Beiträge von Hagendeel

    Ich erinnere mich, dass in der Kleinkindzeit mener Kinder viele mit dem 2. oder 3. Kind schwangeren Mütter teilweise echt hysterisch wurden, wenn am Kindergarten das Schild "Wir haben Fälle von Windpocken in der ... Gruppe" hing. und viel Angst hatten. Und dann gleich mit dem älteren Kind wieder nach Hause abgedüst sind. Obwohl man sich ja irgendwie überall mit Windpocken anstecken kann, auch im Bus oder so. Diese Hysterie wärevielleicht so nicht aufgetreten, wenn die entsprechenden Mütter als Teenies gene Windpocken geimpft geworden wären. Muss man wahrscheinlich entscheiden, womit man besser leben kann.

    Klar zahlen hier alle korrekt ihre Steuern. Würde ich immer von ausgehen.

    Und klar ist es schlimm, wenn Millionäre Steuern hinterziehen.

    Trotzdem ist Steruerbetrug nach meinen Kenntnissen in Deutschland nicht nur auf "Reiche" beschränkt.

    Oder Schwarzarbeit ... gerade Putzkräfte usw. arbeiten oft schwarz. Und Putzkräfte arbeiten nicht nur für "Reiche".

    Klar weiß ich auch, dass Reiche mehr Geld hinterziehen als Personen aus dem unteren Mittelstand.

    ich würde keinen Millionär dafür bewundern, dass er Geld für Notre Dame oder was/wen auch immer spendet.

    Aber auch nicht dafür kritisieren ... ist doch besser, als wenn er das Geld für sich behält.

    Ich hab eher ein Problem mit der Haltung "Skandal, dass für ein totes Gebäude und nicht für Menschen gespendet wird".

    Natürlich soll für Arme gespendet werden. Aber für Sachen doch auch. Ich finds auch total gut, wenn für Tiere gespendet wird und Tausende von Dollar für die Rettung eines Wals ausgegeben werden, der ohne Hilfe nicht zurück ins Meer findet - auch wenn man da die Frage stellen könnte, ob dieses Geld nicht lieber für Menschen ausgegeben werden sollte, die in äußerster Armut leben. Nein, finde ich nicht, ich finde es o.k., den Wal zu retten. Weil ich auch denke: Man kann ja das eine tun und das andere nicht lassen.

    Ich selbst hab nichts geerbt, habe kein eigenes Haus oder so und verdiene hier das ganze Geld selbst. Trotzdem habe auch ich - auch wenn ich keine Millionärin bin - regelmäßig Geld über, das ich für Luxusgüter (also Dinge, die ich nicht unbedingt zum Leben benötige) ausgebe. Und eigentlich alle, die ich kenne, tun das so. Ich habe deshalb Schwierigkeiten, mich über "die bösen Reichen" aufzuregen, ohne dabei auch mich selbst zu sehen.

    Ist es richtig, Geld für unser Vergnügen auszugeben, wenn wir es dafür verwenden können, um Menschen zu helfen, die in äußerster Armut leben? Eigentlich doch nicht, oder? Trotzdem machen das irgendwie alle so,

    Die Raben doch vermutlich auch. Der Sportverein, der Musikunterricht fürs Kind, mal ein Buch, mal einen Comic, Nachhilfeunterricht, Konfirmations- oder Einschulungsfeiern, mal was für mich, Bücher z.B., oder einen schönen weichen Pullover, Fahrkarten, Reisen ...ich selbst mache das auch und genieße es sehr, das hin und wieder mal tun zu können, und gönne es auch jedem anderen. Da den persönlichen Weg zu finden, mit dem man selbst klar kommt, ist gar nicht so einfach, finde ich.

    Meine Tochter war ja lange im Krankenhaus. und ich fand es o.k., auch da geld für sie auszugeben, ihr Sachen zu besorgen, über die sie sich gefreut hat, und auch mr Sachen zu besorgen, die mir den Krankenhausalltag erleichtert haben. Auch wenn wir den Kram nicht wirklich "gebraucht" habenund dort auch sehr gut versorgt wurden mit allem Nötigen.

    Auch Notre Dame gehört zu einer Art "Vergnügen". Ich kann mich irgendwie nicht darüber aufregen, dass für dieses Gebäude gespendet wird - anstatt dieses Geld Menschen, die in äußerster Armut leben, zu spenden - wenn ich selbst auch immer wieder Geld für meine Vergnügungen ausgebe, anstatt für Menschen, die in äußerster Armut leben.

    Und ich hatte vor 20 Jahren die Gelegenheit, Notre Dame zu besichtigen udn dort ein Konzert zu hören; das war schon etwas ganz Besonderes für mich, eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte. Die Rosetten fenster, die ganze gotische Anlage. Die Verbindung, dich ich dort zu Menchen aus der Zeit des Mittelalters gespürt habe. Und um ein Haar wäre die ganze Kirche zusammengekracht (wenn das dach noch 15 min länger gebrannt hätte). Von daher bin ich auch dankbar dafür, dass Leute Geld spenden, mit denen die Kirche repariert werden kann.

    Aber "wir" haben ja auch "viel" Geld, das wir eigentlich nicht brauchen - und für Bioessen, teure Autos, Urlaube, Flugreisen, Restaurantbesuche usw. raushauen.

    ich fidne es völlig o.k., zu kritisieren, dass Millionäre mehr Geld haben als sie brauchen - aber "wir" haben das ja irgendwie auch, und spenden dass nicht alles den Armen.

    Ich finds auch gut, dass für Notre Dame gespendet wird.

    Diejenigen, die kritisieren, dass das Geld besser für Hungernde augegeben werden sollte:

    Wie viel spendet Ihr so für Hungende?

    Und ich finde auch: Egal ob Millionärin oder Angehörige der unteren Mittelschicht - so würde ich mich einordnen, Mann, Sohn und ich, Einkommen 2000 Euro monatlich, Miete kostet 900 Euro, keine Vermögenswerte oder Erbe vorhanden; auch wir kaufen Dinge, die wir nicht unbedingt brauchen, die Luxus sind, auch wir fahren in den Urlaub (auch wenns nach Brandenburg ist und nicht ins Ausland). Wir spenden monatlich ca. 50 Euro, Aber an sich ist unser Verhalten ein Skandal: anstatt alles Geld, das wir übrighaben, Armen zu spenden, benutzen wir es für uns. Von daher kann ich mich über die Millionäre, die für Notre Dame spenden, nicht so wirklich aufregen

    Es ist doch toll, dass sie das tun und ihr Geld nicht für sich selbst behalten.

    Wir besitzen kein Smartphone, also:

    Fragt ihr Passanten nach dem Weg?

    Ja.

    Fragt ihr in Bus und Bahn nach dem richtigen Bahnhof?

    Muss ich nie nachfragen - entnehme ich dem Fahrplan/den Haltestellenlisten, die an der Bushaltestelle aushängen.

    Fragt ihr nach der Uhrzeit?

    Ja, kommt vor.

    Benutzt ihr Lexika in Buchform?

    Auf jeden Fall. Sehr gerne und oft.

    Telefoniert ihr privat, mehr als zu sagen, dass ihr gleich da seid oder das Brot vergessen habt... Also führt ihr privat so richtige Telefonate?

    ja, ich telefoniere regelmäßig.

    Ich hab einen Sohn - habe auch viele "alternative" Eltern kennen gelernt, die ihre kleinen Söhne z.B. nicht gegen Röten impfen ließen, weil "bei einem Jungen macht das ja nichts" - dass ein an Röteln erkrankter Junge oder Mann Schwangere anstecken kann, die keinen Impfschutz haben, und das Ungeborene davon behindert zur Welt kommen kann - war ihnen egal. Insofern finde ich Impfverweigerung irgendwie ... seltsam. Allerdings finde ich auch, das viele Erwachsene nicht geimpft sind, das Problem betrifft nicht nur Kinder.

    Masern - meine Tochter war ja letztes Jahr sehr krank, Immunsystem völlig am Boden, sie dufte dann nur - wenn überhaupt mal - gesunde, geimpfte Kinder zu Besuch haben. Für die kranken Kinder waren solche Ansteckungsrisiken hochgefährlich. Aber das konnte man gut kontrollieren.

    ich beobachte immer wieder, dass viele Erwachsene vor dem älteren Kind das Thema Eifersucht ansprechen: Also in Gegenwart des Kindes fragen "Und, ist er eifersüchtig?", oder dass Mütter das mit anderen Eltern besprechen, während das ältere Kind dabei ist. Man kann Eifersucht auch "herbeireden". ich würede es erstmal abwarten. ich kenne es auch so wie Huenchen69: Die Probleme fangen eigentlich erst dann an, wenn das Kleine mobil wird und anfängt, die mühsam aufgebauten Spielwelten der Großen zu zerstören.

    Aber vielleicht kommt deine Schwiegerfamilie ja genauso am besten mit der ja sicher sehr belastenden Situation (Hospiz) klar. Diese ganzen blöden Tipps dir gegenüber - ich würde die Technik versuchen, diese Tipps zum einen Ohr rein- und zum anderen wieder rauszulassen. Mit der Schwiegerfamilie braucht man ja eigentlich nicht befreundet sein.

    Ich glaube auch: Es gibt offenbar sehr unetrschiedliche soziale Orte, in denen unterschiedliche Dinge als "wettbewerbsfähig" gelten oder in denen es sogar keinen Wettbewerb gibt.

    Und - man muss ja nicht mitmachen beim Wettbewerb. In diesen Kleinkined-Müttergruppen fand ich es zum Beispiel recht einfach, da einfach nicht mitzukonkurrieren.

    In meinem sozialen Umfeld kann man durchaus erzählen,was alles nicht klappt (ist bei uns ne Menge ...), auch bei der Arbeit ... das scheint sehr unterschiedlich zu sein.

    Ich find auch: Perfektinismus und Überforderung kann es bei jedem Erziehungsstil geben.

    Viele Eltern, die ich in der Baby- Kleinkinderzeit meiner Kinder kennen gelernt habe, mussten/wollten dauernd erklären, dass ihr Kind aufgrund seines speziellen Naturells diese oder jene Verhaltensweise zeigt, die durch keinen Erziehungsstil zu beeinflussen wäre, und dass/warum sie tragen/Kinderwagen benutzen, stillen/nicht stillen, soundso lange stillen/abstillen, Hausfrau sind/berufstätig sind, impfen/nicht impfen, prophylaktisch glutenfreie Nahrung geben/das Kind alles essen lassen, Familienbett praktizieren/nicht praktizieren .... einige Mütter waren sogar sehr missionarisch drauf.

    Habt ihr das auch erlebt?

    Ich war davon oft überrascht, weil ich nach diesen ganzen Sachen in der Regel gar nicht gefragt hatte und es mir auch total egal war, ob z.B. eine andere Teilnehmerin aus der Babygruppe oder meine Nachbarin oder auch meine Schwägerin stillte oder nicht, oder ob ihr Kind von Natur aus dickköpfig war oder nicht, ob es willensstark oder hochsensibel oder was auch immer war. Die Babys kennenzulernen hat mir Spaß gemacht, bei meinen Nichten und neffen natürlich sowieso, auch bei Nachbarskindern oder den Kindern aus der Babygruppe - aber wie genau die Eltenr nun alles mit ihnen gemacht haben, war mir eigentlich ziemlich egal. Seltsamer- und ehrlich gesagt auch unangenehmerweise war es meinen Schwägerinnen z.B. gar nicht egal, ob ich stillte oder nicht oder wie mein Kind drauf war.

    Manchmal kam es mir so vor, als wären diese Themen so wichtig gewesen, weil viele einfach keine anderen Gesprächsthemen hatten. Fand ich auch schwierig - man lernt über die Kinder lauter Leute kennen, mit denen einen zunächst nichts anderes verbindet, als dass man gleichaltrige Kinder hat. dann redet man eben über dieses ganze Zeugs - impfen, schlafen, stillen, Verhaltensweisen von Babys ... und fängt möglicherweise an zu vergleichen, wer es "besser" macht. Oder man erträgt in der Phase des Mutterschaftsurlaubs die viele unverplante Zeit nicht und fängt an, sich quasi eine eigene Arbeistplatzbeschreibung zu erstellen, was man eben alles zu schaffen hat mit dem eigenen Kind. Stellt Forderungen an sich selbst wie im Job. Schade eigentlich.

    Dass ständig - unabhängig vom eigenen Erziehungsstil - darüber geklagt wurde, wie anstrengend die Kinder doch seien, habe ich auch so erlebt, und hatte schon fast ein schlechtes Gewissen, dass ich das als weniger dramatisch erlebt habe.

    Kinder dürfen für mich durschschnittlich sein, sie müssen nichts Besonderes sein, sie müssen nichts besonders gut können, sie müssen auch nicht ihr Potenzial ausschöpfen. Ich ebenso - ich darf eine durchschnittliche Mutter sein. So lange die Kinder nicht misshandelt oder vernachlässigt werden, sie Eltern als zuverlässige, zugewandte Ansprechpartner erleben, die sich zuverlässig um sie kümmern, ist doch alles gut. In Deutschland doch sowieso, keine Bomben fallen, sie dürfen zur Schule gehen ... das finde ich eigentlich schon ziemlich perfekt.

    Ich sehe es auch wie Trin.


    Es geht ja auch gar nicht darum, dass man dem Kind nicht helfen soll oder ihm keine Unterstützung geben soll. Klar soll man das tun. Aber wie soll das gehen, gegen den Willen des Kindes? Wenn Ihr das so schreibt, klappt das wirklich? Was macht es mit der Beziehung zum Kind? Und mit der Selbstständigkeit des Kindes?


    Und ich finde die Frage von Janos spannend: Bis wann ist mein Verhalten "Unterstützung", ab wann ist es "Druck"?

    Ich hab meinem Sohn z.B. auch in der Schule geholfen - wenn er wollte. Solche Situationen, in denen ich ihn quasi nötigen muss, etwas für die Schule zu tun, habe ich vermieden. Ich hab mir vorgestellt, dass das ohnehin nichts gebracht hätte.

    Für mich selbst habe ich in Bezug auf die Kinder keinen Druck gefühlt. Ich kann allerdings auch nicht mit Sicherheit sagen, dass ich genau weiß, in welchen Berufen mein Sohn unglücklich werden würde und in welchen nicht. Das weiß ich schlicht und einfach nicht. Glücklich werden in einem Beruf hängt ja oft auch von ganz anderen Faktoren ab: Ob die Kollegen nett sind, ein gutes Miteinander besteht, ein angenehmes Arbeitsklima. das kann ich ja sowieso nicht beeinflussen. Aber "beruflich glücklich" wird man doch am ehesten wenn das alles gegeben ist.


    Ich hab nochmal über den Thread "Deppenschule" nachgedacht. Mein Sohn hat auch nicht "mehr" geschafft als das. Aber er hat immer nette Mitschüler gehabt, nette Lehrer, eine familiäre Gesamtschule, er hatte nie Angst in der Schule oder wurde gemobbt oder ausgegrenzt. Und er hat dort gutes Sozialverhalten gelernt, in einer Schule mit sehr hohem Migrationsanteil unter den Schülern. Er ist jeden Morgen von sich aus aufgestanden und pünktlich dort erschienen. Hat Kumpels mit nach Hause gebracht, die auch jetzt noch anrufen, die zu ihm halten. Er hat gern gelernt und tut dies auch jetzt noch. Riesen-Erfolge, finde ich. Für mich o.k. Mehr als o.k.


    Meine eigene Schulgeschichte: Das kann man irgednwie schecht mit der der Kinder verglechen, finde ich. Sie machen eben ihren Weg. Sie haben auch das Recht, was falsch zu machen, das sehe ich auch so (hat gluabe ich auch Trin geschrieben). Lässt sich ja auch wieder korrigieren.

    Es ist ja auch völlig o.k., den Kindern in der Schule zu helfen, wenn es passt und für alle gut funktioniert. Sowas finde ich auch gut. ich hab hier auch Vokabeln abgehört, im Grundschulalter lesen geübt usw. - aber es war für mich nie "Druck" oder hat mich "getriggert". Ab da wirds glaube ich nicht mehr gut. Die Ausgangsfrage war ja eher, wie man vom "eigenen Druck" wegkommt, dass man denkt, dass man die Kinder auch unterstützen muss, wenn sie ständig auf den letzten Drücker ihre Aufgaben machen, oder gleich gar keine Lust dazu haben, und dann den eigenen Sonntag dafür draufgibt, das Kind abzufragen usw., dass einen als Elternteil das Lernverhalten des Kindes triggert.

    Ich könnte mir auch vorstellen, dass sich das vielleicht sogar bedingen kann (nicht muss): Dass das Kind den Druck der Eltern spürt, dass die Eltern sich wünschen, dass es sich anstrengt in der Schule, dort Erfolg hat, dass die Eltern sich mit den hausaufgaben der Kinder stressen, und dass genau das das Kind möglicherweise lähmt.

    Ich bin mir wirklich sicher: Ein Kind wird schon nicht auf die schiefe Bahn kommen, wenn es in der 5. Klasse oder wann auch immer schlechte Noten hat.

    Auf die "schiefe Bahn" - da stell ich mir drunter vor, dass es straffällig wird, obdachlos, was auch immer, Auch wenn ein kind handwerrklich nicht begabt ist - es gibt zig Bürojobs, Berufe im sozialen Sektor, so viele Möglichkeiten ... die Kinder werden schon was finden und auch zurecht kommen.

    Genmaicha - ich hätte da nicht so viel Angst, kenne aber auch mehrere Jugendliche, die trotz schlechter Zeugnisse und schlechter Noten eine Lehrstelle bekommen und ihren Weg gemacht hatten.

    Kennst du vielleicht auch solche Beispiele in deiner Umgebung, viellecht würde dir das helfen, den Druck für dich rauszunehmen? Oder leben in deiner Umgebung eher perfekte Schulkinder, 1er-Abiturienten usw.?das macht glaube ich viel aus.

    Die Jugendlichen , die ich vor Augen habe, waren/sind in ihren Ausbildungen motiviert, zuverlässig, anstrengungsbereit, pünktlich, höflich .... obwohl sie in der Schule stinkend faul waren.

    Mein Sohn ist allerdings immer total gerne zur Schule gegangen, war da auch fleißig und alles und hat trotzdem "nur" Hauptschulabschluss. Wir haben hier Verwandte/Bekannte, für die das ein Problem war/ist. Mein Bruder ist überzeugt, dass der Junge mehr geschafft hätte, wenn ich da mehr hinterher gewesen wäre, mehr mit ihm geübt hätte usw.


    @huenchen69: Stimmt, ich hatte nicht direkt dich gemeint. Freut mich, dass dein Junge für seine Ausbildung etwas tut - alles Gute für die Prüfungen.

    Und ich denk auch: Die Kinder werden schon durchkommen, ihrn Weg machen, auch ohne das wir uns ständig Druck machen deshalb.

    Was heißt es denn für euch, ein Kind "sehenden Auges ins Unglück rennen zu lassen"?

    Mein Großer hat ja "nur" Hauptschulabschluss, in unserem Umfeld - obwohl eher nicht-akademisch geprägt - hielten viele das für das Unglück schlechthin. Er hat auch da "nur" einen durchschnittlichen Notendurchschnitt.

    Jetzt macht er eine Super-Ausbildung (Logistik), hat in der Ausbildung richtig nette Jugendliche kennen gelernt, ihm macht die Ausbildung an sich auch Spaß.

    ich bin total froh, weil die familiensituation letztes Jahr schon schwer war und auch oft noch ist.

    Also, wenn das Kind nicht lernen mag - befürchtet Ihr, dass es den Hauotschulabschluss nicht packt oder so? Der ist aber eigentlich ziemlich einfach (kam uns jedenfalls so vor).

    Ich würde ältere Kinder/Jugendliche gegen ihren Willen glaube ich nicht antreiben und hätte auch keine Angst, wenn sie nicht lernen mögen.