Beiträge von Trashpanda

    Und zu dem Spiegel Artikel: Hier muss ein Umdenken in der ganzen Gesellschaft stattfinden (was ja teilweise gerade passiert), hin zu einem positiven, nicht schambesetzten Umgang mit Sexualität. Das würde klare Kommunikation ebenso einbeziehen wie die Achtung der körperlichen Autonomie anderer und dem Bewusstsein, dass auch Kinder ihre Grenzen klar definieren dürfen (Küsschen für Oma, etc).

    Ich habe vor einiger Zeit einen Artikel darüber gelesen, wie die Popkultur der 80er und 90er meine Generation dahingehend negativ geprägt hat (insbesondere im Hinblick auf 'Frau als Trophäe' und 'Sex als Belohnung/Ware'), vielleicht finde ich den wieder.

    Das Schlimme daran: ich habe das Interview auf fb verlinkt gefunden. Da waren sich leider viele einig, dass das Plakat ja ganz harmlos und witzig sei und gar nicht so schlimm, weil "die [Frauen auf dem Bild] machen doch freiwillig mit".

    Du meine Güte, sind das Arbeitsblätter aus den 50ern? Ich bin fassungslos, echt. So viel geballte Genderkacke auf einem Haufen ist mir selten begegnet. Und dann noch "Abends alleine ausgehen", "Bier trinken" und "hinterherpfeifen"<X bei 9- und 10-jährigen. Was hat sich die Lehrkraft denn dabei gedacht?

    Auch wenn es vielleicht gar nicht mehr nötig ist – der beste Tipp für Augentropfen beim (Klein-)Kind: Kind legt sich auf den Rücken und macht die Augen zu. Dann die Tropfen neben der Nase in den inneren Augenwinkel geben. Kind macht die Augen wieder auf, blinzelt ein paar mal und die Lösung verteilt sich im Auge. Fand ich sehr hilfreich :D

    Gute Besserung!

    Trashpanda Gibt es da eine Quelle für? #blink#blink#blink #flop

    Also, dass Herr Spahn gesellschafltiche, frauenfeindlich Meinungen verbreitet erlebe ich schon länger so, aber das finde ich krass. Wobei, wenn ich über andere Sichtweisen von ihm so nachdenke.... passt es wiederum.

    Es geht um den japanischen Gesundheits- und Arbeitsminister im von yummymummy verlinkten Artikel.


    Herrn Spahn hat damit nix zu tun ;)

    Richtig :) Tut mir leid, das war missverständlich.

    Ja, natürlich liegt das mit daran. Da geht es ja nicht nur um die Namens- und Personenstandsänderung, sondern auch darum, ob medizinische Maßnahmen bewilligt werden. Manche nehmen dann auch Maßnahmen in Kauf, die sie eigentlich nicht möchten, weil ihnen andere wichtig sind; es geht aber nur beides oder nichts...


    Divers ist offiziell nur für Intersex Personen vorgesehen. Einige trans Menschen nutzen die Lücke noch, die Regierung versucht aber gerade, diese wieder zu schließen (siehe vorgeschlagene Änderung des Transsexuellengesetzes).

    Trans oder nicht ist selbstdefinition. Das ist ja das schöne, alle dürfen, niemand muss :)

    Und genauso die, die weder noch möchten - ich hoffe schwer, dass in wenigen Generationen "Geschlechter" anders gedacht werden, offener.

    Die gängige Definition von "trans" schließt nicht-binäre Personen mit ein; also alle die, die sich mit dem ihnen zugewiesenen Geschlecht nicht oder nur teilweise identifizieren. Ob man sich selbst dann da sieht oder nicht, bleibt einem ja selbst überlassen.


    Ein häufiger Kitikpunk gegenüber trans Menschen ist ja, dass wir die gängigen Geschlechterklischees zementieren würden. Das mag auf einige Individuen zutreffen, ich erlebe im Allgemeinen eher das Gegenteil, nämlich den Versuch, die Binarität der Geschlechter aufzulösen.

    VivaLaVida , es ist doch völlig ok, wenn Du lieber eine andere Bezeichnung für Dich möchtest! Ich finde nur, wenn man sich selbst nicht als Frau versteht (oder nur teilweise), dann kann man das eigene Empfinden nicht auf Frauen im Allgemeinen übertragen. Meiner Tochter ist es z.B. sehr wichtig, sich als zukünftige PilotIN, ArchäologIN, etc zu bezeichnen.

    Es gibt zumindest in der Trans Community gerade viele, die genau das möchten: jede*r sucht sich selbst das Geschlecht, die Pronomen und den Namen aus, mit dem er/sie/es(*) sich wohl fühlt, völlig unabhängig von körperlichen Merkmalen oder Kleidung, etc. Da tut sich gerade wirklich viel, es dauert nur leider lange, bis das so in der breiten Gesellschaft ankommt. Leider hinkt auch die Gesetzgebung wahnsinnig hinterher. Die Verbände streiten da schon lange u.a. für eine individuellere medizinische Betreuung und ein Ende des leidigen Gerichtsverfahrens.


    (*) neutrale Pronomen im Deutschen sind schwierig. Ich kenne zumindest eine Person, die als "es" bezeichnet werden möchte

    Ich finde ja schon interessant, dass viele, auch hier, die weiblichen Berufsbezeichnungen (Doktorin, Professorin, Ingenieurin, etc) als minderwertig, zweite Klasse o.ä. empfinden. Das zeigt m.E., wie sehr unsere Gesellschaft misogyne Ansichten verinnerlicht hat.

    Ach, und ich dachte, das wäre neu #pfeif

    Dann muss ich mal in der Mediathek schauen. Im Interview sagt Frau Ulmen-Fernandes auch, dass sie in der Doku bei 0 anfängt, um möglichst viele Menschen abzuholen. Auf jeden Fall gut, dass das Thema nicht nur in feministischen Kreisen eine Plattform bekommt. Gerade jetzt, wo ganz viele aus Reflex "Genderkram" krakeelen..