Beiträge von Froschfamilie

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    Lina2:
    Wir haben dies hier: http://m.idealo.de/preisvergle…t-mit-guertel-corvus.html
    Dazu normale Schraubenzieher. Und eine Säge (die grad draußen im Schuppen liegt und deren label ich darug grad nicht nachsehen kann. Sorry!)
    ABer ob das jetzt besonders tolles Werkzeug ist, kann ich gar nicht sagen. Wir haben da relativ ins Blaue hinein zugegriffen .
    ES erfüllt seinem Zweck aber, würde ich resümieren.
    BIsher reicht es dem Sohn, Nägel kunterbunt einzuhämmern. Und Schrauben einzudrehen. Und Holzleisten kürzee zu sägen. :)

    Mein Sohn ist grad 4 geworden, also ein bisschen älter.
    Aber eine ganze Weile schon geliebt und in Benutzung: Erstes Kinderwerkzeug. Hammer und kleine Säge und Schraubenzieher samt Schraubkrams. Da braucht er immer Begleitung, allein trauen wir ihm das noch nicht zu, aber mit Begleitung geht das prima.
    Auch toll: Kinder Küchenmesser. Wir haben so ein Set von Opinel: Messer und Sparschäler.
    Und das Kinder-Becherbackbuch ("Kinderleichte Becherküche" heißt unser Exemplar, da gibt's aber verschiedene) mag er auch. Zusammen mit der 5-jährigen Schwester backt er daraus Kuchen ganz ohne Elternbeteiligung.

    Bei Krankheit ist hier auch Fernsehen bis zum gehtnichtmehr erlaubt #angst .
    Das ermöglicht, dass wenigstens das Gröbste läuft und v.a. die gesunden Geschwister möglichst normalen Alltag erleben ...
    Ansonsten habe ich mir angewöhnt, gleich zu Beginn der Krankheit ganz, ganz großzügig und rigoros Verpfichtungen, Termine und Pläne zu streichen.
    Ich sage verbindlich ab. Und streiche im Kalender. Oder setze to do's zwei Wochen später wieder rein. Das reduziert das Gefühl, dass Verpflichtungen auf der Strecke bleiben, erheblich.
    Seit ich mir das "erlaube", bin ich viel entspannter in Krankheitssituationen.

    ... darum staune ich auch, warum gemeinhin das Bild herrscht mit schulpflichtigen Kindern könne man dann wieder viel leichter und in deutlich höherem Umpfang arbeiten als mit noch kleinen Kindern.
    So oft begegnet mir da diese selbstverständliche Annahme und Erwartung.
    Übrigens auch von Menschen mit eigenen, schon schulpflichtigen Kindern #confused .


    Na ja. Hängt wahrscheinlich viel an den individuellen Begleit-Bedürfnissen der Kinder und an Betreuungsmöglichkeiten nach dem Schulunterricht #weissnicht . Mag sein, dass das hier und da so klappt.

    Ich finde schon, dass mit Schulbeginn einiges an Kapazitäten frei wird. V.a. fallen das Bringen/Abholen weg

    Ja.
    Allerdings kommt Hausaufgabenbetreuung dazu (unsere Kinder kommen mittags nach Hause) und ich kann noch nicht abschätzen, ob es Hobbys geben wird, die irgendwie Fahrdienst oder Begleitung erfordern.
    Dazu die vielen Wochen Ferien ...


    Fazit: Ich glaub nicht, dass wir weniger gefordert sind. Nur anders ...

    Wir teilen uns eine 100 Prozent - Stelle. Jeder macht 50 Prozent. So gehts ganz gut.
    Wie es anders gehen sollte - in unserem Berufsfeld und mit 3 Kindern unterhalb des Schulalters- wüsste ich nicht.
    Die Arbeitszeiten sind nicht besonders betreuungskompatibel. Viele Wochenend- und Abendtermine ...
    Das Geld ist so zwar eher knapp und wir müssen am Ball bleiben, was wir ausgeben. Aber es reicht und wir sind zufrieden so. Ich glaube, ein höherer Stellenumpfang wäre für uns ungesund, im wahrsten Sinne des Wortes.
    Plan ist, diese Konstellation auch die nächsten Jahre so zu lassen. Ich sehe nicht, dass die Ressourcen großartig wachsen, wenn man Schulkinder hat. Vielleicht sogar im Gegenteil?

    Ich bin immer zurecht gekommen mit der Auskunft, dass es dazu, wie lang stillen für wen und was gut ist, eben verschiedene Meinungen gibt. Und dass es für uns noch gut passt und es allen gut geht damit.
    Fertig. Hat jeder so akzeptiert.


    Andersherum hab ich die Erfahrung gemacht, dass man "Stillgegner" auch mit noch so griffigen Argumenten nicht überzeugen kann.
    Ich denke, das ist immer und zuerst doch eine Sache, die man auf Gefühlsebene klärt.

    Gähn,
    wg spuckendem Mittelkind und fieberndem Großkind hab ich so bescheiden geschlafen wie ewig lange nicht mehr.
    Hoffentlich wird die nächste Nacht ruhiger.
    Muss bis dahin nur den Tag überstehen :wacko: . Spuckendes Mittelkind ist natürlich nämlich inzwischen wieder fitt wie ein Reh und tobt durch die Bude.
    Der Kleinste auch.
    Die Große fiebert weiter und der Mann muss heut viel arbeiten.
    Das wird kein schöner Tag ... || .

    Oder wäre es eine Option, eine eher günstige Ikea - Matraze zu kaufen und die eine Gelmatraze erstmal für eine Zeit zu ersetzen?
    Später hat nan dann halt ne Tobe- oder Gästenatraze ...
    Ich komme klar mit den günstigen Ikea - Dingern. Ist nicht bombe, aber ich schlaf dann besser, als wenn ich wg Sorgen ums Kind einen völlig leichten Schlaf hätte.

    Kind 1 im Schlafsack mitsamt stillbedingten Seitenwechseln mal links mal rechts. Und oft nur auf mir.


    Kind 2 immer links von mir trotz beidseitigem Stillen wg. anderen Kind rechts von mir. Im Schlafsack. Seltener auf mir.


    Kind 3 immer links von mir, die Kinder 1 und 2 rechts, mit Papa zwischen sich.
    Also von links nach rechts: Neugeborenes, ich, Kind 2, Papa, Kind 3.
    Wir hatten 2 baugleiche 1,80 m -Betten aneinandergestellt.
    Kind 3 konnte ich nicht stillen. Ich vermute, darum war mir ganz enger Körperkontakt auf anderem Weg wichtig. Kind 3 hat daher von Anfang an mit unter meiner Decke geschlafen. Immer quasi in meinem Arm. Auf mir schlafen wollte er nicht.

    Die Handwerker, die ich hier kenne fahren die dicksten Autos....

    :)
    warum wusste ich, dass nun wieder das Handwerk angeführt wird?
    Wemn auf akademischer Seite die Germanisten und die Uni-Huwis angeführt werden, müsste man im Nicht-Akademischen Sektor dann aber auch andere Berufsgruppen in den Blick nehmen.
    Sonst vergleich man irgendwo Gänseblümchen und Tannenbäume, oder?


    Hast du denn irgendwo Zahlen für deine Aussage?
    Sie würden mich dann wirklich interessieren, ich bin ja willens und bereit, dazuzulernen.


    Dass Menschen in Lehrberufen natürlich eher Geld verdienen und damit einen "Vorsprung " haben, ist wohl so.
    Dennoch meine ich gelesen zu haben, dass Akademiker das im Laufe des Berufslebens i.d.R. auf- und auch überholen.


    Menschenunwürdige Zeitverträge und Befristungen gibt es hier wie da. Das sagt ja nicht viel aus. Außer der Tatsache, dass nicht jeder Akademiker gut und nicht jeder im Lehrberuf schlecht verdient.


    Wie gesagt aber: An Belegen für deine Aussagen wäre ich interessiert und lerne dann gern dazu.

    Das sehe ich tatsächlich völlig anders.


    Ist eben auch nicht das, was ich in meinem realen Leben erlebe.

    Na, aber jetzt mal ganz platt gesagt:
    Auch in deinem Leben wird - im Schnitt gesehen- der Abiturient jetzt mehr verdienen als der Hauptschulabsolvent, oder nicht?


    Wie gesagt : Von Ausnahmen immer abgesehen. Und auch von der Formulierung "schlau sein". Hier gab es ein Gespräch mit nem 4-jährigen. Da kann man ja nicht mit komplexen Fachtermini um sich schmeißen sd überzeichnet vielleicht.
    Die TE meinte ja die höhere berufl Qualifikation der Mutter, die Ursache für mehr Geld und damit für höheren Lebensstandard ist.
    Und so ists doch meistens #weissnicht . Ob man das nun gut findet oder nicht.

    Was das Unwohlsein der anderen Mutter betrifft:
    Da verstehe ich sie. Würde mich sicher auch so fühlen in ihrer Situation. Finde es aber nicht Aufgabe der anderen, "Schlechtergestellten", solche Themen dann zu umschiffen.


    Ich kenne sowas so ähnlich aus dem Leben mit Kindern und der Vergleicherei da. Mir ist das immer doll unangenehm, wenn andere Menschen alarmiert feststellen, dass unsere Kinder schon schwimmen oder radfahren, keine Eingewögnungsprobleme im Kiga haben oder schon zu Schreiben anfangen, während die "Vergleichsfamilie" da bei ihren Kindern Probleme hat oder sieht.
    Ich finde es aber gutes Recht der anderen, ihre Perspektive aufs Thema zu benennen. Auch, wenn mich unser "vorausssein" da beschämt. Es ist dann mein Problem, dass mir das ggf unangenehm ist. Oder ein Problem, das "zwischen uns" entsteht.
    Nicht das des anderen Menschen, der das Thema schlicht aus seiner Perspektive behandelt und betrachtet. Das darf er doch!
    Und Unterschiede sind halt da und müssen ausgehalten werden.
    Eine andere Frage ist dann die nach der Bewertung der Unterschiede. Aber das ist ja nicht Thema der TE. Ihr gehts ja gut mit ihrem Lebensmodell, sagt sie.

    Mich stört diese Verknüpfung schlau, blöd, arm, reich, studiert, nicht studiert.
    Das ergibt doch ein völlig falsches Bild.

    Na ja.
    Auch, wenn ich sowas wie die TE wohl auch nicht gesagt hätte, ist ihre Aussage "völlig falsch " aber nun auch nicht.
    Unterm Strich verdienen Akademiker halt mehr als nicht-Akademiker.
    Fertig.
    Natürlich gibts Ausnahmen.
    Und was "schlau sein" bedeutet, kann man auch diskutieren.
    Aber ich finde, das jetzt als ganz hahnebüchen hinzustellen auch schräg. So funktioniert unsere Gesellschaft halt. In der Regel.

    Ich glaube , man könnte jeden spontanen Dialog seitenlang zerreden und zerpflücken, wenn man ihn hier zum Beschuss frei gibt.
    Und jeden Erwachsenen als unsouverän entlarven, wenn man es denn wollte.
    Ich finde es recht unverschämt, der TE Einstellungen oder Probleme zu unterstellen, die die hier öffentlich erklärt für sich ausschließt #weissnicht .