Beiträge von ko_nijntje

    ich habe bei allen vier kindern wieder angefangen zu arbeiten, als sie um die vier monate alt waren. sie gingen in die krippe und waren zu diesem zeitpunkt voll gestillt. mit pumpen machte ich immer mal wieder einen versuch, aber ich konnte es nicht ausstehen, und es dauerte auch ewig.


    also ging ich zum stillen in der krippe vorbei. bei den ersten drei kindern lag die krippe in gehdistanz zu meiner arbeitsstelle. beim vierten kind hatte ich die arbeitsstelle (und krippe) gewechselt, ein vorbeigehen wäre nicht möglich gewesen. aber ich konnte mit dem arbeitgeber homeoffice-zeit aushandeln, arbeitete zu hause und konnte von da zu fuss regelmässig zum stillen in der krippe vorbei.


    glücklicherweise hatten alle meine kinder schon früh einen regelmässigen stillrhythmus. ich konnte also die uhr stellen und einmal kurz vor dem mittag und einmal am nachmittag vorbeigehen. die krippenleute hätten mich jederzeit anrufen können, wenn eins der kinder vor der zeit hungrig gewesen wäre, das kam aber in all der zeit nie vor. das einfügen der stillbesuche in den krippenalltag bereitete keine probleme. auch nicht, dass die älteren geschwisterkinder, welche dieselbe krippengruppe besuchten, mich während ihrer krippentage zweimal für 20 minuten sahen. für sie wie für die anderen kinder der krippengruppe war es normal, dass ich schnell das baby stille und dann wieder gehe, obwohl ich in all der zeit in den krippen meiner kinder die einzige mutter war, die es so handhabte. ebenfalls zum gelingen beigetragen hat wohl meine klare haltung: ich war mir sehr sicher, dass ich die kinder weiter stillen will, und habe dafür mit den krippenleuten und den arbeitgeber*innen zusammen eine lösung gesucht.


    mit sechs monaten konnte ich die kinder nicht mehr von der beikost fernhalten, sie waren alle sehr begeisterte esser*innen. die zwei stillmahlzeiten tagsüber waren die ersten, die wir durch beikost ersetzten. abends, morgens und nachts behielten die kinder die stillmahlzeiten noch länger bei.

    hallo


    vielleicht zu spät, aber ich würde noch icons ergänzen:


    - zum satz mit den öffnungszeiten eine offene tür oder ein "open"-schild oder eine uhr

    - zum satz mit dem büro zwei köpfe mit einer sprechblase (oder was immer ihr im büro so macht, das für die klientel relevant ist)

    - zum satz mit der post einen briefumschlag

    ok, ich habe mich jetzt selber kurz eingelesen. wenn wir nicht viel fahren, scheint mir die folgende lösung die beste:


    - ein elternteil mit persönlicher ov-chipkaart (weil sonst keine kinderkarten bestellt werden können)

    - ein elternteil und die zwei kinder über 12 mit anonymer ov-chipkaart (kein vorteil durch persönliche karte)

    - die zwei kinder unter 12 mit persönlicher chipkaart und "kids vrij" oder mit railrunner


    oder hat eine von den auskennerinnen eine bessere idee?


    Schokojunkie : in amsterdam gibts für kinder die "gvb dagkaart voor kinderen, damit können kinder zwischen 4 und 12 24 stunden mit tram, bus und metro fahren. auch für den haag gibts ne kinder-tageskarte.

    darf ich mich bitte anhängen?


    ich habe seit geraumer zeit eine anonyme ov-chipkaart für mich. nun werden wir aber im sommer als familie in die niederlande fahren. die zwei älteren kinder sind dann über 11 jahre alt und werden auch bezahlen müssen, oder? können sie auch mit einer anonymen karte fahren? bekommen sie dann den kinderpreis oder zahlen sie voll? oder gibt es eine andere möglichkeit? und die kinder unter 11 fahren einfach mit ohne irgendwas (so habe ich das beim letzten mal gehandhabt, weiss aber nicht, ob das legal war #angst)§? oder brauchen wir eine familienkarte oder sowas?

    neben dem bereits genannten: mir wurde leichte bewegung empfohlen. also spazieren oder so, weil das den kreislauf etwas anregt und es dadurch weniger anschwellen soll. vorher UND nachher kannst du homöopathisches arnica nehmen, vorher UND nachher rescuetropfen (auch für die nerven ...).


    bei mir war es zwar nur ein zahn, aber es war wirklich ehrlich nicht halb so schlimm wie befürchtet.

    hallo


    aktuell: vom 8. bis 20. juni hat die zhdk diplomausstellung mit den abschlussarbeiten. finde ich ganz gut, um mal reinzuschnuppern, was man da überhaupt alles studieren kann.


    ich hab dein poblem unter umgekehren vorzeichen: mein ältester strebt eine berufsausbildung an, die ausgezeichnet zu ihm passt, aber ich mit meiner akademischen ausbildung hab null plan davon.

    wichtig finde ich halt auch: kinder brauchen gelegenheiten, um gut schwimmen zu lernen. deshalb fände ich es völlig verkehrt, aus übertriebener angst die kinder vom wasser fernzuhalten.


    sind eltern und kinder über die gefahren gut informiert und aufmerksam, wiegt imho der nutzen für die kinder das (minime) risiko bei weitem auf.

    für mimirs geburt war geplant, dass die grossen brüder dabeisein sollten (damals 6.5 und 5 jahre alt). er sollte im geburtshaus auf die welt kommen.


    vorbereitet haben wir uns mit gesprächen über ihre geburten, mit „runas geburt“, mit youtube-clips von hausgeburten und mit einem privaten geburtsvorbereitungstermin mit einer geburtshaushebamme. am prägendsten war aber wohl das video einer elefantengeburt, das sie bei einem zoobesuch in endlosschlaufe guckten :D.


    für die betreuung der kids unter der geburt war eine befreundete doula angefragt und meine schwester als plan b in rufbereitschaft #herz. es war für mich wichtig zu wissen, dass die kinder betreut sind und raus könnten, wenn das für mich oder sie nötig wäre.


    schlussendlich kam mimir aber so schnell auf die welt, dass sie es nicht rechtzeitig zur geburt schafften. laut gewesen bin ich nicht, meine vierte geburt war praktisch schmerzfrei. aber im rückblick bin ich doch froh, dass ich mich so voll und ganz auf die geburt einlassen konnte. die kinder kamen ein paar minuten nach der geburt des brüderchens dazu, konnten ihn noch ganz frisch begrüssen und später auch die nabelschnur durchschneiden.

    haben wir oft gemacht, bevor die kinder schwimmen konnten, mit bis zu drei nichtschwimmkindern bzw. schwimmanfänger*innen, mit und ohne schwimmhilfen.


    das rezept hier war:

    - verabschiede dich von der vorstellung, dass du auch nur drei sätze mit irgendwem ausser mit deinen kindern wirst wechseln können

    - randzeiten nutzen, wenn weniger leute da sind. erleichtert den überblick enorm

    - trotzdem IMMER ALLE im blick haben

    - das jüngste bzw. unzuverlässigste in griffnähe haben

    - sich nicht auf schwimmhilfen verlassen

    - hielten sich die kinder nicht an absprachen, wurde die übung sofort abgebrochen. ging einfach nicht anders


    inzwischen können 3 von 4 sicher schwimmen und der vierte hält sich auch schon gut über wasser -- es ist himmlisch!

    ... ach ja, wir haben an sämtlichen herpes-infizierten familienmitgliedern in einer seit jahrzehnten laufenden familieninternen studie natürlich auch zahlreiche alternativen ausprobiert:


    - beim allerersten jucken bachblüten-notfalltropfen applizieren und regelmässig wiederholen -> ich bilde mir ein, damit schon ausbrüche verhindert zu haben. sind schon bläschen da, brennt es natürlich wegen des alkohols tierisch. würde ich jetzt einem kind nicht antun.

    - esoterisch gepimpte heilerde auf die bläschen -> optisch seltsam, aber linderte den juckreiz

    - phytotherapeutische creme mit rhabarber -> keinerlei wirkung festgestellt

    - patches -> lindert den juckreiz und finde ich fürs abheilen prima, weil nichts verkrusten kann

    patches haben wir getestet, fand das kind aber unangenehm. wir benutzen inzwischen eine aciclovir-creme. im alter deines kindes ist das -- zumindest in der schweiz -- verschreibungspflichtig, aber wohl in der regel gut verträglich. mit der creme werden beim kind die bläschen nicht mehr so gross, es juckt weniger (d.h. auch weniger rumfummelei an den bläschen) und es heilt verhältnismässig schnell.

    hallo


    in der (deutsch-)schweiz setzt sich derzeit gerade die basisschrift durch. sieht so aus: http://www.basisschrift.ch


    die übergänge von druckschrift zu (verbundener) schreibschrift und schliesslich zu individueller schreibschrift sind dabei fliessend, das finde ich eine gewaltige erleichterung für die kinder, und zwar sowohl für diejenigen, die schnell flüssig schreiben als auch für diejenigen, die sich mit der graphomotorik nicht leicht tun. ersteren wird der weg zu einer individuellen handschrift leicht gemacht, zweitere müssen nicht mühselig innerhalb weniger jahre zwei unterschiedliche schriften lernen. davon ab finde ich das schriftbild ausgesprochen schön, aber das ist natürlich immer geschmackssache.


    erfahrungen dazu fehlen allerdings noch weitgehend. also sowohl in der schullandschaft als auch persönliche.


    ach ja, die kinder in diesem kanton bekommen in der 2. und 3. klasse eine note für die schrift.