Beiträge von Hagendeel

    Ich würde auch versuchen, alles so einfach wie möglich zu machen.

    Einer geht mit den Kindern raus, der andere richtet das Zimmer her, kann ja auch schon den Tisch decken und den Baum anmachen, wenn er hört, dass die anderen wieder zu Hause sind.

    Essen hat bei uns am besten geklappt, wenne s etwas möglichst Einfaches war. Frikadellen oder belegte Brote oder irgendwas, was die Kinder mögen und man ohne viel Aufwand hinstellen und dann essen kann.

    Matschhose natürlich ausziehen, aber das kann man ja auch im Flut machen. Dann einfach die normalen Sachen anlassen.

    Wir hatten die Geschenke immer abgedeckt (unter einem Bettlaken).

    Wenn es jetzt nicht die Riesen-Geschenkeschlacht wird, kann man sich doch auch erst ml gegenseitig Frohe Weihnachten wünschen, sich in den Arm nehmen, den Weihnachtsbaum bewundern und dann können die Kinder doch auch erst die Geschenke auspacken, spielen und danach etwas essen.

    Je weiniger starr die Erwachsenen an bestimmten "Abläufen" oder gar einer "Dramaturgie" hängen, die aus irgendwelchen gründen unbedingt eingehalten werden muss, desto schöner wird es.

    Ich besitze keine Kreditkarte und auch kein PayPal-Konto. Ich bin auch nicht so die Internetkäuferin ... aber wenn, dann bestelle ich immer auf Rechnung. Bei den Shops, bei denen ich mal was gekauft habe, gin das auch. Und man konnte auch telefonisch oder per E-Mail bestellen. Aber wenn da snicht geht für euch ... warum gebt Ihr denn überhaupt eure telefonnr. raus? Und entsprechende E-Mails bräuchtet Ihr doch gar nicht beantworten, oder?

    Für mich wäre auch klar: Wenn das Kind Todesangst hätte beim Zähneputzen oder Haarewaschen, dann lieber Karies und fettige Hare. Beides ist nicht lebensbedrohlich. Blutabnehmen zum Ausschließen ernster Erkrankungen (wie z.B. Leukämie) wäre für mich was anderes - dann lieber mit Festhalten Blutabnehmen, wenn das Kind so gar nicht kooperieren kann, eine spätere Spritzenphobie des Kindes in Kauf nehmen (die ja auch nicht bis ans Lebensende bestehen bleiben muss, sondern sich je nach Erfahrung verändern kann).

    Für mich käme es dabei auf Alter und Vernunft des Kindes an. Für mich ist aber auch klar: Ich bin die Erwachsene, ich habe Verantwortung fürs Kind. das Kind kann aus Altersgründen eben viele Sachen noch nicht überblicken und abschätzen (z.B.: wenn ich nie Zähne putze, kann ich evtl. Karies bekommen - für einen Einjährigen etwas viel verlangt). Ich würde auf jeden Fall Zähne putzen und es dem Kind zutrauen, damit klarzukommen, auchkurz mal eine unangenehme Situation auszuhalten, in der die Mutter etwas entscheidet, was das Kind blöd findet. Auch bei dieser Blutentnahme-Situation: Selbst wenn das Kind sich wehrt, sich erbricht, weint - Blut abnehmen dauert 2 Minuten, der Piks und das Festgehaltenwerden ist nicht schön, aber auch nicht so schrecklich, das Erbrochene kann man wegwischen oder halt frische Klamotten anziehen, danach kann man trösten, etwas Schönes machen; ich würde es auch einem hochsensiblen Sechsjährigen zutrauen, das zu schaffen. Und einem einjährigen Kind würde ich auch zutrauen, das Zähneputzen, Nägelschneiden usw. auszuhalten, älteren Kindern auch. Aber das ist mein Gefühl zu meinem Kind. Wenn ich als Mutter das Gefühl hätte: Mein Kind wird es absolut nicht schaffen, Zähneputzen zu ertragen, oder Nägel schneiden, oder die Blutabnahme, auch nicht mit Hilfestellung, Beistand und Trost meinerseits, würde ich schon überlegen, ob es rein theoretisch sein kann, dass ich meinem Kind zu wenig zutraue, aber wenn ich zud em Schluss käme, dass das nicht so ist, dann würde ich vermutlich anders entscheiden und als kleineres Übel dann eben das Risiko von Karies in Kauf nehmen, oder Kratzspuren von langen Nägeln, oder das Nichtabklären einer möglichen Krankheit. Aber wirklich vorstellen kann ich mir das nicht (das Kinder das so gar nicht schaffen können).

    Ich finde so etwas ehrlich gesagt nicht besonders schlimm.

    Klar, kein 6jähriges Kind ist erfreut über eine Blutabnahme.

    Vollnarkose oder Lachgas dafür fände ich aber auch überzogen, macht ja auch kein Arzt.

    Eins meiner Kinder war auch so - ängstlich, empfindsam.

    Blutabhahme wurde so gemacht, dass ich das Kind auf dem Schoß hatte und seine Beine eingeklemmt hatte, damit es nicht strampeln konnte. Die Sprechstundenhilfe hat den einen Arm festgehalten, der Doktor den anderen, er hat das Blut abgenommen. Dauerte alles in allem 2 min, Kind hat gebrüllt, konnte sich aber nicht bewegen, den Arm wegreißen oder so, keiner hat geschimpft, auch der Arzt nicht, als alles vorbei war, wurde das Kind getröstet, gelobt, hat kein Trauma davongetragen. Arztuntersuchungen müssen eben manchmal sein. Wenn es für deine Freudnin so schlimm ist, kann sie ja auch rausgehen und die Blutabnahem Arzt und Sprechstundenhilfe überlassen. Das Kind wird das schon schaffen!

    Ich kenne es auch so, dass an Privatschulen auch Lehrer arbeiten dürfen, die durchs 2. Staatsexamen gefallen sind. Oder die gar keine "richtige" Lehrerausbildung haben.

    Was spricht denn für euch gegen die staatliche Schule? Mein Neffe hat auch Asperger/ADHS und war/ist an einer staatl. Schule bestens aufgehoben. Wenn du so unzufrieden bist, der Lehrerin nichts zutraust und dein Kind nicht in die Parallelklasse wechseln kann, würde ich ihn wechseln lassen. Jedes Kind hat Anspruch auf einen Schulplatzan einer staatlichen Schule.

    Allerdings finde ich auch dein hartes Urteil - dass sie "die ganze Klasse in den Abgrund zieht" - schwierig, wenn du selbst ihren Unterricht noch nie gesehen hast. 6 Zahlen und 6 Buchstaben fände ich für die Zeit bis Oktober auch völlig o.k. Gleich in der 2. Woche ein Gespräch einzufordern hätte ich wohl auch nicht gemacht, sondern vielleicht erstmal abgewartet, wie das Kind sich einlebt, mal beim Elternabend nachgefragt, wie es so läuft. In der 1. Klasse geht es ja erstmal hauptsächlich darum, im Schultag anzukommen, und auch die Lehrerin muss die einzelnen Kinder ja erstmal kennen lernen. Was die Schulbegleiterin erzählt, ist eben auch nur ihr Eindruck. Trotzdem würde ich glaube ich das Kind wohl trotzdem wechseln lassen - auf eine staatl. Schule.

    Ich bin auch Büchersortiererin: Belletristik ist hier nach Kontinenten/Ländern geordnet. Bücher von chinesischen Autoren kämen also in den Bereich "Asien" und dann zu "China". Natürlich habe ich nicht aus jedem Land der Erde literarische Werke und arbeite auch nicht darauf hin, aber ich fände es schön. Und mag meine Bücher , deren Autor/innen aus Südkorea, China, Sri Lanka, Banglaesh, Indien stammen, aus dem Iran, aus Afghanistan, aus ..... einfach total gerne.

    Bücher nach Farben ordnen - sieht schön aus, das Foto! Aber damit käme ich hier überhaupt nicht klar.

    Extra kaufen muss man doch vrmutlich nichts. Dicke Socken - oder eben zwei paar übereinander - eine lange Unterhose, Wollpulli oder Strickjacke, vielleicht eine Mütze - das haben doch die meisten Kinder, oder?

    Er scheint ja ein großes Bedürfnis nach Aufmerksamkeit zu haben, danach, im Mittelpunkt zu stehen, danach, dass bloß alle ihn wahrnehmen .... an dem Punkt würde ich glaube ich nachdenken. Woher kommt das?

    Vielleicht muss er einfach die Erfahrung machen, dass keiner Lust hat, mit ihm zu spielen, wenn er so drauf ist.

    Hat er denn schon mal die Erfahrung gemacht, dass es auch schön ist, wenn man Teil einer Gruppe ist, ohne permanent hervorzustechen, sich ins Rampenlicht zu setzen?

    Chaos ist, wenn es die Kinder selbst stört, würde ich sagen, oder wenn sie allein nicht mehr in der Lage sind, die Spielsachen zu finden, mit denen sie spielen wollen - und klar, so lange die Memorykarten im Reagl zur Spiel-Fantasiewelt gehören, würde ich sie dort absolut lassen! Das gehört für mich aber nicht zu "Unordnung, die sortiert/aufgeräumt werden sollte" - und so hörte sich die Frage im Ausgangspost an. Aufgebaute großflächige Fantasielandschaften sind für mich auch keine Unordnung, da wrüde sich für mich die Frage "Soll ich das fürs Kind wieder einsortieren" auch gar nicht..

    Einfach weniger Spielzeug bereitstellen, würde ich vorschlagen. Memory dann rausholen/rausgeben, wenn die Kinder es spielen wollen, und danach gleich einräumen und die schachtel wegstellen, dann fliegen die Memorykarten auch nicht im Bücherregal herum.

    Wenn Kinder Chaos mit ihrem Spielzeug veranstalten, wäre das für mich ein Signal, dss sie vermutlich mit der verfügbaren Spielzeugmenge nicht klarkommen.

    Die meisten Kinder haben einfach - wie auch die meisten Erwachsenen - viel zu viel Krempel.