Beiträge von ribisel

    Das mit dem Ausweichen könnte auch regional bedingt sein.

    Ich erlebe es oft auch mit Männern, dass gegenseitig mehrfach ausgewichen wird, bis man aneinander vorbeigeht (die Entscheidung für die Richtung und das Weitergehen treffe ich subjektiv dabei oft initiativ). Tendenziell öfter bei jüngeren, aber durchaus auch mit älteren Männern.

    Meist halte ich es ähnlich wie Runa, ohne verbales Bedanken allerdings.


    Wenn ich schlecht drauf bin, machen mir Entgegenkommende auch eher Platz, wenn ich nicht darauf achte.


    Ist ja ähnlich wie Sitzplätze in der Bahn, da erlebe ich auch kaum, dass mich jemand bedrängelt. Nach der Debatte hier im Faden mal hab ich mal verstärkt drauf geachtet, quasi genau meinen Platz einzunehmen und den auch abzugrenden (Beine, Rucksack, Arme). Da hat es sich nochmal reduziert.

    Öhm. Ich würde vielleicht ganz gern in der Welt leben, in der Herr Hüther lebt. Dummerweise lebe ich eher in der Welt, für die Herr Hüther wirbt.

    Wusste gar nicht, dass mein zweites X-Chromosom für meine Individualität zuständig ist.

    Ich finds auch nicht so lustig wie Herr Hüther, dass es Menschen gibt, die zu, öh, marktgeformt sind, um ihren Platz in diesem unumstößlichen binären Geschlechtersystem einzunehmen.


    Mit der obsoleten Erkenntnis, dass ich für Herrn Hüther echt nicht qua doppeltes Chromosom erotisch sein möchte, hab ich mir die restlichen 30 Minuten dann gespart. #kreischen

    Kam da noch ne Pointe? "Muhaha, ordentlich an der Nase rumgeführt!" oder sowas?

    Spannend finde ich es, wenn ich mich so durch die unterschiedlichen Veedel bewege, es gibt eins, da hängt nix von der MLPD, aber ganz viel von der DiB, passt auch zum Viertel, in einem anderen keine DiB, dafür ganz viel SPD und MLPD, bisschen CDU, keinen Grünen, keine AfD.

    Schräg fand ich hier auch in einem Studierendenbereich die Masse an AfD-, CDU- und FDP-Plakaten, während im gleichen Viertel vor den Villen dann v.a. MLPD-Plakate hingen#blink


    Ich kenn auch keine AfD-Wähler bewusst, aber viele, die sich im grün-linken Spektrum bewegen. Mit Bekannten rede ich allerdings auch kaum bis nicht über politische Themen. Wenn doch, kommt das eher über ähnliche soziale Einstellungen zustande.

    Da sind wir hübsch eingeblast.


    Wir gehen dann jetzt gleich mal unserem Kind zeigen, dass man zur Wahl einfach hingeht. Und dann müssen noch Teile meines Geschwisterhaufens überzeugt werden, dass man das tut. Und wenn's Die Partei wird, gewählt wird ;)

    Das finde ich nämlich fast erschreckender als die Tatsache, dass die AfD gewählt wird - diese Unmengen an Menschen, die gar nicht wählen. Ich kann sie verstehen, fühle mich auch nicht repräsentiert, aber trotzdem.

    Wir haben nicht den gleichen Namen. Kind hat aber den Mann-Namen bekommen, weil ich einige Geschwister habe und sein Bruder den Namen seiner Frau (der sich von meinem nur in einem Buchstaben unterscheidet :D) angenommen hat. Damit ist er auch der letzte in seiner Familie.

    Schnick-Schnack-Schnuck drum gespielt hatten wir, aber hätten beide Schwierigkeiten mit dem Verlieren gehabt.


    Über die abgeschmackte AFD-Werbung muss man ja eigentlich nicht mehr reden, das ist gerade einfach Alles-Kacke. Die Bikini-statt-Burka-Werbung, die Islamisierung-stoppen-Werbung... <X

    Fast alles kommt in die Maschine. Ausnahmen: scharfe Messer, Flaschensauger, Holz.

    Neben der Spüle sind:

    eine normale Bürste (sehr selten und meist nicht in der Küche genutzt, Reinigung nach Benutzung in der Maschine)

    ein Stahlschwamm (Hauptanwendung Spülbecken, kommt auch in die Maschine)

    Flaschenbürsten (öfter genutzt, ebenfalls Maschinenreinigung)

    irgendein Lappen (in BW/Frottee und Mikrofaser vorhanden, werden meist nur kurz genutzt und wandern dann in die Waschmaschine).

    Wir haben aber einen hohen Verbrauch an Geschirrtüchern, die werden auch ständig gewechselt, weil wir schnell den Überblick darüber verlieren und unsere Küche winzig und demzufolge IMMER absolut chaotisch ist.

    Nach dem ersten Stutzen fand ich daran schlimm, dass hier suggeriert wird, dass der jeder Person zustehende Schutz (dass der nötig ist wird wiederum suggeriert durch die Voraussetzung, dass eine Frau in ein reines Frauenzimmer umbuchen wollen sollte), teurer erkauft werden soll. Das geht über pink tax hinaus. Das ist wie bezahlen dafür, dass man nicht vergewaltigt/retraumatisiert/wasauchimmer wird. Auch wenn es vielleicht nicht so krass gemeint war.

    Wenn die Betreiber davon ausgehen, dass da aus Gründen, die in diese Kategorie fallen, der Bedarf an reinen Frauenzimmern besteht und im Interesse der eigenen Unversehrtheit genutzt werden sollte, dann sollten sie das Finanzielle selbst ausgleichen. Gefälligst.

    VivaLaVida ich finde den Punkt sehr interessant, dass du nicht in der gleichen Gruppe sein möchtest, wenn polygame Beziehungen unter dem gleichen Namen legal anerkannt würden. Der Zusammenhang zwischen Identität und Gruppenzugehörigkeit ist vielleicht auch für viele Homo-Ehen-Gegner ausschlaggebend. Da hatte ich so herum noch nie drüber nachgedacht, aber es macht eine Menge Sinn. Das Grundgefühl kennt vermutlich jede/r, unabhängig davon, worauf es sich spezifisch bezieht.

    Ich interpretiere, dass für dich die Monoexklusivität essentieller Bestandteil des Verheiratetseins ist, selbst wenn du das ebenso leben könntest, wenn auch polygame Partner untereinander heiraten können.




    In einer Arte-Doku über zwiegeschlechtliche Menschen (v.a. biologisch) war einmal ein Paar, das die Papiere nicht geändert hatte, aber jeweils das Geschlecht. Die haben geheiratet, halt mit umgekehrten Papieren (Ehemann in der Realität eine Frau, Ehefrau in der Realität ein Mann). Bitterschön. Absolut großartiges Unterwandern der starren und unpassenden Kategorien, aber für die Ehe dann dummerweise real sehr nötig, dass da für gleiche Rechte so viel zusammenkommt, wenn man nicht der Norm entspricht.

    Mäh. Ja. Der KiA ließ mich telefonisch nicht mal vernünftig ausreden, bevor er mitteilte, dass das ein kleiner Infekt sei und ganz sicher nix gefährliches. Kind hat keine weiteren Symptome, glühte und war dabei komplett trocken - ne, er bleibt dabei, Infekt, fertig.

    Dass das kein Infekt ist, da bin ich mir sicher. Dass es jetzt keinen akuten Grund zur Sorge mehr gibt, glaub ich auch. Aber dass mir meine sehr unaufgeregten Eltern (gleicher KiA, 4 Kinder) gestern doch anrieten, lieber sehr, sehr vorsichtig zu sein und beim kleinsten Anlaß loszufahren (sie sahen das Kind per Skype), der Mann am liebsten umgehend Fachpersonal aufgesucht hätte, mir aber in solchen Dingen vertraut, und uns befreundete Eltern inklusive Rabenforum vermutlich für komplett verantwortungslos halten, so dass die komplette Verantwortung fürs Daheimbleiben mit allen möglichen Konsequenzen allein meine ist, während der KiA findet, ich wäre einfach ein bißchen hysterisch... ne. Irgendwie nicht.

    Ich bat jetzt nochmal um Rückruf und wünsche doch ein wenig ernster genommen zu werden. Ich mag nämlich mein Kind zufälligerweise sehr, sehr, sehr, sehr gern.


    Ja, als wir mit wenige Stunden nach TrippTrapp-Sturz ebenso sturzbrechendem Kind in der Notaufnahme waren, wars MD. Das gilt aber nicht immer und grundsätzlich, und zudem würden wir das vermutlich habwegs wieder so machen. Weil kann ja sein.


    Kein Schnupfen, Hals völlig ungerötet, keine Appetitlosigkeit, Überlkeit o.ä., also wirklich keine Infektanzeichen.

    Er kann uns gern einbestellen. Nervt, durch die ganze Stadt zu gurken dafür, aber bitte nicht einfach vom Tisch wischen. Wenigstens ein bis zwei Nachfragen. Das ist doch nicht überzogen, oder?

    Danke dir für die Ausführungen. Ich bin ziemlich fertig, wir erreichen den KiA nicht, aber dem Kind gehts gut. Nicht superfit, aber 37,3 und interessiert an Dingen, hat auch schon gefrühstückt.

    Die Nacht war der Horror.

    Seide oder vielleicht überhaupt Kleidung ist keine gute Idee. Fieber ging irgendwann nochmal hoch auf 39,9. Da waren wir kurz vorm Losfahren/Anrufen im KH wegen Krankenwagen, aber es ging dann wieder.

    Decke ging aber (BW).

    Ich bin total platt. Heulig und zittrig.


    Bruder meinte, Hitzschlag sei bei Kleinkindern gefährlicher, und es war ja auch mit Kleidung runter und Kühlen nicht getan. Sie war ganz trocken für lange Zeit, schwitzte dann endlich, dann nochmal trocken. Also der Körper hatte da echt noch Mühe.

    Du bist Kinderkrankenschwester, oder? Weißt du vielleicht, was dann im kritischen Fall außer Kühlen etc noch wirkt?

    Gekühlt haben wir ja auch nur, bis das Kind wieder fror, da war es ja aber immer noch sehr heiß. Am effektivsten war glaube ich der Ausgleich Körper an Körper. Uns fand sie lustigerweise auch nicht zu kalt oder so.


    Ich muss jetzt mal in der Kita anrufen und da nochmal drauf hinweisen, dass sie drauf achten. Da geht nämlich schon länger nix um, wir waren aber zweimal in den letzten Wochen schon je nen Tag zuhause, weil Kind mit leicht erhöhter Temperatur übel war. Da hatten wir schon Hitze vermutet als Auslöser. Ich bin da auch empfindlich. Vielleicht verträgt sies also einfach nicht gut.

    Papa wird auch sicher nie wieder bei Wärme Kind im Auto spielen lassen.

    Preschoolmum Hitzeschlag ist laut Internet und meinem Bruder, der Erste-Hilfe-Kurse gibt, noch ne Nummer gefährlicher als Sonnenstich. Hier war es halt auch den ganzen Tag eher wolkig, aber natürlich trotz Abkühlung noch recht warm. Die Hutsache und Wasserzufuhr sprechen wir in der Kita nochmal an, und der Herr Papa spielt auch nicht mehr bei Hitze 20 Minuten lang "Autofahren" im stehenden Auto mit dem Kind. Zumindest nicht, wenn er sich nicht massakrieren oder mich mit Herzanfall durch Adrenalin haben will.


    Ich hatte ein bißchen Salz und Zucker in Wasser gelöst, mochte das Kind nicht. Nur puren Sprudel aus dem Strohhalm. Dann wollte es Zwieback dazu. Temperatur ist schon ordentlich runtergegangen, Kind wirkt wieder wesentlich fitter, erzählt, was bei Jim Knopf passiert und krabbelt selbstverständlich über uns, um neuen Zwieback zu holen. Halt noch normal fieberschlapp, aber nicht mehr besorgniserregend. Tücher hatten wir anfangs, beim Zittern haben wir sie abgenommen, denn dann ist es wohl kontraproduktiv von außen zu kühlen, weil der Körper durch das Zittern innen wieder Wärme erzeugt.

    Danke auch für die Tips bezüglich Nackensteifigkeit etc, das hatten wir zwar auf dem Schirm und auch abgefragt bzw immer wieder getestet, aber es ist gut, das nochmal hier stehen zu haben.


    Weiß jemand zufällig, ob in so einer Situation Fieberzäpfchen angebracht sind, sobald die Temperatur aus dem fiesen Bereich raus ist, oder ob das in so einem Fall nur verschleiert?


    Sieht aus, als löse sich alles wieder in Wohlgefallen auf. Wir beobachten dann wohl noch eine Weile nach dem Einschlafen das Kind und haben dann eine unruhige Nacht, aber Lebensgefahr ist wohl hoffentlich vorbei. Innerhalb kürzester Zeit das Thermometer auf 39,1 klettern zu sehen, während Kind rapide schlapp wird, läßt schon ein bißchen den Hintern auf Grundeis gehen.

    Drückt uns bitte die Daumen, dass die Temperatur nicht so steigt, dass wir ins Krankenhaus müssen oder Schlimmeres...

    Kind trug wohl tagsüber keinen Sonnenhut und hat nun etwas Fieber, ist sehr, sehr schlapp.

    Wir beobachten gerade akribisch Temperatur, Ansprechbarkeit, Motorik etc, gleichen Temperatur Körper an Körper aus und nötigen das Kind zu stetiger Wasserzufuhr.

    Und hoffen sehr, dass es kein ausgewachsener Hitzschlag wird.

    Ich sitz da auch gern drauf. Aktuell sitzt halt meist das Kind auf dem Tripp Trapp, bis dahin war das oft mein Platz (unsere sind ü20, einer steht bei den Großeltern, einer bei uns). Meine erwachsenen Geschwister auch.

    Es gibt davon auch Katalogbilder mit nem Tisch und rundrum TrippTrapps. Sieht nicht aus, als wär das rein für Kinder gedacht :)

    Bekannt sind mir mehrere während der Kernzeit verschlossene und während der Bring-/Holzeiten offene Türen sowie eine immer verschlossene, per Klingel (mit Kamera) und dann eben mit Summer von drinnen öffenbare Tür.

    Erstere Konzepte sagen mir sicherheitstechnisch nicht so zu, das letzte gefällt mir gut. Kommt aber natürlich auch auf den jeweiligen Aufwand, also die tatsächliche Praktikabilität an.

    Befremdlich fand ich die Kita, die mit dem erstgenannten Konzept das Abholen durch ü10jährige Geschwister (ruhiges Viertel, keine großen Straßen) toooootal schrecklich verwerflich fand. Hatte aber sicher auch mit der Gesamtatmosphäre zu tun.

    Komplett und durchgehend zugänglich würde ich auch nicht so witzig finden.


    Im Wald sind die Gruppen jeweils in gut übersichtlichen Gebieten, da ist dann auch ausreichend Personal dabei.