Beiträge von ko_nijntje

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    (ich bin selbst Lehrerin und auch an der Schule)

    wie schätzt du denn die kolleg*innen ein? meine kinder hatten total glück mit den lateinlehrerinnen. die sind sprachdidaktisch wirklich up to date und innovativ unterwegs. bei den französischlehrerinnen hingegen gab es die eine oder andere, die noch sehr "alte schule" ist, mit ausnahmen der ausnahmen pauken und so, das ist gift für die motivation (und elend schade um die schöne sprache ...).

    Dein Sohn findet Latein nicht ansprechend.

    Von daher spanisch und Französisch

    ja!


    und ich drücke die daumen, dass es mit spanisch klappt.


    (und schliesslich bewundere ich das problem: meine kinder im gymi mussten/müssen ab der siebten klasse englisch, französisch und latein lernen. abwahlmöglichkeit für eine der drei sprachen plus wechselmöglichkeit zu spanisch oder italienisch erst nach zwei jahren. begabung hin oder her. seufz.)


    edit: unsere antworten haben sich überschnitten ... hmmm ... münze werfen? #zwinker

    mein tipp wäre auch gewesen, etwas von zu hause mitzugeben. bei meinen kindern in dem alter war das ein "heimwehbüchlein": ein kleines fotobuch mit bildern von den familienmitgliedern und von bildern mit schönen erinnerungen: urlaub, feste etc.


    das blieb dann in der kita, von daher wäre das auch coronakonform. meine kinder schauten es sich in tat und wahrheit kaum je an, aber es war für sie offenbar wichtig zu wissen, dass sie es bei bedarf aus ihrer schublade hätten holen können.

    ist das hier öffentlich?


    mein eines kind hat das lange gemacht. ich finde es sehr süss und sympathisch und freue mich, bei dir Dindymene zu lesen, dass es sich womöglich nie ganz verwächst. auch das mit den fingern kommt mir bekannt vor.


    mein flugkind hat später noch tics dazubekommen. die liessen sich ab frühem teeniealter mit gezielten entspannungsübungen besser unter kontrolle bringen. ansonsten: keine ass, keine entwicklungsverzögerungen, ein ganz normales kind, das sich einfach ein bisschen heftiger freut als andere.

    nun muss ich doch noch eine lanze brechen für originaltexte im deutschunterricht. haben die radikalen kritikerinnen das gedicht mit den bildern zusammen angeschaut? hier z.b.: *klick*.


    literarische texte (und zeichnungen) sind was anderes als sachtexte. und die hier sind extrem deutlich als fiktional gekennzeichnet. ich meine ... das zebra! und generell die zeichnungen der personen: die "alte dame", der "mohr", der "bauer", der "jägersmann" und der "jude" etc. sind alle extrem überzeichnet. und alle nach heutigen massstäben politisch extrem unkorrekt.


    natürlich ist eine historische einordnung im unterricht nötig, da sind wir uns einig. um diskriminierung zu verstehen, ist es gar nicht verkehrt, solche "beiläufigen" stereotype zu kennen. die historische distanz hilft sogar dabei, das zu erkennen. das lässt sich recht unaufgeregt thematisieren im unterricht. es wäre aber schade, wenn wegen rigide ausgelegten heutigen wertvorstellungen auf historische originaltexte verzichtet würde.

    Das Gedicht ist von 1863. Die Bilder sind von Busch, der Text nicht. Quelle: *klick*


    Was gar nicht geht, ist die Verwendung ohne Einordnung und dieser Satz aus der im Eingangspost verlinkten Seite im Jahr 2021: "Dieses schöne Gedicht stammt von Wilhelm Busch (1832-1908, siehe wikipedia.org). Es ist eine schöne Übung für Kinder im Kindergarten, in der Vorschule oder in der Grundschule, um spielerisch das Alphabet zu üben." Offenbar ohne jedes Bewusstsein, dass sich die Zeiten seit den 1860er-Jahren doch etwas geändert haben.


    Und was ebenfalls nicht geht, ist das Gedicht ohne die Zeichnungen Buschs zu verwenden. Was für ein Verlust!

    angeb, sorry

    Etymologie Das Wort „Nudel“ war ursprünglich eine Abwandlung von Knödel (vgl. auch Dampfnudel) und somit Teil eines großen Stamms deutscher Wörter, die mit dem Laut kn- eine Verdickung ausdrücken (Knoten, Knolle, Knospe, Knauf, Knopf).[1] Der Name Schupf- oder Fingernudel bezieht sich auf Formung und Aussehen der Nudel, nicht auf deren Zusammensetzung. Schupf kommt von schupfen in der landschaftlichen Bedeutung „rollen, wälzen“.[2] Entstehung Schupfnudeln waren als Gericht der Landsknechte bereits während des Dreißigjährigen Krieges bekannt: Die Soldaten formten aus der ihnen zugeteilten Mehlration und Wasser längliche Nudeln, die sie dann zubereiteten. Mit Import und Anbau der Kartoffel im 17. Jahrhundert in Deutschland wurde das Rezept erweitert, und es entwickelten sich je nach Region unterschiedliche Rezepte und Zubereitungsarten.[3] Schriften des 18. und 19. Jahrhunderts berichten von Schupfnudeln (auch Schubnudeln, Schoppnudeln oder Schopfnudeln),[4] die nicht nur zum menschlichen Verzehr hergestellt wurden,[5] sondern auch für die Geflügelmast.[6][7] Es wurden fingerdicke Teigwürstchen bereitet und den Gänsen, Enten oder Kapaunen in den Hals geschoben, um sie fett zu mästen.[8] Auch die Fingernudeln sind seit dem 18. Jahrhundert in Schriften zu finden.

    Verdammt, Quelle gelöscht

    ergänzung (ebenfalls sorry wegen angeb):


    c) «Nudleⁿ schupfeⁿ», walken, nur im Kindervers: «Nudleⁿ macheⁿ, Nudleⁿ macheⁿ und schupfeⁿ», wobei man scherzh. auf dem Arm des Kindes die Tätigkeit des Teigauswalzens und Stossens nachahmt


    (Quelle: Schweizerisches Idiotikon, *klick*). ja, das heisst tatsächlich so #rolleyes.


    das wär doch mal ein kinder-fingerspiel zum wiederbeleben ... :D

    Ich habe vor Jahren mal "Forrest Gump" in der Schweiz im Kino gesehen. Da waren Untertitel in deutsch, italienisch und französich eingeblendet - und damit der halbe Film von Schrift überzogen.

    das ist sehr ungewöhnlich. zwei sprachen ja, in der deutschschweiz üblicherweise deutsch/französisch, an drei sprachen kann ich mich irgendwie nicht erinnern, trotz jahrelanger sozialisation in schweizer kinos. bis heute gibt es ja in der schweiz den luxus, bei grossen filmproduktionen die wahl zu haben, ob man die im kino in synchronfassung oder untertitelt schauen möchte.


    ich (schweizerdeutsche muttersprache) habe mir bei nicht allzu komplizierten dialogen übrigens machmal einen spass draus gemacht, bei englischen filmen die französischen statt die deutschen untertitel zu lesen ...


    ist offenbar schlicht gewöhnungssache. und zudem noch steigerbar:


    für mich kaum nachvollziehbar ist beispielsweise, wie gehörlose tv-sendungen schauen, mit gebärdenlometscherin und womöglich noch schriftlichen infos, z.b. bei nachrichten. aber gehörlose versichern mir glaubhaft, dass sie die bilder aus der nachrichtensendung und die dolmetscherin und die titel und grafiken parallel aufnehmen können #respekt

    Ich hoffe, du findest hier noch Gleichgesinnte. Ich gehöre zwar nicht dazu, aber das Thema interessiert mich. Wenn du also weiter berichten magst: Du wirst gelesen :).


    Viel Erfolg deiner Tochter!

    Da wäre ich vorsichtig. In manchen dieser Teile ist ein Farbstoff drin, der ausläuft, wenn sie unsachgemäß geöffnet werden. Dieser Farbstoff ist nicht mehr zu entfernen und das Kleidungsstück ruiniert.

    ja, das hast du recht.


    mit den farbstoffteilen würde ich das auch nicht machen. mit den andern aber schon: "selbst ist die frau".


    (btw: ist das wahr mit dem farbstoff? also hat eine von euch das schon jemals erlebt, dass das augelaufen ist und irgend ein teil tatsächlich dauerhaft eingefärbt hat? oder ist das eher psychologische kriegsführung der läden?)