Beiträge von käptn.rese

    Eventuell käme auch Wwoof-en in Frage (World-Wide Opportunities on Organic Farms)?

    Daran musste ich auch denken. Ich kenne aber leider niemanden, der das mit jüngeren Kindern gemacht hat. Nur erwachsene Kinder mit ihren Eltern. Ich würde das selber aber auch gerne mal machen. Man kann da so toll abseits der klassischen Pfade kommen.

    ich hab das vor mehreren Jahren ohne Kind gemacht. Nicht alle meine GastgeberInnen waren cool (aber auch keine wirklich schlechten erfahrungen). Allerdings hätte ich mich glaub mit Kind nicht besonders wohl gefühlt. Ich hab mir damals aber auch bewusst Hosts aus meiner Peer-Group (also anfang-zwanziger) ausgesucht. Dementsprechend war dann auch die Freizeitgetaltung. Die große couchsurfing plattform ist nicht mehr so toll wir früher. Wobei die goldenen jahre auch schon vor meinen Erfahrungen, vorbei gewesen seien...da musst du dir die profile halt gut angucken. Alternativen sind Facebook-Gruppen für bestimmte orte ("couch in ..." oder Ä.).

    Wenn du an einen netten Gastgeber kommst, finde ich couchsurfing aber seeeeehr empfehlenswert. Es gibt ja auch genug, die selbst kinder haben, da ist dann die familienfreundlichkeit auch eher gegeben.

    Hmm das ist irgendwie auch typsache bzw. hängt von der eigenen Konfliktfähigkeit ab. Ich habe ein eher ausgeprägtes harmoniebedürfnis und vermeide Konflitke deshalb oft. Im nachhinein ärgere ich mich dann, nichts (oder Nichts mit angemeßener Deutlichkeit) gesagt zu haben.

    Ideal wäre in solchen Situationen ja eine freundliche und schlagfertige Antwort. Die fallen mir aber nie ad hoc ein #weissnicht

    Ein mit einem Lächeln begleitetes "das sehe ich nicht so", ist immer ein guter kompromiss. Dann hast du deine eigene Position klargemacht, kannst aber gleichzeitig eine Diskussion vermeiden, falls du keine Lust auf eine hast.

    Wenn der Gast dann weiter faselt, doch etwas deutlicher werden? Hast du denn deine Tante gefragt, wie sie das sieht? Das geht ja auch ganz freundlich ohne gleich eine konfrontative Stimmung aufkommen zu lassen.

    Einer Erhöhung der Beitragsgrenze fände ich schade. Bei mir hat es lange genug gedauert, auf 100 beiträge zu kommen, da ich bei vielen themen einfach nicht das Gefühl hatte, etwas Sinnvolles beitragen zu können.
    Ich weiß nicht so recht, was die konkreten Auslöser für diesen Thread waren, wollte aber dalassen, dass ich mich wirklich sehr über die neu freigschalteten Bereiche gefreut habe, vor allem über die Möglichkeit in einigen Foren anonym zu schreiben. bei einer Sache hat mir das Forum dadurch emotional wirklich sehr viel weiter geholfen.
    Ich habe auch den Eindruck, dass es vielen Userinnen so geht wie mir und dass es eine ganze Weile dauert, bis sie 100 Beiträge verfasst haben. Aber da kann ich mich natürlich auch täuschen...

    Ich hatte mir damals eine zweisitzer besorgt, weil die ja nur unwesentlich teurer sind als die einsitzer und mein schwabenherz sagte "wahnsinn das doppelte für nur 10 € mehr!" er war aber wirklich enorm breit. Selbst Einsitzer sind ja schon größer als normal dimensionierte Kinderwägen, einen zweisitzer in den Öffis mitzunehmen ist wirklich stressig und gerade bei Bussen ist es eben auch oft möglich, dass du gar nicht rein kommst. In Geschäften war es eine mords Rangierarbeit und manchmal auch gar kein Durchkommen. Also als Kinderwagenersatz fand ich den schon enorm unpraktisch.
    Im geschäft Größen vergleichen hilft bestimmt. Ich habe meinen Zweisitzer wieder verkauft und mir einen Einsitzer zugelegt. Hier war aber auch kein zweites Kind in Planung.

    mir hat die Frau aus dem Hofladen nebenan mal einen ungenießbaren Kürbis verkauft (als Spaghettikürbis hat sie mir den untergejubelt). Hätt ich mal Barneys Methode angewandt...ich hab den ungefähr zwei stunden lang zerlegt (hat echt ewig gedauert) und feinsten Curry draus gemacht. dann das finale abschmecken....und dann alles ins Klo.
    Die giftigen sind wirklich ganz eindeutig per Geschmack als ungenießbar gekennzeichnet. ich frag mich, wie es leute schaffen, eine giftigen Kürbispflanze zu essen, ohne zu merken, dass sie giftig ist. Gibt doch immer mal wieder Meldungen, dass Menschen sogar deswegen sterben. Sind vllt nicht alle giftigen so enorm bitter?

    das ist so und beschränkt sich nicht nur auf afghanistan. mir fallen da auch spontan kongo, ruanda und co. ein. :(

    höhm das ist jetzt ein bisschen off-topic, aber ich mag es trotzdem nicht einfach so stehen lassen. Die D.R. Kongo ist riesig. Armut ist zwar überall ein Problem, aber es gibt sehr wohl auch friedliche Regionen.
    Und Ruanda hat eines der größten Wirtschaftswachstume in Afrika. Das Land ist was Umweltbewusstsein und Geschlechtergerechtigkeit anbelangt Vorreiter. Die Gesetze dort sind z.T. umfangreicher als in D (Frauenquoten z.B.). In den letzten 20 Jahren ist in Ruanda wahnsinnig viel passiert. Die Regierung ist autoritär, es ist aber kein gescheiterter Staat. Sicherheitstechnisch ist es also auf gar keinen fall mit labilen Staaten wie Afghanistan vergleichbar.

    ich weiß nicht wie voll die meisten KiAs hier sind. Bei unserem jetzigen war Neuaufnahme kein problem, obwohl der Jon da schon 4 Monate war (die ersten Monate haben wir woanders gewohnt).
    Das mit der Liste ist ne gute Idee. Denn wenn irgendwas akutes ist, dann ruf ich am End doch wieder beim alten Arzt an. Und der ist nunmal bei meinem Kind sehr negativ besetzt.

    ich glaube das ginge auch beim half buckle (wenn ich mir das gerade richtig vorstelle).
    Es geht schon auch irgendwie, die Kapuzenbändel in den Ringen festzubinden. Warum es keine Druckknöpfe gibt, kann ich aber trotzdem nicht verstehen. Nuja aber insgesamt ist das nun auch kein Beinbruch, eher eine Kleinigkeit

    mein sohn ist ja noch im windelalter. ich hab also ziemlich oft mit seinem hintern zu tun :D ihm ist rektal messen wie gesagt super unangenehm (mir übrigens als kind auch). aber auf die idee, er fühle sich erniedrigt wäre ich jetzt nicht gekommen.


    ich hab mir in der apotheke ein besseres digitalthermometer besorgt, dass nur 10s zum messen braucht. leider hat söhnchen von dem einmal rektal messen gestern nun eine generelle abneigung gg fieberthermometer entwickelt. unter der achsel wollte er auch nicht. ohrthermometer war mir dann doch zu teuer. das problem ist also noch nicht gelöst.
    ich prüfe seine temperatur auch immer mit kuss auf schläfe. meistens bin ich mir aber super unsicher, ob das nun normal, erhöht, hoch, sehr hoch, ... ist.

    Das Kind hat gestern Fieber bekommen. Weil er doch recht leidend wirkte und ziemlich heiß war, wollte ich messen, um sicher zu sein, dass die Temperatur wirklich hoch ist und und ein Zäpfchen Sinn macht.
    Ich habe ein Thermometer zum rektal messen. Das Problem ist nur, dass Söhnchen das wirklich sehr unangenehm ist. er weint dann und sagt "aua, popo". Er hat das Messen nur über sich Ergehen lassen und nicht energischer versucht, das thermometer rauszuziehen, weil er so erschöpft war. Deshalb mache ich mir nun doch Gedanken, ob sich die Anschaffung von einem anderen Thermometer, mit dem man zum Beispiel im Ohr messen kann, Sinn machen würde.
    Solche Thermometer messen mit Infrarottechnik, oder?
    Ich habe mir bisher nie so eins besorgt, weil die erstens dreimal so viel kosten wie das einfache für den hintern und weil ich außerdem überall gehört habe, dass die so ungenau messen und eigentlich nur messen im Po sinn macht.
    Wie haltet ihr es denn damit? Irgendwo hab ich gelesen, dass man dann halt zweimal innerhalb ner halben Stunde im ohr messen soll und dann den mittelwert nehmen. Nur nach Gefühl die Temperatur einschätzen ist mir im zweifelsfall zu unsicher.
    Das Thermometer, das ich hab, war das günstigste, was es im Drogeriemarkt gab. Das braucht manchmal richtig lang, bis es bei der Endtemperatur ist, würde dann vllt ein teureres Sinn machen?


    Söhnchen schläft gerade. Nachher gehen wir los zur Apotheke. Da lass ich mich dann nochmal beraten, aber vorher würde ich mich über eure Meinungen freuen :)

    eine liebe Freundin hat mir ihren Huckepack Half buckle in der toddler size geliehen, bis ihr Kind da rein passt (dauert wohl noch ein Jahr). Ich habe mich an diesen strang zurück erinnert (damals interessiert mitgelesen) und dachte, ich lasse mal meine Erfahrungen hier. Ich bin nämlich nicht so Hals über Kopf verliebt wie viele meiner VorrednerInnen.
    Also zunächst mal bin ich wirklich super glücklich darüber eine Tragehilfe, die dem Kind gut passt, zu haben. ich wollte mir eigentlich schon vor nem Jahr eine zulegen, weil mir TT zu schwer wurde. Hatte dann die Buzzidil getestet, war unzufrieden und habe das ganze Thema wieder verworfen. Ohne Trageberatung und mehrere Modelle ausprobieren, finde ich das aber auch so schwierig!
    Na jedenfalls ist es wirklich wunderschön, den Zwerg wieder öfters zu tragen und er genießt es auch.


    Die breiten Träger vom Huckepack wurden ja von vielen gelobt. mir sind die zu breit und auch zu weit auseinander. Wenn ich länger trage, laufen die Gefahr herunter zu rutschen. Die Träger liegen nicht komplett auf meinen schulter auf sondern stehen außen ein wenig ab. Und ich bin jetzt nicht auffallend schmal gebaut oder so.
    was mich außerdem stört: wer kommt denn auf die Idee eine Kapuze zum festbinden zu machen? da soll ich die Kapuze dann halb einhändig in den Ösen festfrimmeln und wenn das Kind wieder wach ist, diesen Knoten dann irgendwie wieder aufbekommen? Finde ich wirklich seeeeeeehr unpraktisch.
    Ich weiß nun auch: für mich macht full buckle mehr Sinn als Half.


    Insgesamt trotzdem eine gut gemachte Trage. Nur für mich eben auch mit Nachteilen.

    danke für die meinungen! Ich glaube ja, dass er bei anderer ÄrztIn besser drauf sein wird. Mir fällt grad ein: wir waren sogar irgendwann zwischendrin mal beim Notdienst am Wochenende und da gab es keine Probleme.
    Ich schiebe rumtelefonieren nur immer so gerne auf :P aber dann werd ich mal das Telefonbuch durchforsten

    Hallo in die Runde,


    mich würde zu dem Thema eure Meinung interessieren. J. hat seit letztem Sommer Angst vor seinem Kinderarzt. In letztem Sommer wurde er geimpft. das wurde er auch schon die Monate zuvor, aber die beiden letzten Impfungen im August, haben bei ihm die Verknüpfung Arzt-Schmerz sehr stark gefestigt.
    Wir waren seitdem drei mal wegen Erkältung oder anderen kleineren Dingen beim Arzt. J. hat jedes Mal komplett durchgebrüllt, während der Kinderarzt im Raum war und ihn untersuchen wollte. Die Praxis an sich ist für ihn nicht negativ besetzt. Er fängt nur an zu weinen, wenn er den Arzt sieht.
    Nun hatten wir letzte Woche eine Vorsorgeuntersuchung (die U zum 2. geburtstag). War eh ein schlechter Zeitpunkt, weil J. letzte Woche insgesamt sehr ängstlich war (weil ich ihm einen Splitter aus dem Fuß gemacht habe... das ist aber ne andere geschichte). Zuerst sind wir mit einer Frau aus dem Team in einem Raum zum Klötzchen versenken und Wörter nachsagen gegangen. Da war er schüchtern und eher klammrig, hat aber nicht geweint. Hat sich sogar ein, zwei Wörtchen entlocken lassen. Dann sind wir in den Behandlungsraum. Dort wurde er von der selben Frau gemessen und gewogen. das war auch okay. Als dann der Arzt rein kam, kam die mittlerweile schon gewohnte Reaktion: J. brüllt panisch. Der Arzt hat dann in den Rachen und in die Ohren geguckt. Alles natürlich nur unter Gegenwehr J.s.
    Nun ist es schon seit fast einem Jahr so, dass J so schlimme Angst vor dem Arzt hat und es scheint nicht besser zu werden. Nachdem der Arzt den Raum verlassen hat, hat J. sich recht schnell beruhigt. Als er noch im Raum war, hat der Arzt ein paar Bemerkungen gemacht, die mich gestört haben von wegen "der meckert aber viel". Er hat J.s Angst nicht ernst genommen.
    Wäre das für euch ein Grund den Arzt zu wechseln? Ich mag das Team. Den Arzt finde ich okay, aber nicht supertoll. Da J. aber eben vor ihm und nicht vor dem, was er tut Angst hat (er weint sobald, der Arzt den Raum betritt), glaube ich nicht, dass sich die Situation einfach oder schnell beheben ließe. Und wenn J. so drauf ist, kann natürlich auch keine vernüftige Vorsorgeuntersuchung gemacht werden.
    Ich kann schlecht denken, wenn ich mit panisch brüllenden Kind neben dem Ohr gefragt werde, ob sonst noch irgendetwas sei. Daheim hab ich gesehen, dass J. im letzten Jahr wenig zugenommen hat und seine Kurve verlassen hat. Ist jetzt nicht dramatisch, hätte ich mit klarerem kopf aber vllt doch angesprochen.
    Was mich vom Wechseln abschreckt, ist der Aufwand (rum telefonieren) und die Tatsache, dass ich ja sonst nicht akut unzufrieden mit der Praxis bin...
    was meint ihr? Wechseln?

    die Diskussion war zwar schon wieder halb beendet, aber ich würde doch noch gern was zu @Brotsuppe und deinem Feminismusbegriff sagen.
    Vor allem den neuen und radikalen Feminismus nehme ich überhaupt nicht als "männerhassend" (um es drastisch auszudrücken) wahr. Im Ggteil: Ich finde Feminismus im 21. Jahrhundert hat eine viel weitere Perspektive als früher. Es geht allgemeiner um Genderrollen - auch um die von Männern. Ich kann allerdings verstehen, woher deine Schwierigkeiten mit dem Wort Feminismus kommen. Da habe ich durchaus auch negative Konnotationen. Alice Schwarzer zum Beispiel. Aber die eine Frau definiert für mich nicht ein ganzes Wort. Und ich finde es ein Unding, dass FeministIn sein in so vielen Kontexten als Beleidigung verwendet wird.


    Die Kampagnen von AntifeministInnen, die ich mitbekommen habe, haben mMn einfach nicht verstanden, was Feminismus ist. Für mich ist dieser nämlich nicht männerhassend und auch nicht abwertenbd ggüber Sorgearbeit.


    Wenn ich Texte von radikalen FeministInnen lese, wird es mir manchmal auch zu abgefahren. Dann wenn es um Cis-Normativität geht zum Beispiel (das wort kenn ich auch erst seit Kurzem). Das bezeichnet die implizite Annahme, dass das soziale Geschlecht immer mit dem biologischen übereinstimmt. Und in letzter Konsequenz eben auch, dass es überhaupt so etwas wie ein biologisches Geschlecht gibt (da wird's mir dann zu bunt).


    und noch ein paar Sätze zu @Mosch deine letzten Posts zeigen deutlich, dass du denkst, dass es so etwas wie einen freien Markt gibt, der ohne Zwänge durch Angebot und Nachfrage geregelt wird und in dem sich immer die wirtschaftlichste Alternative durchsetzt (wirtschaftlich wäre es wohl, denn fachlich am besten qualifizierten Menschen einzustellen). Das halte ich für äußerst fragwürdig.
    Außerdem gehst du wohl davon aus, dass es viele Situationen (hier das beispiel offensive Diskussionshaltung) gibt, deren Konsequenzen geschlechterneutral sind. Auch das halte ich für fragwürdig. bei einer Frau fällt offensives Verhalten meistens viel mehr auf. Würde sich ein Mann gleich verhalten, würden sich die Beteiligten nicht im gleichen Maße darüber echauffieren. Das sehe ich als Tatsache an. Du wohl nicht?