Beiträge von Obstsalat

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Danke und guten Austausch im Rabendorf!

Rabeneltern.org-Team

    Hey, klingt gut dass du Kraft und zumindest etwas Zeit gibst, darüber nachzudenken!

    Ich habe ja beim ersten Kind wegen diesem Strang hier ins Forum gefunden, dann aber nicht wirklich Windelfrei gemacht.

    Beim 2. vor zwei Jahren war ich motivierter. Und realistischer. (Ganz wichtig)

    Also hatte Nr 2 tagsüber Stoffwindeln, die ich möglichst nach jedem Nicht-Treffer gewechselt habe und nachts WWWs, weil es mir komplett widersinnig erschien, sie tagsüber darin zu bestärken, dass ein trockener Po toll ist und sie nachts dann im Nassen liegen zu haben. Nachts auch abzuhalten habe ich erst später gemacht, und das schaffe ich bis heute nicht ganz zuverlässig. Ca. 2 von 5 Windeln werden nachts gefüllt.

    Spannenderweise sind beide Kinder im selben Alter tagsüber trocken geworden. Die Große _etwas_ zuverlässiger als die Kleine (ich glaub, sie hatte insgesamt 5 Unfälle, die Kleine wahrscheinlich bisher schon an die 10 - also nicht tragisch) - das passt aber auch zu ihren Charakteren.

    Zeichen erkannt... hab ich bei der Kleinen nur sehr begrenzt. Das meiste war eine Mischung aus Gefühl, Timing und "viele Versuche erhöhen die Trefferquote". Und dann gab es Wochen wo ich über einen einzigen Treffer schon glücklich war - einen in der ganzen Woche.

    Kirschlein (2) hat heute den Mond hinter einem Gebäude gesehen. Ein kurzes Wegstück weiter habe ich ihr wieder den Mond gezeigt, diesmal natürlich nicht mehr hinter diesem Gebäude. Sie: "Ja, noch Mond", und hat zurück zu dem Gebäude geschaut und sichtlich den anderen Mond gesucht. Ich hab ihr erklärt, dass es derselbe Mond ist, wir ihn jetzt aber nicht mehr dort drüben sehen, weil wir weiter gegangen sind.

    "Oh, Mond hinehuscht!"


    [hingehuscht, hingeflitzt]

    Es sind auch heute (mit über 4 Jahren) immer noch ca. 10 Minuten bis zum Tiefschlaf.

    Echt, so schnell kann das gehen? Bei meinen waren es 30 Minuten.

    Und was jetzt bei der Kleinen einen Unterschied gemacht hat: wenn sie pinkeln musste war sie bald wieder im Halbschlaf/auf der Suche nach mir/am Stillen. Ob das bei der Großen auch eine Rolle gespielt hat, weiß ich nicht (da habe ich noch nicht abgehalten).

    Für meine 6 letzten Uniprüfungen habe ich fast nur im Bett gelernt. Nachts halt mit Stirnlampe. Danach habe ich noch oft mit Stirnlampe gearbeitet, da dann immerhin schon am Boden neben dem Bett sitzend. Das wurde sicher erst nach dem 2. Geburtstag langsam anders. (Das "wie geht das dann mit Geschwisterchen"-Problem haben meine Große und mein Körper sich so ausgemacht, dass ich einfach keinen Zyklus hatte bis sie 2,5 Jahte alt war. Da harrt sie schon längst keinen Mittagsschlaf mehr gemacht.)

    Bei mir ist nicht wirklich was passiert - bei 4 Personen in 4 verschiedenen Bildungseinrichtungen ist die Chance halt leider groß, dass irgendjemand gerade eine "K1 mit Symptomen"-Person im zu nahen Umfeld hat oder selbst K1 ist. Und bei 3 von 4 (mich eingeschlossen) bringt mir das Homeschooling-Unterlagen erstellen zu müssen.

    Wird also wohl noch ein paar Mal passieren heuer.

    Online-Unterricht frisst sehr viel mehr Zeit in der Vorbereitung... (das wissen wir eh schon alle, aber es ist trotzdem immer wieder frustrierend.) Und es kommt immer wieder sehr plötzlich, dass es wieder notwendig ist.