Beiträge von Frau Frosch

    Den Quantiferontest (mit Blutentnahme) gibt es erst seit 2005, vorher konnte man bei positivem Stempeltest (Tine-Test) nicht sagen, ob aufgrund einer Impfung oder einer Infektion.


    Zur Blutentnahmepanik: Es gibt Pflaster, welche die Haut betäuben. Die müssen einige Zeit vorher auf die Stelle geklebt werden, die sind rezeptfrei (ein Handelsname ist "emla"). Wäre das im Fall des Falles eine Lösung?

    Es mag übrigens auch sein, dass ein Mensch nach überstandener Infektion immun ist, aber keine Antikörper im Blut sind (oder so wenige, dass es unter der Nachweisgrenze bleibt). Dann nämlich, wenn die Immunität hauptsächlich durch sogenannte Gedächtniszellen entsteht. Das sind Zellen, die ein Virus erkennen würden, und dann bedarfsweise Antikörper ausschütten, aber eben nur dann und nicht permanent.

    Ich würde weiterhin versuchen, das Gesundheitsamt zu erreichen. Kann gut sein, dass man Dir sagt, dass ein Test erst bei Symptomen sinnvoll ist. Man würde Dir auch sicher nicht sagen, ob es dort Infektionsfälle gibt oder nicht. Aber wenn es jetzt oder in den nächsten Wochen dort Fälle gibt, dann seid Ihr schon mal als Kontaktpersonen bekannt und würdet vielleicht dann getestet. Denn wahrscheinlich würden die spuckenden Kinder bei einer Kontaktpersonenverfolgung Euch nicht erwähnen...

    Fröschlein hat hier auch im Ehebett geschlafen, meist zwischen uns. An meiner Außenseite hatte ich ein "Gitter", niedrig genug, um darüber steigen zu können, aber eine Barierre vor allem gegen das herausrollen bzw. robben. Frei war für den Junior nur das Fußende. Als er robben konnte, hat er sich nie weg von mir bewegt. Als er anfing zu krabbeln (zeitgleich zog er sich auch zum stehen hoch) habe ich ihm sofort das aus dem Bett steigen beigebracht in drei Schritten, begleitet von den gleichen Worten und mit Gebärde:

    (Kind krabbelt auf das Fußende zu) Stop! - Drehen! (dabei hab ich ihn anfangs gedreht) - Füße zuerst (anfangs habe ich ihn langsam nach unten gezogen). Und ich habe ihn jeden Morgen selber aus dem Bett "steigen" lassen.

    Fein, dass Dir dann doch geholfen wurde. So ein Quatsch, Antibiotika in der Schwangerschaft gingen nicht. Fosfomycin hatte ich auch einzelne Male in der Schwangerschaft. Nach der dritten Blasenentzündung habe ich mir dann Cranberrysaft und getrocknet Cranberries besorgt und jeden Tag etwas davon genommen, danach kam keine Blasenentzündung mehr. Die Kapseln enthalten, wenn ich das richtig weiß, zu wenig Wirkstoff, also besser Saft oder (getrocknete) Früchte. Wobei ich für Dich hoffe, dass Du das nicht brauchst.

    Was auch taugt: getrocknete Preiselbeeren. Kann man z. B. in Joghurt oder ähnliches geben. Es gibt sogar ungeschwefelte.


    Je länger man Beschwerden wie bei einer Blasenentzündung hat, die nicht weggehen oder sich erfogreich behandeln lassen, desto intensiver sollte man sich auf Ursachensuche begeben. Eine mögliche Ursache wäre eine sogenannte interstitielle Zystitis. Dabei gibt es eine Entzündung in der Blasenwand, die aber nicht durch Bakterien verursacht wird. Sprich den Urologen mal darauf an, damit das auch mal untersucht werden kann.

    Ich bin einen vielleicht auf den ersten Blick "unrabigen" Weg gegangen. Um Fröschlein den Kitastart und mir den Wiedereinstieg zu erleichtern, habe ich schon recht früh (als Fröschlein 4,5 Monate alt war) mit Beikost angefangen. Anfangs einfach geschaut, ober vielleicht ein wenig Birnenmus mag, und er mochte. Dadurch, dass zwischen Beikkoststart und meinem Wiedereinstieg (da war Fröschlein fast 7 Monate alt) relativ viel Zeit war, konnten wir das ganze recht entspannt angehen. Der kleine Herr wollte nämlich partout nicht aus der Flasche trinken. So war ich sehr froh, dass Fröschlein zum Kitastart mittags einen Menübrei aß und nachmittags einen Getreide-Obst-Brei, dazu trank er Wasser aus einem Becher.

    Sechs Stunden am Tag gab es keine Muttermilch, in den übrigen achtzehn Stunden habe ich nach Bedarf gestillt. Das war für mich ein guter Weg, und ich denke, für Fröschlein hat es auch gepasst.


    Bei uns war auch die erste Stillmahlzeit nach der Kita etwas besonderes. Für mich der ideale Einstieg in den Feierabend. Ich war sogar ein bisschen traurig, als mein Sohn irgendwann diese Stillmahlzeit weggelassen hat. Stillen zum abendlichen Einschlafen, wenige Male in der Nacht und am frühen Morgen war für ihn wichtiger.

    Super, dass es jetzt so klappt. Ich erinnere mich, dass Fröschlein mit etwa einem Jahr auch riesige Probleme mit dem Krippenschlaf hatte. Das lag aber daran, dass er in dem Alter eigentlich zweimal am Tag hätte schlafen müssen. Einmal so gegen halb elf, und einmal gegen drei. Aber halt nicht zwischen zwölf und zwei. Die Zeit war schwer für alle. Ich hab ihn immer zur KiTa getragen und dabei den Kinderwagen mit meinem Rucksack darin geschoben, weil er darin noch am ehesten geschlafen hat oder wenigstens einigermaßen zufrieden wach gelegen hat. Ab und zu mal ein wenig hin und her schieben, das ging so einigermaßen. Als er dann (glücklicherweise schon recht früh) auf einen Mittagsschlaf umgestellt hat, waren die Probleme wie weggeblasen. Auch wenn er am Wochenende oder im Urlaub eher später schläft als in der KiTa, hat er mit dem Wechsel null Probleme.

    Hallo,


    ich war heute mit Fröschlein in der Ritter-Mitmach-Ausstellung in Stuttgart (http://www.junges-schloss.de/) und wir waren sehr begeistert.

    Die Ausstellung richtet sich an Kinder ab 4. Für Fröschlein mit seinen 3 Jahren und 9 Monaten war es ein tolles Erlebnis, auch wenn etwas ältere Kinder wahrscheinlich noch mehr davon haben.

    Man kann sehen und selber erleben, wie das Leben auf so einer Burg war. Z. B. kann man einen Brunnen reinigen, einen mittelalterlichen Kran bedienen, eine Rüstung anprobieren, Bogen schießen...

    Auch ich hatte meinen Spaß an der liebevoll gestalteten Ausstellung. Wer kann, sollte wochentags hingehen. Am Wochenende oder in den Ferien gibt es wohl teilweise längere Wartezeiten. Übrigens, wer mit den Öffis anreist und sein Ticket herzeigt, bekommt eine Ermäßigung.


    Um Missverständnissen vorzubeugen: Ich habe mit der Veranstaltung nichts zu tun, war einfach begeistert.

    Ich würde auch bei starkem, trockenem Reizhusten eher an einen Hustenblocker denken als an Vomex. Mir hat der Kinderarzt mal Sedotussin verschrieben, das gebe ich in solchen Fällen. Zum Glück ist bei Fröschlein der Reizhusten nur vor dem Schlafen so schlimm, so dass ich das nur vor dem Mittagsschlaf und Abends geben muss.

    Fröschlein war 2 Jahre und fast 8 Monate (es hat eine Woche gefehlt). Es war schon lange sehr wenig geworden, nur noch morgens früh irgendwann zwischen 4.00 und 6.00. Manchmal hat er auch länger geschlafen als ich, und nachdem ich aufgestanden bin, hab ich ihn nur noch an einem Tag gestillt, da war er ganz verzweifelt, dass er seine Chance verpennt hat. Auch das einmalige Stillen am Morgen fiel irgendwann immer öfter aus, es wurde jeden zweiten Tag, jeden dritten bzw. nur zweimal die Woche. Dann war er erkältet und ich dachte, er braucht es vielleicht. Da hatte er schon drei Tage nicht mehr gestillt. Er dockte an, nahm vielleicht einen halben Schluck, sagte "nenuch" (genug) und drehte sich um. Zwei Wochen später hätte er nochmal gewollt, da hatte ich aber wegen eigener Erkältung und nicht mehr stillen Medikamente intus, die nicht stillverträglich waren. Hab ich ihm gesagt, und er hat es akzeptiert und nie mehr danach gefragt. In letzter Zeit (er ist 3,5) spricht er es öfter an, dass er an meiner Brust getrunken hat und das schön war.

    Herr Frosch kommt abends nach Hause und fragt seinen Sohn in launigem Ton, was er heute angestellt hat.
    Fröschlein: Waschmesche, Heller (die Waschmaschine im Keller).
    Hatte er auch tatsächlich.
    Er hat sich dann sehr gefreut, wie wir uns weggeschmissen haben vor Lachen.

    Nochmal zum Durchfall: Der erklärt für mich durchaus, dass Dein Kind in den Wochen danach nicht oder nur weniger zunimmt. Manche Kinder nehmen ja auch ab bei Durchfall.
    Übrigens ist Stillen das beste, was Du bei Durchfall des Kindes machen kannst. Wenn Dein Körper die Viren schon kennt, sind in Deiner Milch Antikörper speziell gegen diese Viren drin. Außerdem gibt es andere Inhaltsstoffe in der Muttermilch, die unspezifisch alle Viren und Bakterien bekämpfen. Die gesamte Zusammensetzung der Muttermilch (Zucker, Flüssigkeit, Elektrolyte) wirkt auch dem Durchfall entgegen und sorgt dafür, dass das, was das Kind braucht, auch im Kind ankommt. Nicht umsonst müssen Stillkinder viel, viel seltener wegen eines Durchfalls ins Krankenhaus als Flaschenkinder! Mama hat einfach die perfekte Heilnahrung. Ich war immer sehr froh, dass ich noch stille, wenn in der KiTa wieder Magen-Darm-Viren umgehen.


    Und ich hatte auch immer den Eindruck, dass um meine Regel herum die Milch etwas weniger wird.

    Bei beruflichem Risiko würde ich die Hepatitis-B-Impfung auf jeden Fall machen lassen! Wenn Du die Impfung, die Dir angeboten wird, nicht machen lässt, und dich dann bei der Arbeit mit Hep.B infizierst, dürfte das die Leistungsbereitschaft der Berufsgenossenschaft nicht gerade erhöhen. So nach dem Motto: Wird als Berufskrankheit nicht anerkannt, weil die Impfung nicht gemacht wurde.

    Ich war mit etwa 25 mal in Pompeji.
    Das war im Rahmen einer Fahrt nach Rom. In Rom waren wir in einem Studentenwohnheim der Waldenser-Fakultät, und nach Rom und zurück sind wir mit dem Zug gefahren.
    Es war August, sonst hätten wir dieses Quartier nicht bekommen können. Heiß war es, ja. Aber ich kann trockene Hitze wie in Italien gut vertragen.
    Die Sonne, die man an einem ganzen Tag in Pompeji abbekommt, habe ich aber gründlich unterschätzt. Der Sonnenbrand war übel. Außerdem hab ich mir in meinem Rock einen Wolf gelaufen, das war ein wenig doof.
    Aber Pompeji selbst fand ich sehr interessant.

    Ich würde auch versuchen, Stillen und Einschlafen zu entkoppeln. Und da kann es sehr gut funktionieren, wenn jemand anders die Einschlafbegleitung übernimmt.
    Das haben wir eine Weile gemacht, da habe ich Fröschlein gestillt, dann kam Herr Frosch dazu, und kurz darauf bin ich raus aus dem Zimmer.

    Ich hab auch noch einen Tip, zwar nicht für ein Tuch, aber für etwas, was eine im Winter tragende Mutter gut brauchen kann: einen Mutter-Kind-Schal (ich hab den hier: http://www.mamamotion.de/mutter-kind-schal.html).
    Der Kinderteil ist für ganz kleine Babys wahrscheinlich noch zu groß, aber ab dem zweiten Winter ist das eine ganz tolle Mütze, die den Schal gleich dabei hat und auch nicht einfach vom Kopf gezogen werden kann (bei manchen Kindern wichtig).
    Ich habe das Ding vor allem gekauft, weil ich beim Tragen mit Tragejacke je nach Oberteil im Decolleté-Bereich immer sehr kalt wurde, normale Schals waren mir oft zu voluminös, falls Fröschlein sich an mich kuscheln wollte. Den Mutter-Teil werde ich sicher noch lange nutzen, auch wenn Fröschlein erstens nicht mehr getragen wird und zweitens aus seiner Mütze rausgewachsen ist.
    Die Möglichkeit, beide Teile mit Knöpfen zu verbinden, habe ich allerdings nie genutzt.

    Übelkeit als Nebenwirkung von Heparin fände ich sehr merkwürdig. Aber: Übelkeit und erhöhte Leberwerte passt zusammen. Lass die Werte auf jeden Fall gescheit abklären!
    Und gute Besserung.