Beiträge von Frau Frosch

    Ich würde es von mehreren Sachen abhängig machen.
    Zum einen vom Befinden. Wenn Du Dich sehr krank fühlst, finde ich beides nicht gut.
    Dann davon, ob Du Sauna gewöhnt bist. Wenn Du vor Jahren zuletzt in der Sauna warst, würde ich das erste mal wieder nicht mit einem Infekt machen. Dann vielleicht nur in die Therme.
    Und in die Sauna würde ich nur dann, wenn Du kreislaufmäßig kerngesund bist.


    Ich bin mal mit beginnender Erkältung in die Sauna, damals ging ich regelmäßig. Am Abend habe ich gedacht, ich sterbe, so dreckig ging es mir. Am nächsten Morgen hatte ich den Eindruck, die Erkältung ist im Abklingen. Als ob ich die Erkältung turboschnell an dem Abend hinter mich gebracht hätte.

    Halte ich für unnötig. Beim Windelwechsel besteht immer die Möglichkeit, Kontakt mit Darmbakterien und Pilzen (die im Dickdarm ganz normal vorkommen) zu haben. Die standardmäßigen Hygienemaßnahmen sollten ausreichen.
    Anders könnte es sein, wenn das Kind älter ist und selbsttätig seine Windeln auszieht oder ein Kind in die Windel fassen kann. Das dürfte sich aber mit normaler Bekleidung einschließlich Body in der Altersgruppe verhindern lassen.

    Wenn Du nach dem ausgelösten Eisprung Progesteron einnehmen musstest, kann das die Symptome erklären. Und auch dazu führen, dass die Regel ausbleibt, auch wenn keine Schwangerschaft eingetreten ist. Natürlich kann ein Test gerade so früh noch falsch negativ ausfallen. Bei Fröschlein war an dem Tag, an dem die Regel hätte kommen sollen, der Test noch negativ bzw. die zweite Linie so dünn, dass ich dachte, die Linie hätte ich mir nur eingebildet. Eine Woche später war es dann eindeutig.

    Es ist nicht korrekt, dass es zum Gestatitionsdiabetes keine eindeutigen Richtlinien gäbe. Es gibt eine Leitlinie dazu, die von der deutschen Diabetesgesellschaft und der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe erstellt wurde (http://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/057-008.html). Solche Leitlinien werden von ausgewiesenen Fachleuten auf der Basis der aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnislage erstellt. Jeder Arzt, der sich an diese Leitlinien hält, betreibt keineswegs Geldschaufelei, sondern tut schlicht seine Pflicht. Von der Leitlinie abweichen darf ein Arzt nur aus triftigem Grund, er muss nämlich bei abweichender Behandlung für unerwünschte Ereignisse ganz anders gerade stehen, als wenn er sich an die Leitlinie gehalten hätte.


    Warum in der Schwangerschaft andere Grenzen gelten und z. B. ein erhöhter Nüchtern-BZ sehr zügig mit Insulin gesenkt wird als bei nichtschwangeren Typ-II-Diabetikern, das ist recht leicht zu verstehen. Bei Diabetikern allgemein geht es darum, Langzeitschäden (an Nieren, Augen, Nerven, Blutgefäßen) zu vermeiden. Solche Schäden entstehen im Laufe von Jahren und Jahrzehnten. Man kann also durchaus ein paar Monate zuwarten, ob sich der Nüchtern-BZ nach einer Umstellung der Ernährung und mit mehr Bewegung günstig entwickelt. Außerdem bekommt der Typ-II-Diabetiker heutzutage meist Metformin, das senkt den Nüchtern-BZ recht gut. Ist aber in der Schwangerschaft (noch) nicht zugelassen).
    In der Schwangerschaft geht es darum, die negativen Folgen für das Kind zu verhindern. Und die entstehen naturgemäß im Laufe von Monaten. Es ist einfach so, dass ein Gestationsdiabetes für das Kind einige Risiken bedeutet. Die sind um so niedriger, je früher die Mutter einen normalen BZ-Stoffwechsel erreicht, das bedeutet auch normale Nüchtern-BZ-Werte. Mir war es in meiner Schwangerschaft wichtig, die Risiken für Fröschlein so weit zu reduzieren, wie irgend möglich. Daher habe ich mich bemüht, die Grenzwerte recht strikt einzuhalten. Das ist mir - LowCarb und Bewegung sei dank - auch gut gelungen, ohne dass ich großartige Verzichtgefühle hatte.


    Verena:
    Das Insulin bremst die Leber dabei, auf den absinkenden BZ-Spiegel in der Nacht Glucose auszugeben. Wenn die richtige Höhe erreicht ist, normalisiert sich der Nüchtern-BZ-Spiegel. 4 Einheiten ist nicht sehr viel, und wenn man in kleinen Schritten steigert, dürfte man sich der optimalen Dosis gut annähern können, ohne eine Unterzuckerung zu riskieren.


    Trin:
    Sind denn die Gramm Kohlehydrate, die erlaubt sind, erwähnt? Damit könnte man nämlich ausrechnen, ob es wirklich um Rohgewicht oder Gewicht des zubereiteten Lebensmittels geht.

    Verena, wieviel solltest Du denn spritzen? Viele Ärzte sind ja recht vorsichtig mit der Anfangsdosierung. Ich weiß noch, dass ich mit 6 Einheiten angefangen habe, und gut war der Nüchternwert dann mit 20/22 Einheiten.
    Und eine Frau, die außerhalb einer Schwangerschaft nicht schon einen jahre- oder gar jahrzehntelangen Diabetes hat, würde eine Unterzuckerung merken und nachts davon wach werden.
    Wenn Du den Anfang mit dem Insulin einfach um einen Tag verschieben magst, ist das natürlich kein Problem. Ich habe damals auch einen Tag später mit dem Insulin angefangen, als der Arzt empfohlen hat. Weil einen Tag später war mein Mann wieder daheim, und das war mir wohler, dass ich in der ersten Nacht mit Insulin nicht alleine war.

    Wenn der Nüchternwert zu hoch ist, dann ist er das meist über mehrere Stunden. Irgendwann in der Nacht sind die letzten Kohlehydrate aus der Nahrung aufgebraucht, dann gibt die Leber Glucose aus. Bei Gesunden hört sie damit auf, wenn der Blutzucker normal ist, bei einem Diabetiker macht sie so lange weiter, bis wieder Kohlehydrate nachkommen. Manche Typ-II-Diabetiker behelfen sich mit einzelnen Nüssen oder Mandeln in der Nacht, das kann ausreichen, wenn man auch eher früh frühstückt. Aber bei einem Gestationsdiabetes will man dem Kind nicht nur die Zuckerspitzen ersparen, sondern auch einen über mehrere Stunden am Tag bzw. in der Nacht erhöhten (wenn auch nur gering erhöhten) Zuckerspiegel. Das schadet dem Kind nämlich auch.

    Wir (und unser Fröschlein) sind mit dem von MaxiCosi sehr zufrieden. Einziger Nachteil: er kann nur in Autos mit Isofix genutzt werden. Aber das war bisher selbst beim Ersatzwagen von der Kfz-Werkstatt kein Problem.
    Man könnte den Sitz auch vorwärts nutzen, das war uns wichtig für den Fall, dass unser dünner Sohn irgendwann gewichtsmäßig und vom Oberkörper noch gut hinein passt, aber die Beine zu lang werden.


    Wir haben auch bei den Zwergperten gekauft (in Karlsruhe) und waren sehr zufrieden!

    Wenn alles gut läuft, reicht ein bisschen ruhigere Gangart auf jeden Fall. Leider ist nicht vorhersagbar, ob einem nicht Schmerzen oder der Kreislauf doch einen Strich dadurch machen.
    Wenn es also möglich ist, den Termin ein bisschen zu schieben, wäre mir persönlich lieber, wenn ich im Fall des Falles die Möglichkeit hätte, jemand zur Unterstützung zu bekommen, vielleicht auf Abruf. Also ein Zeitraum, wo Dein Mann schlimmstenfalls ein, zwei Tage frei machen könnte. Oder der Babysitter aus der Kur zurück ist. Dürfte Dich beruhigen, wenn Du weißt, dass Du nicht ganz allein da durch musst, wenn Du z.B. seitens des Kreislaufs doch angeschlagen bist.
    Noch zwei Tips:
    Zum einen organisier Dir für einige Tage breiige oder gar flüssige Speisen. Reichlich Joghurt, Eis (kühlt auch schön), ein paar leckere Gemüsecremesuppen, Risottozutaten, so was. Manchmal bekommt man die Zähne wegen einer Schwellung nämlich nicht gescheit auseinander. Wenn man dann nur Essen da hat, bei dem man stark kauen muss, ist das eher schlecht.
    Zum anderen besorg Dir Salbeitee. Wenn Du damit spülst, unterstützt Du die Heilung des Zahnfleischs. Tut sehr wohl, immer wenn Zahnfleisch gereizt oder entzündet ist. Solltest Du stillen, besser den Tee ausspucken und nicht schlucken. Die Milch wird nämlich möglicherweise weniger.

    Ich hab auch anfangs mit der Fingerling-Bürste geputzt, auch schon, als noch keine Zähne da waren, damit er sich zu einer Zeit dran gewöhnt, wo noch nichts drückt und schmerzt. Und beim Zahnen hatte ich den Eindruck, dass die Massage der "Felgen" angenehm war.
    Zunächst nur mit Wasser, ca. ab dem 2. Zahn mit dem Weleda-Zahngel. Fröschlein bekommt aber Fluoridtabletten.
    Eine Zahnbürste haben wir seitdem er ca. 14 Monate ist. Anfangs habe ich eine genommen, die oben sehr schmal ist, die fand er aber doof. Jetzt habe ich eine mit relativ breitem Kopf, die findet er besser.

    Ja, es gibt tatsächlich Ursachen für Blut im Urin, die harmlos sind.
    Eine mögliche Ursache ist eine Variante vom Verlauf eines Blutgefäßes, das dann irgendwie auf den Harnleiter drückt oder so (Details habe ich vergessen).
    Und es gibt das "Syndrom der dünnen Basalmembranen". Da sind die dünnen Häutchen, die die hauchzarten Blutgefäßknäule in den Nierenkörperchen umgeben, dünner als bei normalen Menschen. Und sie reißen leicht ein, dann blutet es ein bisschen in den Urin. Wenn man z. B. oft hustet oder viel joggt bzw. langstreckig läuft, auch ein bisschen mehr. Feststellen kann man das durch eine Nierenbiopsie. Da aber kaum jemand in eine gesunde Niere sticht, nur um so ein Syndrom zu sichern, wenn alles andere ausgeschlossen ist, wird die Diagnose sehr selten gestellt.


    Ich vermute bei mir auch so ein Syndrom. In einer Routineuntersuchung beim Hausarzt (bald 10 Jahre her) wurde mal Blut im Urin festgestellt, in einer mikroskopischen Untersuchung sah man, dass die Blutkörperchen verformt waren, also aus der Niere stammen und nicht von weiter unten. Ich bin zum Urologen gegangen, Blase und Nieren wurden geschallt, nichts auffälliges. Zwischenzeitlich hatte ich mit meiner Mutter gesprochen, die sagte: Hab ich auch, seit ich 20 bin. In ihrer Ausbildung zur Arzthelferin hat man sie öfters um eine Urinprobe gebeten, um die schönen Erythrozytenzylinder im Mikroskop anschauen zu können. Und da diese Ausbildung bei meiner Mutter mehr als 50 Jahre her ist, sie in der Zeit keinen Nierentumor oder eine Nierenentzündung bekommen hat, bin ich sehr geneigt, dieses harmlose Syndrom auch bei mir anzunehmen.


    Aber ich hatte keine Bakterien dabei, nur das Blut.

    Also erst mal muss sich das mit der Barrettschleimhaut (Plattenepithel in der Speiseröhre wird durch Zylinderepithel ersetzt) erstmal bestätigen. Nicht alles, was in der Spiegelung wie Barret ausschaut, ist auch einer. Und Barrettschleimhaut heißt noch lange nicht Krebs.


    Es ist so: wenn Säure immer wieder in die Speiseröhre zurückfließt (kann man als Sodbrennen spüren, kann aber auch passieren, ohne dass man es merkt), macht das in einigen Fällen eine chronische Entzündung, in den meisten Fällen nicht.


    Einige der Menschen mit chronischer Entzündung bekommen eine Barrettschleimhaut, die meisten nicht.


    Einige der Menschen mit Barrettschleimhaut bekommen Zellveränderungen (Dysplasie), die meisten nicht.


    Und einige Menschen, die eine Barrettschleimhaut mit Dysplasie haben, bekommen Krebs, aber auch nicht jeder. Und bis aus einer Dysplasie Krebs wird, dauert es wahrscheinlich viele Jahre.


    Solltest Du eine Barrettschleimhaut haben, wirst Du Medikamente gegen die Magensäure bekommen und vor allem die Empfehlung, regelmäßige Kontrollen machen zu lassen. Dann kann man sehen, ob sich bei Dir überhaupt Zellveränderungen entwickeln. Und wenn, ist es immer noch genug Zeit, um zu verhindern, dass Krebs entsteht bzw. bis ein lebensbedrohlicher Krebs entsteht. Du hast mit so einer Diagnose (wenn sie denn gestellt wird, es ist immer noch möglich, dass Du keine Barrettschleimhaut hast) die Chance, dass sich bei Dir kein für Dich gefährlicher Speiseröhrenkrebs entwickeln kann, weil alles, was sich in die Richtung entwickelt, schon als Vorstufe behandelt werden kann.

    Wir haben im Juni auch einen Reboarder gekauft, als Ersatz der Babyschale, und wir waren bei Rasselfisch in Karlsruhe (die gehören zu den Zwergperten, sind also wirklich fit).


    Zum Cybex Sirona haben die uns gesagt, dass die Rückenhöhe des Sitzes (also von der Sitzfläche bis zum höchsten möglichen Punkt der Schultergurte) bei diesem Sitz besonders klein ist. Das heißt, der Sitz wird vielen Kindern von der Länge her frühzeitig zu klein, selbst wenn sie vom Gewicht her noch lange nicht an der Obergrenze sind.


    Wir haben den TwoWayPeal von MaxiCosi genommen, weil der gut in unsere beiden Autos passt und Fröschlein gut drin sitzt. Der Sitz ist bis 18 kg zugelassen und man kann ihn später auch in Fahrtrichtung benutzen, wenn die Beine zu lang werden sollten. Wir mussten einen Sitz nehmen, der ab 0 kg geht, weil Fröschlein immer noch keine 9 kg wiegt. Und die gehen meist nur bis 18 kg, aber ich schätze mal, dass er aus dem Reboarder eher von der Länge her rauswächst, als dass er das Gewicht erreicht.
    Einziger Nachteil: Der Sitz geht nur mit Isofix, nicht mit Gurten.

    Nochmal zu Antibiotika bei Blasenentzündung:
    Für die unkomplizierte Blasenentzündung wird in erster Linie eine Einmalbehandlung empfohlen.
    Aber eine Blasenentzündung mit Fieber und Schüttelfrost ist eben keine unkomplizierte, daher kann ich die Verordnung eines Antibiotikums über mehrere Tage sehr gut nachvollziehen. Und damit es keinen baldigen Rückfall gibt, sollte das Medikament auch wie verordnet eingenommen werden und nicht direkt wieder abgesetzt werden, weil es schon nach der ersten Dosis schon besser ist.

    In Warstein gibt es die Straße "Im Sack".


    Und in Köln gibt es "Im Garten". Da haben mal Freunde von uns gewohnt, Familienname Käfer. Fand ich sehr schön. Unsere Freundin meinte, auf Ämtern o.ä. wurde sie schon mal schief angeschaut, als ob sie einen Jux machen wollte.

    Ich bin auch noch nie ohne Antibiotikum ausgekommen. Gerade bei Fieber halte ich das auch für notwendig.
    Vorbeugend habe ich in der Schwangerschaft nach der dritten Blasenentzündung täglich Cranberrysaft getrunken, das hat geholfen.
    Und ganz allgemein habe ich mir nach den ersten Blasenentzündungen angewöhnt, nach dem Sex noch mal auf die Toilette zu gehen und zu pinkeln. So werden Bakterien, die mechanisch von der Mündung der Harnröhre nach oben transportiert wurden, gleich wieder weggespült bzw. zumindest in ihrer Anzahl reduziert.

    Ich habe auch Muttermilch-Gefrierbeutel genommen. Wenn man sie liegend einfriert, sind sie sehr platzsparend im Gefrierfach oder -schrank. Und in eine flache Schale mit warmem Wasser gelegt, ist die Milch sehr schnell aufgetaut bzw. sogar aufgewärmt.


    Finde ich gut, dass es so schön klappt! Vielleicht magst Du jetzt regelmäßig eine Flasche am Tag geben, damit Dein Sohn auch weiterhin gerne Flasche trinkt und Du mit dem Pumpen Routine bekommst. Auch für Papas ist das eine schöne Sache, denke ich, z. B. eine Mahlzeit am Tag übernehmen zu können. Wenn mein Mann damals nicht nur am Wochenende da gewesen wäre, hätte ich das auch gemacht.
    Als Alternative zum Pumpen kannst Du es ja auch mit Abdrücken probieren, auf stillkinder.de war gerade ein Video, wo es gut erklärt wird. Und wenn Dein Sohn schon früh Interesse an Deinem Essen zeigt, mag er vielleicht auch schon früh mit Beikost beginnen. Damit hättest Du dann noch eine weitere Möglichkeit, die Arbeitszeit zu überbrücken.

    Ich hab auch mal besorgt festgestellt, dass Fröschlein ab einem bestimmten Alter im Bondolino immer mit geradem Rücken saß, wenn er wach war. Sowie er einschlief, war der Rücken dann wieder ganz rund. Phönix hat mich damals auch beruhigt und mich in meiner Meinung bestärkt, dass es in Ordnung ist, wenn die Aufrichtung vom Kind selbst kommt. Dann kann es das auch, wenn es das selber tut.

    Wenn ein Befund von Pap IIID nach der alten und Pap IIID1 oder IIID2 nach der neuen Klassifikation schon mehrere Jahre besteht, kann man durchaus über eine Gewebeentfernung nachdenken. Die Chance, dass es sich zurückbildet, wird halt immer geringer, je mehr Zeit vergeht.
    Es gibt mehrere Möglichkeiten. Die Veränderung kann verödet werden (mit Laser oder Kälte), oder es kann ein kegelförmiges Stück vom Gebärmutterhals entfernt werden (sogenannte Konisation). Mögliches Risiko bei einer Konisation ist, dass in darauf folgenden Schwangerschaften das Frühgeburtsrisiko erhöht ist. Allerdings kann ein guter Operateur auf einen bestehenden Kinderwunsch auch möglicherweise Rücksicht nehmen. Wenn unter kolposkopischer Sicht (unter Zuhilfenahme einer Vergrößerungsoptik) operiert wird, kann der Konus eventuell sehr klein sein, so dass die Folgen reduziert werden können.


    Ich selber hatte kurz hintereinander zwei Konisationen. Meine Geschichte mit auffälligen Befunden war nicht so lang, aber einige Jahre lang hatte ich das auch. Bei der ersten Koni wurde sehr sparsam operiert, und leider war die Veränderung nicht sicher im Präparat enthalten. Der Kollegin, die mich operiert hat, war das extrem unangenehm. Aber ich habe ihr gesagt: Sie haben auf meinen Kinderwunsch Rücksicht genommen, da konnte das so passieren. Das hatte ich in Kauf genommen. Um sicher zu gehen, wurde einige Wochen später nochmal operiert, danach war ich sicher, dass die Veränderung weg war.
    Für meine Schwangerschaft hatte das keine negativen Folgen. Und glücklicherweise ist der HPV-Test inzwischen negativ, weil die infizierten Zellen entfernt wurden.