Beiträge von Arya

    Allenfalls kann er sich auf Netflix oder so Serien inkl. englischer Untertitel ansehen und dann pro Serie 5-10 mal stoppen und sich coole Satzkombinationen bzw. Wörter abschreiben und diese lernen. Ich selber lerne auch viel durch Untertitel...

    Ich finde es ist ein schmaler Grat zwischen gut gemeint, gut gemacht und übergriffig. Ich rede mit Eltern grundsätzlich nicht über meine Gesundheit und würde auch bei einer Schwangerschaft nicht über Details reden wollen. Auch nette und emphatische Eltern können da sehr schnell mal ins Fettnäpfchen treten. Z.B erkundigen sie sich vielleicht nett danach, ob man dann nicht müde ist. Als Lehrperson will ich da nicht mit „Ja“ antworten, weil plötzlich wird das dann wieder Thema wenn irgendwas schief läuft. So ein Gespräch fände ich auch mit den tollsten Eltern ein Graus.


    Ich hab vor einiger Zeit den Fall einer Lehrerin erlebt, die unerwartet gefehlt hat. Da haben sich einige (sehr nette) Eltern voller Sorge erkundigt. Aber was sagt man da? Sagt man es ist nix schlimmes, regen sich alle über die Vertretungslösung auf. Sagt man, man darf nicht darüber reden, sind alle betroffen weil es bei dieser Formulierung ja etwas psychisches sein muss... sagt man es ist schlimm, sind alle übermässig schockiert. Das ist alles nicht so einfach, obwohl keine böse Absichten hatte und niemand aufdringlich war. Ich empfehle daher gesundheitliche Dinge als Eltern bei Lehrpersonen nur soweit anzusprechen, wie man es z.B bei der Bankberaterin auch tun würde.


    Ich glaube oft stehen die Eltern der Lehrperson näher wie umgekehrt. Die Lernenden erzählen erfahrungsgemäss recht viel von den Lehrpersonen zu Hause. Darum kennt man als Eltern die Lehrpersonen sehr gut und sorgt sich auch mit. Umgekehrt hat man als Lehrperson kein besonders enges Verhältnis zu den Eltern, im Fokus steht das jeweilige Kind.



    Mit den Lernenden bin ich darum auch offener. Das sind keine halbfremden Menschen sonder meine Schützlinge. Da klönen wir auch mal gemeinsam über den Killerschnupfen den wir alle haben. Oder die sind auch besonders brav, wenn Sie wissen dass Frau Arya heute Kopfschmerzen hat.

    Ja Ferrari... Die haben sogar etwas davon geschrieben, dass es nicht ok sei Frauen zu reinen Dekogegenständen zu reduzieren...


    Bevor einem nun aber die Autoindustrie zu euphorisch stimmt...

    BMW hat dann dem erbosten Plein postwendend die eigenen Autos an Herz gelegt! Plein fand das nämlich gemein von Ferrari, schliesslich ist er so ein toller Kunde!

    Ich hab kürzlich von dem gelesen, weil er ein Bild von halbnackten Frauen, seinen Autos und sich bei der Autowäsche auf Instagram geladen hat. Das Bild ist auch sehr bäh...


    Lustigerweise war da Ferrari genauso unentspannt wie wir Rabinnen und drohte ihn zu verklagen, sollte er solche geschmackslosen Bilder nicht unterlassen...

    Es mag stimmen, dass es in (fast?) jeder Partei Rassismus gibt und das ist traurig genug. Aber abgesehen von den rechtspopulistischen Parteien wie der AfD gibt es immerhin noch so eine Art Konsens, dass man sich für Rassismus schämen soll und ihn nicht stolz in die Welt heraus schreit und sich dafür feiern lässt. Darum doch, ich finde da darf man ruhig den Finger darauf halten. In der Schweiz haben wir schon länger eine starke Partei mit solchen netten Aussagen. Geführt hat diese „Schreierei“ dazu dass die Grenze von dem was „gerade noch politisch“ korrekt ist, weiter nach rechts gerutscht ist. Keine schöne Entwicklung.

    Unabhängig jetzt von Einzelfragen wie Windrädern etc. find ich es schon etwas ernüchternd, dass Klimathemen zwar den ganzen Sommer über die Medien sehr präsent waren, aber dann doch zu eher wenig Verschiebungen in Richtung grün im Wahlverhalten zu führen scheinen.

    Was für eine tolle Gelegenheit...


    Ich hatte bis jetzt immer Glück mit Magendarm, war aber in Asien auch leicht hysterisch unterwegs. Sprich, ich essen keine ungeschälten Früchte, kein Salat und putz mir auch die Zähne mit Wasser aus der Flasche....


    Ich würde ev. noch über Tollwutimpfung nachdenken, vor allem wenn das Kind alles was knuffig ausschaut versucht zu streicheln.

    Spannendes Thema, ich hadere da auch sehr mit mir selber. In jungen etwas arroganteren Jahren habe ich mich lange extrem untouristisch gefühlt, weil ich ja total cool gereist bin#hammer Sprich Airbnb, Studentenkneipen etc. Bis ich in Barcelona in einem total hippen Viertel einem Zeitungsartikel über genau dieses Viertel gelesen habe. Und das da keiner mehr wohnen kann, weil Airbnb alles frisst. Und dann ist mir aufgefallen, dass ich möglicherweise zur schlimmsten Kategorie von Touristen gehöre, weil ich mich überall dort einniste, wo die Einheimischen ihre Ruhe haben möchten. So uncoole Bunkerhotels sind eigentlich für die Bevölkerung ja nichts dummes, da werden die Touristen weggepackt...


    Und möglichst günstig ist auch unfair ist, weil ich zwar Platz „klaue“, aber nicht mal Geld dalasse. Gerade in Venedig sind deshalb Kreuzfahrten besonders schlimm, weil die Stadtbevölkerung daran fast gar nichts verdient. Aber wenn ich da mit detektivischem Spürsinn authentische und möglichst günstige Lokale aufspüre, dann ist auch nur mir geholfen. Darum, das hört sich zwar jetzt total kapitalistisch an, aber ich fahr noch hin. Möglichst nicht in der Hauptsaison. Ich versuche mich möglichst wenig störend zu verhalten. Und ich gebe Geld aus. Natürlich meinen Möglichkeiten entsprechend, aber ich sehe Urlaub nicht mehr als Möglichkeit „weniger Geld wie Zuhause auszugeben“. Ich versuche das Geld möglichst dort auszugeben, wo ich hoffe, dass es der lokalen Bevölkerung zu Gute kommt.

    Also, ich erlebe schlimmere Provokationen als Schminke im Unterricht. Schminken und so ist aber während dem Unterricht verboten. Gibt ja Pausen. Ich finde die meisten jungen Damen schminken sich technisch sehr gut. Ich kann das so nicht...


    Eine Schülerin wollte sich mal heimlich die Lippen nachziehen, hat das dann aber so hastig verstecken wollen, dass sie das ganze Dinge mit der Hand zerdrückt hat, das war ne rote Sauerei... #freu


    Wo ich mal was sage, sind gewisse T-Shirtaufdrucke. Nichts gegen „F... the system“ aber ich mag keine Schimpfworte anschauen während dem Unterricht. Was ich auch unpassend finde sind so Werbeshirts von Alkoholmarken. Vorallem wenn die Kids zu jung sind, das Zeugs zu trinken.

    Midna2

    Das sind doch zwei ganz unterschiedliche Dinge.

    Das ein Mensch so sterben musste ist unfassbar schrecklich und nicht zu entschuldigen. Trotzdem kann man sich darüber aufregen, dass irgendwelche selbstgerechten Idioten jetzt noch denkt, es ist ok, das Sterben dieses Menschen veröffentlichen zu dürfen. Das schlimme daran finde ich, die denken wahrscheinlich ernsthaft sie tun etwas Richtuges, aber wie schrecklich muss es für die Angehörigen sein, dass jetzt zusätzlich zum ganzen Leid noch dieses Video kursiert.

    Für Sonja waren die Bemerkungen im anderen Thread wohl schwer auszuhalten. Jetzt im Abschiedsthread (!) zu betonen, dass das alles sehr wohl ein Widerspruch war, wie sie sich ausdrückt, finde ich wirklich nicht die feine Art. Man kann es doch auch mal gut sein lassen.


    Alles Gute dir Sonja!

    VivaLaVida


    Ich kann nachvollziehen was du sagst, finde es aber für MICH extrem schwierig, aber gleichzeitig wichtig, die Diskussion zu führen ohne selber nun ja kulturell arrogant zu wirken. Ich würde nie jemanden einen Vorwurf machen, weil die Person nicht schwimmen kann.


    Aber ich lebe in einer Stadt in der Flussschwimmen bzw. Gummibootfahren sehr beliebt ist. Es macht Spass und es kostet nichts. Aber man müsste dazu richtig gut schwimmen können und man muss wissen wo man raus aus dem Fluss kommt/muss und wo man reinspringen kann. Es gibt immer wieder Unfälle. Wenn man nicht ans Wasser gewöhnt ist, dann kann man die Gefahren so gar nicht einschätzen, das schaut alles friedlich und ungefährlich aus. Ist es nun falsch, versuchen Gruppen zu finden, die besonders gefährdet sind, um Unfälle zu vermeiden? Ohne die fehlende Kompetenz zu bewerten, aber halt zu helfen. Ich kenne hier die Diskussion, dass Geflüchtete besonders gefährdet sind und das liegt meiner Meinung nach mitunter daran, dass das einfach eine furchtbare Stadt ist, wenn man kein Geld hat und Flussschwimmen kostet halt nichts. Also braucht es meiner Meinung nach hier Information und Unterstützung. Einfach um Unfälle zu vermeiden. Auch wenn ich eigentlich diese Einteilung in Cluster gar nicht mag. Aber vielleicht lieg ich da auch falsch und bin irgendwie zu „selbstverständlich“. Oder vielleicht gibt es gar keine objektiv grössere Gefahr.


    Jemand der wie deine Tochter eine bewusste Nichtschwimmerin ist, sehe ich recht unproblematisch. Weil sie halt weiss, dass sie nicht gut schwimmt. Und sie wurde wahrscheinlich öfter wie jeder Durchschnittsschwimmer über Gefahren aufgeklärt.

    Ohne die eine Art des wütend sein jetzt als schlechter zu bezeichnen, ich für mich persönlich habe gemerkt, dass bei mir eine kalte Wut (also eher leise) doch eher ernst genommen wird, wie eine warme Wut. Und ja ich hab auch eine eher ungünstige Wutstimme, die dich schnell überschlägt...

    Ich fand das technische Museum auch sehr spannend und ich bin jetzt eigentlich nicht so sehr an Technik interessiert.

    Ich möchte kurz einwerfen, dass eidgenössische Matur und KME etwas anders ist. Die KME ist ein Gymnasium für Erwachsene und hat normale Regeln mit Promotionen etc. Man erhält eine kantonale Matur. Die eidgenössische Maturität ist nur eine Prüfung, die hauptsächlich von den Privatschulen genutzt werden, die keine Hausmatur anbieten dürfen. Zudem kann man da auch einfach so hin und die Prüfung ablegen.


    Wenn Matur grundsätzlich auch in Frage kommt, würde ich auch noch nach Privatschulen mit „Hausmatur“ schauen. Gerade z.b. katholische Schulen ( wenn das in Frage kommt), haben das oft. Eine eidgenössische Matur hat den Nachteil dass man soweit ich weiss mehr Prüfungsfächer hat, weil keine Vornoten zählen. Kantonale und eidgenössische Matur sind gleichgesetzt.