Beiträge von Trin

    Hallo,


    Ja, aber Nachtkerze lebt in Frankreich. In Frankreich gibt es die Impfpflicht.


    Es ist zwar schade, wenn die Kinder nicht mit zum Ausflug dürfen, aber so wird die Impfpflicht eben durchgesetzt.


    Das kann man gut oder schlecht finden, es ist aber einfach mal so!


    Na ja, offenbar gibt es eben keine wirklich Impfpflicht.


    Sondern nur eine "Du darfst nur zu schönen Ausflügen mit, wenn deine Eltern dich haben impfen lassen"-Pflicht. Ind ie Schule gehen dürfen sie ja (zumindest bisher)

    Wer sein Kind in einer Privatschule anmeldet oder damit lebt, daß es eben nicht mit zum Ausflug geht, muss es offenbar doch nicht impfen lassen.


    Und das finde ich gelinde gesagt schräg, unlogisch und unsinnig.


    Wer aus Überzeugung nicht impfen lässt, der wird damit leben, daß die Kinder eben nicht mit ins Kino gehen. Wem sein Kind egal ist, der wird nicht deswegen zum Arzt laufen.


    Bleiben also die Familien, die die Impfung tatsächlich nur verschusselt haben - und die ließen sich mMn auf anderem Wege erreichen als darüber, Kinder für die Schusseligkeit ihrer Eltern zu strafen.


    In Deutschland wäre so eine Regelung ein willkommenes Schlupfloch für die, die die Schulpflicht umgehen möchten (hätte ich mir ernsthaft auch vorstellen können, einfach die Impfung weglassen, vor deren Erkrankung ich die wenigste Angst habe... dann kann ich später immer noch entscheiden, ob mein Kind zur Schule will und es dann impfen lassen) . Kind ist nicht Stiko-geimpft, darf daher nicht in die Schule, also muss eine andere Lösung her, denn lernen soll es ja was = Homeschooling.

    Hallo,


    Ebura


    Im Ursprünglichen Post von Nachtkerze hieß es ganz klar, die Kinder "dürfen nicht an ausserschulischen Aktivitäten teilnehmen (Wandertage, Ausflüge, Judo, Schwimmen, geht alles nicht). Auch jeder Sportverein verlangt die Vorlage und zumindest Tetanus."


    Es geht also nicht um bestimmte ganz besonders risikobehaftete Aktionen (Wieso sollte bei Judo oder Schwimmen oder auf einem Ausflug (darunter verstehe ich Theaterbesuch, Museum...) das Tetanusrisiko höher sein als beim toben auf dem Schulhof?), sondern um eine reine Erziehungsmaßnahme.


    Und selbst wenn es eine "risikoreichere" Aktion wäre oder die Kinder zur Klassenfahrt für 2 Wochen irgendwo im Niemandsland sind, kann man immer noch schauen, ob es tatsächlich besondere Regelungen braucht.


    Aber selbst da sollten die Eltern mMn wenigstens innerhalb von 24 Stunden telefonisch zu erreichen sein.

    Alles andere wäre mir als Elternteil suspekt, das ging bei meinen Kindern selbst selbst bei Pfadfinderaktionen mitten im Wald.


    Ja, also den Impfstatus angeben halte ich auch für wichtig. Wenn im Kiga Masern ausbrechen, möchte ich das möglichst sofort wissen ;).. okay jetzt sind sie geimpft aber...


    Na ja, der Zettel, was in den Einrichtungen aufgetreten ist, muss immer rausgehängt werden, unabhängig vom Impfstatus der betreuten Kinder.


    Und wenn es beim gehäuften Auftritt einer Erkrankung um die Frage der Schließúng oder des Unterrichtsausschlusses geht, wird sowieso noch mal neu kontrolliert. Hier mussten in so einem Falle alle den Impfpass vorlegen. (Auslöser waren hier lustigerweise in beiden Fällen geimpfte Kinder, die dann XY kann es nicht sein, Kind ist ja geimpft" erst mal so richtig "streuen" konnten. Zum Glück hat es kaum ein/kein anderes Kind betroffen, so daß weitere Maßnahmen nicht nötig waren.


    Das finde ich sehr viel sinnvoller effektiver als eine "Datenspeicherung", zumal sich der Status ja inzwischen geändert haben kann.

    Hallo,

    Weil gefragt wurde, warum man ein ungeimpftes Kind von Ausflügen ausschließen würde, kann ich mal schreiben, weshalb ich das logisch fände.


    Ich persönlich würde ein nicht gegen Tetanus geimpftes Kind nur sehr ungern auf einen längeren Ausflug mitnehmen und auf eine (Urlaubs-)fahrt schon gar nicht


    Das hatten wir weiter vorne ja schon.


    Die Tetanusimpüfung hat Zeit, hier stand was von 24 Stunden, anderswo habe ich von 72 Stunden gelesen.


    In der Zeit sollte es auch auf einer Klassenfahrt möglich sein, ein Elternteil zu erreichen, um sich das OK für die Impfung geben zu lassen. Bei einer Klassenfahrt, wo so lange keiner anrufen kann, hätte ich sowieso Bedenken, denn wie bekommt mein Kind dann überhaupt medizinische Hilfe?


    Sollte kein Elternteil erreicht werden - was ich für unwahrscheinlich halte - entscheidet sowieso der Arzt.


    Auf einem Ausflug oder einem Wandertag ist es erst recht kein Problem, länger als 24 Stunden wandert man ja mit Schulkindern selten am Stück. Da reicht es locker, wenn die Eltern beim heimkommen über dsa weitere Vorgehen entscheiden.


    Ich halte einen Ausflug ins Museum jetzt ganz persönlich auch nicht für sehr viel riskanter als ein Spiel auf dem Pausenhof, zumindest nicht so relevant riskanter, als daß es einen Ausschluss rechtfertigen würde. Wir gehen regelmäßg mit den Kindern in den Wald - aber die wirklich blöden Wunden holen sie sich auf dem Schulhof.

    Hallo,

    Zitat

    Und wenn die Eltern nicht mehr arbeiten koennen, weil sie sich gegen das Impfen entscheiden, dann leidet das Kind nicht?


    Doch, dann leidet es doppelt. Weil es nicht mit zum Ausflug darf UND weil die Eltern Probleme haben, das arbeitstechnisch geregelt zu bekommen.


    Ich sag ja, die Kinder werden benutzt, um druck auf die Eltern auszuüben und das finde ich so richtig schlimm.


    Ob nun das ganze als staatliche Repression empfunden wird oder nicht, hängt wohl auch damit zusammen ob man sein Kind geimpft hat oder impfen wollte oder nicht, und aus welchen Gründen das geschah.


    Das sehe ich anders. Selbst wenn mein durchgeimpftes Kind auf den Schulausflug darf, sein teilgeimpfter Freund aber nicht, um damit Druck auf die Eltern auszuüben, fände ich das genau so gemein und unmenschlich.


    "Un-/teilgeimpfte Kinder dürfen generell nicht an staatliche Schulen gehen, aus sorge um die Ansteckung" fände ich problematisch, aber es hat wenigstens noch eine gewisse Logik ins sich und man kann behaupten, daß es einem tatsächlich um den Schutz der KINDER gehen würde. .

    Aber "Kinder dürfen tagtäglich in die Schule gehen, dort neben anderen sitzen und miteinander spielen, auf dem Schulhof hinfallen und sich das Knie aufschürfen, sich vom Banknachbarn anhusten lassen... nur von schönen Unternehmungen werden sie ausgeschlossen, um die Eltern für ihre Entscheidung damit zu bestrafen, daß sie sich um eine die Betreuung für diesen Tag kümmern müssen." ist einfach nur absurd.


    Mit "dran erinnern" hat das für mich absolut nichts zu tun. Ich frage mich, ob man das auch bei anderen Themen so hinnehmen würde, z.B. der oben erwähnten regelmäßigen Zahnkontrolle.


    Ausschluss von Kino und Zoobesuch, damit die Eltern dafür sorgen, daß da Kind alle halbe Jahre zur Zahnkontrolle geht?

    Wäre das genau so logisch und fair? Denn es ist ja nur eine nett gemeintee Erinnerung...?


    Warum kann das Kind eigentlich nicht wenigstens in die Nachbarklasse gehen? So wird das hier gemacht, wenn ein Kind aus irgend einem Grunde zu einer Veranstaltung nicht mitgehen kann.

    Hallo,


    Was die Us angeht - selbst bei der Einschulungsuntersuchung werden oft klare Zeichen von Misshandlung oder Vernachlässigung übersehen und die ist Pflicht. Ich glaube nicht daran, daß das bei anderen Untersuchungen unbedingt anders ist und daher eine Pflicht rechtfertigen würde.


    Und selbst wenn man etwas sieht/hört/mitbekommt... , ist es extrem schwer, etwas zu unternehmen um Hilfe für das Kind zu bekommen, das musste ich an anderer Stelle (Kinderbetreuung) schon mehrmals erleben.

    Hallo,

    Die Lehrer müssen doch gar nichts ueber die individuelle Impfentscheidung wissen, die liegt bei der Rektorin im Ordner mit den anderen Unterlagen der Kinder.


    Wie muss ich mir das dann rein praktisch vorstellen? Die Klasse 1 plant einen Ausflug ins Museum.


    Da der Impfstatus für das Mitkommen entscheidend ist, die Lehrerin den aber nicht kennt, MUSS sie ihn doch bei der Schulleitung erfragen? Wie will sie sonst die ungeimpften Kinder vom Ausflug ausschließen, wie es doch wohl offenbar Vorschrift ist?

    Oder kommt die Schulleitung auf die Lehrerin zu und sagt ihr: "Also schön, daß ihr einen Bildungsgang macht, da werden die Kinder sicher viel Spaß haben und eine Menge lernen... Aber der Max darf nicht mit auf euren Ausflug - den Grund dafür sage ich nicht."?


    Zitat

    Trin , es sind primär die Eltern, die leiden, wenn die Kinder von ausserschulischen Aktivitäten ausgeschlossen werden, da das naemlich auch Mittagessen und Mittagsbetreuung und Betreuung vor und nach der Schule betrifft. zT wird das Sportunterricht sein, wenn er nicht in der Schule stattfindet, was bei uns häufiger vorkommt. Und dann ein paar Ausflüge pro Jahr.


    Also dann kennen wir verschiedene Kinder. Hier sind die Kinder oft sehr traurig, daß sie nicht mit konnten, selbst wenn sie wirklich krank waren oder wenn es um Sachen geht, die regelmäßig stattfinden, so daß sie beim nächsten mal wieder dabei sind.


    Wie muss es dann einem Kind gehen, daß kerngesund ist und eigentlich mitgehen möchte? Es verpasst ja nicht nur den Ausflug an sich sondern auch wichtige Lerninhalte, auf die sich dann in der Regel über einen längeren Zeitraum hinweg immer wieder in verschiedenen Fächern Bezug genommen wird.


    Selbst wenn die Eltern auch oder sogar mehr leiden, ist es so, daß die Kinder benutzt werden, um ihnen Leid zuzufügen. Und das finde ich nicht in Ordnung, da finden wir wohl nicht zusammen.


    Und die Schule wird gleich mitbenutzt, sie miss es organisieren und sich dann auch noch darum kümmern, daß dem Kind kein Wissen verloren geht und es trotzdem wie alle anderen mitarbeiten kann, acuh wenn es vielleicht nicht mit im Geschichtsmuseum, auf dem Wald-Entdeckertag oder im Film war, über den dann im Unterricht gesprochen wird, ein Aufsatz geschrieben, Diskussionen geführt....


    Nur weil der Staat oder die Schulbehörde oder wer auch immer da willkürliche Ausschlüsse festlegt.

    Hallo,


    es baut also gezielt Druck über die Kinder auf; die sind zu dem Zeitpunkt ca. 12 Jahre alt, m.E. etwas früh, um pro und contra zu diesem Thema überblicken zu können;



    Das geht viel früher los.


    Zu einem meiner Kinder sagte der Schularzt bei der Einschulungsuntersuchung(!) "Und pass auf, daß die Mama mit dir zum Impfen geht, du willst schließlich ja nicht ganz schlimm krank werden!".


    Ich war echt stinkig und leider zu sprachlos, um etwas zu sagen. Hey, er konnte mit MIR gerne besprechen, was er besprechen will - ich war schließlich im Raum. Aber das Kind hat er nicht zu instrumentalisieren und schon gar nicht durch solche Sprüche - es ist nämlich nicht gesagt, daß sie ohne die Impfung die zu dem Zeitpunkt fehlte, tatsächlich "ganz schlimm krank" wird.


    Und in dem Alter kann ein Kind das noch gar nicht entscheiden und es ist auch nicht seine Verantwortung. Punkt.

    Wenn da etwas zu besprechen ist, dann unter den Erwachsenen.

    (Zum Glück hat sie den Spruch im ganzen Trubel um die Einschulungsuntersuchung - da gab es noch mehr seltsame Sachen... - gleich wieder vergessen. )

    Bäh, ist das alles kompliziert #hammer Vielleicht nötige ich den Bengel doch zum basteln :P


    Wie ist das denn in der Schulbetreuung, wenn wir uns mit mehreren Leuten zusammen tun würden und einen Gutschein für die Eisdiele holen würden, dürften die das annehmen?


    Hallo,


    Ich würde es mit der Leitung absprechen. Ich denke, wenn pro Erzieheirn nicht mehr als 10€ rauskommen, müsste da möglich sein bzw. in der Entscheidung der Leitung liegen. Dann ist es zwar keine Überraschung mehr, aber wenigstens kann ihnen keiner einen Vorwurf draus machen. .

    Hallo,


    Hier wäre 10 Euro als Gesamtsumme so als Richtwert eine Größe, über die die Leitung noch selber entscheiden kann, darüber hinaus eher nicht mehr. Nur werdet ihr ja sicher nicht die einzigen sein, die etwas schenken wollen...

    Hallo,


    Mit einem Geschenk im Werte von 10 Euro wäre ich vorsichtig. Damit bewegt man sich auf ganz dünnem Eis, wenn man das annimmt. Ich kenne die Regelungen anderswo nicht, aber hier darf man so etwas gar nicht annehmen, nur Geschenke mit ideellem Wert. Ablehnen ist aber auch unangenehm...


    Auch nicht als Abschiedsgeschenk, begründet wird es damit , man könne ja das Geschenk vorher versprochen haben, falls das Zeugnis ausfällt wie erwünscht. (Diese Regelung gilt auch für uns Erzieherinnen, dabei haben wir nicht mal Einfluss auf Noten, Bildungsempfehlung usw. )


    Bei uns ist die Grenze tatsächlich Null. Geringwertige Sachen (ein paar Euro) muss man von der Leitung genehmigen lassen, alles was darüber geht , sogar vom Träger, bis dahin darf ich es nicht aus der Originalverpackung nehmen, um es im Fall des Falles zurückgeben zu können. Bei Lehrerin ist das meines Wissens nach nicht weniger Streng.


    Also eher etwas Ideelles und einen netten Spruch dazu (Rot und Grünstift - man wünscht, daß in Zukunft alles im "grünen Bereich" ist und der Rotstift Pause machen kann o.ä.),

    Hallo,

    Es gibt Gruende. Nur findest du sie nicht richtig oder wichtig.


    Wie ich sie finde spielt keine Rolle.


    Meine Frage war ja nur, ob es Gründe sind, die sich tatsächlich medizinisch (tatsächlich den Ausflug betreffend) begründen lassen und das Kind oder andere auf dem Ausflug durch das Teilnahmeverbot vor irgend etwas schützen wollen - oder ob es wie vermutet eine reine "Erziehungsmaßnahme" des Staates für die Eltern ist.


    Und das ist mir inzwischen klar geworden, ihr habe es ja auch so bestätigt, daß darüber die Eltern über diese Maßnahme zum impfen lassen gezwungen werden sollen. Die Ausflüge sind vermutlich sehr bewusst, aber ohne direkten medizinischen Zusammenhang gewählte Maßnahmen, weil man darüber den meisten Druck aufbauen kann. Man könnte theoretisch auch sagen: Das Kind darf nicht am Lieblingsfach teilnehmen oder nicht neben dem besten Freund sitzen, weil das auch Druck aufbaut, aber vermutlich nicht ganz so wirkungsvoll.


    Richtig finde ich es nach wie vor nicht. Klar fände ich auch Strafgelder, Erzwingungshaft... nicht gut, nur würden sich diese Sanktionen wenigstens an die wenden, die tatsächlich eine Entscheidung treffen können und müssen, nicht an die unschuldigen Kinder.


    Wir möchten z.B. ja auch, daß alle Eltern mit ihren Kindern regelmäßig zum Zahnarzt zur Kontrolle zu gehen.

    Kinder mit nicht komplett ausgefülltem Zahnarztheft nicht mit zum Klassenwandertag in den Zoo oder im Ferienhort mit ins Kino zu nehmen wäre daher vermutlich auch recht wirkungsvoll und vor allem genau so logisch - aber Verständnis hätten dafür vermutlich trotzdem die wenigsten, obwohl es ja auch der Gesundheit des Kindes dienen soll.

    Hallo,


    Wenn dein Kind in Tränen aufgelöst vor dir steht weil es den Ausflug nicht mitmachen darf, dann wirst du entweder die vergessene Impfung nachholen oder eine Begründung einreichen, dass ihr mit dem Kia zusammen festgelegt habt, dass Impfen für dieses Kind nicht in Frage kommt.

    Ich verstehe dein Problem immer noch nicht.

    Meins? Problem habe ich keins.


    Ich hatte nur (anfangs) das Gefühl, daß Nachtkerze tatsächlich einen verständlichen medizinischen Sinn im Ausschluss von Veranstaltungen kennt, den wollte ich gerne wissen und verstehen. Bestätigt durch die Rückfrage, warum ich denn annähme, es wäre als Disziplinierungsmaßnahme für die Eltern gedacht.


    Aber offenbar gibt es keinen anderen Grund, auch du bestätigst ja auch meine Vermutung, daß lediglich dazu dient, Druck auf die Eltern auszuüben, in dem man das KIND ohne echten Grund ausschließt.

    Man könnte also auch beliebig sagen: "Es darf in der Schule an keinen Feiern teilnehmen", "Es darf an Dienstagen und Donnerstangen nur halbtags in die Schule gehen". oder "Wenn Zeugnisausgabe und Abschlussfest ist, muss es zu Hause bleiben" "Wenn die Hundeschule auf den Sportplatz kommt, muss es im Klassenzimmer sitzen bleiben"... - denn es geht im Grunde nur um die Druckwirkung.

    Hallo,


    Wenn das Ziel des Staates ist, dass möglichst viele Kinder geimpft werden, dann ist diese Regel nicht sinnlos.



    Genau das ist es ja, was ich schreibe.


    Das Verbot hat keine medizinische Relevanz, denn das Risiko andere anzustecken oder selbst angesteckt zu werden ist auf dem Ausflug nicht höher als an einem normalen Schultag. Aber die Kinder sind traurig, wenn sie deswegen nicht mitdürfen.

    Also ist es ist ein Druckmittel, daß über den Kummer der Kinder über den Ausschluss auf die Entscheidung der Eltern einwirken soll um damit eine "indirekte Impfpflicht" zu schaffen.


    Fair finde ich so etwas nicht.


    Die Versicherungsfrage finde ich ebenfalls unklar - wie will die Versicherung beweisen, daß sich ein Kind ausgerechnet (nicht) am Ausflugstag bei einem anderen Kind mit Keuchhusten oder Diphterie ... angesteckt hat, mit dem es auch sonst zusammen spielt oder im Klassenraum sitzt?

    Hallo,


    Warum kommt etwas gebasteltes nicht in Frage?


    Ich kenne inzwischen mehrere Schulen, wo die Kinder zum Abschluss eine Art Steckbrief ausfüllen, entweder eine Seite ganz frei gestaltet oder mit Vorgeben.Das bin ich, das war mein schönstes Erlebnis in der Grundschule /mit ihenen als Lehrerin, das war typisch für mich, das habe ich außer lesen schreiben und rechnen noch in der Schule glernt ...


    Dafür gestalten einige kreative Kinder eine Vorder- und Rückseite oder es werden Erinnerungsfortos aufgeklebt (kann man auch laminieren, damit es fester wird), gelocht und mit einer schönen Schnur verbunden.


    Kostenpunkt fast gar nichts und eine schöne Erinnerung, gegen die vermutlich niemand allergisch ist und die auch nicht unters die Anti-Bestechungs-Regelung fällt.


    Dazu etwas eine schöne Blume und etwas "Nervenfutter" und ev. eine Dankeskarte, auf die die Eltern auch etwas Nettes schreiben.

    Hallo,


    / edit: Das zweite Posting erst jetzt gelesen... ja, mir geht es tatsächlich ums Detail.... und zwar nicht um impfen oder nicht sondern tatsächlich um die von dir beschriebene beschriebene Praxis, ungeimpfte Kinder von Ausflügen und Wanderungen auszuschließen. weil ich gerne den Sinn dahinter verstehen würde, aber keinen finde. /


    In den USA konnte man das Impfen aus Religiösen, Medizinischen oder Ethischen Gründen verweigern. Das war kein größeres Thema. In anderen Staaten gelten nur medizinische Gründe. Ungeimpfte Kinder duerfen in die Schule, sind aber bei Krankheitsausbruch dann gesperrt. In Italien duerfen umgeimpfte Kinder nicht einmal die Schule besuchen.


    Du hattest aber geschrieben, daß sie in die Schule dürfen/müssen, aber nicht zu Ausflügen und anderen für die Kinder in der Regle ja doch recht schönen Unternehmungen. Und ich hatte dich schon so verstanden, als ob du das gut findest oder zumindest Verständnis dafür hast.


    Und da sehe ich aus den oben beschriebenen Gründen einfach keinen Sinn darin, außer dem Versuch, über diesen Weg die Eltern zu "disziplinieren", um für ihr Kind diese Blossstellung und den Ausschluss zu vermeiden.


    Sollte man aus medizinischen, ethischen oder sonstigen Gründen den Ausschluss des Kindes vermeiden und damit das Verbot umgehen können, wäre das ganze Verbot ja eine sinnlose Sache und könnte wegfallen.


    /edit: Aber von mir aus müssen wir das nicht weiter diskutieren. Bleiben wir dabei, es gibt keine für mich wirklich schlüssige Erklärung für das Ausflugs-Verbot und daher vermute ich weiterhin, es ist ein Druckmittel, daß auf die Eltern wirken soll. aber keine medizinische Relevanz hat. /

    Hallo,


    Warum nimmst du das an, Trin ? Die anderen Kinder und Familien wissen ueberhaupt nicht, was der Impfstatus ist.


    Was nehme ich an? Daß es ein reines Druckmittel ist? Weil es keinen Sinn ergibt, aber Kinder leiden lässt - was sicher manche Eltern dazu bewegt, sich zu beugen.


    Zu sagen: die ungeimpften Kinder dürfen nicht mit zum Ausflug - aber sie leiden nicht darunter, weil ja alle geimpft sind, ist irgendwie unlogisch. Wären so oder so tatsächlich alle geimpft (weil es z.B. eine Impfpflicht gäbe) , müsste man kein Verbot aussprechen, ja sogar die ständige Impfpasskontrolle wäre sinnlos.


    Angenommen ich würde nach Frankreich ziehen, die Klasse macht einen Ausflug, mein Kind darf tatsächlich wegen einer fehlenden Impfung nicht mit (Impfungen wurden bei diesem Kind aus gesundheitlichen Gründen in Absprache mit der KiÄ anders gehandhabt) . Bist du sicher, daß ihn das nicht traurig machen würde und er das Gefühl hätte, er wäre ausgeschlossen, würde etwas verpassen...? Wie würde das vor der Klasse begründet?


    Welchen Herdenschutz meinst du? Bei Tetenus gibt es keinen.


    Und bei anderen Sachen wie TBC ist es mMn extrem unwahrscheinlich, daß das Kind am Montag und Dienstag im Unterricht mit hoher Wahrscheinlichkeit keinen ansteckt oder sich selber nicht bei anderen ansteckt und daher zur Schule gehen darf - aber ausgerechnet am Mittwoch beim Ausflug oder Kinobesuch andere hochgradig gefährdet, oder selber gefährdet ist und zu hause bleiben muss - Donnerstag und Freitag in der Schule aber wiederum besteht kein relevantes Risiko.


    Warum ist das Risiko, andre ausgerechnet auf einem Ausflug anzustecken so viel höher als wenn man im geschlossenen Raum nebeneinander sitzt, so daß es einen Ausschluss des Kindes rechtfertigen würde. Das widerspricht allem, was ich bisher über Ansteckungsrisiken gelernt habe.

    elena "hier" ist Frankreich und war davor USA. Ich kenne es nicht anders, es wird in vielen Ländern so gehandhabt und ich finde es nicht schlimm.


    Für das ausgeschlossene Kind ist es aber unter Umständen so richtig schlimm... Alle erleben etwas, im Unterricht wird darauf Bezug genommen und das Kind ist ist allein auf Grund seines Impfstatusses sozial und auch lerntechnisch benachteiligt.


    Aber mit welcher Begründung außer "das ist eben so üblich"?

    Das Kind selber ist speziell in Bezug auf Tetanus kein Risikofaktor für andere, eine Verletzung kann es sich auf dem Schulhof genau so zuziehen usw. Eine andere impfbare Erkrankung kann es sich ebenfalls auch in der Schule, auf dem Pausenhof, beim gemeinsamen Erledigen von Hausaufgaben... aufschnappen und weiterverteilen. Ich halte es für wenig wahrscheinlich, daß sich das ausgerechnet mit dem Ausschluss von Wandertagen, Museumsbesuchen usw. vermeiden ließe.


    Der (fehlende oder nciht bekannte) Impfstatus rechtfertigt also nicht, warum es an Ausflügen nicht teilnehmen kann, am normalen Schulunterricht aber schon.

    Welchen Sinn hat der Ausschluss dann?


    Ich empfinde es als reines, sinnfreies Druckmittel, als "Disziplinierungsmaßnahme" unter der die Kinder zu leiden haben, damit die Eltern sich anpassen.

    Hallo,


    Seit wann ist das denn so? Davon habe ich wie gesagt bisher noch nie gehört und wir fahren eigentlich jedes Jahr zelten. Aber wie gesagt, unser letzter Schwedenurlaub ist schon eine Weile her.

    In Frankreich und Schottland hatten wir so etwas definitiv nicht und konnten trotzdem überall hin, wo wir wollten.


    Ich frage mich, wozu das gut sein soll - damit vertreibt man doch potentielle Gäste, wenn sie sich ohne irgend eine Spezialkarte nicht anmelden können?

    Ich meine als eine Art Bonussystem wäre es ja noch verständlich, dann könnte man sich entscheiden, ob man mitspielt oder nicht.


    Im Internet finde ich unter dem Namen auch nur, daß es eine Rabattkarte vom ADAC wäre. Aber wir sind gar nicht da drin... heißt das, wir könnten in Schweden auf denn meisten Zeltplätzen nicht mehr unterkommen`? Wichtig wäre das ja für die zukünftige Urlaubsplanung, wenn es tatsächlich so wäre, aber vorstellen kann ich mir das nicht wirklich, daß man sich als Zeltplatz bzw. Zeltplatz-Kette von Gästen eines einzigen Automobilclub abhängig macht. #weissnicht


    So, grad ein bissel herumgelesen - eine bestimmte Kette verlangt die Karte wohl tatsächlich, man kann sie auch vor Ort kaufen, Kosten allerdings 150 bzw. 160 Kronen. Aber es gibt eine Menge Zeltplätze, auf denen man sie nicht braucht.

    Wir würden in dem Falle dann vermutlich weiterfahren.

    Hallo,


    Was ist ein Camping Key?


    Unser letzter Schwedenurlaub ist leider schon 3 oder 4 Jahre her, damals brauchte man so etwas jedenfalls nicht, auch sonst ist mir das kein Begriff.

    Hallo,


    Mein erster Gedanke waren tatsächlich Wachstumschmerzen. dafür wäre mMn das nächtliche plötzliche auftreten typisch.

    Die gibt es auch in langanhaltend und stark, aber so richtig typisch ist es nicht.


    Vielleicht hat er sich irgendwo leicht gezerrt? Kinder können sich manchmal nicht mehr dran erinnern, wenn es beim lebhaften Spiel passiert ist.


    Ich würde es wohl mit Wärme (baden, massieren) oder Kühlen versuchen, je nach dem, was das Kind selber angenehmer findet. Und wenn es nicht besser wird, am Montag gleich zum KiA gehen. Bei deutlicher Verschlechterung ggf. auch schon morgen zum kinderärztlichen Bereitschaftsienst.