Beiträge von krötenmutti

    Ich wärme das mal auf. Wir sind auch gerade auf der Suche für den Sommer.


    Haben zwei kleine Nichtschwimmer hier. Beim Großen (5) schaue ich gerade nach Schwimm-Lern-Angeboten, aber Zwergin (2) müssen wir einkalkulieren. Beide recht wasserwild, daher finden die die Landschaft und alles sicher sehr toll. Mann allerdings wanderfaul.


    Was gibt es neben Freilandmuseum so für ganz kleine Kinder? Einmal mit nem Boot fahren ist sicher cool, aber ich steh grad komplett aufm Schlauch, was es da so gab. Und meine Erinnerungen setzen auch erst ein, als ich schon viel größer war.


    Lehde scheint ja richtig cool für Kinder zu sein.

    Die Kinder werden immer auf nett getrimmt und ein Mal im Jahr gruseln sie ab. Das widerspricht sich für mich.

    Wobei das ja schon auch dem Sinn von Karneval entspricht - einmal so richtig die Sau rauslassen dürfen...

    Ich merke gerade, dass es sich bei mir da wahrscheinlich auch um ein biografisches Problem handelt. So, wie hier einige berichten, dass sie die Karnevalsverrücktheit des Umfeldes schwer ertragen können. Ich habe als Kind nicht weit von einer Kneipe gewohnt und habe jedes Jahr zu Fasching erlebt, wie Menschen sich in beachtlicher und vollkommen unfassbaren Mengen an die umliegenden Hauswände übergeben haben. Das hat mich schon immer abgestoßen und ich habe nicht verstanden, wie man so exzessiv sein kann.


    Und es entspricht irgendwie meiner Überzeugung, dass man Spaß haben darf, wann man will und wie man will, solange man dabei aufeinander achtet. Dieses Aufschubverhalten, um dann den angestauten Frust der Monate in einem Sauf- und Kotzgelage irgendwie vergessen zu machen, ist mir fremd.


    Und auch wenn die Kinder nicht bis zum Erbrechen Süßes sammeln so ist es doch schwer vermittelbar, warum man sich immer und immer in Allem mäßigen soll/muss und dann plötzlich - bum! Eskaliert man den Alltag weg.

    Eigentlich ist es ein keltischer Brauch bei dem Geister vertrieben werden.

    Da im 18. Jahrhundert ganz viele Iren und Schotten nach USA ausgewandert sind, hat sicher dieser Feiertag dort etabliert. Eigentlich ist er aber schon hier in Europa zu hause.

    Das widerspricht aber der heutigen Form des Trick or Treat, die sich erst sehr viel später verbreitet hat und durchaus als bedrohlich ausgelegt werden kann. Zumindest nehmen wohl unschöne Auslegungen bis hin zu Horrorclowns zu...


    Fräulein Manfred dann müsste aber die Sau auch rausgelassen werden dürfen. Das darf sie aber nicht. Denn alles muss nach Regeln ablaufen und einen tatsächlichen Streich dürften diese Kinder ganz sicher niemals spielen.


    Ich kenne Menschen aus der Generation meiner Eltern, die sich über einen gut gemachten Streich von uns als Kindern nicht geärgert hätten. Vielerlei Schabernack wurde sogar bewundernd zur Kenntnis genommen. Klar haben die mal in unsere Richtung gemeckert, aber man hat wohl untereinander durchaus drüber lachen können. Das fehlt mir bei den Eltern hier echt komplett. Wenn da jede Entgleisung mit hochgezogenen Augenbrauen und pädagogischen Tipps begleitet wird.

    Seni das ist natürlich dann schade und verständlich, wenn man es zu Halloween "nachholen" möchte ;-)


    Preschoolmum ich finde Eure Abwandlung mit Süßem oder Saurem zu essen (meine Kinder lieben Essiggurken :D ) tatsächlich sehr schön. Und einen guten Ansatz. Aber hier sind es ja wirklich gruselige und bedrohliche Masken auch schon bei den kleineren Kindern. Und auch und gerade bei den begleitenden Eltern. Da muss ich sagen würde ich Eier an der Tür als etwas interpretieren, was diese Eltern mMn am eigenen Haus hinnehmen müssten. Denn sie leben so eine Drohkulisse doch vor?

    Noch vergessen: ich glaube es ging bei unserem wirklich ums Verkleiden und Süssigkeiten sammeln.

    Klar geht's darum. Aber das haben wir hier immer zu Fasching gemacht und dann eben auch unsere Kostüme präsentiert und einen Spruch aufgesagt. Bei Tageslicht und absolut zugewandt und positiv konnotiert. Das finde ich tatsächlich gut und vor allem machen es viele Kinder ja dann selbständig in der Gruppe und tauschen untereinander etc. das ist voll cool für die Kids.


    Aber ich finde diesen Gruselaspekt und das Streichespielen - das geht komplett dem entgegen, was die Eltern hier in der Umgebung sonst propagieren. Und ich erlebe es auch bei eher strengen Freunden und in der Familie. Die Kinder werden immer auf nett getrimmt und ein Mal im Jahr gruseln sie ab. Das widerspricht sich für mich. Und es widerspricht auch meiner eigenen Überzeugung, dass man zugewandtes Verhalten vorleben sollte und das, wenn möglich, konsequent.

    Irgendwie finde ich es etwas äh überzogen das Süßes oder Saures der Kleinen alsDrohung oderErpressung zu bezeichnen.

    Man muss das Fest ja echt nicht mögen (ich finde zb Fasching ganz doof), aber man muss da ja auch nicht mehr reininterpretieren als ein bisschen Spaß #weissnicht

    Was findest Du denn an Fasching doof was Du an Halloween dann nicht doof findest? Im Kern ist Fasching doch Halloween minus Grusel, oder?

    Hier werden Gedichte vorgetragen und die Hilfe beim Austreiben der bösen Geister angeboten durch die gruselig verkleideten Gestalten. Eigentlich werden hier nur eventuell vorhandene Monster und Geister bedroht und zur Belohnung gibt es Süßkram. Das geht für mich total mit rabiger oder werteorientierter Erziehung.

    Ha! Das finde ich cool.


    So eine Art Grusel-Schornsteinfegerdienst. :D

    Nö.

    Ich find Halloween super und von Süßigkeiten erpressen und drohen und Druckmittel wussten meine Kinder nichts und hätten blöd geguckt wenn du ihnen deinen Halloweenhassvortrag gehalten hättest.

    Inzwischen sind sie leider zu groß um zu laufen, aber meine Nichte konnte ich dies Jahr zum ersten mal so richtig schminken, mit Blut aus den Augen laufen und so, yeah!

    Geht gar nicht um Hass, eher darum, dass es sich mir nicht erschließt, was man da vermittelt.



    Also sich gegenseitig im Spiel und im Einvernehmen zu erschrecken iSv Angstlust ist ja normal und witzig, aber kann ich denn tatsächlich davon ausgehen, dass jeder, bei dem ich klingele, erschreckt werden möchte? Und was, wenn dem nicht so ist?


    Ich denke da nur an Horrorclowns. Für mich ist es irgendwie unlogisch, etwas mit angezogener Handbremse als legitim zu vermitteln. Ab Grundschulalter können Kinder das ganz sicher einsortieren und Rücksicht nehmen, aber hier rennen Dreijährige in Begleitung der Eltern durch die Gegend. Ist das nicht irgendwie, naja, mindestens peinlich?

    Naja, Süßes oder Saures ist doch eine Drohung!?


    Und hier wurden Vierjährige zum Zombie hergerichtet.

    Hallo liebes Rabenrund,


    mir ist aufgefallen, dass ich Halloween ablehne. Ich finde es für Vorschulkinder irgendwie grotestk.


    Wahrscheinlich ist diese Denke meiner Umgebung geschuldet. Ich bin nämlich umzingelt von sehr wertorientierten Eltern mit wohlerzogenen Kindern, die keine Schimpfwörter sagen, nicht hauen und sich auch sonst zu benehmen wissen.


    Und diese Kinder ziehen nun gemeinsam mit ihren Eltern los, um in Gruselkostümen anderen (fremden) Menschen zu drohen und Süßigkeiten (das ist legitim und entspricht dem Zuckerbrot-und-Peitsche-Erziehungsstil hier vor Ort) zu erpressen. Würden diese Kinder anderen tatsächlichen einen - wenn auch nur harmlosen - Streich spielen bin ich mir fast sicher, dass sie ihr blaues Wunder erleben und mit voller erzieherischer Härte bedacht würden. Also mindestens mal stille Treppe oder so - bis hin zum 24-h-Süßigkeitenentzug.


    Ich frage mich ernsthaft, was für ein Weltbild da vermittelt wird. Wenn ich es für einen super Gag halte, anderen Leuten spaßeshalber zu drohen, dann muss ich doch auch so entspannt sein, mal eine kalkulierte Entgleisung hinzunehmen, oder?


    Zudem habe ich Probleme, zu verstehen, warum wir den Kindern vermitteln sollten, dass es legitim ist, andere - wenn auch nur "zum Spaß" unter Druck zu setzen? Und wenn es nur Spaß ist dann ist das Druckmittel doch auch nicht vorhanden, oder? Ich verstehe schon, dass es irgendwie ein netter Brauch ist, aber ich verstehe den Wert der Veranstaltung nicht. Karneval mit bunten Kostümen, Ausgelassenheit, Spaß an der Grenzüberschreitung (mal alles "sein" zu dürfen), das leuchtet mir ein. Aber Halloween?


    Gibt es hier noch andere Nicht-Versteher?

    Hier in Schleswig-Holstein ist der 4-fach-Impfstoff übrigens Kassenleistung. Der bietet eine erheblich höhere Sicherheit als der alte Dreifachimpfstoff.

    Ein guter Hinweis. Eventuell wäre für Schwangere auch eine Übernahme des Vierfach denkbar? Der Arbeitgeber meines Mannes zahlt den auch.

    Die Impfung ist wohl eine Totimpfung, ich glaube das war vor ein paar Jahren noch anders. Deshalb wird man danach wohl nicht mehr so krank/geschwächt..

    Ok. Das weiß ich nicht. Meine Impfung war 2014. Keine Ahnung ob das ne Totimpfung war.

    Meine war 2013 und ich hatte gar keine Probleme. Kann es auch sein, dass es unterschiedliche Präparate waren?

    Ich habe es in der ersten Schwangerschaft machen lassen in der zweiten hat sich mein Hausarzt geweigert, da ich keiner Risikogruppe angehörte.


    Beide Seiten haben in meinen Augen irgendwie Recht. Denn wenn es Dich erwischt streckt es Dich natürlich nieder und Du wirst Probleme haben, Dein Neugeborenes zu versorgen. Die Milchproduktion könne leiden, hat mir mein Frauenarzt damals erklärt. Und das kann zumindest ich aus eigener Erfahrung so bestätigen. Als ich dann die Grippe hatte (nur leicht, aber immerhin) bekam meine Kleine zwar schon Beikost hat aber noch viel gestillt. Ich war so fertig und mir tat echt alles weh, dass ich das Stillen nicht mehr ertragen konnte. Es kam wohl auch zu wenig sodass sie noch mehr gesaugt hat. Ich habe mehrere Nächte auf dem Sofa geschlafen - es war sehr unschön.


    ABER. Man kann das, finde ich, nicht pauschalieren. Ich würde mich hochschwanger im Herbst/Winter auf jeden Fall impfen lassen. Aus der Erfahrung heraus. Und ich denke auch, dass es morgen noch ausreichend wäre, da DU dann wenigstens halbwegs geschützt bist und wenn es über ET geht ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass das Kind einen Schutz mitbekommt.


    Hat man Dich da nicht individuell beraten? Kannst Du das bei der Hausärztin machen lassen und da nochmal in ein umfangreicheres Gespräch gehen, um auch Deine Sorgen zu schildern?

    Nachtrag, weil es mir wirklich ein Anliegen ist:


    Ich kenne eine Mutter, deren Kind hat wirklich eine sehr ausgeprägte Zöliakie. In ihren Haushalt kommt KEIN glutenhaltiges Produkt, da sie eine Kontamination unbedingt vermeiden möchte. Und das hat gute Gründe, denn das Kind soll sich wenigstens zu Hause unbedarft und frei bewegen können ohne Gefahr zu laufen, schon bei minimalsten Mengen an Gluten eine unschöne Reaktion auszulösen.


    Damit und mit den Verrenkungen, die der Alltag mit so einem Kind eben mit sich bringt, isoliert sich die Mutter zwangsläufig, weil sie jedem immer erst erklären muss, was es wirklich bedeutet. Und im besten Fall gibts ungläubige Blicke, im schlimmsten Fall fragen die Leute nicht mal sondern erklären sie direkt für eine Übermutter.


    Es ist schlimm, wie wenig Rücksicht manche Leute zu nehmen imstande sind und wie wenig Respekt man voreinander hat. Bekäme so ein Kind einen Snack zugesteckt, den es nicht verträgt, drohen schlimmste Konsequenzen. Klar ist da ein bisschen Süßkram an der falschen Stelle ein Luxusproblem im Vergleich. Aber in einer grundsätzlich rücksichtsvollen Gemeinschaft würde sich auch niemand groß erklären müssen für den eigenen Lebensstil - warum auch immer er ist, wie er ist.

    Ti.na


    Aber wenn die Kids zuhause nur hören.. das ist alles Dreck, Mist etc.. dann geben sie das so weiter und DAS find ich verletzend.

    Sorry, ich kann verstehen, worauf Du in Deinem speziellen Fall hinauswillst und ich habe viel Respekt vor Deiner Lebenssituation - aber es ist verletzend, wenn ich bspw. meinem Kind sage, dass Capri-Sonne Zuckerwasser ist? Was soll daran verletzend sein, den Kindern zu vermitteln, dass das nichts Gutes ist??? Und, ja, ich denke, dass es für Dich und Dein Kind wirklich sehr schwierig ist. Aber Du wirst Doch Deinem Kind auch nicht wahllos Süßkram mit fragwürdigen Inhaltsstoffen geben? Haribo-Gummibärchen sind inhaltsstoffemäßig im Vergleich ja noch absolut vorbildlich.


    Andere sagen zu Capri-Sonne allen ernstes "Saft". Das ist doch Vollquatsch.


    Mein Kind hat letztens aufm Kindergeburtstag gefragt, ob die Tiere, aus denen die Nuggets gemacht wurden, genug Platz zum Leben hatten. Die haben (unwahr) gesagt: Ja, hatten sie. Finde ich grenzwertig, aber ich war baff, als ich erfuhr, dass er sich da erkundigt hat. Er wollte wissen, warum er im Kiga kein Fleisch essen darf und ich habe ihm gesagt, dass wir es wichtig finden, dass alle Lebewesen ein gutes Leben haben dürfen. Wenn wir sie denn nutzen, um Eier, Milch oder Fleisch zu essen. Wir gehen auch Kühe und Schweine am Feld und Hühner am Mobilstall besuchen z.B. damit die Kinder lernen und sehen, wie es gehen kann und wie es den Tieren damit geht. Und das ist ja keine Romantik, wir essen dann auch die Produkte von den Höfen.


    Was ich verletzend finde, ist, dass in Kindergärten eben beispielsweise Kuchen gebacken und Brezen verteilt werden wenn ein Kind Geburtstag hat - und das Kind mit Glutenunverträglichkeit IMMER leer ausgeht. Da finde ich sollte sich die Kiga-Leitung stark machen, dass es eine andere Geburtstagsregelung gibt. Dass entweder gebeten wird, einen Obst- oder Gemüseteller zum Geburtstag mitzubringen oder eben meinetwegen (wenn es denn sein muss) Gummibärchen - oder einfach NICHTS. Und stattdessen jedes Jahr um eine kleine Spende nach eigenem Ermessen gefragt wird. Oder irgendwas anderes.


    Ich finde es schlimm, gutes Essen einfordern zu müssen. Ich finde es verletzend, wenn man das als Helikoptereltern oder Übermuttis oder übertrieben abtut, wenn eine Mutter in Alltagssituationen darum bittet, dass es eben mal nichts Süßes gibt. Die Leute kennen den spezifischen Alltag der Kinder nicht. Und ich finde es zum Kotzen, dass einem da ständig was aufgedrängt wird. Ich gehe doch nicht irgendwo hin, um da Lollis zu bekommen. Diese Un-Kultur, ungesunde Snacks als Zuwendung oder nette Geste zu sehen. Sorry, nein, ich finde es nicht nett, jemandem etwas zu schenken, was null Nährwert und im schlimmsten Fall noch gesundheitsschädliche Inhaltsstoffe (Fabrstoffe und Süßstoff) hat. Nein, danke, will ich nicht.


    Und, ja, ich verstehe Deinen Einwand, janos - und Du hast vollkommen recht. Man sollte mit seinen Ressourcen haushalten und man kann nicht bei allem ein Fass aufmachen. Aber ich finde es erstaunlich, wohin sich der Umgang mit Kindern in den vergangenen Jahrzehnten entwickelt hat.


    [gekürzt] ;-)

    Ich finde es problematisch, dass es abgetan wird. Genauso problematisch wäre es, sich mit Neugeborenem in die pralle Sonne zu setzen um dem Großen beim Fußballspiel zuzugucken. Das würde ja auch kein Mensch machen.


    Warum muss das Umfeld so sein, dass kein Elter mit >1 Kind noch Zucker vermeiden kann. Zumindest in Massen? Und schon die Kleinsten werden doch zugeschmissen. Mich hat neulich eine Kioskfrau angeschaut wie Auto als ich den Lolli für die Zweijährige abgelehnt habe. Und sie bekam schon mit einem Jahr regelmäßig Süßes angeboten...

    Ich finde dieses Indianer-Beispiel total nett weil sich das als etwas Besonderes so eingespeichert hat und es einem bei der Erinnerung warm ums Herz wird. Aber überlegt mal: Gab es das in Eurer Kindheit echt an jeder Ecke??? Bei mir nicht und ich habs überlebt. Ich erinnere mich an die Schokolade ausm Schrank von Oma, die irgendwie IMMER eine weiße Patina hatte. und gut geschmeckt hat. So kleine Sachen zwischendurch eben, nichts was den Alltag strukturiert oder gar bestimmt hätte.

    da wirst du dich dran gewöhnen müssen, sonst musst du deine kinder von anderen und insbesondere von der schule fernhalten. was ich da alles schon an belohnung und belohnungsstyemen erlebt habe. oder auch strafsystemen. ja, ich habe kiloweise schokolade von der oma bekommen wenn die 2x im jahr auf besuch war. wir haben viel davon gegessen und dann nicht mehr. es ist wie bei ostern und halloween, etc.

    ja halloween. da wirds dann richtig zuckrig. hihi.

    Habe jetzt keine Zeit, alles zu lesen. Aber sehe es wie Obstsalat - danke.



    Zu dem Zitat: Ich schrieb ja schon vorne, dass ich es anders sehe, wenn das Kind über eigenes Geld verfügt. Das kann es doch dann auch in Süßes umsetzen. Wird es auch. Ist auch OK. Das ist dann das Stück Freiheit, was es mehr und mehr bekommt. Aber in der Vorschulzeit (und damit Prä-Geld-Ära) ist es für mich noch nicht so.

    obwohl ich eine Kindheit ohne Süßes total traurig finde.

    Ich finde eher eine Kindheit ohne eigenen Antrieb und mit permanenter Ausrichtung auf Belohnungen für erwünschtes Verhalten traurig.

    Aber das eine hat doch mit dem anderen nix zu tun? Ich sehe das Tütchen Gummibärchen nach dem Sport nicht als Belohnung und würde das auch nicht so kommunizieren. 🤷🏼‍♀️ es ist halt einfach ne Tüte Gummibärchen.

    Es wird aber kaum einen Haushalt/Alltag geben, in dem es eben nur das Tütchen nachm Sport ist. Und ich finde Süßigkeiten, die den Alltag strukturieren, doof. Also so Ritual-Bonschis. Vor allem von Leuten, die keine Ahnung von meinem restlichen Alltag haben. Wenn jeder, an den mein Kind gerät, eine Ausnahme machen will und "ist doch nur ein Tütchen"...dann kommt da eine Karre Zucker zusammen. Und soll ich dann zu Hause Zuckerverbot aussprechen weil ja unterwegs schon genug verzehrt wurde? Ich mach dann für mich ne frische Waffel und mein Kind bekommt ein Brot?


    Ich finde dieses Indianer-Beispiel total nett weil sich das als etwas Besonderes so eingespeichert hat und es einem bei der Erinnerung warm ums Herz wird. Aber überlegt mal: Gab es das in Eurer Kindheit echt an jeder Ecke??? Bei mir nicht und ich habs überlebt. Ich erinnere mich an die Schokolade ausm Schrank von Oma, die irgendwie IMMER eine weiße Patina hatte.#rolleyes und gut geschmeckt hat. So kleine Sachen zwischendurch eben, nichts was den Alltag strukturiert oder gar bestimmt hätte.


    Das wird mir komplett genommen wenn alle Außenstehenden meinen es sei eine gute Idee die Kinder anderer mit Zucker zuzuschütten. Ja, ich finde das in dem Ausmaß in dem ich es erlebe übergriffig