Beiträge von Trashpanda

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    So, mein Kind ist frisch eingeschult und hat am ersten Schultag eine kleine Lesetüte mitbekommen. Da drin war auch ein Klicker. Ich habe mich gewundert, Kind hat damit kurz ausgiebig geklickert, jetzt ist er wohl irgendwo zwischen den Sofakissen verschwunden.
    Zufällig habe ich vorhin herausgefunden, wozu das Ding gut sein soll. Es dient als positiver Verstärker, bzw. als Feedback zum Verhaltenstraining bei Kindern. Mir ist das extrem unsympathisch, es wirkt auf mich manipulativ und zu sehr fokussiert auf oberflächliche "Problembehebung" statt richtiger Beziehung.

    Trotzdem würde mich interessieren, ob ich mit meinem Bauchgefühl total falsch liege und das Ding in irgendeiner Form eine Daseinsberechtigung hat. Nachdem es in der Lesetüte war, nehme ich an, dass es als positives Feedback beim richtigen Lesen einzelner Buchstaben/Wörter/Sätze dienen soll. Macht das Sinn, ist das doof, kann es eine Notlösung sein?

    Ich würde mich über Eure Erfahrungen und Gedanken freuen!

    I'd like to join in, once I reach the magical number of 500 (?) posts :D


    I'm not a native speaker, but I use English a lot (for work as well as with friends and acquaintances). Podcasts are a great way to get more familiar with a specific language, since people tend to have a very clear pronunciation. I find it easier than movies or series, for example, where people might speak slang, mumble or slur the words. I tend to put English subtitles for those, otherwise I wouldn't catch everything. Radiolab, Serial, This American Life, or You Are Not So Smart are some of my favorite podcasts.

    Ich kann berichten, dass unsere 6-jährige pünktlich zum Schulanfang jetzt im eigenen Bett schläft. Wir sind allerdings noch mit im Zimmer.



    Das hat sich mehr oder weniger durch Zufall so ergeben, ich hätte tatsächlich letzte Woche noch nicht damit gerechnet. Ich genieße jetzt den freien Platz :D

    Aber es ist ein Unterschied, ob die Schülerinnen gestylt im Unterricht sitzen und mitmachen oder ob sie sich im Unterricht ständig die Lippen nachschminken oder sich die haarspitzen schneiden und ständig aufs Klo rennen um das Make-up aufzufrischen oder nicht an die Tafel schreiben können, weil das die Nägel ruiniert.

    Ich habe kein Problem mit (auch ungewöhnlich und individuell) gestylten Kindern, ich mag es, wenn sie nicht dem lange-Haare-Mittelscheitel-Einheitslook tragen; ich störe mich mitunter an denen, die ganz offensichtlich nur mit sich selbst und ihrem Äußeren beschäftigt sind und sich (und ihre Mitmenschen) nur darüber definieren.

    Das wäre doch dann einfach ein Fall von Desinteresse, bzw Fremdbeschäftigung im Unterricht und hätte mit dem Aussehen der Schüler*innen nur am Rande zu tun. Da fällt mir der Rat der Lady of the Manners an Goth Teenager ein: sei höflich und mach im Unterricht fleißig mit, dann stören sich Eltern und Lehrer nicht mehr (oder zumindest weniger) an bunten Haaren, Makeup und ausgefallenen Outfits :D

    Meine Kinder sind noch klein, aber wenn ich mir das so vorstelle, wäre meine erste Reaktion: warum nicht?

    Ich finde es grundsätzlich wichtig, Dinge wie Schönheitsideale, Sexismus, Objektifizierung, etc zu thematisieren. Auch, wie bestimmte Kleidung auf andere wirkt (ohne Wertung!). Verbieten würde ich (wahrscheinlich) nichts. Ich bin in dem Alter mit blau gefärbten Haaren und zerrissenen Netzstrumpfhosen rumgelaufen #weissnicht

    Der Punkt ist in meinen Augen nicht der, ob Individuen in dieser Konstellation zufrieden sind oder nicht - das ganze Konzept der Polygamie in Thailand, bei den Mormonen, etc ist sexistisch (weil eben Männer und Frauen nicht die gleichen Rechte haben). Das hat auch nichts mit Polyamorie zu tun, in der jede*r die gleichen Rechte und Pflichten hat, bzw sich bewusst für diese Lebensweise entschieden hat.

    Kind Zwei hat praktisch auf meinem Rücken gewohnt die ersten Monate. Erst im einfachen Rucksack, später fand ich Double Hammock sehr bequem mit meinem Brocken von Baby, das die Gewichtskurve nach oben gesprengt hat :D


    Didymos empfiehlt DH sobald das Baby den Kopf sicher halten kann (also ab 5. Monat etwa), stimmt das so nicht mehr?

    160 ml pro Mahlzeit sind wirklich viel Milch für so ein kleines Baby. Vollgestillte Kinder trinken eher kleinere Mengen, dafür in kürzeren Abständen. 80 ml wäre eine völlig normale Trinkmenge (bei 10 - 12 Mahlzeiten am Tag).


    Wenn man mit Flasche füttert, kann es leicht passieren, dass ein Baby über den Durst trinkt. Der harte Flaschensauger löst den Saugreflex aus und das Kind trinkt dann die Flasche leer, auch wenn es mit weniger satt wäre.


    Es gibt viele Gründe, warum ein Säugling nach den trinken noch unruhig ist, es muss nicht unbedingt Hunger sein. Also, gerade da Du am Anfang viel Milch hattest, denke ich, dass Ihr mit etwas Geduld und einer guten Begleitung die Zufüttermenge deutlich reduzieren oder sogar ganz ausschleichen könnt. Viel Erfolg!

    Oh, Ihr seid noch im Wochenbett! Du hast ja mit den anderen Kindern schon einiges mitgemacht. Toll, dass Du jetzt wieder stillst!


    Woran machst Du denn fest, dass Deine Milch nicht reicht, bzw Ihr zufüttern müsst?


    Stilltee hat keinen nennenswerten Einfluss auf die Milchbildung, den kannst Du also getrost weg lassen, wenn er Dir nicht schmeckt.


    Die Brust produziert auf Nachfrage - je häufiger Dein Baby trinkt oder Du abpumpst, desto mehr Milch wird auch gebildet. Bei Babys in dem Alter sind das meist 10 - 12 Mahlzeiten in 24 Std. War das bei den anderen Kindern auch so, dass die rechte Brust viel weniger Milch produziert?


    Dein Baby ist noch sehr klein, ich denke, dass eine richtige Beratung Euch viel bringen könnte! Hier im Forum kannst Du direkt mit einer Stillberaterin in Kontakt treten. Ehrenamtliche Beraterinnen findest Du auf den Websites der AFS und LaLecheLiga. Im Stillen und Tragen Forum gibt es eine tolle, ehrenamtliche 1-zu-1 Beratung von IBCLC zertifizierten Stillberaterinnen. (sorry, bin gerade mobil und kann nicht verlinken)

    Hat schon mal eine Stillberaterin draufgeschaut?


    An sich passiert es schon mal, dass eine Brust deutlich mehr produziert als die andere. Oft ist das mehr ein optisches Problem (theoretisch könntest Du mit zwei Brüsten ja auch Zwillinge ernähren), aber Du sagst ja, dass Du zufüttern musst. Irgend etwas stimmt also grundsätzlich nicht, und da wäre es gut, wenn eine Beraterin eine Anamnese macht. So aus der Entfernung und ohne die ganzen Eckdaten ist das schwierig zu beurteilen.

    Die Stillberaterin sollte am besten eine IBCLC sein, bei Gedeihstörung verweisen die meisten ehrenamtlichen Beraterinnen weiter. Die Beraterinnen im Stillen und Tragen Forum sind top!


    Gut, dass organische Ursachen abgeklärt werden. Am besten auch das Zungenband kontrollieren lassen.


    Es gibt Kinder, die sich nicht von selbst melden. Gerade, wenn sie über längere Zeit hinweg zu wenig Nahrung bekommen. Diese Kinder schlafen dann z.B. viel und wirken sehr "pflegeleicht", dabei sparen sie einfach Energie.


    Wenn irgendjemand zum Abstillen drängt, unbedingt eine zweite oder dritte Meinung einholen! Erstmal muss Nahrung ins Kind, also häufiger Brust anbieten und zufüttern (abgepumpte Muttermilch, Spendermilch oder Pre). Das muss nicht mit Flasche sein, Becher z.B. wäre auch eine Möglichkeit. Man kann auch Milch abpumpen und den Rahm füttern, der sich oben absetzt.


    Gerade, wenn es sehr warm ist, unbedingt darauf achten, dass das Kind nicht dehydriert! Es sollte mindesten 4 gut volle Windeln am Tag produzieren (bei Stoff eher 6). Wenn der Urin wenig oder sehr dunkel ist oder das Kind auffallend müde, lethargisch oder abwesend wirkt, sofort (!) ins Krankenhaus!


    Das mit der Vorder- und Hintermilch ist so, dass die Milch mit jedem Milchspendereflex weniger Laktose und mehr Fett enthält, sie wird also gegen Ende der Mahlzeit zunehmend fetthaltiger.


    Die Stillberaterin wird wahrscheinlich erstmal die Eckdaten abfragen (Anzahl der vollen Windeln, Anzahl der Mahlzeiten in 24 Std, Ablauf einer Mahlzeit, Schnuller, etc) und eine Gewichtskurve erstellen. Mit den Infos kann sie dann das weitere Vorgehen besprechen.

    Alles Gute für Deine Freundin und ihr Kind! Ich hoffe, das Krankenhauspersonal ist freundlich und macht ihr kein schlechtes Gewissen :( Ich könnte mir vorstellen, dass sie jetzt sowieso etwas Zuspruch braucht, so eine Diagnose ist doch ein ganz schöner Schock.

    Und zu dem Spiegel Artikel: Hier muss ein Umdenken in der ganzen Gesellschaft stattfinden (was ja teilweise gerade passiert), hin zu einem positiven, nicht schambesetzten Umgang mit Sexualität. Das würde klare Kommunikation ebenso einbeziehen wie die Achtung der körperlichen Autonomie anderer und dem Bewusstsein, dass auch Kinder ihre Grenzen klar definieren dürfen (Küsschen für Oma, etc).

    Ich habe vor einiger Zeit einen Artikel darüber gelesen, wie die Popkultur der 80er und 90er meine Generation dahingehend negativ geprägt hat (insbesondere im Hinblick auf 'Frau als Trophäe' und 'Sex als Belohnung/Ware'), vielleicht finde ich den wieder.

    Das Schlimme daran: ich habe das Interview auf fb verlinkt gefunden. Da waren sich leider viele einig, dass das Plakat ja ganz harmlos und witzig sei und gar nicht so schlimm, weil "die [Frauen auf dem Bild] machen doch freiwillig mit".