Beiträge von Frau Frosch

    Sport (und zwar Krafttraining und Ausdauer) ist extrem wichtig bei Diabetes und seinen Vorstufen. Auch mit der Ernährung kann man sehr viel beeinflussen. Ob und wann aus einer Diabetesvorstufe Diabetes wird bzw. wie lange man Folgeerkrankungen verhindern kann, das kann man zu einem ordentlichen Teil selbst beeinflussen.
    Ein Glucosebelastungstest bzw. eine gute endokrinologische Diagnostik ist sehr wichtig, damit Du weißt, woran Du bist.


    Von vielen Fachleuten wird bei Diabetes immer noch eine eher kohlehydratreiche Ernährung empfohlen. Das stelle ich mir bei Zöliakie extrem schwierig vor. Es gibt aber auch eine andere Möglichkeit, nämlich moderat kohlehydratarm. Viel Gemüse, etwas Obst (vor allem zuckerarme Sorten), ausreichend Eiweiß und Fett und weniger von den typischen Sättigungsbeilagen. Für Dich als Zöliakie-Patientin könnte besonders interessant sein, dass es viele Wege gibt, Getreide zu ersetzen. Man kann aus Hülsenfrüchten Mehle gewinnen, mit denen man backen kann oder auch Pasta herstellen. In süßen Backwaren kann man sehr gut Mandeln oder Nüsse einsetzen.

    Da ich diese Gerinnungsstörung habe, habe ich meinen Frauenarzt gebeten, mich zu einer Gerinnungssprechstunde überweisen lassen. Ich hatte gelesen, dass die Chancen auf eine normal lang dauernde und komplikationslose bzw. -arme Schwangerschaft in meiner Situation niedriger sind, wenn von Anfang an Heparin und ASS gegeben werden. Meine Schwester - mit der gleichen Gerinnungsstörung - hatte eine Plazentainsuffizienz, weshalb mein Neffe in der 33. SSW per Sectio geholt werden musste. Das wollte ich bei mir natürlich verhindern.
    Letztendlich hatte ich trotz der Gerinnungsmedikamente ein HELLP-Syndrom. Allerdings erst Ende der 37. SSW. Vielleicht hat eine Rolle gespielt, dass ich am Ende der 35. SSW das ASS abgesetzt habe. Vielleicht auch nicht. Aber es ist gut möglich, dass ohne die Medis das HELLP-Syndrom viel früher aufgetreten wäre. Eine Plazentainsuffizienz hatte ich jedenfalls bis zum Schluss nicht, das Fröschlein lag zwar immer auf einer niedrigen Perzentile (da liegt er immer noch), aber eben die ganze Zeit.
    Als das HELLP-Syndrom festgestellt wurde, war mein Muttermund noch unreif und ich hatte keine Wehen. Meine Blutwerte waren so schlecht, dass die Zeit bis zu einer vaginalen Geburt zu lange gewesen wäre. Und sie waren leider auch so schlecht, dass eine PDA oder Spinalanästhesie zu riskant gewesen wäre, also gab es eine Vollnarkose. Bei besseren Blutwerten wäre in dem Krankenhaus aufgrund des Abstandes zur letzten Heparinspritze eine PDA oder Spinalanästhesie durchaus möglich gewesen.

    Noch mal ein Einwurf zur zwingenden Vollnarkose bei blutverdünnenden Mitteln wegen Gestose:
    Bei einem geplanten Kaiserschnitt hat man doch alle Möglichkeiten, die Mittel rechtzeitig vorher abzusetzen. ASS (was manchmal niedrig dosiert gegeben wird) sollte zehn Tage, besser zwei Wochen vorher abgesetzt werden. Bei Heparin geht es eher um Stunden bzw. einen Tag.
    Ich habe wegen meiner Gerinnungsstörung zur Gestose-Vorbeugung (und für meinen eigenen Thromboseschutz, der für mich aber gar nicht so zentral war) Heparin gespritzt und ASS-100 geschluckt. Das ASS habe ich bei vollendeter 35. SSW abgesetzt, das Heparin bis zum letzten schwangeren Morgen gespritzt. Die Aussage der Narkoseärzte in dem Krankenhaus, in das ich gegangen bin, war, dass sie eine PDA oder Spinalanästhesie machen, wenn die letzte Heparingabe mindestens 12 Stunden her ist, nur wenn der Abstand kleiner ist, gibt es eine Vollnarkose.

    Wenn ich mich in die Hebamme hineinversetze, kann ich den Wunsch nach einer aktiven Gestaltung der Nachgeburtsphase verstehen.
    Eine Frau, die schon mehrfach geboren hat (was das Risiko einer Atonie erhöht), und bei der die Plazenta von Mal zu Mal zögerlicher gekommen ist. Eine Plazenta, die sich nicht löst, verhindert ein gescheites Zusammenziehen der Gebärmutter und kann so das Risiko einer Atonie weiter erhöhen. Dann noch als Hausgeburt das Ganze... Manch eine Hebamme würde in der Konstellation eine Hausgeburt vielleicht sogar komplett ablehnen.


    Vielleicht wäre es für Dich denkbar, nach der Geburt den Oxytocintropf starten zu lassen, wenn die Hebamme ansonsten die Finger von Dir lässt, also mit weiteren Maßnahmen wartet?

    Ich habe die Wickeltasche, die ich von meiner Schwester bekam, auch seltenst benutzt. Sie ist nämlich für täglich viel zu groß. Ich nehme sie auf Reisen z. B. zu meinen Eltern oder Schwiegereltern mit. Dann ist ganz praktisch, dass man die Tasche auf einem Stuhl befestigen kann und sie dann wie eine Sitzerhöhung fürs Kind funktioniert.
    Was ich dagegen immer bei mir habe, wenn ich mit Fröschlein unterwegs bin, ist mein Wickeletui mit Platz für drei Windeln und Feuchttücher. Außerdem habe ich noch einen kleinen Plastikbeutel dabei, falls ich beim Wickeln nicht direkt einen Mülleimer dabei hätte. So ein kleines Windeletui passt auch in nicht ganz so große Handtaschen.
    Die Wickelunterlage, die bei der Wickeltasche dabei war, ist meist unten drin im Kinderwagen, die kann ich nämlich schon gelegentlich brauchen, und sei es auch nur, wenn ich mich auf dem Spielplatz setzen möchte und es nicht wirklich warm und trocken ist.

    Ja, solche Nebenwirkungen können Folge der Spirale sein, vor allem in den ersten Monaten. Und da Du regelmäßig bei der Krebsvorsorge warst und dabei nichts gefunde wurde, ist Krebs extrem unwahrscheinlich. Stell Dir vor, Du siehst ein kleines braunes Tier mit langem, buschigem Schwanz hier in Deutschland einen Baum hinauf huschen. Dann solltest Du vom Wahrscheinlichen ausgehen, also von einem Eichhörnchen, es ist eher keine australische Beutelratte, die Du da gesehen hast.


    Du musst selbst entscheiden, wie belastend diese Nebenwirkungen physisch und psychisch für Dich sind. Der Frauenarzt hat ja schon bestätigt, dass er es für solche Nebenwirkungen hält und nicht für etwas Ernstes. Mit einiger Wahrscheinlichkeit verschwinden diese Nebenwirkungen oder werden deutlich geringer. Bei einer Hormonspirale wird typischerweise die Blutungsstärke nach einigen Monaten deutlich geringer, manche Frauen haben gar keine Blutung mehr. Wenn Du es nicht ertragen kannst, das abzuwarten, müsstest Du die Spirale entfernen lassen, und hast dann leider das viele Geld umsonst ausgegeben. Diese Entscheidung kannst nur Du alleine treffen.

    Meine Schwester hatte anfangs das Gefühl, einen Jungen zu bekommen. Schon sehr früh in der Schwangerschaft, 12. SSW oder so, sagte der Frauenarzt, seines Zeichens Ultraschallspezialist, es sei sicher ein Mädchen. Das fand ich in der frühen Woche sehr mutig. Weil das äußere Geschlecht dann noch sehr winzig ist und sich erst seit maximal drei Wochen unterschiedlich entwickelt hat.
    Meine Schwester war ein wenig traurig, weil sie sich mit dem Jungen so sicher gewesen war, und hat Mädchenklamotten gekauft. Sogar für meine kirchliche Hochzeit, die einen Monat nach errechnetem Termin geplant war, gab es schon ein entzückendes rosa Plissee-Kleid (bevor ich als Braut mein Kleid hatte). Und einen Mädchennamen hat sie auch ausgedacht.
    Danach hat das Wesen seine Beine höchst anständig vor die entsprechende Gegend gehalten. Bis zum 3-D-Ultraschall. Dabei stellte der Arzt etwas ein, hielt das Bild an, und fragte: was hatte ich gesagt, was es wird? Und meine Schwester, die Urologin ist, antwortete: Ein Mädchen. Aber das auf dem Schall ist definitiv kein Mädchen. So wurden dann noch Jungsklamotten besorgt.


    Ich hatte von Anfang an ein Jungs-Gefühl. Ich glaube auch nicht, dass das ein Wunsch war, sondern ich habe immer einen kleinen Jungen an meiner Seite gesehen, wenn ich mir die Zukunft vorgestellt habe. Und das mit dem Jungen hat sich sowohl im Schall als auch später bei der Geburt bestätigt.
    Lustig war, dass mein Mann und ich das für uns behalten haben und alle überraschen wollten. Da ich viele Klamotten von meiner Schwester übernehmen konnte, musste ich aber auch die Mädchensachen mitnehmen, um mich nicht zu verraten. Diese Tarnaktion (die schönsten Jungssachen und die schönsten Mädchensachen und die schönen neutralen Sachen) habe ich wohl so gut hinbekommen, dass meine Schwester nach meiner Auswahl überzeugt war, ich bekäme ein Mädchen.

    Zum Thema Essen habe ich einen beruhigenden Bericht für Dich.
    Fröschlein ist in der KiTa, seit er gut 6 Monate alt ist. Zu dem Zeitpunkt hatte ich schon zwei Breimahlzeiten eingeführt, von denen er aber meist nicht so viel gegessen hat. Kurz vor der Eingewöhnung haben wir mal abgepumpte Milch aus der Flasche versucht (Herr Frosch hat gefüttert). Ging überhaupt gar nicht. Da war ich schon besorgt, weil ich mir nicht wirklich vorstellen konnte, während der Arbeit zum Stillen zu gehen.
    So habe ich ganz kurz vor der Eingewöhnung den dritten Brei (Getreide-Obst) am Nachmittag eingeführt, etwas früher als eigentlich geplant. Den Brei hat er sofort sehr gerne angenommen. Ich musste "nur noch" das Stillen vor dem Mittagsschlaf abschaffen und nach hinten raus die nächste Stillmahlzeit herauszögern, und so war er gut eine Woche, bevor ich wieder gearbeitet habe, in der Lage, die Zeit zwischen 11.00 und 17.00 mit zwei Breimahlzeiten und ohne Muttermilch zu überstehen. Die Mengen, die er vom Mittagsbrei gegessen hat, haben sich zu Beginn der KiTa-Zeit rapide gesteigert.
    Was mir aber aufgefallen ist: in den ersten zwei Wochen, wo es "ernst" war, hat er nachts sehr häufig gestillt. Danach hat er das wohl umverteilt und die Nächte wurden wieder ruhiger.


    Also bei uns hat es gut funktioniert. Und auch die Tochter einer Kollegin, die bei ihrem KiTa-Start noch fast voll gestillt hat, hat in der KiTa von Anfang an gegessen, daheim dann wieder voll gestillt.

    Zum Duschen:
    Wenn Du eine Duschkabine mit durchsichtigen Türen hast, kannst Du, wenn Dein Kind schon steht, Deinen Fuß auf der Innenseite an eine Stelle halten, wenn der "gefangen" ist, ein Stück weiter, dann wieder zurück, bisschen rauf, bisschen runter... Hat Fröschlein verblüffend lang beschäftigt. Und ich war nach einer Weile echt gut darin, mir auf einem Bein stehend und das zweite hin und her bewegend die Haare zu waschen.


    Zum Wickeln kann ich leider nichts hilfreiches beitragen, weil Fröschlein glücklicherweise fast immer ruhig liegt.

    Wichtig ist aber, mit welchen Maßnahmen dieser HbA1c-Wert bei Deiner Mutter erreicht wird und ob sie schon mal unterzuckert.
    Wenn sie mit der passenden Ernährung, Bewegung und vielleicht Metformin diese (an sich tollen) Werte hält, und niemals unterzuckert, dann würde ich rein gar nichts ändern.
    Wenn das aber ein sehr aggressiver Medikamtenplan nötig ist und sie zudem immer wieder unterzuckert, dann sollte man die Zügel unbedingt lockerer lassen.


    Es geht darum, bei älteren Menschen nicht mehr unnötig aggressiv den Blutzucker zu senken, weil je älter jemand wird, umso weniger profitiert er oder sie davon, aber umso höher wird die Gefahr, dass die Therapie unerwünschte Nebenwirkungen hat bzw. dass Nebenwirkungen wie Unterzuckerungen gefährlich werden. Einen 40 jähren stellt man viel, viel "straffer" ein, als einen 90-jährigen.


    Man sollte auch unterscheiden, ob ein Diabetes neu diagnostiziert wird (dann sollte man bei einem älteren Patienten die 8 anpeilen), oder ob der Diabetes schon lange bekannt und gut eingestellt ist. So, wie ich die aktuelle Leitlinie lese, gibt sie es jedenfalls nicht her, dass man bei einem seit langem gut eingestellten Diabetes (vor allem ohne Unterzuckerungsneigung) einfach mal die Therapie umstellt, bloß weil jemand inzwischen X Jahre alt ist.

    Mein Fröschlein ist auch so ein Hitziger. In der ersten Nacht zu Hause hat er mir recht schnell klar gemacht, dass es im warmen Schlafzimmer (19°) mit Body, Unter- und Überschlafsack zu warm für ihn ist. Der Überschlafsack kam ab (und nie wieder dran), einige Wochen später kam der Body unter dem Schlafsack weg und ab Juni gab es einteilige, kurzärmelige und kurzbeinelige (wirklich ein schönes Wort) Schlafanzüge.
    Lustigerweise hat sich mein eigenes Wärmeempfinden auch verändert. Bis zur Schwangerschaft war ich eine rechte Frostbeule (außer zu Zeiten meiner Schilddrüsenüberfunktion). In der Schwangerschaft (Winter) war mir auch immer warm genug. Und auch seit der Geburt mag ich viel weniger warme Klamotten tragen. Falls einer auf die Idee kommt: Nein, die Schilddrüse ist in bester Ordnung.
    Irgendwo meine ich gelesen zu haben, dass sich zumindest manche Frauen an ihre Kinder anpassen, was das Wärmeempfinden angeht. Wenn ich Fröschlein ähnlich anziehe, wie mich selber, dann passt es meistens. Einzige Ausnahmen: Eine Mütze im Winter oder eine Sonnenmütze im Sommer braucht man mit dichten Haaren nicht. Und bei Handschuhen bin ich immer noch verfrorener als mein Sohn.


    Sonnenschutz ist natürlich ein anderes Thema, das darf und soll jeder halten, wie es ihm richtig scheint. Im ersten Sommer habe ich noch wesentlich öfter eingecremt als im zweiten und jetzt im dritten. Denn seit 2015 bekommt er dadurch, dass wir fast jeden Tag zu Fuß zur KiTa und zurück gehen (anfangs mit der Trage, danach mit Kinderwagen) im Frühjahr langsam und allmählich immer mehr Sonne bzw. UV-Strahlen ab. Und die Haut kann einen eigenen Schutz aufbauen. Wenn wir längere Ausflüge im Frühling oder zu Beginn des Sommers machen oder wenn wie jetzt die kurzen Klamotten kommen, greife ich natürlich zum Sonnenschutz.

    Fröschlein hat in seiner ersten Woche im Krankenhaus sowohl abgepumpte Milch als auch Pre aus dem Fläschchen bekommen (er hat grenzwertig viel abgenommen und anfangs nicht gut an der Brust gesaugt).
    Zuhause ging dann am ersten Abend schon keine Pre-Nahrung mehr (gleiche Sauger und gleiche Sorte Pre wie im Krankenhaus, bloß aus Pulver angerührt statt fertig). Und nachdem ich vier Tage später mit dem Abpumpen aufgehört habe, weil es auch "direkt" reichte, hat er keine Fläschchen mehr genommen. Als Reserve habe ich zwar immer mal wieder ein bisschen gepumpt, aber davon hat er nie etwas getrunken.


    Während der KiTa-Eingewöhnung (mit 6,5 Monaten) haben wir nochmal Fläschchen versucht, hat er nicht akzeptiert. Da er zu der Zeit schon Brei gegessen hat, habe ich leicht früher als geplant einen Getreide-Obst-Brei am Nachmittag eingeführt. Mit dem und einem Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei zum Mittag ist er zurecht gekommen. Beikost wäre also eine Möglichkeit.


    Wasser aus einem Becher trinken hat er übrigens mit 5 Monaten gelernt, und später hat er lange Zeit Kuhmilch aus einem kleinen Espresso-Tässchen getrunken.


    Aus einer Flasche zu trinken hat er erst vor einigen wenigen Monaten gelernt (er wollte seine (Kuh-)Milch gerne aus einem Fläschchen trinken). Vorher konnte er es schlicht nicht (mehr). Er hat nicht geschnallt, dass er das Fläschchen anheben muss, sondern es wie eine Strohhalmflasche benutzt. Inzwischen geht es, nur beim Wechsel der Flaschen (mit Sauger versus Strohhalm) hakt es schon mal ein wenig.

    Ich habe Fröschlein mit 43 bekommen.
    In der Schwangerschaft hatte ich einen Gestationsdiabetes. Das Risiko dafür war natürlich durch mein Alter erhöht, aber noch viel mehr durch die Gene, die ich geerbt habe. Ich bin durch Ernährung und abendliches Insulin bestens klar gekommen.
    Am Ende habe ich ein HELLP-Syndrom gehabt, auch dafür war das Risiko altersbedingt höher, aber jüngere Frauen sind auch nicht davor geschützt.


    Für mich selber hätte ich beim ersten Kind keine Pränataldiagnostik gebraucht. Für meinen Mann war das aber wichtig.
    Das Risiko bei einer Fruchtwasseruntersuchung war mir zu groß, die Blutuntersuchung für den Anfang zu teuer. So habe ich mir einen "Stufenplan" überlegt. Zuerst habe ich den Triple-Test (Nacken-Ultraschall und Laborwerte) machen lassen. Im nächsten Schritt hätte ich dann die Blutuntersuchung auf kindliche Chromosomen gemacht. Aber durch den Triple-Test hat sich mein Risiko von 1:40 (altersbedingt) auf 1:800 reduziert. Und lag damit deutlich unter dem Risiko, dass bei einer Fruchtwasseruntersuchung etwas schief läuft. Da haben mein Mann und ich gemeinsam entschieden, dass wir dieses Risiko gemeinsam tragen wollen.

    Trin:
    Dass eine Frau wieder eine Blutung hat, heißt ja noch nicht, dass der Zyklus hormonell genauso abläuft wie bei einer Frau, die nicht stillt. Und: andere Hormone spielen sicher auch eine Rolle. Vielleicht ist es gerade das Zusammenspiel vieler Hormone, das zu der Risikosenkung führt. Prolaktin erhöht normalerweise auch das Brustkrebsrisiko bzw. lässt vorhandene Tumoren schneller wachsen. Aber Lanzeitstillende haben über einen langen Zeitraum hohe Prolaktinspiegel, trotzdem ist das Brustkrebsrisiko niedriger.


    Für mich ist auch einleuchtend, dass eine gesunde Lebensweise das Brustkrebsrisiko eher senken als erhöhen dürfte.

    In dem Spiegel-Beitrag wird auch die vermutete Erklärung erwähnt, die ich für die wahrscheinlichste halte: die Zahl der normalen Zyklen vermindert sich.
    Günstig im Hinblick auf Brustkrebs ist es, wenn man spät die erste Regel hat, früh die letzte, und dazwischen möglichst lange Zeit schwanger ist oder stillt.
    Ich könnte mir denken, dass das ständige Wechselspiel der Hormone bei normalen Zyklen die Zellteilung in der Brust fördert und damit die Gefahr, dass durch "genetische Unfälle" Tumorzellen entstehen. Bleibt die Hormonlage über einen langen Zeitraum gleich oder ändert sich nur langsam, könnte das zu weniger Zellteilung führen.

    Ja, Pamela, dann raus mit den Stäben! Wenn sie aus dem Bett will, sollte sie eine wenig gefährliche Möglichkeit haben.
    Und zeig ihr immer wieder, wie sie rückwärts auf die Bettkante zukrabbeln kann und mit den Füßen zuerst rauskommt, das könnt Ihr auch gut im Elternbett üben. Anfangs habe ich Fröschlein, wenn er auf die Bettkante zugekrabbelt ist, selber umgedreht und dazu das passende Kommando verwendet, als er das kapiert hatte, immer das Kommando verwendet. Irgendwann war es nicht mehr nötig.
    Ich hab mal gelesen, dass es gut ist, wenn man immer die gleichen Kommandos verwendet (hier: Füße zuerst!). Dann gewöhnen sich die Kinder daran, und hören vielleicht auch darauf, wenn sie z. B. auf eine Treppe zukrabbeln und man weiß, dass man nicht schnell genug da sein kann. Aber rufen kann man.

    Dass er den Finger bewegt, ist ein gutes Zeichen.


    Ich würde aber mit einer Quetschung rasch zum Arzt bzw. ins nächste Krankenhaus, vor allem, wenn ein Fingernagel betroffen ist. Wenn sich nämlich ein Bluterguss unter dem Nagel bildet, kann der Nagel sogar abgehen und die Schmerzen sind sehr stark, weil der Druck nirgends hin kann. Der Nagel sollte in so einem Fall mit einer sterilen (!) Nadel angepiekst werden, damit der Druck entweichen kann.

    Wir haben seit etwas mehr als einem Jahr auch ein Gitterbett. Für den Mittagsschlaf am Wochenende und für die ersten Stunden des Nachtschlafs.
    Die 3 Stangen waren bei Fröschlein schon sehr früh draußen, nämlich als er im Gitterbett stehend Anstalten machte, einen Fuß nach oben zu heben, als ob er rausklettern wollte. Da konnte er schon mehrere Monate unfallfrei aus dem Familienbett krabbeln, nachdem wir das oft geübt haben (bis zur Kante - Stop - umdrehen - Füße zuerst).
    Mit gut 23 Monaten haben wir die Gitter komplett abgebaut. Das musste sein, weil das Einschlafen ein echter Kampf geworden war. Seither geht es viel entspannter. Wir haben eine Matratze (vom Reisebett) vor seinem Bett liegen, da stillen wir abends vor dem Einschlafen. Und wenn er rauspurzeln sollte, fällt er auf die Matratze, die den Sturz aus der niedrigen Höhe ausreichend abfangen sollte. Bis jetzt ist nichts passiert, Fröschlein ist aber auch ein eher ruhiger Schläfer. Er dreht sich zwar von einer auf die andere Seite, aber bewegt sich nicht sehr von der Stelle dabei.