Beiträge von Trin

    Hallo,


    Unser Kind hat nen alten, ausgelatschten Wanderschuh mit Kaktus drin bekommen.


    Der Kaktus war gewünscht (statt Blumen), der Schuh ein "Gutschein" für ein paar hochwertige Wanderschuhe, die sie sich für ihr Auslandsjahr wünschte. Dazu etwas in der Richtung "Neue Schuhe für neue Wege" oder so... Ich denke, sie hat sich sehr gefreut und die Schuhe können inzwischen schon einige Geschichten erzählen.


    Ich weiß gar nicht, ob wir etwas extra zum Abi geschenkt hätten, hätten wir nicht gewusst, daß sie die Wanderschuhe braucht und vor der Reise natürlich auch noch einlaufen muss. Abi war also eher der Anlass als der Grund.


    Füller finde ich auch nett - aber nur, wenn derjenige wirklich gerne mit Füller schreibt (machte hier in dem Alter keiner mehr)

    Daher würde ich schauen, was er gerne macht und vielleicht auch fragen, was er sich dafür wünscht. So schön ich "dauerhafte" Sachen schätze - haben sie keinen realen praktischen Wert, dann sind sie am Ende oft ja doch nur "Rumliegchen".


    Überreicht haben wir es am Auto, als wir nach der Zeugnisübergabe heimgefahren sind. Vor anderen wäre ihr so etwas sehr unangenehm gewesen, nicht wegen dem Schuh (den fand sie lustig und hat ihn dann auch rumgezeigt), sondern generell.

    Hallo,


    Übrigens lief bei allen meinen Kindern das trocken werden in Wellen ab. Das finde ich ganz normal.


    Mal ist es neu und interessant, mal sind andere Dinge wichtiger. Mal möchte man groß und damit ohne Windeln sein, mal ist es Gewohnheit geworden und darum nicht so wichtig.

    Mal waren sie gesund und fit und hatten ein gutes Gespür dafür, mal kränkelten sie körperlich oder waren emotional mit anderem beschäftigt.

    Mal lief das Kinderleben ruhig ab und mal stand irgendwo ein Entwicklungssprung an und alle inneren Kräfte wurden dafür gebraucht.

    Mal war der Stolz, etwas tun zu können, im Vordergrund, mal das Bedürfnis, selbst über sich zu entscheiden und auch Gekonntes nicht tun zu MÜSSEN.

    Und so weiter.


    Das war bei den Kindern so, daß "klassisch" trocken geworden sind, aber auch bei denen, die wir von Anfang an bei Bedarf abgehalten haben.

    Und es war auch bei ganz vielen davon unabhängigen anderen Entwicklungsschritten so,

    Hallo,


    Ich würde mich nach dem Kind richten und dann, wenn das für euch schwwierig ist, Kompromisse finden.


    Wenn es dir egal ist, ob du Hosen oder Windeln wäschst und das Kind es nicht stört, sich umzuziehen, dann ist so weit alles klar.


    Wenns Kind phasenweise lieber Windeln hat oder es ihm egal ist und andere Familienmitglieder damit ruhiger leben - auch OK.


    Mal so, mal so - ebenfalls OK.


    Wenn die Pfützen im Haus stören, dann würde ich versuchen, als Kompromiss Trainings-Unterhosen aus Stoff (Also etwas dickere Unterhosen mit Nässeschutz zwischen den Stoffschichten) oder/und eine zu einem Steg gefaltete Mullwindel als "Einlage" in der Unterhose anbieten. Das fängt das meiste ab.


    Ich würde auch sagen - entspannen, auf das Jetzt schauen und nicht auf das Ziel "trocken werden" (das kommt so oder so) und schauen wer was gerade braucht und wie man das zusammenbasteln kann.


    Gras wächst nicht schneller, wenn man dran zieht, aber halt auch nicht, wenn man drauftritt - Im Gegenteil, manchmal gehen in beiden Fällen dadurch zarte Wurzeln kaputt...


    Alles Gute.

    Hallo,


    Und wenn es Manga sein darf - wie vorne schon mal empfohlen: "Kleine Katze Chi", das ist eine ganze Reihe mit 12? Bänden. Das "das Buch andersrum lesen" hat meine Kinder spannerderweise weniger irritiert als mich (mir wird beim Manga-lesen oft schwindelig) .

    Korrektur zu oben - gerade beim stöbern entdeckt:


    Die Chi-Bücher sind offenbar gar nicht "mangamäßig andersrum", sondern wie bei uns üblich. Das habe ich offenbar mit einer anderen auch zeitig gelesenen Reihe verwechselt, nur welcher *grübel*.

    Also noch einfacher für Leseanfänger.

    Hallo,


    Meine haben auch als Comic-Einstieg Garfield geliebt.


    Und wenn es Manga sein darf - wie vorne schon mal empfohlen: "Kleine Katze Chi", das ist eine ganze Reihe mit 12? Bänden. Das "das Buch andersrum lesen" hat meine Kinder spannerderweise weniger irritiert als mich (mir wird beim Manga-lesen oft schwindelig) .


    Ich würde auch sagen: Einfach in die nächste Bibliothek traben, das Kind vor den Comics absetzen und selber stöbern gehen - und wenn man zurückkommt, weiß das Kind im Idealfall, was es mitnehmen möchte.

    So war es jedenfalls bei uns und wenn es dann doch ein Griff ins Nichts war und das Buch nicht gefiel, war es nicht schlimm, neue Woche, neuer Versuch.,

    Hallo,


    Ich glaube, das ist schwer.


    Zum einen - warum sollen die Kinder überhaupt JETZT Hausaufgaben machen, wenn es ihnen JETZT keinen Gewinn (oder das nicht machen keinen wirkliche Probleme) bringt? Ich finde den Gedanken "Dann mache ich sie später, WENN ich Probleme deswegen bekomme" normal.


    Würde ich nicht anders machen. Angenommen, ich solle für meine Cheffin eine regelmäßige Arbeit machen, die mich zeit und Kraft kostet, habe Sowohl Erfüllung als auch nicht Erfüllung haben keine Konsequenzen. Ja, meist wird nicht mal geschaut, OB ich sie mache... Warum sollte ich sie machen? Weil übernächstes Jahr eine neue Cheffin kommt, die wirklich kontrolliert und ggf. auch straft? Na dann kann ich ja dann immer noch anfangen.


    Zum anderen ist es mMn gerade ein ziemlich schwieriger Zeitpunkt. Bei uns im Hort laufen die hausaufgaben in den ersten 2-3 Jahren sehr strukturiert und ritualsiert ab, feste Zeiten, alle setzen sich, es wird besprochen was auf ist, ich bin da um zu helfen und Fragen zu beantworten...


    Aber gerade ab Ende Klasse 3 und in Klasse 4 weichen die festen Strukturen nach und nach. Die Hausaufgabenzeit bleibt zwar fest, aber wenn ein Kind sagt, es möchte sie heute lieber mit der Oma machen, weil die Mathelehrerin war und es so super erklären kann oder ein Kind sagt, es möchte sie schon eher machen, weil es nachher geht und erst abends vom Training kommt, dann ist das völlig in Ordnung. Einige Kids wollen einen Tanz für die Sporterwärmung morgen üben und dafür die HA zu Hause machen? Dann bitte. Wenn ein Kind sein Heft nicht mehr vorzeigen will, damit ich drüberschaue und ggf. Fehler und übersehene Aufgaben zeigen kann, ist das dann auch seine Entscheidung. Und so weiter.


    Denn ab Klasse 5 müssen sie alleine klar kommen. (Gibt es mehrmals Probleme, wird von der Schule aus mit Kind und Eltern gesprochen, wie sie/wir weiter vorgehen).


    Und in Klasse 5 ist es unabhängig von der Gewohnheit so, daß die Kinder irgendwann ihren ganz eigenen Umgang damit finden. Viele machen sie am Anfang aus alter Gewohnheit komplett - aber manche finden recht schnell heraus, welche Lehrer kontrollieren, ob sie alles anschauen und nur, ob überhaupt was dasteht oder ob es im Grunde keinen interessiert - und passen ihren Arbeitsaufwand daran an (das hab ich schon zu meiner Schulzeit so gemacht).


    Es müsste also mMn auf der anderen Seite angesetzt werden - wenn die Lehrer wünschen, daß Hausaufgaben erledigt werden, müssen sie auch deutlich machen, warum oder alternativ, was passiert, wenn nicht.


    Thema Übersicht:


    Hier führen die Kinder von de Schule aus ab Mitte Klasse 1 oder spätestens am Beginn Klasse 2 ein Hausaufgabenheft. Also ein Heft mit Wocheneinteilung, in dem jeden Tag der Stundenplan steht und in das Hausaufgaben an dem Tag eingeschrieben werden, an dem sie fertig sein sollen, mitzubringende Materialien an dem Tag, an dem sie gebraucht werden usw.


    Da kommt alles Wichtige rein, Hausaufgaben, Informationen zu geplanten Ausflügen, Hinweise auf fehlende Arbeitsmaterialien... Auch wir vom Hiort lassen wichtige Infos da reinschreiben.. Da kommt dann in den Mittwoch der nächsten Woche: Bitte Ferienzettel abgeben. Na ja OK, oft steht dann da nur "Ferienzettel", aber die grundlegende Info ist da und kann vom Kind auf Nachfrage "übersetzt" werden. Es ist also eine Art "Pendelheft" zwischen Schule und Familie, daß weitestgehend vom Kind geführt wird.


    Aber die Kinder werden eben da von der Schule aus rangeführt, zuerst wird immer gemeinsam der Tag gesucht und dann das Fach und an die Tafel zum abschreiben geschrieben, was auf ist und es wird kontrolliert, ob es richtig gelandet ist - bis in Klasse 4: "Nächste Woche Mittwoch deutscharbeit - schreibt es euch bitte ein." Wie gesagt, ab Klasse 5 üssen sie es ja alleine schaffen.


    Die meisten Kinder die ich kenne führen ganz selbstverständlich auch in der weiterfüherenden Schule ein Hausaufgabenheft (dann nennt es sich nur cooler: Schülerplaner).


    Ob du da von deinem Standpunkt aus viel mehr machen kannst als es den Kindern vorzuschlagen, beweifle ich ...


    Ich denke, es geht nur, zu akzeptieren, daß es ist, wie es ist und daß die Kinder die Entscheidungsfreiheit, die sie haben auch nutzen - oder die Struktur grundlegend zu ändern und die HA-Zeiten/HA-Erledigung für alle verbindlich(er) zu machen. Und das kannst du nicht ohne daß Team UND Lehrer UND Eltern mit ins Boot steigen.

    Hallo,

    Früher hätte ich da zugestimmt... aber mein eines kind hat einfach nicht mehr gegessen und wollte dann immer nachtisch haben. und deswegen sage ich jetzt schon, dass bevor es nachtisch gibt, etwas "ordentliches" gegessen werden muss (aufesszwang gibt es natürlich trotzdem nicht). ich möchte nicht den nachtisch verbieten aber ich will schon, das die kinder ordentlich essen, sonst kommen sie nach ner halben stunde und wollen was snacken und das finde ich mühsam. ich finde es aber wirklich schwer einzuschätzen ob meine kinder schon "satt" sind weil sie den nachtisch möchten oder wirklich satt sind....#haare

    Früher habe ich auch essen nach bedarf zur verfügung gestellt aber ich musste feststellen, dass das (auch mit zunehmender Kinderzahl) nicht wirklich praktikabel ist. Wenn es feste essenszeiten gibt und die kinder daran gewöhnt sind, ist das thema sonst "vom Tisch" und man hat genug zeit für andere dinge. So ist das für uns jetzt eine erleichterung und viel angenehmer....


    Ich hätte anders angesetzt und da Kompott weggelassen oder durch Sachen ersetzt, die ich als Lebensmittel vertretbar finde. Ja, die Sorge, daß das Kind sich Sachen reinzwängt, nur um an Süßigkeiten zu kommen, hätte da auch mit reingespielt.


    Wenn die Kinder älter sind, kann man durchaus "gesellschaftliche Üblichkeiten" vermitteln (üblicherweise isst man das Kompott erst nach den anderen Gängen), aber bei kleinen Kindern wäre mir das keine Diskussion wert gewesen, gerade nicht mit mehren am Tisch.


    Wären es Ausnahmen (zu Besuch sein), wäre es mir vermutlich erst recht nicht wichtig gewesen, denn auch dem Kind ist klar, daß das Ausnahmen sind und es bei uns morgen keinen Schokopudding als Nachtisch oder Vorspeise geben wird.


    Daß es verschiedene Essenstypen gibt. musste ich auch erst lernen, nachdem ich 3 Kinder hatte, die sich zu den Hauptmahlzeiten "satt essen" konnten und dazwischen tatsächlich nichts brauchten, war Kind 4 ganz anders, das schaffte nur kleine Portionen, brauchte aber davon über den Tag verteilt etliche. Als ich das endlich begriffen (und aktzeptiert habe, daß das offenbar keine Erziehungsfrage ist), war das Leben miteinader viel leichter, weil es uns manchen Wut-(Hunger)Anfall erspart hat.


    Bei der Oma-Situation würde ich genau hinschauen - hat sie einfach mehr Geduld und Kraft als ich, das eigentlich schon noch hungrige, aber trotzdem lieber spielen wollende Kind bei Tisch und Laune zu halten - oder zeigt das Kind wirklich klar, daß es nicht ESSEN möchte und wird regelrecht ausgetrickst?


    Ersteres fände ich akzeptabel, zweiteres würde mich sehr stören, so wie das klassische "Flugzeug" "noch 3 Löffelchen" "Bis man den Teddy auf dem Tellerboden sieht"... .


    Wenn mein Vierter Hunger hatte (siehe oben) hat er das manchmal tatsächlich nicht gemerkt und war statt dessen wütend, total überdreht usw. Dann hat es manchmal tatsächlich geholfen, ihn spielerisch zum essen zu bringen. Also nix nebenbei "unbemerkt" reinstopfen, aber "Die Maus (Kinderhand) klaut mir jetzt doch hoffentlich nicht das Stück Käse hier..."? Aber da ging es nie um große Mengen, sondern wirklich nur darum, einen Anfang zu setzen, um aus einer Spirale rauszukommen.


    Ich glaube, da kann man nur "genau hinfühlen" und dann entscheiden.

    Hallo,


    Hm, spannend, wie unterschiedlich das ist.


    Für mich sind Bauer und Bäuerin gleichwertig. Beide machen, was grade auf dem Hof zu tun ist. Wenn es 2 gibt, ist es ihre Sache, wie sie die Arbeit untereinander aufteilen, wer melken geht und wer aufs Feld...


    Allerdings würde ich bei der Frau Pfarrerin zuerst an eine Frau in Soutane denken, die vermutlich am sonntag den Gottesdienst halten wird (und wenn sie Zeit und Lust hat ja trotzdem auch den Chor leiten wird, falls es keinen Kantor (keine Kantorin gibt) und nicht an "die Frau vom Pfarrer".


    Irgendwie finde ich es komisch, mir vorzustellen, daß ich "das Erzieher" bin statt die Erzieherin

    Aber vermutlich würde man sich an alles irgendwann gewöhnen.

    (Noch viel mehr geliebt hab ich die gute alte Bezeichnung Kindergärtnerin/Kindergärtner bzw. Hortnerin/Hortner, das kling eher nach hegen, pflegen, wachsen lassen, einen sicheren Hort geben statt nach dranrumerziehen...) .

    Hallo,

    Edit: Im Kontext des Films ergibt das Lied irgendwie auch Sinn und man merkt, dass die darin enthaltene Aufzählung von Klischees nur der Kunst dient und nicht der Wahrheit entspricht.


    Ja, ich weiß (auch wenn ich den film nicht kenne). Trotzdem fürchte ich, daß immer wieder mit viel Inbrungst gesungen gesungen doch eher die Kischees hängenbleiben ...


    (Immerhin mögen "meine" auf Arbeit grad mitten im Winter "Das ist der letzte Sommer"... nicht das von Y-titty, sondern auch von Bibi und Tina, das finde ich deutlich angenehmer auszuhalten)

    Hallo,


    Ah - wenn es sich einrichten lässt ganz museums- und ruinenfrei: Highlandgames!

    Aber echte, keine vorrangig für Touris. Das "Drumrum" ist nett und baustammwerfende oder steineschleppende Männer findet vielleicht auch der Teeny interessant?


    Am besten vorher etwas einlesen, dann versteht man besser, was läuft. (Welch ein Aha-Erlebnis, als mir klar wurde, es geht überhaupt nicht darum wie w e i t der Stamm geworfen wird und die Wertung plötzlich Sinn ergab... :D ).


    Und wer sich sportlich betätigen will, kann oft auch spontan bei einem der Wettläufe mitmachen. (Wir wollten allerdings nie...)

    Hallo,


    • Und dann gab es einen "Rap-Battle" mit dem Titel "Jungs gegen Mädchen, Mädchen gegen Jungs" - inhaltlich ein Klischee nach dem andern - und ganz viele Kinder im Publikum haben das mitgegrölt, den ganzen Text auswendig! Und die Mütter alle so begeistert und verständnislos, daß ich das nicht toll fand: "Wieso denn? Die Mädels kontern doch, die lassen sich nichts sagen, die sind halt emanzipiert, ohne verbissen zu sein..."


    Ist das das aus Bibi und Tina? Das lieben unsre Hortkinder nun auch schon in der X. Generation... #eek#heul#angst


    Ich kann es so gar nicht leiden, Soviel ich weiß gibt´s am Ende der CD noch ein Lied, in dem es drum geht, daß daß man doch zusammenhalten müsse, aber ich denke, so "fetzig" vorgebracht, bleiben vermutlich doch die Klischees eher hängen...

    Hallo,


    War da jemand von euch schon mal als Zeltcamper? Wir sind meistens mit Auto und Zelt unterwegs und ich frage mich, ob man Ende Juli Anfang August Campingplätze reservieren muss. Wo nächtigt ihr denn und wie spontan/risikofreudig seid ihr?


    Wir sind immer mit Zelt unterwegs. Vorbuchen - kommt drauf an. Wir haben beides gemacht (also mit Vorbuchung und ohne). Auch ohne hatten wir nie wirklich Probleme, aber wenn es mal voll ist, kommt es halt drauf an, wo man ist. Ist es weit und breit die einzige Möglichkeit oder findet sich nahbei ein anderer Zeltplatz, ist B&B eine Option (wobei nicht alle Kinder nehmen) usw.


    Mit jüngeren Kindern bzw. wenn wir gerne mit Freunden nebeneinander Platz wollten, haben wir sicherheitshalber vorgebucht, einfach damit nichts schief geht, denn meist waren die Zeltplätze so geplant, daß wir am nächsten Tag in der Nähe was erleben wollten, dann wäre es schade gewesen, weiterfahren zu müssen.


    Ich denke, Zeltplätze an "dünn besiedelten" Stellen oder welche, die so liegen, daß von dort aus was gestartet werden soll, würde ich sicherheitshalber vorbuchen. Wir haben meist im Urlaub auch so genug Abenteuer. ;) Ohne Kinder (unsere hätten jedenfalls abends keine Lust mehr auf Unterkunftssuche gehabt) oder wenn es einfach eine Zwischenstation ist, die problemlos verlegt werden kann, nicht unbedingt. Es ist halt anders als in Skandinavien, wo man oft etwas findet, um eine Nacht nach dem Jedermannstrecht zu kampieren. (Wir haben auch in Schottland schon Bauern gefragt, ob wir uns irgendwo hin stellen konnten und es hat oft geklappt, aber wie gesagt, das war in "Vor-Kinder-Zeiten"..


    Zum Autofahren:

    Mein Mann ist bei uns fast immer der Fahrer (nicht, weil ich nicht könnte, aber ich mag es nicht, während er wirklich gerne fährt) und er hatte keine Probleme. Gegebenfalls muss man sich halt mal wie bei diesem Kugelspiel mit Ausweichstelle durch die Passing Places schlängeln, aber es kam selten vor. Allerdings haben wir keinen Camper sondern einen normalen Kleinbus.


    Sein Hinweis: Die ersten 2 Tage klappt es meistens gut, der 3. und 4. sind schwierig. Die Aufmerksamkeit aufs Neue schwindet und die echte Routine ist noch nicht da. Da hilft (oder nervt? :D ) es, wenn die ganze Sippe bei der Abfahrt vom Parkplatz o.ä. ruft: "Keep Left!"


    Mücken:

    Wir haben seit einer harten Erfahrung in Schweden im Urlaub immer Mückenhüte dabei. Wobei man für Schottland tatsächlich besonders engmaschige braucht. Hilfreich ist es auch, wenn sie nicht einfach oben auf dem Kopf aufliegen sondern einen Ring haben wie die Imkerhüte. Alternativ kann man so eine Regenmütze mit Krempe drunterziehen, wenn man so was eh dabei hat.


    Ich bilde mir ein, daß täglich Haferflocken essen (schon vor dem Urlaub) hilft, ich werde im Vergleich zu meiner Familie generell von Mücken deutlich weniger gestochen,. Kann aber auch sein, daß ich einfach nicht so lecker bin. ;)


    Ansonsten - Schottland? WIll auch wieder! Jederzeit!

    (Da derzeit/eventuell auch zukünftig Hund(e) mit in den Urlaub kommen, warten wir erst aber mal raus, was der Brexit da zur Einreise von Haustieren bringt..., ehe wir wieder was in der Richtung planen können .... )

    Hallo,


    Ich finde auch, es sieht wackelig aus, der Schwerpunkt ist so weit oben.... Klar ist er das auch, wenn man das Kind so auf den Schultern hat, aber hm... keine Ahnung...

    Was, wenn man mal stolpert? Ohne festschnallen wäre es mir zu recht heikel, die Hände wegzunehmen - festgeschnallt kann man das Kind aber nicht schnell schützend runterziehen... Und wenn man das Kind doch die ganze Zeit halten muss, dann macht das Ding ja keinen sinn, oder?


    Die Last liegt alleine auf Schultern und Nacken, oder? Ich sehe zumindest nicht, wie die Hüfte mittragen könnte. Für mich wäre das nichts gewesen, denn gerade der Bereich war/ist empfindlich.

    Ohne ausgiebiges Probetragen (Tage, nicht Stunden) würde ich das nicht wagen wollen.


    Eine gute Rucksack-Kraxe wäre auch meine Idee, meine Kinder mochten die - außer zum einschlafen - irgendwann lieber als "rückennahe" Tragen bzw. Tuch, weil sie mehr Bewegungsraum hatten und besser sehen konnten. Und ich fand die Lastverteilung auch angenehmer.

    Hallo,


    Puh, das klingt wirklich anstrengend für euch alle beide.


    Kannst du eine Stellung zum anbieten finden, wo er keine Chance hat, den Kopf nach hinten zu biegen? Also irgendwie in eine Ecke (Quer zum Kopfende des Bettes oder so) gekuschelt oder fest mit deinem Arm abgestützt oder so? Das könnte dir eventuell ein bisschen Angst nehmen.


    Im Halbschlaf anbieten klappt nicht? Oder wenn du statt "Nein" etwas anderes sagst: "Vorsichtig trinken" oder so? Damit es nicht nach Trink-Verbot klingt... Ist aber sicher schwer, wenn man weiß, daß es gleich vermutlich weh ganz arg tut.

    Vielleicht kann ja doch noch mal jemand mit draufschauen und euch einen Tipp geben...


    Das mit dem Rat zum abstillen kenne ich auch, das kam bei meinem ersten Kind schon, als er wenige Wochen alt war und sich manchmal durchbog (im Nachhinein vermute ich als Ursache entweder Erkältung oder das - erst viel später festgestellte - KISS-Syndrom). Da musste ich mir Vorwürfe anhören, ich zwinge mein armes, sich je deutlich sichtbar wehrendes Kind an die Brust... Ja klar. Mag so ausgesehen haben. Einfach mal nachfragen hätte auch geholfen.


    Alles Gute

    Hallo,


    Wie macht ihr denn das dann im Kindergarten? Steht da immer was zur Verfügung?


    Wie es in Kindergärten geregelt ist, ist sicher verschieden.


    Jedenfalls sind die Abstände zwischen den Mahlzeiten meist ja doch recht gering. 8.30 Frühstück (viele der "zeitigen" Kinder haben zu Hause auch schon mal was gegessen) oder gleitendes Frühstück nach Bedarf, je nach Konzept. Dann am Vormittag irgendwann Obstpause (das restliche Obst bleibt zur Selbstbedienung stehen), dann oft 11.00 oder 11.30 Uhr schon wieder Mittagessen, nach der Mittagspause Vesper (so 14.00 Uhr?) Und ja, wenn meine Kinder mal so lange im Kindergarten waren, hatten sie tatsächlich trotzdem oft gegen 16/17 Uhr noch mal Hunger (oft "getarnt" als massiver Stimmungseinbruch - das musste ich auch erst mal erkennen lernen) - fürs Abendessen viel zu früh, also gab´s noch mal was. #weissnicht


    In dem Schulhort in dem ich arbeite, ist es so, daß tatsächlich fast immer Obst zur Verfügung steht (es sei denn es ist alle und noch kein neues da) und die Kinder jederzeit aus ihren Brotdosen essen dürfen. Hat ein Kind nichts mehr, wird oft netterweise untereinander was abgegeben oder zur Not haben wir auch noch etwas Kleines im Schrank.

    Es gibt in den unteren Klassen meist eine feste Vesperzeit (wollen die älteren meist aus Zeitgründen leider nicht mehr), aber dazwischen gibt es natürlich kein "Essensverbot".


    Vormittags gibt es zwar eine offizielle Frühstückspause, aber ich habe noch nie gehört, daß in den anderen Pausen Essen verboten wäre. Manche kommen auch im Frühhort rein und essen erst mal los - da frag ich auch nicht nach, ob sie zu Hause tatsächlich noch nichts gegessen haben oder einfach einen gemütlichen Start alleine oder gar mit mit "Kaffeklatsch-Runde" möchten...

    Hallo,


    Hier gibts drei Hauptmahlzeiten und 2 Zwischenmahlzeiten, die sind dann freundliche Angebote, ob und wieviel die Kinder da essen ist ihre Sache aber zwischendurch gibts dann nichts. Als Getränke gibts hier nur Wasser.


    Das soll keine Wertung sein, oder das alle es so machen sollen, nur als Beispiel, wie das bei uns läuft.


    Mit solchen Aussagen habe ich etwas Schwierigkeiten...


    Hm, wie soll ich das erklären? Wenn jemand schreibt "Ich(!) brauche nur 3 Hauptmahlzeiten und 2 Zwischenmahlzeiten" oder "Bei uns hat die Erfahrung gezeigt, daß bei uns(!) niemand häufiger etwas zu essen braucht als ..." ist es das eine.


    "Hier gibt es" bzw. "Aber dazwischen gibt´s dann nichts" klingt für mich anders, so nach Festlegung von außen, "so hat das zu sein und so wird es dann auch durchgezogen... " . Ich bin fast sicher, daß du es nicht so meinst, aber der Beiklang ist für mich da. Obst und Gemüse standen bzw. stehen hier z.B. immer in Reichweite, ich habe nie einen Grund gesehen, das wegzuräumen.


    Natürlich darf ich über mich selber bestimmen, ausprobieren, was mir gut tut (die offiziellen Empfehlungen dazu ändern sich ja schneller als das Wetter...) ... aber habe ich das Recht, meine Erfahrungen und Bedürfnisse auch auf andere zu übertragen? Habe ich das Recht, andere in ihren Grundbedürfnissen einzuschränken, nur weil sie anders verteilt sind, als bei mir?


    Dürfte z.B. jemand, der 6 kleine Mahlzeiten braucht, einem anderen Menschen die Rationen, die der lieber auf täglich 2 große Mahlzeiten isst und sich nur damit wirklich satt fühlt und dazwischen Pause braucht, einschränken und über den Tag verteilen? "Mehr gibt´s nicht auf einmal, dafür nachher gleich wieder was - halte dich an unsere Essensregeln"...?


    So lange es allen gut geht, ist es das eine. Spannend wird es ja erst, wenn es jemandem nicht gut geht. Kann man sich dann eingestehen, daß es vielleicht die ein oder andere Regel sein könnte, die nicht passt? Ist man dann bereit, sie zu ändern? Oder bleibt man beim "So ist das bei uns. "?


    Wenn es für euch aktuell so passt, dann ist es so. So hätte ich wie gesagt bei meinen ersten 3 Kindern auch noch geschrieben. Aber ich musste lernen, Daß Menschen auch an der Stelle Individuen sind und verschiedene Bedürfnisse haben. Falsches Vorbild kann es nicht gewesen sein, denn bei uns war niemand Daueresser. Und doch ging es allen Beteiligten besser, als wir akzeptiert haben, daß DIESES Kind zu der Zeit tatsächlich andere Bedürfnisse hatte als der Rest von uns (eben kleinere Mengen, dafür häufiger).

    Hallo,


    Kommen gerade Zähne? Oder ist das Kind verschnupft, so daß trinken und atmen gleichzeitig schwierig ist?

    Das war bei uns immer der Auslöser für solche Zeiten. Auch Halsschmerzen könnten es sein, dann verbindet das Kind stillen mit Schmerzen... Gerade die Zähne haben wir leider manchmal erst hinterher mitbekommen, wenn es vorbei war, weil man ja nicht sieht, was "unterirdisch" arbeitet.


    Oft ging es, das Kind im (Halb)Schlaf zu stillen, nur muss man es ja erst mal wo weit bekommen... Da halt nur tragen.

    Die klassischen Tippe zum lösen haben bei uns nicht geholfen (Laut werden, Finger in den Mundwinkel...). Meist ist das Kind dann erschrocken, hat den Kopf weggedrahr, MIT Brust im Mund... und hat geweint... Das hat den blöden Kreislauf noch verschlimmert. Aber einmal habe ich reflexartig den Schmerz veratmet und dem Kind dabei versehentlich etwas ins Gesicht gepustet. Da hat es losgelassen, nach Luft geschnappt und sofort danach war alles wieder gut. Das war dann mein Weg.


    Manchmal hilft es auch, die Stillhaltung zu wechseln,. damit das Kind nicht versehentlich immer wieder die gleiche Stelle erwischt.


    Ansonsten, wenn die Phase länger dauert bzw. bevor deine verständliche Angst größer wird, könntest du dir auch noch mal Stillberatung holen und eine - Langzeitstill-freundliche, das sind leider nicht alle - Hebamme/Stillberaterin draufschauen lassen, ob z.B.. die Haltung gut ist.


    Alles Gute!

    Hallo,


    Das "Immer Hunger"-Kind brauchte interessanterweise auch wirklich etwas sättigendes. Also es aß sehr gerne Gemüsesticks usw. - aber zusätzlich zur Kartoffel oder zum Reis, Nudeln, Couscous usw. Bei vielen Sachen kann man ja Vollkorn wählen, vielleicht hilft das dem Gewissen....


    Und auch das kenne ich - wenn ich versuche richtigen Hunger ausschließlich mit Gemüse zu stillen kann das so weit gehen, daß mir übel wird - obwohl ich Gemüse liebe und normalerweise problemlos vertrage.


    Ideal ist es, wenn noch eine Eiweißkomponente dazukommt - Kohlehydrate für den Jetzt-Hunger, Eiweiß damit es wengistens ein bisschen vorhält. Etwas Fett ist dann meist von alleine drin.


    Ich hab mal gehört, daß sowohl "Ich komme mit einer großen Mahlzeit am Tag aus " als auch "Ich kann beim herumstreifen ständig was kleines essen, was ich gerade finde und komme damit klar" physiologisch sind, weil es früher halt solche und solche Zeiten gab und dann mal die einen und mal die anderen Vorteile hatten. Obs stimmt - keine Ahnung, logisch fände ich es.

    Hallo,


    Ich mach mir vor allem Sorgen um die Zähne und in der Tendenz schleichen sich da auch eher ungesunde Sachen ein als bei den Hauptmahlzeiten, wo ich eben frisch koche.

    Gewicht ist bei uns wie gesagt kein Thema.


    Hm.. Ich gebe zu, um die Zähne habe ich mir nie so große Sorgen gemacht, als daß ich ein jammerndes oder/und wütiges Kind ausgehalten hätte (und darauf wäre es bei uns hinausgelaufen) . Wir haben geputzt, so weit das gewaltfrei ging und waren regelmäßig beim Zahnarzt, der meinte auch, daß die Verfärbungen so oder so gekommen wären, aber dabei blieb es auch und die neuen Zähne waren OK.


    Zu trinken gab es seit jeher im Alltag nur (Leitungs)Wasser. Ich persönlich sehe ehrlich gesagt die dauernde Trinkerei von anderen Sachen als Wasser als riskanter an. Und das sehe ich viel öfter - Kinder, die ständig eine Trinkflasche in der Hand haben - selbst im Schulater empfinden es manche Kinder noch als Zumutung, sie mal ein paar Minuten wegstellen zu müssen - oder daß Eltern ihrem Kind ständig mit der Trinkflasche (gerne noch mit Zuckerhaltigem, aber auch ungesüßter Früchtetee enthält Säure) hinterherlaufen, damit es nur genug trinkt.

    Ich möchte da nicht urteilen, sie haben ihre Erfahrungen, die dazu führen - aber rein was die Zähne angeht, würde mir das mehr Sorgen bereiten als gelegentliches Essen + Wasser trinken.


    Und das Angebot bestimmen in dem Alter meist ja doch die Eltern durch den Einkauf und das Hinstellen. Klar bekamen sie zum Geburtstag oder zu Weihnachten usw. auch mal Süßkram geschenkt, aber das war nie so viel als daß es über einen längeren Zeitraum als Essensersatz hätte dienen können.


    Das hat es uns natürlich leichter gemacht, es locker zu sehen.