Beiträge von Knolle

    Ich kram den Thread mal wieder aus:

    Kennt eine von euch eine gute Software, um einen Projektstrukturplan darzustellen?


    MS Project kann das irgendwie nicht (gibt's da vlt. Add-Ins?), für PowerPoint ist das Projekt zu komplex und Excel ist bisher die Software unserer Wahl aber auch nicht so ganz das Gelbe vom Ei. Also falls da noch jemand Geheimtipps hat: immer her damit #danke

    #lol


    Ich wollte heute sehr motiviert einen Übersichtsplan für die nächsten fünf Wochen schreiben, um Essen und Aktivitäten zu planen und fing an zu schreiben: 17.3., [...] 31.3., 32.3., irgendwas fand ich dann doch komisch und es hat auch nur ein paar Sekunden gedauert, bis ich wusste, was es war.

    Abo, genau die Frage stelle ich mir auch gerade, nur dass noch ein kleiner Zwerg mit rumwuselt.

    Lego, Bügelperlen, malen, Basteln und im Sandkasten spielen geht hier auch recht gut, wobei so nen Laptop auch automatisch die Aufmerksamkeit der Kinder auf sich zieht...

    Ich seh hier schon Frozen in Dauerschleife laufen #kreischen

    Wir sind mit unserem Thule Chariot Cab 2 sehr zufrieden. Der hat den größten Stauraum aller Thule Anhänger und ist für mich daher auch der perfekte Autoersatz.

    Babyhängematte (haben wir ab 4 Wochen nach der Geburt genutzt) und dreijähriges Kind passten gut rein. Inwzischen sitzen beide drin und haben genügend Platz. Sehr schön finde ich es, dass man die Lehnen in eine Schlafposition zurückstellen kann. Allerdings darf dazu das Staufach nicht zu voll sein.


    Wir nutzen ihn für den täglichen Weg zur Kita, wo ich ihn dann zusammengeklappt im Gartenhäuschen deponiere, für kleine bis mittlere Einkäufe und für Ausflüge: mit dem Rad zum Tierpark und dann mit dem Anhänger als Buggy durch den Park.


    Eventuell ist er nicht optimal zum Joggen geeignet, weil nicht genügend Beinfreiheit für die schiebende Person gegeben ist. (Ausprobiert habe ich es aber nicht, wir haben das Jogging Set nicht.)


    Wie die meisten Thule Chariots ist er sehr gut gefedert und verarbeitet.

    Ich nutz inzwischen die Weberkupplung, weil die Thule Kupplung nicht an mein E-Bike passte. Vorher bin ich ein knappes Jahr mit der Thule Kupplung gefahren. Wenn man die Handgriffe drauf hat, lässt sich der Anhänger in beiden Varianten leicht an- und abkuppeln. Zum Fahren finde ich die Weberkupplung besser, weil sie das Anfahren etwas dämpft.


    Den Anhänger haben wir neu gekauft, weil hier die Gebrauchtpreise nur wenig unter Neupreis lagen, das Zubehör (Baby Hängematte und später Baby Supporter) habe ich über die Kleinanzeigen gefunden.


    Ein gutes Jahr nach dem Kauf kann ich sagen, dass es eine der besten Anschaffungen zur Geburt überhaupt war #top.

    Ich finde, das liest sich ganz normal für einen Beikoststart ;). Manche Kinder finden mit sechs Monaten Essen super spannend und probieren alles, andere werden in dem Alter noch voll gestillt/mit Milch ernährt, weil Beikost sie null interessiert.


    Wir sind diesmal auch im 5. Monat, also sehr früh mit Beikost gestartet, weil der Kleine sich so sehr dafür interessiert hat.

    Einen linearen Verlauf hatten wir hier auch nicht und auch aktuell mit fast 14 Monaten gibt es Tage und Phasen, in denen (bisher toll gefundenes) Essen plötzlich total blöd gefunden wird und nur Muttermilch angesagt ist. Zähne, Entwicklungssprung, Infekt, irgendwas ist ja immer...

    Alle zwei Stunden zu stillen regt ja auch die Milchbildung an, vielleicht spürt dein Baby, dass es das in den nächsten Tagen braucht.


    Solange dein Baby sich altersgerecht entwickelt und zu nimmt, würde ich mir da keinen Kopf machen. (Hach, das sagt sich so leicht von außen.) Hör auf dein Kind, es scheint dir ja zu zeigen, was es gerade mag und möchte.

    "Food before one ist just for fun" hab ich hier im Forum aufgeschnappt und für uns für wahr befunden.#ja


    Die länge des Stillens sagt übrigens nichts über die Menge aus. Mein erstes Kind hat ewig an der Brust gehangen, mein zweites ist in kürzester Zeit fertig und scheint mehr ein Effizienztrinker zu sein.

    Grade eben im Familienbett. Die Schnute hört noch ein Hörspiel und fragt plötzlich: "Mama, können wir mal wieder was essen?"

    Ich: "Jetzt?" (leicht geschockter Tonfall, in Gedanken:" Bitte bitte, hab jetzt bloß keinen Hunger.")

    Schnute: "Ne, so zu Weihnachten, meinte ich."


    Alles klar, das nächste mal essen wir dann zu Weihnachten #freu


    (Es stellte sich im weiteren Verlauf heraus, dass sie gerne mal "so Kastanien ohne Schale mit Puderzucker drauf" essen möchte.)

    Es gibt flexible Systeme, die auch PM können, z b sharepoint oder oneNote, dass (kann) man sich seine templates selbst aufsetzen. Manche arbeiten hier bei uns auch mit MS project, sind aber nicht zufrieden.

    Interessant, ich bemühe mich nämlich gerade bei der IT um eine MS Project Lizenz, in der Hoffnung, damit den ein oder anderen Plan für das Projekt darstellen zu können. OneNote hatte ich als PM Tool noch gar nicht auf dem Schirm, ich hab das bisher eher so als schnellen Notizzettel für mich persönlich genutzt und seh grade, dass ich Abschnitte darüber teilen kann. Mal gucken, ob das ein passendes Tool für die Absprachen in der internen Projektleitung ist. Bisher nutzen wir (noch nicht sehr lange) Trello, aber das finde ich doch arg begrenzt in seinen Möglichkeiten.

    You got mail.... hopefully.


    LG,

    Anne

    #danke ich hab jetzt alles mal überflogen und bin begeistert, wie gut verständlich und übersichtlich so komplexe Themen dargestellt werden können #super


    Was ich an deiner Stelle überlegen würde, wenn ich die Mittel dazu habe, wäre, ob sich möglichst bald alle, deren Arbeitsbereiche ineinandergreifen, einmal persönlich treffen. Ich finde, wenn man die Leute, mit denen man zusammenarbeitet, schon mal gesehen hat, hilft das schon ziemlich, und es kann auch helfen, Hemmschwellen zur Kommunikation abzubauen.

    #ja Das finde ich auch sehr wichtig und hat tatsächlich schon stattgefunden, bevor ich aus der Elternzeit zurück kam. D.h. alle kennen sich, nur ich nicht ;) Ne, ganz so krass ist es zum Glück nicht, durch unsere jährliche Mitarbeiter:innen-Treffen kenne ich auch die meisten persönlich.



    Ich realisiere so langsam, dass PM ja eine eigene "Branche" ist. Habe gestern zum ersten mal bewusst eine Stellenausschreibung wahrgenommen, bei der gezielt eine "Scrum-Masterin" gesucht wurde, sonstiger fachlicher Hintergrund egal. Bisher hatte ich das so eher als Add-on Qualifikation wahrgenommen. Hach spannend, ich bin schon am Suchen nach passenden Seminaren. So eine komplette PM Weiterbildung mit Zertifizierung wird es dieses Jahr eher noch nicht. Momentan schwebt mir ein Seminar zu Moderationstechniken vor, so dass die Treffen (ob persönlich, telefonisch oder per Video) auch zielführend noch zielführender von mir geleitet werden können.

    Deine Beschreibung klingt so, als ob Ihr eher nicht agil aufgestellt seid?

    Ja, das könnte man so sagen. Wobei das nicht für alle gilt, mein direktes Team würde ich schon als eher agil einordnen (mit meinem rudimentären Verständnis, was "agil" bedeutet), in anderen Bereichen sieht es aber wieder ganz anders aus. Es wird wohl sehr viel Fingerspitzengefühl von uns brauchen, alle Beteiligten unter einen Hut zu bekommen und niemanden durch so neumodischen Kram zu verschrecken ;)


    Retrospektiven dagegen finde ich immer hilfreich. Aber jetzt wird's lansam OT ...

    Nene, gar nicht OT. Für mich ist das sehr hilfreich! Ich finde den Input von euch sehr bereichernd, da ich bisher ja so gar nichts mit PM zu tun hatte und mich da jetzt erstmal einarbeiten muss. Da helfen auch so Schlagworte sehr, um eine Idee davon zu bekommen, was überhaupt alles so üblich oder möglich ist.

    Alle erlernten Methoden sind im Grunde nur Tools, um ein Projekt zu steuern.

    Den Gedanken hab ich auch. Das sind alles Tools, um meinen persönlichen Werkzeugkasten zu füllen, aus dem ich dann im passenden Moment das passende Tool zauber. Ich hab z.B. auch mal als Weiterbildung eine "Kreativitätswerkstatt" besucht, und dort ganz tolle Methoden gelernt, um im Alltag kreativ zu werden und angeleitet Ideen zu sammeln, zu priorisieren usw. Ist vermutlich unter Ingenieur:innen nicht alltäglich, kam bei mir im Team aber sehr gut an, als ich einige Methoden davon dann auch in Meetings angewendet habe.


    Ich habe also nicht vor, mir eine PM Methode anzulesen und dann 1:1 umzusetzen, sondern zu gucken, was uns weiterhelfen könnte und ggf. zu modifizieren, so dass es zu uns passt.

    Viel Glück dir, das hört sich ja nach einem spannenden Großprojekt an

    Danke, das Projekt ist super spannend und herausfordernd für uns. Und ich freu mich auch sehr, dass ich nun in die Leitungsfunktion einsteigen darf, weil ich für mich persönlich viel Entwicklungspotential sehe und dieses Potential auch von meinen Führungskräften bei mir gesehen wird.

    Falls Du für die Stakeholder-Analyse irgendwelche Materialien brauchst, schick mir einfach eine PN mit Deiner e-mail addy. Ich schicke Dir dann die Unterlagen des Lehrgangs, wie man sowas strukturiert und welche Schlüsse man aus den notierten Gegebenheiten ziehen kann, die dann letztlich auch die entsprechende Kommunikation an die jeweiligen Leute beeinflussen.

    Danke für das Angebot, ich schick dir gleich eine PN.

    Wir benutzen tatsächlich Ampelberichte, aber nicht ellenlang, sondern alles muss auf eine Powerpoint-Seite passen: Rationale, Milestones, Issues/Risks, Next steps und Required Decisions, alles mit jeweiligen Due Dates bzw. Finished Dates versehen. Die Ampel gilt dann nur für den kompletten Projektstatus, da bei Issues/Risks ja ggfs. auf Gefahren hingeweisen wird.

    Das ist dann aber alles rein faktenbasiert.


    Wenn Du zusätzlich noch Stimmungsbilder einfangen willst, solltest Du vorher auf jeden Fall eine Stakeholder-Analyse machen und diese auch iterativ laufen lassen, das sich ggfs. etwas ändern kann oder auch neue Akteure dazu kommen bzw. alte ausscheiden. Aus dieser Stakeholder-Analyse ergben sich dann auch jeweils die Kommunikationsstrategien für die jeweiligen Cluster.

    Danke, das hilft mir schon mal sehr weiter! Ich geh mal die von dir genannten Schlagworte durch und gucke, wie ich das für uns übersetze :D

    Auf jeden Fall muss ich mir noch ein bisschen theoretisches Wissen anlesen. Ich war im Alltagsgeschäft bisher eher nach Bauchgefühl und Erfahrungswerten unterwegs als mit extra dafür gelernten PM-Methoden.

    Ich bin - ebenfalls IPNA-zertifiziert - grosser Fan von Scrums in dieser Gruppengrösse.

    Wenn das Team dieses Tool routiniert benutzt, bist Du sehr schnell auf dem Arbeitsstand und hast gleichzeitig ein Stimmungsbild.

    Das klingt spannend, was genau kann ich mir denn unter einem Scrum vorstellen? Google sagt, das sind häufige (am besten sogar tägliche) und kurze Treffen. Meinst du, das klappt auch über Videokonferenz? Wir sitzen an mindestens fünf verschiedenen Standorten in Deutschland.

    Schade, in der Branche kann ich leider gar nicht helfen. Agile Softwareentwicklung und Scrum wäre mein Bereich

    Ist das jetzt nicht Trend, überall etwas agiler zu werden?;) Zumindest laufen mir diese Begriffe immer wieder über den Weg, wenn ich nach Projektmanagement suche, mit dem Hinweis, dass das im Softwarebereich so erfolgreich ist.

    Liebe allwissenden Rab:innen,


    ich hoffe auf euer geballtes Projektmanagement-Wissen und vor allem Erfahrung mit der Praxis!


    Die Vorgeschichte:

    Gerade zurück aus der Elternzeit durfte ich gleich in die interne Leitung eines riesigen Projektes einsteigen. Ich hab die Bewerbung für dieses Projekt damals koordiniert, war auch bei den ersten Bietergesprächen dabei und während meiner Elternzeit haben wir dann den Zuschlag erhalten. Das ganze Projekt ist also schon langsam ins Rollen gekommen, die Projektleitung liegt bei meiner Teamleiterin (PL sowohl nach intern/extern) und meinem Bereichsleiter (PL v.a. nach extern) und es gab einen ersten KickOff Termin, an dem die zig Teams und Abteilungen, die thematisch mit drin hängen, abgeholt und über das Projekt informiert wurden. Eine darüber hinausgehende Struktur oder gar Managementmethode wurde bisher nicht umgesetzt. (Ein Projektstrukturplan wurde angelegt, aber noch nicht vollständig ausgefüllt.) Damit es auch nicht zu langweilig wird, nimmt meine Teamleiterin im nächsten Quartal eine Auszeit und die interne Leitung liegt vermutlich komplett bei mir.


    Ich steh grade vor diesem riesigem, chaotischen Berg und würde es gerne in geordnete Bahnen lenken, die es mir ermöglichen das ganze in 25 Wochenstunden zu koordinieren (neben den anderen Aufgaben, die ich noch so habe). Erste Amtshandlung war die Festlegung regelmäßiger interner Projekttreffen (mit allen, quartalsweise). Als nächstes möchte ich regelmäßige Termine zum Austausch mit den einzelnen Teams der Teilaufgaben/Arbeitspakete festlegen.


    Mein Anliegen:

    Ich würde nun gerne auch noch eine Reportingmethode einführen, die mich a) mit Infos zum Projektstand versorgt und b) auch die Stimmung der MA einfängt. Ich fürchte, dass wir einige Stellen haben, an denen interne Reibungsverluste drohen.

    Habt ihr Erfahrung mit solchen Projektstatusberichten? Was lief gut, was eher weniger? Wie waren sie aufgebaut, in welchem Format?

    Ein ellenlanger auszufüllender Bericht mit hübschem Ampelsystem, der am Ende gar nicht gepflegt und genutzt wird, ist ja auch nicht hilfreich. Kurz und knapp, dabei aber allumfassend wäre schön.


    Grundsätzlich kann ich auch Weiterbildungen und Seminare (in HH und B) dazu besuchen, was ganz passendes hab ich aber noch nicht gefunden. Neben eigenen Erfahrungen nehme ich auch gerne Links und Literaturtipps, um mich dazu zu belesen.


    #danke

    Habt ihr mitbekommen, dass angeblich ganz Deutschland jetzt über Lübeck lacht, weil die Stadtverwaltung ab sofort Lübecker:innen schreibt? Es gibt landesweit böse Kommentare und die Argumente sind nicht anders als beim Binnen-I. Die armen Männer fühlen sich nicht mehr angesprochen und ob die Politik nichts anderes zu tun hätte...

    hier ging's los