Beiträge von Trin

    Hallo,

    Zitat

    Entweder man mag mitmachen, dann macht man es oder man hat keine Lust und macht halt nicht auf. Wo ist das Problem??

    Das Problem gibt´s vor allem dann, wenn andere unter dem "Feiern wollen " leiden müssen, siehe Eier an die Wand, klingeln, obwohl nicht geschmückt ist oder gar ein bitte nicht klingeln-Schild hängt, und ähnliche "Scherze".


    Als bei uns trotz "nicht schmücken" abends 21.30 Uhr 8I ein Rudel Kinder geklingelt hat, die einfach nur nett und fröhlich waren, haben wir trotz unseres ""Wir mögen kein Halloween" was zu naschen rausgekramt. Wenn ich aber von anderen höre, daß das Fest benutzt wird, um damit Sachbeschädigung zu begründen, finde ich durchaus, daß da ein Problem ist...

    Hallo,


    Milben oder Allergie waren auch meine ersten Gedanken. So was kann man aber auf einem Reiterhof nun mal nicht ausschließen. Durch den Juckreiz kann es sein, daß es sich verselbständigt, es juckt, man kratzt unbewusst, es juckt noch malr... (kenn man ja von Mückenstichen)


    Ich würde schauen, wie es sich entwickelt, wenn es bis Montag nicht besser wird, mal einen Arzt draufschauen lassen.


    Gegen den Juckreiz kann Kälte oder Wärme helfen, das ist verschieden, genau so ob feucht oder trocken.
    Kalter oder heißer Stein, Wärmeknickie... oder feuchter kalter oder warmer Waschlappen...
    ich würde sie da ausprobieren lassen.


    Auch was Crems usw. angeht, würde ich sie ausprobieren lassen, ob irgendwas hilft, bei meinen Kindern hatte ich immer das Gefühl, sie merken selbst am Besten, was ihnen gut tut.


    Gute Besserung!

    Hallo,


    Meine Kinder sind ja in einer Familie groß geworden, in der man eher Seltenheitsstatus hatte, wenn man KEIN "Blech spielt". "Und in welcher Gemeinde spielst du?" war bei meinen Kindern früher eine der Standartfragen.. ;o)


    Sie hätten das sicher gut ausgehalten obwohl die Ohren OK waren, Gewohnheit halt. Aber uns wäre es direkt daneben trotzdem zu laut gewesen.
    Hörschutz oder Kind für die Zeit jemandem anderen zum tragen geben fände ich daher auch die bessere Wahl.


    Inzwischen spielen 2 von ihnen selber mit, auch nett. :)

    Hallo,


    Ich glaube, mit Montessori hat das nur am Rand zu tun.


    Ich habe ein Monte-Kind, das könnte man wohl in jede Schulform setzen und es käme klar. Eins, daß mit jeder Schulform gehadert hätte, weil es eben Schule ist und 2 bei denen es bei Monte gut läuft, bei denen ich mir aber sicher bin, daß wir an der Regelschule Probleme gehabt hätten, weil sie eben einfach ... na ja, sie selbst sind.


    Ich glaube nicht, daß man sagen kaann, daß sie im Kurs keine Probleme gehabt hätte, wäre sie auf einer Regelschule.Vielleicht, vielleicht nicht.
    Ich denke eher, daß sie dann auf der Regelschule von Anfang an diese Probleme gehabt hätte. Ob sie sie überwunden hätte und dann Kurs-kompatibel gewesen wäre? Vielleicht hätte sie Schule und lernen müssen auch so satt, daß sie gar nicht erst mit hingegangen wäre. Oder sie hätte den Kurs ausgehalten, weil sie in der Schule gelernt hätte, was erwartet wird - unebhängig davon wie es ihr damit GEHT.


    Wer weiß das schon. Die eigene, ganz persönliche Art läßt sich nun mal nur schwer umbiegen. Und wäre es das wert gewesen? Hätte es die Motivation für die Sprache an sich gesteigert? Oder eher den ganzen Spracherwerb zur lästigen Pflichttveranstaltung gemacht?


    Schade um den Kurs, ja. Aber wenn als Gegengewicht eine weitestgehende glückliche Grundschulzeit steht, dann wiegt das doch schwerer, finde ich.


    Ich glaube, ich würde wohl vorerst den Schwerpunkt tatsächlich aufs miteinander reden legen, vorlesen, Hörbücher (Es sind doch mehrere hier im Forum vielleicht könnt ihr einen Tauschring machen?). Und wenn sie mag vielleicht auch lesen lernen, in ihrem eigenen Tempo.
    Dann ist die Sprach im Gehirn auf alle Fälle angebahnt und vor allem die soziale Komponete des miteinander sprechen könnens auch. Schreiben lernen kann sie selber später noch, wenn sie das von sich aus will.


    Es ist wohl sogar nachgewiesen, daß man wohl die Aussprache, den Mut zur Kommunikation in der zweiten Sprache usw. tatsächlich als Kind schneller lernt, richtig Schreiben und Grammatik usw. dagegen nicht unbedingt, das geht besser, wenn man es mit voller Motivation und Bewusstsein tut. Hat also noch Zeit.
    Und wenn sie es gar nicht lernen will, dann ist das schade, aber dann hat ein oller Kurs ihr zumindest nicht die Freude an der Sprache an sich und am Sprachenlernen generell genommen.


    Alles Gute, Trin

    Unter dem Aspekt müsste man auch Weihnachten ablehnen. Das hat ja mit Lebkuchen ab Semptember, Plastiklichtschläuchen und Glühweinsaufen auf dem Weihnachtsmarkt auch wenig mit Tradition zu tun. Man kann aber auch Halloween ohne Kommerzschlacht feiern, gibt doch hier genug Raben, die gerne backen oder nähen. Man muss ja diesen ganzen Kram nicht kaufen. #gruebel


    Da finde ich Valentinstag schon kommerzieller, da man zu der Jahreszeit Blumen kaufen MUSS und sie nicht z.B. aus dem Garten nehmen kann etc. Das ist dann wirklich nur Geldmache.

    Man kann doch Feste feiern oder auch feiern lassen und trotzdem deren Auswüchse ablehnen.


    Besoffene, die auf dem Weihnachtsmarkt pöbeln muss ich doch nicht toll finden, nur weil ich Weihnachten mag. Und ich kaufe tatsächlich erst im Dezember Weihnachtsnaschkram usw..


    Ich kann anderen ihre Freude an Halloween gönnen, muss es aber nicht toll finden, daß für manche dazugehört, Eier um sich zu werfen.


    Valentinstag lassen wir getrost an uns vorbei gehen, allerdings werden da auch (noch) nicht derart gezielt und massiv Kinder zum Konsum beworben. (Kindern etwas zu verbieten finde ich nämlich noch mal schwieriger). Wobei auch das kommt, früher war es was zwischen Liebenden, heutzutage hab ich "werbetechnsich" schon erlebt, daß möglichst auch Kinder ihren Eltern und Freunden (natürlich gekaufte) Valentinsgeschenke machen sollen, weil sie sie doch lieb haben. Doch, ich finde, so was darf ich blöd finden.
    Kann man natürlich auch nett finden oder/und statt dessen GEschenke für alle basteln und das an dem Tag zelebrieren, muss man aber nicht, wenn man es bisher nicht vermisst hat.

    Hallo,


    Bräuche verändern sich halt im Laufe der Zeit und natürlich auch unter Einfluss der Globalisierung.

    Nicht, daß ich anderen ihre Feste nicht gönne, wer Spaß haben will, soll ihn haben, so lange er keinem damit schadet.
    Aber speziell im Fall von Halloween sehe ich das mit den Einflüssen etwas anders. Ich würde eher sagen "unter dem Einfluss der Wirtschaft", denn globaliisierte "Traditionen" lassen sich nun mal wesentlich besser vermarkten als kleine, regionale mit ihren Besonderheiten.


    Massive Werbung für Halloweenkostüme und ein Überfluss an Deko-Artikeln, Naschkram usw gab es schon bevor es hier üblich wurde.
    Und irische oder amerikanische Einwanderer, die es als Tradition mitgebracht haben könnten, gibt es auch nicht in wesenrtlichen Mengen.
    In dem Falle sehe ich es so, daß tatsächlich das Angebot - eher das Aufdrängen - erst die Nachfrage geschaffen hat.

    Hallo,


    Ich dachte bisher immer Halloween wäre eher so Geister/Hexen/Gruselmäßig drauf.


    Pferdepapas und Lillifeehunde hätte ich eher an Fasching erwartet. (Nicht, daß ich die Vorstellung nicht süß fände, ich hätte nur eher Vampire und Hexen erwartet)
    Ist Halloween also sozusagen einfach ein zweites Fasching geworden?


    Oder wird Fasching nicht mehr gefeiert?
    (OK, hier ist Fasching seit jeher eh eher Kinderfest als "Gesellschtlicher Höhepunkt" wie in andren Regionen. )

    Hallo,


    Bei uns wurde ja in meiner Kindheit am Faschingsdienstag gebettelt. Ein netter oder frecher Spruch, mal allgemein, mal zum Kostüm passend wurde angesagt und dafür bekam man Naschkram oder auch mal kleine Münzen. Schäden anrichten, weil jemand nicht auf gemacht hat oder nicht "genug" gegeben hätte, wäre uns nie in den Sinn gekommen. Da höre ich jedes Jahr vpn Halloween so üble Sachen.... Das ist eigentlich das, was mich an dieser "Tradition" so abstößt. Das andere andere Feste feiern und manche sich gerne eklige oder grausige Sachen anziehen und vielleicht auch mal einen Tag im Jahr damit nerven, geschenkt, deren Sache. Sachbeschädigung aber nicht.


    Tja, was soll ich sagen, nachdem 3 Jahrein Folge an Fasching keiner geklingelt hat, habe ich mir auch nichts mehr extra hingestellt, sollte sich doch mal jemand verirren, findet sich schon was. In weiteren 3 Jahren hat sich aber keiner verirrt.


    Ich finde es schade, wenn sich regionale Traditionen auflösen, weil durch die Macht der Wirtschaft andere "Traditionen "geschaffen werden, bei denen es mMn eher ums Verkaufen geht als um echte Tradition.

    Hallo,


    Ich mag es auch nicht, aber ich bin froh, daß es hier so eine Art "Ehrenkodex" gibt. Geklingelt wird nur da, wo entsprechend geschmückt ist, also Kürbisgesicht oder andere eindeutige Deko.


    Damit kann ich gut leben, die, die Freude dran haben, haben ihren Spaß, die anderen ihre Ruhe.


    Schade, daß es nicht generell so ist.

    Hallo,


    Ich könnte die beiden Sachen "nett sein" und "kompetent sein" nicht gegeneinander abwiegen.


    Bei den ersten beiden Geburten und bei der fünften hatte ich jeweils sehr erfahrene und fachlich vermutlich auch sehr kompetente Hebammen, die mir mit ihrem un-nett sein die Geburten unnötig schwer gemacht haben. Sowohl medizinisch als auch menschlich. Ich bin mir fast sicher, daß manche Sachen nicht nötig gewesen wären, wären sie etwas menschlicher, ermutigender, begleitender auf mich eingegangen. Ich wage zu behaupten, daß bei der fünften sogar eine Art Trauma zurückgeblieben ist, das mich bis heute begleitet.


    Da ich auch die Geburten 3,4 und 6 hatte, konnte ich sehen, welche Unterschied das menschliche miteinander für mich(!) ausgemacht hat.


    Für mich das Wichtigste, daß ich ihr vertrauen kann, sowohl vom Gefühl her als auch durch die Erfahrungen, die ich mache. Daß sie sich auf mich einstellen kann, ohne sich selbst zu verlieren (Thema Kompetenz),
    Daß sie fachlich kompetent ist, setze ich irgendwie voraus #weissnicht

    Hallo,

    .Die Bezugserzieherin hat das ganz klasse gemacht, aber - und daran hatte ich vorher nicht gedacht - seine Gruppe mit seiner Bezugserzieherin beginnt erst um 9:00 - wir müssen aber schon um 7:30 bringen, sodass, auch in dieser eher kleinen Kita, in jeder Woche ein anderer Fruhdienst da ist.

    Ja, das ist gerade für die ganz kleinen doof. Aber organisatorisch leider meist nicht anders zu regeln.


    Aber ich denke, ein Kind, daß bereits eine Bindungsperson hat und sich in den generellen Ablauf und die Räume eingewöhnt hat, steckt das meist besser weg als eins, das gerade erst eingewöhnt WIRD:



    Was helfen könnte:


    - in der Endphase, also dann wenn das Kind sich schon sicher fühlt, bewusst auch Kontakte zu den anderen aufnehmen, sie gemeinsam mit der Bezugserzierherin "besuchen" gehen, sich begrüßen, das neie Kind aktiv Willkommen heißen, deutlich machen, daß man sich auf das Kind freut...
    (Da müssen die Eltern gar nicht unbedingt dabei sein, denn dann sollte die Bezugserzierherin ja schon echte Bezugsperson sein, die dem Kind ausreichend Rückendeckung gibt).
    Es hilft auch, wenn die anderen eine Kleinigkeit über das Kind wissen und so bei der Begrüßung moregens zeigen können, daß auch sie das Kind kennen und mögen "Hallo guten Morgen Tim, Na, ist der Bruder schon in der Schule?" Selsbt wenn die ganz Kleinen es verbal noch nciht verstehen, kommt mMn doch das Gefühl an.


    - vertrauten Gegenstand mitgeben, wenn man Mamas Tuch oder sein Schnuffeltierchen dabei hat, ist es auch auf dem Schoß der etwas fremderen Erzieherin gleich viel vertrauter.


    - ein Ritual entwickeln, daß von allen Erzieherinnen mitgetragen wird. Das kann natürlich kein Riesending sein, denn es wollen ja noch andere Kinder begrüßt sein, aber wir haben z.B, die Kleinen nach der Begrüßung und Verabschiedung der Bringenden oft kurz hochgenommen, sind ans Fenster gegangen und haben geschaut, ob ein Vogel am Vogelhaus ist (Man den Nachbarskater sehen kann, ob es regnet...) oder sind gemeinsam etwas holen/erledigen gegangen (Komm, du bist doch gerne der Helfer, wir holen schon mal XY fürs Frühstück, das Kindergartenier, so vorhanden, füttern...) . Das reichte meist schon, um den Übergangsmoment abzufedern.


    Das klappt nicht immer, aber manchen Kindern hilft es durch das vertraute Ritual auch mit der anderen Person vertraut zu werden.


    Garantieen gibt es leider keine..

    Hallo,

    Zitat

    Achso, dann ist das Berliner Modell ja flexibler als ich dachte.

    Ähm, ja, isses.
    (Ich hatte mal in einer Qualifizierung Eingewöhnung als Prüfungsthema ;o)


    Ich finde es regelrecht gruselig, wenn das Berliner Modell starr gehandhabt wird und man dann auch noch behauptet, man würde "gut" eingewöhnen. Dann fände ICH eine Eingewöhnung ohne "Modell", dafür mit Blick aufs Kind viel besser.


    Allem Voraus: Berliner Modell OHNE feste Bezugserziehrin ist keins. Eingewöhnung ohne Bezugserzierhien ist nciht mal echte Eingewöhnung, egal ob mit oder ohne "Modell".
    Da kann man erzählen, was man will, es geht in einer Eingewöhnung immer darum, erst mal die Bindung zu EINER neuen Betreuungsperson aufzubauen. (Das heißt nicht, daß andere jegliche Kontaktangebote vermeiden müssten, aber es muss klar sein DAS ist MEINE Erzieherin auf DIE kann ich mich verlassen, wenn ich hier bin.


    Das Berliner Modell ist ein Modell eine Art Wegweiser, dem man im eigenen Tempo folgen kann - kein Fahrplan, dessen Stationen unter allen Umständen pünktlich angefahren werden müssen.


    Zum einen gibt es sowieso 2 Stänge - einen wenn es gut läuft und einen - sehr viel länger dauernden wenn es eben nicht so schnell klapp. UND wenn man in Variante 1 ist, ist klar, daß man zu 2 übergeht, wenn es irgendwo stockt und Kind und Eltern mehr Zeit brauchen. Das ist kein Versagen, nicht mal ein "Rückschritt" sondern ein FORTschritt - "wir erkennen die Bedürfnisse DIESES Kindes.


    Zum anderen ist es eine RICHTILINIE, die IMMER auf das jeweilige Kind abgestimmt werden muss.


    Trennung am Tag 4(!) heißt 1. genau genommen FRÜHESTE Trennung an Tag 4 und Trennung heißt nicht zwingend Mama geht komplett weg (möglichst noch für eine vorherbestimmte Zeit) sondern es kann auch heißen, "Die Begleitperson holt sich bei offener Zimmertür ein Taschentuch aus ihrer Tasche im Flur". Ein erster Trennungsversuch nach 14 Tagen ist nach Berliner Modell genau so richtig, wenn es anders nicht ohne Kummer gehen würde..


    Wichtig ist, daß in dieser Phase IMMER Ziel ist, dass die Begleitperson wieder beim Kind ist, BEVOR das Kind weint. Das mit dem "Trösten können" usw. kommt später, wenn viel mehr Beziehung zur Erzieherin da ist.


    Wenn es doch nicht klappt und das Kind zeitg, daß es noch nciht so weit ist, werden die Trennungsversuche NICHT fortgesetzt oder gar ausgebaut. Dann wird zur Stabilisierung erst mit der mal Kontaktanbahnung OHNE Trennung weiter gemacht. Der nächste Trennugnsversuch erfolgt dann erst mit deutlichem Abstand von mehreren Tagen.


    Also, wer behauptet, er gewöhne nach Berliner Modell ein und forciert eine Trennung an Tag 4, obwohl das Kind klare Signale sendet, daß es noch nicht so weit ist (reagiert wenig auf aktive Kontaktangebote der Erzieherin, lässt sich noch nicht von ihr in den Tagelsauf einbnden, sucht auffallend oft auch wenn es beschäftigt ist Blick. und Körperkontakt zur Mutter... ), hat da etwas gründlich missverstanden.


    edit: Ausgearbeitet wurde das Berliner Modell übrigens, um zu FRÜHE Trennungsversuche zu vermeiden und überhaupt erst mal ein Bewusstsein dafür zu schaffen, daß es verschiedene Phasen gibt und wie man damit umgehen könnte.
    NICHT um eine individuelle Eingewöhnung durch eine mechanische vorgegebene am Kind vorbeigehenden zu ersetzen.


    Also besteht auf eurem Recht auf eine individuelle Eingewöhnung.
    Alles Gute.

    Hallo,


    Ich wunder mich grad...


    Ich finde es nicht überzogen, sich darüber zu ärgern.


    Vielleicht weil ich weiß, daß ein Wort mit Flüchtigkeitsfehler 40x schreiben fürs Lernen NICHTS bringt, aber wunderbar die Motivation versauen kann.


    Und weil ich Kinder habe, die unter solchen sinnlosen Aufgaben WIRKLICH leiden, viel mehr als nur die paar Minuten, die es braucht und denen so etwas tatsächlich den halben Tag versauen kann. Da hilft auch kein "Alle anderen müssen auch" oder "Reg dich nicht so auf, dann bist du schneller fertig" (Das soll MIR mal einer sagen, wenn ich wegen etwas wütend bin...) .



    Ich glaube, ich würde meinem Kind in dem Alter freistellen, wie es damit umgeht. HA erledigen, auch wenn sie doof ist oder nicht/teilweise erledigen und dazu stehen, mit meinem Rückenwind.


    So zu tun, als ob ich eine Aufgabe, eine Entscheidung, einen Spruch... OK fände, wenn es nicht so ist, hat hier nie funktioniert, es hat die Kinder nur noch wütender gemacht (sowohl auf mich als auch auf die Situation UND den "Absender" derselben), wenn sie gemerkt haben, daß ich "unecht" bin. Und gemerkt haben sie es.

    Hallo,

    Auch in Sachsen gilt: Die Anmeldung kann bis zum letzten Tag zurückgezogen werden. Das hat uns die Grundschule versichert, als wir unser Kann-Kind (sie wird eine Woche vor dem Schulstart noch schnell 6) angemeldet haben. Wohl eher ein Schulbezirks- als Bundeslands-Thema?

    Meine Bekannte hat mehrfach nachgefragt. Sie wollte es nämlich eigentlich auch so machen - anmelden und dann warten, was das Jahr bringt und im Frühjahr/Frühsommer endgültig entscheiden.



    Da wurde ihr von mehreren Seiten gesagt, daß man natürlich VOR der Anmeldung bis zum entsprechenden Stichtag jederzeit entscheiden kann, ob man das Kind nun tatsächlich offiziell anmeldet und auch zurückziehen kann, sollten erste Tests o.ä. schon angelaufen sein.


    NACH der offiziellen Schulanmeldung ist das Kind dann aber ein Muss-Kind und muss dann umgekehrt alle Stationen durchlaufen, die ein altersgerecht angemeldetes und bereits für schulreif befundenes Kind durchlaufen müsste, um dann doch noch eine Rückstellung zu bekommen (was an diesem Zeitpunkt kaum noch möglich ist) .


    Also: Bis einen Tag vor der offiziellen Schulanmeldung den Wunsch zur Anmeldung zurückziehen geht, Die Anmeldung selber später zurückziehen nicht.


    Mich würde sehr interessieren, ob ihr da Unfug erzählt wurde (das wäre ja schon heftig) oder ob das tatsächlich kommunal geregelt ist (kann ich mir nicht so ganz vorstellen), ich komme aber selber derzeit nicht an die entsprechenden Aussagen ran.
    Weiß da jemand genaues?

    Hallo,

    Zitat

    Ich komme auch mit dem starren gebundensein von Objekt und Funktion bei Montessori nicht gut klar. In manchen Bereichen macht das für mich Sinn, aber bei Spielmaterialien nicht. Ich finde es spannend und bereichernd zuzusehen was ein Sohn für sich selbst entdeckt.
    Ich verstehe den Gedanken dahinter, aber für uns passt er nicht. Also lassen wir ihn weg, ist doch keine große Sache.


    Ich weiß jetzt nicht, wie weit du über den Hintergrund ud die Herkunft dieses pädagogischen Ansatzes informiert bist....


    Vielleicht hilft der Gedanke, daß es beim Montessorimaterial eben nicht um "Kreativmaterial" geht sondern tatsächlich vorrangig um LERNmaterial.


    Ich hatte es in einem anderen Thread schon mal geschrieben, schulisches Lernmaterial oder im Sinne von "Lernen eine Form von Arbeit" "Arbeitsmaterial" werden auch an anderen Lernorten nicht unbedingt "kreativ" eingesetzt und aus Mathebüchern Türme gebaut o.ä..


    Es ging damals tatsächlich darum, NEBEN der freien Entfaltung (die in den meisten Fällen darauf hinaus lief, daß die Kinder viele Stunden am Tag sich selbst oder älteren Kindern überlassen waren) ein Angebot zu machen, daß auch andere Lebensbereiche -das Lernen und die Selbständigkeit z.B., fördert.


    Ich habe bei Montessori nirgendwo gefunden, daß freies Spiel schlecht wäre oder auch für SPIELzeug ein "so und nicht anders geht man damit um" gelten würde (dann wäre es ja auch kein SPIEL mehr).


    Aber gedacht war da kein "Vollzeitlernen ohne frei zu spielen", sondern für die Zeit, für dieses Material im Kinderhaus gibt es einen bestimmten Grund, SO damit umzugehen.


    Ich hatte eher immer das Gefühl, daß sie - im Gegensatz zu vielen anderen dieser Zeit - den Kindern schon sehr früh zutraut und somit ERLAUBT, auch mit zerbrechlichen Dingen achtsam umzugehen, zu lernen, zu be-greifen usw. Und das auch noch im eignen Tempo.
    NEBEN dem für Kinder normalen freien Spiel.


    Ich kenne auch keinen Montessori-Kindergarten, der das anders handhabt, selbst an der Montessorischule meiner Kinder hatten - neben dem gezielten Lernen durch "materialgerechtem Umgang" - die freie Entfaltung, Spiel usw. mehr Raum als an den Regelschulen, die ich kenne. Nur eben mit DAFÜR geeigneten Materialien.


    Ich rühre das Essen zu Hause auch nicht mit de Stricknadeln um z.B. Das tut denen nicht gut und rührt nicht richtig und es gibt einfach Dinge, die dafür besser geeignet sind. ;o)


    Daß man sich für zu Hause noch mal mehr raussucht, was zu HAUSE passt, weil es eben zu Hause ist und kein "Kinderhaus" (Also kein Montessori-Kindergarten), ist klar. Wenn man ein Kind in einem guten Kiga oder an einer guten Schule hat, macht man ja trotzdem zu Hause nicht "Vollzeit-Kiga/Schule" sondern schaut, was zu Hause auch schön sein könnte und was nicht - und den Rest lässt man da, wo es hingehört, in Kiga bzw. Schule. :)

    Hallo,


    Ich vermute auch, daß das regional verschieden ist.


    Einer Bekannten hier (Sachsen) wurde gesagt, dass aus einem Kann-Kind mit der offiziellen Anmeldung automatisch ein Muss-Kind wird und eine Abmeldung wäre dann nicht mehr möglich.


    Eine richtige offizielle Rückstellung theoretisch in ganz speziellen Fällen schon, aber da ja bei der Anmeldung bereits die Schulfähigkeit getestet wurde, ist in der Praxis es kaum möglich nachzuweisen, dass die dort vorhandenen Fähigkeiten plötzlich wieder "verloren gegangen" sind.

    Hallo,


    Zitat


    Ich werde mich aber schon noch über Leute aufregen dürfen, die in einer Kita eine Masernparty abfeiern und damit ungeimpfte Geschwister gefährden, oder?

    Ist Polemik oder reales Erlebnis?


    Im ersten Fall bringt es keinen weiter und du tust mMn auch denen, die eher "pro alles Impfen" damit wahrlich keinen Gefallen sondern machst das Thema eher lächerlich.


    Oder doch reales Erlebnis? Warum hast du es nicht angezeigt? So etwas ist zu Recht verboten. Nur "aufregen" hilft dann keinem.


    Oder gehört, von jemandem, der von jemandem gehört hat, daß da jemand erzählt hat, daß irgendwo irgendwer ... Darüber darf man sich dann "über alle Ecken" noch aufregen, aber über das Thema kritisch nachdenken nur dann, wenn man/das Kind ganz persönlich bereits betroffen sind?

    Zitat

    Zu den Autoimmunerkrankungen: Meines Wissens wird sogar explizit empfohlen, Kinder mit Neigung zu Allergien/Asthma (da Familienangehörige betroffen) nach STIKO und möglichst zeitig voll zu impfen.

    Das kann ich nicht bestätigen und ich hatte diesbezüglich wirklich schon mit einer Menge Ärzten zu tun.


    Mag sein, daß es Ärzte gibt, die das so empfehlen - meine früher KiÄ hätte auch liebend gerne trotz der in unserer Familie bekannten Disposition Stiko und problemlos in einen massiven Allergieschub hineingeimpt -das war der letzte Schubs, die (menschlich sonst eigentlich sehr nette) KiÄ zu wechseln.


    Das hat bei den Folgeärzten hat meine Beschreibung allerdings im nettesten Fall Verwunderung ausgelöst und das oben zitierte ist mir ansonsten bei keinem Facharzt begegnet, weder zu Hause noch in Fachkliniken, im Gegenteil. Gerade dort wurde immer die Richtigkeit einer individuellen Risiko-Nutzen-Überlegung betont (und unsere persönliche Entscheidung bisher immer für OK befunden)


    Was das Gefühl bei der Berichtestattung angeht, ich weiß nicht, es kann schon sein, dass die Wahrnehmung da einfach subjektiv von der eignen bereits vorhandenen Meinung geprägt ist. Mein Gefühl ist nämlich auch, daß Impfschänden/Impffolgen, wenn überhaupt mal, nur mal am Rande als bedauerliche, aber nicht relevante persönliche Schicksale abgewertet werde - nur um sofort die Wichtigkeit des Impfens generell zu betonen, am besten mit einem kranken Baby im Bild. (Nicht falsch verstehen, das Kind tut mir dann leid, aber es wiegt eben nicht das andere Leid auf. So funktioniert das eben nicht)


    Ansonsten habe ich denke ich inhaltlich gesagt, was ich sagen wollte.

    Hallo,

    Und am Freitag haben wir in der Bibliothek Mahngebühren bezahlt, die waren höher als 6 Wochen Taschengeld X( (für weniger als 1 Woche Verzug, bei 4 Büchern). Das ist irgendwie irrational.

    Das hätten ihn dem Falle wir Eltern bezahlt, weil wir uns in dem Alter schon noch selber in der Verantwortung sahen, daß Bücher pünktlich abgegeben werden. Selber zahlen müssten sie das erst wenn sie etwas mehr Geld als nur "kleines Taschengeld" bekommen (so ab 14).
    Was anderes wäre es vielleicht, hätte ein Kind ein Buch mutwillig versteckt oder so, aber selbst dann hätten wir es sicher trotzdem bei einem ernsthaften Gespräch belassen.
    Wenn man unbedingt das Kind beteiligen will, fände ich es fair eine fürs Kind finanzierbare Kompromisslösung zu finden.


    (Fürs Eis würde ich ein Ritual finden, z.B. gabs bei uns immer auf der Heimfahrt von der Musikschule eins... )

    Hallo,


    Zitat

    ich kann eure ideen verstehen und mache vieles auch so. Andererseits sollte man bei aller selbstständigkeit auch immer aufs kind schauen und bei dingen aus fürsorge/liebe helfen, obwohl es das eigentlich schon kann. Ich finde jedes kind darf da auch seine nicht alterentsprechende hilfe bekommen. Anziehen helfen oder füttern mit 5,6,7. beim aufräumen helfen lassen, popo wischen. Nur weil es die 2 jährigen gerne wollen, die 4 jährigen können, sollte man es manchmal bei den 6 jährigen trotzdem machen. Ist so ein bisschen wie mit der rückkehr ins familienbett, nachdem das kind schon allein schlief.

    Ich denke, wer unter Montessori versteht: Ich stell dir alles in Reichweite, nun kommst du ran, also sieh zu, wie du allein klar kommst (mal ganz krass ausgedrückt) hat etwas gründlich falsch verstanden.
    Ich glaube auch, daß das keiner hier so umsetze3n möchte, habe aber da durchaus beruflich schon eigenartige Erfahrungen gemacht.


    "Hilf mit, damit ich es selber tun kann" schließt für mich ganz selbstverständlich auch ein: Gib mir die emotionales Geborgenheit und seelische Stabilität, die ich dafür brauche." Und das schließt dann wieder Bedürfniswahrnehmung, helfen aus reiner Liebe, als Zuneigungszeichen usw. ein.


    Ansonsten finde ich wie bei allem, man soll aufs Kind, auf die Familie schauen. Also weder "Glas um jeden Preis, weil es bei Montessori so steht" noch "Auf alle Fälle Plastik, so macht man das bei Kindern, damit nur ja nichts kaputt geht".


    Meine Erfahrung ist auch, daß die Achtsamkeit größer ist, wenn es sich um Materialien oder Vorgänge geht, die diese Achtsamkeit herausfordern. Aber manchmal hinkt die Motorik der Achtsamkeit aber auch so weit hinterher, edaß das Kind das noch nicht kompensieren kann, es sind halt Kinder. Dann schaut man aufs Kind und auf das was man selber gelassen aushalten kann und dann passt es schon.

    Hallo,


    Kröenmutti, die Aussage, daß Impfen für die Impfer sinnloser wird, je mehr Leute nicht impfen,verstehe ich immer noch nicht.


    Zenario 1: Impfung, Imfung wirkt, Schutz ist da. Völlig egal, wieviele andere impfen.


    2: Impfung, Impfung wirkt nicht. Dann ist auch das absolut unabhängig davon, wie die Durchimpfungsrate ist.


    3. Impfung, Impfung wirkt nur zum Teil - dann hat sie aus Imfsicht trotzdem SINN, schließlich hat sie die Krankheit abgemildert.


    Lediglich die Sache mit dem potentiellen Herdenschutz kann ich nachvollziehen. Der betrifft ja nun aber wiederum nicht die "erfolgreich geimpften" und darum wäre Impfen nicht weniger sinnvoll oder unsinnig wie sonst.


    Von daher sehe ich nicht, wieso eine geringere Impfrate die Impfung an sich sinnlos(er) macht.


    So gesehen müsste wie geschrieben Tetanus ja generell für alle Impfer komplett "sinnlos" sein, denn da ist das Thema Herdenschutz, Ausrottung usw. ja gar nicht relevant.


    Ansonsten bleibe ich dabei - es wird imer ein Thema sein, bei dem es Diskussionen udn verschiedene Meinungen gibt. Vielleicht wäre es "einfacher" wenn es klare "Gegner" gäbe, aus denen man sich ein feines Feindbild basteln kann. So nach dem Motto "Gedankenlose alles Impfer" gegen "keine Statsitik lesen könnende egositische Nicht-Impfer". Dann könnte man jedes logisch oder auch noch so krude Argument, daß man von der "anderen Seite" irgendwo mal aufgeschnappt hat, jedem um die Ohren hauen und von ihm Rechenschaft wollen.
    ;o)


    Wie schon gesagt, ich finde es schon mal nett, wenn einem nach einem Impfproblem ein nachdenken und "anders entscheiden "zugstanden" wird. Aber wenn das nicht in allerengstem Familienkreis war, muss man sich bitte mit der Statistik bitte zufrieden geben, und sich danach richten. nachdenken oder gar persönliche Enttscheidungen sind dann ungern gsehen.
    Während beim impfen ja keiner auf die Idee kommt, zu warten, bis es Krankheitsprobleme gibt.


    Ich persönlich gestehe dieses Recht nachzuffragen und nachzudenken und zu einer eigenen Entscheidung zu kommen - egal welcher - aber jedem zu, egal ob es bereits konkrete persönliche Betroffenheiten gibt oder nicht.


    Schwarz-weiß ist unsere Welt nicht und wird sie nie sein, da gibt es nun mal viele bunte Farben.
    Es gibt Leute, die sind von ihrer Meinung als die einzig richtige überzeugt und können gar nicht nachvollziehen, daß man darüber anders denken kann. Und Leute, die sind von ihrer Meinung überzeugt, gestehen aber auch anderen Nachdenken zu - aber nur so lange dabei raus kommt, was sie selber richtig finden. Welche, die können akzeptieren, daß man eine andere Entscheidung trifft als sie es tun würden, wenn schon was vorgefallen ist, man schon mal Probleme hatte. Da gibt es Leute, die haben ihre Meinung, finden es aber völlig in Ordnung, wenn andere eine andere Antwort finden - und das nicht erst dann, wenn "etwa passiert ist" sondern auch vorher schon...


    Und dazwischen ganz vieles, daneben, drumrum. Wie bei vielen Themen.