Beiträge von krötenmutti

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Rabeneltern.org-Team

    Wie bekloppt ist das denn? Dabei wurde die Impfung doch aufgrund wirtschaftlicher Erwägungen eingeführt, die Eltern sollten weniger kinderkrank bedingt ausfallen.

    Das wird immer wieder so behauptet. In der Begründung ist aber die Rede vom volkswirtschaftlichen Schaden. Und der entsteht auch durch Behandlungskosten und Hospitalisierung.


    Wenn es die Kinder mit milderen Verlauf mitnehmen haben sie keine Verluste gegenüber dem Verzicht auf die Impfung. Außer vielleicht, dass es ein paar Narben und Schmerzen weniger sind.

    Bei Kindern im späten Schulalter und Erwachsenen verläuft die Krankheit im Allgemeinen schwerer.

    Kindergartenkinder dagegen stecken es meist recht gut weg. Deshalb da kein Verbot für Kontaktpersonen oder fraglich inkubierte.

    Ja, ich habe grundsätzlich auch wenig Angst vor Wipo bei den Kindern - an und für sich. Aber leider gab es hier im Umfeld und auch in der Familie schwere und wirklich sehr unangenehme Verläufe. Und das wollte ich meinen Kindern ersparen.



    Mit der Kiga-Bemerkung wollte ich vor allem verdeutlichen, dass ich es nicht auf die leichte Schulter nehme aber eben auch natürlich nicht das Kind isoliere. Es nützt ja nichts.


    Panikmache finde ich es ehrlich gesagt nicht, da es einfach so extrem leicht übertragbar ist und man es natürlich dem Umfeld ersparen will, wenn es eben gerade wirklich unangenehm werden könnte. Bspw. Neu- oder Frühgeborene sollten damit einfach nicht konfrontiert werden. Ich persönlich wäre froh, wenn sich Eltern im Umfeld Gedanken machen, bevor sie mein Kind einem evtl. nicht unerheblichen Risiko aussetzen würden.

    Nein, weil es ja sehr viele Fälle trotz Impfung gibt.


    Ich persönlich würde folgendes macheb:

    - in ner Verwandtschaft/ im Kiga/ beim Freund sind Windpocken ausgebrochen oder es hat in der Kernfamilie jemand Gürtelrose an ner abgedeckten Stelle und hält die Hygiene streng ein (eigebes Handtuch und Nach Stelle-Berühren Händewaschen): ganz normal zum Sport gehen abet nen Meter Abstand zu den Neugeborenen halten

    - in der Kernfamilie dind Windpocken oder Gürtelrose an offener Stelle: bis Inkubationszeit rum ist nicht zum Sport

    Danke für die deutliche Antwort. Das ist gut so.


    In den Kiga geht der Große nach wie vor. Sie sind komplett informiert und es gab keine Bedenken.

    chill. hier werden Windpocken nie regulär geimpft. was für eine Panikmache bei euch. normal weiterleben?

    Ich sage mal so: Für mich ist es eine Frage der Verantwortung. Wenn es meine Kinder haben kann ich damit leben, aber ich muss zusehen, dass ich nicht andere gefährde. Und gerade beim Kindersport sind Neugeborene....



    Preschoolmum : Kann ich bei dem durchgeimpften Kind entspannter sein? Was müsste ich denn machen, um mit ihm bspw. zum Sport gehen zu können?

    Hier in der Familie sind gerade die Windpocken ausgebrochen.


    Ich finde nirgends eine Antwort darauf, wie wahrscheinlich es ist, dass sich die Schnecke (eine Impfung) und der Krötenmann (zwei Impfungen) anstecken. Bzw. dass es bei denen ausbricht.


    Gesundheitsamt rät zu sofortiger zweiter Impfung der Schnecke. Was kein unerheblicher logistischer Aufwand ist, will da nicht in die Tiefe gehen.


    Habe nur im Hinterkopf, dass selbst die doppelte Impfung nicht 100% schützt und die Wipo dann eben einen milderen Verlauf nehmen.


    Das Problem: Wir sind natürlich ständig irgendwie unter Kindern. Beim Turnen, demnächst Fasching etc. Aber Wipo sind ja schon vorm Ausbruch ansteckend, zumindest laut Fachinfo(?)


    Wie verhalte ich mich da? Darauf kann mir keiner eine Antwort geben. Es geht mir mehr um die Schnecke als um Krötenmann, der ja angeblich safe ist. Also falls sie nun Wipo bekommt ist das undramatisch, da ich mit einem milderen Verlauf rechne - und es nicht ändern kann. Aber sollte ich Vorsorge treffen? Sind im Umfeld einige Schwangere und Babys unterwegs und ich möchte natürlich niemanden gefährden.


    Danke!!!

    Ich hatte für Nr. 2 hier von Geburt an Bindewindeln. Gebraucht gekauft von einer lieben Rabin. :-)


    Die sind super in der Handhabung. Man wickelt zwar recht häufig, da Neugeborene ja quasi Durchlauferhitzer sind, aber ich fands nie schlimm und eher schön, da es auch viel Nähe gab und sie nie nass lag. Die trocknen auch super schnell.


    Wollüberhose drüber, sehr praktisch. Ist zwar ein ordentliches Paket, aber ich fands eher schön, da man dann was in der Hand hatte. So kleine Babys sind mir immer suspekt ;-) Und im TT war sie soch auch kompakter. Für uns perfekte Lösung.

    ja ich muss ein Fahrradhelm tragen

    Das gehört in meinen Augen alles zusammen. Zum Thema Sicherheit im Straßenverkehr.


    Du machst deiner Mutter klar, dass du in der Dämmerung und nachts die Weste trägst und dann trennt ihr das Ding wieder ab!


    Ich wohne hier auf dem Land. Weiß Gott nicht unendlich viel Verkehr. Aber gerade in so einer Umgebung passen die Leute noch weniger auf, weil nix groß los ist. Diese Weste ist keine Schande. Und die Statistik spricht eine deutliche Sprache.


    Wenn sie Vertrauen wiedergewonnen hat dann redet ihr über eine schickere Alternative. Reflektorarmband oder sowas in der Richtung.


    Und wenn du uncool bist weil du nicht rauchst fängst du denn damit an? Deine Freunde haben einen Knall wenn sie sich an sowas stören.

    Ich schließe mich dem Tenor an: Komplett normal. Meine Kleine ist gerade erst ein Jahr alt und verhält sich so, der Große ist fast vier - und verhält sich so.


    Was in in Eurem Fall nicht so gut finde, ist, dass Du das scheinbar recht oft fast allein regeln musst. Aber die Mutter des anderen Kindes muss altersgerecht auch versuchen, behutsam Grenzen zu setzen. Genau wie Du Dein Kind dabei unterstützt, seine Grenzen zu wahren.


    Ich denke, das ist eine schwere Zeit zwischen Behüten, Moderieren, Schlichten, Erklären und Loslassen. Ich lasse vieles laufen, wenn ich aber merke, dass es ein extremes Ungleichgewicht gibt dann greife ich auch ein. Zumal wie in Eurem Fall, wenn die Charaktere da einfach (noch?) recht verschieden sind.

    Im Zweifel würde ich auch immer den Giftnotruf kontaktieren.


    Was auch "bedenklich" sein kann sind Süßstoffe. Das kann eine Magenverstimmung oder Durchfall geben, wenn es zu viel wird... Wegen des Fluorids hätte ich weniger Bedenken, aber siehe oben.


    Wir waren wegen einer anderen Sache mal im KH. Auch etwas, wofür man uns erst noch fast ausgelacht hat. Die Leute von der Giftinfo haben erst noch geraten, selbst zu Hause zu überwachen und plötzlich doch zurückgerufen und eine Nacht Überwachung im KH empfohlen... Ich halte extrem große Stücke auf dieses Beratungsangebot und niemand (!) sollte sich schämen, das in Anspruch zu nehmen. Nur so viel dazu.

    Noch mal zur Auto-Diskussion:


    Ungeachtet dessen, dass sicher niemand einen solchen Unfall billigend in Kauf nehmen würde: Es ist erstaunlich, wie manche Leute durch Spielstraßen rödeln. Ich sehe es hier im Ort, zwei Beispiele:


    Eine Nachbarin habe ich auch schon erwischt, wie sie (außerhalb der gängigen Abholzeiten) hinterm Kindergarten her gerast ist. Leider habe ich nicht geschafft, sie zeitnah drauf anzusprechen und mittlerweile ist das schon zu lange her.


    Wir haben einige Neubaugebiete ohne separate Gehwege, demnach verkehrsveruhigte Zonen. Man merkt aber am Verhalten der Autofahrer, dass es hier einfach keine spielenden Kinder auf den Straßen gibt. Die fahren wie die Henker. Ich habe auf einer Straße, die wir sehr oft laufen und sehr gut kennen (Spielstraße!!!) meinen Kleinen mal ohne groß zu überlegen am hellichten Tag mit Warnweste allein um eine Ecke fahren lassen, vielleicht 300 Meter. Er weiß ganz genau, wie er aufpassen muss, wo er fahren sollte etc. Ich hatte ihn nicht die ganze Zeit im Blick und mir ist erst hinterher bewusst geworden, was alles hätte passieren können. Genau in dem Moment nämlich, als jemand, ohne groß zu gucken oder zu bremsen an mir (ich war mit Kinderwagen) vorbei heizte.#stumm:stupid:


    Es ist ein riesiges Problem, dass die Leute hierzulande wenig Gefühl für Mischverkehr haben. Der MIV wird auch in der Planung vielerorts stark bevorzugt. Und viele Autofahrer verhalten sich auch so als hätten sie die Vorfahrt mit dem Auto gekauft.


    Es ist unheimlich tragisch und kann, wenn man ehrlich ist, wirklich jedem passieren, dass man ein Kind übersieht. Das geht einfach enorm schnell. So haben ja hier auch schon einige von Euch geschrieben, dass gerade Parkplätze problematisch sind. Ich muss aber ganz ehrlich sein: Mein Verständnis hört wirklich auf, wenn Menschen sich durch Spielstraßen bewegen als sei das eine stinknormale "Auto-" Straße und ich bin nicht bereit, das hinzunehmen.


    Leider macht alles Meckern, Schimpfen, Diskutieren, Nachdenken dieses kleine Mädchen nicht mehr lebendig.#kerze

    OK. Es war irgendwie halb so wild. Habe nun Komposit auf einem Zahn drauf (dieser Geschmack! ÖRGS!!!<X) und bekomme ab kommender Woche Massagen!#nägel


    Der Arzt war unheimlich nett und meinte, das sei vollkommen klassisch fürs Zähneknirschen. Ich bekomme dann demnächst (wieder) eine Schiene. Hatte ich vor 15 Jahren schon mal und zwischendrin sicher fünf Mal den Zahnarzt gewechselt. Einer der letzten meinte mal, das mit den Knirsch-Schienen war so wie mit den Fissurenversiegelungen. Eine Mode, hatte ne Zeitlang jeder. Da hab ich das mal unter "Mist" verbucht.


    Wie auch immer. Ich vertraue diesem Arzt und versuche es jetzt mit Gelenkmassage (hab ich noch nie von gehört) und neuer Schiene. Er meinte auch, die Zähne seien gut außer einer kleinen Stelle Karies (wobei das von anderen Ärzten jahrelang anders gesehen wurde#gruebel) die er eben versiegelt hat#weissnicht.


    Diese Ärzte sind eine absolute Empfehlung (Gemeinschaftspraxis) und ich zweifle das jetzt mal trotz Widersprüchen nicht an. Da ich komplett ohne Medikamente da raus bin gönne ich mir einen klitzekleinen Sekt. Auf den Mut, NOCH einen neuen Arzt gesucht zu haben.



    Danke für Eure guten Worte und die Hinweise. Ich werde demnächst zur Kontrolle sein und noch mal näher nachfragen. Heute war nur Schmerzsprechstunde und volles Wartezimmer. Da wollte ich einfach nur schnell raus. Geröntgt wurde auch nicht.

    Ich meine, dass die mich so behandeln, dass ich a) etwas stillverträgliches bekomme, was mich aber b) ausreichend betäubt.


    Röntgen sehe ich auch als unproblematisch, ich mag es nur nicht, da ich es als Kind extrem oft machen musste. Also vor allem Rücken/Brust/Bauch, aber trotzdem... Es geht mir da nur um Betäubungsmittel und dergleichen.

    #haare


    Es ist kein Pochen, kein Ziehen...es sind einfach die abartigsten Schmerzen der Welt. So ein starker Blitz und danach kann ich gar nichts mehr denken für eine Minute.


    Leider sind in der besten Praxis hier gerade die Hälfte der Ärzte krank aber die versuchen mich mal freitags reinzuschieben *hoff*


    murkel Ist in Deinem Fall wirklich gar nichts zu sehen gewesen? Auch nicht auf dem Röntgenbild? Waren die Schmerzen auch so abartig? Also richtig elektrisierend?


    Ich überlege gerade sehr, ob ich den kompletten Weg gehe, da ich ja noch stille und das medikamentös gut eingestellt werden sollte. Ich nehme von mir aus nie (!) Medikamente, insofern bestehe ich da auf eine gute und umfassende Betreuung. Leider habe ich in der Vergangenheit ein, zwei freigiebigen Ärzten vertraut :-(

    Liebes Rabenrund,


    ich brauche mal Erfahrungen und Tätschler. Am Sonntag ist es (mal wieder) passiert. Ich beiße zu und auf einmal erlebe ich einen enormen stechenden Schlag. Wie ein Stromschlag. Ein Schmerz, der seinesgleichen sucht.


    Ich war wie gelähmt und hab natürlich vermieden, noch mal aufzubeißen. Vermute mal, dass sich ein Brotkrümchen in die Fissur gelegt hat, keine Ahnung.


    Nun zur Frage: Ich habe das seit Jahren (!) immer mal wieder und war damit auch schon vor Jahren mal beim Zahnarzt. Er hat umfangreich gecheckt und nichts gefunden. Damals hatte ich das mal mehrfach hintereinander und war komplett am Ende. Nun werde ich - so es die Zeit zulässt (mit Baby aufm Arm mache ich das nicht) - natürlich wieder gehen. Aber ich würde gerne irgendwie mal wissen, ob das nicht vielleicht ein "Phänomen" ist, was "normal" sein kann.


    Mich nervt, dass man da anscheinend nichts sieht und finden kann. Röntgen hasse ich total, aber muss dann wohl. Kann das von einer (missglückten) Fissurenversiegelung kommen, die mein Zahnarzt in meiner Kindheit (vor vielleicht 25 Jahren) mal einfach so (war damals "Standard") gemacht hat?


    Hat das noch jemand? Ich hab solche Wahnsinnsangst vor diesem Schmerz. Und wenn nun wieder nix gefunden wird oder gemacht werden kann geh ich ein.





    Muss dazu sagen: Meine Zähne sind tiptop OK. Gut, bisschen Zahnstein, aber keine Füllungen und Zahnstellung auch natur-gut. Ich bereue diese Fissurenversiegelung, denn evtl. ist die der Auslöser von allem. :-( Zumal die Oberfläche an einigen Stellen total angebohrt ist und auch so aussieht (habe sogar ein kleines Bohrloch in einem Zahn).

    Ich möchte mal quasi bei VivaLaVida "unterschreiben". Mein Sohn hat auch sehr lange schon quasi dauerhaft geschwollene LK. Unterschiedliche Ärzte haben ihn gesehen und alle meinten, dass sei nicht ungewöhnlich.


    Natürlich bin ich kein Arzt und natürlich möchte ich Deine Sorgen nicht kleinreden oder gar wegwischen. Das mit der Borreliose würde mich natürlich auch verunsichern.


    Aber der Gedanke an Krebs ist evtl. nur ein Gespenst, das Dich da verfolgt. Ich wünsche Dir sehr, dass Du das abschütteln kannst. Möglichst mit einer klaren und harmlosen Diagnose!

    krötenmutti

    Und warum geht es da nicht auch um die ganz schweren Fälle?

    Im Prinzip gebe ich Dir recht, denn auch ich finde, dass man nicht einfach labeln und ausgrenzen darf. Auf der anderen Seite bin ich aber der Meinung, dass diese Umbenennung oder Individualisierung etwas sein sollte, was aktiv vom Inhaber des Ausweises entschieden werden kann und sollte. Diese Wahlbezeichung ist ein aktives Statement. Das würde ich nicht aufdrücken wollen, wenn es eben von den Inhabern des Ausweises so nicht empfunden wird oder er/sie es einfach nicht mag und möchte.


    Ähnlich verhält es sich auch mit Mottoshirts für Kleinkinder oder Babys. Damit habe ich auch massive Probleme. Ich bin der Meinung, dass der Wille und Wunsch eines jeden Menschen akzeptiert und respektiert gehört, egal welchen Alters und welcher Verfassung. Solange jemand in der Lage ist, sich klar auszudrücken.


    Daher würde ich die Fälle, wie hier konkret geschildert, also - wenn ich es korrekt interpretiere - wirklich nicht in der Lage, sich bezüglich des eigenen Willens dahingehend zweifelsfrei zu äußern, ausnehmen. Wenn eine extrem eingeschränkte Person hingegen aktiv diesen Wunsch äußert - why not?