Beiträge von montaine

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    Unsere PatientInnen müssen auch mindestens 3 Liter „ endofalk“ trinken oder manches mal wird das schonendere Abführmittel phospho Soda angeordnet. Endofalk sind Tütchen mit Pulver das in Wasser eingerührt wird, mit verschiedenen Geschmacksrichtungen. Riecht fürchterlich und wird am besten eiskalt getrunken und mit Strohhalm. Manche Erbrechen nach der großen Menge.

    Das zweite sind eine Kombi aus 3 abführ-Tabletten und einem Glas Flüssigkeit. Dazu muss dann wieder mindestens 2-3 Liter Wasser getrunken werden. Wahrscheinlich ist es ein wenig teurer so dass das nicht als erste Wahl verschrieben wird?

    Apfelsaft, Klare, gesiebte Brühe und auch Kaffee mit Zucker aber ohne Milch ist okay. Man sagt, der Stuhl soll so durchscheinend sein dass man eine Zeitung durch lesen kann #sorry

    Die kurznarkose mit propofol wird in der Regel als angenehm empfunden, aber man darf halt kein Auto fahren nach der Untersuchung…

    Viel Glück!!!

    kieselsteinchen , ich weiß, es ist nicht leicht das Einseitige essen auszuhalten, besonders wenn der Druck von außen so groß ist! Gefühlt haben ja auch alle eine Meinung dazu… Natürlich hast du auch schon alles was es gibt ausprobiert und dir jede Menge Gedanken dazu gemacht!

    Auch bei uns hat das alles nichts gebracht, nur unserer aller Nerven strapaziert!

    Umso erstaunter war ich als die neue Kinderärztin nach der von mir geforderten Blutuntersuchung zur kompletten Entspannung mahnte und außer einem niedrigen vit d-Spiegel nichts gravierendes auffällig war. Nach 9 Jahren Ernährung durch Nudeln, Brot, Reis,Kartoffel (ohne irgend etwas),rohe Möhre, Olive/Kapern und gelegentlich Apfel. Zuzüglich viel zu viel Salz/Zucker/fett (seit sie ihr Taschengeld für Dinge ausgeben konnte die ich nicht kaufe). Sonst nichts, gar nichts…

    Uns Eltern hat es wirklich geholfen, Druck raus zu nehmen -und zu resignieren. Das Thema hat irgendwann jede Mahlzeit dominiert, da war kein Genuss mehr möglich, essen an sich nichts schönes mehr. Den Teufelskreis zu durchbrechen war nicht einfach und Ihr Essverhalten hat sich noch immer nicht wirklich geändert.

    Ich denke trotzdem dass es der gesündere Weg ist, vorleben und hoffen, irgendwann wird das Kind die immer gleichen Geschmäcker satt haben und von sich aus neues probieren! Ein Aufruf zur Gelassenheit also #ja

    Exorbitanter Handykonsum meiner 13jährigen . In der waldorfschule musste mein Mann damals einen „Vertrag „ unterschreiben in dem wir Eltern gelobten, dem Kindelein den Zugang zum Mobiltelefon bis zum 14. Lebensjahr zu versagen. Mal davon ab dass wir dies generell für utopisch und auch nicht wirklich für sinnvoll hielten, merkten wir schnell dass der überwiegende Teil der Klasse bereits mit 10jahren im Besitz eines Smartphones war(vorallem als es fürchterliche mobbing-Gruppen bei WhatsApp gab und die LuL argumentierten, das es ja diesen Vertrag gäbe und somit könne es auch kein mobbing geben #flop)… Aber jedes Eltern schwor Stein und Bein, ihr Kind würde sich an den Vertrag halten und hätte ja auch gar kein Interesse. Is klar.

    Töchterchen hatte tatsächlich auch erst mit 12 Jahren ein eigenes Handy(nutzte vorher ab und an mein Gerät für die Kommunikation mit ihren Freunden und brauchte es sonst einfach nicht).

    Tja, nun kann ich nicht mehr zählen wie viele Stunden sie mit dem Ding verbringt. Vorallem Tiktok, YouTube, zocken #tuppernbis spät nachts.

    Als Kind wünschte ich mir Ohrringe. Ich fragte mich wie die Dinger ins Ohrläppchen kommen und erhielt die Antwort dass sie nicht gestochen sondern geschossen werden.

    Ich erinnere mich dass ich mich kurz fragte, ob die Ohrringe dann mit einer Pistole durch den Kopf geschossen werden,denn wie sollte es sonst funktionieren dass an beiden Ohren welche sind. Es war mir klar dass muss irgendwie anders gehen aber Vorsichtshalber wollte ich partout nur an einem Ohr einen Ohrring #schäm

    Bei meiner Tochter (12 Jahre alt und immer noch genauso picky wie schon immer) fallen mehr und mehr Lebensmittel weg. Wahrscheinlich hat sie die inzwischen einfach über. Aber bitte warum sind es die halbwegs gesunden? Sie hat ein paar Dinge gern gegessen, die bei den allermeisten Kindern die ich so kenne niemals nie angerührt werden würden, zb kapern oder Oliven mit Paprika gefüllt. Ich habe mich immer darüber gefreut, nun sind sie scheinbar "out". Ersatzlos gestrichen. Basmatireis auch nur noch in kleinen Mengen.

    Hmpf. Kennt ihr das auch, dass die Auswahl immer kleiner wird? Der bevorzugte Speiseplan besteht ja eh schon aus Nudeln ohne Soße, Basmatireis ohne Soße, Gnocchi ohne Soße, Kartoffeln mit Zitronensaft (Konzentrat#kreischen). Immer im Wechsel, täglich. Ab und an mal ein paar Kaesetortellini oder Pizza-Teig ohne Soße oder Belag, nur mit Käse. Da dies ja nicht satt macht, werden Unmengen von Maiswaffeln gefuttert.

    Ja und auch alles am liebsten alles ohne Besteck. Scheint irgendwie dazu zu gehören.

    Vielleicht ist die Kombination aus Nadelstärke, Einstichgeschwindigkeit und der Winkel (30 Grad) entscheidend? Wenn nicht zügig gestochen wird, tut es auch stärker weh. Ganz wichtig ist auch, darauf zu achten dass die Nadel richtig herum gedreht, also mit dem Schliff nach oben eingestochen wird. Natürlich sind wir Menschen auch unterschiedlich schmerzempfindlich. Ich habe festgestellt dass auch beim Subcutan Injizieren ,zB bei der Thromboseprophylaxe, die Einstichgeschwindigkeit wichtig ist und der empfundene Schmerz größer, wenn es langsam durchgeführt wird,


    ... Auf die Patient/innen hören, Gesagtes annehmen können anstatt sich für unfehlbar halten ("ich hab noch bei Jedem Blut abnehmen können") ist immer der bessere und meist effektivere Weg #ja

    Meine Beobachtungen bezüglich der Venenpunktion sind, dass "gute Venen" ,beziehungsweise "einfaches Blutabnehmen" viel von der Flüssigkeitsmenge, also ob die Person ausreichend getrunken hat, abhängt, das Blut ist dann "dünner", fließt besser. Und natürlich auch von individuellen körperlichen Gegebenheiten. Bei sehr alten Menschen findet man oft die sog. Rollvenen (durch ein lockeres Bindegewebe neigen die Venen zum seitlichen Verrutschen), je nach Körperfülle sind sie leicht oder schwer zu sehen/zu tasten, oft, aber nicht immer sind bei schlanken Menschen die Venen leichter zu sehen/tasten da sie von weniger Unterhautfettgewebe umgeben sind. Wärme steigert die Durchblutung und kann das Finden erleichtern, Muskelaktivität, also das "pumpen/Faust machen" und der Blutdruck ebenfalls. Ich habe gelernt dass Patientinnen oft am besten wissen, welche Stelle am ehesten funktioniert. Gerade wenn sie als "schwieriger Fall" gelten haben sie sich gemerkt, wie sie die unangenehme Prozedur am schnellsten hinter sich bringen können #ja

    Die Oberhaut ist am meißten von Nerven durchzogen, der erste Piks ist z.B. an der Hand schmerzhafter als in der Armbeuge, Desinfektionsmittel wird oft nicht ausreichend abgewischt und dann brennt es, ich nehme gerne ein Mittel welches auch für Schleimhäute geeignet ist (Octenisept zb enthält einen Alkohol der nicht oder kaum brennt). Damit der erste Einstich nicht so schmerzhaft empfunden wird, hilft, wie Madrone sagte, das Ausatmen (ablenken) und die Haut um die Vene etwas zu spannen und eine möglichst dünne Nadel. Nach der Blutabnahme verhindert das Drücken auf die Punktionsstelle dass Blut aus der Vene ins umliegende Gewebe fliessen kann und wirkt somit dem "blauen Fleck entgegen. Warum es nach dem "schlechten Stechen" mehr weh tut, kann vielleicht damit zusammen hängen, das die Punktion zu langsam und nicht zielgerichtet (rumprobieren) ausgeführt wurde und da durch (mehr) Mikroverletzungen entstanden sind. Anfangs habe ich auch zu zaghaft gestochen und nicht tief genug. Das war bestimmt nicht angenehm für meine unfreiwilligen Blutspenderinnen #schäm

    Guten Morgen ihr alle,


    Gestern beobachtete ich wie meine "Kleine " in ihrem Zimmer am Fenster saß und vor sich hin murmelte wie blöd doch der Virus ist und dass sie ihre Freunde gern sehen würde. Dazu muss man wissen, ihr Kindergarten ist direkt auf dem angrenzenden Grundstück und sie sieht die Notgruppenkinder dort spielen (zum Glück nicht ihre festen Freunde, die werden zu Hause betreut).

    Wir gehen jeden Tag raus und versuchen uns immer neue, spannende Dinge zum ablenken einfallen zu lassen. Sie telefoniert, schickt smileys von meinem Handy, aber das überbrückt nur kurz - Da kam mir die Idee, ob eure Kinder nicht auch Lust haben, Bilder zu malen (wenn sie noch nicht schreiben können), zu basteln oder eben einen Brief zu schreiben. Vielleicht geht es euren Kindern ja auch so dass sie es unfassbar unfair finden das nur die Erwachsenen regelmäßig Briefe aus dem Briefkasten fischen können?

    Achso, Kind ist fast 6, weiblich und kommt aus Hamburg.

    Also ran an Stift und Papier! #applaus



    Bleibt gesund und munter, Gruß, montaine

    Wow, hier findet man ja viele tolle Vorschläge/Ideen!

    Unsere "Kleine" beschäftigt sich ganz viel mit "Schule-spielen", das bedeutet, wir sollen ihr Wörter buchstabieren und sie schreibt sie auf. Würde sich bestimmt für Aussenstehende , die es aber aktuell nicht bei uns zu Hause gibt, lustig anhören: "erst kommt eine halbe Leiter (das H), eine Rutsche (das R) eine Schüssel (das U)" und so weiter...

    Die Große hat eben begonnen den Balkon als ihr Reich zu gestalten, da "kann ich in Ruhe chillen"- bin gespannt wie es aussieht wenn es fertig ist!

    Dank einer lieben Bekannten fand ich doch tatsächlich einen Sack Blumenerde den sie mir gebracht hat. Wir hatten uns vor 1 Woche zufällig darüber unterhalten das wir ohne Auto und leer gefegte Supermärkte keine Möglichkeit haben sie zu besorgen- da hab ich mich sehr gefreut!!! Also steht die Bepflanzung alter Gummistiefel und Schuhen an wo tatkräftige Unterstützung gefragt ist!


    @ woran: das Springseil ist hier auch sehr gefragt- kennst Du noch Reime oder Lieder fürs Schwingen?

    Hallo!

    ...hab nicht alles gelesen wegen Zeitmangel. ..

    Meine Tochter, fast 11 hat ebenfalls seit Jahren mit der Kopfschmerzsymptomatik zu tun und wir haben einen Termin in einer Kinder-Schmerz-Praxis (Zentrum für itegrative Kinderschmerztherapie) gemacht. Bis zum Termin wird ein Tagebuch vom Kind ausgefüllt, ich finde die Vorlage recht gut , vielleicht passt es ja für euch auch. Guck mal im Netz unter der Seite der Hamburger Praxis, da können sie ausgedruckt werden (unter Downloads Fragebögen zu finden ) :


    delfin-kids



    Alles Gute!

    Hey mullemaus das ist ja super! ... ich kenne das nur zu gut dass man sich über solche, (für nicht betroffene) "Kleinigkeiten " riesig freut!

    Meine große Tochter hat uns gestern auch sehr überrascht : bei ihrer besten Freundin gibt es afghanischen Reis, den sie sooo sehr liebt (natürlich trocken, niemals würde sie Sauce etc dazu essen) die Familie kocht ihn immer für sie. Von uns gekocht, wird er nicht gegessen (hab sogar von der Mutter per Video gezeigt bekommen wie man afghanischen Reis macht) ...

    Der Reis wurde ihr sogar in der Tupperdose mitgegeben ? nun enthielt dieser Reis allerdings kleine Gemüsestückchen und Lammfleisch lag wohl vorher noch auf dem Reis, so wie er in der Familie eben gegessen wird. Töchterchen hat ihn trotzdem daheim gefuttert und sich nur das Gemüse rausgepickt. Ich komme aus dem staunen nicht mehr raus -sollte tatsächlich doch noch Hoffnung bestehen?

    in meiner Heimat heißen Süßigkeiten Schnucke ,isst man sie, so schnuckt man.

    Hier in Hamburg heißt es Naschi.


    Hatten wir schon klamüsern?


    Meine hamburger Lieblingsworte die sich inzwischen auch schon in meinem Wortschatz fest etabliert haben : luschern, und tüddeln ☺

    Was ich aber nach wie vor etwas befremdlich finde, dass hier kleine, süße Mädchen mit "püppi " angesprochen werden.

    Oh ja, dass kann die kleinen ganz schön ärgern! Wir hatten das auch ab und an, vorallem in der zeit wo sich die Kinder angefangen haben, sich selbstständig auf Toilette abzuwischen und noch nicht ganz so gründlich waren. Die Kinderärztin meinte auch, eine pilzerkrankung ist im (klein-) kindalter recht selten, eher oben genanntes was für Beschwerden sorgt.

    Geholfen haben ein kühlpäckchen und die gute alte weleda Creme. Und Ablenkung!

    Wir zelten gerade bei meiner Mutter im Garten #cool allerdings halten wir uns bis nachmittags überwiegend im kühlen Backsteinhaus auf. Abkühlung bietet das Planschen in den Bächen der Umgebung, die Kinder sind mit matschen und Staudämmebauen, fischchenbeobachten und Wasserschlachten beschäftigt - großartig! Anders auch nicht auszuhalten!