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Meist verlangt die 2,5 jährige abends „Mi und Stillen. Aber erst Mi!“ (mi=Milchflasche, eingeführt von Papa als Stillen-Ersatz und dann generalisiert). In der Regel trinkt sie die Flasche und dreht sich dann um und schläft ein. Heute war sie noch so munter, dass sie nach der Flasche tatsächlich nochmal nach Stillen gefragt hat: „Ist da leer oder da?“
Ich: „Beide sind leer. Du bist schon groß und hast ewig nicht mehr gestillt.“ (Das letzte Mal ist wirklich schon Wochen her!)
Eine Dreijährige deckt sich automatisch wieder zu, wenn ihr zu kalt ist.
Genauso absolut: nein. Tut sie nicht.
Oder anders: guck aufs Kind. Hier machen sich die Kinder klein und frieren. Decke ich sie zu, entspannen sie merklich.
Das ist hier auch so. Klein zusammenkauern und schlottern.
Ja, hier auch - alle vier. Die Großen können es inzwischen halbwegs, sich die Decke wieder zu holen (mit 8 und knapp 10 Jahren!). Nr. 3 (6 Jahre alt) kann es überhaupt nicht. Sie rollt sich dann zum Bällchen zusammen und bibert... Und nach drei Nächten ist sie erkältet. Bei ihr hilft ein Schlafsack sehr gut. Wir haben einen relativ dünnen und sie trägt drunter einen normalen Baumwoll-Schlafanzug. Durch den Schlafsack verliert sie auch die Bettdecke nicht mehr so oft, weil sie sich anders bewegt. Hat auch bei den Großen geklappt. Dadurch haben wir Schlafsäcke bis 150cm - das ging bei uns bis ca. 8 Jahre. Meine Jüngste mag Schlafsäcke nicht. Aber sie schläft im Beistellbett und rollt sich einfach zu mir rüber, wenn sie kalt wird. Das passt also. Ich bestehe nur auf Schlafklamotten, bei denen nicht mit der ersten Drehung das Oberteil bis unters Kinn rutscht und Bauch und Rücken komplett nackt lassen.
Ich halte Panik für sehr, sehr angemessen. Mein persönliches Ding ist aber eher Resignation. Noch werden wir hier in Europa ein paar Jahre lang ganz okay leben. Und dann isses halt so, dass die Zivilisation dann endet. Ich kann es nicht ändern, also finde ich mich halt damit ab.
So ähnlich geht es mir auch. Ich habe keine Hoffnung mehr, dass wir das als Menschheit noch verhindert kriegen. Ich resigniere. Aber abfinden,... naja. Ich habe Angst um meine Kinder. Und mich zerreißt die Ambivalenz: wir leben unseren Alltag, planen unsere Zukunft und gehen dabei immer davon aus, dass alles bleibt wie es ist. Aber wir wissen ja, dass es das definitiv nicht tut - egal in welchem Szenario. Das kriege ich nicht überein.
Die KI Bilder sind oft so viel stereotypischer als die Originale. Das Gesicht weniger kantig, die Haare fülliger und einen (entscheidenden) Hauch länger. Die Frauen auf den originalen waren der KI scheinbar nicht weiblich genug, sonst hätten die Züge ja nicht so verändert werden müssen.
Ich finds ein tolles Projekt, aber das ist mir auch aufgefallen. Teilweise sind die Gesichter und die Haare so verändert, dass es wie eine andere Person wirkt, weil der Style? ein ganz anderer ist.
Es heißt doch aber nicht „im Namen Gottes, des Sohnes und des Heiligen Geistes“, sondern „im Namen des Vaters…“. Kann sein, dass Theologinnen über die weiblichen Darstellungen in der Bibel Bescheid wissen, aber Durchschnittskatholik*innen haben das sehr sicher nicht auf dem Schirm.
Die Pfarrerin meiner Heimatgemeinde ist auch sehr feministisch unterwegs und spricht viel auch von Gott als Mutter und prinzipiell als weiblich. Tatsächlich hat sie auch die hier zitierte „Formel“ verändert und spricht von „im Namen Gottes, der wie ein Vater und eine Mutter für uns ist,…“. Einzig Jesus Christus ist bei auch bei ihr immer männlich, aber das dürfte unstrittig sein. Glaubensbekenntnis und Vater unser werden bei uns nur noch selten traditionell gesprochen. Wir sprechen oft das Kinder-Glaubensbekenntnis. Das deutlich offener und freier ist und ebenfalls keinen männlichen Gott propagiert. Fürs Vater unser haben wir keine wirkliche Alternative. Unsere Pfarrerin lässt es oft einfach weg und es gibt andere Gebete. Wenn sie nicht selbst den Gottesdienst hält, sondern als normales Gemeindemitglied mitfeiert, spricht sie tatsächlich „Mutter unser …“.
Das finde ich immer noch irritierend und sehr bewundernswert, dass sie das so durchzieht…
Hier ist es einfach nur zu heiß. Sonst keine Katastrophen. Aber trotzdem: ich stehe abends unter der kalten Dusche und denke „Wie lange werden wir diesen Luxus noch haben?“; Ich fahre mit dem Rad zur Arbeit tlw durch Wald „Wie lange wird dieser Wald noch leben? Wann werde ich um diese Uhrzeit gar nicht mehr Rad fahren können, weil es schlicht zu heiß ist?“
Trifft es ziemlich gut. Und hier gibt es niemanden, der/die mich versteht. Alle schauen mich nur mit großen Augen an, wenn ich irgendwas in die Richtung sage…
R. „Mama, Tee“. Rüttelt an meiner Tasse. Tee schwappt auf den Boden und meine Hose. Ich: „R. Lass das. Schau mal, jetzt haben wir Tee auf dem Boden und meine Hose ist nass!“
R: „Neune Hose ziehen“
Ich: „Das geht nicht. Ich hab keine mehr.“ (keine mehr im Schrank; die anderen beiden sind grad in der Wäsche)
R: „Neune kaufen“
Ich: „Dafür hab ich leider kein Geld.“
R: „Geld kaufen“
Ich: „Geld kann man nicht kaufen. Man muss arbeiten für Geld.“
R: „Nein Mama Uni. (Da arbeite ich) Geld nehmen“
Ich: „Nein, das geht nicht. Man darf Geld nicht einfach nehmen. So funktioniert unsere Welt nicht.“
R(abgeklärt, betrübt): „Nein leider nicht. Sade!“
Ich musste so lachen. Sie hat so eine Art schwierige Wörter ganz genau und betont auszusprechen. Das ist so
Ich weiß nicht, wie du ablegst… bei uns war die Umgebungsänderung von draußen (frische Luft, kühl, windig?, draußen-Geräusche) zu drinnen (wärmer, keine Luftbewegung, andere Geräusche) zusätzlich zur Lageänderung meist zu viel Veränderung. Besser ging entweder draußen in den Kinderwagen ablegen oder noch etwas drinnen tragen und dann ablegen. Auf den Tiefschlaf achten. Schlafphasen konnte man bei unseren Kindern ganz gut beobachten. Nach zehn Minuten schlafen ablegen ging. Mach 20 Minuten war zu spät, da hatte man keine. Chance mehr. Und bei unseren Babys war 90% der Zeit ablegen nur in Bauchlage möglich. Hab ich sie auf den Rücken gelegt, waren sie sofort wach.
Vielleicht hilft dir ja etwas davon. Ansonsten wünsche ich dir gute Nerven und dass du Kommentare von außen einfach abprallen lassen kannst. Ihr werdet euren Weg finden - auch wenn der vielleicht verschlungen und holprig ist. Es ist euer Weg und wichtig ist, dass ihr ihn gemeinsam geht.
Little Miss R. (20 Monate) und ich haben heute Vormittag mit ihrer geliebten Tante H. Video-Telefonat gemacht. Sie ist krank und lag noch im Bett. Irgendwann während des Telefonats hat sie sich aufgerappelt und gesagt, sie macht sich jetzt mal einen Tee. Daraufhin ist R. vom Sofa gehüpft und davon gelaufen. Okay, sie wird schon rufen, wenn was ist. Wir haben weiter geredet. Eine Minute später kam sie wieder angesaust und schwenkte einen Teebeutel in die Kamera: „Nana, Tee!“
(war dann recht enttäuscht, dass die Liebe Nana ihren Tee nicht nehmen konnte)
Wir zelten heute versuchsweise im Garten, v.a. Um die Ausrüstung mit dem Back-up „wenns kalt wird flüchten wir ins Haus“ zu testen, denn nächstes WE sind wir zu einem Herbstfest einer Wildnisschule und dort wird gezeltet ohne Back-up.
Sohn (7) beim Sachen zusammen kramen zum Großen Bruder: „Wir machen heute eine Kanalprobe!“
Mein Schwiegervater ist Linkshänder und hat seinen PC-Arbeitsplatz sowohl auf Arbeit als auch zuhause entsprechend eingerichtet - mit Maus links. Da dieser Rechner quasi der Familienrechner war und ist, nutzen eben alle die Maus mit links. Da mein Mann das so gewohnt ist, hat er obwohl selbst Rechtshänder auch hier zuhause die Maus links liegen. War für mich anfangs wahnsinnig umständlich. Manchmal hab ich die Maus nach rechts genommen, aber irgendwann dann nicht mehr. Jetzt schätze ich den Vorteil, dass Maus steuern und Notizen zu machen gleichzeitig möglich ist.
Ich hatte mir in der zweiten Klasse den rechten Arm gebrochen. 6 Wochen Gips… in dieser Zeit hab ich auch alles nochmal neu mit links gelernt. Das ist schon echt extrem anstrengend, wenn man bei jedem Handgriff bewusst nachdenken muss…
Koki beim Jugendamt? Die haben bei uns immer wieder Praktikanten und machen sehr unterschiedliche Projekte. Da sieht man bisschen was und kann tlw auch mitmachen. Alle Praktikantinnen mit denen ich so gesprochen habe, waren sehr zufrieden.
Ich wäre da auch entspannt. Warum jetzt etwas ändern (unter Zwang), was EVENTUELL später mal zum Problem werden könnte? Am Ende löst es sich ganz von allein, weil dein Kind irgendwann was anderes braucht oder möchte. Hier haben sich solche Dinge immer von alleine geregelt - im Rhythmus des Kindes. Mir war nur immer wichtig, dass meine Kinder verschiedene Orte als so sicher empfinden, dass sie dort gut schlafen können. Bei uns war das Bett, Hängewiege im Wohnzimmer, Auto, Trage (auch bei Papa) und jetzt beim letzten Kind auch Kinderwagen. Das habe ich bewusst „trainiert“ - heißt ich habe keinen der Orte kategorische gemieden als Schlafstelle und bin anfangs sehr nah dabei geblieben und beim Aufwachen sofort da gewesen. Ich bilde mir ein, so konnten sie lernen: es ist okay hier zu entspannen, Mama ist da sobald ich sie brauche. Du schreibst ja selbst, er lässt sich dann auch ins Bett ablegen. Das ist doch schon mal sehr gut! Sicherlich gibt es auch noch andere Ort, wo dein Kind schläft, die jetzt nur hier in deiner Schilderung keine Rolle spielten, oder?
Ich danke euch alle fürs Abstimmen und teilen eurer Situation und Meinung!
Hier ist es so, dass ich aktuell die Hälfte eines kleinen Zimmers für mich habe (mit Regalen, Schreibtisch und Mini-Nähtisch), die andere Hälfte des Raums ist Schreibtisch für die zwei Schulkinder, Bastelschrank, DVD-Regal. Das passt ganz gut für mich im Grundsatz. Ein bisschen ist das Zimmer immer auch Rumpelkammer, weil alles reinfliegt, was kein Platz hat und stört, wenn Besuch kommt. Das nervt! Aber okay… da kann ich ja selbst was dran ändern…
Die Kinder haben derzeit ein Spielzimmer im EG alle gemeinsam und die Großen haben ein Schlafzimmer zusammen. Die kleinen schlafen noch bei uns. Natürlicherweise ist das ein endlicher Zustand. Der Plan war tatsächlich langfristig jedem Kind ein eigenes Zimmer zu geben (geht mit Ausbau des DG). Hieße aber, dass mein Raum und das Arbeitszimmer meines Mannes fusionieren. Und da hab ich Bauchweh damit. Dann kann ich nämlich nicht mehr einfach die Tür zu machen, sondern er darf natürlich immer rein. Und damit hab ich keinen unbeobachteten Raum mehr. Und irgendwie ist das aber wichtig für mich. Einen Raum zu haben, wo ich einfach ich sein kann, ohne dass das jemand beurteilt und verurteilt (mein Chaos z.B.). Gleichzeitig hatte ich aber das Gefühl, ich sei zu anspruchsvoll und das ist komisch als Erwachsene einen eigenen Raum zu wollen.
Deshalb meine Frage an euch. Ich finde das Antwortbild sehr eindeutig und fühle mich damit etwas gestärkt für die Diskussion mit meinem Mann.