschen weniger gut schmeckt als Fritten, so ist das nicht. Aber es wird eben jeden Tag ein ganz normales Menü angeboten. Auswahl oder so gibt es da auch nicht. Und es gibt extra eine Komission, die das Schulessen zusammenstellt, damit es über die Woche und den Monat hinweg ausgewogen ist.]


    So, genug, OT. Einen schönen Urlaub wünsche ich Euch!

    Ich wuerde auch keine Essensvorraete mitbringen (wie schon viele vor mir finde ich auch, dass die Sachen hier in Frankreich meist etwas teurer sind, aber eben auch von besserer Qualität, insbesondere Gemüse, Obst, Fleisch). Drogeriesachen würde ich allerdings mitbringen, Deo, Shampoo, seife sind hier recht teuer, oft 2-3* deutscher Preis, wenn man nicht gerade was im Angebot ergattert.


    Menüzwang kenne ich hier allerdings schon auch, zumindest in der Kantine. Ich habe mir den Mund fusselig geredet, dass ich gerne den Menüpreis zahle, aber KEIN Dessert haben möchte - nein, das geht nicht, die Damen und Herren an der Kasse sind jedesmal überzeugt, dass das meiner Gesundheit nicht guttut weniger als 3 Gänge zu essen und tun mir JEDES MAL wenigstens einen Apfel als Nachtisch auf Tablett. (its ok, den kann ich mitnehmen und essen, wenn ich wieder Hunger habe). Dazu muss man aber auch wissen, dass hier selbst einjährige Babies 3 Gänge bekommen. Einfach Karottenbrei als Mittagessen wäre hier absolut unvorstellbar.


    Dass es hier mehr Fertiggerichte geben soll als in Deutschland lässt mich arg schmunzeln, das entspricht 0,0 meiner Wahrnehmung. Aber ggf kommt das daher, dass es zwar fertige Quiches usw gibt, aber das selbstverständlich hier "nie" ohne frischen Salat dabei und Obst oder Joghurt/Quark/etc. als Nachspeise geben würde.

    Ich gebe die hier geschenkt bekommenen unterhosen für windelfrei weiter, gegen Porto (was ich auch gerne übernehmen kann, wenns knapp ist!)


    Außerdem habe ich einen mikrowellensterilisator von avent nd ein paar Fläschchen aus glas und plastik zu verschenken

    Ist nicht „Mund zu Mund“ eben sinnbildlich für „es geht nicht durch den Kopf, sondern wird halt nachgeplappert ohne einmal auf dem Weg von ohr zu Mund durchdacht zu werden“? So habe ich das immer interpretiert und verstehe jetzt nicht, wo ihr den Fehler seht?

    Werden schon gewogen meistens, aber wir sind enorm selten beim Kinderarzt (die 5,5 jährige zuletzt mit <4, der 3jährige vor ca einem Jahr), so dass ich jetzt deswegen nicht wüsste wie viel sie wiegen. Ne Waage haben wir auch nicht zuhause, ausser zum kofferpacken hatte dafür noch nie jemand bedarf. Konsequenterweise wiegen wir uns alle genau einmal im jahr, wenn wir bei Freunden sind, die eine waage haben :)


    Die große habe ich neulich gewogen um zu schauen ob sie in den 15kg+ Kindersitz kann

    Wenns um französisch geht: kannst du spanisch, Latein oder italienisch? Dann solltest du französisch schonmal ganz gut lesen können. Zum sprechen und verstehen würde ich einfach arte auf französisch gucken, zb Karambolage. Erdt die französische fassung. Dann die deutsche, dann nochmal die französische, vielleicht nicht alles an einem Tag ;) wobei die glaube ich eh nur so 10 Minuten lang sind.


    Ansonsten habe ich mal die komplette spanische Grammatik in 6 Monaten gelent mit Schulbüchern für höhere klassen (die ganze Grammatik in 2 Bänden oder so). Damit konnte ich die Grammatik quasi zu 95%, aber keine Vokabeln. Nach 2 Wochen vor Ort ohne Wörterbuch (konsequent sein! Wobei dir das die Franzosen schon leicht machen werden ;) ) konnte ich mich flüssig unterhalten. Das wäre der analytische Ansatz, falls der dir mehr liegt als der Karambolage-Ansatz :-)


    Brauchst du alltagsvokabular oder berufliche Fachsprache? Das würde auch nochmal einen Unterschied machen IMHO

    Für ausgeschlossen halte ich es nicht, hier laufen viele vierjährige mit Zahnlücke rum (sind aber meist schon bald 5, deiner wird ja erst 4). Unsere Tochter hat auch zwei bleibende Backenzähne und dass obwohl die Milchzähne tendenziell spät kamen.



    Aber ich hätte jetzt auch erst an Infekt gedacht bei den Symptomen.

    Hier in Frankreich wird mit 3-4 Druckschrift gelernt in Großbuchstaben, ab 5 ca dann Schreibschrift. Schöne und vor allem uniforme Handschrift kommt bei den Bürgerpflichten gefühlt an oberster Stelle, es schreiben quasi alle gleich (und, ja, schön, und ja, es gibt Ausnahmen, aber im allgemeinen ist das Schriftbild hier aus deutscher Sicht erschreckend homogen).


    Sprich: hier wird viel mit der Hand geschrieben und auch viel wert drauf gelegt. Wie es in höheren Klassen ist, weiß ich aber nicht.


    Ich lerne selber viel beim Schreiben und schreibe viel mit der Hand, merke aber auch, dass ich zum Beispiel bei langen Briefen oder langen Vorlesungen an der Tafel Schmerzen in der Hand bekomme, weil ich es nicht mehr gewohnt bin. Das ist schon krass, wenn man dann merkt, wie sehr das tippen die Handschrift abgelöst hat.

    Komisch, ich finde gar nicht, dass man bei Latein viel auswendig lernen mus. Ich finde es vor allem logisch. In den neuen Sprachen muss man doch viel mehr auswendig lernen mit den ganzen Ausnahmen.


    Ich wäre klar fürs Gymnasium und zwar das alleinstehende. Aber es ist nicht mein Kind und ich kenne die Schule auch nicht, also jetzt einfach nir von dem her, was du schreibst.