Beiträge von breaca

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Rabeneltern.org-Team

    Bina das erinnert mich an eine Situation im .Supermarkt. Wir suchen den Reis. Meine 3-Jährige ruft : Rei-is wo bist Du?

    Und dann ganz entrüstet: Warum antwortet der denn nicht?

    Die Kinder streiten über die Musikauswahl beim Autofahren.

    Die 3-Jährige zum großen Bruder « Ich will das hören, was .du hörst. »

    Ich: « Was möchtest Du denn hören? »

    Er: « Radio »

    Sie: « Nein, KEIN Radio“


    So ging es gestern eigentlich den ganzen Tag. Später ist sie in einen Bach gefallen und das erste was sie gesagt hat: „N. hat mich geschubst.“

    #yoga

    Gestern war der Start der SpaceX großes Thema. Das Shuttle muss erst die « Erdnussfähre » überwinden.

    Später hat er dann versucht, die Zahlen von 10 bis 1 auf Englisch zu lernen: « Ich habe so eine Dose in meinem Kopf, wenn ich die ganz schnell und sorgfältig zumache, können die Wörter nicht mehr entkommen. »

    Mein 6-Jähriger sagt, er habe eine Art Rolle im Kopf und da sei alles drauf, was er erlebt hat und er könne sich das jederzeit angucken. Ich frage: Auch deine Geburt?

    - Nee, das war ja nachts, da habe ich geschlafen.

    Mittelkind (3 Jahre) zum stillenden Baby (11 Monate): Guck mal, ich hab Geld gefunden.

    Baby dockt ab, guckt, zeigt auf die Brust: « da » und dockt wieder an.

    Dafür mache ich mir alles vorher soweit fertig (wickeln am Boden, ein großes Handtuch das man sich zur Not mitziehen kann und Wasserschüssel mit Waschlappen).

    Du kannst die Schüssel auf den Boden stellen und das Kind dann hinlegen?8o

    Hinlegen wäre hier sofort unmöglich und die Wasserschüssel umgeworfen:D

    Damit beschränkt sich die Zeit auf das Saubermachen, alles andere passiert so nebenbei.

    Anziehen und auch ausziehen machen wir schon so nebenbei.

    Also Hinlegen bedeutet, ich lege ihn einmal hin, er dreht sich sofort um und fängt an, wegzukrabbeln aber die paar Sekunden reichen mir um die Hose auszuziehen und die Knöpfe vom Body aufzumachen. Und die Wasserschüssel stelle ich möglichst hinter mich außer seiner Sichtweite. Klar wurde die auch schon Mal umgeschmissen aber meist sind andere Dinge interessanter, wo dann hin gekrabbelt wird.

    Mein Kleiner ist ja gleich alt und findet Wickeln auch nicht so spannend. Ich Wickel ihn tatsächlich oft im Krabbeln oder im Stehen. Dafür mache ich mir alles vorher soweit fertig (wickeln am Boden, ein großes Handtuch das man sich zur Not mitziehen kann und Wasserschüssel mit Waschlappen). Dann schnappe ich ihn mir, lege ihn einmal hin. Das reicht meist, um Hose auszuziehen und Body aufzuknöpfen. Danach dreht er sich meist um und fängt an, wegzukrabbeln. Dann muss es schnell gehen: Windel auf (den Waschlappen habe ich schon in der anderen Hand) und Saubermachen, dafür halte ich ihn dann tatsächlich auch kurz fest, entweder so:

    Ich hatte sie teilweise über der Schulter liegen mit Handtuch auf der Schulter.

    Oder sie standen vor mir und lehnten sich an mich (also so halb stehend).

    (Gerade das an mich gelehnt fand ich super, solange er nicht so stabil stand)

    Oder ich lege ihn mir mit seinem Bauch über mein Bein und wasche ihn von hinten.


    Wenn er sauber ist, lasse ich mir mit dem Rest Zeit. Ich bringe erstmal die dreckige Windel und die Wasserschüssel in Sicherheit und ziehe ihn dann in aller Ruhe beim Spielen wieder an.

    Damit beschränkt sich die Zeit auf das Saubermachen, alles andere passiert so nebenbei.

    So funktioniert es bei uns am besten.

    Ach und wenn er mal wirklich dreckig ist, mache ich ein bisschen Wasser in Seine Babybadewanne und er darf ein bisschen plantschen (das liebt er).

    Meine Kinder sind gerade auf dem Benjamin Blümchen Trip. In einem Hörspiel steckt er ein 20-Pfennig-Stück in eine Telefonzelle um zu telefonieren ( bzw. telephonieren, wenn wir zeithistorisch korrekt bleiben wollen). Ich frage die Kinder, ob sie überhaupt wissen, was eine Telefonzelle ist. Die erste Antwort des 6- Jährigen: Ja, das steht immer an der Autobahn damit man die Polizei rufen kann bei einem Unfall.

    Und dann ist ihm noch das Büchertauschregal eingefallen, das auch eine ehemalige Telefonzelle ist.

    Rattenkind ach lustig. Sowas Ähnliches wie das geheime Land hatte mein kleiner Bruder früher auch. Der hat immer erzählt, er werde nachts mit dem Hubschrauber abgeholt und nach Stadtbergen gebracht und da habe er dann alles mögliche gemacht.

    Mein 6-Jähriger gestern ganz überzeugt:

    Aber Mama, 4+4 ist doch 8, dann KANN doch Mai gar nicht im April sein.


    Hintergrund: er meinte Ostern, es ging darum, wie lange die Fastenzeit dauert und wie lang ein Monat ist und ob Ostern dieses Jahr im März oder im April ist.

    Meine 3-Jährige beim Frühstück : « Wer will mich in Ketten sehen? » - es hat sich herausgestellt dass sie Schmuck meinte :)

    Und etwas später singst sie: « Mein Popo ist immer hinten. »

    Meine 3- Jährige gestern beim Vorlesen : « Mama, sag mal den Leuten in der Bücherei, dass sie das anders zeichnen sollen. » und dann kurz vorm Einschlafen « Mama, wo schlafen eigentlich die Leute in der Bücherei? »

    Offensichtlich glaubt sie, die Büchereimitarbeiter wohnen dort und verbringen ihre Zeit mit Bücherschreiben und -zeichnen.

    Ich bin ja auch zugezogen ins Saarland und habe echt eine Weile gerätselt, was es mit dem « Otschawell » auf sich hat.

    Meine Kinder sind ja zweisprachig und da kommen lustigerweise einige Sachen auf Deutsch, die direkt vom Französischen hergeleitet werden und dem Saarländischen entsprechen, obwohl ich mit ihnen ausschließlich Hochdeutsch spreche. Z.B Ich habe kalt. Weste für Jacke und auch Sack für Tasche.