Beiträge von Nigiri

    Manchmal, wenn ich Leute von außerhalb meiner Filterblase treffe, bin ich richtig überrascht, wie anders diese Leute sind.


    Bei uns in der Familie ist grad Geburtstagssaison und mein Cousin (40, kinderlos) kam zu Besuch. Mein Sohn hatte ein T-Shirt aus der Hasi&Mausi-Jungenabteilung an (Wendepailletten Feuerwehrauto/LKW). Mein Cousin "Aaaaaah! Das glitzert! Er trägt Mädchenkleidung!" #hammer


    Mein Cousin hat dann meinem Sohn einen XXL-Seifenblasenpuster geschenkt. Die Teile des Seifenblasenpusters hatten verschiedene bunte Leuchtfarben: Griff blau, Flüssigkeitsbehälter grün, Pustering pink (sah aber durch die grüne Hülle aus wie orange). Als mein Cousin sah, dass das Spielzeug rosa Teile hat, hat er erstmal vor Schreck geschrieen #kreischen als ob ihm grad der Penis abfällt und sich dann bei mir entschuldigt. Mein Sohn hat während dessen glücklich damit gespielt.

    Zitat

    ich fände es auch befremdlich, wenn irgendwo in einem anderen Land weit verbreitet der gehobene rechte Arm möglichst noch mit Hacken zusammenschlagen als Zeichen für etwas benutzt würde, mit der Begründung man wisse zwar, woher das Zeichen kommt, aber es wären ja aktuell keine deutschen/jüdischen/... Kinder in der Klasse.

    Hat sich denn der Flüsterfuchs aus dem Symbol der Grauen Wölfe entwickelt? Gab es eines der beiden Symbole zuerst? Wurde das Symbol absichtlich von der anderen Gruppe genutzt? Oder war das eine parallele Entwicklung mit zufälliger Ähnlichkeit?

    Mein Sohn hat im Kindergarten den Flüsterfuchs kennengelernt. Ich wüsste aber nicht, dass jemand mit ihm über die Handzeichen von radikalen Vereinigungen geredet hat. Dementsprechend gehe ich davon aus, dass seine MitschülerInnen das Handzeichen der Grauen Wölfe auch nicht kennen.

    Natürlich gehts hier um Mutterschaft. Es geht konkret um Stillen. Und das können nunmal nur Mütter (auch Ammen sind Mütter, nur halt nicht die leiblichen)

    Ich dachte es ging um Ziegenmilch im Fläschchen?!

    Wozu braucht die fütternde Person denn dabei Brüste? Der Vater/Onkel/Opa/große Bruder/anderes Mitglied der sozialen Gruppe kann genauso gut die Ziege melken und dem Baby das Fläschchen geben.

    Das Füttern mit einem Ziegenmilch-Fläschchen kann nicht nur die Mutter oder die Amme übernehmen.


    Woher soll man denn wissen, ob dieses Fläschchen nicht von einem alleinerziehenden Vater benutzt wurde? Aber auf solche Ideen kommt man nicht, wenn man "Mutterschaft" erforscht.

    Das gibt es in technischen Berufen sehr häufig. Es ist z. B. billiger, 24/365 einen Mechaniker neben das Fließband zu setzen und ihn das ganze Jahr lang fürs Däumchen drehen zu bezahlen, als dass im Notfall das Fließband eine Stunde länger still steht und man Produktionsausfall hat weil der Mechaniker erst anreisen muss.


    Die Fließbänder in Autofabriken sind mit 10-20% mehr Personal ausgestattet, als es Arbeitsstationen gibt. Falls mal jemand aufs Klo muss (oder krank wird) sind immer noch 100 % der Arbeitsstationen besetzt.

    Der Mauerfall ist 30 Jahre her. Die heute 30 - 50 jährigen haben weder als Erwachsene in der DDR, noch im 50er Jahre Westen gelebt.

    Trotzdem können sie ein 50er Jahre Idyll erstrebenswert finden.

    Ich finde es auch nicht so gut formuliert.


    Es liest sich, als ob alle Frauen Mütter von Babys oder Kindergarten-Kindern oder Rollator-schiebende ältere Damen wären.


    Das ist ein Stadtviertel für alle: für Eltern mit Kindern, für Ältere und Behinderte, für Leute die gerne zu Fuß gehen, für Leute die gerne Kontakt mit ihren Nachbarn haben usw.


    Das Gegenteil von "für den männlichen Single mit Auto" ist nicht "für Frauen", sondern "für alle Menschen".

    Was heißt denn "haben darf"? Wenn ich mit meinen drei Lebensgefährten und unseren gemeinsamen Kindern zusammen wohnen und wirtschaften wollen würde, könnte ich das machen. Das ist (in Deutschland) nicht verboten. Es wird nur nicht steuerlich gefördert.

    es gibt aber auch unzählige Berichte von Frauen in polygamen Ehen, die extrem unter der Situation litten, oder die spaeter sagten, sich diese Zeit auch nur schoen geredet zu haben, weil sie keine andere Wahl hatten.

    Ersetz das Wort "polygamen" durch "monogamen" und der Satz stimmt genauso.

    Das liegt an der Ehe und dem Patriarchat und weniger an der Anzahl der Ehefrauen.

    Ich habe neulich mal eine Dokumentation über polygame Mormonen in den USA gesehen. Eine der interviewten Frauen lebte in einer Familie mit einem Mann und vier Ehefrauen. Sie sagte, sie findet es sehr praktisch, sich die Haus- und Familienarbeit mit mehreren Erwachsenen teilen zu können und sie könnte es sich gar nicht vorstellen, wie das Familien mit nur zwei Erwachsenen hin bekommen. In ihrer Familie teilen sie sich die Arbeiten ein, wer was gerne macht und wenn eine Mutter mal krank ist, kümmern sich die anderen Mütter um die Kinder.