Beiträge von Trin

    Hallo,


    Daher bin ich entspannt mit Erwartungen und rate jedem, sich zu melden, wenn etwas unklar ist und mal zu horchen. Freundlich und enstpannt.


    Ja, und so lernt man mit der Zeit auch, die Familien besser einzuschätzen, die einen, die gerne mehr und detailliertere Rückmeldung möchten und brauchen und die anderen, denen reicht, was ihr (Schul)Kind zu Hause erzählt. Und "freundlich und entspannt" kann man solche Rückmeldungen normalerweise auch gut annehmen und dann eher geben, was gebraucht wird.


    Wie gesagt, das gilt natürlich nur bei kleineren Sachen, größere Sachen sollten immer gemeldet werden und im Idealfalle persönlich/telefonisch und nicht per Zettel. Aber Fehler wie Fehleinschätzungen oder "jeder denkt,d er andere habe es eingeschrieben" oder schlicht auch mal im Trubel des Tages vergessen, können nun mal auch dann passieren. Auch da hilft wie schon mehrfach vorgeschlagen, freundlich ansprechen.

    Mein Kind durfte sich das Pflaster selber aufs Kinn kleben, weil das die Lehrkraft ja nicht machen darf.

    Das ist doch verrückt - also, dass die Lehrkraft da dem Kind nicht mit solch einfachen Dingen helfen darf. Irgendwie sollte man gesetzlich erlauben (in Deutschland muss sowas ja immer per Gesetz geregelt sein), dass Lehrkraft alles Materialien im erste Hilfe Kasten ohne Zusatzausbildung benutzen duerfen.


    Hallo,


    Natürlich ist es verrückt. Ich muss einen Verbandskasten dabei haben,m in dem sind natürlich auch Pflaster, aber aufkleben darf ich sie eigentlich nicht. Ich dürfte einen Verband machen, bei dem kein Pflaster mit der Haut in Berührung kommt, aber das ist bei einer kleinen schramme dann doch etwas überdimensioniert.


    Übrigens haben wir alle gültige Ersthelferausbildung und zumindest bei uns muss man die alle 2 Jahre auffrischen. Aber beim Pflaster geht es nicht darum, daß man da falsch kleben könnte sondern um eventuelle allergische Reaktionen.


    Daß es nicht sinnvoll ist und daß meist dann doch nach "gesundem Menschenverstand" gehandelt wird (oder eben das Kind gebeten wird, es selber aufzukleben) ist die eine Sache. Aber die gesetzliche, nach der im Falle des Falles dann abgerechnet wird, wie gesagt eine andere. Und da denken immer wieder so manche ganz schnell nur noch an sich/ihr Kind und was da rauszuholen wäre und nicht an die Erzieherin, die nur helfen wollte und darum mehr gemacht hat, als sie eigentlich darf.


    CaRoSo , das war mein Eindruck durch deine Reaktionen auf meine Postings in verschiedene aktuellen Strängen. Wenn er nicht stimmt, dann freut mich das um so mehr und ich bin froh, es angesprochen zu haben, statt dieses Gefühl weiter mit mir herumzutragen und vielleicht sauer zu sein.

    Hallo,


    Wollte fragen, ist es ok, wenn ich mich mit einer Frage dranhänge? Es geht um die Strickliesel und das Händeschütteln. :)


    Handarbeiten und andere Dinge (Schleifen binden) können sich viele LH-Kinder gut abgucken, wenn man sich nicht neben sie setzt sondern gegenüber. Dann machen sie die Bewegungen "spiegelgleich" nach. Also nicht "Rechte Hand nach links bewegen - also du natürlich deine linke nach links... " oder "Faden mit der linken Hand nach Vorne" sondern "Die Hand mit dem Faden zur Wandseite bewegen" oder "Den Faden zu dir hin/von dir weg... " o.ä.


    So mache ich es auf Arbeit meistens und ich kenne auch LH-Eltern, die ihren RH-Kindern so die Grundtechniken des Lebens vermitteln. Es mag anfangs ungewohnt scheinen, aber da die Kinder damit groß werden, ist das oft kein Problem.


    Die Alternative wäre, einfache Sachen selber linkshändig vorzuführen, aber das kann bei sensiblen Kindern zu Verwirrung führen. (Wieso macht Mama das jetzt mit DER Hand, sonst macht sie es doch immer mit der anderen? Muss ich jetzt auch lieber die andere nehmen...?) Anderen wiederum ist das völlig Schnuppe, Hauptsache, sie können es sich überhaupt irgendwie abgucken.

    Hallo,


    Trin : Das ist doch klar, dass das die Zusatzarbeit nicht wirklich reduziert, wenn Du Dir die Anreden angewöhnst ... (Sorry, musste raus)


    Ich glaube, wir sind hier gar nicht so weit voneinander entfernt.

    ? Was meinst du?


    Ich schreibe täglich eine Menge Hefteinträge und da ist es schon ein Unterschied ob ich schreibe: "HA bitte beenden" oder "Liebe Familie XY, Ihr Kind hat heute die HA leider nicht in der vorgesehenen Zeit geschafft. Bitte lassen sie diese zu Hause beenden. Mit freundlichenm Gruß, Frau Trin."


    Früher habe ich eher die erste Version gewählt, weil ich sie auch so in meinem Umfeld kannte, nach einer langen Diskussion hier im Forum die zweite. Es ist OK, ich will ja nicht rüde rüberkommen. Aber ich habe manchmal das Gefühl, daß nur wenige sich vorstellen könne, was so im Laufe des Tages so an diesen kleine "Auch ist doch kein Aufwand,"-Dingen zu tun ist... und so ganz nebenbei soll man auch noch gute pädagogische Arbeit leisten.


    CaRoSo , ich habe keine Ahnung, was für ein Bild du hier und in den anderen Strängen gerade von mir zeichnen willst. "Trin ist zu faul, um sich zu kümmern und zu dumm, vernünftige Entscheidungen zu treffen?"

    Es ist OK, wenn das deine Wahrnehmung ist, ich sehe aber nicht ein, mich zu rechtfertigen.


    Daß ich - auch wenn das erreichbar sein sollen, einige nervt - versuchen würde, anzurufen, wenn mir eine Verletzung gravierender scheint, weil mir dann ein Infozettel, der genau so vergessen werden kann oder vielleicht erst am Abend gelesen wird, sinnlos erscheint, habe ich ja nun geschrieben.


    Wenn andere anders handeln oder eine Situation anders/falsch einschätzen, ist das ja nun nicht meine Schuld, ich war schließlich nicht dabei und habe die Wunde nicht gesehen. Und ich hatte wie geschrieben den Fall andersrum, daß ich es ausgerichtet HABE und dann behauptet wurde, ich hätte es nicht gesagt und wäre schuld daran, daß tagelang nicht unters Pflaster geguckt wurde. (In dem Falle hatte ich zufällig eine Zeugin, habe wehe, wenn nicht...) .

    Hallo,


    Ich gebe euch recht. Ich schrieb ja auch, daß ich dann, wenn ich mehr als nur einen "ersten Schreck" vermute, lieber anrufe, weil ich dann einen Eintrag, der ev. gar nicht vorgezeigt wird, nicht besonders sinnvoll finde.


    Tja, und dann gibt es wieder die Eltern, die es stört, kommen zu müssen, wenn im Grunde doch gar nichts weiter ist und es dem Kind wieder gut geht oder es "nur" eine Schürfwunde ist, wegen der man anruft und die Eltern herbittet usw. .


    Ich schriebs im anderen Strang schon, wir können nicht in ein Kind hineingucken, keine Verläufe vorhersagen, wir sind kein medizinisches Personal. Die meisten tun ganz sicher ihr Bestes, keiner will einem Kind schaden, nur weil man gerade mal einen Bock hat, die Eltern anzurufen oder was einzuschreiben. Aber es ist menschlich, auch mal falsche Einschätzungen zu treffen. Darum finde ich eine Rückmeldung in einem freundlichen Gespräch mit den Verantwortlichen am sinnvollsten.

    Hallo,


    _Mir_ würde einfach der kurze Vermerk im Heft reichen "Kind 1, Kopf gestoßen" oder "Schürfwunde versorgt" (die bekomme ich teilweise auch nur zufällig einen Tag später zu sehen). Dann könnte ich nachfragen beim Kind und das Kind beobachten. Und bei Bedarf in der Schule nachfragen und mich um Eintragung ins Verletzungsbuch kümmern.


    Jep, und dann liest man im Rabenforum wieder Postings, in denen Eltern erklären wie unhöflich und unverschämt Hefteintragungen ohne Anrede und Abschlussformel doch sind. :D

    (Die hab ich mir seit dem tatsächlich angewöhnt, aber es vermindert die Zusatzarbeit nicht wirklich, es ist halt eine der 3726 "kleinen Dinge, die doch nun wirklich kein Aufwand sind" die man doch nebenbei noch leisten kann...) .


    Per Mail wie im Ausgangsposting vorgeschlagen, würde hier gar nicht gehen, ich habe gar keine Mailadressen der Eltern und käme während der Dienstzeit auch gar nicht dazu, an den PC zu gehen und Mails zu schreiben. Bei den Lehrern hier ist das nicht anders.

    Ist das allgemein so üblich?


    Nicht falsch verstehen, ich hab ja geschrieben, daß ich bei Unfällen, die ich als gravierend wahrnehme (dazu würde der Sturz vom Schwebebalken gehören) sogar anrufen würde. (Ich kenne Familien, da wird das Mittelungsheft tagelang nicht angesehen und das Kind denkt auch nicht immer dran, es von sich aus vorzuzeigen oder erst am Abend, da ist es dann ist es auch zu spät).


    Aber nicht jedem Sturz sieht man eben an, daß doch mehr dahinter steckt, nicht jedes Kind reagiert gleich heftig... Es gibt Kinder, die rennen weiter als wäre nix, obwohl unter der Hause das Bein biltzblau geworden ist, andere brauchen den Kühlakku eine Stunde eher aus moralischen gründen... Man kann sich einfach auch mal verschätzen. Das ist nicht schön, besser wäre es, wenn man immer absolut richtig läge... aber irgendwie sind es halt auch nur Menschen.


    Wie gesagt, in so einem Falle dann lieber direkt in der Schule nachfragen was genau denn los war (wäre meinen Kindern zumindest bei kleineren Sachen in den meisten Fällen aber eher peinlich gewesen) bzw. rückmelden, daß es doch heftiger war als es wohl dort gewirkt hat und klären ob es im Unfallbuch steht.

    Hallo,


    Molly, das versteh ich durchaus. Ich arbeite ja selber auch mit Kindern, wenn auch nicht als Lehrerin, aber Schulkram machen müssen wir ja auch.


    Und trotzdem darf die Individualität nicht da hinten runter fallen, wo ein Kind ernsthafte Probleme bekommt und nicht ordentlich schreiben können bzw. "die Hand beim Schreiben tut weh" IST aus meiner Sicht ein Problem. Und zwar eins, was sich leicht lösen lässt, wenn man diesem Kind - man kann es ja begründen - eine Ausnahme z.B. in Form von "erst schreiben, dann einheften" erlaubt.


    Mein Sohn konnte als Linkshänder z.B. nur mit einem Tintenroller gut schreiben, selbst ein LH-Füller ging nicht. Ich bin froh, daß er an einer Schule war, wo den Lehrern wichtig war, daß das Kind zurecht kommt und darum auch individuelle Lösungen zuließen. (Er durfte sogar eine andere Schreibschrift lernen, weil er mit der klassischen Ausgangsschrift absolut nicht zurecht kam).

    Aber ich weiß auch von Grundschulen, die unter allen Umständen auf ihrem "Es muss ein Feder-Füller sein, selbst wenn das Kind mit etwas anderem leichter und besser schreiben könnte" bestehen. Diesem Kind ginge es besser, für den Lehrer entsteht kein wirklicher Mehraufwand und keiner leidet darunter. So wie vermutlich keiner unter einer anderen Hefter-Form oder am "erst schreiben, dann heften" für dieses eine Kind leiden würde.

    Ich gebe zu, an der Stelle endet dann mein Verständnis tatsächlich.

    Hallo,


    Die Frage ist halt auch, was er selbst gesagt hat. Nicht immer steht jemand daneben bzw. manchmal sieht es von außen halb so wild aus und dann ist doch mehr - oder auch andersrum.


    Ich hatte letztens einen Vorfall, als ein Kind gestürzt war und nach dem ersten Schreck selber recht bald meinte, es wäre eigentlich gar nichts weiter passiert. Etwas später zuppelte es im Spiel ganz nebenbei etwas aus dem Mund und wollte es wegwerfen. Zufällig stand ich daneben und für mich sah es aus wie ein kleiner Zahnsplitter, also habe ich es den Eltern natürlich mitgeteilt. War es am Ende auch, aber von sich aus gesagt hätte mir das Kind nichts.


    Wie gesagt, ich finde so etwas nicht immer einfach zu beurteilen. Und dann gibt es noch die Eltern, die es stört, wenn man ständig wegen irgend etwas anruft, vor allem, wenn sie die Sache als Lapalie einstufen und von Arbeit aus eh nichts tun können.


    Ich würde an eurer Stelle einfach in der Schule nachfrgen, wer etwas davon mitbekommen hat und warum dann nichts eingeschrieben wurde - und vor allem, ob es im Unfallbuch notiert ist. Wenn mir jemand freundlich(!) so eine Rückmeldung gibt, bin ich dankbar, daß wir das klären konnten bzw. ich in irgend einer Weise reagieren kann (Unfallursache beseitigen, mit einem "Verursacher" noch mal reden usw.) .

    Hallo,


    Ich finde so etwas nicht leicht zu entscheiden.

    Einerseits, klar manchmal ist es wichtig, daß die Eltern den genauen Unfallhergang kennen, andererseits es sind Schulkinder und keine Kindergartenkinder mehr.


    Ins Heft schreibe ich eigentlich selten etwas. Entweder gehe ich davon aus, daß das Kind zu Hause selber berichten kann, was passiert ist - oder ich schätze den Sturz als so gravierend ein, daß ich selber die Eltern anrufe und berichte und die Eltern entscheiden lasse, ob sie das Kind z.B. eher abholen und zum Arzt gehen wollen.


    Ich lasse in der Regel das Kind mitentscheiden. Es wird gekühlt, ggf,. verpflastert (was wie schon jemand schrieb, rechtlich für uns schon wieder grenzwertig ist) und dann schaue ich, wie es dem Kind geht. Wirkt es klar und signalisiert mir, daß es ihm gut geht, dann frage ich, ob ich was aufschreiben soll oder ob es selbst zu Hause Bescheid sagt. In der Regel wollen sie dann nichts eingeschrieben haben.


    Wirkt das Kind wie gesagt nachhaltig beeinträchtigt, ist nicht zu beruhigen oder sagt selber, es ist ihm lieber, wenn ich etwas aufschreibe mache ich das natürlich oder rufe wie gesagt an.


    Ins Unfallbuch schreibe ich es auf jeden Fall ein, denn auch aus kleinen Sachen kann noch was kommen.


    Das ist auch der Weg, den wir im Team abgesprochen haben und der so von der Unfallkasse sein OK hat.


    Daß man sich dabei auch mal vertut, kann natürlich passieren. Ein Kind fällt, springt kurz drauf wieder fröhlich rum und hat beim ausziehen zu Hause ein großes Hämatom - aber schon lange vergessen, wie es dazu kam. Oder ein Kind fällt, ist untröstlich und geht in eine Schonhaltung - und wenn ich angerufen und die Eltern hergebeten habe, will es am liebsten wieder aufspringen und Fußball spielen gehen, weil inzwischen alles wieder gut ist. Oder ein Kind spielt etwas vor uns runter (oder zu Hause hoch, weil neben dem Schmerz auch noch der Ärger auf den Schubsenden mit hochkam... auch das hatten wir leider schon) .

    Wie gesagt, ich stecke nicht drin und Gedankenlesen kann ich nicht. So kann es leider auch mal zu Fehleinschätzungen in die eine oder andere Richtung kommen (wobei die in meiner ganzen Laufbahn selten waren und wenn dann eher Richtung "einmal zu viel angerufen")


    Was es defintiv nicht geben darf, ist daß Kinder deutlich über Schmerzen klagen und dann nicht bei den Eltern angerufen wird. DAS geht nicht und da verstehe ich auch den Sinn dahinter nicht. Aber da würde dann auch keine Mitteilung im Heft etwas helfen.

    Hallo,


    Für mich wäre immer die frage - KANN das Kind es besser und vergisst es nur im Alltag? Dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, daß es sich in die Alltagssprache einschleift, vor allem, wenn anderer Baustellen behoben sind.


    Oder bildet das Kind den Laut grundsätzlich falsch? Dann fände ich es schon wichtig, zu schauen, warum. Könnte es am Zahnwechsel liegen? (Dann gibt es sich schnell, wenn die oberen Schneidezähne da sind) Falsche Zahn- oder Zungestellung? Muskelschwäche? Falsche Gewohnheit? Ungünstige Schluckmuster... ? Und so weiter.


    Ich kenne Kinder, die bei der Einschulung noch leicht gelispelt haben und bei denen es recht schnell verschwand. Aber auch welche, bei denen es nicht wegging und bei denen es dann mit 10 und älter keiner mehr niedlich fand - erst recht nicht das Kind selber. (Auch wenn es selber das nicht hört, wird es doch manchmal drauf angesprochen).

    Dann mit Logo anzusetzen kann schnell helfen - aber auch durch die lange Zeit in der sich die die falschen Hör- und Bewegungsmuster im Gehirn tief eingeschliffen haben, sehr lange dauern oder gar nur noch Teilerfolge bringen. Das hängt halt immer auch von den Ursachen und dem Schweregrad ab.


    Ich würde das mit einem Fachmenschen zusammen entscheiden wollen. Gerade wenn noch andere Baustellen da sind oder/und das Schreiben in Mitleidenschaft gerät (genaues Sprechen, differenziertes Hören und richtiges Schreiben sind ja meist recht eng verknüpft) würde ich tendenziell eher etwas tun als wenn alles andere OK ist und das Kind es "im Prinzip kann" und nur im Alltag häufiger vergisst.

    Hallo,


    Wie das rechtlich im staatlichen System ist, weiß ich leider nicht, da waren meine Kinder ja nie so richtig drin. aber es gibt durchaus Möglichkeiten. Genaueres würde ich aber lieber per PN schreiben.


    Beim FSJ/FÖJ habe ich jetzt auf die Schnelle gefunden, daß es wohl ab 15 möglich ist, wobei die einzelnen Träger bzw. Einrichtungen selber entscheiden können, ab welchem Alter sie jemanden nehmen. Nicht jede Stelle ist tatsächlich für 15-jährige schon geeignet (Arbeitszeiten, Zumutbarkeit, allgemeiner Jugendschutz)... aber das ist bei Ausbildungen ja teilweise ähnlich. Man könnte ja direkt bei den Trägern nachfragen.


    Nur die allgemeine 9-jährige Schulpflicht muss wohl erfüllt sein. Mit dem FSJ/FÖJ bleibt man diesbezüglich "im System", d.h. es wird offiziell als Schul-Ersatz anerkannt und kann sich so diesbezüglichen Ärger ersparen.

    Hallo,


    Ich weiß jetzt nicht, wie alt er genau ist - aber wäre ein FSJ oder FÖJ etwas für ihn?


    Zwei meiner Kinder haben so ein Jahr dazwischengeschoben.

    FSJ wäre für meine beiden nichts gewesen (zu viel "Mensch" um sich rum ;)), aber beim FÖJ gab es viele Möglichkeiten, die interessant waren (nicht nur der klassische Bio-Bauernhof, sondern auch eher (Umwelt-)technikbezogene Stellen...


    Danach haben beide von sich aus gesagt, daß sie noch mal zur Schule gehen wollen und einen höheren Abschluss machen. Interessanterweise war es dann bei beiden weitestgehend ein Selbstläufer, denn s i e wollten es plötzlich. Das heißt nicht, daß sie nun immerzu super fleißig gewesen waren, aber es war auch nicht mehr so, daß wir hätten "schieben" müssen und die Abschlüsse waren sogar ziemlich gut.


    Näheres dazu bei Interesse per PN.


    Möchte er danach nicht wieder zur Schule, hätte er zumindest noch ein Jahr Zeit, um sich bezüglich des Berufes zu entscheiden.


    Gerade unsere ADSlerchen brauchen manchmal etwas länger zum reifend und um zu begreifen, daß es um SIE geht und nicht darum,. was die Lehrer wollen bzw. das System als solches will... DAS gehört nun mal zum "Bild" dazu. Leider gibt es da in unserem Schulsystem nicht sooo viele Möglichkeiten, dem gerecht zu werden, aber die oben beschriebene finde ich ganz gut.


    Alles Gute!

    Hallo,


    Gibt es keine Kooperation mit einer anderen Tagesmutter? Ich kenne es so, daß sich 2, 3 Leute zusammenschließen und gegenseitig eine Notbetreung absichern. Das geht aber natürlich nur, wenn die zulässige Kinderzahl der anderen dabei nicht überschritten wird. Bei Tagesmüttern, de über die Stadt laufen, wird teilweise auch eine kurzfristige Notbetreuung angeboten.


    Für die Kinder ist das natürlich trotzdem nicht optimal.

    Ob es sinnvoll ist, jetzt noch mal zu wechseln, kann dir vermutlich keiner sagen. Auch die neue Tagesmutter kann krank werden. selbst wenn sie bisher fit war. Vielleicht wäre es sinnvoller, ein Backup zu finden?

    Eine ältere Person aus der Nachbarschaft, die in solchen Fällen gegen kleines Geld als Leihomi/-opi einspringt oder ein Elternteil aus der Nachbarschaft, daß noch in de Elternzeit ist und dein Kind für ein paar Tage mit zu sich nehmen würde... Dann könnte man sich vorher schon kennenlernen und für das Kind wäre es nicht so neu und fremd wie eine Notfallbetreuung.


    Ich wünsch euch eine gute Lösung.

    Hallo,


    Ich sehe es für mich so:

    Ich muss nicht alles nachvollziehen können, aber ich sollte akzeptieren können, daß anderen Menschen andere Dinge wichtig sein können als mir selber.

    Einen kleinen Kind z.B. daß es beim Trinken das Motiv auf der Tasse tatsächlich auch selber sehen kann.


    Und daß ich dem anderen Menschen einfach eine Freude machen kann, wenn ich solche "Kleinigkeiten" berücksichtige.

    Hallo,


    Wenn sie obenauf heften müssen, ist das immer schwierig. Entweder die Klammer ist oben oder man heftet auf Vorrat X Seiten ein, damit man die Klammer hinten haben kann - aber dann sind noch unbeschriebenen Blätter so komisch die im Weg.


    Könnte der Lehrer sich auf einen Collage-Block einlassen? Die gibt es wie schon jemand schrieb mit Spiralbindung oben. Meine Kinder nutzen unabhängig von der Händigkeit nur noch die, weil sie alle diese am angenehmsten finden. Wenn man die Seiten nicht rausreißt, hat man ja wie in einem Hefter alles drin, nur zusätzliche Arbeitsblätter einheften geht dann natürlich leider nicht. Dem könnte man mit einer Schere und etwas Klebeband abhelfen (Am oberen Rand einkleben und das was unten dann übersteht, wegschneiden).


    Ich gebe offen zu, ich persönlich hasse dieses "da Neueste oben" Prinzip. Auf arbeit wird das jetzt teilweise auch so verlangt. Es verwirrt meinen Kopf in gebundenen Bücher (Gruppenbuch...) arbeite ich ja nach wie vor in die "klassische Richtung".

    Und einen Vorteil sehe ich daran auch nicht. Ich kann einen Hefter problemlos mit einer Bewegung auch hinten aufschlagen und dann habe ich genau so das Neueste zuerst vor mir, das ist ja nun wirklich kein Problem, immerhin ging das meine ganze Schulzeit lang und auch darüber hinaus.


    Als Vorschlag für die Kinder finde ich es OK, als Forderung für alle, unabhängig von persönlichen Gegebenheiten und Präferenzen zu eingreifend. Es nützt nur wohl dem Kind leider nichts, wie wir das hier finden...

    Hallo,


    eine Tasse ist eine Tasse ist eine Tasse? wo ist denn da ein Unterschied, es spielt doch überhaupt keine Rolle, ob der Henkel links oder recht ist? Bei einem Becher ohne Henkel erst recht #confused


    Das dachte ich früher auch.- Bis mein Sohn mir mal ganz traurig sagte, daß er es unfair findet, daß die schönen Bilder auf der Tasse immer nur die anderen sehen und vor ihm nur die weiße Seite ist.


    Für uns Erwachsene mag das eine Lappalie sein, für ein Kind durchaus etwas, wo es sich ungerecht behandelt fühlt.


    Als Tipp - in "Billigläden" habe ich öfter mal Tassen gesehen, die einen Rundumdruck hatten oder bei denen das Motiv beidseitig war. Allerdings eher Blumenmotive o.ä., weniger Bilder aus Kindersendungen.


    Wenn es etwas Weihnachtliches sein darf: Hier gibt es Tassen mit Adventskalender. Leider nur einmal als solcher nutzbar, aber dann hat man dauerhaft ein schönes Rundum.-Motiv (Es gibt verschiedene Designs) . Rundum-Motive fand mein Sohn noch OK.

    https://www.alpha-buch.de/prod…-weihnachtsbaeckerei.html


    Mein Sohn hat von seinem Paten als Kind eine mit einem selbstgemachten Foto seines damaligen Lieblingstieres bedruckte Tasse mit "linkshändergerechtem" Motiv bekommen und liebt sie heute als junger Erwachsener immer noch...

    Manchmal machen solche Kleinigkeiten doch was aus.

    Hallo,


    Ganz verschieden. Mal ging es, mal gar nicht. Das eine Kind konnte es, das andere nicht.


    An eine Vorhersehbarkeit kann ich mich nicht erinnern. Aber dran, daß WENN es (scheinbar) klappte und sich da Kind ruhig in einer Ecke oder gar anderem Raum beschäftigte das aufräumen des dabei entstandenen Schadens länger dauerte als der Zeitgewinn war.


    Mein 3. Kind konnte man tatsächlich mal ein paar Minuten ablegen, ohne daß es losschrie - ich war ganz fasziniert. Aber damit ich nun ja nicht glaube, i c h hätte das "gemacht" (oder auch nur erhalten) und nun wüsste ich wie das mit den Kleinkindern geht, bekam ich Kind 4 :P


    Klar Geschwisterkinder konnten sich eher mal miteinander beschäftigen, aber das kam erst später, so mit 2-3 und für eine längere Zeitspanne sogar noch später. Alleine beschäftigen konnten sie sich nicht besser als die Großen, tendenziell sogar schlechter, weil sie an viel mehr Trubel und Geschwisteraction gewöhnt waren und es echt blöd fanden, dann (mit mir) alleine zu sein und viel mehr Bespaßung und Beschäftigung wollten. Wobei auch hier der Typ eine Rolle spielte.


    Und auch hier - WENN es ruhig wurde und die Geschwister offenbar "schön "zusammen alleine" spielten" war es in der Regel dringend angeraten, nachgucken zu gehen, WAS genau sie denn trieben. #yoga


    Worauf ich tatsächlich nach einem Aha-Effekt verstärkt geachtet habe, ist: Mein Kind nicht unnötig ansprechen oder stören, WENN es tatsächlich mal vertieft ist, auch wenn es nur kurz ist. Mich öfter mal fragen: MUSS das jetzt sein oder habe ich nicht noch die paar Minuten Zeit, um abzuwarten?

    Manchmal fragt man etwas oder spricht das Kind an oder will etwas von ihm. Oder man lobt es gar für sein schönes Spiel, seine tolle Idee, die bunten Farben auf dem Papier. Man lobt es in der Hoffnung, es zu bestärken und zu motivieren, sich noch länger damit zu beschäftigen - und bewirkt genau das Gegenteil.


    Diese Konzentrationsphasen kann man nicht "machen", sie entstehen, wenn das Gehirn von etwas interessantem gepackt wird, wenn es Entdeckungen macht.... Aber da Menschen nun mal soziale Wesen sind, ist es auch natürlich, daß sie ihre Entdeckungen auch sehr gerne mit den Menschen, die ihnen am wichtigsten sind, teilen wollen.

    Hallo,


    Na ja, aber ich finde es schwierig, daß dann als "Norm" anzusetzen.

    So nach dem Motto: Auch wenn wir es anders wollen würden, können wir hier nun mal aus organisatorischen gründen erst nach dem Schulbeginn anfangen. Von daher spielt es doch keine Rolle, ob es anderswo anders ist und darum kann uns auch die Zeitumstellung egal sein. (Nicht, daß ich das hier jemandem so unterstellen würde).


    Es gibt eben viele, für die es ganz real doch eine Rolle spielt und da ist es dann eben nicht nur "sich wegen einer Lappalie so aufführen" wie einem gerne mal suggeriert wird, wenn man meint, daß diese eine Stunde morgens tatsächlich Auswirkungen auf die Familie hat.