Beiträge von Trin

    Hallo,

    Ach, war doch nur Spaß...


    <X


    Und:


    "Von den Anwesenden habe sich "niemand erkennbar(!) daran gestört"." (Also KANN es doch gar nicht so schlimm sein wie alle tun, oder?


    Ach ja - und außerdem war es doch nicht für die Veröffentlichung gedacht! (Ach so, "intern" "darf" man so was?) Da stellt sich die Frage, was noch alles intern geäußert wird und nie nach draußen dringt... (wobei das anderswo nicht anders ist...)

    Hallo,


    was bei so viel Unwissenheit da wohl im Ethik- bzw, Geschichtsunterricht bisher schief gelaufen ist...

    Vermutlich nix, denn in allen Kerncurricula, die ich kenne, ist das erst in Jahrgang neun Thema. Wer vorher was weiß, weiß das aus Elternhaus und Medien. Klingt gefährlich, ist es meiner Ansicht nach auch, ist aber leider so.


    Ich hatte ja ältere Schüler vor Augen (würde ein Grundschüler im Unterricht den Arm entsprechend eindeutig hochreißen, fände ich ein Gespräch mit den Eltern angebracht) .


    Ich kann mir auch nicht wirklich vorstellen, daß junge Menschen dem Thema erst in Klasse 9 begegnen... Hier waren sie in der Grundschule schon u.a. in der Synagoge und kamen mit Menschen dort ins Gespräch (wo es nicht Haupt - aber eben auch Thema war), haben in Klasse 5-7 "Stolpersteine" mitverlegt , es gibt Filme, Bücher... Solche Sachen kommen doch nicht erst auf, wenn sie im Lehrplan stehen (und auch da kann ich mir nicht vorstellen, daß das nirgendwo vorher jemals Thema ist) . Das wäre mMn viel zu spät und ich frage mich, wie man es so lange von ihnen fernhalten sollte.


    Und gerade in Ethik geht es ja nicht nur bestimmte konkrete Themen sondern auch "Wie gehen wir mit Grenzen, Regeln, Normen, Gesetzen ... um und warum gibt es diese?" usw. Sprich, daß es diese Geste gibt und dass bzw. auch warum man sie nicht verwendet bzw daß sie verboten ist, , weiß mMn jeder ältere Schüler irgendwoher. Und daß man sich an Gesetze, aber auch bestimmte gesellschaftliche Regeln hält, u.a. um andere nicht zu verletzen ist durchaus Ethik-Grundschulthema.


    Und den H-Gruß als eindeutig identifizierbare Geste zu kennen und im Unterricht ganz naiv-fröhlich-unwissend ohne auch nur ansatzweise den Hintergrund (und damit eben auch das "geht gar nicht") zu kennen als akzeptable Form der "Wortmeldung" zu benutzen (darum ging es ja) zu kennen, halte ich für noch unwahrscheinlicher.


    Bleibt also eigentlich nur nur Provokation - und da sehe ich die Schule in der Pflicht klar und eindeutig drauf zu reagieren, egal, was gerade im Lehrplan steht.

    Hallo,


    Trin: ich nehme an, du spielst damit auf meinen Beitrag an? Wäre dann nur schön, wenn du dann richtig zitierst und nicht verfälschst.


    Welchen Beitrag meinst du?

    Mir ich bezog mich darauf, daß der Leisefuchs doch im Schulkontext nett gemeint und darum unproblematisch sei, aber das hatte Schokojunkie geschrieben, oder? Von dir finde ich da aktuell gar nichts dazu... #confused


    Schokojunkie


    Wie gesagt, was die Harmlosigkeit und Verwendbarkeit des "Fuchs"symbols angeht, sind wir verschiedener Meinung, Und zur erhobenen rechten Hand schrieb ich etwas - eine normale, selbst eine schnelle (oder auch pubertär-fläzige) Wortmeldung ist mMn nicht mit dem H-Gruß zu verwechseln und WENN jemand meint, im Unterricht auf eine verwechselbare Art auf sich aufmerksam machen zu müssen, würde ich eine entsprechende und eindeutige Reaktion des Lehres/der Lehrerin erwarten.

    Hallo,


    Die übliche Meldung ist mMn nicht mit jenem Gruß verwechselbar.


    Würde ein Schüler das tun (ich gehe davon aus, daß es dann reine Provokation ist, ich habe noch nie gesehen, daß sich jemand mit einer tatsächlich verwechselbaren Geste -zackig auf Schulherhöhe nach vorne gehobener Arm mit ausgestreckter Hand einfach nur zu Wort gemeldet hat) , würde ich tatsächlich erwarten, daß der Lehrer/die Lehrerin das anspricht und natürlich unterbindet. (Falls es tatsächlich reine Unwissenheit sein sollte, mit entsprechender Erklärung natürlich... und mit einer Überlegung im Kollegium, was bei so viel Unwissenheit da wohl im Ethik- bzw, Geschichtsunterricht bisher schief gelaufen ist...)


    Ichs ehe es so wie oben, du anders, da kommen wir wohl nicht zusammen. Für mich ist es etwa so wie "Aber ich meine doch N... nicht böse und ich meine damit ja keine Menschen, die würde ich nie so nennen, sondern nuuuuur die Süßigkeiten, also ist es ein doch völlig anderer Kontext".

    Hallo,


    wobei ich das mit dem Leisefuchs noch etwas anders sehe.

    Der Kontext in schule und Kindergarten ist klar und positiv. Da findet keine Anspielung auf die faschistischen grauen Wölfe statt. Deshalb kann man das Symbol nutzen. Muss es natürlich nicht.

    Schoko


    Da heute in vielen Klassen Kinder ganz unterschiedlicher Herkunft sind, kann ich das nicht so getrennt betrachten. Und spätestens wenn man den Hintergrund kennt, wäre für mich die Nutzung tabu.


    Ich stelle mir vor, irgendwo außerhalb Europas würde in einer Klasse (in die mein Kind vielleicht auch noch geht) der "rechter Arm hoch"-Gruß regelmäßig als Achtungszeichen verwendet, mit der Begründung, ja, man kenne natürlich diese Bedeutung und die entsprechenden Zusammenhänge - aber hier in dieser Schule sei er ja nun mal ganz anders und rein positiv gemeint und darum kann man das Zeichen natürlich problemlos nutzen.


    ICH würde das ganz klar anders sehen.

    Hallo,

    Mein Sohn kam heute passend zum Thread hier an und beschwerte sich, dass er auf der Arbeit einen Rüffel kassiert hat.
    Eine Kundin hat nach - ja, danach halt - gefragt. Er hat ihr gezeigt, wo sie stehen und sie - vermutlich ein wenig zu unsensibel - gebeten, die Dinger doch beim nächsten Mal Schokoküsse oder Dickmanns zu nennen, das Wort mit N sei unangenehm und könnte rassistisch verstanden werden.

    Hat die blöde Schrulle sich prompt beim Filialleiter beschwert. Der fand, der Azubi solle seine Meinung für sich behalten, solange er nicht sicher ist, der Kundin nicht auf die Füße zu treten. #weissnicht


    Ich finde es OK, daß er etwas gesagt hat. Er hat ihr ja nicht vorgeworfen rassistisch zu sein, sondern sie nur darauf hingewiesen, daß es so ankommen könnte.


    Ich frage mich tatsächlich wie jemandem heutzutage das Wort noch über die Lippen kommen kann - muss allerdings dazu sagen, daß es die Dinger bei uns zu Hause, Schule ... eigentlich nie gab, weder unter diesem noch unter anderem Namen und ich sie nur aus der Dickmann-Werbung kannte und ich da gegen keine Gewohnheiten ankämpfen muss.


    Beim nächsten Mal kann er vielleicht einfach sagen: "Tut mir leid, so etwas haben wir nicht im Angebot (was ja vermutlich stimmt, jedenfalls nichts unter diesem Namen) - aber schauen sie mal hier, vielleicht entsprechen unsere ... (Produktbezeichnung nennen) auch in etwa dem, was sie sich vorstellen?" Da kann ihm dann niemand etwas vorwerfen.

    Entspricht der Wahrheit (denn wie gesagt, etwas unter dem von ihr genannten Namen wird es vermutlich im Laden - hoffentlich - nicht geben, ist super höflich und noch dazu sehr kundenorientiert, schließlich hilft er ihr, zu finden, was sie eigentlich sucht.

    Na ja, solche Situationen kommen wohl nie 2x... (Aber manchmal helfen solche Gedankenspiele, beim nächsten Mal eine Reaktionsmöglichkiet parat zu haben)

    Hallo,


    Ich will ja auch schon seit einer Ewigkeit nach Rudolstadt. Haben wir bisher noch nicht geschafft...


    Wir fahren seit über 20 Jahren hin. Früher mit Murmelbauch, Babys, Kleinkindern, Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsenen, Hund, 2 Hunden ... (nicht alles auf einmal, sondern halt "mitwachsend".


    Dieses Jahr das erste Mal wahrscheinlich leider komplett ohne Familien-Jugend und ohne Hund ... #hmpf

    (Andere Interessen bzw. nicht da...) .


    Es hat sich verändert, aber wir finden es immer noch schön da. :)

    Hallo,


    Schweden fand ich immer unkompliziert. In der Hauptsaison und in Gegenden, wo man nicht demnächst den nächsten Campingplatz findet, würde ich als Familie vorbuchen, einfach weil ich keine Lust hätte, mit von der Fahrt genervten Kindern noch weiterzusuchen, ansonsten geht zur Not für eine Nacht auch das "Jedermannsrecht".


    Nett war es bisher eigentlich überall wo wir waren (OK, Ausnahme - Großstadtrand, direkt an der Straße ist nicht so meins, aber dafür waren die Wege in die Stadt kurz, da ging das schon mal 3 Tage...).

    Kommt eben drauf an, was man möchte, See, Wald, etwas Komfort (Strom, Küche...) oder nur Wiesenstellplatz ...


    Es gibt Gegenden, da kann es ziemlich mückig werden, aber da kann man sich ja vorher erkundigen.


    Was auch nett ist, sind die kleinen Hütten (Stuga), die sind meist recht preiswert und außer Betten ist meist nicht viel drin, aber gerade nach mehreren Regentagen und wenn alles klamm geworden war, war es manchmal der Stimmungsretter.

    (Natürlich gibt es auch die klassischen Hütten mit Kochstelle und so, aber die sind dann natürlich auch teurer).

    Hallo,


    Genau, eine gute Eingewöhnung ist AUCH dazu gedacht, daß die Eltern sich eingewöhnen können. Daß sie miterleben: Hier geht es meinem Kind gut, hier sind Menschen, die lieb zu ihm sind, es wird gut umsorgt, ggf. natürlich auch getröstet - hier kann ich es mit gutem Gefühl lassen. Und dieses Gefühl strahlen sie dann auch aus.


    Woher sollen Eltern das Gefühl bekommen, wenn sie genau das nicht direkt miterleben dürfen?


    Aber - Kinder und Eltern sind zwar sehr verbunden, aber in ihren Gefühlen nicht identisch. ICH war z.B. absolut der Meinung, der Kindergarten, in dem ich meine Kinder angemeldet habe, ist toll (war er auch), die oben genannten Dinge passen, sie machen tolle Sachen und lassen gleichzeitig viel Freiraum und es ist schön, daß sie da hingehen können.


    Tja, meine Kinder sahen es halt teilweise trotzdem anders und so mussten wir Wege und Kompromisse finden.


    Zumal die Zeit für freies Spiel im VOrschuljahr echt begrenzt ist.


    Echt? #blink


    Puh, da bin ich aber froh, daß ich es hier anders kenne. da werden zwar mit den Vorschulkindern in den meisten Kindergärten schöne Projekte gemacht und in manchen (leider) auch der klassische Vorschulkram, aber Spiel ist selbstverständlich die wichtigste Sache...

    Hallo,


    Wer sollte dir verbieten, sie abzumelden? Es kann höchstens sein, daß ihr den nächsten Monat noch bezahlen müsst, je nach dem, was im Vertag steht. Aber da es keine Kita-Pflicht gibt (oder ist das in Ö. anders?) , heißt das ja nicht, daß ihr kommen müsst.

    Wenn ihr im Herbst (oder irgendwann, wenn es sich für euch stimmig anfühlt oder/und ihr es braucht) neu starten wollt, würde ich mich aber vorher nach einer anderen Einrichtung umsehen.


    Ich hätte nicht gedacht, daß es heutzutage noch Kinderbetreuungen gibt, die keine vernünftige Eingewöhnung machen, finde ich grausig. Da hätte ich auch ganz fix abgebrochen, ehe erst tiefere Schäden entstehen, die sich dann - neben anderem - mit großer Wahrscheinlichkeit auch negativ auf die nächsten Versuche auswirken. Neben anderen Dingen wäre daher ein gutes Eingewöhnungskonzept, daß nicht nur auf dem Papier existiert, sondern hinter dem die Leute auch stehen und es daher umsetzen, für mich ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl für den zukünftigen Kindergarten.


    Alles Gute.

    Hallo,


    Da kann man leider nur probieren. Und leider ist es so, daß etwas, was einmal hilft, nicht zwingen dauerhaft passt. Oft genug dachten wir: Juhu, DAS ist es - nur um nach 3 Tage feststellen zu müssen, daß die haut genau da, wo wir eingecremt hatten, rot wurde und teilweise sogar wund.


    Kannst du dir in der Apotheke oder von Firmen Proben geben/schicken lassen?


    Fettig ging bei meinen Kindern gar nicht. Alles was mit Lanolin war, war ganz schlimm, danach war die Haut richtig offen (obwohl sie mit Lanolin gefettete Windel-Überhosen super vertragen haben).

    Tochter möchte eine Rosen(?)Creme von Weleda, die MIR auf wunder Haut ganz fürchterlich brannte. aber sie meinte, das bisschen Kribbeln #blink störe sie gar nicht und das wäre viel angenehmer als die anderen Crems, die alles zukleben und unter denen es dann nur noch schlimmer juckte.


    Beim Sohn mussten wir dann feststellen, daß "gar nicht machen" das Beste war. Optisch sah es zwar eingecremt für die Außenstehenden netter aus, fühle sich für ihn aber schlimmer an und er fing an, sich elendig zu kratzen, viel mehr als ohne Creme.


    Andere brauchen Creme, um überhaupt mal zur Ruhe zu kommen... Wie gesagt, das kann man nur ausprobieren. .


    Als Mutmacher: Seit wir wussten, was er nicht verträgt und konsequent darauf geachtet haben, wurde die Haut dann auch schnell besser. Allerdings war er da noch sehr klein, er ist da "reingewachsen" und kannte es nie anders.

    Hallo,


    Genau, Eierkuchen sind die flachen mit viel Ei und Pfannkuchen sind die dicken runden bezuckerten, die (früher zumindest, teilweise gab es in wohlhabenderen Haushalten sogar extra geformte Pfannen dafür) tatsächlich in einer tieferen Pfanne in Fett ausgebacken wurden. Darum haben sie einen hellen "Äquator", weil erst die eine, dann die andere Seite gebacken wurde und das Mittelteil nicht so lange im fett war.


    Wenn einen das Ei bei veganen flachen in der Pfanne gebackenen Dingern stört, kann man sie auch Palatschinken oder Plinsen nennen (Wobei da traditionell auch ei rankommt, aber nicht so viel) oder Crepes, oder man erfindet selber was.

    "Absurd" finde ich da nichts, ich meine, es gibt Leute, die essen Leberkäse, ohne daß da Käse dran ist, Fleischpflanzerl, obwohl außer ein bisschen Mehl nicht viel "Pflanze" drin steckt. ;)


    Krapfen sind was anderes als Pfannkuchen/Berliner, der Teig ist oft mit Quark. Viel leckerer finde ich, aber nur frisch und warm. Inzwischen weiß ich zwar, daß die manchmal auch "Krapfen" genannt werden, aber früher hätte ich vermutlich ziemlich enttäuscht geguckt, wenn mit das Bäckereischild frische Krapfen verspricht und ich dann nur einen normalen Pfannkuchen bekomme.

    Hallo,


    Vielleicht, weil es dort schon länger üblich ist, als Frau im wissenschaftlichen Bereich zu arbeiten bzw. auch Führungspositionen zu übernehmen? Sicher nicht in dem Maße, daß man es als völlig gleichgestellt sehen kann, aber in der Tendenz?


    Wie ich letztens in einem anderen Strang schrieb - mir war als Kind immer völlig klar, daß ich selbstverständlich beruflich alles werden könnte. Na ja, daß es zumindest nichts mit dem Geschlecht zu tun hat, wenn es nichts wird.


    Und daß ich sehr erstaunt war, nach der Wende mitzubekommen, was das anderswo "immer noch" für ein großes Thema ist, daß Jungs in bestimmten Fächern angeblich besser wären als Mädchen - oder doch nicht... daß es ungewöhnlich ist, wenn ein Mädchen bestimmte Fächer studieren möchte... und so weiter.

    Hallo,


    Meine Kinder hatten alle 4 solche Phasen, das Alter war typisch dafür.


    Als sie angefangen haben, tagsüber zu essen, auch wenn es noch nicht viel war, haben sie sich die "verpassten" Milcheinheiten nachts geholt. Jemand erklärte mir mal, daß jein anderes Essen so eine Energiedichte wie die Milch hat und daß darum am Tag der Bauch zwar voll ist - aber eben nicht genug Energie gewonnen wird. Es dauert bei vielen Kindern sehr lange, ehe sie überhaupt genug essen (können) um das auszugleichen ganz viel Wachstum und Entwicklung passiert aber in der Nacht - also "tanken" sie dann, wenn sie es brauchen.


    Auch so eine nachts-wach-Phase hatten meine Kinder, teilweise waren es 1-2 Stunden, in denen sie einfach nicht wieder einschlafen konnten und jeder Versuch, da irgendwie am Essen oder Stillen oder zu-Bett-geh-Zeiten zu schreiben hat nur noch mehr Chaos gebracht. Im Gegenteil, ohne stillenwachten sie mindestens genau so oft auf, wenn nicht öfter und dann war es viel anstrengender, sie zum weiterschlafen zu bekommen, und z.B. auf dem Sitzball hüpfend konnte ich selber auch nicht weiterdösen.


    Am hilfreichsten war jedes mal wieder, es zu akzeptieren, sich klar zu machen, daß es nur eine Phase ist und daß es vor allem KEIN Erziehungsfehler, KEIN "selber schuld, weil du (stillst, dich nicht durchsetzt, das Kind nicht zum essen bringst, ihm nicht das stillen nachts abgewöhnst...) . o.ä. ist - was einem ja manchmal das Umfeld schnell mal einreden will.

    Und dann die Bedingungen entsprechend zu gestalten. Möglichst dunkler Raum, sichere Umgebung, in der das Kind gefahrlos herumwuseln kann. Selber liegenbleiben und weiterdämmern und dem Kind in größeren Abständen immer mal kuscheln und stillen anzubieten. Irgend wann kam es und schlief dann doch wieder ein. Nicht unbedingt beim ersten Versuch, aber das war dann irgendwann auch egal.

    Und irgendwann war die Phase vorbei.


    Da bei uns auch Geschwister im Familienbett schliefen, sind wir teilweise in die Stube auf eine Matratze umgezogen, damit nicht die ganze Familie wach wurde. Wichtig war, daß ich gut drauf liegen konnte, damit ich trotzdem so viel Entspannung wie möglich bekomme.


    Ja, es war sehr anstrengend, aber es ging vorbei. Und es war bei jedem Kind wieder ein harter Schritt, es als "so ist es im Moment nun mal, es ist nicht meine Schuld, aber auch nicht die des Kindes, sondern einfach ein "es ist so". " zu akzeptieren - aber genau so war es jedes Mal wieder genau diese Akzeptanz, die mir geholfen hat und Lösungen zu finden, die es für uns so aushaltbar wie möglich gemacht haben (Das gilt übrigens für die meisten anderen "komischen Phasen" auch) .


    edit:


    Falls es für dich vorstellbar ist - vielleicht magst du dich mal mit dem Thema Abhalten /Windelfrei beschäftigen. Bei meinen beiden jüngeren (vorher kannte ich das noch nicht) wurden die Nächte jedes Mal schlagartig ruhiger, als ich mich getraut habe, sie auch nachts abzuhalten. (Vorher dachte ich irgendwie daß es nachts Stress wäre oder das Kind zu wach machen würde - aber es war bei beiden Kindern das Gegenteil der Fall)

    Daß es manchmal offenbar kein/nicht nur ein leerer Bauch sondern (auch) eine volle Blase ist, die die Kinder wach werden und wach blieben lässt, habe ich seit dem schon öfter mal gehört.


    Alles Gute und möglichst ruhige Nächte!

    Hallo,


    Bei uns (nicht NRW) ist es wie ich es oben beschrieben habe. Im Unterricht sind die Dinge, die für den Unterricht relevant sind, versichert - in der Pause bzw. gegen mutwillige Zerstörung nicht. Es sei denn, man kann der Schule massive Aufsichtsfehler nachweisen, aber Schulkinder müssen nicht rund um die Uhr beaufsichtigt werden.


    Das hat (hier zumindest) nichts mit "keine Lust auf Papierkram" zu tun sondern ist einfach so.


    Tochterkind hat mal versehentlich einer Mitschülerin beim herumalbern die Zahnbrücke kaputt gemacht, die Schule WOLLTE es über ihre Versicherung klären (schließlich kann sie die Brücke nicht rausnehmen und zu Hause lassen) - es ging nicht. 5 Minuten später in der Sportstunde hätte das anders ausgesehen.

    Mit der privaten Haftpflicht ging dagegen problemlos, die haben allerdings auch noch mal nach dem genauen Hergang gefragt und hätten es sicher gerne, wäre es möglich gewesen, der Schulversicherung zugeschoben.


    (Ich hab nicht mal ein hochwertiges Shirt ersetzt bekommen, daß mir mal im Dienst ein Kind mutwillig zerschnitten hat... Die Dienstversicherung trat nicht ein, über die Eltern war nix machbar... Pech. )


    Wie das anderswo geregelt ist, weiß ich natürlich nicht.

    Hallo,


    So lange der Fehler nicht nachweislich beim Personal lag (dann greift die Berufshaftpflicht), würde es hier auch über die Haftpflicht der Eltern des anderen Kindes laufen.


    Über die Schule versichert sind hier nur Dinge, die z.B. für den Unterricht eingefordert werden und dann auch IM Unterricht kaputt gehen. Angenommen, jeder MUSS einen Globus mitbringen, der fällt runter - dann greift es. Bringt das Kind von sich aus einen Globus mit, um was zu zeigen, sie spielen in der Pause damit rum und er geht in Stücke - leider Pech.


    Also sollte vermutlich die andere Familie euer Ansprechpartner sein. Wobei die Schule euch nicht einfach so deren Telefonnummer usw. geben darf, nur eure an sie weiterleiten, wenn ihr das möchtet. Melden sie sich dann nicht, kann man wie bei euch über die Schule versuchen, ein gemeinsames Gespräch zu organisieren, verweigern sie das alles, dann hat man - leider - tatsächlich schlechte Karten und muss es ggf. zur Anzeige bringen.

    Hallo,


    Ich kann auch nicht nachvollziehen, wie man alles, was einen am Thema Umwelt nervt, mit so viel Hass auf ein 16 (17?)-jähriges Mädel "werfen" kann, daß sicher 99,9% von dem, was ihr dabei vorgeworfen wird, niemals so gesagt hat...


    Und ja, daß auch die Jugend mit dem Thema weitestgehend durch ist, habe ich auch schon bemerkt. Zu einem Teil liegt es sicher daran, daß man (nicht nur) in dem Alter oft schnell zu begeistern ist, aber irgendwann eben die Alltagsdinge wieder wichtiger werden. Das geht den Erwachsenen doch nicht anders, wen man mal schaut, was so im letzten Jahr für Themen hier waren. Die sind keineswegs erledigt - aber eben bei weitem nicht mehr so intensiv im Blickpunkt....


    Aber ich denke auch, weil ihnen oft Dinge vorgeworfen wurden, mit denen sie gar nichts zu tun haben.

    (Nach dem Oma-Lied habe ich Diskussionen mitbekommen, bei denen sich Jugendliche rechtfertigen sollten, warum "die Jungend" angeblich "die Alten" hassen und verachten usw. - dabei hatten die Betreffenden weder das Lied geschrieben noch gesungen noch kannten sie es zu dem Zeitpunkt überhaupt oder haben sich auch nur ansatzweise "altenfeindlich" geäußert...)


    Daß so was nervt und man sich von denen distanziert, mit denen man da in einen Topf geworfen wird (natürlich war aus Sicht der anderen mal wieder "Greta" schuld daran...), ist irgendwo auch nachvollziehbar. Das Wort "Greta" ist irgendwie zum Synonym für das Umweltthema geworden und auf den jungen Menschen der dahintersteckt wird dann alles projiziert, was zum Thema anfällt.


    Nur kann eben Greta dafür genau gar nix. Sie selber hat ja immer wieder betont, daß es überhaupt nicht um sie als Person oder um konkrete Forderungen geht sondern um eine wichtige Sache.


    Wenn man eine Nachricht nicht hören will und nicht will, daß andere sie hören, ist es offenbar nach wie vor das einfachste Mittel, den Boten zum schweigen zu bringen oder wenigstens lächerlich zu machen. Leider.

    Hallo,


    Ich glaube für eine edle Aktentasche muss man der Typ sein. Meine Jungs wüssten nix damit anzufangen (Wie kriegt man die auf dem Rad unter? Hält die es aus, in die Ecke geworfen zu werden?) , ein bestimmter Kumpel von meinem einen Sohn wäre sicher vor Freude ausgeflippt. Der ist einfach insgesamt der Typ für so was.


    Falls er bisher noch einen Schulrucksack nutzt und es eine Tasche sein soll - vielleicht einen hochwertigen "erwachsenen" Daypack? Die gibt es ja durchaus auch in "edel" oder wenn es besser zum Typ passt auch in "cool" aussehend.


    Den kann er erst mal für den Weg zur Arbeit nehmen, dann auf Reisen für das Tages-/Handgepäck und später im Studium dann weiter.


    Das ist nichts ganz für die "Ewigkeit", aber vielleicht etwas, was wirklich viele Lebensgeschichten und Erinnerungen einsammeln kann.

    Hallo,


    Bei ums sind das einfach lockere nette Gespräche mit der Leiterin.

    Man bekommt in der Regel viel Bestärkung, positive Rückmeldung und klar, auch mal nett gesagt, wo es hapert (bei mir ist der Schreibkram, der wird von mir z.B. oft zeitlich seeeehr... grenzwertig abgegeben #schäm).


    Es wird gefragt, ob man insgesamt zufrieden ist, ob man etwas auf dem Herzen hat, ob man konkrete Wünsche hat (Dienstzeitregelungen) und welche Weiterbildungen, Qualifizierungen man sich vorstellen könnte.


    Und ja, auch um die Leitung geht es, aber nicht darum, wie ich ihre Arbeit allgemein einschätze, sondern darum, ob ich mich gesehen udn wertgeschätzt fühle bzw. was ICH ggf. von ihr brauche, damit es mir gut geht.


    Und das war´s eigentlich. Entspannt.


    Abmachungen werden auf deinem Formular vermerkt (Weiterbildung zu XY gewünscht, Bei einer Kollegin mit Grundschulkind: In den Ferien möglichst keinen ersten Dienst (weil das eigene Kind ja erst noch in seinen Hort muss...) , solche Sachen eben.

    Sachen wie: "Kollegin verspricht, sich in Dienstberatungen mehr einzubringen" o.ä. gäbe es definitiv NICHT darin.


    Einen vorher auszufüllenden Fragebogen o.ä. gibt es nicht.


    Teamsachen werden nur besprochen, wenn derjenige sie selber einbringt ODER die Leitung da irgendwelche Bauchschmerzen hat (wenn theoretisch mal von mehreren Kollegen konkrete Klagen über jemanden gekommen wären z.B.) , denn eigentlich geht es in dem Moment um den konkreten Mitarbeiter, dessen Arbeit, Wohlbefinden und weitre Entwicklung.

    Teamsachen werden eigentlich direkt in den Dienstberatungen besprochen.


    Wenn man beim letzten mal etwas sagt was einem wirklich wichtig war und das Gefühl hatte, es wird ignoriert, obwohl die Leitung etwas hätte ändern können und es gar versprochen hatte, gehört das durchaus ins Gespräch.

    Wäre es mehr etwas, was das Team hätte ändern könnnen/müssen, wäre es vermutlich (in Absprache mit demjenigen, der leitet und vorher die Themen sammelt) besser in einer Dienstberatung mit dem ganzen Team aufgehoben.


    Die Zielvereinbarung ist bei uns übrigens eine ganz andre Sache und hat mit den Mitarbeitergesprächen nichts zu tun. Das betrifft eher das, was das Team im kommenden Jahr tun möchte, um die Arbeit an einer ganz konkreten augewählten Stelle zu verbessern.

    (Und ich bin froh, daß mir bei uns nur die Cheffin gegenüber sitzt, säßen da 2 Leute, wäre ich vermutlich ziemlich eingeschüchtert, egal wie nett die sind und alte Prüfungsgefühle kämen hoch...)