Beiträge von Amina

    claraluna: ich habe als weisse Person in westdeutschen Großstädten schon ganz üblen Rassismus mitbekommen. Im schlimmsten Fall hat ein Mann (mit Baby) eine Frau mit Kind übelst beschimpft. Auch in einem Bus. Andere Sachen habe ich auch mitbekommen. (Hast du so was nie mitbekommen??)


    Ich weiß nicht wie es wäre wenn ich mich so etwas täglich aussetzen müsste. Ich glaube ich würde meinen Glauben an die Menschheit verlieren. Hut ab vor euch allen, die ihr eure Kinder stark macht.

    Ab welchem Alter würdet ihr impfen lassen? Meine fünfjährige zieht die Viecher an. Sind im Risikogebiet unterwegs....

    Im letzten Beitrag von Spinosa geht es vor allem um die Anfänge vom Christentum, das ist ja erst mal etwas anderes als die katholische Kirche an sich. Ich finde das Thema aus akademischer Sicht total spannend, kenne mich aber kaum aus und lese interessiert mit.

    Meine Mutter hatte beim Wiedereinstieg in den Beruf ein Buch rumfliegen, das hatte ich mir genommen und aus Spaß an der Freude (mit 11 oder 12) "durchgeübt". Dann mit 16 hab ich's gebraucht und lustigerweise war's alles noch da "in meinen Fingern".

    Aber ich bin fast die einzige bei uns auf der Arbeit, die das kann. Ich find's sehr praktisch und bin unglaublich dankbar für dieses Buch, hat sich gar nicht wie Arbeit angefühlt (ich mochte einfach das Geräusch beim Tippen).

    Hm, ich hab ein bisschen mitgelesen.

    Die eigentliche Frage war doch, ob mehrsprachige Kinder auch Nachteile haben, wenn ich das jetzt richtig im Kopf habe.

    Dann ging es beispielhaft um ein Kind, das weder in der Familiensprache noch in der Umgebungssprache wirklich zu Hause ist.

    Ich glaube, dass diese Diskussion nichts mit der Diskussion um Dialekt zu tun hat.

    Auch find ich die Diskussion müßig, ob Schwäbisch oder Schweizerdeutsch oder Platt jetzt so hilfreich ist oder nicht. Dann könnte man ja auch argumentieren, dass kleine Sprachen wie Maltesisch oder Lettisch nicht hilfreich sind, da man nicht von vielen Menschen verstanden wird. Darum geht es ja nicht. Diese Sprachen erfüllen ja ihren Zweck der Kommunikation im Umfeld. Für andere Zwecke werden dann halt andere Sprachen oder Sprachvarianten genutzt.


    So, und jetzt bezüglich Zweisprachigkeit und Nachteile.... Ich glaube nicht, dass meine Kinder Nachteile durch ihre Zweisprachigkeit haben, aber sie sprechen (wie die meisten Kinder hier) eine Sprache deutlich besser als die andere, aber beide mit Leichtigkeit. Wenn wir immer hier wohnen bleiben, glaube ich aber nicht, dass sie die zweite Sprache an ihre eigenen Kinder so weiter geben würden.


    Gleichzeitig gibt es in ihrer Kita Kinder, die seit zwei Jahren hier sind. Bei deren Eltern ich (trotz Nachfragen) nicht sicher bin, was jetzt die Muttersprache sein könnte (unsere alteingesessenen türkischen und kurdischen Eltern reden türkisch oder kurdisch mit ihnen, ich habe sie auch schon Arabisch reden hören mit nem mitgebrachten Übersetzer). Die Kinder reden mittlerweile Deutsch miteinander, aber für den Schulstart nächstes Jahr benötigen sie weiterhin extra Förderung. Das Deutsch entspricht ganz klar nicht dem Deutsch meiner Kinder und ich stelle mir Schriftsprachenerwerb dafür sehr schwierig vor, wüsste aber gar nicht, welche andere Sprache für diese Kinder besser geeignet wäre.


    Also diese Kinder werden es von den Startbedingungen um einiges schwieriger haben und es wäre gut getan, sie und ihre Eltern so gut es geht zu unterstützen.


    edit: Hach, ihr seid schon weiter..... -> sehe ich gerade....