Beiträge von Sedativa

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    Ich kann mich halt irgendwie nicht entscheiden, was ich besser oder schlechter bzw das geringere Übel finde, Multifokal mit der etwas verschwommeneren Ferne, oder normale, wo ich nicht mal eine sms oder ein Infos child lesen kann, ohne zusätzliche Lesebrille.


    Das nervt schon ziemlich, hatte das jetzt zwei Tage im Urlaub, in Freizeitpark / Stadt - nicht nur brauche ich die Lesebrille halt für jegliches Nachsehen (zb auch Essen in der Gruppe, Kind anziehen....), v.a. In so mittlererer Nähe - alles was im Raum ist, Museum, Laden, Restaurant ist es ohne Lesebrille sehr unangenehm drückend, mit aber schnell wieder verschwommen.

    Mit den MFL geht Nähe und mittlere Entfernung schon deutlich besser.


    Ich habe nur so billige Lesebrillen.

    Die haben wenigstens den Vorteil, daß ich ging Stück davon an allen strategisch sinnvollen Orten haben kann.



    Ich hatte jetzt nicht daß Gefühl, daß das viele wechseln so schlimm ist, zb auf die Brille wechseln ist kein Problem, aber vielleicht unterschätz ich das auch!

    Meine Kopfschmerzen habe ich jedenfalls, seit es los ging, mit der Testerei und dem Vergleichen.

    Nur wie soll ich sonst herausfinden, was am Besten geht?

    Wirklich mal einen Monat oder so die jeweilige Linse?

    Aber der Wechsel zur Brille lässt sich nicht vermeiden, egal welche Linse.

    Ach Danke schonmal, daß Ihr Euch die zeit genommen habt.

    Welche Sehentfernung brauchst du denn im Alltag mehr?

    Im Alltag Nähe / mittlere Nähe.
    Ferne halt beim Autofahren, draußen sein, und v.a. bei längeren Outdoor Sachen (Wandern, Ausflüge, Motorrad), aber das ist seltener als Alltag mit Arbeit, Haushalt, PC usw.
    Die Linsen möchte ich hauptsächlich für solche Outdoor Sachen, ich habe eine gute Gleitsichtbrille, die ich alternativ drinnen nehmen kann.


    Wäre es nicht möglich, die KL als Einstärke für die Ferne zu tragen und bei Bedarf eine Lesebrille darüber zu ziehen? Das ist momentan meine Überlegung, falls ich mit Gleitsichtbrille nicht zurecht komme (meine Augen bewegen sich ständig, das könnte stören).

    Ja, das ist ja quasi die Idee hinter meinen normalen klassischen Linsen, die MUSS ich mit Lesebrille kombinieren, ohne geht das gar nicht. Das ist halt dann auch etwas nervig, weil ich die Lesebrille dann wirklich ständig brauche, ich habe so viel Nähesehen beruflich und auch so, man beugt sich zum Kind, man schält Gemüse, man will eine SMS lesen oder mal schnell was am Handy gucken... ist ja alles Nähe, also in der Wohnung und Praxis hab ich die dann mehr oder weniger ständig auf. Was dabei nervt, ist, daß die LB für richtige Nähe gut ist, aber für mittlere Entfernung, z.B. mit Leuten im Gespräch, etwas zu viel, die sehe ich dann etwas verschwommen. Aber ohne drückt die Stirn.


    Was ich an Erfahrung da lassen kann ist, dass ich immer einige !!! Tage brauche um mich an neue Stärke bei Linsen und Brillen zu gewöhnen. Da wäre mir ein Wechsel unter der Woche zu stressig.

    Gutes Argument.

    Hallo!


    Vorsich, lang und wahrscheinlich von den Meisten als banal und übertrieben empfunden.


    Ich habe eine kleine Zwangsstörung, die sich bei mir auf meine Gedankenspiralen auswirkt, d.h. hänge ich einmal in einem (für mich) wichtigem Thema drin, komm ich da so schnell nicht mehr raus, und es fällt mir sehr schwer, Entscheidungen zu treffen, die für Außenstehende kaum relevant scheinen.

    Die Fragen sind recht einfach, aber der Hintergrund bzw. meine gedanklichen Abwägungen dazu ziemlich umfangreich, da ich aufgrund obiger Störung vom Hundertsten ins Tausendste komme und irgendwann den Überblick darüber verliere, was eigentlich noch relevant ist, d.h. ich komme da schlecht wieder raus und denke stunden-, tagelang dran rum, was sehr belastend ist.

    An diesem Problem arbeite ich, geht aber nicht so schnell.

    Also seid bitte nicht so hart mit mir, ich muss das mal irgendwo lassen, ich dachte, hier im Forum kann man solche threats ja ignorieren, wenn sie einen nerven / nicht interessieren, deshalb lasse ich es lieber hier, als meiner RL-Umwelt damit zu belasten (die sind auch für mich da, aber ich weiß, daß ich in der Hinsicht sehr anstrengend bin).

    Nun hänge ich also gerade an meinem Kontaktlinsenthema fest, weil ich da etwas entscheiden muss.

    Und hoffe gerade, daß ein „Abgeben“ der Gedanken, ein Aufschreiben und anderen zur Beurteilung überlassen, mir helfen kann, den Kreis zu Durchbrechen.

    Daher, falls jemand gerade mentale und zeitliche Kapazitäten hat, und den Nerv, sich in mein Problemthema reinzulesen, wäre ich extremst dankbar für kurze objektive Außenmeinungen.




    Zum „Problem“:


    Da sich bei mir eine deutliche Altersweitsicht eingestellt hat, welche meine normalen Kontaktlinsen nicht ausgleichen können, probiere ich seit 3 Monaten mit multifokalen Kontaktlinsen (MFL) herum. Im Moment sind wir bei der dritten Version.

    Das Hauptproblem ist, daß bei den MFL eine Verbesserung der Nahsicht immer zu Lasten der Fernsicht geht, d.h. diese ist unschärfer als ich es von meinen normalen Linsen kenne. Diese wiederum sind ind der Nähe soschlecht, daß da gar nichts mehr ohne Lesebrille geht, und sich das Alltagssehen sehr anstrengend anfühlt.

    Es ist also momentan ein Abwägen, lieber recht gute Nähe & schlechtere Ferne (plus doppelter Preis) oder gute Ferne & schlechte Nähe.

    Zusatzinfo: chron. Kopfshcmerzen seit mehreren Wochen/Monaten.


    Derzeitiger Versuchsaufbau bzlg. der Linsen:

    Ich habe vor 3 Wochen beim Optiker hatte zwei linke Linsen bekommen: eine klassische, und eine MFL (Multifokallinse); dazu eine rechte MFL. (Keine rechte klassische.)

    Plan war, links die beiden zu vergleichen indem ich sie im (wöchenlichen) Wechsel trage, rechts dabei gleich zu lassen (mit dem Hintergedanken, daß die MFL rechts ein wenig mehr Nahsicht zur klassischen linken addiert.) Habe also eine Woche MFL/MFL, eine Woche klassisch/MFL und eine Woche MFL/MFL hinter mir.


    Heute stünde der (letzte) wöchentliche Wechsel der (linken) Linsen an, die klassische (nicht multifokale) Linse ist dran.

    Frage 1: Soll ich diese klassische linke Linse mit der rechten multifokalen kombinieren wie zuvor, oder lieber rechts auch eine klassische (nicht mf) dazu?


    Vorteile des Beibehaltens der Kombi klasisch/MFL:

    Fraglich bessere Nahleistung durch mf rechts?

    Es ist die durch den Optiker empfohlene Kombi und wäre quasi ein Retest (hatte diese Kombi schon eine Woche).

    Würde ich auch rechts eine normale Linse nehmen, müsste ich dazu eine neue Packung anbrechen und hätte dann die linke und rechte Normale „verschieden alt“ (sind Monatslinsen), was ein bißchen unpraktisch und unübersichtlich ist.


    Vorteile der gleichen (klassischen) Linse links UND rechts:

    Es ist übersichtlicher, keine „ Linsensortenvermischung“, leichter für's Auge?

    Die rechte MFL wird geschont (sie ist eh schon am Laufzeitende und muss noch bißchen durchhalten, ehe Nachschub kommt.).


    Dazu kommt der noch nicht nachweisbarer Verdacht, daß die Linsenkombi klassisch-MFL meine Kopfschmerzen auslöst / verstärkt. Dies würde dann das erneute Trage der Kombi evtl. bestätigen, oder auch nicht. Weitere "Daten" wären praktisch. Die Kopfschmerzen sind ein anderes Problem, aber da den Zusammenhang zu der Sehhilfe herzustellen oder auszuschließen wäre aber hilfreich. Meine persönliche 35-Tage Statistik zeigt mir aber, daß ich mit Kombilinsen klassisch-mfl an 90% der Tage Kopfschmerzen hatte, mit einheitlich in beiden Augen klassisch oder mfl nur an 33%. (Disclaimer: ungeiche Trageverteilung, Kombi an 9 Tagen, Klassisch an 6, MFL an 20)



    Frage 2: Welche Linsen mache ich im Urlaub und zu besonderen Ereignissen rein?


    Die „Linsenversuche“ der letzten 3 Wochen verliefen mit kleineren Ausnahmen in Alltagssituationen, da „kam es nicht so drauf an“. Nun sind wir nächste Woche im Urlaub, nächstes WE ist Schuleinführung. Da wäre es schön 1. gut zu sehen und 2. keine Kopfschmerzen zu haben.

    Laut „Versuchsaufbau“ des Optikers würde ich die nächste Woche (Urlaub) die Kombi klassische Linse / MFL tragen. Ich tendiere aber dazu, das nur die halbe Woche zu tun, und die zweite Hälfte komplett MFL – einmal um in der Urlaubssituation die Linsen vergleichen zu können, und zum Zweiten, falls wirklich die klassisch-mfl-Kombi an den Kopfschmerzen beteiligt ist, müsste das dann bis zum WE wieder vorbei sein. Außer ich nehme eben nicht die klassisch-mfl-Kombi, sondern einheitlich klassisch (womit wir wieder bei Frage 1 wären).



    Falls das jetzt jemand wirklich gelesen hat und auch noch eine Meinung: ganz herzlichen Dank!

    Seda

    Jammerjammerjammerjammer.


    Ich habe jetzt seit 2 Tagen ein neue Gleitsichtbrille.

    Im Gegensatz zu dem, was man so hört, habe ich mit den Gläsern, dem Sehen, überhaupt keine Probleme und finde es einfach mich da mit der Kopfhaltung usw. anzupassen.

    Ich sehe prima damit, und sie steht mir super.

    Und eigentlich pass sie auch einwandfrei.


    Dickes fettes ABER:

    Ich habe ein Problem mit Veränderungen im Tragegefühl der Brille im Vergleich zur vorherigen.

    Ich hatte vor 5 Jahren schon sehr zu tun, beim Umstieg auf eine Kunststoffbrille.

    An die Brillenträgerinnen - komisches "Kontaktgefühl" bei neuer Kunststoffbrille


    Mittlerweile weiß ich, daß solche "fühlt sich falsch / locker an".Empfindungen bei mir zwangghaft und demnach nicht realistisch sind.

    Was es nicht besser macht.


    Ich habe richtig schlimm damit zu tun, daß sich die Brille nicht richtig anfühlt.

    Sie ist superleicht im Vergleich zu der eher klobigen vorherigen (19g vs. 31g), es fühlt sich als an, als hätte man "nichts" auf, der altbekannte Druck an Nase und Ohren fehlt (und ich habe mir die Brille ja immer schon recht fest einstellen lassen). Fester machen ist objektiv keine Option, laut Optiker ist sie perfekt eingestellt, mehr würde wahrscheinlich dann drücken.
    Aber ich leide da richtiggehend drunter. Ich kann mich auf nichts anderes mehr konzentrieren, permanent spüre ich in das Gefühl hinein, wie die Brille sitzt. Am nasnerücken scheint sie zu rutschen (nicht in Wirklichkeit, fühlt sich nur so an). Alle paar Minuten, den ganzen Tag, nehme ich sie kurz ab, wische über die Nase, setze sie wieder auf.

    Mache mir Sorgen, wie ich damit jemals unbeschwert meinen Alltag meistern soll, geschweige denn besondere Situationen (körp. aktiv).

    Mache mir Sorgen, daß mir die Brille, weil zu locker, den geplanten Wochenendtrip nächstes WE "versaut" - entweder weil zu locker, rutscht, stört beim Motorrad fahren... oder wegen dieses blöden Gefühls.

    Ich habe noch keine richtige Strategie gefunden, damit umzugehen, ich weiß, daß es nicht objektiv ist, aber ich komm nicht raus.
    Ignorieren, mich zwingen, die Brille nicht anzufassen, habe ich einen Tag gemacht, und furchtbare "Entzugsqualen" gelitten.
    Mir Plan B zurechtlegen, also vornehmen vor dem urlaub nochmal zum Optiker zu gehen, Ersatzbrille & Linsen mitzunehmn usw., hilft ein Wenig, aber verstärkt ja im Prinzip das Gefühl, daß sie jetzt wirklich flasch sitzt....

    Jo, ich brauch 'ne Therapie, was.


    Drückt mir mal bitte die Daumen, daß ich mich schnell dran gewöhne, der derzeitige Zustand ist wahnsinnig belastend.



    P.S.:

    Was ich mich z.B. frage: verändert sich die Form / der Sitz des Gestells, wenn man sie häufig auf- und absetzt, oder in verschiedenen Positionen trägt (mal weiter vorne auf der nase, mal weiter hinten), oder ist das nicht der Fall, behält die Brille ihr Passform? Also grobes dran rum ziehen jetzt ausgeschlossen natürlich. Also sie wird jetzt nicht (noch lockerer", weil ich sie immer mal verrutsche und absetze?

    Ich hätte mal noch ein paar (fachliche) Fragen, die werde ich auch dann im Gespräch mit dem neuen Optiker klären, aber vielleicht wißt ihr ja auch etwas?

    Im Moment überbrücke ich ja, indem ich auf meine Brille / die Linsen noch eine Lesebrill drüber trage.
    Damit habe ich folgendes Seherlebnis:
    Ganz nah (Lesen): Super.
    Bis ca. 1m (PC, Küchenarbeiten, usw.): gut - so ab 1-1,5m wird es dann verschwommener mit Lesebrille, da ist dann das zwar deutlich kleinere aber schärfere Bild ohne Lesebrille angenehmer.


    Jetzt habe ich das Gefühl, das mein Fernsehen (also alles ohne Lesebrille), schlechter ist. Bzw. anstrengender. Kleiner.
    Meint ihr das liegt nur an dem Wechsel gutes Nahsehen mit LB - Fernsehen ohne LB ---> diese Wechsel sind ja sehr häufig. Und irgendwie unangenehm.

    Am Unangenehmsten ist die Situation in der Wohnung, da wechselt es scheinbar ständig von ganz nah auf mittelnah, lasse ich die LB auf, ist halt mittelnah dann unscharf (aber nicht so anstrengend), lasse ich LB ab, geht ganz nah nicht gut / ist anstrengend.

    Wie gesagt, bleib ich eine Weile dabei (lese, am PC) ist es ok, aber das Herumwerkeln in der Wohnung ist sehtechnisch blöd.

    Komplett draußen, (wandern am WE) wiederum ist ok, da stell ich mich ja auf Fernsicht ein.

    Meistens jedenfalls, mittlerweile bilde ich mit z.B. auch beim Autofahren ein, die Sicht ist nicht so gut wie sie früher war. Bzw. Anstrengend.


    Also, meine Fragen:


    1. Kann es sein, daß sich meine Fernsicht jetzt auch noch verschlechtert hat, oder denkt ihr, das fühlt sich nur wegen der Wechsel so an?
    Und beim Sehtest - ich entscheide mich ja immer für das "bessere Seherlebnis", also schärfer statt größer im Zweifel. Ist das falsch?

    Und was man ja beim Sehtest irgendwie nicht testen kann, ist ob das Sehen anstrengend ist? Wisst ihr was ich meine? Ich kann das scharf sehen, aber es stresst meine Augen. Aber man misst ja nur die Fähigkeit des Sehens, nicht wie anstrengend es ist, kann man das irgendwie testen?


    2. Ist bei einer Gleitsichtbrille realistisch zu erwarten, daß ich in der Nähe so gut sehe, wie jetzt mit LB?

    Die neue Brille hat sich als Reinfall erwiesen,
    Ich wollte sie heute abholen, eine Vorstufe der Gleitsichtbrille, nennt sich Komfortbrille.
    Allerdings konnte ich mit der auch nicht besser lesen, als mit meiner alten. Und zwar in keinem Bereich des Glases, ich weiß ja, daß das da nur in bestimmten Bereichen geht.
    Ich hatte ja jetzt zwischenzeitlich immer eine Lesebrille auf der normalen Brille, damit ging es gut, diese Sehleistung hatte ich von der neuen Brille erwartet, war aber nichts.
    Die Mitarbeiter waren auch erstmal doof, haben nur immer gemeint, ich soll sie halt mal 14 Tage probieren - wenn ich damit nicht lesen / in der Nähe gut sehen kann, nutzt mir das nichts.

    Erst die dritte dazu geholte Mitarbeiterin (Chefin?) meinte, dann die Brille sei eigentlich nur für junge Leute mit noch funktionierender Augenadaption, da der Nahsichtbereich winzig ist, ich hätte gleich eine richtige Gleitsichtbrille gebraucht. Danke. Nochmal 2 Wochen warten und der Spaß kostet dann im mittleren dreistelligen Bereich.....

    Bin am Überlegen, den Brillenanbieter zu wechseln, soll ich? Mein Vertrauen in die hat einen Knacks.

    1. falsche Brillen Empfehlung des Miterbeiters

    2. Hatten die veränderte Achse nur auf Nachfrage meinerseits korrigiert, vorher kleingeredet. (War Hinweis des Kontaktlinsenstudios.)

    3. Fühle mich nicht sonderlich ernst genommen. Wenn ich sage, ich kann damit nicht besser lesen, ist das so.
    4. Die Konkurrenz, mein Kontaktlinsenstudio, die auch Brillen machen, ist viel persönlicher, man hat einen zuständigen Mitarbeiter, aber da scheinen alle Mitarbeiter die History zu kennen, sind verbindlicher, freundlicher, flexibler.... Könnte nur evtl. bei den Gestellen teurer sein.


    Was mich aber am Meisten stört, ist dieses Gefühl, das Sehen erstens schlecht und zweitens vor allem so sehr anstrengend ist, auch in der Ferne, diese gefühlt Anstrengung ist eklig.

    Und immer das Gefühl, ich sehe nicht gut genug (außer direkt beim Lesen mit Lesebrille zusätzlich, da gehts) - eigentlich will ich am liebsten schlafen, dann kann ich die Augen zu machen.

    Und die Angst, da keine Lösung zu finden.

    Ich bin so neidisch, auf alle, die einfach normal sehen können. Die wissen das wahrscheinlich noch nichtmal zu schätzen.

    Ich habe immer Druckkopfschmerz. Seit über 4 Wochen. Das ist so belastend. (Aber vielleicht kommt das auch vom Stress oder so.)


    Sorry ist ein Jammerpost geworden.

    Ich mag keine Kopfschmerzen mehr haben.

    Hallo,
    ich werde jetzt ersteinmal multifokale Kontaktlinsen ausprobieren - sollte ich damit nicht klar kommen, dann gäbe es diese auch noch in formstabil zum Austesten.
    Falls beides nicht funktioniert (ich habe ein bißchen Bedenken wegen der angkündigten möglichen Verringerung der Sehschärfe in der Ferne - das mag ich ja gar nicht - leiber kleiner aber schafr sehen), dann entweder weiter meine bisherigen Linsen mit Lesebrille - oder ich setze mich dann ernsthaft mit der OP auseinander.
    Das klingt ja bei Euch gar nicht schlecht.
    Mein Kontaktlinsenberater hat mir auch jemanden dafür empfehlen können. Er meinte jedoch, besser die Multifokallinsen erst einmal so ausprobieren, falls ich die Art des Sehens nicht mag, wäre das sonst bei einer OP ja nicht mehre reversibel.
    Liebe Grüße Seda

    Hallo,

    ich wollte mal fragen, ob jemand hier beruflich oder privat Erfahrungen mit der Korrektur starker Fehlsichtigkeit hat.
    Oder vielleicht kennt ihr gute neutrale Foren zum Thema?

    Ich bin schon immer stark weitsichtig, aktuell um die 6 Dioptrien, zusätzlich eine Hornhautverkrümmung rechts.
    Darauf hat sich jetzt noch eine Altersweitsichtigkeit gesetzt, so daß ich im Nahbereich noch eine Diptrien mehr brauche.

    Bisher kam ich mit Brille und alternativ Kontaktlinsen gut zurecht, aber seit kurzem habe ich durch die zusätzliche Altersweitsicht starke Problem.
    Weder Brille noch Linsen können das ausgleichen, deshalb habe ich Probleme beim Lesen, Stirndruck, Kopfschmerzen, sehe schlechter....

    Seit der Diagnose benutze ich eine Lesebrille über der normalen Brille bzw. den Linsen, damit kann ich viel besser Lesen, habe weniger Kopfshcmerzen, aber langfristig ist das natürlich suboptimal (leicht milchiges Sehen, ständiger Auf und Ab der Lesebrille, und durch diesen Wechsel auch wieder Kopfdruck).

    Mit der Brille wird das jetzt über eine Vorstufe der Gleisichtbrille gelöst werden, das wird sicher gut funktionieren, da habe ich keine Bedenken, bin auf eine Eingewöhnungszeit vorbereitet.

    Aber was mache ich hinsichtlich der Kontaktlinsen?
    Ich möchte die Option haben, brillenfrei zu sein, z.B. für bestimmte sportliche Aktivitäten, Schwimmen, Motorradfahren, oder auch nur für die Optik.
    Also auch ungern Linsen + Lesebrille.

    Ich habe morgen einen Termin im Kontaktlinsenstudio, die sprachen von
    1. verschiedene Linsen rechts und links, eine nah, eine fern - das kann ich mir ja gar nicht vorstellen, daß man sich da dran gewöhnt
    2. generelle Überkorrektur - auf Kosten der Schärfe in der Ferne - das will ich eigentlich nicht, weil ich dieses verwaschene /Fern-) Sehen ganz unangenehm finde.

    Gibt es nicht
    3. Multifokale Kontaktlinsen, ähnlich der Gleitsichtbrille?
    4. die Option, multifokale Linsen zu implantieren?

    Gerade diese OP reizt mich ungemein, aber ob das so funktioniert - die Webseiten versprechen ja das Blaue vom Himmel. Ich hatte mich vor Jahren schonmal diesbezüglich beraten lassen, was dann aber abgeschreckt durch die Endgültigkeit, da ja die vorhandenen Linsen zerstört werden. Ich weiß nicht, ob es damals schon um multifokale Linsen Implantate ging oder nur normale. Wenn diese OP aus irgendeinem Grund nicht (optimal) klappt, ist man dann blind bzw. halt dauerhaft noch sehgeschädigter oder wird dann z.B. einfach eine andere Linse eingesetzt? Die Alterweitsichtigkeit kann sich doch noch verschlechtern - muss man dann immer wieder nachoperieren? Wie bekäme man raus, welches Institut dafür wirklich am Besten ist? Ich meine, die Webseiten klingen ja alle toll....

    Mich belastet dieses ganze Augenthema sehr, ich würde mich freuen, wenn ihr mir Eure Erfahrungen / Meinungen sagt.
    Danke, Seda

    Hallo,


    vielleicht kennt sich jemand von Euch mit diesem Thema aus?


    Wir überlegen Widerspruch einzulegen gegen den Ablehnungsbescheid der Schule, bei der wir unseren diesjährigen Schulanfänger anmelden wollten.


    Wir hatten ihn angemeldet an der Gesamtschule hier in der Nähe.
    Die Schule hat einen sehr guten Ruf, jahrgangsübergreifende Klassen, ist aber trotzdem recht strukturiert und hat einen guten Schnitt an höheren Abschlüssen.

    Wir wollten nach schlechten Erfahrungen bewußt nicht eine so "freie" Schulform, wobei diese Schule auch nicht gerade konservativ ist.

    Da es die einzige Schule in unserem Viertel ist, dachte ich, die der Platz wäre uns sicher.


    Nun kam die Ablehnung. Begründung: es sei doch nicht die nächstgelegene Schule. Und laut der Auswahlkriterien (vom Bund? Land?) zählen wir damit nicht mehr zur priorosierten Gruppe.
    Zuerst kamen die, für die es die nächste Schule war, dann geschwisterkinder, und 3 Plätze wurden verlost.

    Tatsächlich gibt es eine andere freie Schule, die zu Fuß näher an unserer Wohnung ist.

    Diese Schule hatten wir nicht in Betracht gezogen weil sie 1. erst seit einem Jahr oder so existiert, es gibt also noch kaum Erfahrungen, sie 2. nur bis zur 10.Klasse geht, sie 3. auf der anderen Seite der Schnellstraße (im Nachbarviertel) liegt - sie ist nur zu Fuß näher, aber das Kind wird morgens öfter gefahren, als daß er läuft.


    Zudem: diese nähergelegene Schule ist sowieso schon voll. Das zählt aber nicht als Argument. Man hat uns 3 Schulen vorgeschlagen, die noch Plätze haben, alle 3 weiter weg.


    Von den vorgeschlagenen Schulen ist eine viel weiter weg (und hat einen schlechten Ruf), eine weitere hat den schlechtesten Ruf der Stadt, und die dritte haben wir nun zwangsläufig genommen, wäre aber definitiv nicht unsere erste Wahl.

    Es ist eine sehr freie Schule mit einem sehr schlechten Quote bzgl. höherer Abschlüsse. Es ist eine sehr soziale Schule (mein großes "Problemkind" wurde dort angenommen beim Schulwechsel), aber dadurch haben sie eben auch überdurchschnittlich viele schwierige Schüler, zudem viel Einzugsgebiet = Problemstadtviertel, kurz, das senkt alles das Niveau. Die Grundschullehrerin, die wir dort hätten, wäre aber sehr nett und kompetent. Und f der super engagierte Lehrer des Großen hat sich als Direktor beworben.


    Also beworben haben wir uns jetzt dort, haben ja nur noch eine Woche Zeit, überlegen aber wie gesagt, an der Wunschschule noch Widerspruch einzulegen.



    Dazu haben wir folgende Fragen:
    1. Macht das überhaupt Sinn, hat es überhaupt eine Chance? Wenn die Regeln so sind, nutzt ja auch ein Widerspruch nichts. Und wo soll dann der Platz herkommen?
    2. Sollte der Widerspruch doch Erfolg haben, hätte das Kind dann den Ruf weg, sich "eingeklagt" zu haben?

    3. Wie macht man das praktisch mit dem Widerspruch, welche Formulierung, welche Begründung?

    4. Wenn wir jetzt, wie zu erwarten, von der zweiten Schule die Zusage bekommen, kann man dann dort einfach so wieder absagen, falls es doch klappt mit der Wunschschule?

    5. Und wäre das nicht ziemlich unfair dieser Schule gegenüber? Da kann ich mich dann nie mehr blicken lassen, das wäre ja schon der zweite Korb, den ich ihnen gebe (keine Erstanmeldung war der erste), und das, nachdem sie sich mit meinem Großen solche Mühe geben (okay, das hängt extrem an den einzelnen Lehrern).


    Vielen Dank, Seda



    Hier die Gesetzestexte:


    1.1 für eine vorrangige Aufnahme; § 15a Abs. 6 ThürSchulG

    Noch vor der Auswahlentscheidung nach den durch Absatz 1 festgelegten Auswahlkriterien erfolgt eine vorrangige Aufnahme von Schülerinnen und Schülern

    1.1.1 die sich an einer durch Schulartänderung entstandenen Gemeinschaftsschule angemeldet haben und deren Wohnsitz im ehemaligen Schulbezirk nach § 14 Abs. 1 Satz 1

    ThürSchulG liegt, sofern diesem Wohnsitz kein neuer Schulbezirk zugeordnet ist (sogenannter „weißer Fleck“).

    Notwendig ist diese vorrangige Aufnahme vor dem Hintergrund, dass die Gemeinschaftsschule die Grund- und Regelschule ersetzen kann. Soweit es in Folge der Schulartänderung dazu kommt, dass diesen Schülerinnen und Schülern keine Schulbezirke

    zugeordnet werden, sollen sie nicht schlechter gestellt werden als zuvor. Eine wohnortnahe Beschulung muss auch für diese Schülerinnen und Schüler sichergestellt werden.

    --> Das versteh ich nicht, mit den Schulbezirken, finde (zumindest auf die Schnelle) dazu auch nichts im Netz.


    1.2 für eine Aufnahme in die Primarstufe; § 15a Abs. 1

    1.2.1 Wohnortnähe; Satz 1 Nr. 1

    Es werden die Schülerinnen und Schüler aufgenommen, für die diese Grundschule oder Gemeinschaftsschule die nächstgelegene staatliche Schule des Bildungsganges

    ist. Damit wird dem Grundsatz der wohnortnahen Beschulung Rechnung getragen.

    Diesem Grundsatz ist gerade im Primarbereich aufgrund des Alters der Schülerinnen

    und Schüler Vorrang zu geben.

    Zu beachten ist, dass aufgrund der Festlegung von Schulbezirken für die Grundschulen eine örtliche Zuständigkeit dieser Schulen für die Schülerinnen und Schüler, die in

    dem Schulbezirk wohnen, festgelegt wird. Daher sind bei der Betrachtung der nächstgelegenen Schule die sogenannten Wahlschulen nicht zu berücksichtigen. Das heißt,

    dass eine Grundschule auch dann die nächstgelegene staatliche Schule sein kann,wenn eine Gemeinschaftsschule mit Primarstufe näher an der Wohnung des Kindes

    liegt.

    Zur Ermittlung des tatsächlichen Schulwegs gelten die Grundsätze der Schülerbeförderung. Danach ist der Schulweg der kürzeste, verkehrsübliche und sichere Fußweg zwischen der Wohnung der Schülerin oder des Schülers und der Schule. Der Schulweg

    beginnt an der Haustür des Wohngebäudes und endet am nächstliegenden Eingang

    des Schulgrundstücks. Zur Ermittlung der Wegstrecke empfiehlt sich die Nutzung eines

    Routenplaners. Wird der Schülerin oder dem Schüler im Rahmen der Schulwegsicherung vom Schulträger ein bestimmter Weg empfohlen (sog. Schulwegplan), ist dieser

    Weg zur Ermittlung der Entfernung ausschlaggebend.

    --> Was bedeutet das Fettgedruckte? Meiner Meinung nach sind beide, Wunsch- und nächstgelegen Schule, soclhe Wahlschulen, aber ich finde das nirgens definiert, und verstehe auch nicht, was das für eine Konsequenz hätte.

    Ich bin 43, das würde schon passen.


    Das Problem ist, daß man hier keinen Augenarzttermin bekommt, die nehmen alle keine neuen Patienten an.

    Hab ich schon druchtelefoniert letztens, als es um das Brillenrezept ging.

    Ich hatte dann über diesen Terminvermittlingsdienst einen Termin bekommen, aber das ist schwierig, das war erstens nicht hier in der Stadt, zweitens konnte ich bzgl, Tag & Zeit nicht mitreden (ich hab ja nun auch Arbeit) und drittens war ich dann dort, extra frei genommen, saß trotz Termin über eine Stunde, Wartezimmer trotz Corona dicht an dicht, Schwester unfreundlich - da bin ich dann wieder gegangen.

    Hallo,

    ich bin schon mein Leben lang weitsichtig und habe mich ehrlich gesagt nie großartig damit beschäftigt, ich kam mit Brille und Kontaktlinsen zurecht.

    Jetzt scheint sich aber meine Sehstärke rapide zu verschlechtern, und ich würde es doch gern besser verstehen.

    Kann mir jemand, der sich auskennt, die Grundlagen erklären und ein paar Fragen beantworten?

    Im Internet finde ich entweder extrem ausführliche oder nur ganz knappe Erklärungen.


    Meine Werte lagen immer so um 6 Dioptrien, das linke Auge war bedeutend besser als das rechte. (Nicht so sehr von den Diptrien her, aber es war einfach das "stärkere" Auge.)

    Ich habe (ich glaube nur einseitig) irgend eine Besonderheit, ich kann mir nie merken was, etwas mit der Achse?? oder dem Zylinder?? - dadurch kann ich z.B. nicht 3D sehen und die Kontaktlinsen kann ich nicht von der Stange kaufen.

    Meine letzten Werte, gemessen beim Optiker, sind vom Mai 2020, da hatte er schon eine leichte Verschlechterung festgestellt zu den Vorwerten, ich hatte aber noch keine Beschwerden.

    Die Werte waren: rechts +6,25 (Cylinder -2,00, Achse 140); links +5,75 (Cylinder -0,50, Achse 70).

    Im Kontaktlinsenpass (Werte sind aber schon älter) steht: rechts +7,0 (Cylinder -1,75, Achse 130; links +7,0 (Cylinder -0,75, Achse 50).


    In den letzten Wochen hatte ich schon öfter Kopfschmerzen, v.a. schon früh beim Aufwachen, und so einen Stirndruck und kaltes Gefühl auf der Stirn.

    Letzte Woche habe ich dann auf der Arbeit gemerkt, daß es sehr unangenehm ist, immer den Blickzu wechseln von in den Raum schauen, zum Patient, von Patient auf PC, auf meine Schreibsachen und wieder zurück. Es war richtig anstrengend, jeweils zu fokussieren und machte Kopfschmerzen, es "ging" auch tw, gar nicht richtig zu fokussieren, aushaltbar war es eigentlich nur, wenn ich den Blick "unscharf" gestellt lies.

    Daraufhin war ich im Kontaktlinsenstudio, die meinten dann, das wäre jetzt die Altersweitsichtigkeit (juhu) und dadurch, daß es dem Auge schwerer falle, zwischen nah und fern umzuschalten bzw. die Sehhilfe für die Nähe nicht mehr ausreicht, kämen die Beschwerden.

    Neue Linsen wurden bestellt.


    Seitdem nehme ich die Beschwerden viel mehr wahr und es ist echt belastend. ich wache meist mit Kopfschmerzen auf, ich habe diesen Stirndruck/Stirnschmerzen und das Kältegefühl (es hilft etwas, sieht aber bescheuert aus, ein warmes Tuch um die Stirn zu binden) mehr oder weniger den ganzen Tag, besser wird es nur, wenn ich lange den Blick nicht wechsel, z.B. länger lese, länger Autofahre, spazieren gehe usw. Aber im Alltag ist halt sehr viel Nah-Fern-Wechsel, da reicht ja schon der Blick aufs Handy. Es geht auch besser, wenn ich abgelenkt bin, bzw. sehr konzentriert auf etwas. Aber es nervt, echt.

    Mit Brille ist es etwas besser als mit den Linsen, aber absolut nicht beschwerdefrei.


    Nun meine Fragen:

    1. Was könnte das für eine "Besonderheit mit meinen Linsen sein, deren Name ich mir nie merken kann?

    2. Wie funktioniert das (für Laien erklärt) mit der Anpassung des Auges, Zusammenziehen der Muskeln beim Nahsehen usw.?

    3. Wie genau definiert man Nahsehen und Weitsehen, bis wieviel Entfernung ist es noch Nahsehen? Ich dachte früher Lesen, PC, TV ist alles Nahsehen, und sowas wie Autofahren ist Fernsehen, oder ist nur ganz nah, also Lesen & PC & Schreiben nahsehen?

    4. Stimmt es, daß die typische Altersweitsichtigkeit bei sowieso schon Weitsichtigen noch früher kommt?

    5. Die Brille wurde ja erst vor einigen Monaten neu ausgemessen - kann sich das so schnell verschlechtern?

    6. Was genau macht die Kopfschmerzen - die Wechsel von Nahsehen zu Weitsehen? Oder die schlechte Sehfähigkeit in der Nähe? Kann ich das beim Gucken irgendwie beeinflussen, langsamer wechseln oder so?

    7. Warum habe ich beim Aufwachen Kopfschmerzen, nachts sind doch die Augen zu?

    8. Besteht eine Chance, das mit Brille und Kontaktlinsen auszugleichen? V.a. letztere brauche ich für mein Wohlbefinden wirklich sehr, nur noch Brille wäre echt schlimm für mich.


    Vielen Dank, falls jemand mir da weiterhelfen kann und die Zeit hat, mir das zu beantworten!


    Liebe Grüße, Seda

    Ich koche, habe Tomaten bereit gelegt. Kind sitzt auf der Arbeitsplatte, schnappt sich eine Tomate, beißt rein.

    Ich: "Mensch P., nein, nicht in die Tomate beißen!"


    Kind: legt die Tomate ab, streichelt sie, und fragt "ei?"

    Das finde ich unglaublich niedlich!

    Gerade meine Schwester aus Düsseldorf sollte kommen dürfen, wenn überhaupt, dann wenigstens sie.

    Sie ist dort unten sehr einsam und sozial abgeschnitten, komplett ohne weitere Familie oder engere soziale Kontakte, nur mit ihrem Mann und der Zweijährigen, meine Eltern habe seit letztem Weihnachten ihr Enkelkind nicht mehr gesehen.


    Wir wohnen in Thüringen.

    Hier heißt es wörtlich: "... maximal 10 Personen aus maximal 2 Hausständen."

    Leider finde ich keine Details dazu, ob die Enge der Verwandschaft etwas ausmacht.



    Ja, das, was Du beschreibst ist in meinen Augen eine private Feier, die unter die aktuellen Regelungen (zumindest in einigen Bundesländern) fällt. Ihr trefft Euch, seid eine lange Zeit zusammen, nah (am Tisch, im Wohnzimmer etc etc). Warum sollte das nicht unter eine private Feier fallen? Für mich ist genau das der Inbegriff einer privaten Feier ehrlich gesagt. Mindestens genauso sehr wie die Party mit Musik und Tanz.

    Aber würde dann nicht jedes Treffen unter Feier fallen? Wo ist dann der Unterschied zwischen "Besuch" und "Feier"?

    Es geht ja erstmal nur ums Feierverbot, nicht um eine generelle Kontaktverbotsregelung, wie es sie zeitweise gab.


    Und ja, ich weiß, ist ewig hin, aber uns beschäftigt das halt, wir sind gerade zusammen im Urlaub (nicht alle) und sprechen oft darüber, und da wollte ich mal hören, wie andere das interpretieren.

    Hallo,

    meine Stadt ist jetzt auch Risikogebiet und schreibt in Ihren Corona-Regeln, daß bei privaten Feiern max. 10 Personen aus zwei Hausständen teilnehmen dürfen.


    Betrifft das nun die Weihnachtsgestaltung meiner großen Familie oder nicht?


    Meine Eltern, zwei meiner Schwestern (eine mit Freund, eine mit Mann & 3 Kindern) und ich (& Kinder) wohnen in derselben Stadt.

    Wir sehen uns häufig, oft mehrmals die Woche in verschiedenen Konstellationen (meist bei meinen Eltern, da dort viel Platz ist).

    Die Kinder meiner einen Schwester gehen in den gleichen Kindergarten und in die gleichen Gruppen wie meine Kinder.

    Wir haben also alle viel Kontakt miteinander und wären im Falle des Falles sowieso von der Test-/Quarantäneregel betroffen.


    Dann gibts noch eine Schwester (& KInd) in den USAund eine weitere (mit Mann & Kind) in Düsseldorf.


    Weihnachten treffen wir uns normalerweise alle bei meinen Eltern, d.h. die beiden auswärtigen sind länger zu Besuch dort und wir anderen kommen meist täglich stundenweise dazu.

    Insbesondere an den Feiertagen sind wir oft komplett, oder zumindest fast. (Die amerikanische Schwester wird wohl dieses Jahr fehlen.)

    Also definitiv mehr als 10 Personen und mehr als 2 Haushalte.


    Was bedeutet das für uns dieses Weihnachten?


    1. Wie interpretiert ihr denn "Private Feier"?

    Eine Party? Oder eben auch solche familiären Treffen - wir feiern ja nicht nur Weihnachten, wir verbringen den Tag, machen auch Alltagsdinge, gehen spazieren, kochen, essen, bespaßen die Kinder, verteilen uns aufs Haus..... Oder zählen solche Treffen dann an Feiertagen, aber nicht an normalen Tagen? Ist Besuch gleich Feier?


    2. Falls das doch unter Feier fällt - würdet ihr Euch daran halten, obwohl der Sinn ja ziemlich fraglich ist? Oder dann wirklich lieber z.B. nur die Düsseldorferin zu den Eltern kommen lassen und die anderen wechseln sich ab oder so - was ja auch Infektionssicht auch wieder Quatsch wäre....


    Danke! Seda