Beiträge von Annanita

    Oh das Haarproblem habe ich auch.

    Hier gibt es tausende 8€ Herrenfriseure die nur Männer bedienen.

    Und für Frauen startet es bei 25€. Egal welche Frisur.

    Deswegen schneide und rasiere ich zur Zeit selber (müsste mal mein Profilbild aktualisieren, fällt mir da ein). Da muss ich mir auch während des Haare schneidens keine Vorträge von wegen "was sagt denn Ihr Mann dazu?" anhören...


    Wobei mir dazu einfällt: ich war die Tage Pralinen kaufen und sah folgendermaßen aus: Kurzhaarschnitt, ungeschminkt, Pulli und Jeans aus der Männerabteilung und dazu UnisexBarfußschuhe... und wurde in dem Laden konsequent mit "die Dame" angeredet.

    Das war so strange.

    "Guten Tag, die Dame. Was wünschen Sie, die Dame? Soll ich das für Sie einpacken die Dame? Das macht 5€, die Dame. Einen schönen Tag noch, die Dame"


    Ich habe mich selten undamenhafter gefühlt als an diesem Tag...

    Ich kenne eine Frau, um die 60 die vor 40 Jahren aus der Tüekei nach Deutschland gekommen ist.

    Sie hat also mit "Jugendsprache" nicht viel am Hut, aber sie macht einige dieser typischen Fehler.


    Ich vermute dass das daran liegt, dass die türkische Grammatik so anders ist als die Deutsche.


    Also dass es im türkischen z.B. einen Ablativ und einen Lokativ gibt. Das heißt im Türkischen hat man einen eigenen grammatikalischen Fall um durch das Anhängen von Suffixen bestimmte Sachverhalte zu bennen.


    Diese Möglichkeit fehlt im Deutschen, daher ist man im Deutschen gezwungen Hilfswörter zu benutzen, z.B. in, an, auf, bei, um, von, aus.


    Und das ist nur ein Teil.

    Es gibt noch mehr Punkte wo die Sprachen sich von der grundsätzlichen Grammatikstruktur unterscheiden.

    Ich habe noch mehr Gedanken zu dem Thema:


    Z.B. jetzt zu Nudeln.


    Hier hat sich eingeschlichen, dass z.B. bei Nudeln mit Champignonsoße die Nudeln als das Gesunde gelten und die Soße als nicht so gesunde Beilage (enthält bisher immer zu viel Sahne und zu viel Butter).

    Die Kinder würden oft gerne viel mehr Pilze essen, gerne anstatt der Nudeln.

    Hier hat sich jetzt aber ein "iss erst noch ein paar Nudeln, dann gibt es mehr Pilze" etabliert.

    Sehe ich das jetzt richtig, dass Pilze eigentlich Gemüse und damit gesund sind, und dass es eigentlich viel besser wäre viel mehr Pilze in die Soße zu machen und die Kinder mehr Pilze essen zu lassen?

    Schnickschnack gute Idee.


    Ich hatte überlegt einen Thread aufzumachen wo alle ein paar ihrer Standartrezepte posten können und die Raben überlegen zusammen wie man das aufpeppen kann.


    Ich habe mich heute insporieren lassen das Möhren-Reis-Verhältnis in unserem Risotto zu Gunsten der Möhren etwas zu verschieben.

    Zum Thema andere Länder - weil Japan fiel, dort essen die meisten Menschen weissen Reis, oder halbbraunen (GABA), ebenso wie in den meisten anderen asiatischen Ländern. Reis hat dort einen ähnlichen Stellenwert wie Brot in Deutschland. Interessant fand ich aber zB, dass der Reis Volumenmäßig gar nicht so viel ausmacht, oder auch erst spaeter in der Mahlzeit gereicht wird, um zu sättigen, aber auch wenn eine Mahlzeit ohne Reis nicht komplett war, so war Reis nicht im Mittelpunkt.


    War das in Deutschland schon immer so, dass Brot solch einen zentralen Stellenwert hat?

    Ich kenne das so:


    Zum Frühstück mehrere Brotscheiben mit Butter und Käse/Wurst/Marmelade


    Zum Mittagessen Hauptbestandteil Kartoffeln/Nudeln/Reis plus Soße und je nachdem Fleisch und dazu etwas Gemüsebeilage.

    Wenn der Hauptbestandteil mal Gemüse ist (= Suppe/Eintopf) isst man zum Essen Brot mit Butter dazu, weil sonst wird man ja nicht satt.


    Zum Abendessen Brot mit Butter und Käse/Wurst/Marmelade

    Noch ein Gedanke:


    Gibt es einen Zusammehang zwischen der Menge an gewünschten Mahlzeiten und Vollkorn?


    Also die "ganz viel Vollkorn" Verfechter aus meinem RL sind auch die Menschen die predigen, dass man am besten nur 3 feste Mahlzeiten isst, weil öfter essen ungesund sei.


    Ich kenne wiederum auch Menschen für die 6 kleine Mahlzeiten total selbstverständlich sind. Da weiß ich aber nicht wie die zu vollkorn stehen.



    Also dass vielleicht Menschen denen es wichtig ist nur 3 mal am Tag zu essen dann eher zu Vollkornprodukten greifen, weil diese eben ihnen helfen das zu erreichen?

    Die Phase hatten wir in dem Alter auch.

    Da wir mit dem Kleinen zu Hause waren, durfte der Große dann immer einen Tag die Woche zu Hause bleiben.

    Das hat ganz gut geholfen.



    Und Paw Patrol kann seeeehr nützlich sein:


    "Paw Patrol, in die Zentrale. Wir haben einen Notfall. Die Eltern haben den Weg zum Kindergarten vergessen. Kannst du den Eltern den Weg zeigen? Dafür musst du aber noch schnell deinen Paw Patrol Anzug (aka Tag-Kleidung) anziehen"


    "Paw Patrol. In die Zentrale. Wir haben einen Notfall. XY muss aufgeräumt werden/das Kind braucht Hilfe beim Anziehen/etc."


    Klappt hier manchmal sehr gut.

    https://fet-ev.eu/vollkorn/


    Weiß jemand ob die Seite seriös ist?


    Da steht auf jeden Fall ein interessanter Gedanke (sofern er stimmt): in Vollkorn ist für den Menschen potentiell schädliche Phytinsäure, die nur durch langes Sauerteiggären (mehrere Tage) unschädlich gemacht wird.

    Früher hat man Brot so gebacken, heute backt man es viel schneller.

    Stimmt das?


    Weiß das jemand?


    Sakura habe ich das richtig in Erinnerung, dass du solche Sachen weißt?

    Sauerteig macht Vollkorn (v.a. Roggen) auch besser verdaulich und die Gebäcke länger haltbar.


    Nur weil es in anderen Ländern üblich ist, überwiegend Weißmehl zu verzehren heißt es ja nicht, dass es gesünder/verträglicher ist. Vielleicht kommt das auch nur davon, dass Weißmehl noch früher nicht so möglich war und erst mit dem Wohlstand (und der industriellen Verarbeitung von Lebensmitteln) gekommen ist. =wer was auf sich hält, ißt weiß.

    Ich dachte immer, dass Weißmehl in Kriegszeiten entstanden ist, weil es viel länger gelagert werden kann, als Volmkornmehl. Hmm. Ich geh das mal googeln.

    In Deutschland wird vergleichsweise viel Brot gegessen, das typische deutsche Abendbrot gibt es in den meisten Ländern nicht. Dort ist Brot nur Beilage. Aber weiße Nudeln sind natürlich nicht gesünder als weißes Brot.

    Hah. Gleicher Gedanke :)

    Ist es vielleicht auch die Menge?


    Also wenn ich Salat mit Möhren, Avocado, Kidneybohnen und Zwiebeln esse und dazu etwas Baguette, dann esse ich eine große Portion Salat und etwas Baguette.


    Wenn ich Brot mit Käse esse, dann esse ich mehrere Scheiben bis ich satt bin.

    Aber irgendwie kein Gemüse mehr dazu.

    Evtl. Etwas Rohkost.



    Früher dachte ich immer Ballaststoffe wären nur in Vollkornbrot. Aber sind sie nicht auch in Gemüse?

    Huhu.


    Ich habe eine Frage:


    In meiner Kindheit war Vollkornbrot das non plus Ultra. Es wurde immer vermittelt, dass nichts anderes an Getreideprodukten so gesund und so wichtig wäre wie Vollkornbrot.

    Das gab es täglich, meist mit Käse, oder manchmal Marmelade.


    Brötchen, Baguette, Wraps, Nudeln, Flammkuchen, Pizza, etc. galt als ungesund und verpönt. Weil helles Mehl.


    Irgendwann hörte ich dann man den Spruch "Deutschland ist das einzige Land wo das Brot den Körper heller wieder verlässt, als es gegessen wird".

    Und habe angefangen darüber nachzudenken.


    Stimmt es, dass weltweit betrachtet Vollkorn garnicht so verbreitet ist, wie in Deutschland?


    Wie wichtig ist Vollkornbrot?


    Ich esse z.B. viel lieber ein mit Salat gefülltes Wrap als ein Vollkornbrot mit Käse.

    Oder Nudeln mit Gemüsesoße.


    Was ist denn da jetzt gesünder?


    Und wieso weshalb warum?


    Danke

    Ja. Es wird so vieles besser.


    Ich bin so froh, dass ich jetzt lebe und nicht zu der Zeit meiner Eltern oder Großeltern.

    Meine Eltern wurden in der Schule noch geschlagen, mein Vater hat als Kind gehungert, meine Oma ist während des 2. WK ein Kind gewesen.


    Ich bin so glücklich über meine Freiheit, und über meinen Wohlstand. Ich lebe in einer Zeit und in einem Land in der es Smartphones gibt, und Barfußschuhe und in der ich mir jeden Tag im Supermarkt unter tausenden Lebensmitteln etwas aussuchen durfte. Ich darf studieren, und arbeiten und wählen obwohl ich uneheliche Kinder habe.


    Daher kann ich dein Gefühl und deinen Impuls Utopia so gut nachvollziehen.


    Ich hoffe so sehr, dass wir es irgendwie schaffen, dass es immer mehr Menschen gut geht, und der Erde im gesamten immer besser, und dass wir den dessen Name nicht genannt werden darf ;) (nicht ärgernd gemeint, der Spruch passt hier einfach gut) irgendwie aufgehaten bekommen um alle lange und glücklich leben zu können. Und zwar alle auf der Welt.



    Der verlinkte Artikel ist leider unwissenschaftlich. Es lässt sich nicht gut nachvollziehen nach welchen Kriterien die einzelnen Punkte ausgewählt wurden.

    Dann sind die Zeiträume in den Graphiken sehr unterschiedlich, was das Gefühl des Lesers beeinflusst. Es fehlen auch die genauen Quellenangaben (es sind immer nur grobe Angaben, keine Konkreten mit der man selber zu den verwendeten Zahlen gelangt).

    Und da lässt man sich schnell täuschen. Weil es Menschen eben im tiefsten Inneren eben doch ums Gefühl geht und dieses Gefühl von Fakten oder vermeintlichen Fakten beeinflusst wird.

    Und je nachdem ob die Kurve im Diagramm etwas steiler oder etwas flacher gezeichnet ist, (was man bei den gleichen Fakten einfach durch unterschiedliche Formatierung, oder unterschiedliche Zeiträume beeinflussen kann) hat man entweder das Gefühl "oh die Kurve ist ja Steil, da hat sich ja ganz viel geändert, wie toll" oder halt "oh die Kurve ist recht flach, da hat sich also etwas ein kleines bisschen gebessert, okay".