Beiträge von Katermäuschen

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    Xenia Welche traditionellen Frauenberufe sind denn gut bezahlt? Ich habe jetzt lange überlegt, aber mir fällt keiner ein.#weissnicht

    In Berlin werden Grundschullehrerinnen inzwischen wohl ziemlich gut bezahlt (aber nicht verbeamtet...).


    Mehr fällt mir auch nicht ein.

    In Hessen sind Grundschullehrkräfte, die am wenigsten verdienenden unter den Lehrämtern .

    Der eigentliche Verdienst ist aber nicht schlecht und es wird verbeamtet.

    Dem möchte ich mich anschließen .

    Ich lese dich wirklich gerne Kissix

    Vielleicht hilft ihr das Arbeiten mit einem Wecker.

    Den Wecker auf 2-5 min stellen, während dieser Zeitspanne arbeitet sie ganz konzentriert an der Sache, also nicht aufstehen, trinken, in der Tasche kramen…

    Nach 10 Minuten Pause wiederholen .

    Die Zeiten muss man natürlich individuell anpassen und auch dafür sorgen, dass es keine Ablenkungen gibt( der Bruder schaut ins Zimmer, die verführerischen Malsachen aus dem Blickfeld räumen… )

    In der Email für den Erstklässler stand heute drin, dass morgen gekocht würde, weshalb man eine Schürze, eine Schüssel und die Mädchen mit langen Haaren auch einen Haargummi mitbringen sollen.


    Mein Sohn, langes, blondes Haar ziert seinen Kopf, freute sich diebisch: "Ich muss keinen Haargummi mitbringen. Nur die Mädchen!" #super

    Da frag ich mich ( mal wieder) , was sich der / die SchreiberIn dabei gedacht hat.

    Langhaarige Jungen sind nun wirklich nichts außergewöhnliches mehr.

    Nachtkerze, vielleicht es nicht klar geworden, dass es mir nicht um die -lon an sich geht, sondern darum, dass jemand die Aussage tätigt, wie sie richtig gebildet wird.


    die.lumme, für mich klang dies nach einer Belehrung Wie man es denn jetzt richtig macht, wenn man ist allerdings als Inspiration nimmt, sieht es schon ganz anders (für mich besser) aus.

    Soeben auf Twitter gelernt:

    Zitat

    Übrigens:
    Die geschlechtsneutrale Endung -lon wird NICHT ans Maskulinum gehängt, sondern ans Verb.
    Dozentlon? Nope. Dozierlon!

    Zitat

    Mich stört auch die Voraussetzung, dass offensichtlich jeder weiß, das passende Verb zu Dozent ist dozieren .


    Ich finde das sehr überheblich.


    (Und bei mir entsteht gerade der Eindruck, gendergerechte Sprache ist nur was für

    Akademiker:innen)

    Ich sehe halt die Schwierigkeit, dass die -lon Endung künstlich geschaffen und nicht gewachsen ist.

    Die Menschen können sich nicht auf ihr Sprachgefühl verlassen ( klingt einfach richtig) , daher bräuchte es meiner Meinung nach eine klare eindeutige Regelung ohne oder mit nur wenigen Ausnahmen. Ich bezweifle sonst, dass es in der Allgemeinheit ankommt .

    Nachschub: Vielleicht hätte die ganze feministische Energie der letzten Jahrzehnte eher dahin gegen sollen, die Lehrer wahrhaftig umzudefinieren als neutral.

    Zum Beispiel indem konsequent die Lehreriche und Ärzteriche und Polizisteriche als solche benannt worden wären. Dann hätte die Semantisierung von "Lehrer", "Arzt" und "Polizist" sich verengen und wahrhaft generisch werden können.

    Sie hätte ihre Energie vielleicht auch darauf verwenden können, eine neue sächliche Form , die beide Geschlechter beinhaltet ,zu etablieren.


    Weshalb dieses Hochhalten der männlichen Variante?

    Aber daran erkennt man doch nicht , dass ich konkret von dieser einen weiblichen Lehrkraft rede .

    Ich finde, die einzig sinnvolle, richtige und sprachlich, grammatikalisch richtige Form der Geschlechtsneutralen Sprache ist die Abschaffung der weiblichen Form.

    Mit "Student" ist doch alles gesagt: Das ist ein Mensch, der an einer Uni/FH/sonstwo studiert.

    und wenn unbedingt das geschlecht ausgedrückt werden muss, ist es halt ein weiblicher Student.

    Für andere adjektive gibt es ja auch keine Endung - 'blau' steht vor 'Auto'

    Wäre nicht die Voranstellung des Wortes weiblich, männlich , divers nicht einfach nur eine andere Form zu gendern?


    Wie würde das denn konkret aussehen?

    Wenn ich über eine bestimmte weibliche Person rede, sage ich dann

    – die Lehrerin, die dort drüben steht…

    – der Lehrer, die da drüben steht…

    – der weibliche Lehrer, der da drüben steht…