Beiträge von Kännchen85

    Einerseits habe ich mir auch diese Gedanken gemacht, dass der Große noch zu klein für ein Geschwister ist, andererseits überwog die Überzeugung, dass die Bereicherung durch das Geschwister die Entthronung wert ist.


    Die zwei haben 2,5 Jahre Abstand, es hat quasi sofort geklappt (3 Jahre wären mir lieber gewesen).


    Und ich muss sagen, die ersten Babymonate hatte ich ein wahnsinnig schlechtes Gewissen. Es war schrecklich für den Großen und schrecklich für mich, wie wir plötzlich aufeinander verzichten mussten. Jetzt wird es wirklich besser und unser Verhältnis hat sich auch nicht verschlechtert. Aber es war so eindrücklich für mich, dass es mit ein Grund ist, kein drittes Kind zu wollen (rational, inzwischen ist der Gedanke an eine Nr. 3 nicht mehr ganz so absurd), obwohl die Umstände jetzt sicher besser wären.


    Zum Alter kann ich nichts sagen, aber ich bin inzwischen froh, dass der Abstand zwischen den beiden nicht noch größer ist.

    ich hatte den Herpes Erstausbruch letztes Jahr. Bei mir waren die Lippen komplett vereitert, aber darüber hinaus, also bis ans Kinn, ging nichts. Die Mundschleimhaut war auch befallen.


    Mit der Erfahrung würde ich eher auf HFM tippen. So oder so hilft Dentinox gegen die Schmerzen auf der Schleimhaut, es gibt auch noch etwas stärkeres in der Apotheke.

    Hallo Martin,

    toll, dass ihr eine Möglichkeit gefunden habt.

    Falls ihr noch etwas anderes ausprobieren wollt, könntet ihr bei babyroo Huckepack anfragen. Sie haben schon auf Kundenwunsch extra Tragehilfen für große Kinder genäht, vielleicht fällt ihnen auch noch etwas für euch und eure Tochter ein (wobei ich mir vorstellen kann, dass das preislich über der verlinkten Trage liegen wird).


    Viele Grüße,

    Kännchen

    für die zweite Impfung ist das sicher nicht zu spät, aber ich habe in irgendeinem Thread hier im Forum gelesen, dass die Winterzeit für viele kein guter Zeitpunkt war. Grund: da generell das Immunsystem für Infekte anfälliger sei, wurde es durch die Impfung zusätzlich so geschwächt, dass die Kinder den ganzen Winter mit anderen Infekten stark zu kämpfen hatten. Stärker als sonst.


    Bei uns steht erst die erste MMR+V an, aber die verschiebe ich jetzt tatsächlich ins Frühjahr.

    Das ist jetzt sehr sehr kindabhängig, aber bei uns wurde nach Krankheit oder Urlaub kein "Schritt zurück" gemacht (es war aber tatsächlich nicht nötig). Meine Tochter war gerade eine Woche komplett eingewöhnt (insgesamt 7 Wochen seit Start der Eingewöhnung in der Einrichtung), als drei Wochen Schließzeit kamen. Danach habe ich sie wie üblich abgegeben, mit dem Wissen, dass ich angerufen werde, wenn sie nach dem etwas schmerzhafteren Abschied nicht ankommt. Genauso nach einer Woche Ausfall wegen Krankheit.


    Wenn tatsächlich schon eine oder mehrere Trennungen stattfanden, die gut liefen, könnte ich mir vorstellen, dass es nach einer Unterbrechung für das Kind verwirrend sein kann, wenn es in der Betreuung jetzt plötzlich doch wieder so unsicher ist, dass das Elternteil dableibt. Wenn es natürlich, bei diesem ersten Abschied, sich absolut gar nicht von der Mama löst, würde ich es auch nicht allein dalassen.


    So lief die Eingewöhnung bei uns:

    Wir sind immer etwa dreißig Minuten vor dem Frühstück gekommen, das gab es um halb neun. Geblieben sind wir bis zehn Uhr, nach zehn Tagen bis knapp halb zwölf, vor dem Mittagessen. Dann nochmal nach zehn Tagen die erste Trennung, immer vor dem Frühstück, wobei ich am Anfang um halb zehn, zehn, halb elf wieder kam, wir sind immer bis gegen elf geblieben. Dann wurde sie mir um elf raus gebracht (wir bekommen die Kinder immer fertig angezogen), dann kam ein großer Sprung und sie blieb die ganze Zeit bis halb drei, inklusive Mittagsschlaf. Es hat zwei Wochen gedauert, bis wir von der ersten Trennung bei der vollen Zeit waren. Montags nichts neues, donnerstags oder freitags Steigerung der Zeit ohne mich in der Krippe, abhängig von meinem Gefühl und dem der Erzieher.

    wir hatten auch dieses Problem, wobei es beruflich nicht so heikel war bei mir. Kind 2 ist deshalb aber direkt für die Krippe angemeldet worden.


    Unsere Tagesmutter hatte keine Vertretung, durch Zufall habe ich aber mitbekommen, dass sie sehr wohl selber Vertretung macht. Ich würde also als erstes die Tamu fragen, oder, falls das bei euch auch übers Jugendamt oder einen Verein läuft, dort nachfragen.


    Ansonsten drücke ich die Daumen, dass ihr einen Kitaplatz bekommt.

    Meine Tochter hatte es gerade, aber sehr sehr mild. Ich habe sie entsprechend der KiÄ zuhause gelassen, bis die Bläschen eingetrocknet waren, wie es Preschoolmum schon sagte. Das hat von Samstag bis Donnerstag gedauert. Montag ist sie dann wieder in die Krippe. Hat sich niemand beschwert. Hier hat der Kiga eine Informationspflicht gegenüber den anderen Eltern bei ansteckenden Krankheiten, d.h. es erfolgt ein anonymer Aushang, dass in der Krippe/in Kiga-Gruppe1/Gruppe2 HFM aufgetreten ist. Finde ich auch wichtig, damit Eltern auch die Möglichkeit haben, entsprechende Symptome einordnen zu können.


    Inkubationszeit ist 2-3 Wochen und ansteckend kann man auch schon vor den ersten Bläschen sein.

    Danke lara und auch Preschoolmum . Die meisten der Bilder habe ich schon gesehen, da passte tatsächlich Röteln am besten. Sie hatte kein Fieber (37,6 maximal), isst und trinkt normal und ist gut gelaunt. Sie schläft etwas mehr als sonst und ist manchmal schlechter drauf. Würde alles auch zu den schiebenden Zähnen passen.


    Der Ausschlag klingt tatsächlich ab, die Kinderärztin konnte mit Fotos und dem, was noch da war, Röteln ausschließen. Was es war, weiß sie nicht. Auch nicht, ob es so ein typischer Virusauschlag war. Er fing übrigens im Windelbereich an. Auch wenn nichts davon zu Scharlach passte, hat sie einen (negativen) Schnelltest gemacht.


    Die Bläschen sind tatsächlich was anderes, Hand Fuß Mund. Bisher mit harmlosem Verlauf, drei Bläschen an jeder Hand und im Mund, Füße frei. Hoffentlich steckt sich der Große nicht an und ihr geht es nicht schlechter. Dann wären wir ganz gut weggekommen.


    Zur Frage, ob in die Notfallpraxis oder nicht meinte sie, dass der nächste Werktag reicht, wenn es dem Kind gut geht. Relevante Erkrankungen erkennt sie dann immer noch, auch wenn der Ausschlag weg geht.

    ja. Und ich würde sie nicht in die Krippe bringen. Und ich würde darüber nachdenken, ob ich MMR oder Masern einzeln impfe.


    Das ist eine Kindernotfallpraxis, angeschlossen an die Kinderklinik, von den niedergelassenen Kinderärzten. Erkennen sollten sie es.


    Treten die geschwollenen Lymphknoten gleichzeitig mit dem Ausschlag auf?


    Ich tendiere inzwischen aber auch sehr zu Fotos und Montag gehen. Habe auch Fotos von gestern und heute. Und eine gesicherte Diagnose gibt es wohl eh nur übers Blut.

    ich bin erst heute darauf gekommen, dass es Röteln sein könnten #schäm. Der Ausschlag hat Donnerstag Nachmittag angefangen und sich bis heute ausgebreitet. Wegen der Kleinen muss ich nicht unbedingt vor Montag gehen, ihr geht es ziemlich gut.


    Allerdings habe ich Sorge, dass der Ausschlag bis Montag wieder schwächer wird und eine dadurch sichere Diagnose erschwert wird.


    Gehe ich also nur für die Diagnose morgen in die Notfallpraxis oder warte ich bis Montag?

    ich weiß, wir sind da nur ein einzelnes Gegenbeispiel, aber meine Kinder habe ich immer zum Einschlafen gestillt, außer es hat sich ergeben, dass wir draußen unterwegs waren, dann sind sie mal im Auto oder die Kleine mal im Kiwa eingeschlafen. Aber die 99-%-Regel war definitiv Einschlafstillen. Beim Großen war das Schlafen bei der Tagesmutter dann tatsächlich etwas holprig (sie wollte auch, dass ich abstille), bei der Kleinen in der Krippe läuft es prima. Sie legt sich in ihr Bett dort, zieht die Decke hoch und schläft 8o (dass sie zu Hause weder Decke noch Schlafsack akzeptiert und selbst wenn ich nicht da bin, nicht einschläft, sei nur am Rande erwähnt...)


    Und weil ich gerade nicht nachsehen kann, ob ich es schon geschrieben hatte: die Erzieherin hier sagte, dass sie das stillen überhaupt nicht stört, bei ihr gibts halt einfach keine Milch#super (der Bezugserzieher der Kleinen ist männlich, auch dem ist das Wurscht)