Beiträge von ko_nijntje

    zu spät zum editieren: grosse würfe sind in einem solchen biotop schwierig. für den einbezug mehrerer perspektiven und das finden guter kompromisse eignet es sich meiner erfahrung nach hingegen gut.


    in bezug auf die digitalisierung der schulen bedeutet das föderalistische system der schweiz: viele (teure) doppelspurigkeiten, viel autonomie für die kantone und schulen, viele extrawürste, dadurch aber relativ hohe zufriedenheit in den schulen, schwieriges pflaster für hard- und softwareanbieter, die mit jeder schulleiterin, jedem schulleiter einzeln verhandeln müssen und jede lehrperson einzeln überzeugen müssen, viel unübersichtlichkeit und wildwuchs, aber gute lösungen sprechen sich herum und werden auch andernorts übernommen.

    Wobei die Schweiz und die USA ja einen stärker ausgeprägten Föderalismus haben als hier. Wird das eigentlich eher kritisch gesehen oder als Vorteil wahrgenommen?

    oh das kommt drauf an, wen du fragst :D.


    in bezug auf das schulsystem: es ist schon etwas seltsam, wenn 5 km weiter ganz andere rahmenbedingungen herrschen. über die unterschiedlichen maturitätsquoten z.b. wurde hier ja auch schon berichtet: momentan schwankt der anteil der kinder, die die matur (hochschulreife) machen, je nach kanton zwischen 23 und 50%. auf der anderen seite werden entscheide in aller regel sehr gut mitgetragen, weil sie breit abgestützt sind und die mitgestaltungsmöglichkeiten verhältnismässig gut ausgebaut sind. so wurde in einigen kantonen über die reihenfolge abgestimmt, in der fremdsprachen eingeführt werden. entsprechend fand (schweizweit) ein politischer diskurs zum thema statt.

    schweiz, aber erstmal nicht die sicht auf tools, hard- und software, sondern auf die pädagogische rahmung (interessiert dich das auch?).


    im aktuellen lehrplan der deutschschweiz ist ein modul drin "medien und informatik". der sieht vor, dass und wie medienbildung, informatische grundkenntnisse und anwendungskompetenzen unterrichtet werden. je nach kanton ist er etwas unterschiedlich ausgestaltet. die lateinische schweiz (französisch-/italienisch-/romanischsprachige landesteile) ist momentan dabei, nachzuziehen und die lehrpläne analog auszurichten. hier der lehrplan im detail: https://v-fe.lehrplan.ch/index.php?code=b|10|0&la=yes .


    passend zum lehrplan gibt es lehrmittel (bisher deutsch/französisch). dieser lehrplan mit dem neuen modul wurde in den letzten jahren eingeführt, dementsprechend läuft in den schulen eine weiterbildungsoffensive zum thema.


    zur ausstattung der schulen und der sus haben ja andere schon was geschrieben.


    viele (deutschschweizer) schulen nutzen office 365. das ist nicht irgendwie verpflichtend, aber microsoft war offenbar schnell genug, da ein zur zielgruppe passendes paket zu einem offenbar annehmbaren preis inkl. datenschutzkompatibilität bereitzustellen.


    in der coronazeit haben ganz viele lehrpersonen und schulen einen riesensprung gemacht bezüglich digitaler kompetenzen und digitalisierung. die verwendeten tools findest du hier zusammengestellt: https://www.lernentrotzcorona.ch/Lernentrotzcorona.

    diejenigen, die das nicht oder kaum machen: mich würde interessieren, ob ihr vor den kindern alleine urlaub gemacht habt.


    ich mache (auch) alleinurlaub, seit ich 15 bin. es wäre seltsam gewesen, damit aufzuhören, bloss weil ich irgendwann kinder bekam. wenn jemand aber immer familienurlaub gemacht hat, wäre es vielleicht ebenso seltsam, das plötzlich zu ändern und allein wegzufahren.

    sind das in der abstimmung monate oder jahre? ;):D


    ich mach das auch regelmässig. mit start ab abstillalter der kinder. edit: und da fällt mir ein: zuvor manchmal ebenfalls, aber dann in begleitung des jüngsten stillkinds.


    und finde es überaus empfehlenswert. auch für väter übrigens.

    Karlovy vary ( unbedingt mit thermalbad, da könntet ihr euch in ein so ein altes Hotel einmieten, sehr schön cheesy)

    karlovy vary ist inzwischen generalüberholt und unglaublich herausgeputzt. sieht aus wie eine perfekte kulisse für einen james-bond-film :D. die alten hotels gibts glaub nicht mehr. aber die (ebenfalls renovierten) thermalbäder und thermalquellen mit wasser in unterschiedlichen grausligkeitsgraden natürlich schon noch.

    die kinder hier hatten die zum lernen und gelegenheitsfahren auch, haben gut funktioniert.


    eins der kinder ist dann ein paar jahre lang mit "aggressive inline skating" eingestiegen, halfpipe und skatepark und so, der hat sich irgendwann bessere gewünscht. aber sogar die haben spielraum für 1-2 schuhgrössen, dank herausnehmbarer innensohlen.


    edit: helm und schoner nicht vergessen -- die bieten zwar bei risikofreudigen kindern auch keine rundumgarantie #rolleyes, können aber unnötige unfälle und verletzungen verhindern.

    ich möchte dir noch ein beruhigendes gegenbeispiel hier lassen: eins meiner kinder hatte vor einem jahr (diagnostizierte) gürtelrose: einen kleinen fleck am arm, hat etwas gebrannt, sonst keine schmerzen nirgendwo, nach einem knappen monat war der spuk vorbei.


    gute besserung!

    Liebe alle


    Gerne möchte ich Euch auf eine Initiative hinweisen, die Holunder Challenge. Jeden Samstag um 10.00 Uhr gibt es eine kreative Aufgabe für Kinder und Familien. Diese kann ganz individuell umgesetzt und mit Fotos und Filmen dokumentiert werden. Am selben Nachmittag können diese dann hochgeladen werden, so entsteht jeden Samstag eine bunte Sammlung.


    Idee und Umsetzung der Challenge stammen aus meinem unmittelbaren Umfeld :D. Vielleicht hat die ein oder andere Rabenfamilie Lust, ebenfalls mitzumachen.


    Der Link zur Challenge: https://holunder.games/. Dort findet Ihr morgen um 10.00 Uhr die neue Aufgabe.


    Das Posten dieses Hinweises ist mit dem Rabenelternteam abgesprochen. Bitte beachtet, dass es sich um ein externes Angebot handelt.

    ich hatte allesamt überdurchschnittlich grosse, schwere und aktive kinder. ausserdem rasche schwangerschaftsfolgen, also immer mal wieder einen bauch zum tragekind dazu. und tuch um den oberkörper gewickelt fand ich unangenehm.


    deshalb trug ich fast ausschliesslich in der wickelkreuztrage auf dem rücken. knoten entweder ganz normal vorn auf hüfthöhe (ohne bauch) oder die stoffbahnen nach dem überkreuzen auf dem rücken unter den kinderbeinchen durch nach vorn zum knoten über der brust geführt und dort gesichert (mit bauch).

    Ich verstehe es so, dass diejenigen, die Zeiterfassung doof finden, das deshalb tun, weil sie starre Stundenvorgaben haben und/oder die Arbeitszeit nur unter bestimmten Umständen (z.B. Anwesenheit im Büro) erfasst wird.


    Richtig?

    nicht ganz.


    sondern zeiterfassung passt mit meiner art zu arbeiten schlecht zusammen. on-job und off-the-job fliessen einfach zu sehr ineinander. ich mag mich nullkommanull mit der frage auseinandersetzen, ob das nette gespräch von heute morgen nun networking (= arbeit) war oder nicht und ob ich das nun aufschreiben sollte oder nicht. und manchmal merke ich erst zwei jahre im nachhinein, dass etwas jobrelevant war, weil ich es erst dann für die arbeit "verwerte". was aber dennoch nicht heisst, dass ich rund um die uhr arbeiten würde.


    plus die datenschutzbedenken.


    plus meine abneigung gegen administrative zwänge. jede sekunde, die ich mit einem zeiterfassungstool verbringe, ist für mich verschenkte lebenszeit ;).


    und nochmal explizit: ich finde zeiterfassung FÜR MICH IM MOMENTANEN JOB doof, nicht grundsätzlich.


    allerdings habe ich seit jahren nur solche jobs, ich kann mir nur schwer vorstellen, dass arbeit etwas klar abgrenzbares sein soll. auch wenn ich euren berichten natürlich glauben schenke, deshalb fand ich die erfahrung von JamieSue84 interessant.