Beiträge von Appelstien

    (ach es ist ja mit DEM Hammer, ups).

    Bei mir vor allem Eisen, aber auch D, B12. Aber ich esse kein Fleisch, hat natürlich auch Einfluss.

    Na und ein anderer Hammer (haha, jetzt reden wir nur noch von Werkzeug #gruebel) war auch echt "Körperkontakt-überdosis". Ich erinnere mich an eine Phase, wo ich dieses ständige gefummel an mir (an mich?) nicht mehr gut aushalten könnte. Das kam auch ziemlich plötzlich und unerwartet. Aber auch dafür habe ich keine Tipps, wie man das irgendwie vorbeugen könnte oder so. Ausser "auf sich achten". #baden

    Mam sagt das doch auch auf Deutsch, oder nicht, "der Mann mit der Hammer"? Jedenfalls meinte ich damit, bei mir konkret dann, ein riesen Eisenmangel (jetzt immer noch - was nicht unbedingt mit dem Stilllen zu tun hat, aber was wie ein Hammer fühlt #flop) und eine Erschöpfung. Bei mir spielen aber gesundheitlich noch andere Sachen, das kann man nicht verallgemeinern. Ich weiss auch nicht, ob man das vorbeugen könnte Fritzi Melone . Vielleicht hilft es nur ein wenig, es mit einzukalkulieren, dass das passieren könnte? Ich hatte es nicht wirklich erwartet, nach der Stillphase diese Erschöpfung so dolle zu spüren und so plötzlich.

    Glückwunsch!

    Und Hut ab #applaus!

    Gut, dass du so gut auf dich achtest. Ich habe keine 3 gleichzeitig gestillt, abgestillt und dann direkt die Zwillinge; auch davon musste mein Körper im Nachhinein echt massiv regenerieren. Während der Stillzeit ging es mir aber auch immer ziemlich gut (ich bekam Eisen gespritzt). Nachher kam dann der Mann mit der Hammer #rolleyes.

    Alles Gute!

    Kleidung die so ist, dass man ein Kind daran auch mal mit einer Hand etwas zur Seite ziehen kann

    Das finde ich noch ein sehr guter Tipp! Ich erinnere mich auch sehr viele Momente, wo ich eine der Beiden am Rücken mit Strampler auf/weggehoben oder zu mir gezogen haben (im/über das Bett natürlich ;)). Es fühlte manchmal ein bisschen so wie eine Hundemama ihre Welpen im Mund trägt #cool.


    zu den 52 Kissen: ich (keine Zwillinge) hatte zu der Zeit ein gigantisches selbst genähtes Sitzkissen, eher Liegekissen. Darin versunken hätte man auch bequem Zwillinge stillen können. Problematisch wäre nur das Aufstehen.

    Klingt bequem! Aber genau, das wieder Aufstehen ist leider häufig auch eine nicht unwichtige Phase im ganzen Stillprozess :D.

    das ist für mich ein riesiger Kissenaufwand, Aufbau, Abbau, da bin ich wach.

    Ich musste noch echt lachen, als ich das gelesen habe. Es hat mich sofort zurückkatapultiert. Es ist lange her, dass ich an diese Stillnächte zurückgedacht habe, es war doch echt eine sehr besondere Zeit...

    Jeden Abend habe ich meine gefült 52 Kissen "richtig" hingelegt, um mich auf den Nacht vorzubereiten. Und mich dann darauf gelegt, mein Mann stand bereit um die Beiden zu bringen, und ich "ah nein, warte, es ist noch nicht gut. Das Kissen muss noch 2 Zentimeter mehr nach links und das Kissen muss noch 5 Millimeter nach oben." Ich brauchte manchmal 15 Minuten um meine Kissen "richtig" zu bekommen :D.

    Also, ich verstehe es #freu. Es ist echt anstrengend. Ich habe es geschafft, aber hatte auch häufig Rückenschmerzen und am Anfang echt Schwierigkeiten, die richtige Position zu finden. Aber irgendwann hatte ich dann also mein Weg gefunden, zwar mit unzählige Kissen. Ich hatte unter meinem Rücken, Schultern und Nacken verschiedene Kissen, unter meine Kniee, und dann die Stillkissen, die lagen Nachts glaube ich auf meinem Schoss, und neben den Kindern hatte ich dann noch so zwei schräge Kissen aus festem Schaumstoff. Damit konnte ich die Kinder dann an der Seite "einklemmen" so zu sagen, damit sie nicht weggerollt sind.

    Ist das Stillkissen alleine hoch genug? Manchmal fällt man so nach vorne, weil man an die Babys will mit der Brust. Vielleicht das Stillkissen so richtig hoch, also viele Kissen oder so drunter.

    Tagsüber habe ich tatsächlich mit zwei Kissen auf einander am Anfang am besten gestillt, erinnere ich mich jetzt. Ich hatte ein normales Stillkissen auf meinem Schoss, und dann oben darauf der "My brest friend", weil sonst lagen die Kinder viel zu niedrig und musste ich komplett vorüberbeugen.


    Ich weiss nicht, ob ich alles verständlich geschrieben habe, aber vielleicht bringt es Dir auf neue Ideen... #blume

    Liebe Fritzi Melone , auch ich kann Dir sagen: es wird besser! Ich habe auch jedes Stillkissen, das es gab, gekauft / geliehen / ausprobiert. Es hat eine Weile gedauert, bis ich die für mich und für den Beiden beste Position gefunden habe. Es klingt wahrscheinlich unglaublich, aber die Chancen sind groß, dass auch Du es bald schaffen wirst, während Du simultan stillst, ein Buch zu lesen (das könnte ich mir am Anfang nicht vorstellen, aber nach ein paar Monate klappte das tatsächlich gut!). Sie bekommen mehr Kopfkontrolle und das verändert die Erfahrung echt.


    Wegen dem Essen: ich habe auch 1000e Kcal weggefuttert. Was mir die ersten Monaten sehr geholfen hat: mein Mann hat jeden morgen (und oft mehrmals am Tag) einen Riesenschüssel Obstbrei / Obstsmoothie gemacht. Mit gaaaaaanz viel gesundes Öl und gemahlene Nüsse (Mandel oder Haselnuss oder so) reingemischt.


    Alles Gute! Du machst das super! Es wird besser!

    Appelstien deine Erfahrungen mit Kindern, die mit 2-3 sauber werden, kann ich so nicht bestaetigen. Zumindest nicht in dieser extremen Form, dass alle, oder viele, Kinder es täglich 1-2 nicht aufs Klo schaffen.

    Das war natürlich auch ein bisschen übertrieben; ich wollte damit vor allem sagen, dass der Druck in Belgien für sehr viele Eltern (und darum auch für die Kinder) sehr gross ist, spätestens mit 2,5 trocken zu sein. Und dass das, rein anatomisch, für einige Kinder noch nicht geht. Dieser Zwang und Dauerstress sorgte in unsere Schule tatsächlich dafür, dass immer irgendwo jemand eingepullert hat und das darund ein grosser Stress und Angst hing. Klar können viele Kinder mit 2-3 schon unproblematisch ohne Windel, ich wollte vor allem schildern, was passiert, wenn der Druck einfach zu gross ist. Das hätte ich besser anders formuliert, das stimmt :).

    Ich habe nicht alles gelesen, aber wollte unsere Erfahrungen auch noch kurz hier lassen. T. (Mädchen) und E. (Junge) sind auch Zwillinge, jetzt 3,5 Jahre alt.

    Wir reden hier im Haus immer sehr offen über alles, was mit Pipi, Kaka, Penis, Po, ... zu tun hat. Das haben die Beiden also auch von Anfang an mitbekommen. Wir haben einige Bücher (bekommen von der Oma #rolleyes) über das Thema "Töpfchen" und die waren mal populär, mal wieder komplett uninteressant, das wechselte die letze Jahren. Und genau so wechselte auch die Interesse an das Töpfchen.

    Die T. hat einfach vor 7-8 Monate oder so, nachdem sie schon Wochenlang immer trocken war morgens, beschlossen, dass sie keine Windel mehr wollte. Sie machte mit 2,5 Kaka und tagsüber meistens Pipi aufs Töpfchen. Sie hat ab dann immer alles aufs Töpfchen gemacht, und jetzt mehr und mehr direkt auf die Toilette (mit Treppe, ohne Aufsatz, das mag sie nicht). Sie hat das also einfach für sich entschieden, weil sie merkte, dass sie es nicht mehr brauchte (in dem sie morgens eine trockene Windel hatte). Das Töpfchen / die Toilette waren und sind natürlich immer da, aber wir haben sie nie drauf gesetzt, sie machte das selber.

    E. ist noch nicht ganz trocken. Er hat auch noch ziemlich lange, ich denke bis Dez. auf jeden Fall, Kaka in sein Windel gemacht. Deutlich bewusst, ein bisschen aus Faulheit (passt zu sein Karakter #cool). Dann haben wir ihm aber gesagt, dass uns das kein Spaß macht, diese Kackewindel zu wechseln. Und langsam hat er es geschafft, aufs Töpfchen zu gehen. Ihm hat es geholfen, ihm ein Buch zu geben aufs Töpfchen, damit er da auch was "zu tun" hat, sonst hat er kein Geduld gehabt und ist sofort wieder weg gegangen, wenn nichts kam (weil er spielen wollte statt da zu sitzen). Nachts ist er meistens trocken, aber wenn er morgens nicht sofort aus dem Bett geschubst wird um aufs Klo zu gehen, lässt er sein Morgenpipi einfach laufen... Mittags schläft er meistens ohne Windel. Abends entscheidet er selber, ob mit oder ohne. Null druck, er hat die Wahl. Das wird schon!


    Übrigens, in Belgien (wo ich herkomme) sollen die Kinder ja mit 2,5 trocken sein. Weil dann fängt die Schule an (Kita ist bei uns "Schule"). Was für ein Stress haben meine Freundinnen mit ihren Kindern deswegen!! Und dann sind sie superstolz, dass der Johan schon mit zwei "trocken" ist. Ja, er bekommt jeden Tag eins bis zwei Plastiktütchen mit durchnässte Klamotten mit nach Hause, weil er hat eben ab und zu noch ein kleines Unglück. Aber er ist trocken #rolleyes !! Ich habe als Jugendliche auch ne weile in eine Belgische Kleinkindschule geholfen und ich war nur am Klamotten wechseln, in meiner Erinnerung :P.

    Liebe Noso: Herzlichen Glückwünsch! Alles wird gut :) ! Wir hatten auch schon einen Sohn, als Nr. 2 und 3 sich gleichzeitig gemeldet haben.


    - Du hast schon ein Kind bekommen, das heißt: du weißt schon, dass das klappt! Mit eins, und auch mit zwei. Wie auch immer. Sie kommen ja nicht gleichzeitig, aber der eine nach der andere raus ;) . Das habe ich für mich immer wiederholt, und das hat mir geholfen, die Ärtze davon überzeugen zu können, nicht zu früh / unnötig einzugreifen.

    - Du hast "offiziel" eine Risikoschwangerschaft; aber Du musst gar keine Risikoschwangerschaft haben! Es kann total super unkompliziert laufen auch! Mir hat es sehr geholfen, darauf zu fokussieren. Die vielen Warnungen von den Ärtzen könnte ich so einfacher einfach passieren lassen.

    - Die ersten Jahren fühlte ich mich auch wirklich eine Zwillingsmutter: gleichzeitig stillen, doppeltragen, das macht man ja nicht wenn man nur ein Baby hat. Aber jetzt muss ich sagen: ich fühle mich eine Mutter von 3 sehr unterschiedliche Kinder. Dass die beiden am gleichen Tag Geburtstag haben, hat eigentlich weniger und weniger direkter Einfluss auf unsere Familie. Wenn, dann nur weil es Vorteile hat (vor allem jetzt mit geschlossener Kita: zwei 3-Jährigen beschäftigen einander manchmal auch priiima ohne Mama, das hat der große Bruder alleine nie geschafft!).


    Alles Gute!

    Ich muss sagen, dass ich es immer noch nicht 100% kapiere, warum das Forum so heisst #pfeif.

    Rabeneltern sind im Allgemeinen ein Synonym für schlechte Eltern. Tatsächlich betreiben sie aber eine intensive Brutpflege. Das ist es sicher auch, wohinter die meisten User hier stehen. Außerdem ist es dieser Widerspruch, dieses Vorurteil. Das paßt zu den Praktiken, daß man Kinder durchaus mit Familienbett und Bedürfnisorientiertheit betüddeln kann ohne daß es ihnen schadet (im Gegenteil).

    Aha, irgendsowas hatte ich gedacht, aber schön, es jetzt mal deutlich lesen zu können! Danke Dir!

    Ah ja und zum Thema: ich bin ja in sudost Berlin. Ich hatte für meine Zwillinge kein Kitaplatz und habe damals auf Spielplätze regelmässig die gleichen Mutter mit Kinder getroffen. Es waren nicht viele aber wir kannten uns wieder. Nur habe ich mich nie getraut, mal ne Nummer zu fragen oder so... und wenn es dann doch klappte, fand ich es mit dem Verabreden immer so schwierig eine gute Zeit zu finden wegen Mittagsschläfchen, die von vielen Kinder doch ganz unterschiedlich gemacht werden.

    Liebe mia2018 Ich hatte es (von dir ;)) auch nicht als abwertend gelesen - ich fand es nur interessant, was man unter "rabig" versteht und wie auch das hier von Rabe zu Rabe sehr unterschiedlich ist - was auch schön ist.

    Ich kannte das Wort "Rabenmutter" gar nicht als mir damals jemand das Forum empfohlen hat, und war extrem verwirrt, was da als Bedeutung beim googlen raus kam #rolleyes. Ich muss sagen, dass ich es immer noch nicht 100% kapiere, warum das Forum so heisst #pfeif.

    Was ich interessant finde, ist die Aussage "unrabiges Umfeld" - darauf hin frage ich mich, was ist das - oder was ist "rabig".

    Ist sein Kind nach 6 Monate in der Krippe bringen, unrabig?

    Ich finde das nicht. Ich finde, das ganz bewusst schauen, was du und was dein Kind braucht, rabig ist. Aber dass es dafür keine klare Richtlinien gibt "Wer das macht, ist unrabig".

    Das ist jetzt keine Antwort auf deiner Frage, aber ich finde es schon sehr interessant.

    Eine ältere Dame erzählte mir zufällig gerade mit Tränen in den Augen von der Wende, und davon, dass sie von den Westfrauen dann alle Rabenmütter genannt würden und als schlechteste Mutter verurteilt worden sind, weil sie arbeiten gegangen sind. Geht's bei den Rabenmütter hier dann nicht genau darum, so was nicht zu tun?

    Ich denke, dass es für die meisten Arbeitsnehmer doch echt von Vorteil wäre, Stunden zu erfassen - auf eine möglichst flexible Art und Weise, nicht ortsgebunden wenn der Arbeit auch so gestaltet werden kann. Aber 80-90% der Arbeitnehmer hat wahrscheinlich doch ein Vertrag was sagt: soviel Stunden arbeiten an diesem oder jenem Ort.

    Uni-Arbeit und Forschung ist dann wahrscheinlich was anderes - wobei ich dabei bleibe, dass ich glaube, dass viele sich da auch ausbeuten (lassen) und dass die Arbeitskultur da häufig ziemlich ungesund sein kann (ich kann natürlich nur von meiner Erfahrung berichten an 2 Unis).

    Ich hoffe jedenfalls, dass wir auch bald mit dieser App der Schweizer KollegInnen arbeiten werden, und dann werden wir wohl merken, wie es sich auf unserem Arbeitsalltag auswirkt :). Vielleicht schreibe ich hier dann was ganz anderes :P.

    Mondkalb wäre es in deinem Bereich vielleicht dann nicht besser, nach erfüllte Aufgaben statt nach Stunden bezahlt zu werden? So was könnte ich mich tatsächlich auch vorstellen - das wäre für mich eine gute Alternative in einigen Bereichen, wie z.B. wissenschaft. Wobei es auch Risiken mit sich bringt. Viele Tenure Tracks sind ja eigentlich so angestellt, und ich kenne persönlich keine, die nicht vom Dauerstress fast umkippen - aber das hat vielleicht auch noch andere Grunde #rolleyes.


    Mein Mann hat offiziel auch keine Arbeitsstunden, sondern muss seine Aufgaben erledigen, wo/wann/wie dann auch. Er arbeitet viel mehr als 40 Stunden. Im Idealfall wäre es schön, wenn man nach Aufgabenerfüllung bezahlt wird und sehr viel Freiheit hat, aber bringt das meistens nicht noch mehr Druck? (Bei mir persönlich denke ich, dass ich eine Art Schutz brauche, der sagt: du darfst max. so viele Stunden arbeiten)...

    Wir haben eine Schwesterfirma in der Schweiz. Sie sind ja verpflichtet ihre Arbeitszeit zu erfassen. Meine Kollegin aus der Schweiz sagte uns, dass sie eigentlich genau so flexibel als uns arbeiten, sie arbeitet auch mal nachts und am WE und mal mehr, mal weniger. Nur haben sie einen App für die Zeiterfassung und werden für ALLE ihre Arbeitsstunden seit dem verpflichtete Zeitserfassung BEZAHLT! Wer kann doch was dagegen haben ausser Arbeitsgeber die dann erst merken werden, wie sie ihre ganze Firma auf ehrenamtliche Arbeitsstunden fundiert haben statt ein realistisches Bussinessplan zu haben?

    Einerseits kann ich verstehen, dass man in manchen Bereichen dabei ein anderes / schlechtes Gefühl bekommt. Andererseits habe ich auch an Unis und im wissenschaftlichen Bereich gearbeitet und habe auch damals meine Stunden erfasst für mich, weil ich sonst nur noch gearbeitet habe und das nicht gesund finde (für mich persönlich). Manche Wochen habe ich fast Tag und Nacht gearbeitet, aber danach immer ausgeglichen. Ich glaube auch, dass es für die meisten Menschen auf dauer besser ist, ein System zu haben, was dafür sorgt, dass man sich nicht ausbeutet oder ausgebeutet wird. Aber es wird auch immer Ausnahmen geben.

    Ich würde eigentlich sehr gerne eine Zeiterfassung haben. Das haben wir jetzt nicht und ich merke, dass von mir immer mehr erwartet wird, als das, wofür ich bezahlt werde. Vor allem weil die meisten Kollegen Vollzeit arbeiten und, so wie ich es wahrnimme, sich ausbeuten. Ich werde für 18 Stunden bezahlt, also möchte ich auch nicht mehr arbeiten. Sonst hätte ich auch gerne die extra Stunden in mein Vertrag und auf mein Konto gehabt. Für mich persönlich, erfasse ich schon meine Arbeitszeit. Ich möchte es auch anzeigen können, wenn mal danach gefragt würde.

    Wir arbeiten auch sehr flexibel und viele Kollegen sind immer erreichbar. Mails bekommen um 23u ist keine Ausnahme. Ich mache so was nicht (es sei denn, ich habe meine Arbeitszeit abends geplant weil ich tagsüber ein krankes Kind betreut habe und nicht zum Arzt möchte für eine Bescheinigung weil das Kind eh schon wieder gesund ist). Das geht auch nur ab und zu weil die meiste Arbeitszeit sind fest geplante Termine.

    Ich habe jetzt noch alle meine Urlaubstage von 2019 übrig und nehme sie jetzt auf. Ich habe die letzte Zeit so viel extra gearbeitet (nicht auf meine Initiative, aber Frage von Kollegen), dass ich immer Tage rekuperieren könnte und nie Urlaub nehmen musste. Das ist eigentlich echt doof und jetzt merken die Kollegen das auch, weil ich mein Urlaub jetzt verpflichtet nehmen muss und längere Zeit nicht da bin.

    Ich finde, dass ein Unternehmen dafür sorgen muss, dass die Arbeit geschafft werden kann in der Stundenzahl, der im Vertrag steht. 40 Stunden heisst bei uns häufig 50 (oder bei mir: 18 Stunden und man erwartet 24-30). Ich finde das nicht ok, weil es als "normal" gesehen wird. Wenn es mal so ne Woche gibt und man es danach ausgleichen kann, ok. Aber nicht ständig.

    Auch wer flexibel arbeitet hat doch kein Nachteil daran, seine Zeit zu verfassen? Nur wer zu wenig arbeitet...