Beiträge von Appelstien

    Dann gibt es da wohl grosse Unterschiede... Als Ausländer würde mir und meinem Mann wie gesagt schon sehr regelmäßig gesagt und ausführlich erklärt, dass diese Buchstabenkombi in Deutschland absolut nicht benutzt werden soll (auf der Arbeit, bei öffentlichen Diensten, von Freunden...).

    Ich gucke immer erstaunt zu, wie es zu solche, doch irgendwie komische, Regeln gekommem ist (es gibt ja noch vielen verbotenen Buchstaben- und Zahlenkombinationen), aber als Nichtdeutsche finde ich nicht, dass ich das gut einschätzen kann, also über das "warum" davon rede ich mit keiner (ausser mit meinem Mann oder mit anderen Ausländern #pfeif).

    Wenn man hier in Deutschland "S*S" sagt oder schreibt, ist das doch mit Absicht, würde ich denken. Das "darf" doch nirgendwo? Mein Mann heißt St... S... und in jedes Unternehmen wo er in Deutschland schon gearbeitet hat, dürfte S*S nicht als sein Kürzel benutzt werden. Man wirkt doch extrem fokussiert auf solche Sachen hier in Deutschland. Was ich auch verstehe - also ich würde denken, das sagt man wirklich nicht einfach so...


    Man darf es hier auch nicht schreiben (wird zensiert habe ich soeben gemerkt). Also, man soll es auch wirklich nicht in eine Klasse sagen, scheint mir!

    FrauMahlzahn und Trin das kann ich nur unterschreiben. Ich beschäftige mich auch intensiv mit dem Thema und bin erstaunt, dass es doch immer noch viele Therapeuten und Lehrer gibt, die es anders sehen.

    "Sprechen Sie English?"

    "Ja."

    "Können Sie sich vorstellen, ab jetzt nur noch auf English mit Ihren kleinen Kindern zu sprechen? Zu Hause, beim Wickeln, beim Trösten, das alles auf English statt auf Deutsch? Sie können ja die Sprache." (Wenn argumentiert wird: " Die Eltern können ja Deutsch, die verweigern aber es zu Hause zu sprechen."

    Dann verstehen manche, was gemeint wird. Manche aber auch nicht. Da sage ich einfach, dass wir uns dann deutlich nicht einig sind, und Schluss #rolleyes.

    casa und Nollaun ,

    bei mir ist es auch meistens beruflich. Es geht bei diesen Gesprächen meistens um Sprache (Kinder mit Behinderung - ich bin Logopädin). "Die Familie soll zu Hause auch Deutsch reden" oder negativ gemeintes "Die sprechen ja auch kein Deutsch zu Hause." Für mich ist es dann einfach, zu sagen, dass ich mit meinen Kindern selbstverständlich auch kein Deutsch spreche zu Hause. "Das meinen wir doch nicht." "Äh, ok, aber was meinen Sie denn genau?"

    #rolleyes:D

    In Westeuropa gibt es in der Tat vielen, die Immigranten aus anderen Westlichen Länder als bessere Immigranten sehen. Einfach weil wir alle ein bisschen ähnlicher sind. Je größer das (visuelle, kulturelle) Unterschied, je größer die "Bedrohung".


    Wenn jemand sich verurteilend aufstellt in Gespräche (bei mir geht es auch sehr häufig um Elterngespräche mit Lehrer und Therapeuten usw.), wenn jemand Ideen von "wir gegenüber die Ausländer" äussert, werde ich (weiss, blaue Augen, westerlinge) immer bei der "wir"-Seite mit reingezogen. Ich positioniere mich dann aber fast immer sehr deutlich bei der "Ausländer"-Seite. Dann sind die Leute häufig ein bisschen verwirrt und durcheinander. Davon kann ich dann manchmal profitieren um ein Gegenwort zu formulieren (was mir auch nicht immer gelingt...).

    Ich habe hierzu auch einige Gedanken:

    - wenn ich mit meinen Kindern alleine bin, sprechen wir Flämisch

    - wenn ich mit meinen Kindern in der Kita bin, und keine hört uns wirklich zu, spreche ich meistens Flämisch

    - wenn ich mit meinen Kindern in der Kita bin, und auch nur ein anderes Kind ist bei uns oder Erzieher, spreche ich immer (auch) Deutsch. Auch wenn wir Deutschsprachiges Besuch haben oder auf Spielplätze sind, wo andere Kinder Kontakt suchen. Wenn ich doch etwas auf Flämisch sage, wiederhole ich es nachher auf Deutsch. Die andere Kinder sind sehr interessiert an unsere "fremde" Sprache und wir reden auch viel darüber, dass es ne andere Sprache ist. Ich bemühe mich sehr, die Fragen zu beantworten und immer zu erklären, was ich sage. Die Anderen fühlen sich so nicht ausgeschlossen und reagieren sehr positiv. Auch wenn ich einfach sage "Doe uw schoenen aan", folgt darauf " Zieh deine Schuhe an". Ich mache das quasi automatisch. Das sorgt für Offenheit, ich zeige, dass ich keine ausschliessen möchte.

    - wenn ich mit meinem Mann irgendwo bin, und andere sind dabei, sprechen wir die Sprache, die alle verstehen (meistens Deutsch). Wenn ich etwas nicht weiss auf Deutsch oder schnell etwas fragen möchte auf Flämisch, erkläre ich auch immer, worum es ging auf Deutsch. Andersherum erwarte ich das auch eigentlich. Das machen fast alle.

    - wenn ich beruflich mit Anderssprachigen zu tun habe (= sehr häufig), und mir wird nicht gesagt, was sie unter sich besprechen, dann reagiere ich immer. Ich frage meistens interessiert, welche Sprache sie sprechen. Ich zeige interesse, frage woher sie kommen, evt. frage ich noch was "linguistisches" nach (ich sage welche Sprache ich kenne, die vielleicht ähnlich ist, oder so), und meistens reicht das schon, damit die Leute mir ab dann doch erklären, was sie sagen. Sonst frage ich es auch einfach so: Gibt es vielleicht noch fragen? Oder: ist etwas unklar? Dann wird schon darauf geantwortet. Wenn es wirklich was war, was mir nichts angeht, dann merke ich das schon. Meistens ist es aber so echt ok. Wenn sie spüren, dass ich grosses Interesse habe, öffnen viele Leute sich doch. Und bemühen sich wirklich, wie auch patrick*star geschrieben hat, mit Hände und Füsse wenn nötig und wenn keine gemeinsame Sprache vorhanden ist. Wenn nicht, dann liegt das an den Leuten, nicht an der Sprache, so ist zumindest. meine Erfahrung.

    Warum können nicht alle drei Kinder in einem Zimmer schlafen und du und dien Mann in einem anderen?

    Das stelle ich mich schwierig vor, weil der Große mit seinen kleinen Geschwistern nicht so gut klarkommt - die drei alleine lassen für länger als 10 Minuten, ist momentan keine gute Idee. Er ärgert sich total über seine Geschwister, die sollen auch nichts anfassen und es gibt immer wieder Ja-Nein-Doch Diskussionen die ins unendige weitergehen und/oder explodieren :diablo:. Aber das kann sich natürlich ändern, wer weiß #rolleyes.


    Was ist denn deine Meinung? Kann der Große alleine schlafen? Ich finde dein Mann ist erwachsen, wenn er alleine schlafen möchte, dann ist das in Ordnung. Sich aber hinzustellen und Forderungen an dich was du tun sollst, ist nicht in Ordnung.


    Ich werde auch nachts immer als Erstes wach, wenn sich ein Kind meldet. Ich brauche meinen Schlaf. Deshalb schlafen Kinder, die nicht alleine einschlafen können oder nachts mehr Betreuung brauchen bei mir. D.h. im großen Familienbett. Wenn ich Ruhe brauche, schlafe ich im obersten Stockwerk im Gästezimmer.


    Wäre es möglich ein größeres Familienbett einzurichten. Für jeden eine Matratze? Ich mag es auch nicht, wenn wir keinen Platz im Bett haben. Ich möchte die Möglichkeit haben, bequem zu liegen. Theoretisch. :D Praktisch schlafe ich mit 2 Kindern auf 1,60m Breite und mein Mann auf dem Rest (ebenfalls 1,60m Breite).

    Der Große hat schon mal alleine geschlafen. Wenn mein Mann nicht da ist und er sauer ist, weil er mit den kleinen schlafen soll, dann habe ich ihm schon angeboten, dass er alleine auf sein Zimmer schlafen kann, und das hat eigentlich ziemlich gut geklappt. Ich weiß nur nicht wie lange er dann noch wach geblieben ist. Aber das weiß man ja nie wenn sie alleine schlafen #weissnicht:D. Für jeden eine Matratze ist möglich ja. Aber auch hier werde ich von den beiden meistens beidseitig "angegriffen" :D.



    Ich kenne einige Familien, die mit dem Umzug das Familie Bett Aufgaben und das klappte wunderbar.


    Als Alternative zum Familienbetrieb gibt es ja auch nich das Familie Schlafzimmer.


    Ihr könnt es ja ausprobieren, so wie dein Mann es sich wünscht. Meiner Erfahrung nach kommen die Kinder eh zu den Eltern, wenn sie das brauchen. Und wenn es gar nicht geht, kann man immer noch Umdenken.


    Über Familienschlafzimmer habe ich auch noch weiter nachgedacht. Ich weiß es nicht, ich kann mich nicht gut vorstellen, dass die Zwillinge im gleichen Raum aber nicht an meine Seite schlafen wollen würden. Aber auch da, wer weiss... Ihr habt natürlich alle recht: wenn ich es nicht ausprobiere, werde ich es nie wissen :).


    Wahrscheinlich wird es doch erstmal noch eine flexibele Lösung geben mussen. Wo ich wahrscheinlich am meisten hin und her zwischen Betten wechsle. #schnarch

    Ich möchte das hier mal hochholen.

    Mein Mann möchte kein Familienbett mehr. Er schläft sehr schlecht. Ich schlafe auch besser alleine, aber liebe trotzdem auch das Zusammenschlafen.

    Kinder sind 5,5 und Zwillinge 2,5.

    Jetzt:

    - schlafe ich mit den 3 Kindern zusammen wenn Papa nicht da ist (häufig Dienstreisen und abendliche Termine). Es stehen zwei Doppelbetten neben einander. Zwischen der Große (alleine in ein Doppelbett) und die Zwillinge ist eine Trennwand, weil sonst der Große in seinem Schlaf auf den Kleinen krabbelt. Ich liege zwischen die Zwillinge.

    - wenn ich mal abends weg bin, schläft Papa bei den Kindern.

    - wenn wir beide da sind: eine schläft bei den Zwillinge, der/die andere bei der Große, meistens in seinem Zimmer. Da steht noch ein Doppelbett. Der Große schläft lieber mit eine von uns in seinem Zimmer, als gemeinsam. Er kann dann eine andere Geschichte erzählt bekommen was er sehr mag (sonst sind es "Babygeschichten" ;) ). Und er schläft auch einfach besser dann; er hat SUPER schlechte Laune wenn wir alle gemeinsam schlafen und er wird von seine Geschwister geweckt. Mein Mann und ich wechseln uns da ab.


    Mein Mann will aber nicht mehr. Er schläft wirklich sehr sehr schlecht. Er braucht sehr viel Platz und es ist ihm viel zu warm und unruhig.

    Wir ziehen jetzt um und er möchte eigentlich ab dann, dass alle in ihre Zimmer schlafen. Ich stelle mir das zu abrupt vor.

    Im neuen Haus haben wir 3 Schlafzimmer zur Verfügung. Die Zwillinge würden also immer noch zusammen schlafen. Betten haben wir ausreichend. Platz auch, zumindest bei den Zwillingen würden sogar 5 Matratzen nebeneinander passen.

    Natürlich wünscht mein Mann sich, dass ich bei ihm schlafe. Ich möchte aber nicht jede Nacht raus um Kinder zu beruhigen oder so. Ich weiss nicht, ob es klappen würde, wenn ich bei den Zwillinge schlafe, und mein Mann alleine, und der Große alleine. Mein Mann sagt, ich soll dann raus gehen wenn sie eingeschlafen sind, aber ich finde das nicht so angenehm (ich schlafe dann meistens selber schon fast #rolleyes). Ich würde es andererseits auch sehr genießen, mal wieder ein Abend gemeinsam mit meinem Mann zu haben (selbst ohne irgendwelche Action ;), nur einfach ein bisschen ruhe #yoga).

    Habt ihr schon ähnliches erlebt oder Ideen, wie wir das machen könnten?

    Ich erinnere mich noch gut an dieser Periode bei uns... Ich hatte ein Job aber keine Betreuung. Ich war auch ständig beim Jugendamt (ist hier in der Straße) aber bekam kaum eine Beamte zu sehen weil es damals genau so war - Unterbesetzung, Kranke Beamte = nur Notfälle...
    Ich habe dann eine private Betreuerin gefunden über Betreut.de . Sie war "ok". Dann habe ich entdeckt, dass sie rauchte, während sie mit den Kindern spazieren gegangen ist. Ich fühlte mich dabei so Unwohl, aber hatte immer noch kein Kitaplatz und keine Alternative. Wir haben dann zum Glück eine Frau, die wir vom Ehrenamt kannten, gefunden die es machen möchtete. Sie war in der Umgang mit den Kindern besser, aber ich habe mich dann nach eine Weile sehr an ihren Umgang mit mir gestört. Aber durchgehalten, immer gedacht, es geht um den Kindern un da ist es ok. Dann habe ich in Ebay Kleinanzeigen zufällig eine Tagesmutter gefunden! Bisschen weiter weg, aber ging noch. Sie war auch den Kindern gegenüber echt ok, mir gegenüber auch etwas komisch manchmal aber naja, wie gesagt, das war dann noch zu tolerieren. Und dann im Sommer endlich ein Kitaplatz bekommen. Die Tagesmutter war dann sehr böse, dass wir wechselten. Sie war aber die paar Monate mehrmals krank geworden, damit ich doch zu Hause bleiben musste, was mir dann wieder so schwierig war mein Arbeitsgeber gegenüber. Also haben wir für die Sicherheit einer Kita gewählt.


    Es ist schwierig, diese Periode. Es macht so viel Stress!!! Und wenn ich dann gelesen habe von andere Eltern, die sich 5 Kitas angeguckt haben und dann sehr kritisch auswählen könnten, dann habe ich immer gedacht: "Was??? Ich wäre schon froh mit einfach ein Platz irgendwo!" Jetzt haben wir zum Glück ein Platz bekommen in eine tolle Kita. Aber alle diese Kitas hier in Berlin die dann Bewerbungsbriefe fragen und auch fragen, dass man beschreibt, warum mann sich genau für ihres Konzept entscheidet für sein Kind, da kann ich nicht anders als grün lächeln und meinen Augen drehen #rolleyes. Als ob man die Wahl hätte.


    Ich wünsche auch viel viel Glück, ich drücke die Daumen, dass da doch plötzlich ein schöner Platz erscheint und dass der Stress verschwindet... #yoga

    In Flandern (Meine Heimat) wird extremrechts wohl zweitgrößte Partei. Von 6 plötzlich 24 Sessel im Parlament #eek#crying#heul.

    Mein Mann ist ja Belgier und ja, ich finde das auch sehr sehr schlimm. Vor allem mit der N-VA zusammen, die ich nicht so recht einschaetzen kann aber mich stark an die AFD erinnert (auf jeden Fall auch rechts) sind es 50%. So viele, die wir kennen, muessen das gewaehlt haben. Puh.

    Genau, das habe ich gestern auch den ganzen Tag gedacht: 25% von meinen Mitstudenten, Klassenkameraden, Ex-Kollegen, ... haben Extremrechts gewählt, und genau, 25% zusätslich haben auch sehr Rechts gewählt (mit auch immer noch viele viele Verlinkungen zu Extremrechts, obwohl die NVA alles versucht um sich nicht ins Öffentliche mit Extremrechts zu associeren). Das ist vielleicht noch das Schlimmste: alle sind so schokiert, dass Extremrechts zweite Partei ist, dass sie NVA fast als "normal" sehen. Aber die sind an manchen Stellen genau so gefährlich, wenn nicht noch gefährlicher...

    Ich hätte vielleicht nicht das vom Nachbarn dazuschreiben mussen - also, es geht mir jetzt nicht wirklich direkt um diesen Nachbarn (er hat eine confederate states flagge - steht für White Power und so), das war so ein von vielen Sachen...

    Aber ich meine wie man so im Alltag was gegen Rassismus machen kann. Ich kriege es irgendwie nicht deutlich rüber.

    "Hallo! Wir sind die neue Nachbarn! Warum habt ihr diese Flagge im Garten?"

    Ich stelle mir das ziemlich... uhm... schwierig vor, mit den mal "zu sprechen".

    Ich meinte nicht nur "gegen" diese Nachbarn gerichtet etwas machen - genau. Das mit dieser Regenbogenflagge war nicht so ernst gemeint.


    Ich meinte auch eher im allgemeinen, was man tun kann. Ich höre ständig Geschichten von Menschen die ich begegne, und begegne auch ständig Menschen die mir komische Sachen sagen. Mein deutsch ist auch nicht gut genug um dann sofort sehr klug etwas darauf zu sagen.

    Also, eher so Zeichen die man irgendwie setzen kann oder so? Ich bin wahrscheinlich sehr undeutlich, ach ja.

    Hallo!
    Ich möchte gerne Ideen sammeln, wie man gewaltfrei - passiv - und vielleicht sogar mit ein bisschen Humor, Widerstand bieten kann gegen Rassismus.

    Was man im Alltag aber auch mit gezielte "Aktionen" machen könnte.


    Auslöser für meine Frage:

    - ich komme vermehrt in Kontakt mit "Alltagsrassismus" seitdem ich in Berlin wohne;

    - wir ziehen bald um nach Köpenick, wo es, laut vielen Nachbarn und Bekannten, noch "schlimmer" ist;

    - wir sind selber Ausländer - das merke ich vor allem in meinem Beruf regelmäßig, am Telefon (man sieht es nicht aber hört es schon), und in manche Ämter;

    - und ganz konkret: unsere zukunftige Nachbarn haben eine rassistische Flagge im Vordergarten.


    Ich möchte so gerne was tun. Aber ich habe nicht so viele Ideen.

    - in Demos mitlaufen, na klar,

    - eine Regenbogenflagge im Vordergarten hängen??? Wobei das schon deutlich "gegen" den Nachbarn war...

    - in Facebook anti-Rassismus-Sachen teilen; wobei ich nicht so ein Facebook-teilen-Mensch bin

    - etwas multikulturelles organisieren; ich habe schon ein internationaler Kochabend organisiert hier im Gebäude. Und dann auch die Nachbarn da einladen?

    - ich habe von was sehr tolles gelesen in den Niederländen: "Wijksafari", das bedeutet "Kiez-safari". Eine Theatergruppe kommt im Kiez, sammelt Geschichten von den Einwohner, und zusammen machen sie eine Vorstellung daraus, Fokus auf multikulturelles Zusammensein

    - "Tag der Nachbarn" organisieren; Spielstraße im Sommer organisieren

    - Mitglied werden von einem Verein: NaturFreunde Berlin oder so?

    - Immer hübsche Blumenaufkleber dabei haben um Hakenkreuze zu überkleben

    ...


    Aber es gibt bestimmt noch Sachen, oder? So ganz einfache Sachen die man machen könnte, ohne viel Aufwand. Habt ihr noch Ideen?

    #blume#blume#blume

    Ich denke auch immer, wie schön wäre es, wenn man wirklich das eigene, natürliche Rythmus folgen könnte, und sich einfach aus der Welt und Alltag in eine "Höle" ;) zurückziehen könnte einige Tage jeden Monat. Mir fallt das sehr schwer die Kinder gegenüber. Vor allem auch, weil meine Mutter auch sehr starke PMS Symptome hatte, und ich schon seitdem ich sehr jung war, genau wusste, dass es jeden Monat einige Tage gab, wo ich meine Mutter wirklich kein angenehmer Mensch fand #hmpf #schäm. Und seitdem sie in der Menopause ist, ist unsere Beziehung viel viel besser geworden.

    Andererseits war das bei meiner Mutter noch ziemlich Tabu als wir klein waren, wobei meine Kinder jetzt schon wissen, dass es bei Mama regelmäßig Blut gibt da unten und dass das auch weh tut und dass ich dann müde bin. Wenn es dann "nur" dabei bliebe, und ich nicht bei jeder kleiner Frustration oder Streit schrien oder weinen würde, wäre doch schön #rolleyes.

    Mönchspfeffer hatte ich als Kapseln. Lese gerade, man soll sie mindestens 3 Monate nehmen, bevor man sagen kann, ob es etwas bringt. Habe ich letztes Mal auf jeden Fall nicht so lange gemacht.

    Ich war schon in Süd Korea mit mein Sohn und teilweise mit mein Mann. Sehr sehr tolles Land, fanden wir. Für Kleinkinder auch viel zu sehen, supertolle Museen und alle Leute sind so nett und freundlich.

    Nord Korea würde mich glaube ich klaustrophobisch machen. Ich habe selber als Reiseleiterin gearbeitet und mag es nicht, geleitet zu werden ;). Ich reise ja weil ich es spannend finde selber neue Ecken zu entdecken, spontane Gespräche mit Leute zu haben, einfach ohne direktes Ziel in einer Stadt rumzulaufen. Dieses geplante und unfreie sagt mir nichts... Obwohl Nord Korea mich auch fasziniert. Aber das sehe ich dann lieber in Films oder Dokus.

    Nie zuerst Süd Korea besuchen, wenn Du Nord Korea besuchen möchtest auf jeden Fall! Aber das weisst Du bestimmt schon :).

    Heute hat mein Mann Geburtstag! Das war sein Geschenk:

    Zuerst bekam er nur das Glas Marmelade mit diesen Perlenarmband. Er hat es nicht sofort verstanden. #cool Er brauchte wirklich viel Zeit und Hinweise. Und dann guckte er mich plötzlich an: "Neeeeee, nicht, nee, wirklich?!"

    Dann hat er die Karte mit dem Foto geöffnet und war es ihm klar, was sein Geschenk war. Haaaa es war so toll! #bananeEr ist so froh! Er sagte, dass er schon gedacht hat, er werde sie nie im Leben noch live sehen können. Er freut sich riesig. Und ich auch :D !