Beiträge von Trin

    Hallo,


    Ich bin ja eh eine, die sich fragt, warum man fürs Essen stundenlang in der Küche steht, wenn es dann von den Kids in 3 Minuten weggefuttert - oder stehen gelassen wird.


    Das heißt natürlich nicht, daß es jetzt nur noch Nudeln mit Ketchup und Reis mit TK-Mischgemüse geben soll.


    Aber ich denke, man muss sich dann tatsächlich entscheiden zwischen "Ich fahre den Aufwand runter, bis er für mich im Verhältnis zum Gewinn (Genuss) steht - ODER ich mache es tatsächlich zuallererst für mich und bin zufrieden, wenn ICH XY essen kann - und wenn sich noch jemand darüber freut ist es schon "Bonus".


    Daß man sich "nebenbei" um Kinder kümmern muss, na ja , das ist halt so, wenn man welche hat. Dann kann man schauen, wie man sich gegenseitig entlasten kann (ev. du bleibt beim 3-jährigen bis er fertig ist, dein Mann geht mit dem Kleinkind und isst später, dafür dann ungestört? und am nächsten Tag gehst du wieder mit dem Zwerglein) .


    Ob man dem Kind mit Essen hinterherrennt, ODER versucht, zu einem Zeitpunkt, den man als Mahlzeit festgelegt hat eine bestimmte Menge ins Kind zu bekommen, ist eine persönliche Frage, meins wäre es beides nicht (wobei ich nichts gegen einen herumstehenden kleinen (gesunden) Snackteller hätte). Ich finde, gemeinsame Mahlzeiten sollten ein Angebot sein und bei uns waren sie schon das angestrebte Ziel. Gleichzeitig sollte eben eben auf die individuellen Bedürfnisse und das altersentsprechende Können geschaut werden (Oh ja, da musste ich selbst bei Kind 4 noch einiges dazulernen)


    Ich hab inzwischen gelernt, daß Menschen da verdauungstechnisch sehr verschieden sind und logischerweise auch verschiedene Bedürfnisse haben. Aber ich denke, daß es aktuell nicht den großen Unterschied ausmachen würde, es würde vermutlich am "sitzen bleiben können" eine einjährigen oder am "schneller mehr essen" eines dreijährigen Kindes nicht sooo viel ändern.


    Ich denke wie gesagt, im Moment ist dran, nach den echten Ursachen für die Unzufrieddenheit zu schauen und dann zu gucken, wo man etwas ändern kann und wo man überzogene Erwartungen loslassen muss. Dabei ist es ganz egal, was andere tun und nicht tun (da sieht man eh meist nur die Sahne-Momente...), sondern das was für EURE Familie im Moment "überzogen" ist.


    Das kann in ein paar Wochen ja auch schon wieder anders aussehen. Oder man hat sich dran gewöhnt und kreative, gute und vor allem ganz individuelle Lösungen für das eigene "So ist es" gefunden und vermisst das, was man an "Üblichkeiten" früher erwartet hat, gar nicht mehr so arg.

    Hallo,


    Mir hat irgendwann der Gedanke geholfen "Alles hat seine Zeit".

    Chaotische Zeiten mit Kleinkind haben "ihre Zeit" ruhigere Mahlzeiten mit älteren Kindern haben ihre Zeit.

    Im Rückblick habe ich mir oft gedacht, daß ich zu früh zu viel erwartet habe,. Von den Kindern aber auch von mit...


    Wer steht denn bei Tisch im Mittelpunkt? Ich mag es durchaus in Ruhe zu essen, aber wenn ich fertig bin, fände ich es furchtbar, noch gefühlte Ewigkeiten sitzen bleiben zu müssen, wenn sich alle anderen über Themen oder in einer Sprache unterhalten, die ich nicht verstehe. So geht es vermutlich Kindern ganz oft.


    Die Frage ist tatsächlich, was genau ihn stresst. Daß Gefühl, daß seine Mühe nicht genug wertgeschätzt wird? Dann wäre es vielleicht eine Idee, den Aufwand runter zu fahren Oder sich zu verdeutlichen, daß er es für sich (und ev. dich) und niemanden sonst macht, weil die anderen mit "weniger" genau so zufrieden wären. DAs kann man ihnen ja nicht vorwerfen.


    Die fehlende Gesprächszeit mit dir? Das wird mit kleinen Kindern immer schwierig sein, dann könnte man versuchen eine alternative zu finden, vielleicht ein Abend pro Woche mit einem (später gelegten) "Erwachsenen-Essen", wenn es für die Kinder was Schnelles gab, was sie mögen... (Unsere Kinder mochten z.B. Abendbrot in der Badewanne, danach waren sie satt und hätten kein Problem damit gehabt, wenn wir Großen später für uns essen.


    Daß nicht alle am Tisch sind? Da kann man versuchen, die Kinder mit etwas anderem am Tisch zu beschäftigen (Spielzeug, etwas zum Matscheln...), ob es so sinnvoll ist und tatsächlich die Gelassenheit hebt, ist die andere Frage.


    Die Sorge, daß es "immer" so sein wird, er "nie wieder" in Ruhe essen kann?? Manchmal ist es tatsächlich schwer sich vorzustellen, daß sich Dinge von ganz alleine wieder ändern werden...


    Ich glaube, wenn man dem, was einen WIRKLICH Belastet (und das ist ganz oft nicht das, "was vor Augen ist"... auf die spur kommt, kann man besser schauen, was man aushalten muss, weil es (im Moment zumindest) einfach ist, wie es ist und was man eventuell an der Situation oder auch der eigenen Einstellung dazu ändern kann.


    Die Idee, den Essensplatz zu verlegen, finde ich auch gut. Das haben wir auch oft gemacht. Kann man es so einrichten, daß ihr das Kleinste im Blick haben könnt, so daß es spielen gehen kann, während ihr weiter esst?


    Im Moment sind sie klein, aber gibt es ein Ritual für einen gemeinsamen Anfang und ein gemeinsames Ende? (Bei uns war es das Tischgebet und am Ende das Auspusten der Kerze auf dem Tisch + ein Danke schön an den, der es vorbereitet/gekocht hat).

    Noch sind sie zu klein um sich gleich dran halten zu können, aber es wäre etwas, wo sie in den nächsten Jahren "hineinwachsen" können, wenn man es nicht als Druckmittel nimmt, sondern als "Selbstverständlichkeit, an die sich bei uns jeder hält, der es schon kann".


    Alles Gute.

    Hallo,


    Sechs Wochen später kamen dann in der Nachbarschaft Zwillinge zur Welt und die Grosse fragte: "Oh, haben die unseren Finn bekommen?" Sie war wirklich fest überzeugt davon, dass wir statt dem Finn einfach ein anderes Kind mitgenommen haben und der Finn jetzt halt zu einer anderen Familie kommt. 8o


    Ups...


    Da ist die Aussage meiner kleinen Nichte ja noch harmlos. Sie nannte ihren neugeborenen Bruder zuerst immer so, wie unser kurz vorher geborener Sohn hieß.

    Etwas später nach vielen Erklärungen antwortete sie auf die Frage wie ihr Bruder hieße mit: "NICHT ...".

    (Offenbar hatten die Leute oft genug zu ihr gesagt: "Dein Bruder heißt NICHT ..." und das "sondern" war schon wieder zu viel.)


    Noch etwas später erzählte sie allen "Unser ... (Name unseres Sohnes) heißt Mattes." (Name geändert).


    Für sie war der Name unseres Sohnes zum Synonym für "vor kurzem geborener Junge" geworden. :D

    Hallo,


    Daran glauben, daß die Filmfiguren echt sterben? #blink

    Das ist ja schlimmer als Horrorfilm gucken.


    "Das ist doch nur gespielt!" ist ein Satz mit dem ich groß geworden bin, gern gefolgt von "Wenn du das so ernst nimmst, schalte ich ab. (Nehm ich dir das Buch weg)" Das sollte eigentlich verhindern sollte, daß ich - ein sehr /zu? emotionales Kind - um Film- bzw. Buchfiguren trauere, OBWOHL ich wusste, daß es nur ausgedacht und "gespielt" ist.


    Genützt hats nix, der Kummer war da, denn er galt ja der Person in der Geschichte und nicht dem Schauspieler - aber es durfte halt nur nicht mehr aus mir raus.

    Hallo,


    Awwwww. Meiner dachte in dem Alter, dass die Erzieher*innen auch zum Spielen im Kindergarten sind und hat seinen einen Erzieher mal gefragt, was der eigentlich arbeitet:D


    Die Frage kenne ich auch. Genau so wie "Und wer holt dich heute ab?" (werden die Kinder ja auch manchmal gefragt). Großes Erstaunen, daß ich schon ganz alleine gehen darf... (Und nein, da war ich keine junge Praktikantin sondern schon verheiratet.... )


    Ein Kinder war mal super enttäuscht - es hatte den ganzen Kindergarten nach meiner Katze durchsucht, von der ich erzählt hatte, was sie gestern Abend für einen Unfug angestellt hatte. Da ich im Kindergarten wohne, muss ja auch meine Katze dort sein - wie gemein von mir, die vor den Kindern zu verstecken.

    Hallo,


    (und fürs Protokoll: ich würde das "n" von "machen wir" mitsprechen, wenn man hier Endlaute sprechen würde #pfeif, aber sicher kein "m".


    Und bei uns hieße das dialektbedingt: "Machn mir" sowohl n als auch m hörbar. (Genau so wie "Gehn mir?", "OK, das holn mir." usw.)

    Oder richtig im Dialekt: "Machmor" bzw. "Machmer", je nach Ecke, da taucht dann gar kein N mehr auf. ... :D

    Hallo,


    Ich hoffe, ich gebe es jetzt wieder richtig wieder: der Krankenwagen transportiert Kranke, Verlegung von Patienten, Krankenfahrten o.ä. (und darf nicht über rote Ampeln fahren; war als Kind das ausschlaggebendste Argument). Der Rettungswagen fährt zu Unfällen und Notfällen (und darf auch über rote Ampeln fahren)!


    So, wegen den roten Ampeln hab ich den "Fachmenschen" befragt.


    Antwort: "Das kommt drauf an." :D


    Es gibt Kranken(transport)wagen, die tatsächlich nur für einfache Transporte und Verlegungen ausgestattet sind. Die (Fahrtzeug + Personal) gehören meist zu einem Krankenhaus/einem Klinikum/... direkt. Die bekommen normalerweise keine Sondersignale bzw. nicht die Berechtigung dafür.


    Und es gibt KTWs die einsprechend ausgestattet sind und bei Bedarf auch für schwierigere Verlegungen genutzt werden (wenn von vornherein auch auf der Fahrt mehr Versorgung nötig ist oder nötig werden kann. Die werden ggf. bei Bedarf doch auch mal auch zu Rettungseinsätzen geschickt. Wenn alle RTWs draußen sind oder wenn bei mehreren Verletzten ein zweiter Wagen benötigt wird, aber abzusehen ist, daß die Ausstattung des Fahrzeuges dafür reicht o.ä..


    Die gehören in der Regel als Fahrzeug zu einer Rettungswache und werden auch von dieser besetzt - je nach Bedarf (und "vorhanden sein...) eben mit Rettungs- oder Notfallsanitätern.

    Die sind mit Sondersignalen ausgestattet und bekommen, wenn es nötig ist, auch von der Leitstelle die Berechtigung dafür, sie einzusetzen.




    Ha, da fällt mir noch was ein: Als Kind hab ich die Bud-Spencer-und-Terrence-Hill-Filme geliebt. In Terrence Hill war ich damals glaub ich ein bisschen verliebt, aber egal. Auf jeden Fall dachte ich, er heißt "Terensil" und war komplett verwirrt, als er bei Wetten dass...? zu Gast war und auf diesem komischen Anzeigeteil vor seinem Stuhl (bei Frank Elstner saßen die Promis noch auf einzelnen Stühlen, nicht auf der Couch) sein richtiger Name stand #stirn:D... Edit: Wobei Terrence Hill ja auch nur ein Künstlername ist, aber dann wird es kompliziert :P!


    Bei mir war der Namens-Verhörer leider kein blauäugiger Schauspieler sondern ein älterer Politiker.


    Ich war eine ganze Weile fest davon überzeugt, der Mann, von dem ich in den Nachrichten gehört habe, "Willisch Doof" hieß. Ich fand den Namen total witzig und cool. Wie kann jemand so einen lustigen Vornamen UND so einen drolligen Nachnamen haben?! Darum hab ich ihn immer mal halblaut und genussvoll vor mich hingesprochen, irgendwann auch mal im Bus.


    Meinem Papa war das sehr unangenehm, er hatte Angst, jemand könnte denken, ich will den Politiker verspotten (und hätte das vielleicht zu Hause gelernt...) und das war zu DDR-Zeiten ja keine Lappalie... (Und selbst mein Papa dachte, ich würde das absichtlich machen und hat mir nicht geglaubt, daß es ein echter Verhörer war... )

    Hallo,


    Ich hoffe, ich gebe es jetzt wieder richtig wieder: der Krankenwagen transportiert Kranke, Verlegung von Patienten, Krankenfahrten o.ä. (und darf nicht über rote Ampeln fahren; war als Kind das ausschlaggebendste Argument). Der Rettungswagen fährt zu Unfällen und Notfällen (und darf auch über rote Ampeln fahren)!

    Ich hoffe, ich habe es richtig wieder gegeben, sonst doch mal Wikipedia befragen!#angst


    Noch interessanter finde ich, daß die Rettungssanitäter in den meinten Fällen die Fahrten mit den den KTW - KrankenTRANSPORTwagen ("Krankenwagen") erledigen. Und die Notfallsanitäter die sind, die normalerweise in den RTWs - Rettungswagen sitzen.


    Natürlich fahren je nach Dienstplan und Situation manchmal auch Notfallsanitäter bei Transportfahrten mit und Rettungssanitäter im RTW,


    Aber ich hab bis noch vor so 2, 3 Jahren gedacht, daß die Rettungssanis eben retten und die Notfallsanis für Notfälle wie Verlegungen o.ä. da sind.


    edit:


    Ansonsten ist es schon so, daß Rettungswagen für die Rettung da sind und KTW für den Transport und sie normalerweise auch so eingesetzt werden. Daß aber jeder KTW natürlich auch eine Basis-Ausstatung hat, um bei Notfällen auf dem Transport oder auch "draußen" helfen zu können. Aber im RTW sind doch noch eine ganze Menge mehr... Nur wenn alle RTWS unterwegs sind, ist "nix tun" halt meist kein


    Fahren mit Sondersignal und die rechtlichen Grundlagen dazu sind noch mal ein anderes und sehr weites Feld...

    Ich dachte als Kind, dass Hitler sich selbst erschoss, weil er sich seiner Taten bewusst wurde und damit nicht leben konnte. #schäm

    Und ich konnte lange nicht verstehen, warum man so etwas Scheckliches "Konzentrationslager" nannte, wenn doch Konzentration etwas ganz Tolles und super Wichtiges und Erstrebenswertes ist.


    Schließlich hörte ich ja ständig "Jetzt konzentrier dich doch mal!" "Das Kind hat keine Konzentration... " oder "Hättest du dich mal besser konzentriert, dann... ".


    Das war vom Wort her für mich ziemlich schwer zusammenzukriegen, obwohl ich natürlich schon recht zeitig wusste, was in diesen Lagern Schlimmes vor sich gegangen ist.

    Das ging mir genauso. Ist ja lustig. #prost


    Der erste Mann meiner Oma ist im Krieg verschollen. Das wurde jedenfalls immer so gesagt. Ich habe mir darunter immer vorgestellt, dass er sich irgendwo in Afrika im Dschungel verirrt hat.


    verschollen hieß für mich immer irgendwo lebendig unter dicken Erdschollen begraben und nicht raus können...

    Denn schließlich kehrten "Verschollene" manchmal zurück, also mussten sie beim "verschollen gehen" ja noch gelebt haben.

    Gruselig.


    Und ja, "früher mal" habe ich auch gedacht, daß ich mich irgendwann mal tatsächlich "erwachsen" fühle und weiß, was wann in welcher Situation zu tun und zu sagen ist. Ich glaube so zwischen 16 und 19 war ich da auch gefühlsmäßig mal nahe dran.


    Aber nun hab ich ein halbes Jahrhundert hinter mit und habe seit so ca. 30 Jahren das Gefühl, daß ich "Ich bin erwachsen" spiele, weil´s halt so erwartet wird und weil ´sowieso keiner da ist, der die Welt für dich richtet, wenn was schief geht.

    Oft ist die schauspielerische Leistung nur von mäßigem Erfolg...

    Hallo,


    ha, so ging es mir in Baden mit Fliegen, Mücken und Schnaken

    dort sind Fliegen Mücken und Mücken Schnaken, ich habe aber niemanden gefunden, der mir sagen konnte, wie Schnaken dann heißen...


    Diese recht großen "Fliegtiere" mit den langen Beinen? Wie sie in Baden heißen, weiß ich nicht, bei uns heißen die Schneider. Aber ich kann dir nicht mal sagen, ob es von der sächsischen oder thüringischen Familienseite kommt oder sogar noch aus dem rheinländischen Familienteil.


    Dialektbedingte Wortverwuselung wäre einen eigenen Thread wert... :D

    So geht es mir mir Bienen und Wespen ;). Für die meisten Menschen, die ich so kenne, ist das alles eins.. und macht mich wahnsinnig ;).


    Jep, genau.


    Aber vermutlich geht es anderen mit mir so, wenn es um Autos oder irgendwelche technischen Details geht.


    Da reicht es bei mir nämlich dann nicht weiter als bis "4 Räder dran ganz oder halb (Caprio) zu - also vermutlich Auto". #schäm


    Oder Wein, oder Feinkost, oder ... edit für Havanna: Oder Möwen und Robben. :D


    Ich finde nicht, daß man sich da schämen muss. Nur wenn es einem jemand erklärt, könnte man zuhören und es dann richtig sagen statt drauf zu bestehen, daß alles was kreischt deswegen "Lachmöwe...


    (Ich war fasziniert davon, daß ich auf einer Bootsfahrt mal erlebt habe, daß die Seehunde gebrüllt und die Seelöwen gebellt haben. Da hab ich den Bootfahrer auch gefragt, ob er es uns nicht aus Versehen falsch herum gesagt hat... ist mir im Nachhinein ziemlich peinlich gewesen, der wird "seine " Tiere ja wohl kennen #schäm)

    Hallo,


    das Bambi-Phänomen hat mich extrem lange begleitet. (ich glaube, bis das Thema mal hier im Forum aufkam. Da wo ich her komme gibt es weder Hirsche noch Rehe)


    Mich kribbelt es immer, wenn Erwachsene zu Kindern sagen, "Wir gehen zu den Rehen", es aber keine Rehe sind. (Im Wildgehege oder in manchen kleineren Orten...). Klar muss man es nicht wissen, aber glauben (oder nachprüfen) oder es sich irgendwann mal merken könnte man es doch...


    "Das sind Damhirsche!" "Nein, die haben Punkte, also sind es Rehe". "Nein, es sind Hirsche, eine Art, bei denen die Erwachsenen im Gegensatz zu anderen Arten meist die Punkte behalten." "Aber da sind ja auch Frauen dabei, die heißen doch Rehe". Ohm... "Nein, das sind Hirschkühe, Rehe sind andre Tiere..."


    Ich komme mir blöd vor mit einigen Erwachsene dieses Gespräch zum Xten Mal zu führen und muss mich dann entscheiden, ob ich es ertrage, daß sie vor den Kindern immer wieder falsch "Rehe" sagen - oder als Klugscheißer dastehe.

    Beides schwer auszuhalten. #rolleyes

    Hallo,


    zum, Thema Farben ist mir noch eingefallen - im frühen Kindergartenalter habe ich mal eine Zeit lang gedacht, die Menschen hätten ganz plötzlich ein paar neue Farben "erfunden".


    Ich hatte natürlich im Kleinkindalter die üblichen Farben gelernt, aber da kamen dann plötzlich irgendwie noch Lila, Rosa, und Türkis dazu. Plötzlich entdeckte ich diese Farben überall in meinem Umfeld, aber ich war mir sicher - vorher hat es sie noch nicht gegeben. Also musste sie neu erfunden sein.


    Später habe ich mal gelesen, daß Menschen Farben, für die sie keine eigene Bezeichnung haben zwar schon wahrnehmen, aber automatisch der im Farbkreis am nächsten liegenden Farbe zuorden, die sie benennen können, also war Lila für mich vorher vermutlich eine Blau- oder Rotvariante , Türkis lief je nach "Gewichtung wohl unter grün oder blau usw

    Hallo,


    Ich habe ebenfalls schöne bunte Erinnerungen an meine DDR-Kindheit, aber der Nachmittag und Abend des 10. Novembers 1989, als wir mit dem Trabi rüberfuhren, war dennoch schockierend einmalig bunt im Vergleich zu Ostberlin was einfach an der vielen Leuchtreklame und den Werbetafeln lag und den überbordenden Konsummöglichkeiten.


    Meine Kindheit und Jugend war auch sehr bunt. Natur, Kinderkleidung (mMn bunter als heute oft), Bücher, Menschen, Dinge... ... sogar schwarz-weiß-Filme habe ich nie wirklich als farblos empfunden, denn mein Gehirn wusste ja wie die Bäume, der Himmel, die Straßen aussehen, kannte viele Gegenstände und wusste ihre Farbe und dann hat mein Kopf hat die anderen Farben einfach selber dazugemischt. Ob der Pulli jetzt wirklich rot war, wie ich dachte oder doch mittelblau war ja auch völlig egal.


    Ich habe "nach der Wende" manche Orte (manche Innenstädte) und Dinge (Prospekte z.B.) lange nicht als "bunt" sondern "zu als "grell" wahrgenommen. So mit künstlichen Lichter, überzogenen Farben und Plakaten voll, daß man wie von einem viel zu hellen Scheinwerfer angestrahlt das eigentlich wirklich "bunte" gar nicht sehen konnte.


    Ich denke, da machen die Sehgewohnheiten, z.B. wie gut man auch Nuancen wahrnehmen kann, viel aus.


    edit:


    - Als kleines Kind dachte ich,. Vogelbeeren wären hochgiftig, so daß man schon vom anfassen vergiftet wird. Keine Ahnung, wie das in meinen Kopf gekommen ist. Blöd war die Mutprobe, die einige Kinder aus der Truppe gemacht haben und bei der man sich dann entscheiden musste, ob man als Feigling dasteht oder eine "Vergiftung" riskiert. (Ich weiß nicht mal mehr, wie ich mich entschieden habe)


    - ach, und als mal jemand von Baku erzählte, dachte ich, er sei ein bissel verwirrt,. das heißt doch Kuba, wie kann man das als Erwachsener nicht wissen?

    Hallo,


    - daß es bei "When the last eagle fly..." um einen Igel geht. Klang ja so. Ich hatte sooo hübsche Bilder im Kopf, wie da ein Igelchen auf einen Hügel kraxelt und dann dort wie ein Flughörnchen seine Pfötchen ausbreitet und losschwebt.

    Warum sollte so etwas nicht möglich sein, schließlich ging es ja um eine Phantasie-Welt.


    Ich war richtig enttäuscht als mein englisch gut genug wurde, um mehr zu verstehen.


    - Ich wäre selbst schuld daran, daß ich ab Grundschulalter eine Brille tragen muss, weil ich zu viel lese und ich es nicht lassen konnte.

    "Du verdirbst dir och die Augen" war halt ein beliebter Spucht. Ich hab mich ziemlich geschämt, weil das jetzt auch noch "jeder" auf Anhieb sehen konnte.


    Es fällt mir sogar bis heute schwer, zum Augenarzt oder Optiker zu gehen, gerade wenn sich die Augen merklich verschlechtert haben, weil immer noch so ein doofes und unsinniges "Du musst dich nur mehr anstrengen" und "Würdest du nicht so viel lesen/am PC sitzen"-Gefühl mitklingt.



    (Bei Weihnachtsliedern - ich erlebe immer wieder daß Kinder hingebungsvoll etwas von einer "Gaben bringende Weihnachtszeit" schmettern... )

    Hallo,


    "Wir wünschen ein frohes und bekömmliches Weihnachtsfest".


    OK, ein ungewöhnlicher, aber nicht wirklich unpassender Wunsch, der da auf der Karte stand...


    Ach nein, "besinnlich" sollte es sein. Der Verleser war wohl der Tatsache geschuldet, daß die Karte auf einer großen Tüte mit vielen Leckerein steckte...


    edit: Die Schlafmütze lese ich auch...

    Hallo,


    Mein Kind hat seit einigen Tagen die Angewohnheit sich ständig zu räuspern. Erkältet ist sie eigentlich nicht, es kommt mir eher wie ein Tick vor. Es nervt so sehr und ist teilweise wirklich alle paar Sekunden...


    Kann man irgendwas dagegen tun, oder geht es von allein wieder weg? Wenn letzteres, wie lange dauert sowas??


    Ich würde es nicht groß kommentieren.


    Vielleicht für mich beobachten, ob es Situationen gibt, wo es verstärkt auftritt (Stress? Kälte? Warmer Raum? Etwas bestimmtes gegessen? Manche Schokoladen machen bei mir einen trocken Hals... ) und ev. öfter mal was zu trinken anbieten, falls es wirklich ein trockener Hals ist.


    Ansprechen, drauf hinweisen oder gar um Unterlassen bitten, verstärkt es bei vielen Kindern noch, gerade wenn es ein "Tick" ist.


    Wie lange es Dauer, kann leider keiner sagen, das kann von wenigen Tagen bis einigen Monaten dauern... Dauert es noch lange oder wird heftiger, so daß der Hals wirklich wund klingt, würde ich den KiA ansprechen bzw. eine(n) HNO draufgucken lassen, um nichts zu übersehen.


    Aber erst mal eher "aushalten und abwarten"


    Alles Gute und gute Nerven!

    Hallo,


    Ich würde nicht so weit voraus denken sondern eher im Jetzt und Hier bleiben.


    Mit Kindern ändert sich alles ständig. Wenn man ganz verzweifelt ist, kommt plötzlich eine gute Lösung und wenn man denkt, Juju, jetzt läuft es super, rutsch man an andrer Stelle in eine anstrengende Phase.


    Das ist einfach so und ich finde, du hast recht, wenn du sagst, daß du JETZT nichts ändern musst5, wenn es für alle weitestgehend OK ist.

    Ist es das nicht mehr, kann man immer noch nach guten Lösungen suchen und dann ist dein Kind auch noch mal ein Stück älter. Selbst ein paar Wochen können da ganz viel ausmachen.


    Eine Bekannte hat mit viel Mühe, Planung, Timing und sogar weinen lassen ihr Kind zum Durchschlafen gebracht. Tja, aber jedes Mal, wenn sie es "geschafft" hatte, änderte das Kind seinen Schlafbedarf und damit den gesamten Rhythmus und alles ging von vorne los. So kann es auch kommen.


    Bei uns wurde es tatsächlich einfach von alleine besser, ich kann dir allerdings nicht mehr sagen wann. Ich denke, es war wie vieles eher ein wellenförmiger Prozess als ein "JETZT ist es so".


    Aber ganz ehrlich, da fand ich von meinen Kindern das Kind, daß recht bald durchgeschlafen hat, aber für eine ganze Weile morgens zwischen 5 und 6 Uhr wirklich fit und ausgeschlafen war, so daß man aufstehen musste (um dann gegen 8-9 Uhr schon wieder ein müdes und muckeriges Kind zu haben...) auf Dauer anstrengender als die, die in der Nacht unruhiger waren, dafür aber problemlos bis gegen 8 wieder zum einschlafen zu bringen waren (und dann eine Weile durchhielten) .


    Uns wurde immer prophezeit, daß unsere Kinder nienieniemals woanders schlafen würden, wenn wir sie so lange im Familienbett haben und sogar nachts bei Bedarf stillen... Tja, und welche Kinder wollten von sich aus allerspätestens mit 2 Jahren ohne uns bei den Großeltern übernachten, sind mit 3 problemlos und auf eigenen Wunsch mit ihnen in den Urlaub gefahren und haben die Kindergartenübernachtung ohne mit der Wimper zu zucken mitgemacht? Ja, die "verwöhnten" und langzeitgestillten Familienbettkinder. :D


    Natürlich kann es auch anders laufen, da gibt es keine Garantien, aber das kann bei allen Kindern sein.


    Ich denke - schaut immer wieder mal neu hin, schaut auf die Bedürfnisse von euch allen, dann findet ihr schon euren Weg.