Beiträge von Hagendeel

    Isst sie denn weil sie wirklich Hunger hat? Vielleicht ist auch einfach nur Langeweile der Grund fürs ständige essen.

    Geht ihr viel raus? Da gäbe es ja die Möglichkeit, da gar nicht unbedingt viel zum Essen mitzunehmen (vielleicht 1 Apfel) + eine Wasserflasche.

    Beim Spielen draußen sind viele Kinder nach meiner Erfahrung so abgelenkt, dass sie nicht dauernd essen "müssen".

    Danke für eure Antworten! Dass Männer sich rasieren, ist ja "relativ" neu - für Jungs steigt der "Schönheitsdruck" ja mittlerweile auch. Jungs müssen halt süß aussehen …

    Mir geht's auch so, dass ich rasierte Beine "schöner" finde, aber dann doch diesen (für mich) Krampf und diese Anstrengung des immer wieder Rasierens, um schön zu sein, zu viel fand. Sehe ich halt nicht schön aus … müssen (und können meiner Meinung nach) die Mitmenschen auch mit leben. Ich bin immer sauber gewaschen, habe saubere Kleidung an, das muss für alle reichen.

    Was ist eigentlich so schlimm an Haaren an den Beinen? Das habe ich mich schon oft gefragt, vielleicht könnt ihr mir das sagen …

    Ich habe mir, als junges Mädchen, vielleicht 2x die Beine rasiert, und dann, weil das so furchtbar unangenehm für mich war, beschlossen, dass die haare eben bleiben … sind auch dunkel und recht viele. Aber ich gehe ins Schwimmbad, trage im Sommer auch Röcke, das ist eben so. Blöde Kommentare oder Blicke hab ich noch nie bekommen (oder nicht bemerkt #angst) …. wie ist das für euch?

    Zitat

    Ja, ich finde ihn auch zu jung, aber nun ist das Kind in den Brunnen gefallen. Leider. Zumal vor allem Papa es gut findet, ihn such mal ruhig stellen zu können. Ich denke ich verbanne ihn erst mal..

    DeanRuby : Ich glaube, das ist ein Teil des Problems: Erwachsene finden es oft gut, wenn Kinder fernsehen, weil sie dann "ruhig gestellt sind" und man eben auch mal Pause machen möchte oder was lesen oder sich um das Baby kümmern muss oder kochen oder einfach seine Ruhe haben will. Das ist ja ganz normal, aber trotzdem letztlich kontraproduktiv - wenn das Kind dann brüllt, wenn die Glotze ausgemacht wird, oder überdreht ist vom vielen Gucken, hat man letztlich mehr Stress. ich würde lieber den "schwierigeren Weg" gehen und den Dreijährigen einbinden ins Kochen, in die Babypflege, in was auch immer, oder halt vorlesen, spielen, rausgehen … letztlich ist das nämlich doch der "einfachere" Weg.Vielleicht kannst du das ja mit deinem Mann besprechen. und dass das Kind in den Brunnen gefallen ist … in ein paar Wochen/Monaten wird er den Fernseher auch wieder vergessen haben, er ist ja echt noch klein.

    Ich bin wahrscheinlich eher konservativ, finde dein Kind aber noch viel zu klein zum Fernsehen. Es scheint ihm ja auch nicht sonderlich gut zu bekommen, und selbst regulieren kann er es anscheinend auch nicht (wie auch mit dreieinhalb). Ich würde das fernsehen ganz einstellen, auch in seiner Gegenwart nicht mehr fernsehen. die Kiste in den Keller verbannen finde ich eine gute Idee. Statt dessen: ihm vorlesen, mit ihm spielen, rausgehen, ihn beim Kochen mitmachen lassen, andere Kinder einladen usw. usw. Macht ihr ja bestimmt auch schon alles, aber dann eben statt fernsehen. Den Anspruch, ihm kindgerecht zu erklären, warum so viel fernsehen nicht gut ist, kann man glaube ich auch vergessen, auch für solche rationalen Erklärungen ist er noch viel zu klein in meinen Augen.

    Wenn das Kind nicht in den Buggy will, nicht in den Bollerwagen, nicht aufs Dreirad mit Schiebestange, nicht aufs Bobbycar und nicht aufs Kiddyboard am Kinderwagen und du es aus gesundheitlichen Gründen icht tragen kannst - dann gibt es glaube ich einfach erstmal keine Lösung. Das Gute ist ja - sie werden älter, vernünftiger .... in 3 oder 6 Monaten kann das ja schon ganz anders aussehen. Für die älteren Geschwister, die auf dich warten, muss man sicher eine Lösung finden, ihnen das erklären ... bei Dreijährigen kann man einfach nicht so viel machen, finde ich. Die sind eben wie sie sind.

    Ich würde in der Situation auch einen Schulwechsel machen. Allerdings iste s schon eigenartig, wenn Kinder Gymempfehlung dann erstmal so schlecht zurechtkommen auf dem Gym. Als Lehrerin dort würde ich mich schon fragen, woran das liegt (und es nicht auf die Grudnschule abschieben, sondern auch überlegen, warum es dem Gym nicht gelingt, dass das Kind besser zurechtkommt).

    Es gibt ja eigentlich nie DIE gute Schule, sondern man muss immer Glück haben mit dem Klassenteam und der Zusammensetzung der Klasse.

    Insofern würd eich immer versuchen, wohnortnah eine Schule zu finden.

    Freunde von uns sind superzufrieden bis glücklich mit der Mildred-Harnack-Sekundarschule in Lichtenberg, haben dort drei kinder in verschiedenen Klassenstufen.

    Aber ich würde mir auch beim Tag der offenen Tür Schulen ansehen, zusammen mit deiner Tochter.

    Muss das Schulamt nicht eine Schule suchen, falls deine Tochter die Schule wechseln muss? Sie ist schulpflichtig, bei uns läuft das so, dass das Schulamt dann einen Platz zuweist.

    Ansonsten würde ich auch selbst bei Sekundarschulen in eurer Nähe anfragen, wenn Kinder umziehen doer die Schule wechseln, sind ja im Jahr oft auch Plätze frei.

    Und: Ein Schulwechsel muss nichts Schlimmes sein. Vielleicht bekommt sie auf der Sekundarschule mehr Erfolgserlebnisse in Englisch, ohne wie wild pauken zu müssen.

    Cooler Plan! In 50 Jahren wird die Reproduktionsmedizin so weit sein, dass das hinkommen wird.

    Auch wenn wir uns das nicht vorstellen können - deine Tochter ist dann ja 68, wir werden es vermutlich nicht mehr mitbekommen.

    Aber dann kannst du es doch so machen, dasss du näher bei deinem Kind bleibst; dein mann hat für sich eine andere Lösung gefunden. es ist für Kinder auch wichtig, zu erfahren: Mama macht es so, Papa macht es anders, aber beide haben mich auf ihrer Weose im Blick, lieben mich, kümmern sich um mich.

    Dein Mann hat seine Strategie (mit Kind im selben Raum sein, er lässt ihn ja nicht alleine) und du hast deine (auf den Arm nehmen und trösten). Beides ist gut, denke ich. Und bei dieser At von Kleinkindwutanfällen kann man ehrlich gesagt leider sowieso nicht viel machen - Kind nicht alleine lassen, Dasein, nicht schimpfen, nicht sauer werden, ruhig bleiben, einfach warten, bis es vorbei ist. Und beruhigenderweise geht es ja immer irgendwie und irgendwann vorbei.

    Ich hab auch übelste Knichspreizfüße inklusive Überlastung des Mittelknochens.

    Ich komme mit Birkenstocksandalen gut klar. Der Orthopäde hat mir definitiv dazu geraden, meine Sandalen, die ich auch anhatte, wenn ich bei ihm in der Praxis war, weiter zu tragen.

    Im Winter trage ich Mephisto-Schuhe (Männer-Modelle, da die Frauen-Modelle mir zu schmal sind). Auch diese Schuhe fand der Orthopäde absolut geeignet.

    Diese Schuhe sind leider voll teuer, halten dafür aber auch wirklich eine Ewigkeit, diese Mephisto-Winterschuhe habe ich jetzt da 10. Jahr, meine Sandalen seit 7 Jahren; beide noch top in Schuss.

    Ich würd auch abwarten - dein jüngeres Kind ist wahrscheinlich 4 jahre alt, oder? Selbst wenn er eher zurückgezogen ist, kann es doch trotzdem sein, dass er auf der Regelschule wunderbar zurechtkommt, gerne hingeht, in seiner Art von den Lehrern gesehen wird, wo kein Trubel und Druck um ihn herum aufgebaut wird. War an der städtischen grundschule meiner Kinder so. Druck gab es, wenn überhaupt, von den Eltern, Und man kann dem Kind auch Druck machne, sich keinen druck zu machen. Letztlich muss erstmal das ind selbst sehen, wie es klar kommt. Und dein älteres Kind - ihr müsst ihn ja nicht aufs Gym schicken, selbst wenn er eine Gym-Empfehlung haben sollte, wenn ihr das G8-Konzept nicht gut findet. Und lass ihn doch selbst schauen, wie er mit den Noten zurecht kommt - vielleicht ist es ihm wichtiger als dir, dann ist das eben so - er ist ja nicht du - vielleicht ist es ihm egal, so wie du es dir wünscht. Es ist doch rein theoretisch auch möglich, dass es für deine Kinder gar kein Problem sein wird.

    Mottenkugel ,

    ich bin ein bischen darüber gestolpert, das du schreibst, dass ihr das NK in eurem Freundeskreis das "Premiumkind" nennt.

    Hört eure Tochter oder andere Kinder das, ist sie bei diesen Gesprächen dabei?

    Ich bezweifele, dass so eine Herangehensweise an das NK euer Problem löst.

    OIrgendwie hört sich das für mich so an wie Lästern oder Sich-gemeinsam lustig-machen über ein 8jähriges Kind,d as sich zwar nervig verhält, aber da vermutlich einfach gerade nicht anders kann.

    Und ja, beim Lesen deiner Posts - das Nachbarkind tut mir einfach nur Leid.

    Ich würde wohl auch klar kommunizieren: Es darf nicht mehr zu euch kommen. Euer Kind möchte nicht mehr den Schulweg gemeinsam mit ihm machen. Die beiden "lieben, schüchternen" Mädchen möchten zusammenspielen, ohne das NK. Hund gemeinsam ausführen ist nicht mehr drin. Dann weiß das NK, woran es ist. Es ist dann mehr Klarheit drin. Das NK spürt wahrscheinlch sowieso schon lange, dass ihr es nicht ausstehen könnt und findet einfach da nicht heraus. Lösen kann ma das vermutlich gar nicht mehr. Also: Klare Ansage. Und ihr seid nicht mehr von diesem Kind gestört.

    Ich würde mich auch auf keinen fall an die Eltern wenden; maximal an die Eltern der neuen, schüchternen Freundin, aber auch das eigentlich nicht.

    Deine Tochter ist 8, kein kindergartenkind mehr.

    Sie kann jetzt etwas sehr Wichtiges lernen: sich abgrenzen gegen das dominate Mädc hen, Strategien finden, wie sie zu zweit mit der neuen Freundin spielen kann.

    Auch Strategien, diese Schulwegsituation aufzulösen. Sie muss dazu mit der neuen Freundin sprechen und mit ihr etwas abmachen - dass sie auf jeden fall zu dritt auf dem Bürgersteig nebeneinander gehen.

    Ehrlich gesagt tut mir beim Lesen deiner Schilderung das "dominante" Mädchen sehr Leid - da zeigt sich so viel Verzweiflung und Unsicherheit.

    Und vermutlich sehen fast alle das Unangenehme im verhalten dieses Kindes und nicht seine Not.

    Als "Mobbing" sehe ich das auch nicht an.

    Was ich nicht verstehe: Auch wenn es so ist, dass Kinder Notenvergleiche fordern, heißt da sdoch lange nicht, dass ich als Pädagogin das auch so machen muss. Wenn die Kinder etwas fordern würden, was ich als

    Lehrerin unsinnig oder für einige / alle Kinder sogar als schädlich ansehen würde, würde ich das so sagen und einfach nicht machen.

    claraluna ,

    die Lehrer an eurer Grundschule kommen mir auch vor wie Flachpfeifen, nach dem, was du schreibst. Das klingt wirklich einfach nur ätzend. "Die Kinder wollen das so ..." - von Pädagoginnen würde ich erwarten, dass sie nicht das tun, was "die Kinder wollen", sonderndas, was pädagogisch sinnvoll ist. Und da wäre das Wichtigste: Die Kinder vor Beschämung zu schützen. Und dass sich die Kinder, die eben keine gute Note haben, vermutlich beschämt fühlen, wenn ihre "schlechte" Note laut gesagt wird, die 1er Kandidaten jubeln und anscheinend nicht mal die Lehrerin darüber nachdenkt, wie es ihnen gerade geht, ist total daneben.

    Grundschullehrerinnen mit Lehrauftrag - sind das denn ausgebildete Grudnschullehrerinnen? Oder eher Quereinsteigerinnen?

    Dass die Kinder jeden Tag ihre mündliche Note gesagt bekommen, klingt auch seltsam, da muss doch jeden tag total viel Zeit mit verplempert werden .... Ich kenne das weder von der Grundschule meiner Kinder noch von denen meiner Nichten und Neffen, der Nachbarskindern, der Kinder von Freundinnen ...

    Ich habe dich überhaupt nicht für eine Eislaufmutti gehalten nach deinen Posts und auch nicht darüber nachgedacht, welche Noten deine Tochter hat.

    In eurer Situation - das Verhalten der Lehrer lässt sich offensichtlich nicht ändern - kann man ja gar nichts anderes tun, als dieses Verhalten und die Noten dem Kind gegenüber zu relativieren und es zu stärken, dass es zumindest weiß: Mama sieht das anders als die Lehrerin; und weder jetzt noch später wird etwas Schlimmes passieren, nur weil ich "schlechte Noten" in der Grundschule habe. Ich werde trotzdem ein gutes Leben haben, einen interessanten Beruf ergreifen können, schöne Dinge erleben können. Es sind einfach nur Schulnoten.