Beiträge von Appelstien

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    Habe nicht alles lesen können, aber:

    - meine Mutter und Schwiegermutter tun das auch

    - sie wohnen 800 km von hier, das hat auch Vorteile, genau wenn es um den 1000en Geschenken geht

    - sie schicken aber gerne Pakete ;) , die ich dann immer zuerst öffne und eigentlich ohne viel Bauchweh daraus selektiere, was ok ist. Vor allem die Schwiegermutter schickt häufig total ungeeignete Sachen (zum Näschen immer wieder Sachen mit Kuhmilch, was der Große nicht erträgt, viel zu große oder zu kleine Klamotten, oder z. B. sehr gerne auch Knobelhefte für die 4-Jährigen, wo dann drauf steht "Ab 12"), die entsorge ich einfach (verschenken oder so).

    Ich sage sie das aber nicht, es lohnt sich nicht. Ich schreibe sie "danke für das Paket" und fertig. Ich hoffe und denke das sie sich freuen, etwas für die Kinder tun zu können und damit ist der Zweck dieser Sachen dann auch schon erfüllt. Sie dürfen dann echt weg #top .


    Ah und was ich auch mache ist immer vorab bei Feste (Geburtstag und Weihnachten) fragen, ob sie was schicken wollen, ob eine Wunschliste ok wäre, oder ob sie Geld schicken wollen und ich was besorge. Das nehmen sie manchmal doch auch an. Aber sie schenken auch fast iiiimmer noch etwas "dazu" #rolleyes ...

    Ich könnte noch ein bisschen Inspiration gebrauchen, jetzt wo die Kitas bei uns wieder schließen. Was wir hier schon ab und zu machen:

    - gemeinsam eine große Zeichnung zeichnen und malen (wir kleben ein großes Blatt Papier auf den ganzen Tisch und machen eine Fantasiewelt)

    - gemeinsam Mandalas malen

    - eine Entspannungs/Sinnengeschichte und/oder snoezelen (mit Duft, farbiges Licht und Geräusche, braucht allerdings einiges an Vorbereitung)

    - lustige Frisuren machen mit vieieielen Zopfgummis, Haarspangen und einmal-Farbe

    - Oma / Opa fragen eine Geschichte vorzulesen entweder auf Zoom oder aufgenommen als Hörspiel / auf ein Toni

    - Würfelwanderung (Würfel bestimmt an jeder Kreuzung, wo wir lang gehen)

    - Mein Großer (Kleiner ;) , er ist 7) hat jetzt die Brettspielmikrobe bekommen, Hurra! Wir haben schon Alhambra, Catan und Andor gespielt. Leider ist das schwierig wenn die Kleinen (4 Jahre alt) zu Hause sind. Sie möchten jedes Spielteilchen wegnehmen und es ist anstrengend #rolleyes .


    Fällt euch noch was ein?

    Ich habe das mehrmals gemacht (in der anderen Richtung #freu ), und das ging meistens sehr gut - wobei es schon echt Sport war. Ich habe meistens viel rum gelaufen mit Kind in Trage und dann ging es ok. Einschlafen war für A. nie einfach und auch im Zug nicht, ich habe dann aber viel in den Zwischenteilen rum gelaufen und so das (eigentlich noch recht wenige) Geschrei dann gut auffangen können.

    Was gut geholfen hat:

    - Kleinkind Abteil gebucht, da waren immer andere Eltern in der Nähe. So habe ich immer helfende Hände gefunden wenn ich die kurz brauchte. Auch zum Aufpassen auf meinen Sachen.

    - Kleinkind Abteil hat auch der Vorteil, dass da andere Kinder zu sehen sind, und das war für unsere immer besser als jedes Spielzeug. Wobei mit Corona das vielleicht jetzt leerer sein wird...

    - Kind in Trage (so musste ich kein Kinderwagen raus oder rein bekommen. Wobei, dann bekommt man schon auch Hilfe. Es gibt immer Menschen die helfen wollen.)

    - So leicht wie möglich packen. Und wenn man doch viel dabei haben muss, vor dem Aussteigen schon jemand ansprechen für Hilfe mit dem Gepäck.

    Fazit: Nie zögern Hilfe zu fragen, ruhig bleiben ;) , dann klappt das super #top !

    "Deine Hand fühlt sich auf meiner Haut an wie Omas Grießbrei an meinen Zähnen"

    #lol


    Peppi-Minttu lustig und das kennen wir auch :). Mein 4-Jahrige fragt häufiger Sachen wie : Wie warm kostet das?

    Wie teuer ist es draussen? Wo heisst er?


    Tochterlein (auch 4) fragte soeben:

    "Mama, kannst du meine Schnurwindel ähm Schnürbändel ähm, aaah ja Schnürsenkel binden?"

    (Sie reden tatsächlich, auch nach wieder über 2 Monate Kitapause und zu Hause fast nur Flämisch als Input, noch sehr viel Deutsch, vor allem unter sich).

    Genau Zephyr , das hat sich geändert.

    Ich habe zufällig vorgestern mit der Servicetelefon vom Bundesministerium telefoniert, im Zweifel da mal anrufen, die sind super nett! Aber so wie ich es verstanden habe, ist das seit einem Jahr nicht mehr so, dass man vorab was anmelden musste. Sie sagte, es geht darum, dass man in der Augenblick, in dem man Elternzeit beantragt, Arbeitnehmer ist. Was früher war, ist da nicht mehr relevant. Ich war arbeitslos als meinen jungsten Kinder geboren sind (2016), und arbeitete noch in Belgien bei meinem ältesten (2013). Von meinen Grossen habe ich theoretisch noch die 6 Monate bis er 8 Jahre alt ist, selbst wenn ich damals noch in Belgien arbeitete. Da hat man nur einen 7Wöchigen Frist, aber das könnte der Arbeitgeber evt. ablehnen, sagte die Beraterin mir (warum genau, weiss ich auch nicht sicher).

    Von den beiden Kleinen könnte ich jeweils noch 24 Monate Elternzeit nehmen, und das mit 13 Wochen frist, aber nicht vom Arbeitgeber abzulehnen.

    Ich kann helfen, Sachen zu übersetzen und/oder interpretieren, als Belgierin. Ich bin keine Anwältin also wirklich juristisch beistehen wird vielleicht schwierig... Aber vielleicht kann ich weiterverweisen? Du kannst immer eine PN schreiben wenn Du möchtest!

    (ach es ist ja mit DEM Hammer, ups).

    Bei mir vor allem Eisen, aber auch D, B12. Aber ich esse kein Fleisch, hat natürlich auch Einfluss.

    Na und ein anderer Hammer (haha, jetzt reden wir nur noch von Werkzeug #gruebel) war auch echt "Körperkontakt-überdosis". Ich erinnere mich an eine Phase, wo ich dieses ständige gefummel an mir (an mich?) nicht mehr gut aushalten könnte. Das kam auch ziemlich plötzlich und unerwartet. Aber auch dafür habe ich keine Tipps, wie man das irgendwie vorbeugen könnte oder so. Ausser "auf sich achten". #baden

    Mam sagt das doch auch auf Deutsch, oder nicht, "der Mann mit der Hammer"? Jedenfalls meinte ich damit, bei mir konkret dann, ein riesen Eisenmangel (jetzt immer noch - was nicht unbedingt mit dem Stilllen zu tun hat, aber was wie ein Hammer fühlt #flop) und eine Erschöpfung. Bei mir spielen aber gesundheitlich noch andere Sachen, das kann man nicht verallgemeinern. Ich weiss auch nicht, ob man das vorbeugen könnte Fritzi Melone . Vielleicht hilft es nur ein wenig, es mit einzukalkulieren, dass das passieren könnte? Ich hatte es nicht wirklich erwartet, nach der Stillphase diese Erschöpfung so dolle zu spüren und so plötzlich.

    Glückwunsch!

    Und Hut ab #applaus!

    Gut, dass du so gut auf dich achtest. Ich habe keine 3 gleichzeitig gestillt, abgestillt und dann direkt die Zwillinge; auch davon musste mein Körper im Nachhinein echt massiv regenerieren. Während der Stillzeit ging es mir aber auch immer ziemlich gut (ich bekam Eisen gespritzt). Nachher kam dann der Mann mit der Hammer #rolleyes.

    Alles Gute!

    Kleidung die so ist, dass man ein Kind daran auch mal mit einer Hand etwas zur Seite ziehen kann

    Das finde ich noch ein sehr guter Tipp! Ich erinnere mich auch sehr viele Momente, wo ich eine der Beiden am Rücken mit Strampler auf/weggehoben oder zu mir gezogen haben (im/über das Bett natürlich ;)). Es fühlte manchmal ein bisschen so wie eine Hundemama ihre Welpen im Mund trägt #cool.


    zu den 52 Kissen: ich (keine Zwillinge) hatte zu der Zeit ein gigantisches selbst genähtes Sitzkissen, eher Liegekissen. Darin versunken hätte man auch bequem Zwillinge stillen können. Problematisch wäre nur das Aufstehen.

    Klingt bequem! Aber genau, das wieder Aufstehen ist leider häufig auch eine nicht unwichtige Phase im ganzen Stillprozess :D.

    das ist für mich ein riesiger Kissenaufwand, Aufbau, Abbau, da bin ich wach.

    Ich musste noch echt lachen, als ich das gelesen habe. Es hat mich sofort zurückkatapultiert. Es ist lange her, dass ich an diese Stillnächte zurückgedacht habe, es war doch echt eine sehr besondere Zeit...

    Jeden Abend habe ich meine gefült 52 Kissen "richtig" hingelegt, um mich auf den Nacht vorzubereiten. Und mich dann darauf gelegt, mein Mann stand bereit um die Beiden zu bringen, und ich "ah nein, warte, es ist noch nicht gut. Das Kissen muss noch 2 Zentimeter mehr nach links und das Kissen muss noch 5 Millimeter nach oben." Ich brauchte manchmal 15 Minuten um meine Kissen "richtig" zu bekommen :D.

    Also, ich verstehe es #freu. Es ist echt anstrengend. Ich habe es geschafft, aber hatte auch häufig Rückenschmerzen und am Anfang echt Schwierigkeiten, die richtige Position zu finden. Aber irgendwann hatte ich dann also mein Weg gefunden, zwar mit unzählige Kissen. Ich hatte unter meinem Rücken, Schultern und Nacken verschiedene Kissen, unter meine Kniee, und dann die Stillkissen, die lagen Nachts glaube ich auf meinem Schoss, und neben den Kindern hatte ich dann noch so zwei schräge Kissen aus festem Schaumstoff. Damit konnte ich die Kinder dann an der Seite "einklemmen" so zu sagen, damit sie nicht weggerollt sind.

    Ist das Stillkissen alleine hoch genug? Manchmal fällt man so nach vorne, weil man an die Babys will mit der Brust. Vielleicht das Stillkissen so richtig hoch, also viele Kissen oder so drunter.

    Tagsüber habe ich tatsächlich mit zwei Kissen auf einander am Anfang am besten gestillt, erinnere ich mich jetzt. Ich hatte ein normales Stillkissen auf meinem Schoss, und dann oben darauf der "My brest friend", weil sonst lagen die Kinder viel zu niedrig und musste ich komplett vorüberbeugen.


    Ich weiss nicht, ob ich alles verständlich geschrieben habe, aber vielleicht bringt es Dir auf neue Ideen... #blume

    Liebe Fritzi Melone , auch ich kann Dir sagen: es wird besser! Ich habe auch jedes Stillkissen, das es gab, gekauft / geliehen / ausprobiert. Es hat eine Weile gedauert, bis ich die für mich und für den Beiden beste Position gefunden habe. Es klingt wahrscheinlich unglaublich, aber die Chancen sind groß, dass auch Du es bald schaffen wirst, während Du simultan stillst, ein Buch zu lesen (das könnte ich mir am Anfang nicht vorstellen, aber nach ein paar Monate klappte das tatsächlich gut!). Sie bekommen mehr Kopfkontrolle und das verändert die Erfahrung echt.


    Wegen dem Essen: ich habe auch 1000e Kcal weggefuttert. Was mir die ersten Monaten sehr geholfen hat: mein Mann hat jeden morgen (und oft mehrmals am Tag) einen Riesenschüssel Obstbrei / Obstsmoothie gemacht. Mit gaaaaaanz viel gesundes Öl und gemahlene Nüsse (Mandel oder Haselnuss oder so) reingemischt.


    Alles Gute! Du machst das super! Es wird besser!

    Appelstien deine Erfahrungen mit Kindern, die mit 2-3 sauber werden, kann ich so nicht bestaetigen. Zumindest nicht in dieser extremen Form, dass alle, oder viele, Kinder es täglich 1-2 nicht aufs Klo schaffen.

    Das war natürlich auch ein bisschen übertrieben; ich wollte damit vor allem sagen, dass der Druck in Belgien für sehr viele Eltern (und darum auch für die Kinder) sehr gross ist, spätestens mit 2,5 trocken zu sein. Und dass das, rein anatomisch, für einige Kinder noch nicht geht. Dieser Zwang und Dauerstress sorgte in unsere Schule tatsächlich dafür, dass immer irgendwo jemand eingepullert hat und das darund ein grosser Stress und Angst hing. Klar können viele Kinder mit 2-3 schon unproblematisch ohne Windel, ich wollte vor allem schildern, was passiert, wenn der Druck einfach zu gross ist. Das hätte ich besser anders formuliert, das stimmt :).

    Ich habe nicht alles gelesen, aber wollte unsere Erfahrungen auch noch kurz hier lassen. T. (Mädchen) und E. (Junge) sind auch Zwillinge, jetzt 3,5 Jahre alt.

    Wir reden hier im Haus immer sehr offen über alles, was mit Pipi, Kaka, Penis, Po, ... zu tun hat. Das haben die Beiden also auch von Anfang an mitbekommen. Wir haben einige Bücher (bekommen von der Oma #rolleyes) über das Thema "Töpfchen" und die waren mal populär, mal wieder komplett uninteressant, das wechselte die letze Jahren. Und genau so wechselte auch die Interesse an das Töpfchen.

    Die T. hat einfach vor 7-8 Monate oder so, nachdem sie schon Wochenlang immer trocken war morgens, beschlossen, dass sie keine Windel mehr wollte. Sie machte mit 2,5 Kaka und tagsüber meistens Pipi aufs Töpfchen. Sie hat ab dann immer alles aufs Töpfchen gemacht, und jetzt mehr und mehr direkt auf die Toilette (mit Treppe, ohne Aufsatz, das mag sie nicht). Sie hat das also einfach für sich entschieden, weil sie merkte, dass sie es nicht mehr brauchte (in dem sie morgens eine trockene Windel hatte). Das Töpfchen / die Toilette waren und sind natürlich immer da, aber wir haben sie nie drauf gesetzt, sie machte das selber.

    E. ist noch nicht ganz trocken. Er hat auch noch ziemlich lange, ich denke bis Dez. auf jeden Fall, Kaka in sein Windel gemacht. Deutlich bewusst, ein bisschen aus Faulheit (passt zu sein Karakter #cool). Dann haben wir ihm aber gesagt, dass uns das kein Spaß macht, diese Kackewindel zu wechseln. Und langsam hat er es geschafft, aufs Töpfchen zu gehen. Ihm hat es geholfen, ihm ein Buch zu geben aufs Töpfchen, damit er da auch was "zu tun" hat, sonst hat er kein Geduld gehabt und ist sofort wieder weg gegangen, wenn nichts kam (weil er spielen wollte statt da zu sitzen). Nachts ist er meistens trocken, aber wenn er morgens nicht sofort aus dem Bett geschubst wird um aufs Klo zu gehen, lässt er sein Morgenpipi einfach laufen... Mittags schläft er meistens ohne Windel. Abends entscheidet er selber, ob mit oder ohne. Null druck, er hat die Wahl. Das wird schon!


    Übrigens, in Belgien (wo ich herkomme) sollen die Kinder ja mit 2,5 trocken sein. Weil dann fängt die Schule an (Kita ist bei uns "Schule"). Was für ein Stress haben meine Freundinnen mit ihren Kindern deswegen!! Und dann sind sie superstolz, dass der Johan schon mit zwei "trocken" ist. Ja, er bekommt jeden Tag eins bis zwei Plastiktütchen mit durchnässte Klamotten mit nach Hause, weil er hat eben ab und zu noch ein kleines Unglück. Aber er ist trocken #rolleyes !! Ich habe als Jugendliche auch ne weile in eine Belgische Kleinkindschule geholfen und ich war nur am Klamotten wechseln, in meiner Erinnerung :P.

    Liebe Noso: Herzlichen Glückwünsch! Alles wird gut :) ! Wir hatten auch schon einen Sohn, als Nr. 2 und 3 sich gleichzeitig gemeldet haben.


    - Du hast schon ein Kind bekommen, das heißt: du weißt schon, dass das klappt! Mit eins, und auch mit zwei. Wie auch immer. Sie kommen ja nicht gleichzeitig, aber der eine nach der andere raus ;) . Das habe ich für mich immer wiederholt, und das hat mir geholfen, die Ärtze davon überzeugen zu können, nicht zu früh / unnötig einzugreifen.

    - Du hast "offiziel" eine Risikoschwangerschaft; aber Du musst gar keine Risikoschwangerschaft haben! Es kann total super unkompliziert laufen auch! Mir hat es sehr geholfen, darauf zu fokussieren. Die vielen Warnungen von den Ärtzen könnte ich so einfacher einfach passieren lassen.

    - Die ersten Jahren fühlte ich mich auch wirklich eine Zwillingsmutter: gleichzeitig stillen, doppeltragen, das macht man ja nicht wenn man nur ein Baby hat. Aber jetzt muss ich sagen: ich fühle mich eine Mutter von 3 sehr unterschiedliche Kinder. Dass die beiden am gleichen Tag Geburtstag haben, hat eigentlich weniger und weniger direkter Einfluss auf unsere Familie. Wenn, dann nur weil es Vorteile hat (vor allem jetzt mit geschlossener Kita: zwei 3-Jährigen beschäftigen einander manchmal auch priiima ohne Mama, das hat der große Bruder alleine nie geschafft!).


    Alles Gute!