Beiträge von Hagendeel

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    Hallo Pixxie!
    Dass alle Kinder aus der Kita geschlossen in die gleiche Schule überwechseln, kenne ich hier gar nicht - meine Kinder kannten jeweils nur wenige Kinder aus ihrer Kita an ihrer Grundschule, da wurde nochmal alles "neu gemischt". Etwas Neues lernen sie in der Schule auf jeden Fall kennen, auch sehr viele neue Kinder, auch wenn es die nächstliegende Schule ist.
    Für Grundschüler finde ich es o.k., wenn sie sich erstmal selbstständig in ihrem eigenen Stadtviertel bewegen können - über den Tellerrand hinausschauen kommt dann doch auf jeden Fall noch, wenn sie in der 5. Klasse und älter sind. Mein Sohn ist in der 5. Kl., nachdem er vier Schuljahre überwiegend in unserem Stadtviertel unterwegs war, wird er jetzt mutiger und besucht auch Kinder, die viel weiter entfernt wohnen - fährt also auch alleine Bus, Straßenbahn usw. Das hätte er als Erstklässler nicht gepackt oder gewollt. Aber nun findet er das richtig klasse.
    Hagendeel

    Hallo!
    Bei uns läuft alles prima, Kind geht sehr fröhlich 1x die Woche in eine Garten-AG und kommt nachmittags bestens gelaunt aus der Schule (bzw. dem Hort) wieder. Ist nochmal gewachsen (braucht leider wieder neue Hosen, Pullis und Schuhe, zum Glück haben wir noch einige gute Sachen vom älteren Bruder, nur Schuhe müssen wir kaufen), wirkt auf mich richtig "groß" (obwohl sie mein jüngstes Kind ist und durchschnittlich groß ist). In ihre Klasse geht seit diesem Schuljahr ein Mädchen mit Down-Syndrom (Inklusionskind), die ist letzte Woche mit zu uns gekommen, sie haben im Hof gespielt (normalerweise ist der Radius meiner Tochter recht groß, sie hatte dann aber selbst Lust, mit der neuen Mitschülerin im Hof zu bleiben, weil sie nicht Rad fährt und auch nicht so gut zu Fuß ist). Irgendwie kommt mir alles so unkompliziert vor ... kennt ihr sowas auch?
    Hagendeel

    Hallo!
    Bei uns läuft alles prima, Kind geht sehr fröhlich 1x die Woche in eine Garten-AG und kommt nachmittags bestens gelaunt aus der Schule (bzw. dem Hort) wieder. Ist nochmal gewachsen (braucht leider wieder neue Hosen, Pullis und Schuhe, zum Glück haben wir noch einige gute Sachen vom älteren Bruder, nur Schuhe müssen wir kaufen), wirkt auf mich richtig "groß" (obwohl sie mein jüngstes Kind ist und durchschittlich groß ist). In ihre Klasse geht seit diesem Schuljahr ein Mädchen mit Down-Syndrom (Inklusionskind), die ist letzte Woche mit zu uns gekommen, sie haben im Hof gespielt (normalerweise ist der Radius meiner Tochter recht groß, sie hatte dann aber selbst Lust, mit der neuen Mitschülerin im Hof zu bleiben, weil sie nicht Rad fährt und auch nicht so gut zu Fuß ist). Irgendwie kommt mir alles so unkompliziert vor ... kennt ihr sowas auch?
    Hagendeel

    Für mich ist die Nähe zur Wohnung das wichtigste Kriterium - Kind kann allein hingehen und muss nicht gebracht werden, Kind + Familie sind nicht durch langen Schulweg beeinträchtigt, Nachbarskinder gehen auch auf die Schule, d.h., Kind kann sich unkompliziert am Nachmittag mit den Mitschüler/innen verabreden und kann auch da allein hingehen ...
    alles andere steht und fällt sowieso mit der Klassenlehrerin, egal wie das Konzept der Schule ist. Und darauf hat man keinen Einfluss, welche Klassenlehrerin die Klasse des Kindes übernimmt.
    Unsere Kinder besuchen beide Schulen (Grundschule und Gesamtschule), bei denen unsere gesamten Verwandten und Freunde die Hände über dem Kopf zusammen geschlagen haben : zu viele Ausländer, keine schicke Ausstattung, keine Privatschulen ...
    Die Grundschule ist aber gut, die Lehrer geben sich sehr viel Mühe, es gibt Selbstbehauptungskurse, Streitschlichterprogramme usw. Und das Kind wächst in die Gesellschaft hinein, in der es nun einmal leben wird, die multikulturelle Gesellschaft. Ich bin total zufrieden - Schule kann schon toll sein.
    Hagendeel

    Wir wohnen neben keinem Spielplatz und haben auch keine eigenes Haus mit Garten, sondern einen Schrebergarten weiter weg ... Spielbesuch kann bei uns kommen, aber meine Kinder spielen (außer bei Gewitter) sowieso nie in der Wohnung, sondern eigentlich wirklich immer draußen, auch bei Regen und so. Sie sind aber auch schon 8 und 11. Es gibt Kinder, die das nicht mögen und gerne bei uns drin bleiben würden, aber meine Kinder gehen raus - dann schick ich die anderen hinterher. Von daher krieg ich von dem Kinderrummel kaum was mit und bin total froh darüber ... wenn ich hier jeden tag so viele Kinder hätte, würde ich auch Tage ohne Kinderbesuch einführen.


    Hagendeel

    Beiuns ht geholfen:


    Mitkochen lassen, Obst, gemüse mit Kindermesser schnippeln lassen, Tisch mitdecken lassen usw.


    Smacks würde ich nicht als Alternative geben, weil das Süßigkeiten sind. Aber gesundes Zeugs schon, Knäckebrot oder Obst. Probieren musste bei uns keiner, wer nicht essen mag, lässt es eben, wartet dann aber bis zur nächsten Mahlzeit, zwischendurch gibt's Wasser und eventuell Apfelstücke. Das hat bei unseren gut funktioniert - aber alle Kinder sind ja anders beim Essen ...


    Hagendeel

    Eure Schule klingt ja gut! Und deine Tochter scheint doch super zurecht zu kommen. Vorlesen beim Essen fände ich auch nicht so passend, wird an der Schule meiner Tochter nicht gemacht. da sollen sich die Inder aufs essen konzentrieren - das klappt mal mehr, mal weniger. Drei Nüsse für Aschenbrödel finde ich bei so kleine Kindern auch heftig ... mein einer Neffe, da hat die Lehrerin in de 3. Kl (!) beim Frühstück den Grüffelo vorgelesen, den er noch nicht kannte, er hat geweint. Aber toll, dass deine Tochter sich traut zu sagen, wenn sie einen Film nicht sehen mag!


    Bei uns wäre Montessori oder Waldorf oder was auch immer an alternative Konzepten zu weit weg, sie muss halt alleine zur Schule hingehen können. Also ist sie auf der normalen Grundschule um die Ecke (die ich aber auch gut finde). Noten kriegt sie auch nicht - ich glaube, erst ab Klasse 3, 2. Halbjahr auf Wunsch, verpflichtend dann in der 4. Kl. 1. Halbjahr. Aber so frei wie bei euch ist das Konzept auf keinen Fall, die Kinder haben sich im letzten Schuljahr alle gemeinsam durch einen Fibellehrgang und ein Mathebuch geackert. Meine konnte da so ungefähr mitschwimmen, so wie ichs mitgekriegt habe, das ist für sie schon sehr gut. Einige Kinder lesen schon alleine dicke Bücher durch, so weit ist unsere Tochter auf keinen Fall, von sich aus liest sie nix.


    Hagendeel

    Hallo Fiawin!


    Ich find es auch schön, von dir zu lesen! Die Zeit ohne Internet fand ich toll, aber jetzt machts auch mal wieder Spaß, es zu haben. Viel im Internet habe ich sowieso nie gemacht.


    Wie geht's denn deiner Tochter - war sie es nicht, die in der 1. Klasse bei den Frühstücks-Vorlesegeschichten empfindsam reagiert hat, war das "Latte Igel", oder Märchen? Hat sie das beibehalten? Und ich möchte dich fragen, wie machst du das konkret, "ein Auge drauf zu haben, dass deine Tochter im Wissen nicht nach hinten wegfällt", wiederholst du mit ihr oder so? Macht ihr das zu festen Zeiten?


    Ich finde das alles kompliziert - da ich Vollzeit arbeite, geht Tochter in den Hort und macht dort Hausaufgaben, davon kriege ich nix mit. Die Materialien und Bücher bleiben auch dort. Inhaltlich was machen kann man ja auch ohne Material, lesen üben oder so, das machen wir z.B. immer 15 min nach dem Frühstück, auch jeden Tag, das wars dann aber auch schon - nahezu immer ist sie so "im Fluss" mit dem, was sie tut, damit, mit ihrem Bruder zu spielen, oder mit Besuch (gestern und vorgestern war die Tante der beiden da, sie haben die ganze Zeit so toll gespielt, dass ich nicht mit Leseübungen ankommen mochte, und abends war sie dann zu müde), oder sie malt ganz konzentriert, oder ist - wie auch jetzt wieder, trotz Nieselregen und kühler Temperatur stundenlang mit ihrem Bruder und anderen Kindern mit ihrem Fahrrad draußen unterwegs (wir haben einen Kleingarten in der Nähe, mein Mann ist gerade da, die Kinder kennen dort viele andere Kinder in der Gartenkolonie und können auch unbeaufsichtigt gut unterwegs sein), wenn sie nachher kommen, müssen sie was essen, irgendwann ist dann wieder Baden und Schlafengehen dran, der Bruder ist ja auch da und möchte mit mir erzählen oder spielen - und wieder ein Tag vorbei ohne nochmal Lesen.


    Ich selbst bin auch ambivalent - abschreckend fand ich in der Kleinkinderzeit auf dem Spielplatz die Elterngespräche, mein Kind kann schon ....,und jetzt auf dem Elternabend: mein Kind will immer freiwillig Aufgaben machen, ich muss immer Übungshefte zusätzlich kaufen, Kind rechnet in der 2. Klasse schon bis 100 000 usw. - ich freu mich eigentlich immer zu hören, wenn Kinder wissbegierig und fit sind (auch wenn es sich dabei nicht um mein Kind handelt), aber der Wettbewerb ist anscheinend irgendwie doch da. Wettbewerb lähmt mich. Aber mein Kind hemmen, indem ich zu wenig mit ihm übe, will ich auch nicht ...


    Hallo Heidschnuck, danke für dein Willkommen!


    Hagendeel

    Hallo!


    Ich würde auch gerne hier mitschreiben.


    Töchterchen ist auch in der 2. Klasse. Jeki gibt's hier nicht - dafür einen Schulgarten. Jede Schule scheint ja so ihren Schwerpunkt zu setzen.


    Kind geht's gut in ihrer Klasse. Sie hat Freundinnen, verabredet sich gerne, ist in der Gruppe munter dabei. Leistungsmäßig ist sie eher im unteren Drittel der Klasse. Sie gehört zu den wenigen deutschsprachigen Kindern in ihrer Klasse. Aber je länger ich darüber nachdenke, desto weniger entscheidend scheint mir das zu sein - sie selbstständig, fröhlich, gesund, nach der Schule kein bisschen müde, tobt dann noch lange draußen herum. Oft bin ich so ein bisschen im Zwiespalt, dass ich denke, ich kümmere mich zu wenig um ihre Schulsachen, dann wieder finde ich es genau richtig so ...


    Ich bin gespannt,von euren Erfahrungen mit euren Zweitkässlern zu lesen!


    Hagendeel