Beiträge von Trin

    Hallo,


    Ich kann zum Beispiel mit dem Geschwurbele "ich finde es schwierig..." nichts, aber auch gar nichts anfangen. Was soll ich damit? Was will die von mir? Was ist die Message? Schwierig, ok. Und nun? Soll ich was machen, wenn ja was?


    Wobei der erste Text von Okra ja kein 3-Seiten-Geschwurbel ist sondern gerade mal 4 Sätze lang ist. Und ich finde schon, daß die Kernaussage klar verständlich ist. (Gleichzeitig aber eben auch eine grundsätzliche Wertschätzung gegeben wird.)


    Ich fände das nicht zu viel, zumal es eben keine Situation ist, in der Person A berechtigterweise eine kurze und prägnante Handlungs-Anweisung an Person B übermittelt, sondern in der eher ein Hinweis gegeben bzw. das eigene Gefühl zu einer Sache beschrieben wird.


    Es kommt wie gesagt auch darauf an, in welchem Verhältnis man zueinander steht oder stehen möchte. Ist der andere eher Dienstleister bzw. Anweisungs-Empfänger oder strebt man doch ein Miteinander auf einer relativ gleichen Augenhöhe an.


    So verschieden kann das empfunden werden.

    Hallo,


    Ich kann nur von mir ausgehen. Gar so "kurz und knapp" klingt für mich schnell so, als ob jemand nur seinen Ärger über mir auskippen oder/und mir eine Anweisung geben will. Da macht in mir leider schnell etwas "dicht" und dann schleicht sich bei mir manchmal auch der Gedanke hoch, ob derjenige überhaupt das Recht dazu hat...

    Ein, zwei nette Sätze rundrum klingen eher nach grundsätzlicher Wertschätzung und Kommunikation, mehr nach einem "Hinweis". Ich kann gerade auch im beruflichen Kontext Hinweise in der zweiten Form besser annehmen.


    Sicher kommt es dabei auch immer auf den Kontext und den Stand der "Beziehung" zueinander an.

    Es gibt auch (wenige) Menschen, denen ich tatsächlich nur noch kurz und knapp mitteile, was ich von ihnen erwarte. Weil die Erfahrung gezeigt hat, daß wir wohl generell oder zumindest bei bestimmten Themen nie auf einen Nenner kommen und ich dann, wenn ich mich berechtigt dazu fühle, darum nun nur noch mitteile, wie etwas aus meiner Sicht zu laufen hat. Das gibt es schon auch.

    Bei allen anderen gehe ich eher davon aus, daß es ihnen geht wie mir und versuche entsprechend "weich und nett" zu formulieren (zumindest anfangs).


    Ich denke, Okra kennt die Lehrerin am Besten und weiß wie sie zueinander stehen und welche Form am besten ankommen wird.

    Hallo,


    Liebe Frau....

    Ich möchte mich nochmals für die Unterstützung und das Verständnis in den letzten Wochen bedanken.

    Ich habe länger überlegt, ob und wie ich Ihnen dazu schreibe soll.

    Bezüglich der Gruppeneinteilung, bzw. eher der Namensgebung ist es mir jedoch ein Bedürfnis meinen Eindruck rückzumelden. Gerade in der heutigen Zeit und im Umfeld Schule finde ich so stereotype Bezeichnungen für Buben und Mädchem (cool, stark für Buben, hübsch für Mädchen) schwierig und nicht im Sinne einer gleichberechtigten, gendersensiblen Erziehung.

    Ich hoffe, sie Sie mit meiner Kritik nicht vor den Kopf zu stoßen und weiß, Sie haben immer die Besten Interessen für unsere Kinder vor Augen.


    Ich finde es ganz gut.

    Eventuell kann man noch einen Satz einbauen, der würdigt, daß sie sich darum bemüht, die Situation kindgerecht zu gestalten, indem sie den Gruppen nette Namen gibt statt einfach Gruppe 1 und 2 zu schrieben.


    Den Teil mit der gendersensiblen Erziehung würde ich kürzen (es gibt tatsächlich noch Weiterbildungen, in denen "gendersenibel" gleichgesetzt wird mit "geschlechterstereotyp" und eher nur "gleichberechtigt" oder "ermutigend" oder so. Also eher "Gerade in der heutigen Zeit, wo es doch unser gemeinsames Ziel ist, alte Geschlechter-Stereotypen aufzulösen und alle Kinder zu ermutigen, sich gleichberechtigt auszuprobieren und zu entwickeln, finde ich Bezeichnungen wie ... problematisch. Wie wäre es, wenn die Gruppen selber einen geschlechterneutralen Namen wählen könnten? Das könnte das Zusammengehörigkeitsgefühl zusätzlich stärken. "


    Ich finde auch die Bemerkung mit dem "nicht vor den Kopf stoßen" ganz gut, es ist aus meiner Sicht kein "sich entschuldigen" sondern der Hinweis, daß am es eben nicht böse meint. Verstärken könnte man es durch "... denn ich weiß, Sie haben genau wie wir Eltern immer die Interessen für unsere Kinder vor Augen." ("Wir gemeinsam für die Kinder" ist, so lange es sich echt und nicht "geschleimt" anfühlt, aus meiner Erfahrung heraus immer ein Standpunkt, von dem aus man auch als Pädagoge Hinweise und Kritik besser annehmen kann als von einem "wir < - > Sie" Standpunkt aus)


    Was sagt denn dein Kind selber dazu? Vielleicht könnte man das noch kurz einflechten.

    Hallo,


    Bei uns war das ganz verschieden.


    Ich hatte Kinder, die schliefen im ersten Jahr eigentlich nur mit Körperkontakt und Kinder, bei denen es phasenweise auch mal so ging.


    Ein Kind ist sogar anfangs ganz alleine im Stubenwagen eingeschlafen, wenn es müde war. Das war eine völlig neue Erfahrung für mich (ich bin öfter mal hingerannt und habe geschaut, ob alles OK war, weil es plötzlich still war). Aber das war mit so 3-5 Monaten auch vorbei.


    Ob ich aufstehen konnte, war auch verschieden, Als Babys haben sie eigentlich immer da geschlafen, wo wir waren, und wenn wir ins Bett gingen, haben wir sie mitgenommen. Später dann habe ich sie im Familienbett "eingestillt" und konnte, wenn ich den richtigen Moment erwischte, auch wieder aufstehen.


    Bei den jüngeren Kindern haben wir es dann pragmatisch gelöst, Die auch noch recht kleinen Geschwister so lange alleine zu lassen bis das Kleinste endlich schlief, war keine Option, mein mann aber abends oft nicht da. Also kam das müde Baby/Kleinkind im Tuch auf den Rücken und wurde dann irgendwann irgendwo, wo es gerade praktisch war, schlafend abgelegt.


    Aus meiner Sicht gibt es da kein "richtig" und kein"falsch". richtig ist, was sich für alle richtig anfühlt. Egal ob das Kind nun erst mal im Wohnzimmer schläft oder ob es eine Weile alleine ist... Wichtig wäre mir, daß ich es höre und da sein kann bevor es wirklich weint. (Eine "Mecker und dann wieder Einschlaf"-Phase hatten meine nie, wenn sie wach waren, wollten sie nicht alleine sein. Daher kommt es auch auf die Wohnverhältnisse an. War ich in der Küche unten, hätte ich das Kind oben nicht gehört bzw., übers Babyphon erst, wenn es wirklich weint. Das wäre mir "zu weit weg" gewesen. Im Nachbarzimmer mit offener Tür dagegen OK.


    Ach ja und die wichtigste Erfahrung: Es gab - zumindest bei uns - kein "so ist es". Kein "So läuft es bei uns (immer)". Kein "Das KANN das Kind jetzt (und für immer).

    Was jetzt so ist und klappt, konnte nächste Woche schon wieder anders sein. Ohne daß irgendwer etwas "falsch gemacht" hätte. Einfach, weil es so ist. Enttäuscht sein hilft dann nichts, das macht es nur schlimmer.

    Und etwas, was im Moment ganz furchtbar anstrengend war, konnte nächste Woche schon wieder besser aussehen - oder ich hatte irgendwoher die Kraft gefunden, es als "so ist es im Moment eben" anzunehmen.


    Inzwischen sind sie groß und trotz aller Unkenrufe braucht schon lange keiner mehr Mama zum einschlafen ... ;)

    Hallo,


    Bei uns es ist so, dass Dinge, die aus den Augen sind, auch nicht mehr verlangt werden. Deshalb haben bei uns "rotierende Kisten" keinen Sinn gemacht.

    War mal etwas auf dem Dachboden, dann blieb es auch da.


    Das war bei uns ganz verschieden. Manches haben sie von alleine irgendwann angefragt (allerdings standen die Kisten auch nicht auf dem Dachboden sondern sichtbar im Kinderzimmer ganz oben auf dem Regal) , anderes habe ich nach einer Weile aktiv angeboten, wenn ich dachte, es könnte zum aktuellen Spielinteresse passen oder wenn ich das Gefühl hatte, das aktuelle Spielzeug ist nicht mehr so spannend.


    Und es klappte generell nur, so lange die Kinder klein waren, also so im Alter der Kinder von luxa-rosenburg. Später, so ab Ende Kindergartenalter wollten sie es nicht mehr so machen und das war dann genau so OK. Nur halt noch etwas chaotischer.



    Zitat

    Ich will einfach Mut machen, genau hinzusehen, was passt wirklich zu uns und unserer Familie.

    Manchmal hört sich etwas bei anderen Familien so toll an.


    Ja, das stimmt. Ich finde es bewundernswert, wenn andere Familien es schaffen, täglich komplett aufzuräumen. Oder wenn ich irgendwo sehe, daß Lego nach Farben und Größen sortiert ist. (Für meine war Lego immer nur "Zubehör" und nie "Selbstzweck" und "in der Kiste wühlen" gehörte als fester Bestandteil zum Spiel mit Kleindingen (Playmo, Schleich...) dazu).


    Ich finde auch klar strukturierte Zimmer mit wenigen, aber hochwertigen Dingen schön - aber ich hatte nie das Gefühl, daß meine Kinder sich am eigenen Chaos störten oder dadurch zu abgelenkt waren.um phantasievoll zu spielen. Eher im Gegenteil, als "Rollenspieler" wurden sie durch die Dinge, die sie zwischendurch entdeckten eher inspiriert und haben irgendwie alles miteinende "verwoben". So sind Kinder auch da ganz verschieden.


    Und bei 4 Kindern und einer großen und lieben Verwandschaft wäre "wenig" nur gegangen, indem ich großzügig Geschenke aussortiere und wegwerfe oder weiter verschenke - etwas, was meine Kinder ganz furchtbar gefunden hätten, es waren schließlich ihre Sachen.

    Hallo,


    Als die Kinder kleiner waren, habe ich versucht, das Chaos überschaubar zu halten, indem ich die Sachen in verschiedene Themenkisten gepackt habe. Dann stand die Briobahn unten und dafür die Kiste mit dem Duplo auf dem Schrank.


    Sie konnten jederzeit darum bitten die andren Sachen runter zu bekommen, um z.B. aus Duplo eine Brücke für die Briobahn zu bauen, aber in den meisten Fällen war es eher "Aus den Augen, aus dem Sinn". Und wenn dann mal gewechselt wurde, wurde das "Neue" intensiver bespielt.


    Das was unten war, durfte auch durcheinenderkommen, irgendwie war es logisch, daß die Tiere ein Haus aus Bausteinen brauchten und sich die kleinen Teile eines Steckspiels wunderbar als Futter eigneten ...


    Bestimmte Sachen kamen eh nur saisonweise herunter, das Puppenhaus und den Kaufmannsladen gab´s ganz klassisch jedes Jahr am Heilig Abend, die wurde nach der Bescherung aufgedeckt, oft mit einem kleinen neuen Zubehör. Sie blieben so lange, wie es gut bespielt wurde, dann wanderte es wieder auf den Boden (bzw. bei mir als Kind auf den elterlichen Schlafzimmerschrank), bis zum nächsten Weihnachten. Ich denke, wenn sie wirklich danach gefragt hätten, hätte ich ihn sicher auch zwischendurch geholt, aber irgendwie war es nie der Fall, das gehörte einfach fest zum Weinhachtsritual.


    Aufräumen - wollte ich, daß es ordentlich ist, lag es auch an mir, dafür zu sorgen. Das heißt nicht, daß ich es alleine gemacht habe, sondern ich habe natürlich vorgeschlagen, die Zimmer gemeinsam "schön zu machen". Mal wurde es angenommen, mal nicht. Wir haben viele verschiedene Aufräumspiele gemacht, das machte es unterhaltsamer und kurzweiliger. Generell klappte es besser, immer mal 5 Minuten aufzuräumen als einmal das Zimmer am Stück. Allerdings führter das auch dazu, daß es nie "ordentlich" im üblichen Sinne war. Aber damit konnten die Kinder recht gut leben, die störte das beim spielen nie.


    Als sie älter wurden, ist das nach und nach eingeschlafen und irgendwann waren die Zimmer ihre Sache. Ich hab angeboten zu helfen, mehr nicht.

    Was ich niemals gemacht habe - und was meine Kinder mir auch sicher nicht verziehen hätten - war, ohne ihr Wissen aufzuräumen und dann vielleicht gar noch Dinge wegzuwerfen.


    Das haben sie irgendwann von ganz alleine gemacht (Anfang der Pubertät). Da bekam ich dann plötzlich kistenweise Zeug hingestellt mit den Worten: "Schau mal, was du davon noch für den Hort gebrauchen kannst, der Rest kann weg!".

    Das war der Moment wo ICH dann schlucken musste, weil oft auch sehr geliebte Dinge dabei waren...


    In den gemeinsam genutzten Räumen haben wir es so gehalten, daß üblicherweise Freitags die Spiellandschaften aufgeräumt wurden (Freitags wurden die Tiere ausgemistet, die Stube aufgeräumt und dann gab es Film und Pizza...) . Aber oft genug fand ich selber die Sachen so grandios, daß wir uns drauf geeinigt haben, nur herumliegenden Kleinkram zu beräumen und den Rest stehen zu lassen.


    Also - ziemlich teilweise chaotisch zugegebenermaßen. Aber für uns war es OK so und hat uns am Ende weniger gestresst als ständiges Ordnung halten. Wem es anders geht, der wird andere Wege finden.


    Na ja, inzwischen sind sie groß und manchmal vermisse ich es sogar, über Kaplabauten und Playmowelten zu steigen... ;):D


    Das einzige, womit ich wirklich knipselig war, waren Bücher und Tischspiele. Mit Büchern gingen meine Kinder in der Regel sehr pfleglich um und Tischspiele lagerten bewusst nicht im Kinderzimmer, denn meine kreativen kinder hätten mit Sicherheit die Spielfiguren und auch die bunten Spielpläne für andere Dinge gebraucht. Kann ich verstehen, wollte ich aber nicht. Also langen diese Spiele im Stubenregel.


    Langer Rede kurzer Sinn: Im Alter von luxa-rosenburg s Kindern würde ich versuchen, ein "Rotationssystem" einzuführen und so die Menge etwas reduzieren.

    Hallo,


    Gitter war für uns übrigens keine echte Option, nachdem uns unser Ältester gezeigt hat, daß er sich aus dem Gitterbett stemmen konnte, kaum daß er sich zum stehen dran hochziehen konnte. Dabei war das Bett ganz niedrig eingestellt, er kam kaum mit den Fingerspitzen an die obere Gitterkante, aber wenn der wo raus wollte, hielt ihn nix. Samt Schlafsack übrigens. Der hielt ihn nicht vom Klettern ab, sorgte aber dafür, daß er sich dann beim runterfallen noch schlechter abfangen konnte...


    Da war das Risiko, daß er ungebremst aus größerer Höhe stürzte, viel größer als das, ihm zu zeigen, wie man sicher vom Bett kommt.


    Allerdings hat es auch dazu geführt, daß wir nach einem Umzug dann nur ein sehr niedriges Bett hatten. Das hat die Sache bei allen weiteren Kindern aber sehr entspannt.

    Das Bett niedriger zu legen wäre keine Option, wenigstens vorübergehend?


    Tagsüber könnte man noch versuchen, da Kind auf einer am Boden liegenden Matte in den(Mittags)Schlaf zu begleiten, dann wäre da das Risiko schon mal weg.

    Hallo,


    Ums Elternbett herum den Boden abpolstern? Und dem Kind zeigen, wie es rückwärts rausklettern kann?

    Das wäre mein Weg gewesen.


    Allerdings weiß ich nicht, wie hoch euer "hoch" ist, 50 cm sind ja etwas anderes als 1,20 cm...


    Ansonsten habe ich schon Bilder gesehen, wo so eine Poolnudel unter dem Spannlaken "eingebaut" wurde. Das hält ein Krabbelkind zwar nicht wirklich auf, bremst aber das unbewusste Herumwuseln im (Halb)Schlaf etwas.

    Hallo,


    Bei mir ist immer schwer etwas zu finden. Egal, wie es mir geht, egal, wie mein Flüssigkeitshaushalt ist. Manche, die mich kennen benutzen ganz dünne Nadeln, die eigentlich für Kinder sind, damit es überhaupt klappt und nicht gleich platzt. Und sticht an eher ungewöhnlichen Stellen, viel höher oder manchmal auch niedriger als "üblich", die Flexüle hatte ich jetzt z.B. mitten am Unterarm, nachdem im der Armbeuge so gar nichts ging.


    Wenn dann was drin ist, heißt daß nicht, daß lange genug was fließt, um 2, 3 Röhrchen voll oder eine ganze Infusion reinzubekommen. Ich warne schon vor - bitte im Zweifelsfalle lieber noch mal stechen und nicht "suchen" sonst ist die Wahrscheinlichkeit da, daß man mich unten aufsammeln darf, während das normale stechen nicht so schlimm finde.


    Das war schon so, als ich Kind und sehr dünn war, hat also auch nichts mit meiner "Speckigkeit" zu tun.


    Klar gibt es auch unterschiedlich talentierte "Stecher", aber "kein Problem" hab ich noch nie gehört.


    Das war auch ein Grund, warum ich das Blutspenden aufgegeben habe, jedes Mal tagelang mit blauer (und oft sehr schmerzender) Armbeuge bzw gar Unterarm rumzulaufen, machte keinen Spaß.


    (Aktuell sehe ich auch wieder lustig aus, da haben sich mehrere Leute dran versucht, aber nicht direkt nacheinander, sondern immer, wenn etwas anderes "dran" war. Da hatte dann jeder den Ehrgeiz/die Geduld, es selber zu schaffen zu wollen. Aber trotzdem hatte ich Glück, einmal drin, hat´s immerhin jedes Mal eine Weile durchgehalten..)

    Hallo,


    Ich kann mich nur anschließen - warum solltest du doch schlecht fühlen, wenn du etwas meisterst, was andere schon in der "einfachen Ausführung" kaum schaffen? Weil es nicht perfekt ist? Perfekte Eltern wären furchtbar für Kinder...


    Das leben mit einem Kleinkind IST anstengend. Und du hast gleich zwei.


    Sei lieb zu dir selber, erkenne an, was du schaffst, das ist auch das Beste, was du für deine Kinder tun kannst. :)

    Hallo,

    Beim Bollerwagen kann man die Kinder aber nicht anschnallen, oder?


    Doch, da gibt es auch Konzepte, z.B. mit diesen Geschirren, die manche auch nehmen, um das Kind auf dem Hochstuhl zu sichern o.ä. Manche der teuren Stoffbollerwagen haben sogar Anschnallsysteme als Zubehör.


    Aber das war bei uns zum Glück nicht nötig, daher habe ich keine praktische Erfahrung damit. Während sie im Kinderwagen ständig Fluchtversuche machten (den mochten sie irgendwie nie) bzw. laut kundtaten, was sie gar vom festgeschnallt werden hielten, fanden sie den Bollerwagen offenbar sogar bei geschwisterlicher Überfüllung so gemütlich, daß es eher Streit drum gab, wer drinsitzen durfte.


    Ich denke auch wie Gnomeline schrieb...

    Man sollte mit kleinen Kindern nicht versuchen DIE Lösung für irgend etwas zu finden, sondern die Lösung für JETZT. Für heute. Vielleicht auch nur für heute Nachmittag....


    Das hilft, offener zu bleiben, weil man sich eben nicht komplett von einer Vorstellung verabschieden muss, die man hat, sondern eben "nur für jetzt". Vielleicht merkt man dann früher als gedacht, daß alles inzwischen gar kein Problem mehr ist und sich unbemerkt das (wieder) schon eingeschlichen ist, was man sich ursprünglich gewünscht hat. Kinder entwickeln sich so schnell und es ist gut, die Zeit bis zum "nächsten schritt" so stressfrei wie möglich zu halten.

    Oder vielleicht merkt man auch, daß die "Ersatzlösung" gar nicht so schlecht und gar kein bloßer "Ersatz" mehr ist und es allen damit sogar recht gut geht. Auch das kann passieren.

    Hallo,


    Gerade im Forum:


    "Haustür gesucht Sommer 2020"


    Und bis dahin bleibt das Haus offen? oder hält die alte Tür noch so lange durch?

    Ach nein, ergibt keinen Sinn, und beim noch mal hinschauen da steht da doch auch:


    "Haustier gesucht Sommer 2020"


    Das ergibt natürlich mehr Sinn. Aber so ganz ins Blaue hinein, vielleicht steht im Beitrag mehr, was man sich so vorstellt... ? Das Bild ist schon mal total zauberhaft, da kann ich mir einiges an Getier gut vorstellen...


    Aber noch mal geschaut - das steht da aber auch nicht, sondern


    "Haushüter gesucht Sommer 2020"

    Hallo,


    Trin, das klingt interessant! Hast du das Band per Schlaufe durchgezogen am Griff oder irgendwie gebohrt oder so?

    Das könnte ich, wenns nicht gebohrt war oder so, ja sogar mal irgendwo probieren, wo Bollerwagen verliehen werden!


    Ich bin der pragmatische Typ, bei mir muss alles einfach gehen und möglichst auch problemlos wieder entfernbar sein. (Falls mal eine meiner mir so toll erscheindenden tollen Ideen doch nicht funktioniert :D)


    Ich habe die aus der Bandschlinge eine Schlaufe geknotet und die dann wiederum an der Zugstange, so daß der Griff der "Stopper war. Der Knoten heißt offiziell "Ankerstich", ist aber der, mit dem ich schon als Kind alles Mögliche irgendwo festgetüddelt habe.


    Aber "einfach irgendwie festknoten" reicht. ;)


    Wichtig ist, daß der Knoten, mit dem man die Schlinge schließt, nicht in Handnähe ist, denn das drückt.

    Hallo,


    Nur kurz zum Bollerwagen (der bei mir mit 4 Kindern, allerdings keine Zwillinge dabei, echt die Rettung war...) falls du dir doch mal einen zum probieren leihen kannst:


    Mein Körper fand tatsächlich ziehen besser als (Kinderwagen) schieben, aber der starre Handgriff hat mir auch Probleme gemacht.


    Also habe ich mir aus einer breiten Bandschlinge eine Schlaufe gebastelt, die fest mit dem Griff verbunden war, die ich aber flexibel anfassen konnte. Mal einfach mit der Hand, mal ums Handgelenk geschlungen... und so konnte ich den Arm so drehen, wie es gerade angenehm war.


    Wichtig ist, daß es gut am Bollerwagengriff fest ist und nicht dauernd abrutscht und daß das Material ausreichend breit und fest ist, so daß sich kein Strick bildet, der dann einschneidet. Bandschlinge geht gut.Habt ihr Kletterer im Umfeld? Manchmal sortieren die so etwas aus, weil es zum Klettern zu alt ist, für solche Sachen geht es wunderbar. Ein breiter Ledergürtel könnte eventuell auch gehen.

    Hallo,


    Zitat

    Vermutlich bin ich einfach zu ungeduldig!?


    Bei meinen Kindern hat es, was das "alleine lesen" angeht, bei jedem zu einem anderen Zeitpunkt "klick" gemacht. Das lag so zwischen Vorschule und Ende 3. Klasse und war spannenderweise nicht vom tatsächlichen Lesevermögen abhängig.


    Während meine eine Tochter sich noch vor Schulbeginn durch Harry Potter buchstabierte, als sie die bis Band 7 durch hatte, und dann Mitte 3. Klasse noch mal zu "Pferdchenbücher" zurückging, die ihre Freundinnen lasen, hatte der Große lange keine Freude am selber lesen, weil es ihm einfach zu lange dauerte. "Mama, da entsteht im Kopf keine Geschichte und dann macht es keinen Spaß".


    Kann ich verstehen, geht mir ähnlich, wenn ich z.B. eine Fremdsprache nicht flüssig genug kann oder aus anderen Gründen nicht in den "Fluss" komme. Ohne "Geschichte im Kopf" macht selbst mir Leseratte das Lesen keinen großen Spaß (darum tu ich mich z.B. mit Fachbüchern schwer - nicht vom inhaltlichen Verständnis sondern von der Konzentration her und vom "dran bleiben können" .


    Er hat erst angefangen alleine zu lesen, als er die Baumhausbücher für sich entdeckt hatte. Ab da war 1-2 Bücher pro Nachmittag kein Problem und als er die so weit durch hatte (damals gab es "nur" knapp über 20 Bücher aus der Reihe) ging er recht nahtlos zu Büchern mit weit höheren Ansprüchen über.


    Und teilweise ist (vor)lesen für Kinder offenbar auch einfach eine soziale Sache. Kuschelig und gemütlich... So praktisch wie es ist, wenn sie sich alleine mit einem Buch beschäftigen und so sehr sie es irgendwann genießen, sich mit einem Buch still in eine Ecke zu verkrümeln , so sehr scheint für einige Kinder eben doch das "zusammen erleben" auch lange wichtig zu sein.

    Hallo,


    Ich finde es schwierig bei so kleinen Kindern etwas auszuprobieren, ohne wirklich eine Diagnose zu haben.


    Mein jüngerer Sohn hat eine Milcheiweßallergie und ja, er muss ALLES weglassen, wo auch nur Spuren von Milch drin sind. Die einzige Ausnahme ist Butter (das ist das reine Fett), schon Sahne, die manche Allergiker auch vertragen, geht nicht.


    Bei ihm hat sich bisher auch nichts verwachsen, inzwischen ist er 17. Sobald eine Panne passiert, weil z.B. Leute denken, daß MinusL-Produlkte am Essen OK wären, reagiert er sofort drauf.


    Und er hat ganz klar auch auf meine Muttermlich reagiert. Auch wenn die erste Ärztin behauptet hat, das gäbe es nicht, wurden seine Symptome erst besser, als auch ich die Milch weggelassen habe. Da hat er selber überhaupt keine Milchprodukte gegessen. Und auch hier - wenn er Appetit zu groß war und ich doch mal etwas Käse o.ä. gegessen habe, konnte ich die Reaktion ziemlich bald beim Kind sehen.


    Da ist die Bandbreite sehr groß, das wurde uns auch so in der Fachklinik gesagt. Babys wurden dort dann ggf. auf tiermilchfreie Spezialmilch umgestellt, aber das war nicht einfach. Bei meinem Kleinen war es nicht nötig, da er nach meiner Umstellung gut mit Muttermilch zurecht kam (und sie vermutlich eh dachten, daß ich das Kind mit einem Jahr dann wohl bald abstille)


    Dank der diversen Tests wussten wir, daß er wahrscheinlich auch auf Ziege reagiert, weil Kuhmilcheiweiß nicht nicht die einzige Allergie war. Der Praxistest hat es bestätigt.


    Also lebt das Kind komplett milchfrei (und eifrei, nussfrei, ...)


    Und man lernt damit umzugehen, Nahrungsmittel zusammenzustellen, es wird zur Routine JEDE Inhaltsangabe zu lesen - man staunt, wo überall Milchprodukte drin sind.

    Aber auch wenn man sich dran gewöhnt und gut klar kommen kann, ist es nichts, was ich komplett nur auf Verdacht hin durchziehen wollen würde...


    Mein Großer hat auch anfangs keine Kuhmilch vertragen, bei ihm ging es aber nach einer Weile "komplett weglassen" wieder. Eine Tochter bekommt Ausschläge, hat aber beschlossen, damit zu leben und trotzdem Milch zu trinken, die andere Tochter bekommt seit ein paar Jahren solche Bauchschmerzen, daß sie inzwischen keine Milch mehr trinkt, bestimmte Käsesorten oder ab und zu mal ein Joghurt mit hohem Fettgehalt gehen aber trotzdem. (alle inzwischen junge Erwachsene)


    So verschieden kann es sein.


    "Mal ein bisschen was weglassen" wird vermutlich nicht viel bringen, fürchte ich. Manchmal reicht "ein kleines bisschen" und dann denkt man am ende das Weglassen habe nichts gebracht, dabei war es nur nicht konsequent genug.


    Und man muss evenutell einen längeren Zeitraum durchhalten (bei meinem Sohn waren es 6 Wochen, bei anderen 3-4 Wochen), ehe der Unterschied eindeutig war. Der Körper braucht Zeit. Andere wider berichten, daß es ihnen schon 2 Tage nachdem sie Milch weggelassen haben, besser ging. Und bei anderen hat es gar nichts gebracht...


    Ich würde mir eine gute Allergologische Praxis suchen, die das begleitet.JA, im Moment ist es schwer, aber wenn da Kind leidet, muss es mMn gehen.

    Hallo,


    Das möchte ich unterschreiben.

    Hach, Schwedisch klingt so schön! Ich war nur echt enttäuscht, dass die Schweden in Stockholm immer sofort auf Englisch geantwortet haben. Ich kam mir da sehr stümperhaft vor.


    Ich glaube, das hat nichts mit stümperhaft zu tun, ich glaube das ist der Versuch, höflich zu sein und es dem Gast leichter zu machen.


    Uns passiert das ganz oft, egal in welcher Sprache und auch meine Tochter hat erzählt, daß sie in einem ganzen Jahr in Korea fast keine Gelegenheit hatte, wirklich koreanisch zu lernen - weil jeder sofort englisch mit ihr sprach (gerne noch mit dem Zusatz, daß man ja sein englisch verbessern möchte).


    Ich schwenke dann in der Regel mit um auf englisch (weil mir das leichter fällt #schäm), mein Mann spricht weiter freundlich schwedisch, französisch... so lange er verstanden wird. Spätestens nach dem 3. Satz findet das Gegenüber es meistens toll und freut sich. :)

    Hallo,


    Es ist eben wie Sport: Training ist gut, die Grenzen muss man im Blick haben.


    Genau.


    Als meine Kinder klein waren, wurde z.B. in einen Baby-Turn-Kurs auch empfohlen, sie mit dem Bauch auf einen Sitzball oder einen großen Wasserball zu lagen und zu schauen, ob sie sich schon anspannen. Das ist ja im Grunde nichts anderes.


    War das der Fall, sollte man den Ball sanft(!) bewegen, so daß die Muskeln aktiv mitarbeiten. War das Kind noch zu schlaff dafür, dann natürlich nicht.


    Wirkte es stark angespannt oder schien gar Schmerzen zu haben (kann z.B. bei Wirbelsäulenblockaden sein) oder zeigte motorische Auffälligkeiten wie starke Schieflagen (keine Angst, ein bisschen schräg ist nicht schlimm, fast jeder hat eine Schokolandenseite und eine "andere"...) , wurde geradem, das abzuklären und sich eben ggf. spezielle Übungen und Handgriffe zeigen zu lassen.


    Für die meisten Kinder ist es aber einfach lustig und sogar förderlich.

    Hallo,

    Wenn man das Kind am Brustkorb, unter den Armen gerade hochhebt, hängen die Beine runter. Wenn man dann das Kind so hebend auf die Füße "stellt", versucht es sich abzustützen. Das ist süß und witzig, aber ich kann mir auch vorstellen, dass das nicht optimal ist.


    Wie haben sie auch manchmal so "hopsen" lassen.


    Wichtig war mir dabei, daß es erstens selten und kurz war und zweitens dabei kein Druck auf Knien und Hüften entstand. Die eigentliche "Hops-Bewegung" kam also von uns und das Kind bewegte nur die Beinchen dazu. Es drückte sich nicht selber stark aktiv nach oben. Und natürlich darf kein "Schütteleffekt" im Kopfbereich entstehen, also alles ganz sanft.


    Zitat

    Weiterhin frage ich mich, wenn man das Baby am Brustkorb hält und auf dem Boden liegt und das Baby mit ausgestreckten Armen über einen selbst in eine waagerechte Position hält - ob das irgendwie schlecht für's Kind ist?


    Um Grunde wie oben... so lange man es nicht übertreibt, fände ich es OK.


    Ich würde gut auf die Körperspannung des Kindes achten. Ist es schlaff und "hängt durch"? Dann würde ich es lassen. Spannt es sich sehr an und wirkt sehr angestrengt oder gar erkrampft? Dann eher auch.


    Wenn es sich aber selber gut streckt, stabil hält und dabei trotzdem fröhlich und lustig wirkt, spricht für mich nichts dagegen, auf diese Weise ab und zu mal "Sport" mit dem Kind zu machen. Auch hier - nur so lange die Bewegungen ruhig und sanft sind und nicht ruckartig und man das Gefühl hat, das Kind kann alles aktiv, aber ohne massive Anstrengung mitmachen.


    Bin allerdings weder Hebamme noch Physiotherapeutin o.ä. und sage das nur aus meinem Gefühl heraus.

    Hallo,


    Aber es ist schlicht nicht leistbar, dafür zu sorgen, dass sie sich überhaupt nicht vergleichen können.

    Oder allerhöchstens, wenn man als Mutter auf Berufstätigkeit verzichtet??


    In die Schule gehen sie doch trotzdem?


    Ich denke auch, das ist so individuell wie eigentlich alles in Bezug auf Kinder. Und gerade im Bereich Schule so wenig vorhersehbar, was das zusammenpassen mit der Lehrerin, die Klassenstruktur, individuelle und gemeinsame Entwicklungsschritte und Interessen... angeht.