Beiträge von Hagendeel

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    2200 netto pro erwachsener Person (fals ich das richtig verstanen habe) klingt für mich auch wie Reichtum.

    Haben wir hier noch nie gehabt.

    Das, was wir brauchen, konnte ich allerdings hier bisher immer bezahlen. Und das ist glaube ich ein besseres Kriterium als bestimmte Summen, die dann zu reichen haben oder auch nicht.

    Geldnot ist schrecklich. Richtig schlimm. Kinderarmut, Altersarmut ...

    Zufriedenheit basiert bei mir auf jedem Fall auf der Situation, dass ich das, was hier gebraucht wird, auch bezahlen kann.

    "Wehleidig" und "harter Hund" finde ich in diesem Zusammenhang als Begriffe auch irgendwie ... "nazimäßig", glaube ich. (Natürlich will ich NICHT sagen, dass hier irgendwer Nazi ist - aber die Einstellung, die hinter dieser Wortwahl steckt - dass diejenigen, die bei Schmerzen zusammenbrechen/jammern, whatever - "wehleidig" sind, kommt glaube ich schon aus dieser Zeit).

    Ich bin einfach nur froh, dass bisher jeder Arzt, bei dem ich war, meine Schmerzen ernst genommen hat und sofort darauf orientiert war, diese zu bekämpfen. Ohne dass da auch nur ein Hauch von Kritik kam.

    Auch bei den Kindern.

    Meine Mutter/Schwiegermutter/andere Frauen au dieser Generation haben noch von den Geburten ihrer Kinder erzählt, bei denen sie von den Hebammen angeschnauzt wurden, sich nicht so anzustellen, bei denen der Bereitschaftsarzt total genervt war, als er dazu geholt (und somit in seinem Schlaf "gestört") wurde und das auch deutlich zu verstehen gegeben hat - das wäre bei den Geburten, die ich hatte, undenkbar gewesen.

    Für mich wäre da wohl auch der Kinderarzt die erste Adresse.

    Meine eine Nichte hat auch so einen Kinderkurs bei der AOK für übergewichtige Kinder besucht, es hat ihr damals total gut getan, andere Kinder zu treffen, die in derselben Situation waren wie sie selbst, und der Kurs hat ihr Spaß gemacht. Sie hatte auch abgenommen und ist seitdem nicht mehr übergewichtig geworden.

    Kinder im Grundschulalter sind für so Sachen wie Klavier üben vielleicht einfach noch zu klein ... und die ganzen Arbeitsbätter sind eben einfach auch langweilig.

    Sind deine Kinder denn motiviert beim Spielen?

    Hier hat geholfen, einfach jeden tag 10 min Vok. zu üben, unabhängig davon, ob ein Test anstand oder nicht.

    Aber die Grundschulkinder, die ich kenne, erlebe ich schon als sehr motiviert, auch viele andere Kinder.

    Vielleicht nicht unbedingt für Sachen, die wir Erwachsene ja so wichtig finden (wie Klavier üben oder Vokabeln lernen). sondern mit ihren eigenen Themen oder Spielen.

    Mir hilft auch viel Bewegung. Bist du im Homeofice? Hast du Platz in deinem Zimmer, um da zwischendurch mal Hampelmnner zu springen (hilft z.B. mir sehr) oder anders in Bewegung zu kommen?

    Skiunterwäsche hilft mir auch. Möglichst aus Wolle, wenn du das von der Haut her aushältst. Ist teuer, hilft aber auch sehr.

    Ich habe auch eine starke Hausstauballerdie.

    Hier hilft:

    - keine Teppiche (wir haben Linoleumböden, die kann man gut feucht wischen)

    - keine Topfpflanzen

    - wirklich möglichst wenig Kram im Zimmer rumstehen haben, so dass man täglich Staub wischen kann (machen wir mit feuchten Küchentüchern)

    - medizinische Bett- und Matratzenbezüge

    - Bettwäsche 1x pro Woche wechseln, bei 60 Grad waschen


    Alles Gute für deine Tochter!

    Die Frage ist ja eventuell schon, wo man sich dann hinlegt - sich als Erwachsener in das kleine Kinderbett quetschen?

    Mit dem Familienbett müssen sich alle Beteiliten wohlfühlen, auch der Papa. Wenn man dem Kind erlaubt, nachts immer zu kommen, sichd amit aber dann nicht wohl fühlt und anfängt, tagsüber seinen Frust abzulassen, istd as eine ziemlich unschöne Situation.

    Hier half ein Geschwisterbett bzw. beide Kinder haben in einem Zimmer geschlafen und sich nicht alleine gefühlt. Den 6jährigen rauszuwerfen und den 2jährigen drinzulassen fände ich auch schwierig - aber habt ihr schonmal probiert, ob nicht die beiden Kinder vielleicht zusammen schlafen können?

    Vielleicht kann sie einfach im Unterricht lesen, in den Phasen, in denen es langweilig ist?

    Dass die Lehrer darauf achten, dass auch "das letzte Kind" noch mitkommt, klingt eigentlich sehr gut.

    Grundschule ist eben für die grundlegenden Sachen da.

    Vielleict könnt ihr zu Hause ein passnederes Bildungsprogramm anbieten, z.B. Nachmittagskurse, Musikinstrument, oder sie bei Mensa anmelden? Die bieten Aktivitäten für Kinder an, die schon intellektuell viel weiter sind als der Durchschnitt. Oder einfach zusammen Joggen gehen und das üben ... :)

    Ich fand es immer wichtig, dass die Kinder das Gefühl entwickeln: Ohne mich kommen die anderen (Eltern, Geschwister) schlechter zurecht, ich bin wichtig, ich bin eine Hilfe für die anderen. Von daher hab ich sie eher "viel" übernehmen lassen.

    Und ich fand es wichtig, sie auch regelmäßig in "schöne" Haushaltsaufgaben einzubeziehen: Kochen (natürlich nicht ohne Aufsicht mit kochendem Wasser, heißem Bratfett, superscharfen Messern u.Ä. hantieren) - das Lieblingsessen, aber auch das "normale" Essen, beim Kochen/Salat schnippeln/Backen helfen und dabei feste Aufgaben haben, Teig kneten, Nachtische/Obstsalat/Müsli vorbereiten usw., den Tisch schön decken können, Wasser für Blumen auswechseln, Lebensmittel auf dem Markt einkaufen, ausuchen, selbstständig bezahlen. Also nicht nur Müll rausbringen und sich um die dreckige Wäsche kümmern, sondern auch etwas "Schönes" machen/vorbereiten. Und: Haushaltsdinge gemeinsam tun. Alle putzen gemeinsam, dabei wird Popmusik gehört. Alle beziehen zusammen die Betten (Bettbezug abziehen schaffen Neunjährige ja), auch dabei: Musik hören, gute Stimmung verbreiten, so etwas Gemeinsam tun.

    Furchtbar!

    Und das war an der Schulen meiner Kinder (auch "Brennpunktgebiet", staatliche Schulen) zum Glück nicht so, da wurde nicht gebrüllt.

    Klar, passieren kann immer was.

    Für mich wär es trotzdem ein Unterschied, ob sich ein Kind an der Tafel stößt oder ob Kinder mit Feile oder Säge in der Hand durch den Klassenraum toben und der Lehrer das nicht bzw. nur durch Brüllen in den Griff bekommt.

    Von dieser Rubikongeschichte hab ich auch schon gelesen ... trotzdem danke für den Link, da ist es nochmla sehr gut erklärt! Mir persönlich kommt das ganze Modell irgendwie starr vor, aber klar - das Hausbauprojekt ist total cool. Alles Gute für deinen Jungen! Es wird schon gut gehen mit dem Werkunterricht, der Lehrer wirkt nach deiner Schuldierung vom Unterricht mit kleinen Kindern eher überfordert, aber insgesamt doch ansprechbar und nett.

    Gute Besseung für deinen Sohn!

    Klar, verstehe .... dann müsste aber unbedingt ein Lehrer diesen Werkunterricht machen, der die Schüler diszplinieren und ihnen Sägen und Feilen beibringen kann, ohne herumzubrüllen oder einzelnen Kindern wie z.B. deinem Jungen Angst zu machen. Wenn Schüler nicht aus eigenem Antrieb verantwortungsvoll mit Werkzeug umgehen können - was bei Zweitklässlern ja ganz normal ist - würde ich unabhängig von Lehrplanvorgaben, was sie denn fürs nächste Schuljahr unbedingt können müssen, persönlich schon denken - also wenn die Kinder sich im Unterricht so verhalten, dass sie mit der Säge in der Hand durchs Klassenzimmer toben, sind sie für so anspruchsvolle Aufgaben vielleicht doch einfach noch zu klein und sollten vielleicht lieber draußen ohne Säge toben gehen; und der Lehrplan mit Hausbau usw. in der 3. Klasse ist in diesem Fall vielleicht auch etwas anspruchsvoll angesetzt, auch wenn das für alle Kinder das Highlight ist - aber das ist nur meine persönliche Meinung.

    Ich finde das schon auch spannend - entgegen der Meinung, die viele meiner Freundinnen haben, dass Kinder an der waldorfschule zu wenig lernen würden, fand ich immer, dass an der Waldorfschule im Gegenteil sehr viel von noch eher sehr kleinen Kindern erwartet wird - aber wenn da so coole Projekte wie Hausbau gemacht werden, geht das ja bestimmt auch gar nicht anders.

    Ist das eine Waldorfschule?

    Dass mit dem Vollmond fände ich persönlich auch lächerlich, und dass er Kinder aus der Klasse namentlich nennt, die angeblich schlecht erzogen seien ... das finde ich schon problematisch.

    Und wie er die Gesamtunterrichtssituation schildert: 5./6. Stunde, Zweitklässler rennen mit Säge und Feile durch die Klasse - wäre das nicht eher ein Thema fürd en nächsten Elternabend? Ich hätte nach dieser Äußerung den Eindruck, dass die Kinder einfach noch zu klein für einen verantwortungsvollen Umgang mit Säge und Feile sind, wenn sie sich so verhalten, und Handarbeiten für die Gesamtgruppe möglicherweise angemessener wäre, oder einfacherere Werkarbeiten ohne Säge und Feile. Wenn Kinder mit Häkelnadeln in der Hand durchs Klassenzimmer rennen, käme mir das jedenfalls ungefährlicher vor.

    Miss Ellie: Ich hoffe, du hast mich nicht falsch verstanden. Natürlich ist es völlig in Ordnung, wenn du gerne schlank bist und auch darauf achtest, dass das so bleibt. Ich bin halt darüber gestoplert, dass du geschrieben hast, dass du Fastentage machst, um schlank zu bleiben .... dann aber immer wieder Heißhunger hast und "zu viel " - was auch immer dieses zu viel ist - isst ... und dich dann unglücklich fühlst. Und ich stelle mir eben vor, dass diese Heißhungerattacken einfach eine normale Reaktion auf dieses ganze Fasten/Kalorienreduzieren sein könnten. Vielleicht ist es ja auch totaler Quatsch, ich bin keine Ernährungsspezialistin oder so, aber mir fiel das nur auf, weil wirklich alle Frauen, die ich kenne, die auch immer wieder Fastentage machen, Kalorien reduzieren usw., exakt das beschreiben, wovon du auch geschrieben hst: Eine Zeitlang geht es gut, sie halten sich an ihren Plan, sind diszipliniert ... und dann kommen immer wieder diese Essattacken, denen sie nicht wiederstehen können - selbst wenn das nicht viel ist, mal die Reste aus der Pfanne oder zwei Stückchen Kuchen oder so. Und dann fühlen sie Scham, Traurigkeit ... und das hat mich so - ich weiß nicht, betroffen gemacht irgendwie. Frauen sollten sich nicht schämen oder traurig sein müsen, weil sie mal etwas "mehr" essen - das ist es, was ich dazu denke. Es ist doch völlig in Ordnung, abzunehmen, schlank sein zu wollen. Aber du selbst hattest ja geschrieben, dass du dann immer wieder unglücklich bist, wenn das phasenweise mal für dich nicht so klappt. Ja, um in den Wechseljahren dauerhaft sein Gewicht "von früher" zu halten, vielleicht sogar, bis man 80 Jahre alt istdenke auch ich, dass es notwendig ist, die Ernährung so umzustellen, dass man dauerhaft absolut konsequent auf viele Lebensmittel verzichtet, wirklich nur kleine Portionen isst usw. Wenn man das macht und sich dabei wohlfühlt - ist doch alles in Ordnung! Also, ich denke, ich bin hier raus, ich wollte wirklich niemanden kritisieren, auch Diäten und alles sind für mich völlig in Ordnung. ich wünsche nur eben keiner Frau diese Traurigkeit, die du ja auch in deinem Threadtitel erwähnst. Eine "Lösung" oder so habe ich natürlich auch nicht, darum ging es mir auch gar nicht.

    narzisse: Das ist natürlich schlimm, danke für diese Korrektur. O.k., intuitives Essen klappt sicher nicht bei jedem. Ganz klar. Toll, dass du das so hingekriegt hast mit Kalorienzählen. Respekt.

    Miss Ellie : Ich glaube auch, du wirst für deine Enkelkinder immer eine coole Oma sein, auch wenn du mit 80 nicht so schlank sein solltest wie jetzt. Die werden dich einfach liebhaben wie du bist. Und fit im Kopf bleiben, sich verrückt anziehen, Sonnenbrillen tragen usw. kann man doch immer, egal welche Figur man hat. Ich finde total gut, was Staubflocke schreibt, und das ist auch mein Eindruck - ja, so richtig schlank kann man bleiben, wenn das mit dauerhaftem Verzicht einhergeht. Aber ich persönlich glaube, dass gerade dieser Verzicht immer wieder auch zu diesen Heißungerattacken führen wird/kann, die du beschreibst - und dann zu Traurigkeit, schlechtem Gewissen usw. Für mich persönlich wäre es das einfach nicht wert - zu viel Energie gebunden für eine Sache, die einen weder gesünder noch interessanter oder liebenswerter macht. Und die - vor allem, man im Bereich "Normalgewicht" bleibt - auch nicht zu Gesundheitsstörungen, fehlender Fitness usw. führen wird.