Beiträge von Annanita

    Trans oder nicht ist selbstdefinition. Das ist ja das schöne, alle dürfen, niemand muss :)

    Und genauso die, die weder noch möchten - ich hoffe schwer, dass in wenigen Generationen "Geschlechter" anders gedacht werden, offener.

    Die gängige Definition von "trans" schließt nicht-binäre Personen mit ein; also alle die, die sich mit dem ihnen zugewiesenen Geschlecht nicht oder nur teilweise identifizieren. Ob man sich selbst dann da sieht oder nicht, bleibt einem ja selbst überlassen.


    Ein häufiger Kitikpunk gegenüber trans Menschen ist ja, dass wir die gängigen Geschlechterklischees zementieren würden. Das mag auf einige Individuen zutreffen, ich erlebe im Allgemeinen eher das Gegenteil, nämlich den Versuch, die Binarität der Geschlechter aufzulösen.

    Was mMn aber auch daran lag, dass es früher die einzige Chance, das andere Geschlecht offiziell anerkannt zu bekommen, war.

    Also dass z.B. Transfrauen Angst hatten, wenn sie eine Hose tragen und eventuell eine Kurzhaarfrisur, dass die Gutachter_innen dann ablehnen sie offziell als Frau eintragen zu lassen.

    Oder dass man als Transmann keinen Rock mehr anziehen durfte.

    Weil eben Gutachter_innen über das Geschlecht entscheiden und diese die Stereotype teilweise im Kopf haben.


    Das ändert sich hoffentlich durch die dritte Option.

    Es gibt immer mehrere Seiten.

    Ich beschäftige mich seit über 10 Jahren intensiv mit dem Thema Umweltschutz, etc.

    Ich habe 2011 in der Schule mich halb tot diskutiert (im SoWi Leistungskurs wohlgemerkt) weil niemand anerkennen wollte dass wir etwas gegen den Klimawandel tun müssen.

    Ich habe Jahre lang geglaubt ich hätte die Wahrheit, wir müssteb nur alle unser Konsumverhalten ändern und dann würde alles gut.

    Und dann kam ein Skandal nach dem anderen.

    Und immer ging es um Profite.


    Und dann gibt man sich Mühe und richtet sein Leben danach aus und rennt gegen Windmühlen.


    So viele Punkte sind seit so vielen Jahren bekannt und es dauert viel zu lange es zu verändern, wenn sie es überhaupt tun.


    Und immer immer werden die Verbraucher in die Pflicht genommen anstatt der Produzenten.

    Da heißt es "benutzt auf keinen Fall Plastiktüten" anstatt "Es dürfen kleine Plastiktüten mehr Produziert werden".

    Da heißt es "wenn am Joghurtbecher ein Rest Alufolie klebt kann der nicht recycelt wird, kann der nicht recycelt werden. Daher muss man das feinsäuberlich trennen" anstatt ein Gesetz dass man halt Plastikverpackungen so produzieren muss, dass sie recycelt werden können.

    Da heißt es "schmeißt nicht so viel Essen weg" und dann werden unmengen an Lebensmitteln weggeschmissen bevor sie bei den Verbrauchern landen.


    Es tur mir leid.

    Ja ihr macht was Gutes.

    Ja es ist wichtig was zu tun.


    Ich kann gerade nicht mehr.

    Ich wurde 10 Jahre lang zur Öko-Hippie-Spinnerin erklärt, weil ich als Teenagerin an den Klimawandel geglaubt habe.

    Und weil ich versucht habe nachhaltig zu konsumieren und Plastik zu vermeiden.


    Und immer immer wird den Verbrauchern ein schlechtes Gewissen gemacht, dass sie dieses oder jenes nicht kaufen sollen, anstatt dafür zu sorgen dass es niemand mehr produziert.


    Ja. Ich finde das gut was ihr macht.

    Sorry fürs rumstänkern.


    Ich gucke jetzt mit den Kids Sendung mit der Maus die zynischerweise um Plastik in Weltmeeren und recycling geht und heule ne Runde aus Frust über die Welt ;)


    Und ihr macht gerne weiter. Und haltet durch #knuddel

    Ich wollte niemandem persönlich etwas.

    Es ging mir mehr um den globalen Frust und darum, dass man sich noch so viel Mühe geben kann und am Ende hat man dann doch keine Kontrolle darüber was mit den Sachen passiert.


    https://www.nabu.de/umwelt-und…-und-recycling/26205.html


    Und ja, es ist hauptsächlich Plastikmüll der exportiert wird und dann offiziell in die Deutsche Recyclingquote einfließt, und ob das Land in das der Müll exportiert wird, den dann recyclet oder auf Haufen kippt, will dann niemand so genau wissen.



    Ich finde Müll sammeln ja gut, und ich finde es toll wenn eure Stadt da eine Aktion draus macht Jaelle aber ich wollte gerne darauf hinweisen, dass nur weil man den Müll hier fachgerecht in einen Mülleimer schmeißt man noch nicht automatisch das Klima gerettet hat, weil andere Menschen darüber entscheiden ob dieser Müll recycelt wird oder am Ende dann doch im Meer landet.

    Meinem Friday aktiven Sohn hab ich heute auch ein Shampoo Bar in die Hand gedrückt. Fand er erst nicht so doll, das Ergebnis hat aber überzeugt. Ich hab mit beim dm eins gekauft wo es auch einen Conditioner dazu gab. Aber ich muss erst mal meine anderen verbrauchen. Da ist noch einiges da. Mit gesiedeten Haarseifen bin ich auch nicht klar gekommen.


    Ansonsten zum Thema Klimaretten: 1,5h Müll gesammelt im Park.


    Meinem Friday aktiven Sohn hab ich heute auch ein Shampoo Bar in die Hand gedrückt. Fand er erst nicht so doll, das Ergebnis hat aber überzeugt. Ich hab mit beim dm eins gekauft wo es auch einen Conditioner dazu gab. Aber ich muss erst mal meine anderen verbrauchen. Da ist noch einiges da. Mit gesiedeten Haarseifen bin ich auch nicht klar gekommen.


    Ansonsten zum Thema Klimaretten: 1,5h Müll gesammelt im Park.

    Ich zitiere Mal Jaelle "Ansonsten zum Thema Klimaretten: 1,5h Müll gesammelt im Park."

    Auf der Zurück-Hälfte beim Joggen hab ich auch gesammelt. Nur das, was ich so in der Hand mitnehmen konnte bis zum nächsten Mülleimer.

    Beim nächsten Mal nehme ich dann wohl einen Stoffbeutel mit, um mehr sammeln zu können. Ich hab den Eindruck, das Zeugs vervielfältigt sich, wenn man drauf achtet #hmpf


    Tschuldigt, wenn ich so negativ bin heute aber: wo habt ihr den Müll dann hingetan? In den Mülleimer? Und dann? Wird er dann exportiert und verschifft und landet am Ende im Meer oder in irgendwelchen augebeuteten armen Ländern wo die Menschen teilweise Müllberge haben soweit das Ausge reicht? exportierte europäische Müllberge wohlgemerkt.


    Sorry für das schwarzmalen, aber ich bin gerade mal wieder echt frustriert.

    Wir reichen uns das Essen über den Tisch.

    Ich sage "Dank je wel". Kurz darauf mein Partner "Merci beaucoup" und zu den fragenden Kleinkindgesichtern "das war 'vielen Dank' auf Französisch".

    Daraufhin der 4jährige: Ich sage jetzt "bitteschön" auf Deutsch.

    Wir alle: #confused

    Der 4jährige todernst: "Bitteschön"


    :D

    Ich muss gestehen, die Stilldemenz habe ich buchstäblich gemerkt - ich war kognitiv weniger leistungsfähig. Besonders habe ich das beim Verlust von Femdsprachenkenntnissen gemerkt. Also schon eine frauenspezifische Sache.

    Aber wie ist das denn biologisch. Weiß das jemand genauer? Liegt das tatsächlich am Stillen oder am Schlafmangel.

    Gibt es Vergleichsstudien die zeigen wie es Frauen* geht die zwar Stillen aber trotzdem genug Schlaf bekommen, weil der Partner das Kind immer nimmt, wenn es nicht nur ums Stillen geht (z.B. zum in den Schlaf wiegen, ins Bett bringen, morgens) ?

    In meinen Niederländisch Selbstlernen Materialien (schon was älter) war heute folgender Text (ungefähr, habe ihn etwas gekürzt)


    "Wer ist dieser Mann?"

    "Er arbeitet in der Bank"

    "Ist er Angesteller?"

    "Nein. Bankdirektor"

    "Oh. Das ist interessant. Hat er eine Tochter?"

    "Ja. Aber die ist schon verheiratet"

    #stumm#eek#hmpf#hammer#motz:stupid:#kreischen

    Oh man. Du Arme, dass dir nach dem schönen Müttercafe so ein blödes Gespräch aufgezwungen wurde :). Was du vom Cafe schreibst klingt echt schön.

    Es gab von Top Tr*umps mal ein Vulkan-Quartett. Kurzes Googeln hat aber ergeben, dass es das scheinbar nur noch auf Englisch zu kaufen gibt.


    Aber ein Quartett kann man bestimmt auch selber basteln. Namen und Fotos von bekannten Vulkanen, Höhe, Anzahl der Ausbrüche, etc.

    Oder gemeinsame Vulkansteckbriefe basteln.

    Ich finde ja den Umkehrschluss so gefährlich. Wenn ich als junge Frau im kurzen Rock rumlaufe dann signalisiere ich dann also, dass ich bitte geschwängert werden will?

    Ich möchte bitte das Recht haben im kurzen Rock durch die Gegend zu laufen ohne dass irgendwelche Idioten glauben ich mache das nur um meine Bereitschaft zum Sex zu signalisieren.


    Und ja. Verdammter Scheiß. Es sollen einfach alle! Sofort! Aufhören Körper von anderen Menschen zu bewerten. Egal wie alt oder jung, dick oder dünn, kaputt, geflickt oder heile, naturbelassen oder künstlich verändert, groß oder klein, der norm entsprechend oder der Norm abweichend mein Körper ist, egal welche Hautfarbe, Haarfarbe, Augenfarbe, Haarlänge ich habe, oder ob ich überhaupt Haare habe...

    Es hat einfach niemand das Recht darüber zu urteilen. Punkt.

    Anja du wohnst in den Niederlanden, habe ich das richtig in Erinnerung?


    https://www.buurtaal.de/blog/w…ichnungen-niederlaendisch


    Das habe ich zufällig letztens gelesen und musste da bei der Diskussion direkt dran denken.


    Ich glaube es hat sich vor einigen Jahren aus einer ähnlichen Ausgangslage eine unterschiedliche Bewegung entwickelt.

    In Deutschland gab es eine Bewegung die dafür gekämpft hat weibliche Bezeichnungen einzuführen.

    Das hat zu mehr Sichtbarkeit von Frauen geführt, aber meiner Meinung auch zu einer manifestierung der unterschiedlichen Geschlechter.


    In den Niederlanden dagegen hat ein Aneignungsprozess stattgefunden.

    Die Frauen in der Wissenschaft haben dann z.B. gesagt: wenn ich mich "Wissenschaftlerin" nenne, dann manifestiere ich die Unterscheidung zwischen Männern und Frauen. Aber für meine Berufsausübung in der Wisenschaft ist das irrelevant. Daher nenne ich mich jetzt "Wissenschaftler".


    Und jetzt sind in den Niederlanden die letzten Generationen (?) damit groß geworden, dass eine Frau zu ihnen gesagt hat, dass sie Arzt ist und eine Frau zu ihnen gesagt hat, dass sie Wissenschaftler ist. Und Stück für Stück haben die Kinder das verknüpft, und Stück für Stück wurde aus einem generischen Maskulinum wo die Frauen eben mitgemeint sind ein geschlechtsneutrales Wort geworden, was gleichberechtigt alle meint.


    ABER ich denke der Knackpunkt, der das alles möglich macht und der der entscheidende Unterschied zwischen den Niederlanden und Deutschland ist sind die Artikel!


    Im Deutschen unterscheidet man zwischen "die" und "der" und wo "Arzt" jetzt die Chance hätte sich zu einem Wort für alle zu entwickeln, ist diese Chance an dem Punkt zu Ende wo es "der Arzt" ist.


    Im Niederländischen hat man für alles männliche und alles weibliche "de".

    De man, de vrouw...



    Und um mal die Henne-Ei-Frage zu stellen: die Kinder in dem von mir verlinkten Video: wie viele männliche und wie viele weibliche "firefighter" haben die denn in ihrem Leben vorher gesehen?

    Liegt es wirklich an dem Begriff oder an den reproduzierten Bildern?

    Im Deutschen in der Mehrzahl gibt es ja einen neutralen Begriff nämlich "Feuerwehrleute". Und wenn ich mein 4-jähriges Kind jetzt frage, dann würde es sagen, dass es kein neutraler sondern ein männlicher Begriff ist. Warum? In jedem Buch wo das Wort bisher aufgetaucht ist waren im dazugehörigen Bild 80-90% Männer gezeichnet. Juppidei.



    Ich finde den Niederländischen Ansatz gut.

    Ich weiß nur nicht wie wir da hinkommen sollen, so lange wir diese Artikelunterscheidung unser eigen nennen.

    Aber es wäre so praktisch mit einer Bezeichnung für alle. Dann wäre es auch viel unwichtiger genau zu wissen welches Geschlecht das Gegenüber hat, und man müsste sich nicht den kopf zerbrechen ob die Ärzt_in jetzt divers, weiblich oder männlich ist.

    Radfahren in Holland ist echt easy. Das würde ich mich auch ohne Karte trauen. Die Beschilderung ist super, Radwege Top. Es gibt das Knooppunt System. Also Knotenpunkt, so dass man überall hinkommt. Gibt es im Netz auch. Vielleicht sogar als App.

    Oh ich sehe gerade, dass ich dir garnicht mehr geantwortet habe.

    Ja das Knootpunt Sysem ist ist toll. Aber es ist noch toller wenn man die passende Karte dazu hat, auf der alle Punkte eingezeichnet sind.

    Dann kann man gut spontane Abweichungen von der Route planen, zur Apotheke oder zur Eisdiele. Dafür war die Karte letztes Jahr Gold wert.


    Wir haben halt nur ab und zu Strom auf der Tour, weil es nur wenige Campingplätze gibt wo man sein Handy zum Laden im Waschraum liegen lassen möchte.

    Und daher ist eine Papierkarte wichtiger als ne Handyapp :)

    Irgendwie bin ich dafür zu doof. Ich finde keine Setlist zur aktuellen Tour.#hammer

    Die aktuelle Tour ist "nichts versäumt" oder?

    Hier ist ein Ranking wo mitgezählt wurde wie oft welches Lied gespielt wurde:

    https://www.setlist.fm/stats/nena-4bd6ff92.html?tour=3d09dab


    Wenn ich das richtig sehe, hat die diesjährige Nena Tour noch nicht begonnen, oder? Dann würde ich das erste Konzert mal abwarten und dann schauen.

    Die Tour vom letzten Jahr und von diesem Jahr heißen gleich. Warum auch immer.

    Aber ja, die aktuelle Tour scheint erst Ende Maizu beginnen.

    Hier ähnlich wie bei den Vorschreiberinnen:


    Fersenblut und Mukoviszidoze hätte die Hebamme gemacht, für letzteres brauchte es einen unterschriebenen Zettel vom Kinderarzt (konnte man vorher in Ruhe erledigen).

    Und für die U2 kommt unser KiA nach Hause.

    Hörscreening ging beim HNO.


    Allerdings muss ich so im Vergleich sagen: beim Kleinen waren wir ja 12 Tage stationär, und irgendwie war es schon echt angenehm mich nicht noch einzelnd um diese ganzen Termine zu kümmern.

    Aber da hatten wir halt auch andere Sorgen noch dazu.


    Beim Großen, nach einer gemütlichen Geburtshausgeburt war es zwar schon nervig mit dem MiniBaby zum HNO, aber dafür konnten wir zu Hause sein.


    Dass ein KH die U2 macht nachdem man schon entlassen wurde, das habe ich tatsächlich noch nie gehört.