Beiträge von Nefret

    Interessant, Nokona. Bedeutet das, das die Mutter über den ersten Geburtstag hinaus noch 2 Monate EG beziehen kann, wenn der Vater nur 2 Monate EZ nimmt? Habe ich das richtig verstanden?

    Nein, falls sich da jetzt nicht gerade etwas geändert hat, nicht. Die Mutter erhält nach dem Mutterschutz nur zehn Monate lang Eltergeld. Das sind zumindest meine Infos.

    Ich dachte auch erst, dass es sich zunächst so anhörte, als ob die zu Hause betreuten Kinder nun schlechtere Chancen in Schule und Beruf hätten. Könnte ich mir so echt nicht vorstellen. Aber zum Schluss hin wurde deutlich gesagt, dass es dem Kind meist dann gut geht, wenn die Mutter/Eltern glücklich sind.


    Ob das immer so stimmt kann vermutlich niemand sagen, aber für mich wäre das zumindest logisch. Denn wie soll ich meinem Kind ein positives Gefühl vermitteln, wenn ich selber absolut unzufrieden mit meinem Leben bin - egal ob ich nun Vollzeit oder Teilzeit arbeite oder mich nunmal Vollzeit um mein Kind kümmere? Alles andere wird nunmal auch je nach Person verschieden sein. Komplett pauschale Aussagen, die dann für jedes Kind oder jedes Elternteil zutreffend sein sollen, kann es da meines Erachtens nicht geben.


    Ich finde es nur sehr schade, wenn einem die eigene Entscheidung von anderen ständig schlechtgeredet wird!

    Auch wenn es bei uns noch in weiter Ferne liegt, haben mein Mann und ich uns auch überlegt, ob er bei einem zweiten Kind eventuell auch die ersten sechs Monate zeitgleich mit mir Elternzeit nimmt. Die Überlegung hängt bei uns einfach mit den Erfahrungen bei unserm ersten Kind zusammen. Sie hat leider zu Beginn ständig geschrien und ließ sich auch mit viel Tragen eigentlich kaum beruhigen. Ich war in der Zeit fix und fertig, habe ständig die Wochenenden herbeigesehnt und hätte ganz dringend mehr Unterstützung gebraucht! Habe es selber kaum geschafft, mir etwas zu essen oder nen Tee zu machen, weil ich das schreiende Kind nicht ablegen wollte und Tragetuch irgendwie auch nicht geklappt hat. Wie ich da noch ein älteres Kind versorgen sollte? Keine Ahnung #weissnicht


    Sollte (wie wir hoffen) das zweite Kind ruhiger sein, wäre die Entlastung in dem Maße nicht erforderlich. Dann hätten wir aber vielleicht eine tolle Familienzeit, welche in so einer Weise nie wiederkommen wird.
    Ob man sich dann gegenseitig auf die Nerven geht, kann man vorher natürlich auch nicht so genau wissen. Wenn ihr so schon schnell mal jeder euren Freiraum braucht, wäre die Gefahr für ein schnelles Nerven sicher höher. Vielleicht könnte man dafür aber im Vorfeld schon durch eine Aufgabenverteilung gegenwirken. Oder ihr unternehmt wechselseitig alleine etwas mit dem älteren Kind. Dann hockt man nicht nur aufeinander und das erste Kind fühlt sich vielleicht nicht so schnell durch das Baby zurückgesetzt.


    Wie gut das finanziell machbar ist, muss natürlich jeder für sich durchrechnen. Das wäre bei uns auch noch zu klären. Einer von euch könnte allerdings ja auch ja nach Job evtl. eine recht geringe Stundenzahl in der Elternzeit weiterarbeiten? Oder Dein Mann nimmt gar nicht so lange Elternzeit und arbeitet dafür länger Teilzeit? Dann wäre das Finanzielle vielleicht zumindest etwas aufgefangen und man geht sich nicht so schnell auf die Nerven.


    Das waren alles so unsere Gedanken dazu. Wollte sie Dir hierlassen auch wenn wir eben noch keine tatsächliche Erfahrung damit haben...

    Oh das hört sich schön an! Ich würde nur gerne wissen, ob man dann neben Namen und Adresse auch den Nickname des Briefkontaktes erhält oder ob das getrennt bleibt.


    Ach so, und dürfen Neulinge wie ich überhaupt teilnehmen?

    Meine Tante erklärte mir mal, dass es früher vollkommen üblich gewesen sei, dass der Zweitname der Rufname war. Der wurde dann damals beim Standesamt auch unterstrichen, wie es hier ja auch schon genannt wurde. Ich dachte eigentlich, dass es dann in ihrer Generation und der davor einfach üblich war. Vielleicht ist es aber auch ne regionale Sache - oder auch nur in der Familie so gehandhabt worden.



    Eine Erklärung dafür wusste sie jedenfalls auch nicht. Die einzige Erklärung die mir so einfiel war: der damals eher aus dem familiären Umfeld gewählte Nicht-Rufname sollte vielleicht, um die familiäre Verbindung und die Wichtigkeit der damit bedachten Person zum Ausdruck zu bringen, die erste Stelle einnehmen. Ist vermutlich aber völlig falsch #weissnicht