Beiträge von Arya

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    Ich glaube auch bei viel gutem Willen ist es schwer die gute Mitte zu treffen bzw. ein Vorgehen zu wählen, das für alle passt. Ich wünsch mir seit Jahren, dass ich von einer Partei (das wäre die tollste Partei überhaupt) bitte nichts zu sehen kriege als ein sachlicher Flyer, ein gutes Wahlprogramm und einige unaufgeregte, wortgewandte und kluge Auftritte in Politshows. Soziale Medien als Plus sind auch ok, das kann ich steuern. Aber keine Plakate, keine Papierberge im Briefkasten und keine Menschen die am Morgen am Bahnhof mit mir reden wollen. So läuft es halt leider nicht und andere ticken anders. Ich möchte aber weder, dass mir irgend jemand das Wahlsystem erklärt und um himmelswillen ruft mich bitte nie an. Ich würde trotzdem fürs Klima wählen, aber es würde mich ärgern.

    Matilda vielleicht muss man im Wald mal ganz dringend, aber niemand muss die Kacke einfach liegen lassen. Schon gar nicht auf einer Futterwiese. Ich glaube wir sind und alle einig, dass öffentlicher Raum insbesondere im Wald für die Menschen was Gutes ist. Aber das bringt halt auch Verantwortung mit sich. Dieses mimimi ich wusste es halt nicht besser, ärgert mich.


    Eingezäunter Wald nützt den Besitzern eigentlich wenig, aber ev. wäre es für die Tiere die da Leben sinnvoll.

    Natürlich ist Wald zum nutzen da und hier auch allgemein zugänglich, auch wenn wohl grosse Teile in Privatbesitz sind.


    Aber ich finde es etwas komisch sich darüber zu wundern, dass man nicht einfach überall "hinsch..." kann. Wenn es wirklich gar nicht anders geht, kann man es ja tatsächlich vergraben. Hier wird der Wald sehr vielseitig genutzt (Kindergruppen. Jogger, Biker, Reiter etc.) und auch mal nicht nur auf den Wegen. Das ist einfach ekelhaft wenn da Hinterlassenschaften rumliegen und super egozentrisch. Ich finde das sollte ohne Schild klar sein und finde es traurig, dass es überhaupt nötig ist. Wenn es nötig wäre so ein Schild aufzustellen, dann wäre ich als zuständige Person auf 180.

    Ich sag jetzt hier sicher was falsches#angst aber ich finde das Verhalten des Mannes jetzt nicht so schlimm. Klar der Druck hinsichtlich Rock ist nervig. Würde mich auch ärgern. Aber ich finde es grundsätzlich ok - als Mann oder Frau - auch mal Wünsche hinsichtlich Kleider zu machen in der festen Partnerschaft. Ich meine das ist ja kein fremder Mensch, der einem da möglicherweise sexualisiert, sondern eine Beziehung in der eine gewisse gegenseitige Sexualisierung durchaus gewünscht ist. Natürlich soll man weder bedrängen, noch sich selber verbiegen. Aber dem Partner auch mal optisch eine Freude zu machen, ist doch nicht unfeministisch.

    Das verstehe ich. Mich macht sowas auch wütend. Aber ich glaube die Diskussion um die Bauern ist irgendwie vereinfachend.


    Mich beschäftigt die Umfrage von Tamedia sehr. Das ist kein Bauernblatt, sondern wird so ziemlich von der Mitte gelesen. Vielleicht sogar mit leichtem links Einschlag. Das heisst die Leser und somit Teilnehmer kommen auch eher aus der Mitte. Ich denke die Resultate der Umfrage sind halbwegs repräsentativ.


    Und die zeigen, dass vorallem junge Leute GEGEN mehr Klimaschutz sind. Hätten nur die Ü60er abgestimmt, dann hätten wir jetzt zumindest das CO2 Gesetz.


    Das widersprich allen Narativen von den bösen Boomern und der klimaengagierten Jugend, die wir dauernd reporduzieren. Da ist überraschend und erstaunlich und sollte uns zu denken geben. Und in die Debatte einfliessen.Wir machen es uns zu einfach, wenn wir es jetzt einfach darauf schieben, dass es halt einbisschen dumm war gleichzeitig mit den Agrarinitiativen abzustimmen. Die Wählerinnen sind ja nicht völlig doof.


    In meinem beruflichen Umfeld (die meistens noch unter 18 sind, ist das auch speziell. Wenn es in der Schule um Klima geht, sind die einen begeistern, die anderen verdrehen die Augen - schon wieder Klima. Diese Gegensätze sehe ich sonst selten so stark.


    Viele Jugendliche sind super engagiert fürs Klima Die anderen sind zunehmend genervt, gerade über die positiven Erzählungen über die engagierte Jugend. Sie fühlen sich da nicht mitgemeint und haben das Thema satt. Die Klimabewussten stossen Veränderung an. Dann wird in der Schule etwas pro Umwelt geändert und als Wunsch der Lernenden verkauft. Was es war, aber halt nicht der Wunsch der Mehrheit. Sondern einer engagierten Minderheit.


    Diese Mehrheit stört sich eigentlich gar nicht an z.b. Recycling Klopapier, aber sie stört sich daran, dass Sie sich das angeblich gewünscht hätten. Die wünschen sich nämlich nichts. Und eigentlich möchten sie - wenn sie gross sind - einmal um die Welt fliegen und dann ein schnelles Auto haben. Für diese Wünsche gibt es aber wenig Raum.


    Wie will man damit umgehen? Man kann das Problem ja nicht einfach ignorieren. Aber wir sollten damit aufhören, die Welt so klar in jung und alt, Stadt und Land, gebildet und ungebildet einzuteilen. Das wird der Sache nicht gerecht,

    Gemäss Wahlumfrage von Tamedia hat die Zustimmung bei allen Umweltabstimmungen mit steigendem Alter zugenommen und war am geringsten in der Altersgruppe. Mit Abstand die geringste Zustimmung jeweils in der Altersklasse 18-32. Das finde ich sehr überraschend.


    So haben von den Jungen nur 42% für das CO2 Gesetz gestimmt, bei den Menschen 65+ waren es immerhin 54%.


    https://www.tagesanzeiger.ch/a…-sagten-nein-310681055961


    Leider nur mit Abo zum ganz lesen.

    Wir haben ausgemacht bei der Reanimation und ich find das so daneben, dass ich mir echt überlege ne offizielle Beschwerde beim Fernseher einzureichen. Hier gibts so ne Ombustelle, die müssen sich dann damit beschäftigen.

    Jetzt ist meine EM Freude getrübt.

    Naja, die EU würde vor allem die letzten funktionierenden Mechanismen, die die Bürger hierzulande zur demokratischen Selbstverteidigung haben, die Demokratieform also, (welche weltweit einmalig ist), die immer ermöglicht, sich gegen Sozialabbau, Ausbeutung etc. zu wehren, schwächen.


    Dass die Schweizer Bürger oft selbst so gegen ihre eigenen Interessen, was soziale Gerechtigkeit betrifft, stimmen, ist ja schon schlimm genug.


    Die kleine Schweiz kaum etwas zu sagen, wir sehen uns ja an Ländern wie Portugal oder Griechenland.

    Viva, ich schulde nach meinem Frust noch eine Antwort. Ich möchte übrigens keinesfalls in die EU eintreten. Ich staune aber immer wieder, welche " guten" Verträge wir eingehen konnten, die uns praktisch alle Vorzüge der EU ermöglichen ohne dass wir viele Nachteile tragen müssen. Da wurde bestimmt geschickt verhandelt in der Vergangenheit, aber die die EU (die mehr Macht hat) war auch zu einem gewissen Teil grosszügig mit uns. Diesen Status würde ich gerne erhalten. Ich glaube die Schweiz hat sich und ihre Verhandlungsmacht überschätzt und zudem keinen schlauen Plan B. Und ich fürchte das könnte unseren momentanen Status in Gefahr bringen, ohne dass wir uns schlaue Alternativen überlegt haben.

    naja, wenn die Schweiz immer meint, das fünfer und das weggli haben zu müssen #weissnicht ich finde es immer wieder unglaublich, wie uninternational die Schweiz agiert, haben die echt das Gefühl, die können der EU Bedingungen diktieren? Auf welcher Grundlage?

    bitzli grössenwahnsinnig ja...


    Wir waren ja von Anfang an eh " sehr schwierige Vertragspartner". Dass die SVP sowieso dagegen ist war klar, wundert mich nicht. Aber ich finde die SP hatte eine echt unrümliche Rolle gespielt. Ja mir ist Arbeitnehmerschutz auch wichtig, aber den Preis den wir für diese Sturheit zahlen ist echt hoch.


    Und der ganze Mist wäre wahrwscheinlich sogar vor dem Volk durchgekommen.


    Bin sehr verstimmt.

    Zwar keine Wahlen, aber ich bin etwas schockiert, dass das Rahmenabkommen einfach gescheitert ist. Und es ärgert mich, dass alles so wischiwaschi geheim ist. Und das Verhalten der Rechten wie auch der Linken.


    Ich wünsch mir einbisschen mehr Pragmatismus und eh Kompetenz.



    Ein Freund von mir arbeitet im Bereich Medizintechnik und dort ist das ein Supergau.

    Wusstet ihr, dass keine einzige Universität in Deutschland nach einer Frau benannt wurde?

    Ich fände in dem speziellen Fall es eh sinnvoll, wenn man ganz auf Namen verzichtet. Das würde auch das Problem lösen, dass sich die Helden der Vergangenheit so in der Nachbetrachtung oft keine grossen Helden mehr sind. Und ich mag nicht diesen Personenfokus.


    Hier heissen Unis wie der Ort wo sie sind, das finde ich gut. Strassen werden aber auch als "Gedenktafel" verwendet und das sind auch fast nur Männer. Also das Problem bleibt.


    Also wenn schon Namen, dann sollten Frauen natürlich mitbedacht werden.