Beiträge von Trin

    Hallo,


    Beim Wickeln hatten wir beim ersten Kind aufwändig zu bindende Stoffwindeln.

    Beim zweiten dann Wegwerfwindeln für beide. Das war mir zu stressig mit zwei Wickelkindern.

    Wickeln an sich hat beim ersten Baby auch gefühlte Ewigkeiten gedauert, beim zweiten ging das nebenbei.


    Lustig, ich hab gerade ab dem 2. Kind viel konsequenter Stoffwindeln verwendet, weil ds Wickeln und waschen einfach zur Routine geworden war.


    Aber ansonsten - ja, vieles läuft beim 2., 3., 4. ... "nebenbei", dafür tun sich andere Sachen auf, damit es einem nicht langweilig wird und man keins "vergisst". ;)

    Hier war ehrlich gesagt die schwierigste Zeit gar nicht die Babyzeit sondern die, in der das jeweils jüngste Geschwisterchen mobil wurde, an alles ran wollte (und ran kam...) , was dem/den Größeren gehörte, nicht mehr mal eben ins Tuch gepackt seine Schläfchen hielt... usw.

    Hallo,


    Mit der Beschreibung würde ich neben allem anderen raten, weiter in Richtung Dyskalkulie zu denken und ggf. zu testen. Auch wenn eine 3 jetzt ja nun nichts Schlimmes ist, wäre es eventuell nicht falsch, abzuklären, warum genau ausgerechnet Mathe so schwer fällt und warum die Grudnlagen fehlten. Nur kein Interesse oder "Süäststarter" oder hat es doch andere Ursachen?


    Dann wenn es das ist, ist es mit "ein bisschen mehr tun" nicht getan, dann muss es mMn gezielt therapeutisch angegangen werden. Einfach so "mehr üben" könnte in dem Falle sogar schädlich sein, weil es erstens das Problem (zu) lange kaschiert, bis es nicht mehr geht und zweitens dm Kind das Gefühl vermitteln kann "Ich lerne MEHR als alle anderen und kann es am Ende doch nicht - also muss ich wohl zu dumm dafür sein.".


    Das muss jetzt kein plötzlicher Aktionismus sein, vor allem nicht, wenn es ab nun mittelprächtig, aber gleichmäßig läuft, aber das Thema im Hinterkopf behalten würde ich schon.

    Hallo,


    Ich habe gerade mal versucht, die Vorschriften zu finden. Ich finde leider nur Angaben von "angemessen" (was auch immer das heißen mag) bis 12m² pro Kind.


    Nehmen wir die höchste Angabe die ich gefunden habe, also die 12m². Klingt viel? Das wären das bei 100 Kindern 1200m². Umgerechnet eine Fläche von ca. 30 x 40 Metern. Echt groß, oder?


    Davon gehen Wege ab (die Kinder erfahrungsgemäß wenig nutzen und das mMn spielend im Freispielgelände auch nicht müssen), Spielgeräte, Sandkasten... man kann sich leicht vorstellen, wie viel Wiese da beibt. Und nicht jede Einrichtung hat Ausweichmöglichkeiten (wir laufen zum Wald ca. 30 min eine Tour, das geht nicht, wenn die Kinder noch Hausaufgaben machen müssen).


    Nun lass aber mal täglich 100 Kinder dort rennen, spielen, toben, dem Ball nachlaufen... Idealerweise stundenlang bzw. mehrmals täglich... auch dann, wenn die Wiese durch SChneematsch oder anderes ungünstiges WEtzter schon belastet ist, denn raus müssen die Kinder nun mal. Die müssen gar nicht wie die Hühner in der Erde picken, damit beizeiten alles platt ist. Leider.

    Hallo,


    Keine Ahnung was ihr macht, ich kenne nun einige Kindergärten, keiner hat solche Probleme mit dem Außengelände...


    Ich kenne leider vorrangig Kindergärten und Horte, die Probleme damit haben...


    Ausnahmen sind hier eigentlich nur die damals neu gebauten aus DDR-Zeiten die hier oft ein wirklich riesiges Außengelände mit einer guten Mischung aus Hartfläche (zum rennen, rollern, Ball spielen) , Fallschutzuntergrund (unter Kletterbereichen) und Wiese haben.


    Alle anderen mit ihren Mini-Geländen haben da echte Probleme. Zumal bei der Berechnung der (mMn viel zu gering bemessenen) Mindest-Außenfläche wirklich jeder Winkel mitgezählt wird, auch Ecken, in denen kein Kind spielt.


    Was wir machen? Nicht als ca. 200 Kinder nach 4-6 Stunden stillsitzen einfach mal rennen und spielen lassen... (Und im Sommer die Wiese wässern, bei Matsch schauen, wo wir sie anderweitig bewegen lassen können, damit nicht alles ein ein großes Schlammbad wird usw.)

    Ich ärgere mich gerade ein bisschen... das klingt irgendwie, als wären wir nur zu doof, ordentlich Wiese wachsen zu lassen...

    Hallo,


    Erst mal - Geschwisterkinder sind oft komplett verschieden. Das heißt, Sachen die beim Großen nicht geklappt haben, können beim Kleinen wunderbar klappen. Einschlafen, wenn man da Kind stehend im Tragetuch schuckelt, während man dem Kleinkind beim Weltentdecken zuschaut z.B.


    Andersrum kann es sein, daß Sachen, die sich beim Großen ganz wunderbar bewährt haben, beim Kleinen gar nicht funktionieren. Man muss sich eh immer auf das einstellen, was aktuell ist. Und die Erfahrung zeigt, wenn man glaubt, DAS ist jetzt die Lösung---- wird eh alles wieder anders.

    So ist das eben mit Kindern und wenn man es akzeptiert und nicht mehr DEN Weg sucht sondern nur noch den für HEUTE, ist es nur noch halb so schlimm, fand ich immer.


    Ja, das Kleine muss sich da auch anpassen, dsa Große auch... aber das ist einfach so mit Geschwistern. Das ist mit Kindergarten nicht anders als ohne.


    Grundsätzlich musste ich lernen daß zeitweise "Am Abend liegen alle satt, so weit es an mir liegt gesund und unverletzt und halbwegs sauber im Bett" als Grundanspruch genügen musste. Alles andere war Bonus, vor allem, was Unternehmungen, die Wohnung und co. betraf. .


    Zum Kindergarten - da sind wohl die Empfindungen verschieden.

    Ich fand es z.B. sehr viel entspannter als hier noch kein Kind in den Kindergarten ging und wir eben nicht alle Mann zum Zeitpunkt X aus dem Haus mussten und zum Zeitpunkt Y noch mal. Oft hat da Baby ausgerechnet dann fest geschlafen und musste geweckt werden und war entsprechend jammerig (es schlafend mitnehmen hat nur selten geklappt).


    Klar gab es auch andere Termine, aber viele davon waren fließend oder optional und nur wenige (KiA oder so wirklich festgetackert. Das war für mich etwas andres als täglich.


    Andere brauchen genau diese tägliche Routine oder die Zeit ohne das ältere Kind. Oder das Kind brauchte die Zeit im Kindergarten (meine eher nicht...) .

    Was für eure Familie passt, kannst du nur selber wissen.

    Die Lösung ist ganz einfach.


    Man bringt Mutterboden aus, säht Rasen oder nimmt Rollrasen und lässt das ganze ca. 6 Wochen anwachsen.


    In dieser Zeit macht der Kiga lauter nette Ausflüge zu den angrenzenden Spielplätzen, in den Wildpark und und und .. die Eltern werden eingebunden.


    Und dann hält das Ganze vielleicht 3 Wochen und danach ist alles wieder beim alten. Leider.


    Da wo ich arbeite ist leider auch kaum noch ein Grashalm und genau das beschriebene wurde mehrfach(!) versucht. Die Kinder bei uns wühlen üblicherweise nicht drin herum (na ja in den Ecken schon mal, aber nicht großflächig), sie rennen einfach nur beim spielen drüber - was sie ja auch tun dürfen.


    Es würde eventuell funktionieren, wenn die Außengelände groß genug sind und sich die Gesamtbelastung verteilt oder/und man einzelne Flächen zur Erholung mal absperren kann. Das kann man gut daran erkennen, daß als ich angefangen habe, die Kinderzahl deutlich geringer war und es durchaus ausgetretene Stellen, aber trotzdem auch noch Gras gab. Nun ist die Kinderzahl deutlich größer, ohne daß das Gelände vergrößert werden konnte und nach und nach ist das Gras verschwunden... und verschwindet auch nach jedem Versuch, es neu zu sähen und aufzupäppeln schneller wieder als es zum wachsen gebraucht hat.


    So lange die Außenflächen oft so winzig sind, hat man aus meiner Erfahrung heraus mit auch mit komplett neu ansähen leider wenig Chancen, auch wenn ich es wirklich gerne anders hätte...


    Man müsste die gärten komplett umgestalten, sinnvolle Spielbereiche schaffen, ruhige und "Tobe"-Zonen einrichten, jede Menge attraktive Spielmöglichkeiten schaffen (und damit meine ich nicht einen zu kleinen Sandkasten, 2 Wipptiere und eine Mini-Rutsche...) , Wege nicht gerade sondern "ergonomisch" anlegen und sinnvoll begrenzen, mit Pflanzen Unterbereiche schaffen...

    Aber wer soll dafür Geld in die Hand nehmen?

    Hallo,


    Ich wünsch mir ein Gesetz, dass es Eltern verbietet, ihre Kinder mitm Auto zur Schule zu bringen, so *mit Fuß aufstampf*. Zumindest in der Stadt. Von Dorfschulen red ich jetzt gar nich.


    Tja, bei uns hätte das bedeutet, daß alle schon 5 Uhr aufstehen müssen. Und dafür, daß die Busse und Straßenbahnen fahren, wie sie fahren können wir nix. Und dafür, daß eine Buslinie, mit der wir fest gerechnet haben und mit der die Kinder innerhalb einer Viertelstunde zur zur GS gehörenden weiterführenden Schule gekommen wären, einfach abgeschafft bzw., umgeleitet wird, auch nichts. Deswegen die Kinder nicht auf eine gute Schule schicken, die zu ihnen passt oder sie 5 Uhr statt 6 Uhr zu wecken bzw. alternativ täglich fast eine Stunde vor verschlossener Schultür stehen lassen, damit sie pünktlich sein können?


    Wie gesagt, da wo ich arbeite, lassen viele ihre Kinder auf dem Weg zur Arbeit raushopsen, wenn sie eh an der Schule vorbei fahren, also ganz ohne Extrafahrt. Ich kann jeden verstehen, der auf diese Weise morgens noch ein bisschen Schlafenszeit oder auch Zeit mit dem Kind schafft.


    Ich bin durchaus dafür, daß Schulen gesichert werden z.B. durch großzügiges und auch kontrolliertes Halteverbot rundherum. UND daß sinnvolle Bus- und Bahnanbindungen geschaffen werden, auch für Randgebiete.

    (Und als I-Tüpfelchen vielleicht noch freie oder stark subventionierte Schülerbeförderung? Schließlich gibt es eine Schulpflicht und 4 Kinder, lange Zeit durch Mitfahrabsprachen auch mehr mit dem Auto zu fahren war auch nämlich auch billiger als 4x Monatskarte... Und Schule, die nicht 7.30 Uhr beginnt sondern vielleicht 8.30 Uhr... ) .

    Also Bedingungen schaffen, die es es unatraktiver machen, das Auto zu nutzen.


    Die konkrete Entscheidung sollte dann aber mMn doch den Familien überlassen werden.

    Hallo,


    Ist das an anderen Schulen anders?


    Ja, weder die GS an der ich arbeite noch die an der meine Kinder waren hat einen eigenen Parkplatz.


    Es wäre gar kein Platz vorhanden, es sei denn man hätte das tolle Außenspielgelände der GS meiner Kinder (die gleichzeitig auch der Hort war) betoniert. Da wo ich arbeite gibt es ein paar einzelne ganz normale nicht schuleigene Parkplätze (8 vielleicht insgesamt?)an der öffentlichen Straße vor der Schule , aber die sind meist von den Anwohnern oder Lehrern besetzt bzw. die 3-4? Kurzzeitparklätze reichen beim Ansturm vor dem Unterricht nicht aus. Daher die Bitte der Schule, die Kinder etwas weiter vorne an einer günstigen Stelle rauszulassen.

    Hallo,


    Meine Kinder habe ich lange gefahren. Einfach weil es zu Fuß 45 Minuten (zügiges Erwachsenentempo) gewesen wären, z.T. durch komische Ecken oder noch mal länger. An die weiterführenden Schule sind sie zeitweise mit dem Rad gefahren, bis eine meiner Töchter auf gerader Strecke auf dem Fußweg von einem Auto umgefahren wurde und danach verständlicheriweise erst mal Schmerzen und dann Angst hatte und später der Vierte es einfach wegen seinem Asthma nicht geschafft hat.


    Die Busanbindung hier ist doof und die Abfahrtszeiten passen nicht, statt 10 Minuten Autostrecke hätten sie ca. eine ganze Stunde eher starten müssen (20 min laufen, 2 Haltestellen Bahn, noch mal 10 Minuten laufen). Also nicht 7.15 los sondern spätstens 6.15 Uhr. Was das wiederum bei 4 morgenmüden, leicht ablenkbaren Kindern und einem Bad für die Aufstehzeit bedeutet hat, kann man sich vielleicht ausrechnen. Da macht eine Stunde einfach für alle Beteiligten viel aus.


    Da wo ich arbeite, ist es durchmischt, manche kommen zu Fuß mal mit, meist ohne elterliche Begleitung, manche von Anfang an alleine mit dem Bus und manche werden gefahren. Die wenigsten werden aber einfach so gefahren, meist ist es so, daß die Eltern die Kinder auf dem weg zur Arbeit raushüpfen lassen, um eben etwas später starten zu können und noch Zeit miteinder zu haben. Das seh ich nicht mehr ganz so kritisch wie früher. Selbständigkeit sehe ich schon auch auch als wichtig an, aber Selbständigkeit um der Selbständigkeit willen, wenn es für die Familie mehr anstrengend als nützlich ist, nicht (mehr).


    Anders ist es mit dem Parken. Direkt vor der Schule, wenn man noch dazu andere gefährdet,sollte es nicht sein, ein paar Meter weiter vorne wo mehr Platz ist, ist sinnvoller für alle.

    Kein Verleser, eher ein "falsch Versteher"...

    Hurricane 2019 - wer fährt auch hin?


    Warum sollte jemand losfahren, wenn es Hurricane gibt? Soll es dieses Jahr irgendwo besonders viele geben, so wie es z.B, Meteoritennebel gibt?

    Also ich könnte mir schon vorstellen, daß es da sensationslustige Leute gibt,die extra zum gucken in solche Gebiete fahren, aber mit denen hätte ich hier im Rabenforum nicht gerechnet und da die meisten ja doch aus Europa kommen, wäre es auch ein bissel weit...

    Hallo,


    Eine Idee noch - ich weiß nicht, ob es bei euch eine gut ausgestattete Bücherei gibt. Unsere hat auf dem Gebiet der Sprachen einiges, natürlich um so mehr, je gefragter die sprachen sind.


    Wenn ihr da eine Möglichkeit habt, wäre es, um überhaupt erst mal anzufangen ev. eine Idee, sich einfach mal einen Stapel Sachen auszuleihen und zu probieren, was einem vom Stil her liegt. Ich hatte z.B. eine "Schule"/Methode, mit der ich mein englisch früher mal ganz gut aufgefrischt habe, die ich aber für Schwedisch überhaupt nicht möchte. Spanisch mit Duolingo fand ich klasse, schwedisch auch ganz gut, französisch mochte ich damit trotz gleicher Methodik so gar nicht (wobei mir Französisch eh am schwersten fällt). Und so weiter.


    Vera Birkenbiel hat auch etwas zum sprachen lernen gemacht, ich glaube auf YT findet sich da was. Da geht es nicht um eine konkrete Sprache sondern eher um Methodik. Manche finden sie klasse, andere nicht... Das auswendig lernen erspart einem leider keine Methode...


    Zum reinhören in die Sprache, in den Klang, die Betonung, den Satzbau... finde ich es ganz gut, Filme in der Sprache anzuhören (erst mit deutschem, dann mit originalem Untertitel), auf diese Weise verstehe ich ganz ohne lernen z.B. inzwischen das ein oder andere auf koreanisch und kann die Schrift entziffern (könnte aber kein einziges Wort wirklich sprechen).

    Hallo,


    In Deutschland wird vor Beginn jeder Psychotherapie nach solchen einflussfaktoren gesucht, schilddrüsenhormone echt schon von jedem Hausarzt getestet. Und auch Vitamine insgesamt wird bei sooo vielen Patienten erst untersucht. Und konversionsstörungen sind jetzt echt kein alltagsphänomen.


    Unabhängig vom Stil des Artikels: Ich habe einen Vitamin D Mangel, der auch unter Substitution nicht in den Referenzbereich geht.

    Festgestellt eher zufällig in einem ganz anderen Zusammenhang.


    Es gibt noch mehr Dinge, die ich gerne mal getestet haben würde, aber bei mir wird es zwar nicht mit psychischen Problemen weggeredet, bei mir ist angeblich an allem das Übergewicht schuld. "Ist das erst mal im Griff"... nun ja, daß es sein könnte, daß man "um das in den Griff zu bekommen" auch andere Faktoren mal ansehen könnte.

    Meine Vermutung, daß ich Gluten oder irgend etwas anderes nicht gut vertrage weil ich dann Bauchweh habe und extrem müde, schlapp und antriebslos bin und das zum Teil tatsächlich mit dem, was ich vorher gegessen habe wiederholbar in Verbindung bringen kann, wurde vom Tisch geschoben, denn dann wäre ich ja dünn und nicht dick. Getestet wurde da bis heute nichts, ich experimentierte halt alleine vor mich hin.


    Von daher kann ich mir gut vorstellen, daß es anderen Leuten ähnlich geht.


    Bei der ADS-Diagnostik eins meiner Kinder wurde zwar auch die Schilddrüse kontrolliert, aber später sagte mir jemand, daß der genommene Wert eigentlich gar nicht der entscheidende wäre. Sonstige Sachen (Unverträglichkeiten, Mängel...) wurden nicht getestet.

    Hallo,


    Wenn man eine Sprache für den Alltagsgebrauch autodidaktisch in möglichst sehr kurzer Zeit lernen möchte, wie geht man da vor? Welche Tools oder Apps sind da gut?


    ich habe Sprachen bisher immer über lange Zeiträume und eher langsam gelernt. Jetzt hätte ich da gern eine Art Crashkurs. Das Ergebnis muss überhaupt nicht ausgereift sein, das kann später noch vor Ort kommen.


    Ich bin sprachlich leider nur so mittel begabt.


    Memrise oder, falls vorhanden Duolingo (bei vielen sprachen ist englisch die Ausgangssprache). Zusätzlich Vokabeltrauning per Kartensystem (dieses 5-Kästchen-Ding, wir machen die immer selber).


    Der "Kauderwelsch-Verlag" hat gute Bücher, mit denen man weniger einzelne Vokabeln sondern gleich ganze Sätze lernt und auf diese Weise gleichzeitig mit wenigen, aber effektiven Erklärungen in den Grundaufbau der Sprache hineinfühlen kann.


    Mein Mann fährt parallel, Duolingo, wenn es die Sprache gibt, Vokabeltraining (selbst herausgesucht, was man brauchen könnte) und Kauderwelsch-Buch.

    Auf diese Weise lernt er nebenbei und mit wenig zeitlichem aufwand meist in einem halben Jahr eine Sprache so, daß er sie im Urlaub anwenden kann, um nach dem Weg zu fragen, einzukaufen, auf einer Stadtrundfahrt das Wesentliche zu verstehen, ein bisschen über die Familie und das Wetter plaudern zu können und so was. Für tiefgründige Gespräche oder Fachthemen reicht das natürlich nicht.

    (Ich bin fauler, mir reicht es, ein bisschen was zu verstehen, im Museum ein paar Beschriftungen zu entziffern o.ä. ... zu sprechen trau ich mich meist eh nicht )


    Wenn es schnell und effektiv sein soll und auch die Aussprache wichtig ist, dann wäre aber wohl tatsächlich ein erfahrener (Privat)Lehrer die beste Option. Muttersprachliche Studenten als Lehrer sicher preiswert, aber ich hätte Bedenken, daß ihnen die nötige Didaktik für einen schnellen Spracherwerb fehlt.

    Hallo,


    Da ich es nirgends so häufig wie hier lese, frag ich hier mal:

    Was soll dieser Begriff "Tochterkind" ? Warum nicht einfach Tochter? Oder Kind?

    Und warum schreibt niemand vom "Sohnkind"?


    Bei mir ist es einfach ein Spiel mit Worten. Wir geben uns hier gegenseitig alle Möglichen Nicknamen. Es kann sein, daß meine Kinder mich Mutter, Mütterchen oder auch mal Muttermama o.ä. nennen, dann nenne ich sie halt Tochter oder Sohn oder auch mal Kind. Oder mit einer Kombination aus beidem. Oder ganz anders...

    Bei mir ist es auch ein Spiel damit, daß sie eben keine Kinder mehr sind, aber trotzdem noch m e i n e Kinder.


    Wenn ich schreibe "meine Tochter" fühlt es sich etwas distanzierter an als wenn ich schreibe "mein/das Tochterkind" oder Töchterlein". Letzteres passt aber bei Leuten jenseits der Pubertät so gar nicht mehr wirklich, auch wenn ich es immer mal noch schreibe, während Tochterkind irgendwie für mich immer noch passt (meine Tochter bzw. mein Kind bleibt sie ja immer. Tochtekind kann ich im Satzbau eher wie einen (Nick)namen verwenden, ohne "meine" oder "die" o.ä. "Tochterkind und ihren Hunden geht es gut in K...." klingt für mich irgendwie anders als "Meiner Tochter und ihren Hunden geht es gut in K...". Warum kann ich aber nicht wirklich begründen und anderen kann es damit natürlich völlig anders gehen.


    Bei den Jungs schreibe ich eher mein Großer bzw,. weicher "mein Großkind" beim jüngeren habe ich lange Wichtelkind geschrieben und als das nicht mehr recht passte, Herr Wichtel, daher war keine Notwendigkeit für eine vergleichbare Sohn-Form.


    Eine sonstige Bedeutung hat es nicht, es ist einfach (m)eine Art Sprache etwas abwechslungsreicher und bunter zu machen als nur "meine ältere/jüngere Tochter und "mein älterer/jüngere Sohn", ohne tiefgreifendes "dahinter".

    Latie : 14/15/16 finde ich viel zu spät - da haben sich die Schüler bereits ein ineffizientes "System Adler" angewöhnt, dass man fast nicht mehr wegbringt. Hier treten zudem die meisten Jugendlichen mit 15/16 in die Ausbildung ein und da wird flüssiges Tatstaturschreiben verlangt - wie die Handschrift aussieht, interessiert dagegen niemand.

    mag in der Schweiz anders sein, aber für mein Umfeld würde es dicke reichen. Meine 14jährige hat bisher nicht mehr als 5 Seiten (eine Geschichte und 2 oder3 Gedichte u.ä.) auf dem PC geschrieben, die 11jährige einen halbseitigen Text.

    Von "System Adler angewöhnt" kann da sicher nicht die Rede sein.


    Das ist hier anders. Zum einen dürfen sie schon in der Grundschule teilweise Texte am PC schreiben (z.B. für Plakate, den Handzettel für Vorträge... ), zum anderen nutzen viele Kinder schon lange vor 14 den PC, unter anderem zum Spielen. Ich glaube, Kinder, die erst mit 14 damit anfangen sind heute selten.

    Das muss man nicht gut finden, aber es ist Realität. Und zu vielen Spielen gehören auch Chats. Teamspeaks usw.


    Daher fände ich es gut, wenn durch einen Tippkurs deutlich gezeigt wird, daß ein PC eben mehr als ein Spielzeug sein kann und eben richtige Bewegungsabläufe schon früh gelernt werden.


    Warum lässt man Kinder z.B. nicht auch erst mal 2, 3 Jahre auf der Geige spielen, wie sie wollen oder am Klavier eigene Fingersätze suchen? Warum sagt man da noch auch, ach, wenn es irgendwann mal ernst wird und sie längere und schwierigere Stücke spielen, können sie ja immer noch umlernen oder auch für immer bei ihrem System bleiben, sondern legt gerade in der Anfangsphase Wert darauf, daß solche Grundtechniken sauber vermittelt werden?


    Interessant fand ich die Regelung in der Klasse meiner Kinder - Texte für Plakate (sie haben oft welche erstellt und haben das meistens auch gerne gemacht) durften getippt werden, damit alle sie gut lesen konnten. ABER man musste dem Plakat auch ansehen, daß selbst gearbeitet wurde (handgezeichnete Graphiken, kreativer Aufbau usw.), also z.B. einfach Irgendwelche Bilder oder Übersichten aus dem Internet kopieren und unkommentiert aufkleben zählte nicht.


    Bewertet wurde dann zum einen der fachliche Inhalt und die Gesamtwirkung - letzteres aber immer vom Potential des jeweiligen Kindes aus gesehen. Die Begründung war: Es geht um Inhalte, warum sollten wir jemanden abstrafen, dem das schreiben schwer fällt? Gleichzeitig ist aber eben auch Individualität und Kreaftivität wichtig - aber die drückt sich nun mal bei jedem anders aus.

    Fand ich gut.

    Hallo,


    Naja, wenn mehr wert auf 10fingersystem wie auf Köpfchen gelegt wird, wundert mich nix nehr


    Wer sagt denn, daß es nur entweder - oder gibt?


    Es kommt sicher auch auf die Branche an, wenn selten etwas verschriftlicht werden muss, ist es sicher egal, aber wenn die Arbeit am PC einen Großteil einnimmt, finde ich es durchaus gerechtfertigt a u c h danach zu schauen. Zumal man ja, wenn es als Zugangsvoraussetzung bekannt ist, erlernen kann. Nur eben schwerer, wenn sich über Jahre falsche Bewegungs-Muster eingeschliffen haben.


    Angenommen, ich suche einen Fahrradkurrier, dann wähle ich unter eingermaßen gleich guten Leuten vermutlich auch den, der sicher Radfahren kann und nicht den, der sagt: "Och, wozu richtig Radfahren, mit dem Roller bin ich überall hingekommen" oder den der sagt "Also mit Stützrädern bin ich schon mal gefahren..."


    Wenn es bei der Handschrift darum geht, wie wichtig es ist, von Anfang an richtige Bewegungsabläufe zu vermitteln. wenn jeder Musiker dir sagt, es ist super wichtig, daß die motorische Basis am Instrument von Anfang an sauber vermittelt wird ... warum sollte das beim Tastaturschreiben (oder anderen Sachen) anders sein?

    Hallo,


    Ich habe schon mehrere Versuche unternommen, 10-Finger-blind-schreiben zu lernen und schaffe es einfach nicht. Die falschen Muster sind zu tief drin und den Blick dauerhaft vn den Tasten lösen krige ich dadurch auch nicht hin. Das wiederum heißt, ich sehe Fehler, wenn überhaupt erst beim späteren noch mal drüberlesen, was wieder Zeit kosten,

    Dabei habe ich erst als Erwachsene damit angefangen auf Tastaturen zu schreiben.


    Und klar kommt man auch ohne zurecht, man kann auch mit einer grottigen Schrift die Vorarbeit für eine Doktorarbeit schreiben. Aber in einer Welt, in der es immer wichtiger wird, es sicher und schnell zu können und zwar möglichst nicht "irgendwie" sondern wirklich effizient, finde ich schon, daß es zum modernen Bildungsplan gehören sollte. Nicht statt Handschrift, aber kurz danach und später dann in der Gewichtung gleichwertig. Schule sollte aufs echte Leben vorbereiten und nicht zum Selbstzweck da sein. (Ich fand es genial, daß bei meiner Tochter in der 9. Klasse ein 1. Hilfe-Kurs uinkl. Zertifikat verbindlich zum Unterricht zählte usw.)


    Ich kann z..B. Texte sehr viel besser strukturieren, wenn ich am PC schreibe. Weil ich Gedankengänge noch mal umbauen kann, später gekommene Ideen einfügen, zweifelhafte Formulierungen, zu denen mir später etwas besseres einfällt, ändern, ganze Abschnitte tauschen und verschieben...


    Früher hätte das ein Chaos auf dem Papier ergeben und hätte dazu geführt, daß ich alles noch mal abschreiben muss. Da gerade in der Schule oft die Zeit dafür fehlt, blieb oft nur die Entscheidung: Gut strukturierter Inhalt ODER fertig werden. Oder Schreiben, was ich wirklich zu einem Thema denke ODER eine Kurzfassung, um Zeit zu haben, leserlich zu schreiben, ggf . mit Abschrift...


    Spannend finde ich folgendes: Hier wo ich wohne, wird üblicherweise tatsächlich (noch?) die Schreibschrift als Erstschrift gelehrt und es gibt an kaum eine Schule legt viel Gewicht auf freies schreiben. Im Gegenteil, fast alle unterrichten nach einem Fibellehrgang o.ä. und (bis auf wenige Ausnahmen in den ersten Wochen) von Anfang an Schreibschrift. Selbst das Theme nicht-deutsch-muttersprachliche Kinder spielt vielerorts eine eher geringe Rolle.


    Also sollte man denken, daß die weiterführenden Schulen hier nichts zu klagen haben. Aber - hier kommen genau so die Klagen, daß die Kinder nicht mehr flüssig schreiben würden, keine gute Rechtschreibung mehr hätten usw.

    Das lässt mich vermuten, daß diese Klagen eventuell doch andere Gründe haben könnten als die Form der Erstschrift und die Art der Vermittlung.


    Meine Oma übrigens schon hat mir erzählt, daß bei der Abschaffung von Sütterlin genau die gleichen Argumente kamen. Die Kinder würden nicht mehr genug "schön schreiben" üben, es würde ihnen zu leicht gemacht, sie würden die Hände nicht genug trainieren, die neue Schrift wäre nicht flüssig zu schreiben, man könnte die Schrift der Kinder kaum noch entziffern und überhaupt ist mir der neumodischen hässlichen Schrift alles viel schlechter als vorher. ....


    Die Erde ist rund und die Zeit dreht sich im Kreis... ;)

    Hallo,


    Zu Norwegen kann ich leider nichts sagen, nur allgemein zum Schreiben.


    Ich stamme ja noch aus einer Generation, in der Schönschrift und Form bewertet wurden und durfte mich die gesamte Schulzeit lang mit Schreibschrift plagen. Hab als Kind ganze Hefte abschreiben müssen....

    Das sah dann etwa bei einer Bewertung für den Aufsatz so aus: Inhalt 1, Ausdruck 1, Rechtschreibung Grammatik 2, Form 4 - Gesamtnote für den Aufsatz: 3, denn die durfte maximal ein Grad besser sein als die schlechteste Teilnote. Es konnte auch mal ne 4 sein, wenn die Form tagesformabhängig noch schlechter war. Oder in Geographie, Physik... .... eine 3, nicht weil ich die Aufgaben nicht konnte, sondern weil ich so viel Zeit verschwenden musste, damit es schön genug aussah, um gewertet zu werden und darum nicht fertig geworden bin ...


    Und was soll ich sagen . ich kann bis heute nicht ausdauernd und schön mit der Hand schreiben. Ich habe es gehasst, zu schreiben. Im Studium waren meine Vorlesungsmitschriften die knappsten von allen (aber irgendwie auch die genauesten, jedenfalls wollten viele meine dann abschreiben). Und ich war sooo froh, daß dann endlich keiner mehr qauf der blöden Schreibschrift bestand.


    Welch eine Erlösung, als es dank moderner Technik endlich Möglichkeiten gab, leserlich schreiben zu können, ohne das meiste Potential darauf verwenden zu können und darum Kapazitäten für den Inhalt frei zu haben... Für meinen Traum, Kinderbücher zu schreiben, war´s da aber zu spät, eventuell hätte ich ja tatsäfchlich den Mut gehabt, das zu versuchen, wenn es diese Möglichkeiten früher gegeben hätte...


    Bei meinen Kindern habe ich natürlich drauf geachtet, daß sie mit der Hand schreiben lernen, lässt sich ja nicht vermeiden, wenn sie mal eine Prüfung schreiben sollten. Eins meiner Kinder konnte aber z.B. überhaupt flüssig erst schreiben lernen, als ihm die klassische Schreibschrift erspart wurde und er ganz neu mit der VA anfangen durfte.

    Alles, wo es vorrangig um die fachlichen Inhalte ging (Vorträge, Aushänge...) durften sie beizeiten am PC machen. Zum Glück stand die Schule da hinter uns und meinte auch, sie wollten ja wissen, was das Kind in Bio oder Ethik zu sagen hat, daß es ihm schwer fällt, mit der Hand leserlich zu schreiben, wüssten sie ja nun schon.


    Ich finde, das schreiben mit Tastatur sollte NEBEN dem Handschreiben eine Berechtigung haben. Zum einen, weil es nun mal heutzutage in fast allen Berufen gebraucht wird (Und Schule sollte nun mal aufs "echte Leben" vorbereiten), zum anderen, weil es auch zeigen kann, daß ein PC eben nicht nur "Spielkonsole" ist sondern tatsächlich auch ARBEITSmittel. Würden die Kinder dann, wenn sich die Handschrift einigermaßen gefestigt hat, gleich ordentlich Tastaturschreiben lernen, könnte sich mancher später das mühsame abgewöhnen falscher bzw. uneffektiver und auf Dauer hinderlicher Bewegungsabläufe beim Tippen ersparen.


    Inzwischen schreiben sie ganz individuelle Schriften, nicht schön, aber meistens immerhin lesbar. Ausgerechtet das Kind, daß die regelmäßigste und optisch schönste Schrift hat, hat die Schrift, die man als Uneingeweihter kaum lesen kann - weil es aussieht wie eine Mischung als Elbisch und Zwergisch und die Buchstaben an sich immer gleich sind - aber mit denen unserer üblichen Schrift teilweise kaum bis keine Ähnlichkeit haben. Aber offenbar konnte man so sogar eine Abiprüfung schreiben... *sehr dankbar bin*


    Ich gehöre also tatsächlich zu der Fraktion die meint, l e s e r l i c h schreiben geht vor S c h r e i b schrift schreiben und Feinmotorik-Training - ja, auf jeden Fall, aber das muss nicht unbedingt vorrangig über´s Schreiben passieren. Handwerken, basteln und solche Sachen funktionieren da auch und wenn man weiß, daß Verknüpfungen im Gehirn leichter und stabiler entstehen, wenn sie mit positiven Gefühlen verknüpft sind, der versteht vermutlich warum es nicht der allerbeste oder gar einzige Weg zu lernen und "im Gehirn was zu verbinden" ist, gerade ein Kind, dem das Schreiben schwer fällt, ausgerechnet mit weiteren Schreibübungen zu plagen.


    Übrigens schreibe ich inzwischen ab und zu tatsächlich wieder eine Schreibschrift, im Sinne einer "meist verbundenen Schrift" . ganz freiwillig. Aber jeder Grundschullehrer würde verzweifeln über den Buchstabenaufbau usw, denn der ist oft komplett anders (aber für mich bequemer) als dieses grässliche hin und her, hoch und runter der klassischen Schreibschrift.

    Hallo,


    Ich will gar nicht an irgendwas herumherumfrickeln. Ich finde aber, daß ganz verschiedene Ebenen mitklingen und eine echte und anhaltende Lösung wird sich miteinder wohl nur finden lassen, wenn man das mit bedenkt.


    Wie gesagt, ich denke, ihr kommt ums reden nicht herum und es ist offenbar nicht nur ein Thema zu klären.


    Was genau findet er in Bezug auf seine Kinder ungerecht? Woher kommt dieses Gefühl? Und betrifft es ausschließlich die Zimmeraufteilung? Oder auch andere Dinge? Wie kann man das auflösen, so daß ihr beide euch gut mit der jeweiligen "Verteilung" fühlt und ohne einem Kind etwas was ihm gehört - in dem Falle das Zimmer - wieder wegzunehmen, DAS wäre für mich keine Option.


    Woran liegt das Überforderungegefühl? Wie kann man dem eventuell Abhilfe schaffen? Ohne daß dem andren mehr aufgeladen wird?

    Was ist als Notlösung in Extremsituationen akzeptabel und was nicht? Würde er in so einem Falle auch zulassen, daß das Kleinkind die Räume anderer (z.B. bei Kollegen, den Großeltern, einem eventuellen Gast, seine eigenen Dinge ...) auf seine Weise und unkontrolliert "benutzt", weil er doch da so schön spielt? Wo lägen die Grenzen? Und wenn es welche gibt, warum gelten sie dann beim großen Sohn nicht? Sind Grenzen,. die sonst normal und akzeptiert sind, allein durch eine (halb-? stief-?) geschwisterliche Beziehung automatisch außer Kraft gesetzt?


    War es eine einmalige Situation, die im großen Stress mal vorkommen (und dann als "blöd, aber passiert eben mal" mit einer Entschuldigung an den Großen auch wieder abgehakt werden) kann oder sind das Ungerechtigkeits- oder Überforderungsgefühl häufiger offen oder auch unterschwellig da?


    Wenn es nur noch wenige Wochen sind, bis die Zimmerfrage geklärt ist - warum kann man die nicht irgendwie überbrücken und dem Großen seinen Bereich zugestehen? Warum sollte er für einige Wochen verzichten müssen? Kann man die neue Zimmerlösung ein paar Wochen vorziehen? Vielleicht mag der Große ja sogar helfen das neue Zimmer mitzugestalten? Dann könnte er was für seine Geschwister tun und gleichzeitig dafür sorgen, daß SEIN Reich besser respektiert wird. Und "groß und wichtig und anerkannt" sein...


    Und wenn es tatsächlich die einzige vorübergehend mögliche Lösung ist, daß der Kleine im Zimmer des Großen Chaos macht - was ich mir bei der beschriebenen Raumsituation aber nur schwer vorstellen kann - , wie kann man ihm das erklären und irgendwie "gut machen" (für ihn das Zimmer aufräumen? Ihm andere Vergünstigungen zugestehen) ? Einfach erwarten, daß sein Zimmer jetzt für einige Wochen/Monate eben nicht das seine ist, fände ich nicht OK.


    Ich stelle die Fragen nicht, weil ich die Antworten lesen möchte. Das geht mich auch gar nichts an. aber ich denke, im gemeinsamen Gespräch kommt ihr da nicht drumrum...