Beiträge von Liese

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    Die Frage ist, wie wir weiter mit dem Problem umgehen, wenn wir die Umstellung auf erneuerbare Energien abgeschlossen haben. Wenn die Menschen dann finden, dass noch mehr getan werden muss, dann haben sie die Möglichkeit, das mit entsprechendem Aufwand zu tun. Würde man dann erst anfangen zu forschen, würde es noch sehr lange dauern, bis man nennenswerte Mengen an CO2 aus der Atmosphäre entfernen kann. Wenn die Technik jetzt jahrelang weiterentwickelt und optimiert wird, ist es dann möglicherweise nur noch die Frage, wie viel Geld man bereit ist auszugeben, um zusätzliche CCS-Anlagen (oder was auch immer es dann gibt) zu bauen.


    Aber ich habe das Gefühl, wir reden irgendwie aneinander vorbei. Ich habe nirgends geschrieben, dass ich dafür bin, jetzt schon in großem Stil CO2 aus der Atmosphäre zu holen. Und wenn Politiker CCS als Ausrede benutzen, um die Energiewende nicht so stark voranzutreiben oder gar auszubremsen, finde ich das auch sehr ärgerlich (habe ich jetzt noch nicht so konkret mitbekommen, aber ich will nicht bezweifeln, dass das getan wird).


    Oder geht es darum, dass man dann nicht mehr so viel Angst hat, wenn man denkt, es wird irgendwann in der Zukunft eine Lösung für unsere Probleme geben und sich dann nicht mehr so stark für den Klimaschutz engagiert? Das ist natürlich auch ein Problem. Da hilft vielleicht Jettes Argument:

    Ich habe im Moment nicht die Zeit hier gross mitzudiskutieren, aber hierzu möchte ich kurz etwas sagen. Es gibt beim Klima sogenannte Kipppunkte für bestimmte Phänomene. Wenn die einmal überschritten sind kann man nicht einfach wieder zurück selbst wenn man wieder genausowenig CO2 ausstoßen würde wie vor der Industrialisierung. Daher funktioniert die Idee des "Klima zurückkaufen" nicht

    Also jetzt Klima retten hilft auf jeden Fall mehr als in 20 Jahren zu versuchen das Klima irgendwie wieder hinzubiegen.

    Danke, ich freue mich trotzdem, weil ich dachte, er wäre noch viel schlechter als er es inzwischen ist.


    Interessant ist bei dem im Tweet verinkten Artikel auch dieser Absatz:

    Zitat

    The plant is composed of eight boxes about the size of shipping containers, each fitted with a dozen fans that pull in air. CO2 is filtered out, mixed with water, and pumped into deep underground wells, where over the course of a few years it turns to stone, effectively removing it from circulation in the atmosphere.


    (Übersetzung: Die Anlage besteht aus 8 Boxen, die ungefähr die Größe von Schiffscontainern haben, jede ausgestattet mit einem Dutzend Ventilatoren, die Luft ansaugen. CO2 wird herausgefiltert, mit Wasser gemischt und in tiefe Untergrundbrunnen gepumpt, wo es innerhalb von ein paar Jahren zu Stein wird, und so wirkungsvoll aus der Zirkulation in der Atmosphäre entfernt wird.)

    Für das Speicherproblem scheint es also auch eine Lösung zu geben.


    Und nur fürs Protokoll: Ich finde auch, dass unsere Hauptanstrengungen aktuell in Richtung erneuerbare Energien gehen müssen, aber ich freue mich trotzdem, dass es bei CCS schon so große Fortschritte gibt, und dass in diese und ähnliche Richtungen geforscht wird.

    Nachtrag:

    Wenn wir bei 1,5 Grad bleiben und sich die Klimakatastrophe auf etwas häufigere Unwetterkatastrophen beschränkt

    Nur um das klarzustellen, ich weiß, dass die Klimakastrophe jetzt schon wesentlich mehr beinhaltet. Ich wollte damit den heutigen Zustand umschreiben, der ja noch nicht auszureichen scheint, damit so viel getan wird, wie nötig wäre.

    Der Aufwand, den man betreiben müsste, um jetzt noch innerhalb des 1,5 Grad Limits zu bleiben ist NICHTS im Vergleich zum Aufwand, den man betreiben müsste, um mittels solcher Maßnahmen wieder in vernünftige Bereiche zu kommen.


    Der Aufwand jetzt ist uns „zu viel“ - wie soll dann der mindestens ums 10fache größere Aufwand in Zukunft machbar sein?

    Wenn wir bei 1,5 Grad bleiben und sich die Klimakatastrophe auf etwas häufigere Unwetterkatastrophen beschränkt, dann wird sich möglicherweise in Zukunft niemand die Mühe machen, das kann schon sein. Ich denke mal, je stärker die Auswirkungen des Klimawandels desto größer ist auch die Handlungsbereitschaft.


    Ich habe bei der Berechnung von zukünftigen Temperaturen auch öfters welche gesehen, bei denen in die Berechnung eingeflossen ist, dass ab einem bestimmten Zeitpunkt das CO2-Level durch künstliche Maßnahmen wieder gesenkt wird. Also es scheint auch andere Menschen zu geben, die davon ausgehen, dass solche Technologien in Zukunft verwendet werden.

    Ich verweise dann nochmal auf meine Signatur ;)

    Die ist bei mir ausgeblendet, aber ich glaube, du hattest sie auch schon öfter zitiert. Ich verstehe nur nicht, was das damit zu tun hat, irgendwann mal das CO2, was jetzt schon in der Luft ist und in den nächsten Jahren noch in die Luft geblasen wird, wieder rauszukriegen (darum geht es mir bei der Diskussion gerade). Dass wir von Kohle und Gas wegkommen müssen, sehe ich auch so.

    Das CO2, was die so gewinnen, ist wertvoll, weil es konzentriert ist. Um es in den Boden zu pumpen, ist es pro Anlage viel zu wenig, das würde sich einfach auf der Strecke unterwegs irgendwohin verflüchtigen. Und es wäre auch absurd teuer für diesen Zweck.

    100 Dollar/Tonne klingt doch sehr machbar, finde ich. Dann baut man eben große Anlagen an genau der Stelle, wo man das CO2 speichern will. Ich sehe da jetzt erstmal kein Problem, das sich nicht lösen ließe.

    Nein, ich meine einfach irgendwo etwas hinstellen, das CO2 aus der normalen Umgebungsluft filtert und dann im Boden speichert. Da muss man aber vorher das CO2 aus der Luft filtern, so dass es vermutlich deutlich aufwändiger und teurer ist als wenn man direkt CO2-reiche Luft zum Speichern bekommt.

    Ich halte das für nicht machbar. Du kriegst das CO2 aus der Luft nicht so konzentriert, dass du es in den Boden pumpen könntest.

    Hier habe ich z. B. was zu so einer Anlage gefunden: Rettet diese CO2-Saugmaschine die Erde?

    Außerdem - das ist das Hauptproblem - ist das Lagern von CO2 im Boden eigentlich nicht machbar, weil es ein Gas ist und nicht dort bleiben wird, wo du es hintun willst.

    Irgendwie haben die CCS-Menschen das offenbar hinbekommen. Aber wie problematisch das genau ist und wieviel man damit überhaupt insgesamt speichern könnte, da kann ich nicht mitdiskutieren, weil ich mich damit nicht auskenne.

    So wie es in Australien praktiziert wird eh nicht, weil da fossiler Kohlenstoff genutzt und verbrannt wird. Das CO2, das bei der Verbrennung entsteht, soll dann zum „größten Teil“ wieder aufgefangen werden.

    Okay, danke, ich kapier das jetzt erst, dass da quasi die kohlenstoffreiche Luft direkt nach der Verbrennung aufgefangen wird und nicht CO2 aus der "normalen" Luft gefischt wird. Das ist dann sicherlich schon noch mal deutlich teurer als CCS direkt im Kraftwerk.

    Soweit ich weiß, ist „CCS direkt im Kraftwerk“ im Kern einfach CO2 aus der Luft nach der Verbrennung abfangen.


    Es gibt einen Prozess, bei dem man Methan in Wasserstoff verwandelt wobei elementarer Kohlenstoff anfällt, meinst du das?Das wäre auch keine Lösung. Man muss auch dann das Erdgas im Boden lassen, wenn man nur den Wasserstoff nutzen wollen würde, weil man nicht verhindern kann, dass davon was in die Atmosphäre gelangt.

    Nein, ich meine einfach irgendwo etwas hinstellen, das CO2 aus der normalen Umgebungsluft filtert und dann im Boden speichert. Da muss man aber vorher das CO2 aus der Luft filtern, so dass es vermutlich deutlich aufwändiger und teurer ist als wenn man direkt CO2-reiche Luft zum Speichern bekommt. Das wäre evtl. eine Alternative oder parallele Möglichkeit zu der Variante CO2 in Kohlenstoff und Sauerstoff aufzuspalten und dann nur den Kohlenstoff zu speichern.


    Ich kenne mich da ehrlich gesagt nicht aus, aber halte grundsätzlich Forschung in beide Richtungen für sinnvoll. Wenn es um die Erzeugung von grünem Strom geht, zweifle ich aber nicht daran, dass Solar-, Wind- und Wasserstrom besser sind als Kohle/Gas + CCS.

    Zum ersten: Man reduziert den CO2 Gehalt der Atmosphäre nicht, wenn man fossile Brennstoffe nutzt. Das einzig sinnvolle, was man mit fossilen Brennstoffen machen kann, ist sie im Boden zu lassen.

    Sorry, das hatte ich falsch formuliert. Ich wollte nicht sagen, dass es irgendwo nicht möglich ist, erneuerbare Energie zu nutzen, wenn man Strom braucht, sondern dass es auch nach der kompletten Umstellung auf erneuerbare Energien für die Stromerzeugung noch Prozesse gibt, wo CO2 entsteht. Z. B. bei der Betonherstellung entsteht ein großer Teil der CO2-Emissionen und auch bei der Müllverbrennung wird man es schwer verhindern können, dass CO2 entseht. Das wäre dann vermutlich eine sinnvolle Anwendung für CCS.

    Zum zweiten: Die „Technik“, Kohlenstoff aus der Luft zu holen, ist da. Sie war es auch schon, bevor die Menschen überhaupt auf diesem Planeten erschienen sind.

    Der kritische Punkt ist, dass man die Pflanzen - oder die aus ihnen gewonnene Kohle - halt nicht verbrennen darf sondern sie verbuddeln oder verbauen muss.

    Ja, schon klar, dass man auch einfach normal aufforsten kann, etc. Aber es wäre natürlich extrem praktisch, wenn es Kohlenstofffabriken gäbe, wo man überschüssigen grünen Strom kostengünstig und effizient zur Reduzierung des CO2-Gehaltes in der Luft nutzen könnte, wenn man dann irgendwann mal zu viel hat. Als ich da vor längerer Zeit mal im Internet geguckt hatte, was es so aktuell gibt, klang das leider nicht allzu vielversprechend. Aber da kann sich ja auch noch viel tun bzw. vielleicht gibt es da ja auch schon gute Projekte/Forschungsansätze dazu, die ich nicht gefunden habe.

    So wie es in Australien praktiziert wird eh nicht, weil da fossiler Kohlenstoff genutzt und verbrannt wird. Das CO2, das bei der Verbrennung entsteht, soll dann zum „größten Teil“ wieder aufgefangen werden.

    Okay, danke, ich kapier das jetzt erst, dass da quasi die kohlenstoffreiche Luft direkt nach der Verbrennung aufgefangen wird und nicht CO2 aus der "normalen" Luft gefischt wird. Das ist dann sicherlich schon noch mal deutlich teurer als CCS direkt im Kraftwerk.

    Das finde ich eine gute Nachricht, das heißt ja, dass es durchaus realistisch ist, dass wir uns irgendwann wieder ein kälteres Klima "zurückkaufen" können, insbesondere wenn die Technologie weiter verbessert und damit noch billiger wird.

    Ich habe im Moment nicht die Zeit hier gross mitzudiskutieren, aber hierzu möchte ich kurz etwas sagen. Es gibt beim Klima sogenannte Kipppunkte für bestimmte Phänomene. Wenn die einmal überschritten sind kann man nicht einfach wieder zurück selbst wenn man wieder genausowenig CO2 ausstoßen würde wie vor der Industrialisierung. Daher funktioniert die Idee des "Klima zurückkaufen" nicht

    Da hast du Recht, ich gehe aber davon aus, dass es trotzdem sehr helfen würde, das CO2-Level in der Atmosphäre zu senken, selbst wenn dann nicht wieder alles genauso ist wie früher.

    Ich nehme an, Gas ist deshalb einfacher, weil es sauberer ist als Kohle und einfach nur zu CO2 und H2O verbrennt. Bei Kohle sind auch noch andere Dinge dabei, Schwefel zum Beispiel.

    Das SO2 muss man dann entweder vom CO2 wieder abtrennen oder man hat insgesamt dann mehr zu lagern oder wasauchimmer. Dreck macht halt immer Arbeit.

    Das klingt logisch, danke.

    Hast du die Vergleichsdaten gesehen, wieviel der Strom kostet, wenn man ihn direkt aus Wind oder Sonne gewinnt? Das ist jetzt schon weniger als bei Kohleverstromung ohne CCS, also man kann den Käse echt bleiben lassen.

    Mir geht es um den Zeitpunkt, wenn man schon für alles, wo es möglich ist, erneuerbare Energien nutzt, und dann den CO2-Gehalt der Atmosphäre wieder reduzieren will. Dann ist es ja nicht verkehrt, wenn man die entsprechende Technologie schon einsatzbereit hat, bzw. schon im Einsatz hat. Allein auf CCS zu setzen insbesondere statt erneuerbarer Energien halte ich auch für sinnlos.

    Es gibt aber schon Ideen, wie man das Klima wieder besser machen könnte. Im Prinzip ist das dann wie Kohleverstromung rückwärts: Das CO2 aus der Luft einfangen, in Kohlenstoff und Sauerstoff aufspalten (entweder mit Strom oder durch Pflanzen) und den gewonnenen Kohlenstoff irgendwo gesichert vor Brand und Diebstahl wieder ablagern.

    Das ist dann aber wesentlich teurer/energieaufwändiger, oder? Langfristig gesehen ist es sicherlich die nachhaltigere Variante.

    Interessant finde ich das Diagramm bei 2:42. Demnach wäre Strom nur doppelt so teuer, wenn man das CO2 hinterher wieder binden möchte. Das finde ich eine gute Nachricht, das heißt ja, dass es durchaus realistisch ist, dass wir uns irgendwann wieder ein kälteres Klima "zurückkaufen" können, insbesondere wenn die Technologie weiter verbessert und damit noch billiger wird.


    Was ich nicht verstehe ist, wieso CCS billiger ist, wenn man es für Gas macht als wenn man es für Kohle macht. Ist das nicht unabhängig vom Brennstoff? Oder waren das einfach verschiedene Forschungsprojekte und die einen haben es billiger hinbekommen?


    Aktuell gibt es auf jeden Fall sehr viel billigere und erflogsversprechendere Alternativen, wenn man die CO2-Emissionen verringern will, aber langfristig gesehen finde ich es nicht verkehrt, jetzt schon daran zu forschen, wie wir unser altes Klima zurückbekommen können, wenn wir es irgendwann geschafft haben, den CO2-Ausstoß sehr stark zu reduzieren.

    Ich werde die Spenden auf jeden Fall auf mehrere Organisationen verteilen, sonst ist mir das Risiko zu hoch, die "falsche" zu erwischen, wenn ich alles nur einer gebe. Und so kann man es auch besser auf verschiedene Aspekte aufteilen.

    Sie gehen halt davon aus, dass du überschüssiges Geld zu einem gewissen Teil für Konsum ausgibst. Wenn du auf "Meine CO2-Bilanz" gehst, wird nicht mehr nach dem Einkommen gefragt, sondern nur nach sonstigen Konsumausgaben.

    Weil mich so etwas interessiert, habe ich mal eine grobe Aufstellung quer durch die Kategorien gemacht, wo wie viele CO2-Emissionen entstehen. Vielleicht hilft es ja dem einen oder anderen Ansatzpunkte zu finden, wo man leicht viel CO2 einsparen könnte und wo sich der Einsatz/Verzicht nicht wirklich lohnt.


    Die Angaben sind in Tonnen CO2e pro Person und Jahr (CO2e = CO2-Äquivalente, da werden auch die Treibhauseffekte von Methan z. B. berücksichtigt).


    Einige Zahlen habe ich vom CO2-Rechner des Umweltbundesamtes, aber ich habe auch viele andere Quellen verwendet, die ich hier aber nicht einzeln aufzähle (und auch nicht mehr alle weiß), weil die Zahlen sowieso sehr ungenau sind und man zum Teil sehr unterschiedliche Angaben findet. Ich hoffe aber, dass zumindest die Größenordnung in den meisten Fällen stimmt.


    Ich bin der Einfachheit halber von der Verwendung von Ökostrom ausgegangen, so dass CO2-Emissionen durch Strom im eigenen Haushalt hier nicht mit einbezogen sind. Es ist natürlich trotzdem sinnvoll Strom zu sparen, weil das trotzdem den Bedarf an fossiler Energie senkt und den Strommix Deutschland verbessert.


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    Referenz


    Öffentliche Emissionen: 0,86

    Durschnittliche Gesamtemissionen: 11,17

    Ziel Gesamtemissionen: 2,00


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    Wohnen


    Heizen (ohne Bauemissionen)


    Die CO2-Emissionen steigen bei einer Gasheizung ca. um 0,05 (saniertes Mehrfamilienhaus) bis 0,15 (unsaniertes Einfamilienhaus) Tonnen pro zusätzliches °C.


    Mehrfamilienhaus, saniert/Neubau, 25qm, 18°C, Gasheizung: 0,41

    Mehrfamilienhaus, saniert/Neubau, 25qm, 20°C, Gasheizung: 0,50

    Mehrfamilienhaus, saniert/Neubau, 25qm, 22°C, Gasheizung: 0,59


    Einfamilienhaus, saniert/Neubau, 25qm, 18°C, Gasheizung: 0,52

    Einfamilienhaus, saniert/Neubau, 25qm, 20°C, Gasheizung: 0,64

    Einfamilienhaus, saniert/Neubau, 25qm, 22°C, Gasheizung: 0,75


    Mehrfamilienhaus, unsanierter Altbau, 25qm, 18°C, Gasheizung: 0,93

    Mehrfamilienhaus, unsanierter Altbau, 25qm, 20°C, Gasheizung: 1,15

    Mehrfamilienhaus, unsanierter Altbau, 25qm, 22°C, Gasheizung: 1,36


    Einfamilienhaus, unsanierter Altbau, 25qm, 18°C, Gasheizung: 1,21

    Einfamilienhaus, unsanierter Altbau, 25qm, 20°C, Gasheizung: 1,57

    Einfamilienhaus, unsanierter Altbau, 25qm, 22°C, Gasheizung: 1,79


    Duschen


    5 min am Tag warm mit sparsamem Wasserverbrauch duschen: 0,11


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    Mobilität


    5 km am Tag (200 Tage) hin und zurück mit dem ÖPNV: 0,07

    5 km am Tag (200 Tage) hin und zurück alleine im PKW: 0,42


    50 km am Tag (200 Tage) hin und zurück mit dem ÖPNV/Zug: 0,59

    50 km am Tag (200 Tage) hin und zurück alleine im PKW: 4,18


    500 km hin und zurück mit dem Zug: 0,00 (wegen Ökostrom, sonst wahrscheinlich ca. 0,03)

    500 km hin und zurück zu viert im PKW: 0,05

    500 km hin und zurück mit dem Flugzeug: 0,23


    Kreuzfahrt auf dem Fluss (7 Tage): 0,50

    Kreuzfahrt auf dem Meer (7 Tage): 0,74


    Flug in die USA und zurück: 2,86


    Alle 20 Jahre ein neues kleines E-Auto: 0,45

    Alle 20 Jahre ein neues mittleres E-Auto: 0,64

    Alle 20 Jahre ein neues großes E-Auto: 0,80


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    Essen


    Bei den Nahrungsmitteln habe ich zur besseren Vergleichbarkeit jeweils angenommen, dass man sich das ganze Jahr nur von diesem Nahrungsmittel ernährt und 2000 kcal/Tag benötigt.


    Besonders gut ist eine getreidereiche Ernährung und auch Nüsse, getrocknete Linsen, Pflanzenfette und Kartoffeln scheiden sehr gut ab. Das Schlusslicht bilden Rindfleisch, Champignons und schlecht lagerbares Obst/Gemüse im Winter.


    Zu beachten ist, dass die CO2e auf die Kalorien bezogen sind. Eine Gurke entspricht daher in etwa einer Scheibe Wurst. Außerdem wurden nur die CO2e berücksichtigt. Andere Faktoren, wie z. B. Flächenbedarf sind ebenfalls wichtig, und hier schneiden Tierprodukte noch einmal deutlich schlechter ab als Pflanzenprodukte.


    Haferflocken: 0,08

    Weizenmehl: 0,09

    Erdnuss: 0,10

    Haselnuss: 0,11

    Zucker: 0,11

    Linsen (getrocknet): 0,13

    Brot: 0,17

    Sonnenblumenöl: 0,18

    Magarine: 0,18

    Kartoffel: 0,21

    Sonnenblumenkerne: 0,21

    Nudeln: 0,26

    Möhre: 0,28

    Kartoffelchips: 0,33

    Apfel (regional, saisonal): 0,35

    Weintraube: 0,41

    Banane: 0,46

    Honig: 0,46

    Schokolade: 0,48

    Erbsen: 0,52

    Fleischersatz (Soja): 0,59

    Orange: 0,63

    Hering: 0,63

    Erdbeeren (regional, saisonal): 0,68

    Blumenkohl: 0,73

    Lachs: 0,83

    Mais: 0,94

    Wurst: 0,94

    Brokkoli: 0,95

    Joghurt: 1,00

    Ketchup: 1,05

    Eisbergsalat: 1,12

    Tomate (regional, saisonal): 1,22

    Sojadrink: 1,25

    Linsen (Dose): 1,27

    Schweinefleisch: 1,27

    Ei: 1,37

    Apfel aus Neuseeland: 1,39

    Pizza Salami (TK): 1,44

    Paprika: 1,46

    Kuhmilch (Vollmilch): 1,48

    Butterkäse: 1,66

    Reis: 1,68

    Spinat (TK): 1,68

    Frischkäse: 1,71

    Salami: 1,78

    Himbeeren: 1,99

    Gurke: 2,43

    Magerquark: 2,43

    Hähnchenfleisch: 2,43

    Pommes (TK): 2,45

    Butter: 2,52

    Rindfleisch: 4,53

    Champignons (frisch): 4,99

    Erdbeeren im Winter (frisch): 7,76

    Tomate im Winter: 11,76


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    Getränke


    1,5 Liter Leitungswasser am Tag: 0,0002

    1,5 Liter Flaschenwasser am Tag: 0,11

    eine Tasse Tee (250 ml) am Tag: 0,003

    eine Tasse Kaffee (125 ml) am Tag: 0,01

    ein Glas Wein (100 ml) am Tag: 0,04

    ein Glas Bier (330 ml) am Tag: 0,04


    -------------------------------------------


    Haustiere

    zwei Kaninchen: 0,22

    Katze, Dosenfutter: 0,34

    Katze, Barf: 0,75

    Hund (10 kg), Dosen- und Trockefutter: 0,46

    Hund (10 kg), Barf: 1,13

    Hund (30 kg), Dosen- und Trockefutter: 0,81

    Hund (30 kg), Barf: 1,98

    Pferd (550 kg), nur Raufutter und Kraftfutter: 1,96

    Pferd (550 kg), normales Futter: 2,36


    -------------------------------------------


    Sonstiges


    Möbel: 0,35

    Textilien (z. B. Kleidung): 0,20

    Papierprodukte (z. B. Toilettenpapier): 0,33


    Alle 10 Jahre einen neuen Tisch: 0,002

    Alle 10 Jahre einen neuen Stuhl: 0,001

    Alle 10 Jahre einen neuen Bürostuhl: 0,008

    Alle 10 Jahre ein neues Sofa: 0,009

    Alle 10 Jahre einen neuen Schrank: 0,002


    46 Rollen Toilettenpapier: 0,01


    Alle 2 Jahre ein neues Smartphone: 0,02

    Alle 5 Jahre ein neues Tablet: 0,03

    Alle 5 Jahre einen neuen Laptop: 0,06

    Alle 5 Jahre einen neuen Monitor: 0,02

    Alle 10 Jahre einen neuen Fernseher: 0,06


    1 Stunde am Tag Videos in hoher Qualität streamen: 0,03

    1 Stunde am Tag Videos in niedriger Qualität streamen: 0,003

    1 Stunde am Tag Videokonferenz: 0,005

    1 Stunde am Tag Videotelefon per Mobilfunknetz: 0,02

    250 GB Online Storage: 0,03


    Eine Papiertüte am Tag: 0,02

    Eine Papiertüte pro Woche: 0,003

    Eine Papiertüte pro Monat: 0,001

    Eine Plastiktüte am Tag: 0,04

    Eine Plastiktüte pro Woche: 0,006

    Eine Plastiktüte pro Monat: 0,001

    Eine Baumwolltasche pro Woche: 0,09

    Eine Baumwolltasche pro Monat: 0,02

    Eine Baumwolltasche pro Jahr: 0,002


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    Ich freue mich über Ergänzungen. :)

    Danke für eure Vorschläge! Ich denke, Greenpeace kommt auch auf meine Spendenliste.


    Geld in Projekte für alternative Energie und nachhaltige Projekte investieren klingt auch gut, aber da finde ich es schwierig die Balance zu finden zwischen "es ist zwar für einen guten Zweck, aber eigentlich hätte ich das Geld schon gerne irgendwann wieder" und "wenigstens wird es sinnvoll verwendet". Daher habe ich mich dafür entschieden, nur zu spenden (und dafür nicht so viel, wie ich bei einer Geldanlage investieren würde). Mein Ziel ist es, dass das Geld für Lobbyarbeit verwendet wird, so dass die Politik dann noch viel mehr Geld, als ich gespendet habe, für den Klimaschutz ausgibt.

    Ich möchte gerne für die Klimaschutz spenden. Was denkt ihr, wo das Geld am effektivsten verwendet wird?


    Client Earth scheint z. B. recht erfolgreich zu sein, dazu steht bei Wikipedia auch: "In 2017, ClientEarth was named the most effective environmental group by green leaders."


    Ansonsten habe ich den Eindruck, die Deutsche Umwelthilfe ist sehr aktiv, und bei uns lokal ist der ADFC sehr engagiert für den Fahrradverkehr. Vielleicht noch Fridays for Future, das mit den Demos ist zwar gerade schwierig, aber da wurde ja auch schon sehr viel in Gang gesetzt.


    Was habt ihr für Vorschläge/Erfahrungen? Ich bin da etwas überfordert von den vielen Möglichkeiten. Prinzipiell denke ich, dass das Geld wahrscheinlich in der Lobbyarbeit am besten angelegt ist, aber da weiß ich auch nicht, wer da wie aktiv und erfoglreich ist. Es muss auch nicht unbedingt auf Deutschland oder Europa bezogen sein.

    Warum findest du, dass man das mit Kids nicht machen sollte Soorma ?

    Ich bin in der Regel mit 3 Kids unterwegs und einmal in der 1. Klasse gelandet. Ich hab mich da nicht wohl gefühlt, wir sind halt nicht leise. Daher lieber Abteil.

    Wir waren auch schon mit Kindern in der 1. Klasse unterwegs und ich bin mir ziemlich sicher, dass es da, wie auch in der 2. Klasse üblich, Ruhe- und Handybereiche gab. Wir haben dann guten Gewissens Plätze im Handybereich reserviert.