Beiträge von Obstsalat

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    Ich bin noch am Vorbereiten. Wird wohl noch dauern. Dass das Kleinkind den Tag verarbeitet und immer wieder in den Schlaf zurück begleitet werden muss hilft nicht...

    In einem liebevollen Setting werden (die meisten) Kinder sicher auch durch (zu) viele oder unpassende Geschenke allein keine habgierigen, berechnenden Egoisten - übertrieben ausgedrückt.

    Vielleicht stimmt das für die meisten Kinder. Vielleicht wäre meine Tochter tatsächlich von selbst von diesem Trip wieder runter gekommen? Vielleicht war ich zu ungeduldig. Aber die Anzeichen in diese Richtung waren so deutlich, dass es mir zu heftig wurde. Wenn ich nur zu ungeduldig war hatte ich aber zumindest perfektes Timing, denn bis heute wäre ich nicht auf die Idee gekommen, dass es nur eine Koinzidenz gewesen sein könnte und keine Korrelation #weissnicht

    Und es geht mir nicht darum, dass das Kind deshalb keine eigene Beziehung zur Geschenke-Omi haben durfte. Aber dass die andere Oma, deren Umgang mit dem Kind so viel abnehmender und wertschätzender ist, DESHALB ins Hintertreffen gerät, tat mir weh.

    "Tat" kann ich zum Glück sagen, weil ich es doch etwas einbremsen konnte. Und siehe da, seit nicht jedes Mal was mitgebracht wird und daher dann notgedrungenerweise mit dem gespielt wird, was das Kind schon hat und auswählt (und kein "na jetzt spielen wir mit dem, das hab ich dir extra mitgebracht, sonst brauch ich dir nichts mehr mitbringen" kommen kann) ist das Kind nach den Besuchen ausgeglichener. Und es gibt kein Drama mehr, wenn der Besuch ausfällt.

    Ich bin da deutlich bei

    wie soll das weitergehen? Wenn sie älter ist, möchte ich nicht, dass mein Kind bei jedem Besuch der Oma ein Geschenk erwartet!

    Bei meiner Tochter war mir das sehr bald klar und die Bestätigung war das Weihnachten kurz vor dem 4. Geburtstag: ich hab einen selbst befüllbaren Adventkalender besorgt und meiner Mutter den Pixi-Buch-Adventkalender vorgeschlagen - und die nettesten Büchlein davon in den selbstbefüllbaren Kalender gegeben. Und hatte damit noch Platz für Kleinigkeiten, bei denen ich wusste dass sie meiner Tochter echte Freude machen würden.

    Was sagt meine Tochter, nachdem wir das erste Büchlein ausgepackt und gelesen haben? "Und wo ist mein anderer Adventkalender?" - "Welcher andere Adventkalender?" - "Na der mit Spielzeug drin! Den du mir KAUFST!"

    (Meine Mutter hatte mich die zwei Jahre davor immer mit einem gekauften Adventkalender überrumpelt. Ich hatte aber durchgesetzt, dass "das Christkind" den Adventkalender bringt, also wusste meine Tochter nicht, dass er von der Omi ist. Trotzdem hat er bewirkt, dass für meine Tochter der einzige Sinn von Weihnachten und Advent die Geschenke sind. Der Inhalt der Adventkalender selbst war immer sehr schnell uninteressant.)

    Aber meine Tochter ist eine Sammlerin, die alles haben will, nichts wieder hergeben kann und trotzdem nur schwer das Gefühl von "genug" hat. Dafür aber nach einmaliger Wiederholung sofort eine Erwartungshaltung ausbildet. Ich merke jetzt mit dem zweiten Kind, das Kinder da sehr unterschiedlich sind. Aber ich muss schlucken, wenn man das als Eltern den Geschenkewahn einfach hinnehmen soll, weil es ja ein Zeichen der Liebe ist und man doch froh sein soll, dass das Kind liebende Großeltern hat. Ich will nicht dabei zusehen, wie mein Kind schon in dem Alter darin bestärkt wird, dass man ständig allws/was neues haben muss und Konsum der Sinn unseres Daseins ist!

    War auch meine erste Reaktion. Weil ich den Markennamen so gewohnt bin, dass mir gar nicht mehr auffällt, dass da ja wirklich das Wort "Instrument" drin steckt! 8o

    Okay, bin ich küchentechnisch doch nicht sooo dumm. Das dachte ich nämlich auch. Habs aber akzeptiert, weil ich von Pastaherstellung ja keine Ahnung habe.

    Weil die Israeliten beim Auszug aus Ägypten "nicht mal ihr Brot fertig backen konnten", so überhastet mussten sie aufbrechen. Also wird nur ungesäuertes Brot gegessen, auch keine anderen gesäuerten Getreideprodukte. Wenn ich es richtig verstanden hab.

    Zwetschke wollte mir etwas erzählen:

    "Mama, ich hab... ich hab...." - hält inne - "Ich hab ganz vergessen, was ich sagen wollte. So richtig vollständig, ich weiß keinen einzigen Buchstaben mehr davon!"

    Die 7jährige erzählt: "Erst war heute ein Schneegestüm, deshalb haben wir eine lange Spielpause gemacht. Dann: strahlender Sonnenschein. Also haben wir uns angezogen und sind rausgegangen. Und was passiert, kaum dass wir unten bei der Tür raus sind: schon wieder ein Schneegestüm!"

    Kann mich mal wer treten? Ich muss noch was fertig machen, bevor ich schlafen darf... und ich schaffe es nicht mal, damit anzufangen... in 5,5 h weckert der Läut wieder...

    Über das Thema "Glatze" - "Opa-Frisur" kam das Gespräch darauf, dass es an den Kindern liegt, ob der Papa Opa wird. Die 7jährige meinte darauf "Ja, ich will... ich kriege Kinder!". Darauf die 2jährige: "Zum Geburtstag?"