Beiträge von Sedativa

    Jammerjammerjammerjammer.


    Ich habe jetzt seit 2 Tagen ein neue Gleitsichtbrille.

    Im Gegensatz zu dem, was man so hört, habe ich mit den Gläsern, dem Sehen, überhaupt keine Probleme und finde es einfach mich da mit der Kopfhaltung usw. anzupassen.

    Ich sehe prima damit, und sie steht mir super.

    Und eigentlich pass sie auch einwandfrei.


    Dickes fettes ABER:

    Ich habe ein Problem mit Veränderungen im Tragegefühl der Brille im Vergleich zur vorherigen.

    Ich hatte vor 5 Jahren schon sehr zu tun, beim Umstieg auf eine Kunststoffbrille.

    An die Brillenträgerinnen - komisches "Kontaktgefühl" bei neuer Kunststoffbrille


    Mittlerweile weiß ich, daß solche "fühlt sich falsch / locker an".Empfindungen bei mir zwangghaft und demnach nicht realistisch sind.

    Was es nicht besser macht.


    Ich habe richtig schlimm damit zu tun, daß sich die Brille nicht richtig anfühlt.

    Sie ist superleicht im Vergleich zu der eher klobigen vorherigen (19g vs. 31g), es fühlt sich als an, als hätte man "nichts" auf, der altbekannte Druck an Nase und Ohren fehlt (und ich habe mir die Brille ja immer schon recht fest einstellen lassen). Fester machen ist objektiv keine Option, laut Optiker ist sie perfekt eingestellt, mehr würde wahrscheinlich dann drücken.
    Aber ich leide da richtiggehend drunter. Ich kann mich auf nichts anderes mehr konzentrieren, permanent spüre ich in das Gefühl hinein, wie die Brille sitzt. Am nasnerücken scheint sie zu rutschen (nicht in Wirklichkeit, fühlt sich nur so an). Alle paar Minuten, den ganzen Tag, nehme ich sie kurz ab, wische über die Nase, setze sie wieder auf.

    Mache mir Sorgen, wie ich damit jemals unbeschwert meinen Alltag meistern soll, geschweige denn besondere Situationen (körp. aktiv).

    Mache mir Sorgen, daß mir die Brille, weil zu locker, den geplanten Wochenendtrip nächstes WE "versaut" - entweder weil zu locker, rutscht, stört beim Motorrad fahren... oder wegen dieses blöden Gefühls.

    Ich habe noch keine richtige Strategie gefunden, damit umzugehen, ich weiß, daß es nicht objektiv ist, aber ich komm nicht raus.
    Ignorieren, mich zwingen, die Brille nicht anzufassen, habe ich einen Tag gemacht, und furchtbare "Entzugsqualen" gelitten.
    Mir Plan B zurechtlegen, also vornehmen vor dem urlaub nochmal zum Optiker zu gehen, Ersatzbrille & Linsen mitzunehmn usw., hilft ein Wenig, aber verstärkt ja im Prinzip das Gefühl, daß sie jetzt wirklich flasch sitzt....

    Jo, ich brauch 'ne Therapie, was.


    Drückt mir mal bitte die Daumen, daß ich mich schnell dran gewöhne, der derzeitige Zustand ist wahnsinnig belastend.



    P.S.:

    Was ich mich z.B. frage: verändert sich die Form / der Sitz des Gestells, wenn man sie häufig auf- und absetzt, oder in verschiedenen Positionen trägt (mal weiter vorne auf der nase, mal weiter hinten), oder ist das nicht der Fall, behält die Brille ihr Passform? Also grobes dran rum ziehen jetzt ausgeschlossen natürlich. Also sie wird jetzt nicht (noch lockerer", weil ich sie immer mal verrutsche und absetze?

    Ich hätte mal noch ein paar (fachliche) Fragen, die werde ich auch dann im Gespräch mit dem neuen Optiker klären, aber vielleicht wißt ihr ja auch etwas?

    Im Moment überbrücke ich ja, indem ich auf meine Brille / die Linsen noch eine Lesebrill drüber trage.
    Damit habe ich folgendes Seherlebnis:
    Ganz nah (Lesen): Super.
    Bis ca. 1m (PC, Küchenarbeiten, usw.): gut - so ab 1-1,5m wird es dann verschwommener mit Lesebrille, da ist dann das zwar deutlich kleinere aber schärfere Bild ohne Lesebrille angenehmer.


    Jetzt habe ich das Gefühl, das mein Fernsehen (also alles ohne Lesebrille), schlechter ist. Bzw. anstrengender. Kleiner.
    Meint ihr das liegt nur an dem Wechsel gutes Nahsehen mit LB - Fernsehen ohne LB ---> diese Wechsel sind ja sehr häufig. Und irgendwie unangenehm.

    Am Unangenehmsten ist die Situation in der Wohnung, da wechselt es scheinbar ständig von ganz nah auf mittelnah, lasse ich die LB auf, ist halt mittelnah dann unscharf (aber nicht so anstrengend), lasse ich LB ab, geht ganz nah nicht gut / ist anstrengend.

    Wie gesagt, bleib ich eine Weile dabei (lese, am PC) ist es ok, aber das Herumwerkeln in der Wohnung ist sehtechnisch blöd.

    Komplett draußen, (wandern am WE) wiederum ist ok, da stell ich mich ja auf Fernsicht ein.

    Meistens jedenfalls, mittlerweile bilde ich mit z.B. auch beim Autofahren ein, die Sicht ist nicht so gut wie sie früher war. Bzw. Anstrengend.


    Also, meine Fragen:


    1. Kann es sein, daß sich meine Fernsicht jetzt auch noch verschlechtert hat, oder denkt ihr, das fühlt sich nur wegen der Wechsel so an?
    Und beim Sehtest - ich entscheide mich ja immer für das "bessere Seherlebnis", also schärfer statt größer im Zweifel. Ist das falsch?

    Und was man ja beim Sehtest irgendwie nicht testen kann, ist ob das Sehen anstrengend ist? Wisst ihr was ich meine? Ich kann das scharf sehen, aber es stresst meine Augen. Aber man misst ja nur die Fähigkeit des Sehens, nicht wie anstrengend es ist, kann man das irgendwie testen?


    2. Ist bei einer Gleitsichtbrille realistisch zu erwarten, daß ich in der Nähe so gut sehe, wie jetzt mit LB?

    Die neue Brille hat sich als Reinfall erwiesen,
    Ich wollte sie heute abholen, eine Vorstufe der Gleitsichtbrille, nennt sich Komfortbrille.
    Allerdings konnte ich mit der auch nicht besser lesen, als mit meiner alten. Und zwar in keinem Bereich des Glases, ich weiß ja, daß das da nur in bestimmten Bereichen geht.
    Ich hatte ja jetzt zwischenzeitlich immer eine Lesebrille auf der normalen Brille, damit ging es gut, diese Sehleistung hatte ich von der neuen Brille erwartet, war aber nichts.
    Die Mitarbeiter waren auch erstmal doof, haben nur immer gemeint, ich soll sie halt mal 14 Tage probieren - wenn ich damit nicht lesen / in der Nähe gut sehen kann, nutzt mir das nichts.

    Erst die dritte dazu geholte Mitarbeiterin (Chefin?) meinte, dann die Brille sei eigentlich nur für junge Leute mit noch funktionierender Augenadaption, da der Nahsichtbereich winzig ist, ich hätte gleich eine richtige Gleitsichtbrille gebraucht. Danke. Nochmal 2 Wochen warten und der Spaß kostet dann im mittleren dreistelligen Bereich.....

    Bin am Überlegen, den Brillenanbieter zu wechseln, soll ich? Mein Vertrauen in die hat einen Knacks.

    1. falsche Brillen Empfehlung des Miterbeiters

    2. Hatten die veränderte Achse nur auf Nachfrage meinerseits korrigiert, vorher kleingeredet. (War Hinweis des Kontaktlinsenstudios.)

    3. Fühle mich nicht sonderlich ernst genommen. Wenn ich sage, ich kann damit nicht besser lesen, ist das so.
    4. Die Konkurrenz, mein Kontaktlinsenstudio, die auch Brillen machen, ist viel persönlicher, man hat einen zuständigen Mitarbeiter, aber da scheinen alle Mitarbeiter die History zu kennen, sind verbindlicher, freundlicher, flexibler.... Könnte nur evtl. bei den Gestellen teurer sein.


    Was mich aber am Meisten stört, ist dieses Gefühl, das Sehen erstens schlecht und zweitens vor allem so sehr anstrengend ist, auch in der Ferne, diese gefühlt Anstrengung ist eklig.

    Und immer das Gefühl, ich sehe nicht gut genug (außer direkt beim Lesen mit Lesebrille zusätzlich, da gehts) - eigentlich will ich am liebsten schlafen, dann kann ich die Augen zu machen.

    Und die Angst, da keine Lösung zu finden.

    Ich bin so neidisch, auf alle, die einfach normal sehen können. Die wissen das wahrscheinlich noch nichtmal zu schätzen.

    Ich habe immer Druckkopfschmerz. Seit über 4 Wochen. Das ist so belastend. (Aber vielleicht kommt das auch vom Stress oder so.)


    Sorry ist ein Jammerpost geworden.

    Ich mag keine Kopfschmerzen mehr haben.

    Hallo,
    ich werde jetzt ersteinmal multifokale Kontaktlinsen ausprobieren - sollte ich damit nicht klar kommen, dann gäbe es diese auch noch in formstabil zum Austesten.
    Falls beides nicht funktioniert (ich habe ein bißchen Bedenken wegen der angkündigten möglichen Verringerung der Sehschärfe in der Ferne - das mag ich ja gar nicht - leiber kleiner aber schafr sehen), dann entweder weiter meine bisherigen Linsen mit Lesebrille - oder ich setze mich dann ernsthaft mit der OP auseinander.
    Das klingt ja bei Euch gar nicht schlecht.
    Mein Kontaktlinsenberater hat mir auch jemanden dafür empfehlen können. Er meinte jedoch, besser die Multifokallinsen erst einmal so ausprobieren, falls ich die Art des Sehens nicht mag, wäre das sonst bei einer OP ja nicht mehre reversibel.
    Liebe Grüße Seda

    Hallo,

    ich wollte mal fragen, ob jemand hier beruflich oder privat Erfahrungen mit der Korrektur starker Fehlsichtigkeit hat.
    Oder vielleicht kennt ihr gute neutrale Foren zum Thema?

    Ich bin schon immer stark weitsichtig, aktuell um die 6 Dioptrien, zusätzlich eine Hornhautverkrümmung rechts.
    Darauf hat sich jetzt noch eine Altersweitsichtigkeit gesetzt, so daß ich im Nahbereich noch eine Diptrien mehr brauche.

    Bisher kam ich mit Brille und alternativ Kontaktlinsen gut zurecht, aber seit kurzem habe ich durch die zusätzliche Altersweitsicht starke Problem.
    Weder Brille noch Linsen können das ausgleichen, deshalb habe ich Probleme beim Lesen, Stirndruck, Kopfschmerzen, sehe schlechter....

    Seit der Diagnose benutze ich eine Lesebrille über der normalen Brille bzw. den Linsen, damit kann ich viel besser Lesen, habe weniger Kopfshcmerzen, aber langfristig ist das natürlich suboptimal (leicht milchiges Sehen, ständiger Auf und Ab der Lesebrille, und durch diesen Wechsel auch wieder Kopfdruck).

    Mit der Brille wird das jetzt über eine Vorstufe der Gleisichtbrille gelöst werden, das wird sicher gut funktionieren, da habe ich keine Bedenken, bin auf eine Eingewöhnungszeit vorbereitet.

    Aber was mache ich hinsichtlich der Kontaktlinsen?
    Ich möchte die Option haben, brillenfrei zu sein, z.B. für bestimmte sportliche Aktivitäten, Schwimmen, Motorradfahren, oder auch nur für die Optik.
    Also auch ungern Linsen + Lesebrille.

    Ich habe morgen einen Termin im Kontaktlinsenstudio, die sprachen von
    1. verschiedene Linsen rechts und links, eine nah, eine fern - das kann ich mir ja gar nicht vorstellen, daß man sich da dran gewöhnt
    2. generelle Überkorrektur - auf Kosten der Schärfe in der Ferne - das will ich eigentlich nicht, weil ich dieses verwaschene /Fern-) Sehen ganz unangenehm finde.

    Gibt es nicht
    3. Multifokale Kontaktlinsen, ähnlich der Gleitsichtbrille?
    4. die Option, multifokale Linsen zu implantieren?

    Gerade diese OP reizt mich ungemein, aber ob das so funktioniert - die Webseiten versprechen ja das Blaue vom Himmel. Ich hatte mich vor Jahren schonmal diesbezüglich beraten lassen, was dann aber abgeschreckt durch die Endgültigkeit, da ja die vorhandenen Linsen zerstört werden. Ich weiß nicht, ob es damals schon um multifokale Linsen Implantate ging oder nur normale. Wenn diese OP aus irgendeinem Grund nicht (optimal) klappt, ist man dann blind bzw. halt dauerhaft noch sehgeschädigter oder wird dann z.B. einfach eine andere Linse eingesetzt? Die Alterweitsichtigkeit kann sich doch noch verschlechtern - muss man dann immer wieder nachoperieren? Wie bekäme man raus, welches Institut dafür wirklich am Besten ist? Ich meine, die Webseiten klingen ja alle toll....

    Mich belastet dieses ganze Augenthema sehr, ich würde mich freuen, wenn ihr mir Eure Erfahrungen / Meinungen sagt.
    Danke, Seda

    Hallo,


    vielleicht kennt sich jemand von Euch mit diesem Thema aus?


    Wir überlegen Widerspruch einzulegen gegen den Ablehnungsbescheid der Schule, bei der wir unseren diesjährigen Schulanfänger anmelden wollten.


    Wir hatten ihn angemeldet an der Gesamtschule hier in der Nähe.
    Die Schule hat einen sehr guten Ruf, jahrgangsübergreifende Klassen, ist aber trotzdem recht strukturiert und hat einen guten Schnitt an höheren Abschlüssen.

    Wir wollten nach schlechten Erfahrungen bewußt nicht eine so "freie" Schulform, wobei diese Schule auch nicht gerade konservativ ist.

    Da es die einzige Schule in unserem Viertel ist, dachte ich, die der Platz wäre uns sicher.


    Nun kam die Ablehnung. Begründung: es sei doch nicht die nächstgelegene Schule. Und laut der Auswahlkriterien (vom Bund? Land?) zählen wir damit nicht mehr zur priorosierten Gruppe.
    Zuerst kamen die, für die es die nächste Schule war, dann geschwisterkinder, und 3 Plätze wurden verlost.

    Tatsächlich gibt es eine andere freie Schule, die zu Fuß näher an unserer Wohnung ist.

    Diese Schule hatten wir nicht in Betracht gezogen weil sie 1. erst seit einem Jahr oder so existiert, es gibt also noch kaum Erfahrungen, sie 2. nur bis zur 10.Klasse geht, sie 3. auf der anderen Seite der Schnellstraße (im Nachbarviertel) liegt - sie ist nur zu Fuß näher, aber das Kind wird morgens öfter gefahren, als daß er läuft.


    Zudem: diese nähergelegene Schule ist sowieso schon voll. Das zählt aber nicht als Argument. Man hat uns 3 Schulen vorgeschlagen, die noch Plätze haben, alle 3 weiter weg.


    Von den vorgeschlagenen Schulen ist eine viel weiter weg (und hat einen schlechten Ruf), eine weitere hat den schlechtesten Ruf der Stadt, und die dritte haben wir nun zwangsläufig genommen, wäre aber definitiv nicht unsere erste Wahl.

    Es ist eine sehr freie Schule mit einem sehr schlechten Quote bzgl. höherer Abschlüsse. Es ist eine sehr soziale Schule (mein großes "Problemkind" wurde dort angenommen beim Schulwechsel), aber dadurch haben sie eben auch überdurchschnittlich viele schwierige Schüler, zudem viel Einzugsgebiet = Problemstadtviertel, kurz, das senkt alles das Niveau. Die Grundschullehrerin, die wir dort hätten, wäre aber sehr nett und kompetent. Und f der super engagierte Lehrer des Großen hat sich als Direktor beworben.


    Also beworben haben wir uns jetzt dort, haben ja nur noch eine Woche Zeit, überlegen aber wie gesagt, an der Wunschschule noch Widerspruch einzulegen.



    Dazu haben wir folgende Fragen:
    1. Macht das überhaupt Sinn, hat es überhaupt eine Chance? Wenn die Regeln so sind, nutzt ja auch ein Widerspruch nichts. Und wo soll dann der Platz herkommen?
    2. Sollte der Widerspruch doch Erfolg haben, hätte das Kind dann den Ruf weg, sich "eingeklagt" zu haben?

    3. Wie macht man das praktisch mit dem Widerspruch, welche Formulierung, welche Begründung?

    4. Wenn wir jetzt, wie zu erwarten, von der zweiten Schule die Zusage bekommen, kann man dann dort einfach so wieder absagen, falls es doch klappt mit der Wunschschule?

    5. Und wäre das nicht ziemlich unfair dieser Schule gegenüber? Da kann ich mich dann nie mehr blicken lassen, das wäre ja schon der zweite Korb, den ich ihnen gebe (keine Erstanmeldung war der erste), und das, nachdem sie sich mit meinem Großen solche Mühe geben (okay, das hängt extrem an den einzelnen Lehrern).


    Vielen Dank, Seda



    Hier die Gesetzestexte:


    1.1 für eine vorrangige Aufnahme; § 15a Abs. 6 ThürSchulG

    Noch vor der Auswahlentscheidung nach den durch Absatz 1 festgelegten Auswahlkriterien erfolgt eine vorrangige Aufnahme von Schülerinnen und Schülern

    1.1.1 die sich an einer durch Schulartänderung entstandenen Gemeinschaftsschule angemeldet haben und deren Wohnsitz im ehemaligen Schulbezirk nach § 14 Abs. 1 Satz 1

    ThürSchulG liegt, sofern diesem Wohnsitz kein neuer Schulbezirk zugeordnet ist (sogenannter „weißer Fleck“).

    Notwendig ist diese vorrangige Aufnahme vor dem Hintergrund, dass die Gemeinschaftsschule die Grund- und Regelschule ersetzen kann. Soweit es in Folge der Schulartänderung dazu kommt, dass diesen Schülerinnen und Schülern keine Schulbezirke

    zugeordnet werden, sollen sie nicht schlechter gestellt werden als zuvor. Eine wohnortnahe Beschulung muss auch für diese Schülerinnen und Schüler sichergestellt werden.

    --> Das versteh ich nicht, mit den Schulbezirken, finde (zumindest auf die Schnelle) dazu auch nichts im Netz.


    1.2 für eine Aufnahme in die Primarstufe; § 15a Abs. 1

    1.2.1 Wohnortnähe; Satz 1 Nr. 1

    Es werden die Schülerinnen und Schüler aufgenommen, für die diese Grundschule oder Gemeinschaftsschule die nächstgelegene staatliche Schule des Bildungsganges

    ist. Damit wird dem Grundsatz der wohnortnahen Beschulung Rechnung getragen.

    Diesem Grundsatz ist gerade im Primarbereich aufgrund des Alters der Schülerinnen

    und Schüler Vorrang zu geben.

    Zu beachten ist, dass aufgrund der Festlegung von Schulbezirken für die Grundschulen eine örtliche Zuständigkeit dieser Schulen für die Schülerinnen und Schüler, die in

    dem Schulbezirk wohnen, festgelegt wird. Daher sind bei der Betrachtung der nächstgelegenen Schule die sogenannten Wahlschulen nicht zu berücksichtigen. Das heißt,

    dass eine Grundschule auch dann die nächstgelegene staatliche Schule sein kann,wenn eine Gemeinschaftsschule mit Primarstufe näher an der Wohnung des Kindes

    liegt.

    Zur Ermittlung des tatsächlichen Schulwegs gelten die Grundsätze der Schülerbeförderung. Danach ist der Schulweg der kürzeste, verkehrsübliche und sichere Fußweg zwischen der Wohnung der Schülerin oder des Schülers und der Schule. Der Schulweg

    beginnt an der Haustür des Wohngebäudes und endet am nächstliegenden Eingang

    des Schulgrundstücks. Zur Ermittlung der Wegstrecke empfiehlt sich die Nutzung eines

    Routenplaners. Wird der Schülerin oder dem Schüler im Rahmen der Schulwegsicherung vom Schulträger ein bestimmter Weg empfohlen (sog. Schulwegplan), ist dieser

    Weg zur Ermittlung der Entfernung ausschlaggebend.

    --> Was bedeutet das Fettgedruckte? Meiner Meinung nach sind beide, Wunsch- und nächstgelegen Schule, soclhe Wahlschulen, aber ich finde das nirgens definiert, und verstehe auch nicht, was das für eine Konsequenz hätte.

    Ich bin 43, das würde schon passen.


    Das Problem ist, daß man hier keinen Augenarzttermin bekommt, die nehmen alle keine neuen Patienten an.

    Hab ich schon druchtelefoniert letztens, als es um das Brillenrezept ging.

    Ich hatte dann über diesen Terminvermittlingsdienst einen Termin bekommen, aber das ist schwierig, das war erstens nicht hier in der Stadt, zweitens konnte ich bzgl, Tag & Zeit nicht mitreden (ich hab ja nun auch Arbeit) und drittens war ich dann dort, extra frei genommen, saß trotz Termin über eine Stunde, Wartezimmer trotz Corona dicht an dicht, Schwester unfreundlich - da bin ich dann wieder gegangen.

    Hallo,

    ich bin schon mein Leben lang weitsichtig und habe mich ehrlich gesagt nie großartig damit beschäftigt, ich kam mit Brille und Kontaktlinsen zurecht.

    Jetzt scheint sich aber meine Sehstärke rapide zu verschlechtern, und ich würde es doch gern besser verstehen.

    Kann mir jemand, der sich auskennt, die Grundlagen erklären und ein paar Fragen beantworten?

    Im Internet finde ich entweder extrem ausführliche oder nur ganz knappe Erklärungen.


    Meine Werte lagen immer so um 6 Dioptrien, das linke Auge war bedeutend besser als das rechte. (Nicht so sehr von den Diptrien her, aber es war einfach das "stärkere" Auge.)

    Ich habe (ich glaube nur einseitig) irgend eine Besonderheit, ich kann mir nie merken was, etwas mit der Achse?? oder dem Zylinder?? - dadurch kann ich z.B. nicht 3D sehen und die Kontaktlinsen kann ich nicht von der Stange kaufen.

    Meine letzten Werte, gemessen beim Optiker, sind vom Mai 2020, da hatte er schon eine leichte Verschlechterung festgestellt zu den Vorwerten, ich hatte aber noch keine Beschwerden.

    Die Werte waren: rechts +6,25 (Cylinder -2,00, Achse 140); links +5,75 (Cylinder -0,50, Achse 70).

    Im Kontaktlinsenpass (Werte sind aber schon älter) steht: rechts +7,0 (Cylinder -1,75, Achse 130; links +7,0 (Cylinder -0,75, Achse 50).


    In den letzten Wochen hatte ich schon öfter Kopfschmerzen, v.a. schon früh beim Aufwachen, und so einen Stirndruck und kaltes Gefühl auf der Stirn.

    Letzte Woche habe ich dann auf der Arbeit gemerkt, daß es sehr unangenehm ist, immer den Blickzu wechseln von in den Raum schauen, zum Patient, von Patient auf PC, auf meine Schreibsachen und wieder zurück. Es war richtig anstrengend, jeweils zu fokussieren und machte Kopfschmerzen, es "ging" auch tw, gar nicht richtig zu fokussieren, aushaltbar war es eigentlich nur, wenn ich den Blick "unscharf" gestellt lies.

    Daraufhin war ich im Kontaktlinsenstudio, die meinten dann, das wäre jetzt die Altersweitsichtigkeit (juhu) und dadurch, daß es dem Auge schwerer falle, zwischen nah und fern umzuschalten bzw. die Sehhilfe für die Nähe nicht mehr ausreicht, kämen die Beschwerden.

    Neue Linsen wurden bestellt.


    Seitdem nehme ich die Beschwerden viel mehr wahr und es ist echt belastend. ich wache meist mit Kopfschmerzen auf, ich habe diesen Stirndruck/Stirnschmerzen und das Kältegefühl (es hilft etwas, sieht aber bescheuert aus, ein warmes Tuch um die Stirn zu binden) mehr oder weniger den ganzen Tag, besser wird es nur, wenn ich lange den Blick nicht wechsel, z.B. länger lese, länger Autofahre, spazieren gehe usw. Aber im Alltag ist halt sehr viel Nah-Fern-Wechsel, da reicht ja schon der Blick aufs Handy. Es geht auch besser, wenn ich abgelenkt bin, bzw. sehr konzentriert auf etwas. Aber es nervt, echt.

    Mit Brille ist es etwas besser als mit den Linsen, aber absolut nicht beschwerdefrei.


    Nun meine Fragen:

    1. Was könnte das für eine "Besonderheit mit meinen Linsen sein, deren Name ich mir nie merken kann?

    2. Wie funktioniert das (für Laien erklärt) mit der Anpassung des Auges, Zusammenziehen der Muskeln beim Nahsehen usw.?

    3. Wie genau definiert man Nahsehen und Weitsehen, bis wieviel Entfernung ist es noch Nahsehen? Ich dachte früher Lesen, PC, TV ist alles Nahsehen, und sowas wie Autofahren ist Fernsehen, oder ist nur ganz nah, also Lesen & PC & Schreiben nahsehen?

    4. Stimmt es, daß die typische Altersweitsichtigkeit bei sowieso schon Weitsichtigen noch früher kommt?

    5. Die Brille wurde ja erst vor einigen Monaten neu ausgemessen - kann sich das so schnell verschlechtern?

    6. Was genau macht die Kopfschmerzen - die Wechsel von Nahsehen zu Weitsehen? Oder die schlechte Sehfähigkeit in der Nähe? Kann ich das beim Gucken irgendwie beeinflussen, langsamer wechseln oder so?

    7. Warum habe ich beim Aufwachen Kopfschmerzen, nachts sind doch die Augen zu?

    8. Besteht eine Chance, das mit Brille und Kontaktlinsen auszugleichen? V.a. letztere brauche ich für mein Wohlbefinden wirklich sehr, nur noch Brille wäre echt schlimm für mich.


    Vielen Dank, falls jemand mir da weiterhelfen kann und die Zeit hat, mir das zu beantworten!


    Liebe Grüße, Seda

    Ich koche, habe Tomaten bereit gelegt. Kind sitzt auf der Arbeitsplatte, schnappt sich eine Tomate, beißt rein.

    Ich: "Mensch P., nein, nicht in die Tomate beißen!"


    Kind: legt die Tomate ab, streichelt sie, und fragt "ei?"

    Das finde ich unglaublich niedlich!

    Gerade meine Schwester aus Düsseldorf sollte kommen dürfen, wenn überhaupt, dann wenigstens sie.

    Sie ist dort unten sehr einsam und sozial abgeschnitten, komplett ohne weitere Familie oder engere soziale Kontakte, nur mit ihrem Mann und der Zweijährigen, meine Eltern habe seit letztem Weihnachten ihr Enkelkind nicht mehr gesehen.


    Wir wohnen in Thüringen.

    Hier heißt es wörtlich: "... maximal 10 Personen aus maximal 2 Hausständen."

    Leider finde ich keine Details dazu, ob die Enge der Verwandschaft etwas ausmacht.



    Ja, das, was Du beschreibst ist in meinen Augen eine private Feier, die unter die aktuellen Regelungen (zumindest in einigen Bundesländern) fällt. Ihr trefft Euch, seid eine lange Zeit zusammen, nah (am Tisch, im Wohnzimmer etc etc). Warum sollte das nicht unter eine private Feier fallen? Für mich ist genau das der Inbegriff einer privaten Feier ehrlich gesagt. Mindestens genauso sehr wie die Party mit Musik und Tanz.

    Aber würde dann nicht jedes Treffen unter Feier fallen? Wo ist dann der Unterschied zwischen "Besuch" und "Feier"?

    Es geht ja erstmal nur ums Feierverbot, nicht um eine generelle Kontaktverbotsregelung, wie es sie zeitweise gab.


    Und ja, ich weiß, ist ewig hin, aber uns beschäftigt das halt, wir sind gerade zusammen im Urlaub (nicht alle) und sprechen oft darüber, und da wollte ich mal hören, wie andere das interpretieren.

    Hallo,

    meine Stadt ist jetzt auch Risikogebiet und schreibt in Ihren Corona-Regeln, daß bei privaten Feiern max. 10 Personen aus zwei Hausständen teilnehmen dürfen.


    Betrifft das nun die Weihnachtsgestaltung meiner großen Familie oder nicht?


    Meine Eltern, zwei meiner Schwestern (eine mit Freund, eine mit Mann & 3 Kindern) und ich (& Kinder) wohnen in derselben Stadt.

    Wir sehen uns häufig, oft mehrmals die Woche in verschiedenen Konstellationen (meist bei meinen Eltern, da dort viel Platz ist).

    Die Kinder meiner einen Schwester gehen in den gleichen Kindergarten und in die gleichen Gruppen wie meine Kinder.

    Wir haben also alle viel Kontakt miteinander und wären im Falle des Falles sowieso von der Test-/Quarantäneregel betroffen.


    Dann gibts noch eine Schwester (& KInd) in den USAund eine weitere (mit Mann & Kind) in Düsseldorf.


    Weihnachten treffen wir uns normalerweise alle bei meinen Eltern, d.h. die beiden auswärtigen sind länger zu Besuch dort und wir anderen kommen meist täglich stundenweise dazu.

    Insbesondere an den Feiertagen sind wir oft komplett, oder zumindest fast. (Die amerikanische Schwester wird wohl dieses Jahr fehlen.)

    Also definitiv mehr als 10 Personen und mehr als 2 Haushalte.


    Was bedeutet das für uns dieses Weihnachten?


    1. Wie interpretiert ihr denn "Private Feier"?

    Eine Party? Oder eben auch solche familiären Treffen - wir feiern ja nicht nur Weihnachten, wir verbringen den Tag, machen auch Alltagsdinge, gehen spazieren, kochen, essen, bespaßen die Kinder, verteilen uns aufs Haus..... Oder zählen solche Treffen dann an Feiertagen, aber nicht an normalen Tagen? Ist Besuch gleich Feier?


    2. Falls das doch unter Feier fällt - würdet ihr Euch daran halten, obwohl der Sinn ja ziemlich fraglich ist? Oder dann wirklich lieber z.B. nur die Düsseldorferin zu den Eltern kommen lassen und die anderen wechseln sich ab oder so - was ja auch Infektionssicht auch wieder Quatsch wäre....


    Danke! Seda

    Aoife Irgendwie fühle ich mich jetzt angegriffen.

    Ich hab nie gesagt, mein Kind darf keinen Hunger artikulieren.

    Ich frage hier, weil ich es auch durchaus für möglich halte, daß der "Hunger" eigentlich Langeweile oder was anderes ist als echter Hunger, und dann wäre es ja besser, da anders damit umzugehen.

    Weil ich wissen wollte, ob das wirklich sein kann (als in, kennt ihr das von Euch und Euren Kindern), daß er so kurz nach dem Essen wieder Hunger hat.

    Und ja, es stört, weil es den Einschlafprozess zerschießt.


    Und der Vater ist ja nicht bei den Raben, der hat da eh andere Vorstellungen.


    Routine umstellen ist insofern schwierig, als daß wir nicht erst ganz spät essen können wegen der kleinen Schwester.

    Nach dem Sandmann nochmal was Essen probieren wir ja, da will er nicht. Erst eine halbe Stunde später im Bett.

    Vielleicht ist es wirklich das mit dem niedrigen BZ beim Einschlafen, ich weiß gerade nicht mehr, wer das geschrieben hat.

    Wieviel er abends isst, ist sehr verschieden.

    Aber wir fragen ihn ja wie gesagt unmittelbar vor dem Zähneputzen nochmal, da sagt er nein. Und eine halbe Stunde später ist er am Verhungern.

    Für eine Phase geht das schon ziemlich lange.


    Käse isst er nur diese teuren "Ziehkäse" Dinger oder diese Rollen, keinen normalen. Das ist mir als "Essen" zum Sattessen zu teuer.

    Hallo,

    mein 6Jähriger hat die Angewohnheit, fast immer nach dem Insbettgehen nochmal etwas zu Essen zu verlangen, das stört den Vater und mich mittlerweile sehr, aber wir sind uneinig, wie wir am besten damit umgehen sollen.


    A. ist ein "schlechter" bzw. eher später Einschlafer, schon immer gewesen. Sein biologischer Rhytmus wäre spät einschlafen und lange ausschlafen, allerdings müssen er leider an den meisten Tagen kurz vor 7 los.

    Normalerweise gibts gegen 7 Abendessen, dann Wanne/Waschen und Sandmännchen. Danach (gegen 8 ) lese ich der kleinen Schwester vor und stille sie in den Schlaf und der Papa liest mit A.

    Danach kommt A. entweder zu mir rüber kuscheln oder der Papa kuschelt ihn weiter (wobei der nach 1-1,5h dann auch aufgibt und nach Hause geht, wenn er da noch nicht schläft).

    An den meisten Tagen schläft A. dabei nicht ein, oft lassen wir ihn dann noch CD hören, wenn er noch so wach ist. Schlafen tut er meist gegen zwischen 9.30-10.00, kann auch deutlich später werden.

    Morgens ist er immer todmüde, außer er kann bis nach 8 schlafen.


    Soweit so gut, da haben wir uns dran gewöhnt, aber was nervt, ist daß er nach dem Lesen beim Kuscheln fast immer nochmal etwas zu Essen will.

    Wir wollen das nicht, weil es ihn wieder munterer macht, er dann nochmal Zähne putzen müsste, und wir auch keine Lust haben, aus dem Kuschelmodus raus nochmal was zu essen zu machen.

    Abendessen ist ja auch noch nicht so lange her, aber egal wie deutlich wir ihn da auffordern, sich satt zu essen, er hat wieder Hunger.

    Wir fragen immer extra nochmal unmittelbar vor dem Insbettgehen, ob er noch was will, da will er nicht, aber eine halbe Stunde später ist er am Verhungern.


    Ich gebe ihm dann eigentlich immer doch noch etwas (oder lasse es ihn selber holen), weil er mir leid tut, wenn er so dramatisch "Hunger" schreit.

    Der Vater findet das aber falsch, er denkt es ist nur eine Masche, um das Einschlafen hinauszuzögern.

    Kann er wirklich so schnell nochmal Hunger bekommen? Wie würdet ihre das handhaben, v.a. hinsichtlich Zähne putzen?


    Lieben Dank!