Beiträge von Trin

    Hallo,


    Ja, ich finde das normal. Und so lange sie es auch anders kann, würde ich mir keine Sorgen machen. Wenn es zu sehr nervt (z.b. bei unerträglichen Tonlagen) würde ich was sagen, ansonsten die Sache ignorieren (nicht das Kind natürlich) .


    Ich erinnere mich an Phasen in denen in den Klassen meine Grundschulkinder(!) Babysprache oder später dann "Yodasprache" in war... #angst

    So wie es kam, ging es auch wieder... irgendwann... (und zwar erst dann, als keiner der Großen mehr drauf ansprang...)


    Ein Klassenkamerad von mit wurde dem Orthopäden vorgestellt, weil er einen leicht eigenartigen Gang hatte, es wurde vermutet, daß er ein familiär gehäuft auftretendes Problem geerbt hat. Aber er hat nur unbewusst das entsprechende Familienmitglied nachgeahmt. Nicht absichtlich, sondern wirklich unbewusst.


    Und ich rutsche bis heute in Sprachmuster und -klänge rein, letztens habe ich mit einer Bekannten aus Dresden unterhalten - und promt hatte ich einen halben Tag lang die entsprechende Sprachmelodie und bestimmte Worte drin.


    Also ja, "normal" aus meiner Sicht.

    Hallo,


    Hallo

    Ich möchte mich hier eigentlich nicht anders sozial benehmen als im RL.

    Warum auch ?


    Ich auch nicht.


    Und trotzdem ist die Art der Kommunikation hier nicht Vergleichbar mit Gesprächen oder Begegnungen im IRL.


    Wie schon geschrieben, IRL plaudere ich eher nie so, daß das ganze Dorf sich jederzeit einklinken alle Gespräche mithören UND sogar bis zum Anfang rückverfolgen kann. Da erzähle ich nicht für alle verständlich welche Monatshygiene ich gerade gut finde, in welchem Alter mein Kind noch im Familienbett geschlafen habe. Und es hat auch nicht jeder das Recht, da mitzureden. Ich darf es mir z.B. durchaus verbitten, wenn jemand mich bzw,. meine Familie auf eine Weise darstellt, die nicht zutrifft usw. und wenn derjenige sich nicht dran hält, meine Konsequenzen ziehen. Wenn ich sehe, jemand kommt dazu, mit dem ich aus bestimmten Erfahrungen und Gründen nicht/nicht über dieses Thema reden möchte, dann habe ich verschiedene Möglichkeiten, es zu vermeiden. Das ist hier nicht möglich.


    Wenn meine Erfahrung ist, jemand geht immer wieder massiv über meine Grenzen, obwohl ich mehrfach deutlich gemacht habe, daß das so für mich nicht in Ordnung ist (ich möchte hier nicht mal bewerten ob ich unfähig bin, mich da deutlich genug auszudrücken oder der andere, es zu verstehen - oder zu akzeptieren), kann ich ihm im echten Leben meist aus dem Weg gehen, zumindest wenn es um private Themen geht. Hier kann ich nicht vermeiden, daß derjenige sich wieder einklinkt.


    Wenn jemand mir deutlich macht, daß er mit mir, meinen Meinungen usw. so gar nichts anfangen kann, alles was ich schreibe komplett anders versteht als ich es gemeint habe und auch andere Wege der Kommunikation dieses Gefühl verstärkt und nicht beseitigt haben, dann werde ich auch IRL sehr zurückhaltend sein. Ich muss denjenigen ja nicht immer wider verletzen, ohne es zu wollen. Da hilf mir hier im Forum das ausblenden, demjenigen nicht versehentlich zu antworten (bei der Größe des Forums habe ich nicht immer auf dem Schirm, wer nun gerade wo was geschrieben hat)


    Ich ignoriere ganz sicher nicht leichtfertig, nur weil man mal verschiedener Meinung war. Da muss wie schon geschrieben mehr vorgefallen sein (Personen und die wirklichen Gründe spielen hier aber keine Rolle). Oder wie schon geschrieben, der andere hat ein Problem mit MIR und möchte von mir nicht mehr angeschrieben werden - dann kann ich das schade finden, akzeptiere es aber.


    Das Verhalten an sich ist also nicht anders als im IRL - nur der Weg ist, der Kommunikationsform geschuldet, eben an dieser einen Stelle für mich ein anderer.


    Das mag man egoistisch finden, wie du schreibst. Ich selber sehe es anders, ich muss nicht immer wieder mit den gleichen Leuten aneinander geraten, wenn es sich vermeiden lässt. Ich habe im Laufe der Jahre sehr mühsam gelernt, daß ich zu meinem Schutz tatsächlich hier und da auch mal egoistisch sein darf. :)


    Ich denke, da sind die Erfahrungen und Sichtweisen einfach recht verschieden. Und keine ist richtiger oder falscher, besser oder schlechter als die andere.


    Allgemein:


    Ein Thema muss nicht "triggern", um nicht gut zu tun und um den schon genannten Seelenfrieden in Frage zu stellen. Es reicht schon, wenn es einen immer wieder runterzieht, wenn man sich gerade einen wackeligen Stand erkämpft hat, gerade wenn es an mehreren Stellen aufploppt. Selbst wenn man es nicht (mehr) liest, weiß man ja doch, um was es geht, welche Meinungen herrschen usw. . Und jedes Mal ist es wieder im Kopf und Herz... Das können Sachen sein, die für fast alle anderen Menschen harmlos sind, oder gar motivierend... oder einfach informativ oder auch egal...


    Andererseits haben die, die ein Bedürfnis haben, sich zum bestimmten Thema auszutauschen, selbstverständlich auch das Recht dazu, genau das zu tun.

    Ausblendbare Unterforen sind da aus meiner Sicht schon mal ein guter Weg, finde ich, allerdings kann man ja nicht für jedes kleine Thema ein eigenes Unterforum einrichten, zumal nicht alles immer eindeutig einzuordnen ist...

    Schwierig.

    Hallo,


    Ti.na Das Spiel klingt cool. Muss ich auf Arbeit mal ausprobieren.



    claraluna Tut mir leid, dann war es ein Missverständnis, ich dachte, du gehst davon aus, DAS es ein Verhaltenstraining sein soll und ärgerst dich darüber.


    Verhaltenstraining heißt erst mal nur, daß versucht wird, Verhaltensweisen, die demjenigen oder anderen schaden könnten durch Training durch sinnvollere zu ersetzen. Körperliche Aggression durch andere Formen des Abreagierens oder/und verbale Formulierung dessen, was stört. Oder Kinder, die durch ADS o.ä. keinen Plan haben, wie sie in Überforderungssituationen handeln könnten, einen "Handlungsplan" zu geben, wie sie sich z.B. durch die Hausaufgaben kämpfen können.


    Die auch hier gelegentlich empfohlenen Belohnungssysteme sind im Grunde Verhaltenstraining pur - (in den Augen anderer) "richtiges" Verhalten wird durch sofortige oder aufgeschobene Belohnung verstärkt.


    Wie es im einzelnen aussieht, wo die Schwerpunkte sind und welche Methoden eingesetzt werden, ist unterschiedlich. Es gibt Situationen da finde ich es sinnvoll, in anderen empfinde ich es als Manipulation, es gibt Methoden, die finde ich im ersteren Fall akzeptabel und welche, die finde ich schon im Ansatz rein vom Gefühl her übel - möchte da aber versuchen, wenig zu werten (fällt mir zugegebenermaßen schwer...), weil ich ja nicht in den Schuhen des Kindes und der Familie stecke.


    Bei Tieren wird halt oft der Klicker verwendet, weil die Reaktion sofort (innerhalb einer Sekunde) teilweise schon im Ansatz des Tuns erfolgen muss und man so schnell gar nicht mit anderen Belohnungen reagieren kann oder damit den Ablauf unterbricht.


    Daher lernt das Tier: Klick = Leckerchen, also ist der Klick etwas tolles. Nach und nach kann der Abstand zwischen Klick und Belohnung etwqas länger werden (Sekunden, nicht Minuten) oder auch ausfallen, und das Belohnungsgefühl im Gehirn bleibt. Hund verknüpft dann Handlung A - kein "Erfolg",, nämlich Klick, Handlung B - Erfolg, denn es klickert. Also versuchen sie normalerweise öfter "Erfolg" zu haben.

    Irgendwann ist die Verknüpfung Wort/Geste - Handlung so fest, daß die Belohnung zurückgefahren werden kann.


    Klappt nicht immer und taugt sicher auch nicht für alle Situationen, aber es ist halt eine Möglichkeit von mehreren.


    Ich gehe wie gesagt NICHT davon aus, daß solche Gedanken hinter dem Klickerfrosch stecken, aber ich kenne das auch, daß man sich manchmal, gerade wenn neues und Unbekanntes auf einen zukommt, in Sorgen und Gedankenkreisel verrennt.

    Gut, wenn man sie dann mit anderen zusammen auflösen kann. :)

    Hallo,


    Diese Klickerdinger liegen oft bei dem Billigkram rum, der als Kindergeburtstagsgeschenke/ -mitgebsel o.ä. verkauft wird.

    Die Kinder haben oft Spaß dran, die Großen sind genervt (was den Spaßfaktor erhöht...).

    Für viele hat es einen ähnlichen Effekt wie die Blasen in so einer Folie zu zerknacken o.ä. , also Spannungsabbau.


    Oder die Kinder dürfen damit bei Worten die Silben klickern, so wie sie sonst oft klatschen, um die Aufteilung von Worten besser zu durchschauen? Ich könnte mir vorstellen, daß ihnen das Spaß macht.

    Oder wie gesagt einfach Spaß ohne jeden Hintergrund. Warum muss immer alles einen "pädagogischen Sinn" haben?


    Die Spielzeug-Klicker, die ich kenne, sind fürs Hunde-Klickertraining mMn gar nicht geeignet, weil sie viel zu laut und zu "knackig" klingen. zumindest unseren wäre der Ton unangenehm gewesen.


    Ich glaube also nicht, daß du dein Kind fürs richtig lesen klickern und danach mit Leckerlie belohnen sollst. #zwinker

    Im Zweifelsfalle frag in der Schule nach...


    Edit: solche "Knackfrösche" aus Blech kenne ich schon/noch aus meiner Kindheit, meine Oma hatte so einen in der Kiste mit den Metall-Aufziehtieren, der Aufziehspinne aus Filz usw., mit denen schon mein Vater gespielt hat.

    Hallo,



    Genau, Kanga.


    Was mir noch eingefallen ist - für den Wichtel hatte ich zum Schluss ein Puppentragetuch als Minimalversion. Kreuztrage ging damit prima, (so große Kinder brauchen ja nicht mehr viel Stütze), eine Art Kangatrageweise (einfach 2x leicht versetzt um mich und das Kind gewickelt) auch, verschiedene Hüfttrageweisen sowieso... "Rucksack" ging auch, da gab´s dann halt nur einen Steg zum sitzen und etwas Stütze am Rücken.


    Alles natürlich nicht für eine Tagesswanderung, aber mal für kurze Zeit war es gut.

    Hallo,


    Ich denke, der große Unterschied ist, daß man mit dem Wohnmobil vermutlich eben nicht mal eben zwischendurch zum einkaufen, in die nächste Stadt zum Museum, ... fährt. Oder wenn doch, dann muss man immer erst alles komplett zusammenpacken und sichern. Beim Zelt oder Wohnwagen dagegen bliebt das "Haus" ja stehen und mit dem Auto kann man ganz normal herumfahren wie sonst auch, braucht keinen extragroßen Parkplatz, kommt problemlos auch in kleinen Dörfern um die Kurve...


    Ein Regentag und wir fahren in die Ausstellung, die wir auf dem Flyer entdeckt haben? Zelt zu, Auf geht´s. Einer fährt einkaufen, während der andere mit den Kids am Zeltplatz bleibt? OK... was muss ich dir alles dalassen? Und wo bringst du es unter, bis das Wohnmobil wieder da ist? ein Teil der Familie will heute mal einfach am Wasser bleiben, der andere möchte einen längeren Ausflug machen - dann muss morgens erst mal gepackt werden und die beiden ohne Wohnmobil haben tagsüber keine Rückzugsmöglichkeit...


    Sicher hat beides seinen Reiz. Mich würde beim Wohnmobil die fehlende Spontanität stören, andere störten andere Dinge. Also wenn wir doch irgendwann mal ohne Zelt fahren würden, wäre meine bevorzugte Variante sicher der Wohnwagen. So lange wir zelten können, werden wir aber das tun. Wir sind eher die Typen für 2-4 Nächte an einem Ort und von da aus Ausflüge, jede Nacht woanders fände ich anstrengend, mehrere Tage ganz an einem Ort aber irgendwie auch... Andere mögen es anders... darauf kommt es ja immer an.

    Hallo,


    Bei uns haben sich große Taschen/Säcke bewährt.


    Jeder hat seine normale Tasche für Klamotten, aber Sachen wie Schuhe oder Spielgeräte kommen halt in den allgemeinen "Schuh- /Spielzeug/... sack". Dafür nehme ich die großen bunten, relativ stabilen, die man so für 2 Euro beim Einkaufen bekommt. Die sind zwar das Gegenteil von "plastikfrei", aber ich habe meine jetzt zum Teil dafür schon etliche Jahre...


    Die eignen sich auch gut, um sie mit in die Dusche zu nehmen, da kann man alles einfach reinwerfen, nix kann vom haken fallen oder nassgespritzt werden... Auch im Vorzelt - 3 verschiedenfarbige Tüten - eine für Spiele und Schreibkram, eine für Dusch- und Badezubehör, eine für sonstige Kleingkeiten, die sonst lose rumfliegen würden... das schafft schon mal Überblick.


    Ansonsten arbeiten wir viel mit stabilen Klappkisten, nicht den einfachen 5-Eurodungern sondern richtig stabilen. Auch da, die ersten sind inzwischen sicher mindestens 10 oder 12 Jahre alt, da lohnt sich das. Mein Mann hat hinten in den Kofferraum eine Art Regal gebaut, in das man 3 Kisten schieben (Lebensmittel, Zeltzubehör, Sonstiges, worauf man schnell mal Zugriff haben muss) und wie Schubkästen händeln kann. Obendrauf kommen noch mal 2 Kisten, der Rest halt in Säcken und Taschen.


    Generell klappt es mit großen weichen Taschen besser als mit kleineren festen oder gar Koffern/Rucksäcken denn letztere kann man einfach nicht so gut lückenfüllend zusammenstoppfen. IN den Taschen fliegt schon mal alles tüchtig durcheinander, aber da ich die einzelnen Kleidungsstücke zu festen Rollen verarbeite, die auch beim schütteln nicht aufgehen, behält man trotzdem die Übersicht.


    Als die Kinder kleiner waren, habe ich etwas anders gepackt - da gab es z.B. nicht für jedes Kind eine Tasche sondern eine für Hosen und Shirts, eine für Unterwäsche, Socken und sonstiges. Irgendwie habe ich dann schneller das gefunden, was ich brauchte (oder hab was genommen, was größentechnisch irgendwie ging) und hatte insgesamt für 4 Kinder nur 2 Taschen.


    Bei der Kleidung mochte ich Fleece gerne und Fleecejacke/-Anzug + winddichte Überjacke (dgerne eine Nummer größer, bei kleinen auch Regenhase) ersparte eine zusätzliche warme Jacke und war im Falle des Falles nach 2x wedeln wieder trocken.


    Und generell - ja, ein gewisses Chaos gehört für mich zum Zelten dazu und ich genieße es, DASS es an der Stelle mal einfach dazugehören darf.

    Hallo,


    Für größere Kinder fand ich eine Komforttragehilfe mit Beckengurt am besten. Oder die einfache Rucksacktrage mit dem Tuch, aber das geht vermutlich nicht, wenn es nachgibt.

    Ziemlich bequem fand ich auch die Trageweise mit einem großen Tuch, bei der die Arme und Schultern des/der Tragenden komplett freu bleiben, ich komme gerade nicht auf den Namen.


    Aber Ergo (damals gab´s noch nicht viel anderes in der Richtung) war am häufigsten.

    Hallo,


    Auch wenn ich damit vermutlich bei noch mehr Leuten unten durch bin... ich gehöre zu den (wenigen?), die diese Funktion gut finden und sie auch nutzen. Mir ermöglichst sie, immer noch zumindest phasenweise hier zu sein.


    Gründe gibt es so viele wie ich Leute drauf habe (Keine Sorge, das sind jetzt kein Unmassen...) . Aber "Ich habe mich gerade mal über den geärgert und bäm - packe ich ihn auf die Liste" gehört definitiv nicht dazu.

    Da muss mehr vorgefallen sein, mehrmals über einen längeren Zeitraum oder echt heftig. Da muss bei mir über einen längeren Zeitraum hinweg das Gefühl entstanden sein, daß die Kommunikation mit dieser Person trotz aller Bemühungen immer wieder zu sehr über meine Grenzen geht.


    Ich will nicht mal sagen, daß das "Schuld" des anderen wäre, aber wenn ich mehrmals deutlich gemacht habe, DASS Grenzen überschritten werden, daß ich darum bitte, an der Stelle aufzuhören... dann kann ich nur davon ausgehen, daß ich mich nicht verständlich machen kann - oder der andere nicht verstehen/akzeptieren kann - oder will.


    Oder der andere hat mir sehr deutlich gemacht, daß er von seiner Seite aus keine Kommunikation mit mir wünscht, daß er meine Sichtweisen als Zumutung oder meine Schreibweise als übergriffig empfindet. Nicht nur einmalig in einer heißen diskussion, sondern immer wieder, egal, wie sehr ich mich bemühe. Das ist nie meine Absicht - aber oK, mit welchem Recht soll ich mich aufdrängen, wenn jemand da sehr klar in seiner Rückmeldung ist? Da ich aber leider manchmal kein gutes Gedächtnis habe, könnte es passieren, daß ich diesen Wunsch vergesse - dann eben so. (Auch da ein einmaliges "Dann ignorier mich doch, wenn dir grad mal meine Meinung nicht passt" reicht nicht, die konkrete Aufforderung/Bitte nehme ich dagegen ernst. )


    Das schon erwähnte "dosiert lesen" bestimmter Schreiberinnen oder bestimmter Themen gehört auch dazu.


    Irgendwer schrieb, man könne die Beiträge ja auch einfach so überlesen. Ja, könnte man - aber erstens wäre es sehr viel anstrengender und zweitens - wo wäre da der Unterschied?


    Oder man könne aus der Diskussion gehen, wenn jemand dazukommt, mit dem man nicht duskutieren möchte... Klar, wenn derjenige einen Thread startet, schreibe ich gar nicht erst mit. Aber wenn ich mich mit A und B angeregt und sehr gut über ein Thema unterhalte und C kommt dazu - warum sollte ich diejenige sein, die geht? Als Strafe dafür, daß ich mich an manchen Stellen schützen möchte oder eine Bitte/Forderung respektiert habe? Warum kann ich nicht weiter mit A und B und vielleicht auch noch D und E das THEMA diskutieren?


    Und ja, ich habe es den Leuten auch gesagt. Ich finde das nur fair, dann weiß man, daß man keine Antwort erwarten muss. Andersrum würde ich mir das auch wünschen, dann weiß ich, daß ich mir das Mitdenken und Formulieren und demjenigen das Genervtsein ersparen kann.


    Ich sehe da auch keine Parallele zum realen Gespräch. IRL unterhalte ich mich selten so, daß mir die ganze Ortschaft zuhören und jederzeit in jedes Gespräch einsteigen und Inhalt oder Diskussionsverlauf kommentieren kann. Und betritt eine Person, mit der ich nicht oder nicht über ein bestimmtes Thema reden möchte, steht mir frei, das Thema zu wechseln, was ja im Forum ja schon recht seltsam wäre. Sie kann dann auch nicht rückwirkend den ganzen Gesprächsverlauf nachlesen und ggf. kommentieren.


    Wenn jemand dann mehrfach zitiert oder mich "anspricht" habe ich auch schon mal dran erinnert, daß ich die Beiträge nicht lese - nicht als "Ohrfeige", sondern als schlichte Erinnerung an eine Tatsache.- Kann ja sein, daß der andere es vergessen hat und sich nun wundert. Das fände ich irgendwie unfair.


    Da sehe ich dann wiederum die Parallele zum echten Gespräch - da würde ich auch niemanden, der mich anspricht anschweigen, sondern ihm tatsächlich ggf. sagen: "Du weißt, ich diskutiere (das oder generell) nicht mehr mit dir". Kommt selten vor, aber wenn, wäre es so.


    OK, das werde ich wohl in Zukunft lassen, mir war nicht bewusst, daß es andere da so komplett anders empfinden als ich. Wie gesagt, ich wäre über den Hinweis, daß derjenige mich eh nicht liest, dankbar - kommt ja auch immer drauf an, wie man es formuliert. "Eh olle Trulle, den Mist den du von dir gibst lese ich eh nicht" würde sicher keiner schreiben,. ein schlichtes "Trin, ich habe in der Beitragsanzeige gesehen, daß du mich in letzter Zeit mehrmals angesprochen hast, ich möchte dich daran erinnern, daß ich deine Beiträge ausgeblendet habe" fände ich dagegen völlig in Ordnung (das setzt wiederum voraus, daß man denjenigen fairerweise informiert, wenn man ihn auf ignorieren setzt) .


    Ansonsten finde ich, steht jedem frei zu kommen und zu gehen, mit oder ohne Ansage, sich umzuentscheiden, wenn man spürt, daß man doch akzeptierte ist als es zeitweise den Anschein hatte, wenn man allein dazustehen schein, oder auch wenn man merkt, daß man so manch einen aus dem Forum doch vermisst... #weissnicht


    Da sind die Empfindungen, Meinungen und Sichtweisen eben sehr verschieden.

    Hallo,


    "Wenn ich XY geschafft habe "darf" ich"..." würde bei mir absolut nach hinten losgehen. Ich hätte nicht das Gefühl, mich zu belohnen, weil ich etwas darf, sondern das Gefühl, mir etwas, was ich ja in der Regel auch so problemlos tun könnte, zu versagen, weil ich es nicht "verdiene". Zumindest nicht, ohne dafür eine Leistung erbracht zu haben.


    Mein Gehirn fragt mich dann, warum ich denn nicht JETZT den Tee trinken darf oder JETZT ein Stück jenes Filmes ansehen oder ein Kapitel im Buch lesen kann...?


    Pause zu machen, gut zu mir zu sein... das ist davon unabhängig, das finde ich schon auch wichtig. Nur leider sind die Dinge, die mir im Moment Freude machen nicht unbedingt die, die mir auf Dauer gesehen gut tun (Thema etwas leckeres essen, Thema ausgiebig Pause machen, Filme schauen, Handarbeiten ... - die anstehende Arbeit verschwindet ja nicht, nur der Zeitdruck wächst) . Andere Dinge, zu denen ich mich erst aufraffen muss (spazieren gehen, Sport...) tun mir zumindest körperlich auf längere Sicht gut, sind aber für den Moment eher Pflicht als "Wohlgefühl" .


    Ich bin ein Spieltyp und mache mir die Aufgaben oft "verspielt", in dem ich sie in kleine Brocken aufteile und die Reihenfolge mit einem Spiel bestimme oder mir Geschichten dazu ausdenke... aber ich glaube, das genauer aufzuschreiben wäre wohl ziemlich peinlich. (Erinnert sich noch wer an das "Chaos-Äffchen"?).


    Mir hilft es auch sehr während der Arbeit ein Hörbuch anzuhören, zumindest wenn ich nicht zu viel dabei denken muss. Dann YT ist die Auswahl da recht groß. Das Hauptproblem bei mir ist nämlich eher meine Sprunghaftigkeit und daß mein Kopf sich extrem schnell langweilt, wenn er nichts zu tun hat (was sich dann wieder in noch mehr Sprunghaftigkeit äußert). Da hilft ein Hörbuch, dranzubleiben, am besten, wenn es in einem nicht-transportabelen Gerät läuft, denn dann jedes mal auszuschalten nur weil ich schnell zwischendurch mal dies oder jenes erledigen/schauen... will, überlege ich mir. Handy + Stöpsel im Ohr hindert mich dagegen nicht am weglaufen.


    Als Motivation um anzufangen hilft es aber nichts, denn ich könnte mich zum anhören ja auch in den Schaukelstuhl setzen und mein Strickzeug nehmen...

    Hallo,


    Ich glaube, dann würde ich als Eltern sehr deutlich und mit einigem Nachdruck vorschlagen, die ausfallenden Stunden dafür zu nutzen, daß das Kind den versäumten Stoff nachholen kann. Denn darum sollte es den Pädagogen doch gehen, nicht war? Und nicht um plumpe Strafe durch Zeit absitzen ...


    Ich denke, die Ironie dieser beiden zusammentreffenden Situationen darf ihnen gerne deutlich gemacht werden,


    Na ja, wenn ich mutig genug wäre jedenfalls....

    Hallo,


    Ich würde auch fragen, ob es für anderes "schwänzen" eine ähnliche Konsequenz gäbe oder ob das - was ich vermute - einfach im Zeugnis vermerkt wird.


    Oh man, ich bin so froh, daß die Schulen meiner Kinder das anders sehen... Eine Schule unterstützt es aktiv, die andere behindert es zumindest nicht,. In beiden gibt es lediglich die Auflage, daß die Jugendlichen selber dafür verantwortlich sind, den Stoff nachzuholen. das finde ich ja auch vernünftig.


    Als Eltern würde ich auch in der Schule frage, was denn passieren würde, wenn das Kind nicht erscheint.


    Ich habe übringens erst jetzt einen Bericht gelesen, nachdem Schüler nicht wegen den Demonstrationen sitzen bleiben oder dürfen. Wenn sie (aus diesem oder anderen Gründen) die nötigen Noten nicht schaffen, schon, aber nicht nur alleine wegen der Streiktage (also auch ohne Nachsitzen nicht). Wengistens was... nützt aber der Freundin deiner Tochter nichts.

    Hallo,


    Meine hatten ab Klasse 5 alle einen von Jack Wolfskin. Der älteste hatte den Board Walk 26, die anderen drei einen Berkeley.


    Einen Berkeley haben wir nach Klasse 8 ausgetauscht, der 2. hielt dann bis zum Abi, bei den 3 anderen waren jeweils auch nach der 10. Klasse noch gut genug um weiter genommen zu werden.


    Abgewartet und sie mit dem Grundschulranzen losgeschickt hätte ich sie eher nicht, allerdings hatten meine auch so klassische Grundschulranzen und keine Rucksäcke. Da mag das anders aussehen.

    Hallo,


    Ich habe gerade beim suchen eine Seite gefunden, wie man einen Kühlschal selber nähen kann.

    (klick)


    Klingt verlockend einfach, aber ich habe dank "Automaten-Deutsch" nicht ganz rausbekommen, womit man sie füllt? Sind das diese komischen Perlen, die man auch in Blumenvasen geben kann, die sich im Wasser aufplustern? Und wenn ja, geht das mehrfach oder muss man die dann immer austauschen (fände ich Mist)?

    Hallo,


    Wie weit werden sie denn damit laufen? Wenn es nur 2, 3 km sind, geht vermutlich jeder rucksack, der halbwegs passt. Wird es mehr, würde ich auf einen sehr guten Sitz achten UND darauf, daß das Kind weiß, wie es die diversen Gurte so einstellt, daß sie auch wirklich hilfreich sind. Und das jedes Mal, "einmal einstellen - passt immer" funktioniert nämlich nicht.


    Ich sehe immer wieder Leute mit hochwertigen Rucksäcken, bei denen ich mich frage, warum sie so viel Geld ausgeben, wenn der Hüftgurt dann doch am Becken rumschlabbert oder viel zu hoch am Bauch sitzt. Oder bei denen der Rücken verstellbar ist, aber nicht dem aktuellen Träger angepasst ist. usw.


    Also auch von mir: in einen guten Laden gehen und ausprobieren. Und zwar mit Ladung und auch nicht nur mal 2 Minuten sondern wirklich eine Weile umherlaufen und bewegen. Gute Geschäfte bieten das an, da gibt es Säcke mit verschiedenem Gewicht, die man reinpacken kann.


    Dort können sie einem auch gut erklären, was man wo hinpackt, damit das Gewicht sinnvoll verteilt ist.


    Von der Größe her finde ich es auch sinnvoll, wenn möglichst alles drin verschwinden kann, da gebe ich den Leitern absolut recht. Drangehängte und draufgeschnallte Sachen mögen in Filmen cool aussehen, "In echt" stört es aber in der Regel und verteilt die Last ungünstig, können hängenbleiben, runterfallen...


    Wenn man doch ein anderes Mal weniger drin hat, kann man das ganz gut mit den Kompressionsriemen ausgleichen.

    Hallo,


    Ich glaube, dieses "es ist heiß die welt soll zum erliegen können" Gefühl liegt einfach an der Masse der "Hitzewellen"-Themen die einem ringsherum überall , auch im RL, begegnen.

    Ich persönlich hab das auch, dass ich grad das Empfinden habe, alle reden von nichts anderem, als sei das eine Riesenausnahme, dass es im Sommer heiß ist.


    Das kann ich von mir nicht behaupten. Ich denke schon, daß ich einschätzen kann, ob mir zu warm ist oder ob ich mir nur einbilde, daß es (zu) warm ist.


    Ich kann mich gar nicht groß erinnern, daß das (negativ) Thema war, als ich Kind war, es war halt Sommer, ab XY Grad gab es selbstverständlich und ohne daß die Schulen sich rechtfertigen müssten, hitzefrei und gut.


    ABER - schon damals ging es mir hundeelend, wenn es warm war, inklusive Kopfweh, teilweise erbrachen usw. Und ich kenne noch einige, denen es genau so ging.

    Und auch schon damals wurde bei Extremtemperaturen (und als solche empfinde ich die aktuellen durchaus) Aktionen in der schule, im Ferienlager.... abgeblasen/verschoben, ganz selbstverständlich, weil Gesundheit vor geht und keiner Lust auf Kinder mit Sonnenstich hatte.

    Nein, ich glaube nicht, daß man sich das nur einredet, weil es rundrum Thema ist.


    Heute kamen die Kolleginnen aus den Zimmern, die am wärmsten waren nach (vorzeitigem) Schulschluss raus und einige Kinder sahen schon sehr ... grenzwertig aus. Und alle, auch die aus den etwas kühleren Zimmern waren irgendwie... langsam und matt. So einen ruhigen Tag hatte ich lange nicht, ganz ohne daß ich was dafür konnte,

    Nun stelle ich mir vor, wie effektiv das gewesen wäre, man hätte bis zur 5. Stunde durchgezogen, nur damit klar ist, daß man durchzieht... Oder hätte gar ein Sportfest veranstaltet... schließlich kann man ja genug trinken und am anderen Tag ist der Platz nicht frei...


    Massive bauliche Maßnahmen für die paar Tage im Jahr fände ich aber jetzt auch nicht sinnvoll, da gäbe es X andere Dinge, die man mMn vorher richten müsste und für die ich das Geld sinnvoller verwendet fände.


    Eher Schluss, ab unter den Schlauch und dann in den Garten und zwar zum ruhig im Schatten spielen, lesen, im Sandkasten mit Wasser plantscheln... und nicht um noch mal Mathe zu pauken... und gut war´s.


    Zum Glück fanden das bei uns auch alle abholenden Eltern toll und keiner hatte ein Problem damit, weil das Kind in dieser einen Stunde duscht und spielt und nicht lernt oder besser gesagt versucht bei der Hitze etwas zu lernen...

    Hallo,


    Würde gerade zu der Zeit ein großes Gewitter mit stundenlangem Starkregen runterdonnern, müsste man auch eine Ausweichlösung finden.


    Außerdem - Wettkämpfe sind zwar vielleicht nicht moralisch aber doch rechtlich freiwillig. SCHULsportfeste unterliegen der Schulpflicht, da kann man nicht einfach so persönlich anders entscheiden.

    Hallo,


    Ich denke, daß man bei solchen Sachen (zu) leicht von sich selber ausgeht. Macht einem etwas nichts aus, nimmt man das als die "Normalität" an - warum sollte das dann bei anderen anders sein?


    Anderes Beispiel: Meine Kinder gingen fast ganzjähig gerne barfuß, Jacken oder gar Mützen brauchten sie selten und in jedem Wasser wurde gebadet, selbst wenn noch Schneehaufen daneben lagen. Das"Frühlingsbad" wurde dann eine richtig traditionelle Sache. Krank wurden sie davon nie, nicht mal, wenn sie blitzeblau und bibbernd, aber lachend raus kamen. Aber jede Menge Spaß hatten sie.


    Ich fand es anfangs immer komisch, wenn andere Eltern ihren Kindern das verboten haben. Aber vermutlich haben sie einfach andere Erfahrungen gemacht - nämlich die, daß es ihnen und/oder ihren Kindern sehr wohl etwas ausmacht und die dann krank werden.


    Wäre ich allein von unsrem Empfinden ausgegangen und hätte verpflichtend für andrer Leute Kinder im zeitigen Frühjahr einen Plantschnachmittag im sprudelnden kalten Frühlingsbach oder eine Wanderung auf dem Barfußpfad geplant, wären sie zu Recht nicht besonders glücklich damit gewesen...


    So wie ich nicht glücklich mit verpfllchtenden Sportverantsaltungen/ Wettkämpfe bei der Hitze wäre.

    Hallo,


    Da wo es wirklich heiß ist, kommt das Leben über viele Tagesstunden tatsächlich weitestgehend "zum erliegen".


    Ich denke es ist ein Unterschied, ob man schreibt:


    "Ich bin froh, daß es mir weniger ausmacht und daß wir darum auch am WE um Wettkampf gehen können oder ob man es so formuliert, als ob alle, denen es anders geht, maßlos übertreiben würden. Denn schließlich fühle man selber es ja nicht so. Vielleicht war es keine Absicht, aber so kommt es an.


    Ich könnte auch schreiben, daß ich mich wundere, warum Leute im Winter mit dicker Daunenjacke und gefütterten Stiefeln rumlaufen und trotzdem jammern, wie kalt es doch sei, meine Kinder und ich haben schließlich auch mit deutlich dünneren Sachen überlebt und heizen auch das Haus deutlich weniger als die meisten anderen. (Wenn es Gästen im flauschigen Pullover langsam anfängt etwas gemütlicher zu werden, gehe ich im Kurzarmshirt schon vor Wärme ein)


    Ist aber Quatsch, Menschen sind einfach verschieden.


    Im ganz normalen Hort haben wir derzeit immer wieder Kinder, die knallrot sind und matt wirken. Dabei haben sie die Möglichkeit zu trinken (werden dazu auch angehalten), müssen sich nicht bewegen und auch sonst keine Leistung erbringen und abgeduscht wird auch immer wieder mal. Und trotzdem...

    Da möchte ich mir ein Sportfest o.ä. aktuell nicht mal ansatzweise vorstellen.


    So wie man fragen kann, ob man es wegen Hitze absagen muss, kann man auch fragen, warum man es durchziehen muss. Sport kann man im Herbst so wunderbar machen, selbst bei kühlem Wetter und Nieselregen, wenn es die Möglichkeit gibt, sich unterzustellen und warmen Tee zu trinken. Das Risiko, daß dann jemand ernsten gesundheitlichen Schaden nimmt, halte ich für geringer. .