Beiträge von Dreamnight

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    Mein gyn hat zu jedem Termin geschallt. Zu allen anderen Untersuchungen wurde ich aufgeklärt, hab mich für ersttrimesterscreening und feindiagnostik entschieden. Außerdem anfangs toxoplasmose und hiv-Test. Hatte auch das Gefühl mir ch da wirklich entscheiden zu können.

    Ist es das getragen werden (drinnen/ draußen) oder das einbinden? Der wikinger findet eingebunden werden nämlich oft doof, sobald ich dann loslaufe, ist alles paletti.


    Ich habe aber auch im Tragekurs neulich von "Tragekrisen" gehört- auch wenn wir gsd verschont geblieben sind, scheint es das öfter zu geben.



    Wünsche euch viel Geduld!

    Der wikinger bekommt ausschließlich Keramik o.ä. Wir haben einen Schwung Schüsseln und Teller der billigsten Sorte vom Möbelschweden für ihn gekauft, alles noch ganz.
    Seit ein paar Wochen greift er auch immer wieder zum Besteck. Gabeln (mit aufpieken) scheint leichter zu sein. Meist reiche ich ihm aber Gabel oder Löffel gefüllt an, die Versuche, selbst etwas drauf zu laden, sind noch nicht sehr erfolgreich.
    Festen Brei (wie Kartoffelbrei) isst er auch noch gern mit den Fingern, ist für ihn am effektivsten ^^

    Was für anspruchsarme Stellen gibt es eigentlich noch?


    Evtl. in Warenlagern?
    In Fabriken am Band?
    Müllabfuhr?


    Azubio nennt als top 10 Ausbildungsberufe mit Hauptschulabschluss

    was die genannten Berufe gemeinsam haben, ist ja ein geringer geistiger, aber ein hoher körperlicher und zum Teil psychischer Anspruch (zB bei Normvorgaben am Band/ in der Produktion). Und auch das schaffen dann nicht alle.


    Ich habe erstaunlich oft Patienten, die aus dem Grund des Fehlens "leichter" Arbeitsplätze ins Sozialsystem rutschen. Entweder ist die psychische Belastung mit Ursache oder auch oft Folge dieses Problems. Also zB junge Menschen mit wenig kognitiven Ressourcen und chronischer körperlicher Krankheit oder im anderen Extrem Leute um die 50, die sich im ersten Job körperlich ruiniert haben.
    Eine wirkliche Perspektive gibt's da leider meist nicht (v.a. bei den älteren, die auf dem Papier zu fit für Rente sind).

    ;)
    Danke für den Hinweis, lilu!
    Ich hatte sogar einen Thread als TV-Tipp dazu aufgemacht und wollte genau das schreiben. Aber ich hab's dann gelassen weil ich dachte, den Film hat eh niemand gesehen.


    Ich verstehe das auch sehr gut, daß man irgendwann nicht mehr mitlesen kann, weil es einen zu sehr mitnimmt. Ich kann zwar immer lesen, auch alle Links, aber mir fehlen manchmal die Worte, so daß ich irgendwann aufhöre zu schreiben, wenn es einfach zu viel wird um es noch auszuhalten. Vermutlich ist dann tatsächlich der beste Tipp eine Lese- und Infopause zu machen und mal drei Tage überhaupt keine Infos zu konsumieren, weder in den Medien noch hier in Foren.

    mir geht's ähnlich. Beim "Tacheles"-Thread bin ich nicht weit gekommen. Dabei kenne ich mich eigentlich nicht als empfindlich, aber das berührt eine Grenze bei mir... #schäm

    Wie ärgerlich, das kann ich verstehen. Ich hab mal für ein Metallica-Konzert in Prag, das auf den deutschen Portalen ausverkauft war, über ein polnisches Portal Karten bekommen. Ich war mir bis zum Einlass sicher, dass das nur Fake sein kann ^^
    Aber für Bands, die mir wichtig sind, würde ich nie bis 10 Minuten vor Beginn warten #kreischen


    Aber: wenn ein Festival ausverkauft ist, wäre es mir zu Mainstream :D

    Dieser Satz ist unverschämt und noch dazu gelogen. Drei Menschen wollten den Bus nicht verlassen, der Rest ist freiwillig gegangen. Es war Gefahr im Verzug, ein Bus ist sehr schlecht zu verteidigen. Um die Menschen von dem Bus abzudrängen, braucht es eine Menschenkette, die kann man mit 24 Polizisten nicht bilden.

    das klingt wie eine Rechtfertigung für Gewalt gegen ein Kind. :/

    Wenn sich nur die Kinder umziehen, finde ich da auch nichts dabei. Will ich mich auch umziehen, würde ich dann eher in eine einzelkabine gehen.


    Ich finde auch das Schwimmbad hier im Umkreis am bequemsten, in dem es nur Einzel-, Familien- und sammelumkleiden gibt und sowohl in der Männer- als auch der Frauendusche Kabinen für Familien/ Eltern-Kind.

    Wir haben die totsbots in gr. 2 noch in Gebrauch. Der Klett sitzt sehr gut, der geht auch beim aktivsten strampeln nicht auf. Aber Windeln mit Druckknöpfen scheinen dem wikinger prinzipiell nicht so gut zu passen...

    Nur kurz: fehlende Kirche in dem Sinne, als dass es keinerlei angebote gibt. Der Alltag war durch die DDR durchstrukturiert, die Kindheit auch. Dann ging die DDR, Arbeit damit auch und es blieb eine große Leere. Vorallem für Kinder und Jugend. Die einzigen, die sich oftmals organisierten, waren die NPD. Und da hätte man sehr gut eingreifen können. Und klar - an der Stelle hätte natürlich auch mehr kirchliche Präsenz entgegenwirken können. (unabhängig vom religiösen Aspekt)
    Dass hier (ich kann für den Ergebirgskreis sprechen) Kirchgänger hauptsächlich das typische AFD-Publikum sind, kann ich nicht bestätigen. Sachsen ist die atheistischste Region der Welt.

    der gleiche Kreis und so unterschiedliche Sichtweisen und Erfahrungen. Ich würde etwa die Hälfte der Menschen als religiös schätzen (auf Basis beruflicher und privater Erfahrung und der unumstößlichen macht der christlichen Partei). Und es gibt durchaus religiöse und nicht religiöse Angebote, gerade im Jugendbereich (von JG bis JesusFreaks, von AJZ bis Vereine).
    Auch das mag ein Grund sein, warum ich so ein Problem mit pauschalen, auf die gesellschaftliche Ebene begrenzte Erklärungen (ddr-system, wende-Knick und anschließendes Politik-Versagen) habe. Ich sehe einen wichtigen individuellen Faktor, der Menschen und Kinder verrohen lässt und in solchem Verhalten gipfelt.

    wenn ihr so schön zitiert, dürfen kraftklub nicht fehlen (jemand aus der Region, die sich sehr klar positionieren!)



    Und selbst wenn alles scheiße ist, du pleite bist und sonst nichts kannst
    dann sei doch einfach stolz auf dein Land
    Oder gib die Schuld ein paar anderen armen Schweinen
    Hey wie wäre es denn mit den Leuten im Asylbewerberheim

    Das Fehlen der Kirche kann ich so nicht nachvollziehen- viele der latent bis offen rassistisch Agierenden hier sind zumindest "scheinheilig".
    Und je ländlicher die Gegend hier, um so stärker auch christlich geprägt.


    Ich finde es irgendwie makaber, solche greultaten mit ddr-Vergangenheit oder hartz4 erklären zu wollen. Und ich sehe da keine Angst- ich sehe Hass. Angst lässt erstarren, fliehen, kämpfen- aber da war eiskalte Entschlossenheit und einfach nur Ekel und Hass.
    Und rational denkt da keiner drüber nach, welche Konkurrenz unter welchen kruden Bedingungen entstehen könnte. Da wird unreflektiert auf die schwächsten eingetreten, und ohne nachzudenken irgendwelche parolen nachgeplappert (wie zB die Konkurrenz). Ich habe nämlich noch nie erlebt, dass ich mit Argumenten, die ja auch Angst entkräften könnten, auch nur einen Millimeter weit gekommen wäre.

    Finde ich nicht Dreamnight. Während in Leipzig fast immer mehr NoLegida Demonstranten stehen als Legida, muss Drsden doch schon arg kämpfen. Woran liegt das bitte?


    Es reicht eben nicht, durchaus etwas auf die Beine zu stellen, sondern sich auch in Demonstrationen eindeutig zu positionieren. Und weiter oben schrieben User ja schon, dass sie in so kleinen Orten sich nicht trauen würden.


    DAS ist Alltag in Sachsen. Bedrohte, verfolgte Journalisten, verfolgte und angegriffene Linken-Lebensräume und eine Polizei die zuschaut. Wenn aber Gegendemonstranten cht zulassen wollen, dass Nazis durch Connewitz marschieren, da kommt die Staatsgewalt. In Sachsen habe ich den Glauben an eine demokratische Polizei die freiheitliche Rechte schütz längst verloren.

    aber die Menschen positionieren sich doch ganz eindeutig in Demonstrationen und durch ihre Taten?! Und zwar überall. Klar wäre es wünschenswert, wenn das noch vielviel mehr Menschen tun würden, aber alle Menschen außerhalb von Connewitz ihre Gegenwehr abzusprechen, ist polarisierend und nicht richtig.


    Und ich kenne den "Alltag in Sachsen" durchaus ;)

    Schauen wir mal nach Leipzig, dann sieht man was in Sachsen losmist. Ich finde, dass man es in den meisten anderen Städten hinbekommt eine vernünftige Gegendemo aufzustellen. Nein in den anderen Teilen von Sachsen geht das nicht.
    Wenn in Sachsen die guten nicht bald aufstehen, dann wirds weiter schlimmer... außerhalb von Leipzig hätte ich inzw. ungern gewohnt.

    DAS ist aber auch sehr pauschalisierend und stimmt so einfach nicht. Ich kenne keine Stadt, in der es keine Gegendemonstrationen und/ oder rw-Bewegung und ehrenamtliche Unterstützer gibt. Ja, die Zahlenverhältnisse sind zum Teil bestürzend (wie in Stollberg zB) - aber es wird durchaus auf die Beine gestellt. In Clausnitz waren gestern auch mehrere hundert Menschen zur rw-Veranstaltung mit spendenübergabe.


    Es mag leicht sein, die "Sachsen" als rechts darzustellen. Aber man sollte nicht vergessen, dass es einen enormen Rechts-Tourismus (auch von außerhalb Sachsens) gibt. Es ist ein harter Kern, der dahinter steht und überall wieder auftaucht. Das Schlimme ist, dass die Polizei nicht in der Lage ist, da wirksam einzuschreiten. Warum ist Sachsen so attraktiv für dererlei Aktionen?

    es gibt, wie sich gerade von Sepia geschrieben, dafür viel Rückhalt in der Bevölkerung und viel schwingendes, hinnehmendes, Zustimmen. Auch Protest ist oft nur leise...
    Es gab mal einen schönen Artikel darüber, denn die Vorläufer haben wir hier gehabt und leider schweigend übersehen: latenter und offener alltagsrassismus überall (von "fidschis" zu sprechen, ist zB völlig akzeptiert und "normal") und eben die schweigende Mitte, die hoffte, dass sich der rechte Trend von selbst zerstören würde...