Beiträge von Staubflocke

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    Ich bin zT schon erstaunt, mit welchen Beschwerden Kinder zT zum Arzt gebracht werden. oder am Sonntag in die NOtaufnahme.

    Und ja - die Krankenwelle ist hoch bei gleichzeitig immer geringerer Ärztedichte.

    Aber

    Ich habe das Gefühl ein weiterer Faktor ist die seit der Pandemie herrschende Angst und Unsicherheit in Bezug auf Krankheit. Ganz ehrlich - RSV ist doof und irgendwie auch gefährlich, das wusste ich schon so grob vor 15 Jahren. Aber die mediale „Ausschlachtung“ hätte mich wahrscheinlich auch damals bei ähnlichem Ausmaß häufiger in die Praxis getrieben. So bin ich bei sehr vielen Dingen NICHt zum Kinderarzt, die heute einen Besuch ( verständlicherweise ) nach sich ziehen. es braucht auch dringend wieder etwas mehr Vertrauen und entsprechendes (positives) Wissen über Infektionen und ihren normalen Verlauf.

    Ein bisschen wie der Unterschied zwischen "mutig sein" und "keine Angst haben".

    Genau deshalb finde ich es jetzt auch schwierig da eine Antwort zu geben. Wie stark ich Schmerzen im Vergleich zu anderen empfinde, kann ich ja nicht wissen. Dafür müsste ich ja im Körper eines anderen mit genau der gleichen Verletzung oder so stecken. Und entsprechend wohl auch schwer zu sagen, wie gut man mit Schmerzen umgehen kann. Die eine hat bei der Geburt schlicht keine Schmerzen, die andere geht durch die Hölle und versucht sich nur nix anmerken zu lassen, weil andere jammern ja auch nicht rum.


    Ich persönlich habe leider seit vielen Jahren chronische Schmerzen (Mirgäne, starke Rückenbeschwerden), nehme aber nur selten Schmerzmittel. Erst wenn ich mich praktisch gar nicht mehr bewegen kann ohne zu heulen. Aber empfinden tue ich sie trotzdem und es schränkt mich ein und macht mich reizbar. Nur weil ich deshalb nicht im Bett liege und ständig Tabletten nehme, bin ich aber weder unempfindlich noch ein harter Hund, ich habe lediglich wenig Auswahl als damit zu leben. Zumal beides leider Schmerzarten sind, die man von außen nicht sieht und von manchen auch als Ausrede genommen werden, um irgendwas nicht tun zu müssen. Da ist das Verständnis des Umfeldes leider ziemlich klein.

    Genau so sehr ich das auch

    Deshalb schrieb ich vorhin- da kann man doch gar keine brauchbare Antwort darauf geben, die irgendwem etwas nutzt #weissnicht

    Eher auf die Frage- wie gehst du mit Schmerzen um? Aushalten/ zeigen/ bagatelisieren usw

    Ich finde die Bezeichnungen unglaublich wertend und fände es toll, wenn man dafür vielleicht mal langsam ( auch in unserer Gesellschaft) andere Begrifflichkeiten finden würde.

    Wehleidig wird doch bitte von NIEMANDEM mit irgendetwas positiven verbunden ? Derjenige, der hart im nehmen ist, allerdings schon. Außerdem sind die Begrifflichkeiten meiner Meinung nach auch für die von dir gestellte Frage falsch gewählt. Denn sie beziehen sich meiner Ansicht nach darauf, wie man mit den objektiv gleichen Schmerzen umgeht #weissnicht, also darauf, wie gut man den Schmerzen aushält und nicht wie starke Schmerzen man HAT. Aber vielleicht war das auch deine Frage ? #confused Letzteres finde ich extrem schwer zu objektivieren, ich habe mich schon oft gefragt, wie andere den Schmerz empfinden würden, den ich gerade habe und ob sie es schlimmer/leichter/gleich finden. Letztlich bin ich zu dem Eregebnis gekommen - oh wunder - dass diese Frage nicht zu beantworten ist, jeder Mensch einmalig und die Vergleicherei - wie in vielen anderen Fällen - nichts bringt an Erkenntnisgewinnung.

    Nur auf mich selbst bezogen kann ich sagen - wie einige hier - es gibt Schmerzen, mit denen ich besser umgehen kann ( das ist alles aus dem eher orthopädischen Bereich) und solche, die ich schlecht aushalte ( alles was in Richtung Nervenschmerzen geht oder „Innereien“). Ich versuche gerade ( oder seit längerem) mir die Wertung, ob andere sich nun gerade vielleicht „anstellen“ oder man „wegen sowas echt nicht so jammern sollte“ abzutrainieren ( das sind nämlich ganz tiefe alte Muster) und auch für mich selbst herauszufinden, wann ich den vermeintlich schlimmern Schmerz aushalten/überwinden kann und wann ich echt nicht gut zurecht bin.

    In unserer Gesellschaft ist es nämlich noch immer ein weit verbreitetes positives Merkmal, „hart im nehmen“ zu sein und seinen eigenen Maßstab auch bei anderen anzulegen

    Das tut mir echt leid, sowas kenne ich in abgeschwächter Form auch.

    Bei uns hat tatsächlich nur grosszügiges aus-dem-weg-gehen die Situation halbwegs entspannt. Mit manchen Menschen kann man einfach nicht #weissnicht…vielleicht ein paar Spielregeln im Umgang festlegen und darauf dann - auch beim eigenen Kind - bestehen. Als Mutter nicht mehr nachfragen ständig ( das war mein Fehler und hat meinen Sohn animiert das Ganze wichtiger zu machen als es eigentlich war) und vielleicht rückmelden, dass man absolut nicht jeden leiden können muss, aber eine bestimmte Umgangsform wahren.

    Viel Erfolg beim Duell #zwinker

    Ja, fühle ich auch mit den Fingern.

    Und Corona ist 6 Monate her…

    Danke für Eure Gedanken, ich weiss gerade auch nicht ob ich beunruhigt bin oder nicht….

    Liebe Raben,

    Das Thema ist ja nicht neu und es gibt einige Beiträge hierzu, daher zapfe ich jetzt mal Euren ERfahrungsschatz an.

    Ich hatte schon öfters Herzstolpern bei bekanntem Hashimoto ( meistens in der Unterfunktion), dann rumpelte es öfters mal am Tag und das über 1-2 Wochen. Auch ist mir der Zusammenhang zwischen aufgeblähtem Bauch und Herzstolpern aus eigener Erfahrung bekannt, hatte ich auch schon öfters.

    Jetzt habe ich seit ca 1-2 Wochen immer mal wieder rumpeln, seit 3-4 Tagen eigentlich - und das ist neu - durchgängig. Also es rumpelt gefühlt rund um die Uhr, ich nehme es als ein „kribbeln“ oder stechen im Brustbereich war und meist wenn ich dann fühle merke ich, dass eigentlich jeder 3-4 Schlag doppelt ist. Es fühlt sich also nach komplett durchgehender Unregelmäßigkeit an.

    Mir ist weder schwindelig noch fühle ich mich anderweitig unwohl dabei ( außer das es ohne Ende nervt).

    Aktuell hatte ich Probleme mit einem sehr aufgeblähtem Bauch, ich bin in der 2.Zyklushälfte eines Endloszyklus ( Wechseljahre und so) und ich habe ziemlich mit meinen Schilddrüsenhormonen geschludert, nehme sie jetzt wieder regelmäßig.

    Bei Belastung wird es nicht schlimmer und nicht besser.

    Vor 2 Jahren hatte ich einen kompletten Herzcheck mit Ultraschall, Belastungsekg und sogar Ultraschall unter Belastung, alles unauffällig. Allerdings schon 2 Jahre her….

    Meine Frage - kennt das jemand von euch in der Häufigkeit ?

    Ich nehme jetzt aktuell mal zusätzlich Magnesium und Kalium, Eisen könnte auch down sein.

    Insgesamt fühle ich mich gerade sehr erschöpft, eventuell ein Virus ?

    Könnte das auch durch Verklemmungen im Rücken kommen ?

    ich bin gespannt auf Eure Einschätzungen.

    Liebe Grüße

    Staubflocke

    Wir hatten einen solchen Fall im Bekanntenkreis, dort hatte das Kind fast die gleichen Symptome und es kam bei einer wiederholten augenärztlichen Untersuchung ( getropft) eine Sehschwäche heraus. Seit der Brille sind alle Beschwerden weg. Hier also eine Stimme für Augenarzt! Aber jnbedingt tropfen lassen!

    Ich wäre und würde mit so etwas bei einer 11jährigen tatsächlich auch nicht in die NOtaufnahme gefahren.

    Klar gibt es die Verkettung von Umständen dass ein Aufprall keine Sofortreaktion hervorruft, ihr nicht übel wird, sie keine Kopfschmerzen hat und dennoch sich nach 2 Tagen etwas rausstellt. Aber ganz ehrlich. Wäre ich Arzt in einer überfüllten NOtaufnahme würde ich mich nicht wirklich darüber freuen, dass ein komplett symptomloses Kind nach einem offensichtlich nicht allzu schweren Sturz kommt. Was soll er denn da machen ? Außer zur Beobachtung raten ?Die oben geschilderte Situation fällt bei mir unter die Kategorie - echt selten. Es handelt sich hier ja nicht um ein Kleinkind, dass nicht mitbekommt, wenn etwas anders ist.

    Also ich würde sie ein bisschen im Auge behalten und wenn mir etwas komisch vorkommt kann man immer noch fahren. Eine Sickerblutung wäre dann ja auch keine Sache, bei der es in Minuten um Leben und Tod geht.

    Blaue Flecken haben wir hier ständig ohne zu wissen woher. Manchmal reicht dafür auch ein Druck, den man sich selbst zufügt ( Kinn ungünstig aufgestützt).

    GUte Besserung

    Ich weiss nicht ob dich das beruhigt, aber ich habe das seit vielen Jahren ( und lebe noch😉).

    Bei mir gibt es einen klaren Zusammenhang mit den Hormonen, mit Stress und mit Virusinfekten. Du scheinst auch sehr in Dich reinzuhören und nimmst deshalb Dinge war, die andere gar nicht bemerken. Ich versuche es entweder mit bewusster Entspannung oder Ablenkung. Bloss nicht zuviel schonen, dann horche ich noch mehr in mich rein #angst

    Hallo,

    Bei meinem 11jährigen Sohn steht die Frage an, ob wir eine kieferorthopädische Behandlung beginnen oder nicht. Da er Schweregrad KIG 2 hat, wir die gesetzliche Kasse hierzu nichts zahlen, die Kosten können bis zu 7000 euro betragen, die Zusatzversicherung zahlt hierzu maximal 2500 Euro. Ich würde das Ganze schon irgendwie finanzieren wenn es wirklich notwendig ist, aber ich bin ehrlich gesagt verunsichert, inwieweit ich hier Opfer der Kieferorthopädie-Maschine werde . Mein Exmann wirft mir natürlich Geiz an der falschen Stelle vor, ich frage mich aber, ob das viele Geld und die viele Zeit in den nächsten 2 Jahren wirklich notwendig ist ? Wie seht ihr das bzw habt ihr eigene ERfahrungswerte ? Im Internet finde ich zur Sinnhaftigkeit der KIG 2- Behandlung tatsächlich nichts.

    Kein Kind hat Lust stupide eine Reihe Buchstaben zu schreiben weil ihm das als „du musst das jetzt“ aufgegeben wird. Aber rin Kind kann motiviert sein, das selbst zu wollen. Der Hauptgrund, warum die Kinder ständig aufstehen, rumlaufen etc ist Lustlosigkeit bezüglich der zu tätigenden Aufgaben- dieselben Kinder können nämlich oft hochkonzentriert mit ihren Bausteinen spielen oder anderes tun, was ihnen Freude macht.

    Die Lust am Lernen und die Neugierde auf Wissen- das sind für mich die Dinge, die den Kindern vermittelt werden müsste in der Grundschule, nicht der Lehrplan mit Wissen XY.

    Inovative Schulen oder solche die bereits Schulpreise gewonnen haben sind übrigens fast alle darauf ausgerichtet, dass die Kinder ihre Lernplätze frei wählen können- und nicht klassisch am Tisch sitzen müssen.

    Mal eingehakt weil mir das zu deinem Post gerade einfiel- eine Kita-Erzieherin die nicht basteln kann/will fände ich irgendwie blöd. Aber

    Meine Schwester hat zB auch die Erzieherausbildung gemacht und niemals im Kiga gearbeitet sondern immer in Heimen, mit Jugendlichen oder jungen Erwachsenen. Da ist basteln eher nicht so erforderlich….

    Vielleicht wäre es mal eine Massnahme die Verhältnisse innerdeutsch anzupassen an den höchstmöglichen Standard. Bei meinem Esten Sohn vor ca 12 Jahren musste ich noch kämpfen für einen KItaplatz und später die Betreuung in der Grundschule.Bei meinen weiteren Kindern war das kein Problem, hier wird auch eher seitens der Kita geklagt, dass kaum Kinder bis 17 Uhr bleiben ( und sich das dann für sie nicht lohnt), in der Grundschulbetreuung sind hier alle Kinder, meist aber auch nur bis 14:30. Möglich wäre bis 17 Uhr. Ist man mal länger weg, muss man sich mit sozialen Kontakten behelfen ( was ja eigentlich auch ganz gut funktioniert in den meisten Fällen).

    Kitaferien sind hier nie mehr als 2 Wochen am Stück, im Notfall kann man sein Kind dann noch in einer Notbetreuungskita unterbringen. Ich finde das alles ausreichend und gut wenn ich so zurückblicke hat man da viel getan.

    Nicht so glücklich bin ich dafür über eine Betreuungsmöglichkeiten an der weiterführenden Schule, die gibt es nämlich nicht wirklich. Und nicht jeder 10jährigen kann dann plötzlich alleine zuhause zurechtkommen. Auch die Essensversorgung an der weiterführenden ist ätzend, mir würde es enorm helfen, wenn meine Kinder dort gescheites bezahlbares Essen bekämen ( gibts aber nicht weil entweder zu wenig oder unbezahlbar). Dh für mich jeden Mittag für Essen sorgen.

    So verschieben sich die Probleme ein bisschen mit dem Alter der Kinder

    Hallo

    Ich brauche mal wieder das Schwarmwissen für meinen Jüngsten.

    Kurz zusammengefasst :

    Gerade 9 Jahre, sehr leicht und klein, hatte seit Mittwoch verstopfte Nase, am Donnerstag dann aus der Schule abgeholt wegen Übelkeit, Donnerstag Abend sich einmal übergeben. Seitdem null Appetit. Die Übelkeit war noch latent vorhanden, gestern Abend und heute morgen leicht erhöhte Temperatur (38),Nase weiterhin zu, seit heute früh ( Tag 5) klagte er über Schluckbeschwerden. Im Rachen sind weisse Flecken zu erkennen.

    Könnte das Scharlach sein? Und sollte ich morgen zum Arzt wegen Antibiotikum ?

    Ich habe jeden tag 2 Coronatests gemacht, alle negativ. Wir waren an Ostern infiziert.

    Urlaubsbedingt ist es morgen sicherlich die Hölle, einen Arzttermin zu bekommen #kreischen

    Wie schätzt ihr das Ganze ein und was würdet ihr tun ??


    Ich muss Euch übrigens im Nachgang nochmal danken - letztes Jahr um die Zeit habt ihr mich überzeugt, dass ich mit meinem Windpockenkranken Kind im Auto in die Ferienwohnung kann, wenn ich ihn dort isoliere und das war die beste Entscheidung #love