Beiträge von Arya

    Ich fand das technische Museum auch sehr spannend und ich bin jetzt eigentlich nicht so sehr an Technik interessiert.

    Ich möchte kurz einwerfen, dass eidgenössische Matur und KME etwas anders ist. Die KME ist ein Gymnasium für Erwachsene und hat normale Regeln mit Promotionen etc. Man erhält eine kantonale Matur. Die eidgenössische Maturität ist nur eine Prüfung, die hauptsächlich von den Privatschulen genutzt werden, die keine Hausmatur anbieten dürfen. Zudem kann man da auch einfach so hin und die Prüfung ablegen.


    Wenn Matur grundsätzlich auch in Frage kommt, würde ich auch noch nach Privatschulen mit „Hausmatur“ schauen. Gerade z.b. katholische Schulen ( wenn das in Frage kommt), haben das oft. Eine eidgenössische Matur hat den Nachteil dass man soweit ich weiss mehr Prüfungsfächer hat, weil keine Vornoten zählen. Kantonale und eidgenössische Matur sind gleichgesetzt.

    Erstmal, allenfalls könnten wir die Diskussion abtrennen, ich glaube Utopia hatte eine andere Intention. Ich fand die Aussagen im Ursprungsartikel übrigens sehr hoffnungsvoll...


    Spinosa Danke für deine langen Ausführungen, ich finde die Gedanken sehr interessant, auch wenn ich nicht überall mitgehe. Ich versuch mal meine Gedanken im Worte zu fassen, aber bin am Handy und leide unter akuter Hitze, ich hoffe das wird lesbar. Schwierig am religiös ( meiner Meinung nach nicht mal nur katolischen) vermittelten Jungfrauen und Mutterideal, fand ich gerade in der Jugend diese Einmaligkeit. Im Sinne von, ich kann sehr gut für ein paar Jahre Cosmo-Girl sein und mich dann wieder gegen diesen Lebensentwurf entscheiden. Wenn ich aber einmal nicht mehr Jungfrau bin, kann ich mich nie mehr dafür entscheiden. Ich bin religiös geprägt aufgewachsen und genau dieser Punkt, hat für mich ausgemacht, dass ich mich nicht emanzipiert gefühlt habe. Das eine Entscheidung (wo mir die Weisheit dahinter auch von alten Männer vermittelt wurde) eine so grosse Entscheidung für mein Leben hat. Auch wenn Verhütung von dem gleichen Typ Mann erfunden wurde, bleibt mir halt im umgekehrten Fall immer noch die Möglichkeit mich wieder davon zu verabschieden und mich dagegen zu entscheiden.

    Also bei uns ist Sport nicht promotionsrelevant, Kunst oder Musik ( man kann wählen) aber schon. Da sind fast alle Knappen froh drum...


    Wenn man die Probezeit überstanden hat, kann man auch sitzenbleiben. Ist man ein Semester ungenügend, kriegt man den Status provisorisch. Wenn man noch mal provisorisch wird, muss man repetieren. Zweimal repetieren geht nicht, ausser man fällt zusätzlich noch durch die Matura, dann darf man noch mal. Ungenügend ist man, wenn man einzelne ungenügende Noten nicht doppelt kompensieren kann (also für eine 3.5 braucht man 2 *4.5) oder mehr wie drei ungenügende Noten hat. Gilt so für Sekundarstufe ll.

    Ich kenn mich nicht aus mit Verfassungsschutz. Aber wieso haben die die juristische Kompetenz Akten für so lange Zeit zu sperren und wer kann da was dagegen tun? Ich meine es gibt ja keinen rationalen Grund für 120!! Jahre?

    Das würde ich nicht sagen... Ich bin mir recht sicher, dass meine Schule das akzeptieren würde. Bzw. man wäre sogar dazu verpflichtet. Ich befürchte aber, es gibt vorher schon zu viele Probleme in der Schule, dass es gar nicht so weit kommt.


    Ich hab vor kurzem auch mal gehört/gelesen (?) dass Dyskalkulie auch viel zu selten diagnostiziert wird. Quellen hab ich aber keine...

    VivaLaVida

    NTs sind hier hauptsächlich für die nicht primär betroffenen Fächer wichtig. Also dass man nicht im z.B. Geographie nochmals abgestraft wird, weil man Legasthenie hat und die Länder falsch schreibt.

    Ja grundsätzlich schon... Wobei Dyskalkulie sehr selten gestellt wird (ich hab jetzt niemanden) die meisten NTs gibt es im Bereich Autismus und ADS/ADHS. Legasthenie hat halt den Vorteil, dass man einfach Rechtschreibung nicht bewerten kann ( so einfach ist es dann auch wieder nicht, aber vom Prinzip her), bei Dyskalkulie müsste man dann halt etwas kreativer werden. Grundsätzlich könnte man das wohl auch bei dir im Kanton gerichtlich durchsetzen, man müsste einfach den Nerv haben, notfalls bis zu letzten Instanz zu prozessieren. Sogar die Universität Zürich gibt heute NTs (die wurde auch gerichtlich gezwungen) in einem bestimmten Mass. Man kann aber z.B. nicht VWL studieren und dann Dsykalkulie geltend machen (weil Mathe halt Teil des Fachgebietes ist).

    Also ich unterrichte auch am Gymi in der Schweiz und wir haben Nachteilsausgleiche für Legasthenie... Ist also auch hier kantonal anders geregelt. Wir haben auch eine höhere Quote wie dort wo VivaLaVida wohnt.


    Ich sehe es so, dass Mathematik tatsächlich oft zu Problemen führt, halte es aber in vielen Fällen für jahrelang antrainiertes Angstverhalten. So viele Jugendliche sagen mir, dass sie Mathe nicht können, das kann gar nicht sein, dass die alle so unbegabt sind. Führt dann zu einem blöden Kreislauf. Aber es wird schulpolitisch im Moment viel darüber nachgedacht, wie man zumindest die Grundfähigkeiten übergreifend verbessern kann.


    Problematisch finde ich auch die Reaktionen auf Meckern von Teens. Ich glaube Meckern ist ein wichtiger Bestandteil des Teenagerlebens. Ich selber habe die Schule z.B. sehr geliebt, aber mei was habe ich geschimpft... Stundenlange mit meinen Freundinnen. Das muss man glaube ich auch mal zulassen und dann stehenlassen. Wenn die Eltern, dann direkt in die Schule kommen (was zum Glück hier seltener vorkommt...), führt das zu Frust auf allen Seiten. Vieles erledigt sich eh von selber... Die schwere Prüfung war dann doch ganz ok oder Lehrerin X hat eh aufgerundet...

    Ich bin heute hinter nem Auto gefahren, die hatten so Sticker mit den Autobesitzern aufgeklebt. Ziemlich genau gezeichnet und mit Namen... Papa hat ein Laptop in der Hand und heisst Roby, ein Kleinkind mit Schnuller und das heisst Leo... und die Mama?? Die trägt Shoppingtaschen und heisst ... BABY! Baby...#haare angeschrieben auf dem Auto...

    Auf der Webseite einer Schweizerzeitung (kein! Qualitätsblatt) kann man abstimmen, welche Fussballerin den schönsten Spielerinnenmann hat. Ist das Genderkacke oder lustig, weil der Spiess umgedreht wird?

    Bezüglich der Bewertung der „ausländischen“ Sprache. Die meisten Menschen die ich je kennengelernt habe, die nicht mal versucht haben die Landessprache ihres momentanen Aufenthaltslandes zu lernen, waren Leute denen es ökonomisch viel besser wie den Durchschnittsbürgern geht. Und sobald die Person wohlhabend ist, kümmert das keinen mehr. Das finde ich dann teilweise sehr absurd. Überspitzt gesagt sitzt dann Kollege X im Restaurant und belächelt das schlechte Deutsch der Bedienung. Am nächsten Tag geht Kollege X dann mit Y essen. Y ist der Chef von X, natürlich super cool, Australier, lebt seit 8 Jahren in der Schweiz und bestellt sogar einen Teller Pasta auf englisch. Und was macht X? Er findet das irgendwie „fancy“.