Beiträge von Annanita

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    Und wenn er sich einfach mal in ein Studium einschreibt und einfach testweise einen Kurs besucht? Ich kenne mehrere, die sich mit so einem 24h Assistenz-Job ihr Studium verdient haben und dann einfach ohne Zeitdruck in Ruhe Studiert haben.

    Hallo zusammen,

    Ich mache jetzt doch mal einen Thread auf.

    Ich suche nach einer Möglichkeit in der letzten Oktoberwoche zu arbeiten, ohne dass sich die Kinder in ihren Ferien zu sehr langweilen.

    Ich kann problemlos die ganze Woche HomeOffice machen. Aus bestimmten Ländern darf ich auch Workation machen.

    Ich suche einen Ort, wo die Kinder sich täglich bis 14 Uhr alleine beschäftigen können.

    Ich hatte jetzt einen Center Park überlegt. Die Kinder sind 9 und dann fast 12 und sehr selbstständig.

    Wenn es da genug Aktivitäten gibt, dann brauchen sie kein Bespaßungsprogramm, Kurse o.ä.

    Realistisch wäre bei uns:

    Die Kinder schlafen aus, während ich schon arbeite.

    Machen sich gegen 9 dann selbst ein Müsli.

    Ziehen dann los und gehen Trampolin springen, Rurschen, Kettcar fahren, Gocart fahren, Inline Skates fahren, Minigolf, whatever. (Hauptsache viel Bewegung und Abwechslung)

    Holen sich zwischendurch eine Pommes

    Und wenn ich fertig bin mit arbeiten gehen wir zusammen in ein cooles Schwimmbad.

    Und abends kochen wir zusammen oder gehen essen.

    Ideal wäre daher:

    - genug verschiedene wetterunabhängige Aktivitäten, die die Kinder ohne meine Aufsicht machen dürfen

    - Ein cooles Schwimmbad für uns alle zusammen

    - Wlan für mich


    Habt ihr Ideen?

    Hallo zusammen.

    Wir würden Karneval gerne dieses Jahr dem Rheinland entfliehen. Wir könnten Donnerstag Nachmittag los und Dienstag Nachmittag müssten wir zurück sein.

    (Das WE Mitte Februar)

    Geld ist leider gerade etwas knapp.

    Es wären maximal 500€ drin für die Tage. Lieber deutlich weniger.

    Auto und Bahncard 25 wären vorhanden.


    Habt ihr Ideen? Schmeißt gerne wild in den Topf.

    Natur wäre total schön. Dann am liebsten mit Schnee. Dann würden wir einfach 5 Tage lang Schlitten fahren. Aber das ist sicherlich teuer.

    Städtereise mögen wir auch.

    Ich habe auch schon überlegt, ob wir einfach mehrere Tage am Stück in Holland irgendwelche Indoorspielplätze unsicher machen.

    Wir lieben ansonsten Abenteuerschwimmbäder, Trampolinhallen und vieles mehr was Action macht.

    Werft gerne eure Ideen in den Ring. Ich freue mich sie alle zu lesen :)

    Die Fernuni Hagen z.B. bietet angeblich diverse Möglichkeiten zum gemeinsam lernen, wie Lernplattformen, WhatsApp Gruppen, etc.

    In meinem Bachelor an der eigentlich Prösenzuni unter Corona, hatte ich eine WhatsApp Lerngruppe mit 3 anderen Frauen, die ich nur über Zoom kannte und wir haben jede Woche Stunden telefoniert und gemeinsam gelernt.

    Da war ich als Mutter, die nicht zu Studiparties geht und keine Zeit hatte im gleichen Tempo wie der Rest zu studieren später im Präsenzstudium oft viel einsamer, weil sich da schon überall Gruppen gebildet hatten.

    Und der Master, den ich jetzt überlege bietet mehrere Kurse mit Exkursion an. Trotz 100% Fernstudium.


    Und andersrum gesagt: gerade wenn man einen Studiengang wählt, der sehr viel nit Exkursionen, Präsenzseminaren, etc. Arbeitet, und dann regelmäßig nicht zu den Terminen kann, weil man für den Leistungssport in einer anderen Stadt ist, verpasst man mMn viel mehr, als wenn man an einer gut organisierten Fernuninstudiert, an der alle irgendwo anders ihren Lebensmittelpunkt haben, und wo nicht vorausgesetzt wird, dass die Uni zeitlich auf Platz 1 steht

    Ich hole den Thread mal hoch.

    Gibt es mittlerweile neue Erfahrungen?

    Meine Mittlere überlegt, nach der Schule (nächstes Jahr) ein Fernstudium zu beginnen. Zum Einen, weil es in dem Bereich, den sie studieren möchte, hier bei uns keinen passenden Studiengang gibt und zum Anderen, weil sie Leistungssport betreibt, wodurch sie viel unterwegs ist, das Trainingspensum über das Jahr unterschiedlich ist und weil sie ggf. auch zeitweise an verschiedenen Orten trainieren möchte. Außerdem hat sie oft längere Wettkampfteilnahmen (EM, WM), wo eine Kollision mit festen Prüfungsterminen ungünstig wäre.

    Sie kann sich gut Inhalte selbst erarbeiten und ist sehr diszipliniert, sodass ich keine Bedenken hätte, dass sie das organisatorisch hinbekommt.

    Ich habe aufgrund von Corona knapp 4 Semester online an einer (eigentlich) Präsenzuni studiert. Und im Anschluss nochmal in Präsenz das Studium beendet und plane jetzt berufsbegleitend den Master als Fernstudium.

    Also nicht ganz vergleichbar mit eurer Situation.

    Aber von dem was du schreibst, wüsste ich nicht, was dagegen spricht.

    Wer Leistungssport auf solch hohem Niveau betreibt, ist doch sicherlich diszipliniert genug für ein Fernstudium.

    Meine Erfahrung mit dem Studium war: für viele bildes das Studium und das Uni-Leben den neuen Lebensmittelpunkt. Das kann sehr positiv sein, wenn man (z.B. als Schulabgänger ohne Kinder) kein anderes Thema hat, was den Lebensmittelpunkt darstellt.

    Wenn man aber bereits einen anderen Lebensmittelpunkt hat (z.B. einen Job, Kinder, oder wie bei deiner Tochter der Leistungssport) kollidiert das schnell mit einem Vollzeit-Präsenz-Studium.

    Da ist ein Fernstudium mMn besser geeignet.


    Was würde dagegen sprechen es auszuprobieren?

    Ich finde das klingt nach den perfekten Voraussetzungen.

    Und falls sie nach ein paar Semestern dann doch auf Präsenz wechseln möchte, kann sie sich je nach Studiengang bestimmt mindestens einen Teil der Fächer anrechnen lassen.

    Was wäre mit Bonn?

    - Haus der Geschichte (Dauerausstellung wird aktuell renoviert, aber es hat dennoch geöffnet)

    - Museum König Bonn (echt schön gemachtes Naturkundemuseum. Das mag ich auch als Erwachsene noch echt gerne)

    - Kunstmuseum und Bundeskunsthalle, sofern ihr Kunstinteressiert seid

    - Deutsches Museum Bonn mit Ausstellungen über KI, Robotik, etc. Aktuell gibt es dort neu einen Roboter, der unfassbar beeindruckend menschliche Gesichtszüge nachahmen kann. Und es gibt einen Fahrsimulator zu KI-gesteuertem Fahren. Und einen Hunde-Roboter mit dem es zu bestimmten Uhrzeiten Vorführungen gibt.

    Vom Deutschen Museum ist die Rheinaue nicht weit. Da sind auch immer wieder Musikveranstsltungen, wo man sich einfach auf einer Decke neben den Zaun setzen kann und kostenlos der Musik lauschen kann. Sonst kann man da auch Tretboot auf dem See fahren (fand ich relativ teuer), oder sich im japanischen Garten die Fische angucken. Aktuell steht auch ein großes Labyrinth dort. Das kostet aber Eintritt.

    Mit KD kann man sonst noch eine Schifffahrt über den Rhein buchen.

    In der Nähe von Bonn gäbe es noch den Drachenfels in Königswinter. Da kann man mit der Zahnradbahn hochfahren, wenn die Kinder keine Lust auf Wandern haben. Oben ist ein Cafe und man kann super weit schauen.

    Und in Brühl das Phantasialand. Das ist aber extrem teuer, wenn man spontan bucht.

    An die, die lange Touren mit Kleinkind gemacht haben: War das Kind im Anhänger oder im Fahrradsitz?

    Ich hätte da richtig Lust drauf, aber irgendwie ein schlechtes Gewissen, meinen Sohn so lange im Anhänger sitzen zu lassen. Das muss doch langweilig sein...

    Mein Sohn hat letztes Jahr eine Tour von zuhause bis Marseille mit dem Rad gemacht und mein Mann macht das auch öfter (gerade ist er mit dem Rad nach Jena gefahren 600 km). Ich bin immer etwas neidisch, müsste aber auch erstmal fitter werden, fürchte ich.

    Als wir unsere Touren gemacht haben waren die Kinder einmal 1 und 3 und einmal 2 und 4.

    Wir hatten bei der ersten Tour doppel-Anhänger und Sitz dabei. Und auf den 3 Sitzplätzen verteilt saßen die beiden Kinder und das Zelt. Alle immer im Wechsel.

    Bei der späteren Tour hatten wie noch ein Follow-Me dabei für den dann 4-jährigen.

    Es war schon immer ein Jonglieren mit Bedürfnissen. Während wir uns abgestrampelt haben, habe die Kinder sich ausgeruht oder sogar geschlafen.

    Wenn wir irgendwo erschöpft ankamen und einfach mal 5 min sitzen wollten, hatten die Kinder endlich die Möglichkeit sich zu bewegen und rumzuwuseln und es musste immer jemand aufpassen.

    In Deutschland haben wir unsere Pausen möglichst immer auf Spielplätzen geplant.

    In Holland war das schwieriger, da es da nicht so eine hohe Spielplatzdichte gab, wie in Deutschland.

    Annanita
    15. Januar 2019 um 20:20


    Hier ist einer meiner alten Reiseberichte, falls jemand nochmal reinschauen mag

    wie transportiert ihr denn Fahrräder, Anhänger ubd Gepäck zum Startpunkt der Tour?

    Wir haben das damals mit der Bahn gemacht. Mit 2 Erwachsenen, 1 Teenager und 2 kleinen Kindern. An einem Bahnhof Umsteigen hieß im absoluten worst case (Aufzüge waren treilweise kaputt oder zu klein für den Anhänger): Alles unter Zeitdruck nacheinander irgendwie eine Treppe runterbekommen und dann wieder rauf. Wobei man den Radanhänger ja unabhängig transportieren muss und dadurch Logistisch ein Gepäckstück mehr halt als Personen, wenn jeder ein eigenes Fahrrad hat.

    mir fahren zu Hause mit Zug los, über Amsterdam und so auch wieder zurück.

    In den Niederlanden gibt es teilweise Sperrzeitem für die Fahrradmitnahme. Das wusste die DB bei der Buchubg damals nicht.

    ich meine es ist mirgens und nachmittags jeweils der Berufsverkehr-Slot.

    Allgemein. Ich bin mir der Etappenplanung überfordert und damit auch mit der Auswahl der Unterkünfte. Ich habe erstmal ein Buch mit Karten von bikeline zu der Strecke ausgeliehen, aber das hilft mir nicht weiter, weil die Entfernungen unklar bleiben. In Kommoot und auf einer extra Webseite zum Nackartalradweg gibt es Etappenvorschläge, aber wenn ich dann keine passende Unterkunft an den jeweiligen Etappenzielen finde, komme ich wieder nicht weiter. Ich glaube ich stelle mich wirklich ungeschickt an, aber ich mache es halt auch ohne jede Erfahrung zum ersten Mal.

    Wir sind mit Zelt gefahren und sehr spontan gewesen.

    Wenn ihr feste Unterkünfte braucht, würde ich in einer Tagestour testen was ihr am Tag schafft und dann Unterkünfte in diesem Abstand jeweils raussuchen. Und dann in Komoot eine eigene Route planen und da dann die Adressen der Unterkünfte als Ziele eingeben.

    Ich glaube, ich stelle mich wirklich blöd an. Wie sehe ich denn da die Entfernung zwischen einzelnen Orten? Und wie die Höhenmeter, die ich dabei zurück legen muss? Wenn ich das über Google Maps versuche, sind das ja ganz andere Strecken.

    Komoot kann das alles. Komoot zeigt einem auch an, ob das ein eigener Radweg ist oder ob man auf der Hauptstraße fährt

    Und wenn zum Beispiel eine gewisse, sensorische Überempfindlichkeit vorliegt, dann kann das Gefühl, was man beim untrainierten laufen hat, sich durchaus bedrohlich anfühlen. nach dem, was du von deiner Tochter so schreibst, scheint es mir durchaus logisch, wenn sie davon eine Panikattacke bekommt.

    Vielleicht würde ganz langsam trainieren helfen? Also nur ein paar Sekunden Laufen mit Gehen abwechseln, und auch immer nur ein paar Sekunden steigern?

    Bei mir war es genau das.

    Bei mir haben seit frühester Kindheit die Anstrengungssymptome beim Sport Panikattacken ausgelöst bishin zur Dissoziation.

    Alle meinten immer beim Sport wird es irgendwann unangenehm, das wird dann unangenehm und danach ist man ganz stolz.

    Bei mir war es: es wird unangenehm, mein Kopf setzt aus und im Nachhinein kann ich mich nichtmehr daran erinnern.

    Ich war Mitte 20 und schon 2-fache Mutter bis ich das rausgefunden habe.

    Seit dem habe ich mich Stück für Stück ganz langsam alleine an Sport rangetastet. Mit ganz vorsichtig Joggen und das tracken (Strava). Das ich mir nachher anschauen konnte, dass ganz wirklich ich so weit gelaufen bin.

    Ich habe mich ganz langsam da rangetastet und Stück für Stück gelernt, wo da meine Grenzen sind.


    Ich drücke deiner Tochter die Daumen da eine gute Lösung zu finden

    Achja. Und ein Ersatzschlafsack #angst

    Mein Kind hat es heute Nacht geschafft MEINEN Daunenschlafsack vollzupinkeln und mich dabei anzupinkeln #hammer. Den Schlafsack bekomme ich auf dem Campingplatz weder gewaschen noch getrocknet. Der muss jetzt irgendwie so trocknen und dann zu Hause vorsichtig in die Waschmaschine #yoga#wisch.

    Kann jetzt auf jeden Fall "Nachts um 3 auf dem Campingplatz duschen" von meiner "unerwarteten Bucketlist" streichen 8o#freu

    Wir sind jetzt seit knapp einer Woche auf dem Zeltplatz und ich dachte ich trage mal zusammen:

    Unbedingt Boxen, anstelle von Taschen, Koffern ... durchsichtig!

    Lebensmittelbox, Geschirrbox, Klmmotenboxen einzelne für die Kids und für die Erwachsenen. Schuhe-Jackenbox ...

    Das wäre mega gewesen. Ich hatte es gelesen, dann wieder vergessen und hatte jetzt von selber gedacht: nächstes Mal nehme ich für jeden eine Samla Kiste mit für die Klamotten. Definitiv

    Hängematte(n). Gar nicht mal so riesig, aber fürs chillige Urlaubsfeeling ein must have aus meiner Sicht. :)

    Das wäre auch cool gewesen. War such geplant, aber ich habe meine nicht gefunden.


    Was ich nächstes Mal noch mitnehme: einen kleinen Wäschständer der unters Tarp passt. Ich komme ohne Waschen nicht mit den Kinderklamotten für 2 Wochen hin.

    Was ich dabei habe und was super ist: Föhn. Fürs Klamotten trocknen, die nach einem Tag trocknen abends noch klamm sind.

    Und so kleine Pop-Up Stofftonnen die eigentlich für Laub sind, um da zum Duschen alles reinzupacken, was man mitnehmen will.

    Ich bin bisher immer nur mit der Bahn oder dem Fahrrad gereist.

    Ein Auto zum Zelt dabei zu haben ist für mich absolut ungewohnter Luxus und es gibt bestimmt ganz viele neue Möglichkeiten, die ich nicht auf dem Schirm habe.

    Daher suche ich eure absoluten Must-Haves und besten Campingtipps.

    Ich werde zum ersten Mal einen Campingtisch und Faltstühle mitnehmen und eine strombetriebene Kühlbox. Das ist schon absoluter Luxus im Vergleich zu früheren Urlauben.

    Was nehmt ihr gerne mit? Was habt ihr immer dabei?

    Wir haben uns jetzt doch für mit dem Auto und Zelt nach Holland fahren entschieden. Relativ spontan gucken wo es schön ist und wo ein Platz für uns ist. Der Plan ist noch die Fahrräder auf dem Dach mitzunehmen, dann können wir das Auto uns das Zelt auch mal ein paar Tage stehen lassen und sind trotzdem mobil.

    Was sind eure liebsten Campingplätze?

    Eure Geheimtipps?

    Wo müssen wir unbedingt hin?

    Gerne eine bunte Abwechslung aus "viele Menschen und Programm" und "kaum Menschen und draußen in der Natur".

    Bei unserer letzten Fahrradtour sind wir quasi abwechselnd immer auf so Großcampingplätzen mit Kinderbetreuung und dann wieder auf Natuurcamperterrein eingekehrt. Das war eine gute Mischung.