Beiträge von Trin

    Hallo,


    Manchmal ist es glaub ich gar nicht so einfach, die Mischung aus Gelassenheit und Schutz zu finden. In der Natur und im Garten unterwegs sein soll entspannt und schön sein und nicht zuerst Sorge auslösen. Andererseits will man natürlich sein Kind auch sicher wissen.


    Von daher ist es denke ich nicht schlecht, zumindest von den häufigsten Pflanzen einen Plan zu haben, auch um zu wissen, daß das Kind ggf. unbedenklich damit spielen kann.


    In meiner Kindheit wurden wir z.B. ganz eindringlich vor den super giftigen Vogelbeeren gewarnt, ich hatte als Kind immer das Gefühl, man müsse dem Baum nur zu nahe kommen und schon fällt man tot um. Um so größer mein Erstaunen später als Erwachsene, daß es sogar Vogelbeermarmelade gibt. Als ich dann später gelesen habe, daß sie nur leicht giftig sind und man schon für eine Magenverstimmung eine so große Menge essen muss, daß das bei dem bitteren Geschmack unwahrscheinlich ist, habe ich meine Kinder ohne allzu große Sorge damit spielen und basteln lassen. (ihnen natürlich trotzdem erklärt, daß sie sie roh nicht essen sollen)


    Wo ich extrem großen Respekt habe, sind Pilze. Ich weiß, es ist irrational, aber da ist meine Angst vor Verwechslungen so groß, daß ich gar nicht erst versuche, zu lernen, welche gut sind und welche nicht. Ich habe bei einem Gericht aus (von andren) selbst gesammelten Pilzen immer ganz leichte Bedenken, obwohl ich ihnen und ihren Kenntnissen eigentlich durchaus vertraue.. #schäm

    Hallo,


    Alle kenne ich auch nicht, aber ich denke, die meisten der häufiger vorkommenden schon. Es ist ja auch ein Unterschied, ob etwas leicht toxisch ist und man für eine deutliche Wirkung ein paar Handvoll Blätter oder Früchte zu sich nehmen müsste oder ob etwas sehr stark wirkt. Bei uns gehörte es zur Ausbildung, ist schon praktisch, wenn eine Erzieherin da einen Blick drauf hat.


    Wobei ich natürlich nicht sagen kann, wie viele und welche ich nicht kenne - denn wenn ich wüsste, daß ich sie nicht kenne, würde ich sie ja kennen.

    Ähm... OK, etwas verwirrend, glaub ich.


    Als die Kinder klein waren (groß genug, um alleine im Garten zu sein, zu klein, um es selber einzuschätzen) galt sowieso - gegessen oder sehr intensiv auseinander genommen wird nur, was wir freigegeben haben.

    Garantie ist da natürlich auch keine, Kinder sind nun mal Kinder. Aber alles kann man nun mal nicht vermeiden. Und z.B. meine Eltern zu bitten, schöne Pflanzen aus dem Garten zu reißen, nur weil Teile oder Früchte leicht toxisch sind, hätte ich auch übertrieben gefunden.

    Hallo,


    Ich wäre mit Vormittags vorsichtig. Vielleicht sind sie im Stress, wollen unter die Dusche, noch etwas vorbereiten... ? Ich gebe zu an Tagen mit großen Feiern habe ich meinen Ablaufplan im Kopf, den ich im Autopiloten durchfliege und da würden mich klingelnde Nachbarn eher aus dem Konzept bringen. So nett ich es fände, daß sie an mich gedacht haben - aber schnell abwimmeln ist Mist, wirklich Zeit hat man aber auch nicht...


    Ist der Geburtstag genau an dem Tag? Wenn nicht, dann würde ich lieber direkt am Geburtstag gratulieren. Ist es an dem Tag, würde ich vermutlich eher eine Karte in den Briefkasten stecken und am Tag drauf persönlich gratulieren.


    Zur Feier mit geladenen Gästen gehen würde ich auch nicht: Es gibt "offene" Feiern bei denen bekannt ist, daß kommen kann, wer mag, zu normalen Geburtstagen kommt hier auch wer will, auch wenn die Feier größer ist. Aber wenn explizit eingeladen wird, ist das etwas anderes.


    (Andersrum habe ich tatsächlich auch kein Problem, wenn Überaschungsgäste zur Feier kommen, meist freue ich mich sogar sehr darüber - bei den vielen Leuten werden sie auch noch satt.)

    Hallo,


    aber in keinem anderen Fach spielen körperliche Besonderheiten eine derart große Rolle.

    Wer nur 1,20 ist wird nie so weit springen wie jemand mit 1,85. jemand mit nur einem Arm wird kein ordentliches „Rad“ hinbekommen, egal wie sehr sich angestrengt wird. Da würde auch alle Nachhilfe der Welt nichts bringen.

    Ich halte das für ein Gerücht. Klar mag es Kinder mit Besonderheiten geben


    Mein Sohn hat Ashtma. Allein der Versuch, mitzurennen hat ihm letztens nach ca. 1/10 der Stecke einen Anfall verschafft.


    An seiner bisherigen Schule (weitestgehend ohne Noten und in den letzten beiden Jahren mit sehr individueller Benotung für Dinge die er leisten konnte) war das kein Problem. Sport war nicht sein Lieblingsfach, aber OK. Neue Schule ohne individuelle Regelung - mein Kind würde sich allein dadurch in diesem Jahr die Note und am Ende den Abischnitt versauen. Obwohl er den Sportlehrer mag und der nett ist (aber am Reglement nichts ändern kann) ist das Fach Sport kurz nach dem Schulstart dort doof.

    Wer kann es ihm verdenken, daß er sich um einen Notenbefreiung für Sport bemühen wird...


    Ich hatte kaum räumliches Sehen, was zur Schulzeit aber noch keiner wusste. Alle - mich eingeschlossen - dachten, ich wäre nur zu ungeschickt, zu lahmarschig, zu blöd... Ich sag nur Abspungbalten beim Weitsprung oder Sprungbrett beim Pferdsprung und vor allem "viel Spaß" bei schnellen Ballspielen. Ehe das Gehirn sortiert hat, wo der Ball ist, hast du ihn mit Schwung im Gesicht kleben. Ausdauerlauf konnte ich nicht, obwohl ich monatelang abends Runden um den Bock gerannt bin, bis selbst meine Mutter Sportlehrerin akzeptiert hat, daß ich nie ein Ausdauerläufer werde - und das obwohl ich beim Schwimmen gerne Langstrecke schwamm. Dafür habe ich dann wochenlang Ballwerfen im Garten geübt... (und bin trotzdem auf der schlechtesten aller Noten geblieben...) usw.


    Obwohl ich im Turnen und Gymnastik und auch bei Kraftsachen wirklich sehr gut war, zog das andere so weit runter, daß ich mich immer für "sowieso unsportlich" hielt.

    Ich denke, es gibt mehr Kinder dieser Art...


    Auch die von dir erwähnten Kinder, die sich zu wenig bewegen. Wie motivierend ist es, gleich in der zweiten Klasse auf dem Zeugnis zu sehen, daß du Sport nicht "kannst". Notenfreie individuelle Bewertungen könnten viel besser die persönliche Einstellung, Anstrengung... wiederspielten. Daß es geht habe ich ja über viele Jahre hinweg miterlebt.


    Aber das wäre Thema für einen eigenen Strang...

    Hallo,


    Ja, über leistungsbezogene Noten lässt sich ja sowieso diskutieren. Das ADS-Kind, das gelernt hat wie verrückt, wird trotzdem mit sehr großer Wahrscheinlichkeit dank Schusselfehlern deutlich schlechter abschneiden als eins, dem Mathe leicht fällt und das keine solchen Einschränkungen hat usw.


    Das extrem schüchterne Kind wird ein sicher gelerntes Gedicht längst nicht so souverän rüberbringen wie eins, dem so was liegt. Aber besser vielleicht als eins, daß fleißig war, dem aber das auswendig lernen extrem schwer fällt.


    Ich finde (bzw. habe erlebt), gute Schule kommt ganz wunderbar ohne aus... Aber das ist ein anderes Thema...


    Ich fürchte, auch ohne Noten könnte man Jungs gegen Mädchen ausspielen, wenn man in so einem Denken drin ist...

    Hallo,


    Ja, ich gucke mal was wie hier haben oder ob wir was tauschen können. Bin jetzt erst mal auf eine Luftmatratze und einen Schlafsack (Syntethik) umgezogen. Vielleicht mache ich demnächst hier "welche Bettdecke für mich" als Thread auf :-) Kriegt Ihr Eure Decken auch ohne elektischen Wäschetrockner in einer vernünftigen Zeit getrocknet?


    Ja, da haben wir Glück. Wir haben im (eigenen) Haus in der ersten Etage ein Geländer über das ich große Teile hänge und wo es ziemlich schnell trocken wird. Morgens gewaschen (ich fange oft erst später an mit arbeiten) ist es im Normalfall abends wieder zu benutzen.


    Außerdem haben wir keine besonders dicken Decken sondern welche, bei denen man im Winter einfach 2 zusammenknöpft - einzeln aufgehängt trocknen sie dann natürlich noch mal schneller.


    Häufig waschen hat hier auch schon einiges gebracht, wirklich einigermaßen Ruhe war bei meinem Kind aber tatsächlich erst mit den Encassings. Das kann ganz verschieden sein.


    (Der Schlafsack war frisch gewaschen...? Tagsüber dünne Decke/Laken drüber, falls das Fenster auf ist und Pollen reinfliegen können...?)

    Hallo,


    HIer ist Mutti einfach die Bezeichnug für das zumeist weibliche Eltenteil. Kleine Kinder sagen Mama, größere Mutti. Da ist nix ehrenrühriges dran. Genau so ist es bei Papa und Vati.


    Blöd wird es erst, wenn "Mutti" oder auch "Vati" zusätzlich bestimmte Erwartungen geknüpft sind, die Muttis räumen das Buffet ein, die Vatis stellen die Bänke auf, die Muttis packen die Preise ein, weil Frauen das prinzipiell hübscher hinbekommen, die Vatis bauen derweil die Bühne auf, weil sie immer stark sind. Dann ist aber nicht die Bezeichnung Mist, sondern die daran verknüpfte Erwartung. Denn die wäre auch dann Mist, wenn es Männer und Frauen, Mütter und Väter... geheißen hätte.

    Wie gesagt, ich rede von dem, was hier üblich ist.


    Und eine "gemischte " Truppe nur mit einer Bezeichnung anzusprechen ist doof, egal in welche Richtung, eine Gruppe aus 7 Vätern und einer Mutter als "die Vatis" anzusprechen, ist ja genau so Blödsinn.


    Sport - ich kannte vor einer ganzen Weile auch eine Lehrerin, bei der die Jungs bei gemeinsamen Abwerf-Ballspielen nur die linke Hand benutzen durften, bei andren Sachen hatten sie grundsätzlich einen versuch mehr als die Jungs und überhaupt bekamen die Mädchen immerzu gesagt, wie viel toller und besser sie wären. Die Lehrerin sah sich als bekennende Feministin, das sie so genau das Gegenteil erreichte und die Mädchen in deren eigenen Augen und in denen der Jungs sogar schwächte (warum sonst sollten sie solche Vergünstigungen brauchen?) , konnte sie irgendwie nicht sehen...


    Ich selber fand es allerdings in den oberen Klassen furchbar, gegen die Jungs Abwerfspiele spielen zu müssen, auch in gemischten Mannschaften. Klar gibt es auch Mädchen die straff werfen, aber es waren nun mal vorrangig die Jungs. Und ob das "gegeben" oder durch Ermutigung und vermehrte Übung so war, war mir persönlich in dem Moment, wo man den Ball voll ins Gesicht bekam, recht egal... #angst

    Hallo,


    Federbetten/-kissen waren für mein Kind ganz schlimm. Da reichte es, wenn der Papa neben ihm im Familienbett sein geliebtes Federkissen unterm Kopf hatte, selbst frisch gewaschen (beim Kissen haben wir es mit waschen + Wäschetrockner probiert. . Und auch wenn ich wirklich sonst kein Kunstfaser-Fan bin, da würde ich wohl tatsächlich als allerestes einen Testlauf mit einer wachbaren Decke + Kissen versuchen, bis das Encassing da ist.

    Hallo,


    eine genaue Marke kann ich dir nicht nennen (ev. morgen für, wenn der Knabe aufgestanden ist). Aber ich kann dir nur raten, da wirklich genau hinzuschauen und dir ggf. eine Stoffprobe zeigen zu lassen (manche Sanitätshäuser haben so was, Apotheken ev. auch?


    Wir hatten zuerst von Bekannten welche, die sie ebenfalls über die KK bekommen hatten aber nicht mehr brauchten. Die waren furchtbar, ganz laut und raschelig, schwitzig ... einfach unangenehm.

    Die zweiten (wohl teurer, aber vom Lungenspezialisten als "genau DIE" angekreuzt und daher bezahlt) waren super, weich und kuschelig... klar nicht so luftdurchlässig wie es nur Matratze + Laken und Decke und Baumwollbezug sind, aber man hatte auch nicht mehr das Gefühl, in einer Schwitz-Pfütze aufzuwachen (er war da noch so klein, daß er mit mir im Bett schlief, daher hab ich eigene Erfahrungen damit) .


    Daß ihr auch die Matratze überziehen müsst, wurde euch vermutlich gesagt? Ich sags nur, denn manche haben nur Decke und Kissen bezogen und wundern sich, daß es nicht viel bringt...

    Hallo,


    Auf der Fortbildung waren sich alle einig, dass eine hohe Impfquote anzustreben ist. Auch dass nur ein Kombi-Impfstoff verfügbar ist, hielten alle für ein Problem der Akzeptanz bei den impfkritischen Kreisen, aber nicht für ein fachliche/medizinisches Problem, weil eben der Kombiimpfstoff ebenso gut verträglich wäre wie der Monoimpfstoff und eine "Über-"Impfung bei Mumps und Röteln keine Nachteile mit sich bringt.


    Ich sehe eben unter anderem ein rechtliches Problem.


    Wenn es so durchkommt heißt das: Es ist möglich, mit Erstellung EINER Pflicht durch "nicht vorhanden sein einer Einzellösung" weitere - gesetzlich nicht abgedeckte - "Pflichten" ohne jede gesellschaftliche und fachliche Debatte am Gesetz vorbeizuschleusen.


    Wenn das hier tatsächlich klappt, steht doch die Frage im Raum: in welchen Bereichen könnte es noch Anwendung finden? Im Bereich Datenschutz z.B.? Elternrechte? Mir würde da auf Anhieb einiges einfallen.

    Wie kann ich Politikern/Parteien/Regierungen... vertrauen, die solche Wege wählen (wollen)?

    Hallo,


    Ebura, für mich sind das verschiedene Themen.

    Einmal die Frage nach den Impfungen generell, ob die Fokussierung auf Kinder und päd. Personal sinnvoll ist und ob man die Steigerung um 2%(!) nicht auch anders hinbekommen hätte.


    Zum anderen aber auch die Frage, inwieweit man einer Politik vertrauen kann, die nach außen EINE Sache durchsetzt (Impfpflicht gegen eine Krankheit) , durch die Hintertüre aber ohne jede politische und medizinische Debatte noch 2 weitere draufpackt.


    Wie geht das weiter? Es ist Pflicht einen Ausweis zu haben. Aber normale Ausweise stellen wir nicht mehr her, sondern nur noch welche, auf denen auch hochsensible Dinge (Krankheiten, persönliche Dinge...) stehen, so daß jeder indirekt verpflichtet ist, auch das offen zu legen? Es ist Pflicht, das Kind zur Schule zu schicken, aber normale Schulen schaffen wir ab und jeder muss sein Kind ganztags weggeben, ob er will oder es braucht oder die Schule dafür qualitativ geeignet ist...


    Ja, mich stört dieses "Wir machen A zur Pflicht, A bekommt man aber nur Verbindung zu B und C, also haben wir am Gesetz vorbei auch B und C zur Pflicht gemacht - juhu!" massiv. Ich persönlich finde es verfassungswidrig.

    Hallo,


    Was genau ist denn eigentlich aus Eurer Sicht das Problem, wenn man statt Masern-mono-Impfung MMR impft?



    Zitat

    Ich find Kombiimpfstoffe praktisch. Mit einem Pieks hat man gleich mehrfachen Schutz. Gerade bei Kindern find ich das sehr nett


    Punkt eins: Ich sehe keinen gesundheitlichzen Gewinn darin, mich gegen eine Krankheit impfen zu lassen, die ich definitiv hatte (und auch ein ausreichende Titer vorhanden ist). Warum sollte ich es also tun (müssen)?


    Punkt 2 - wenn eine gesetzliche Impfpflicht kommt, kommt sie für die Masern.

    Aber ich habe eben gar keine Möglichkeit mich nur das impfen zu lassen, was dann gesetzlich Pflicht wäre. Es wird automatisch, ohne jegliche rechtliche Grundlage die Impfung gegen 2 weitere Krankheiten zur Pflicht gemacht, OHNE daß darüber debattiert, eine Risikoabwägung getroffen und ein Gesetzesbeschluss gefasst wurde.


    Einfach so hintenrum am geltenden Recht vorbei. Und wenn man seinen Job behalten will, hat man gar keine andere Möglichkeit, als sich dem zu beugen. Das finde ich gelinge gesagt ein absolutes Unding.


    Wenn man nicht bereit ist, einen Einzelimpfstoff berit zu stellen,. hätte man aus meine Sicht auch darüber diskutieren sollen, daß man für DREI Krankheiten eine Impfpflicht einführen will und zwar unabhängig vom Titerstand der Einkzelkomponenten. Nur wäre man damit vermutlich nicht so fluffig durchgekommen und ich bin mir sehr sicher, daß das denen sehr bewusst war.


    Die Individuelle Entscheidung ist doch davon unbetroffen, wer sein Kind oder sich dreifach impfen lassen möchte, kann das doch tun lassen. Wie ich weiter vorne schrieb, bei keinem hier habe ich gelesen, er/sie verlange die Abschaffung der Mehrfachimpfungen. Nur die zusätzliche, aus meiner Sicht nun mal völlig berechtige geforderte Möglichkeit, genau DAS impfen zu lassen, was voraussichtlich dann im Gesetz stehen wird.


    Wenn ich eine oder gar zwei der drei Krankheiten schon hatte oder gar nicht impfen lassen MUSS, finde ich das ausschließliche Vorhandenseins eines Dreifachimpfstoff nicht "nett", sondern übergriffig und betrügerisch und eine Untergrabung geltender Gesetze (die eben selbst beim Beschluss einer Masernimpfpflicht für Mumps und Röteln nach wie vor eine individuelle Entscheidung zulassen würden ein Recht, daß man aber eben nicht ausleben kann,).

    Hallo,


    Ich denke, da kann man wirklich nur gut auf sich und das Kind hören. Manchmal ging es mir sofort nach der Geburt super und blieb so - aber manchmal kam auch der Punkt, wo es mich noch mal so richtig umgerumst hat, weil ich mir zu viel zugetraut habe. Von einem auf den anderen Moment Unerklärliches Fieber, Schüttelfrost, Übelkeit, Stillschwierigkeiten ... da bin ich es dann doch erst noch mal langsamer angegangen.


    Kind 1 war ziemlich schnell überall dabei und hat sich nie dran gestört, Kind 2 hat gezeigt, daß es eine Weile die Abende ruhiger und zu Hause verbringen wollte. (später änderte sich das). Kind 3 war anfangs regelrecht "langweilig", weil es, egal wo wir waren im Grunde in den ersten Wochen fast nur stillte und schlief, Kind 4 schlief dagegen fast nie länger am Stück , egal wie lebhaft oder ruhig die Tage waren.


    Bei Kind 1 und teilweise 2 konnten wir uns noch sehr nach dem Baby richten, ab Kind 3 war es von Anfang an eine Mischung aus den verschiedenen Bedürfnissen, schließlich konnte ich das Kigakind nicht dort lassen, nur weil das Baby gerade schlafen wollte. Da musste es das dann im Tragetuch tun. Aber eigentlich fanden sie das so recht OK.

    Hallo,


    Ich hab zwar keine Zahlen, aber es soll ja wohl so sein, dass Masern in den letzten Jahren häufiger vorkommen. Wenige Prozent haben schwerwiegende Komplikationen durch die Infektion.

    Kleine Kinder in Gemeinschaftseinrichtungen sind besonders gefährdet.

    Nur 95% Durchimpfung würden eine Herdenimmunität bewirken und diese wären bisher nicht erreicht (hieß es auf der Fotbildung).


    Ich kenne 93% als Zahl. Und ich bin mir ziemlich sicher, daß man die fehlenden 2% auch auf anderem Wege hätte erreichen können. Nur hätte man "Wir haben dafür gesorgt, daß gut und vertrauen schaffend beraten wird und so die Impfrate erhöht " nicht auf seine politischen Fahne vor sich herschwenken können...


    Zitat

    Klar schützt die Mumps- und Rötelimpfung nicht vor Masern. Aber eben vor Mumps und Röteln. Find ich nicht ganz unpraktisch, wenn man sich dort aufhält, wo viele kleine "Virus-Mutterschiffe" rumwuseln, wie in Kitas ;-).


    Wenn man als Politiker das so sieht, dann sollte man mMn auch ehrlich sein per Gesetz die 3-fach-Impfung verpflichtend machen und nicht durch die Hintertür. Das dürfte nur nicht so einfach durchzukriegen sein.


    Es "nicht ganz unpraktisch 3fach zu impfen" kann man mMn auf persönlicher Ebene für sich oder sein Kind finden. Eine derartige "Erweiterung der Impfpflicht am Gesetz vorbei" finde ich ich dagegen fies.

    Hallo,


    Das würde gehen, wenn die Leute sich einig wären. Dann gäbe es sicher ganz schnell andere Regelungen oder wenigstens einen Einzelimpfstoff.


    Sie sind aber nicht einig. Die meisten werden denken "Was soll ich tun, ich will mich zwar eigentlich nicht derart verar...en lassen, aber auf meinen Job kann ich noch weniger verzichten. Also beiße ich in den Apfel, auch wenn er mir zu sauer ist".

    Und die, die auf ihrem Recht(!) bestehen, stehen dann schnell alleine da und werden zusätzlich zum Druck von oben noch von den Kollegen und Eltern angemacht. "Weil du dich so hast, muss ich für dich mitarbeiten", "Weil die sich so hat (und auf dem besteht, was eigentlich ihr gesetzliches RECHT ist), fehlt sie als Betreuung für unser Kind".


    Das wird dann noch gefördert (Teile und herrsche) . Das habe ich leider schon bei verschiedenen anderen Sachen so erlebt (man erinnere sich an die diversen Streiks usw..


    Und das ist genau das, womit gerechnet wird (wie ich das finde, schreibe ich lieber nicht). #hmpf

    Hallo,


    rheinländerin : glaub ich nicht. Wer seine Masern-Impfung nicht nachweisen kann und keinen Titer bestimmen lassen möchte (muss man vermutlich auf eigene Kosten machen lassen), der muss sich halt impfen lassen. Kaum jemand wird es sich leisten können, seinen Job zu kündigen, nur weil er eine Impfung verweigert.


    Und genau das ist das unglaublich fiese daran - hat man gegen Masern keinen Impfnachweis bzw, ausreichenden Titer MUSS man sich bzw, sein Kind gegen Dinge impfen lassen, die man ggf. schon hatte oder die - eigentlich - gar nicht Pflicht sind, einfach weil einem keine andere Möglichkeit gelassen wird.


    Ich finde, hier ward massiv das Persönlichkeitsrecht untergraben - denn besteht man auf sein RECHT, nämlich sich genau das impfen zu lassen, was verpflichtend ist und nicht mehr (davon, sich nach einer sinnvollen(!) Impfberatung selber entscheiden zu können, reden wir ja gar schon nicht mehr), hat man trotzdem keine Chance. Denn dann wäre man eben arbeitslos und auch im Beruf nicht mehr vermittelbar ...

    Hallo,


    Dafür wiederum müsste es eine sinnvolle Impfberatung-/aufklärung geben, denn sonst weiß man nicht, ob bestimmte Sachen mit der Impfung zusammenhängen können.


    Und gerade um diese Impfberatung mache ich mir Sorgen, denn vielerorts ist sie ja eh schon kaum vorhanden. Und wozu beraten (lassen), wenn man eh keine Entscheidung treffen darf?

    Hallo,


    d.h. wenn man sich mit dem Einzelimpfstoff impfen lässt, bekommt man bei eventuellen Impfschäden keine Entschädigung?

    Meines Wissens bekommt man eh kaum eine Entschädigung, egal bei welchem Impfstoff, weil Impfschäden selten als solche anerkannt werden.


    Wenn denn die Reaktion überhaupt irgendwo in den Akten auftaucht und somit überhaupt mit der Impfung in Verbindung oder in Statistiken aufgenommen werden kann (und nicht etwas von "zufällig(!) zeitgleicher allergischer Reaktion" drinsteht...) .

    Hallo,


    Ich habe inzwischen das Gefühl, daß man es (vor allem für Leute für die Leute, die es"von außen betrachten") auch als sächsischer Nicht-AFD-Wähler einfach nur falsch machen kann.


    Mal ist man nicht ausreichend entsetzt (immerhin kam das Ergebnis ja nicht überraschend, viele sind sogar froh, daß es nicht schlimmer ausfiel und "nicht überrascht" sein schließt ja "es sch... finden" nicht aus) ). mal ist man nicht genug auf "Verständnis-haben- und-miteinander-reden-Kurs", wenn man z.B. sagt: Ich habe nach etlichen Jahren nun einfach keinen Bock mehr auf Verständnis haben und "mitinander reden müssen", weil die Erfahrung gezeigt hat, daß es in Diskussionen mit den Leuten der anderen Seite selten darum geht, in Dialog zu kommen sondern fast ausschließlich darum. Parolen abkippen zu können. Nennt man dann doch mögliche Gründe z.B. von Leuten, die man kennt, heißt es wieder: "Man muss aufhören, Verständnis zu haben".


    Hat man eine Partei gewähöt, in der man sich wiederfindet ODER (davon kenne ich diesmal viele...) "taktisch gewählt" ist das falsch, weil man dann ja die Ideale der Partei, die man sonst gewählt hätte, verraten hat. Dann haben Leute "Wut" auf diese Wähler. Hat man gewählt, was man inhaltlich am ehesten vertreten kann, hat man aber auch falsch gehandelt, weil man ja in "solchen Zeiten" Solidarität zeigen und auch mal das kleiner Übel nehmen muss, damit nicht das ganz große den Sieg erringt. Dann - genau, gibt es Leute, die wütend sind auf diese Wähler, die nicht wenigstens ... usw. .


    Kenn man ein paar Leute und weiß (und sagt), woran es bei DENEN vermutlich lag, bekommt man gesagt: "Also glaubt mal jetzt nicht, daß das bei allen der Grund wäre so zu wälen" (als ob man nicht in der Lage wäre, da durchaus verschiedene Gründe erkennen zu können) .


    Und so weiter. Finde das echt ziemlich frustrierend und ich kenne viele, bei denen genau das eher eine "Dann isses mir eben komplett egal"-Stimmung hervorruft, statt den Wunsch, sich tatsächlich noch mehr zu engagieren. Weil es am Ende ja doch "falsch" ist....

    Das kann es ja irgenwie auch nicht sein.

    Ich jedenfalls bin froh über jeden der NICHT braun-blau unter welchem Label oder Personennamen auch immer es daher kam (da gab´s je einige) gewählt hat und bin nicht wütend, nur weil es eine andere Partei/Person war, als ich gewählt hätte...


    edit:

    Anderes Thema.. Die scheinbar einfacherer Lösung-....


    Das erlebt doch fast jeder im Umfeld und auch hier ist es immer mal wieder Thema. Gerade im Bildungsbereich. wenn es Unterrichtsformen oder Lehrmethoden gibt, die vielleicht gar nicht schlecht, aber (noch) nicht gut umgesetzt wird, dann wird erstaunlich schnell nach der Rückkehr zum alten System gerufen... und selten nach dem, was wirklich wichtig und sinnvoll wäre - die Schaffung von Bedingungen, die eine GUTE Umsetzung möglich machen (genug Leute, kleine Klassen, entsprechende Qualifizierung, ausreichende finanzielle Mittel, Ausstattung...)


    Die Begründung ist dann auch oft, daß es ja mit der Umgestaltung der Bedingungen nicht so schnell gehen würde, daß das eigene Kind davon nichts mehr hätte, wenn man sich DAFÜR stark macht und daß es daher doch einfacher wäre, zum alten zurückzukehren (von dem man sich aber ja in der Regel ja nicht ohne Grund zu lösen versucht...) .


    Die "einfache Lösung" in dieser Form scheint also leider generell sehr verlockend zu sein...

    Hallo,


    Na ja, wenn ich mich z.B. mit Leuten mit Kindern unterhalte, die im Gespräch eigentlich eine relativ vernünftige Sicht auf eine moderne Bildung vertreten und sich da ganz viel Veränderung wünschen und dann offen für eine Partei stehen, deren Bildungspolitik so ziemlich die grottigste und rückständigste ist, dann frage ich mich tatsächlich, wie man das zusammenbekomt.


    Zu glauben, daß man als Familie mit Kindern, als Eltern, denen eigentlich eine moderne Schulgestaltung wichtig scheint nun ausgerechnet die Thematik Bildung und Schule als "kleines und daher gut wählbares Übel" zu sehen würde mir schwer fallen, bleibt also nur die Vermutung "nicht wissen... "