Beiträge von Hagendeel

    Mottenkugel ,

    ich bin ein bischen darüber gestolpert, das du schreibst, dass ihr das NK in eurem Freundeskreis das "Premiumkind" nennt.

    Hört eure Tochter oder andere Kinder das, ist sie bei diesen Gesprächen dabei?

    Ich bezweifele, dass so eine Herangehensweise an das NK euer Problem löst.

    OIrgendwie hört sich das für mich so an wie Lästern oder Sich-gemeinsam lustig-machen über ein 8jähriges Kind,d as sich zwar nervig verhält, aber da vermutlich einfach gerade nicht anders kann.

    Und ja, beim Lesen deiner Posts - das Nachbarkind tut mir einfach nur Leid.

    Ich würde wohl auch klar kommunizieren: Es darf nicht mehr zu euch kommen. Euer Kind möchte nicht mehr den Schulweg gemeinsam mit ihm machen. Die beiden "lieben, schüchternen" Mädchen möchten zusammenspielen, ohne das NK. Hund gemeinsam ausführen ist nicht mehr drin. Dann weiß das NK, woran es ist. Es ist dann mehr Klarheit drin. Das NK spürt wahrscheinlch sowieso schon lange, dass ihr es nicht ausstehen könnt und findet einfach da nicht heraus. Lösen kann ma das vermutlich gar nicht mehr. Also: Klare Ansage. Und ihr seid nicht mehr von diesem Kind gestört.

    Ich würde mich auch auf keinen fall an die Eltern wenden; maximal an die Eltern der neuen, schüchternen Freundin, aber auch das eigentlich nicht.

    Deine Tochter ist 8, kein kindergartenkind mehr.

    Sie kann jetzt etwas sehr Wichtiges lernen: sich abgrenzen gegen das dominate Mädc hen, Strategien finden, wie sie zu zweit mit der neuen Freundin spielen kann.

    Auch Strategien, diese Schulwegsituation aufzulösen. Sie muss dazu mit der neuen Freundin sprechen und mit ihr etwas abmachen - dass sie auf jeden fall zu dritt auf dem Bürgersteig nebeneinander gehen.

    Ehrlich gesagt tut mir beim Lesen deiner Schilderung das "dominante" Mädchen sehr Leid - da zeigt sich so viel Verzweiflung und Unsicherheit.

    Und vermutlich sehen fast alle das Unangenehme im verhalten dieses Kindes und nicht seine Not.

    Als "Mobbing" sehe ich das auch nicht an.

    Was ich nicht verstehe: Auch wenn es so ist, dass Kinder Notenvergleiche fordern, heißt da sdoch lange nicht, dass ich als Pädagogin das auch so machen muss. Wenn die Kinder etwas fordern würden, was ich als

    Lehrerin unsinnig oder für einige / alle Kinder sogar als schädlich ansehen würde, würde ich das so sagen und einfach nicht machen.

    claraluna ,

    die Lehrer an eurer Grundschule kommen mir auch vor wie Flachpfeifen, nach dem, was du schreibst. Das klingt wirklich einfach nur ätzend. "Die Kinder wollen das so ..." - von Pädagoginnen würde ich erwarten, dass sie nicht das tun, was "die Kinder wollen", sonderndas, was pädagogisch sinnvoll ist. Und da wäre das Wichtigste: Die Kinder vor Beschämung zu schützen. Und dass sich die Kinder, die eben keine gute Note haben, vermutlich beschämt fühlen, wenn ihre "schlechte" Note laut gesagt wird, die 1er Kandidaten jubeln und anscheinend nicht mal die Lehrerin darüber nachdenkt, wie es ihnen gerade geht, ist total daneben.

    Grundschullehrerinnen mit Lehrauftrag - sind das denn ausgebildete Grudnschullehrerinnen? Oder eher Quereinsteigerinnen?

    Dass die Kinder jeden Tag ihre mündliche Note gesagt bekommen, klingt auch seltsam, da muss doch jeden tag total viel Zeit mit verplempert werden .... Ich kenne das weder von der Grundschule meiner Kinder noch von denen meiner Nichten und Neffen, der Nachbarskindern, der Kinder von Freundinnen ...

    Ich habe dich überhaupt nicht für eine Eislaufmutti gehalten nach deinen Posts und auch nicht darüber nachgedacht, welche Noten deine Tochter hat.

    In eurer Situation - das Verhalten der Lehrer lässt sich offensichtlich nicht ändern - kann man ja gar nichts anderes tun, als dieses Verhalten und die Noten dem Kind gegenüber zu relativieren und es zu stärken, dass es zumindest weiß: Mama sieht das anders als die Lehrerin; und weder jetzt noch später wird etwas Schlimmes passieren, nur weil ich "schlechte Noten" in der Grundschule habe. Ich werde trotzdem ein gutes Leben haben, einen interessanten Beruf ergreifen können, schöne Dinge erleben können. Es sind einfach nur Schulnoten.

    claraluna : Habt ihr das mal auf dem Elternabend angesprochen? Zum Beispiel auch, dass die Noten so vorgelesen werden, dass alle sie mitkriegen, dass ein Bild des Monats, dass auch sonst anscheinend alles bewertet wird? Wie finden das denn die anderen Eltern? Auch, dass mit Absicht Fehler gesucht werden in den Arbeiten und dass so viel gelernt werden muss .... das würde ich alles mal entweder selbst oder über zumindest die Elternsprecher beim Elternabend thematisieren.

    Ansonsten würde ich immer mein Kind stärken und ihm sagen, dass diese Schulnoten eben nur Schulnoten sind und nicht über sein Lebensglück entscheiden werden. Es ist doch auch o.k., die Mittelschule, Hauptschule oder wie auch immer das bei euch heißt (ich blick da irgendwie nie durch), zu besuchen. Und ja, ich würde auch denken, ähnlich wie Mondschein: Auch wenn der Stoff so übertrieben superanspruchsvoll ist - wenn mein Kind das nur unter sehr großem Aufwand und mit viel Mühe hinbekommt, dann ist das Gymnasium eben vermutlich auch nicht die passende Schulform. Es wird ja vermutlich auch Kinder in der Klasse geben, die den Kram hinkriegen und 2er oder sogar 1er schreiben. Dann ist das eben so. Aber ein Problem ist das doch letztlich nicht. Dass Noten öffentlich vorgelesen werden und Kinder auf diese Weise beschämt werden, fände ich viel gravierender, würde ich auch nicht wollen, wenn mein Kind der 1er- Kandidat wäre. Aber ansonsten - es sind nur Schulnoten, mehr nicht.

    Zu der bindenden Schulempfehlung: Letztlich hat der Lehrer das Kind im Schulunterricht erlebt, nicht die Eltern. Und er hat die pädagogische Ausbildung, die die Eltern in der Regel nicht haben.

    Andererseits kann ich euren Frust total verstehen. Denn so wie ihr es schreibt, kenne ich das absolut nicht. Von einem Lehrer erwarte ich absolut, dass er solche Situationen (ein Kind hat als einziges eine 4, die anderen triumphieren laut, weil sie eine 1 haben) voraussieht (er kennt ja die Kinder und er hat die Arbeiten korrigiert) und sowas angemessen pädagogisch begleitet bzw. im Klassenrat so mit den Kinder spricht, das es dazu gar nicht erst kommt (hat hier an der Grundschule geklappt). Wenn das so läuft, würde ich Kontakt zum lehrer aufnehmen und genau das einfordern.

    Klar ist die Situation in Deutschland unsozial, und natürlich können nicht alle Eltern mit den Kindern zu Hause lesen üben - so meinte ich es auch gar nicht. Ich hab nur nicht verstanden, warum gleich die komplette Freude am lernen automatisch verloren gehen muss, wenn man in der Grudnschule 4en schreibt - ich bezog mich da eher auf das, was viele hier ja schreiben, dass das Kind schon zu Hause malt, bastelt, dass sie mit dem Kind in die Bücherei gehen ... natürlich können das nicht alle schaffen, da habt ihr Recht. Die Schulsituation eurer Kinder scheint sehr schwierig zu sein.

    Und zu Leslie Winkle: Ich kann mir nicht vorstellen, dass gleich das Gymnasium auf dem Spiel steht, wenn deine Tochter in einem einzigen Schulfach Anfangsschwierigkeiten hat. Dass die Kinder völlig unterschiedliche Voraussetzungen von den Grundschulen mitbringen, ist doch eigentlich klar. Auch da würde ich glaube ich mal Kontakt zur Lehrerin aufnehen und fragen, was passieren wird, solte dein kind mit Englisch nicht zurecht kommen.

    Was ich daran immer nicht verstehe - was ist schlimm daran, wenn das Kind keine Gymempfehlung bekommt?

    Das würde ich so mit dem Kind besprechen: Nichts ist schlimm daran, und es ist auch nicht schlimm, mal eine 5 oder 6 zu schreiben, Oder 4en.

    Viele 6en an einer Grundschule sind in meiner Sicht ein Armutszeugnis für den Lehrer; wenn der es nicht schafft, den Kindern, sofern sie durchschnittlich begabt sind und zu Hause normal versorgt werden, keine Gewalt erleben, , den Stoff so beizubringen, dass sie eine 4 schaffen, läuft es irgendwie nicht so gut im Unterricht. Das würde ich auf dem Elterrnabend auch ansprechen.

    Aber für mich würde gelten: Eine 4 bedeutet: bestanden. Ist also eine gute Note.

    Spaß am Lernen: warum geht der verloren?

    Auch zu Hause kann man ja viel lernen, Sachbücher anschauen, Wissenssendungen sehen, mit Lego konstruieren, Basteln, mit Mama in die Bücherei gehen .. das machen doch hier nach meinem Eindruck auch alle.

    Ich würde Langeweile erstmal als nichts Negatives sehen - aus der langeweile entstehen doch oft erst die guten Ideen!
    Etwas Spielzeug würde ich auch bei einem 10jährigen dahaben, hier war mit 11/12 Jahren das Spiel "TippKick" superbeliebt, aber auch noch Legosachen, Playmobil.

    Bücher lesen ist ja auch eine feine Sache; in die Bücherei gehen und dort spannende Sachbücher usw. ausleihen kam hie ri mer gut an. Oder Comics. dann hat man auch gleich noch einen netten Ausflug!

    Ich sehe es auch so - wie Greta angezogen ist, welche Frisur sie hat oder wie sie redet ist für mich völlig unerheblich.

    Diese Angriffe gegen sie laufen, weil man ja ansonsten seinen lebensstil ändern müsste. Also ist es einfacher, sie lächerlich zu machne oder blöd zu finden, als sich wirklich mit dem eigenen Anteil am Klimawandel auseinanderzusetzen.

    Ich finde es auch überhaupt nicht merkwürdig, wie Greta bei ihrer Rede geschaut und gesprochen hat - finde auch nicht, dass ihre Frisur oder ihre Kleidung oder irgendwas an ihr komisch rüberkommt.

    Wer bei diesem Thema eine Rede hält und sich nicht aufregt, der würde für mich seltsam rüberkommen.

    Sie hat doch recht mit allem, was sie sagt - die Maßnahmen der Politik sind absolut unzureichend und der jungen Generation gegenüber eine Unverschämtheit, die Warnungen der Wissenschaftler werden irgnoriert, weil man dann ja auf Konsum, Flugreisen u.ä. verzichten müsste - das Märchen vom ewigen Wirtschaftswachstum ist absolut gefährlich -

    ich finde, sie ist die normalste Person überhaupt.

    Hallo, Ihr Lieben!

    Ich habe eine Frage:

    Hat jemand von euch Erfahrungen mit "Orthomol Immun" gemacht? Könnt Ihr sagen, ob sich eure immunsystem stabilisiert hat, nachdem ihr es genommen habt?

    Unsere Kinder haben auch früh bei anderen Kindern übernachtet (so mit 3 Jahren), wenn ich die Eltern in etwa kannte (der Übernachtung gingen viele gegenseitige Spielverabredungen voraus), war das auch kein Problem für mich. Die ersten Übernachtungen haben aber alle hier ganz in der Nähe stttgefunden (Nachbarhaus und Straße um die Ecke). Mit den Eltern hatte ich jeweils abgemacht, dass sie mich anrufen, wenn mein Kind weint oder sagt, dass es wieder zurückwill. Und bin einfach davon ausgegangen, dass die das schon tun werden: Wer behält denn freiwillig ein weinendes Kind nachts bei sich? Alleine einschlafen konnte meine Kinder damals auch noch nicht, sondern nur mit meienr Begleitung, aber bei den kindergartenfreunden war das irgendwie kein Problem. Sie hatten Spaß und sind gut gelaunt wiedergekommen.

    Aber es kommt immer aufs Kind an. Und natürlich auch auf die Eltern: Wenn mein Sohn das gewollt hätte, ich aber kein gutes gefühl für mich dabei gehabt hätte, hätte ich es auch nicht erlaubt.

    Das stimmt natürlich - aber ich glaube auch, es gibt Menschen, die - warum auch immer das so ist - das einfach nicht können - die Bedürfnisse, Wünsche usw. des zu Beschenkenden erkennen oder berücksichtigen.

    Ich finde, in beiden Richtungen ist man frei - man hat als Beschenkter kein Anrecht auf das passende Geschenk, man hat aber auch nicht die Pflicht, unpassende Geschenke zu benutzen. Notfalls stellt man sie and en Straßenrand, schenkt sie weiter, trägt sie ins Sozialkaufhaus, scmeißt sie weg - was auch immer.

    Nebelung : Zu dieser Handtaschengeschichte: Ich kann verstehen, dass das nervt. Ich denke aber: Geschenke sind eben Geschenke, sind nichts, was man als Beschenkte "bestellen" kann. Sie stehen einem nicht zu, deshalb braucht man ja eigentlich auch nicht sauer ein, wenn sie nicht passen. Den Kindern hier habe ich beigebracht, dass sie, auch wenn sie z.B. ein Buch geschenkt bekommen und dieses zufälligerweise schon haben, das NICHT sagen, sondern sich lieb bedanken. Ich persönlich würde mich in so einem Fall bei der Mutter bedanken und die Tasche dann nicht benutzen/weiterverschenken/ins Sozialkaufhaus bringen - was auch immer. Irgendwer wird sich schon drüber freuen.

    Schönes Essen "gönne" ich mir auch ohne dass ich vorher etwas Anstrengendes, Schwieriges bewältigt habe; ich versuche, jeden tag etwas zu essen, das ich gerne mag und das auch etwas "besonderes" ist.

    Im Frühling z.B. Spargel. Im herbst Pflaumenkuchen. Solche Sachen eben.

    Besondere Dinge: Viel lesen. lesen tu ich immer, aber mal so richtig lange am Stück ... Haushalt dann eben mal liegenlassen.

    Kurze Radtour, Abendspaziergang im Park, sowas.

    Etwas Besonderes versuche ich jeden monat zu machen, Museum oder irgendeine Veranstaltung, die mich interessiert.

    Auch in Deutschland gibt es Menschen, die viel zu wenig haben; 20% leben in Armut. Neue Bettwäsche oder sowas ist dann überhaupt nicht drin. Wir gehören nicht zu diesen 20%, brauchen aber auch dauernd irgendwas, was wir momentan nicht kaufen können, und wir benutzen selbstverständlich auch gebrauchte Bettwäsche von der Schwiegermutter usw.Warum auch nicht? ist ja einfach nur Bettwäsche, man kann sie waschen und benutzen.

    Zm Problem der Geschenke bei Leuten, die zu viel haben: da kann man doch "Events schenken, Konzert- oder Museumskarten, oder Zookarten, oder fürs Planetarium oder oder oder ... das kommt hier immer super an, auch bei Kidnern.