Beiträge von ko_nijntje

    Nachrichten hören. Diskutieren. An Demos gehen, auch mit Kindern im Säuglings- und Kleinkindalter. Selbst politisch aktiv sein. Einen Bekanntenkreis mit unterschiedlichen politischen Ansichten pflegen.


    Zudem haben meine Kinder natürlich das Glück, in einem Land aufzuwachsen, das die direkte Demokratie schon fast kultisch verehrt ;). Alle drei Monate geht der Zirkus mit Abstimmungsplakaten und öffentlicher Meinungsbildung von Neuem los. Das gibt immer viel Stoff für Alltagsdiskussionen.

    und mit durchschnittlich 31 Jahren bleibt der Musikgeschmack dann auch stehen und man lässt sich auf nichts neues mehr ein. Musikalischer Stillstand. Das hat sogar nen englischen Namen, aber an den erinnere ich mich grad nicht.

    dem kann ich nicht zustimmen... ich habe so viele neue Musik in den letzten 10 Jahren entdeckt. Ich bin sicherlich nicht stillgestanden. Das kann ich mir gar nicht vorstellen.

    ich wollte auch direkt widersprechen :D. aber Juana hat ja geschrieben "mit durchschnittlich 31 Jahren ...", da passt das schon. ich kenne menschen, die auch mit über 70 noch nicht beim stillstand angelangt sind, das wünsche ich mir für mich auch.

    update: heute sind die wunderhübschen traditionellen bambus-ohrlöffelchen aus osaka angekommen #banane. damit kann das kind seine ohren selber so gut putzen wie noch nie im leben. ich denke, das ist eine gute lösung für ihn. danke an alle fürs mitdenken!


    danke auch noch für den tipp, Flipperkoenigin ! allerdings habe ich vor ohrenkerzen zu grossen respekt, wegen heissem wachs und gehörgängen. zudem kann ich mir nicht vorstellen, dass die krümel damit raustransportiert werden können.

    Zumindest hier haben wir in Folge der Zuwanderung einen noch krasseren Ärztemangel als vorher.

    Als ich 2016 schwanger zum Gyn ging, wurde mir sehr gnädig mitgeteilt, sie nehmen keine Schwangerschaftsbetreuung mehr an weil sie davon mittlerweile viel zuviele haben um es sinnvoll koordinieren zu können, aber da ich soundsoviele Jahre schon da bin, ok, aber echt ne Ausnahme.

    das finde ich so krass.


    zuwanderung kann ich nicht beurteilen, aber es gibt ja auch eine abwanderung an fachkräften.


    in der schweiz hat über 1/3 der ärztinnen und ärzte ein "ausländisches" diplom, gut die hälfte davon ein deutsches. das sind leute, die in deutschland für teures geld ausgebildet werden, aber dann im deutschen gesundheitssystem fehlen.

    ich habe gute erfahrungen damit gemacht, mir spezialärztinnen empfehlen zu lassen von anderen ärztinnen. also z.b. von der hausärztin, mit der ich gut kann.


    gyni-krebsvorsorge empfiehlt meine ärztin übrigens auf grund individueller faktoren (frühere resultate, krankheitsgeschichte, familiäre belastung) nicht für alle patientinnen in derselben frequenz.

    hm. ich finde hierzu den kontext wichtig. zürich (nzz!) ist einer der wenigen kantone, der noch immer das lateinobligatorium fürs langzeitgymnasium kennt. die kinder, die früh ins gymnasium wechseln, haben hier ab dem 1. kindergartenjahr (4–5 jahre) standardsprachliches deutsch, ab dem 2. schuljahr englisch, ab dem 5. französisch, ab dem 7. latein.


    dieses lateinobligatorium ist momentan politisch unter druck. ich habe den eindruck, dass die lateinlehrer*innen ihre felle davonschwimmen sehen und im rückzugsgefecht sämtliche register ziehen.


    grossartige literatur gibts imho in allen sprachen. echt jetzt.

    ich habe noch mehr fragen:

    Verabredet ihr euch an einem Treffpunkt mit genauer Zeit und genauem Ort oder ist es eher "wir sprechen uns dann schnell per Handy ab?"

    Gebt ihr per Handy Bescheid, wenn ihr euch zu einer Verabredung verspätet? Erwartet ihr, dass euch bei Verspätung Bescheid gegeben wird?


    Fragt ihr Passanten nach dem Weg?

    ja, aber seltener als vor dem handy. allerdings hasse ich es, mit handy vor dem gesicht in irgendwelchen dörfern oder so rumzulaufen, deshalb versuche ich das zu vermeiden. erst kürzlich wieder: ich musste zu einem schulhaus, hatte mir die grobe richtung gemerkt und bin an der bushaltestelle einfach den schülern gefolgt. auf dem schulgeläde konnte ich mich dann nicht orientieren. da habe ich einfach die nächste person angequatscht, die mir dann verraten hat, dass ich auf dem falschen der beiden schulgelände im dorf gelandet bin :D


    Fragt ihr in Bus und Bahn nach dem richtigen Bahnhof?
    sehr selten. in der regel gucke ich im voraus, an welcher halstestelle ich aussteigen muss. schon immer: früher mit stadtplan/karte und kursbuch, heute digital. in der regel schaue ich sogar nach, wie die vorangehende haltestelle heisst, damit ich an unbekannten orten nicht angespannt aus dem fenster gucken und nach haltestellen ausschau halten muss. ist vielleicht ein bisschen neurotisch, hat aber nichts mit smartphonenutzung zu tun ;)


    Fragt ihr nach der Uhrzeit?

    nö. ich trage eine armbanduhr.


    Benutzt ihr Lexika in Buchform?

    nachschlagewerke nutze ich sehr gemischt:

    duden: online am computer (einzelwörter) und auf papier (bei längeren korrekturarbeiten)

    allgemeinlexika: i.d.r. wikipedia am computer

    fachlexika: meistens auf papier

    fremdwörterbücher: handy und computer


    Telefoniert ihr privat, mehr als zu sagen, dass ihr gleich da seid oder das Brot vergessen habt... Also führt ihr privat so richtige Telefonat

    ja.

    ohne gelesen zu haben (das würde mich viel zu sehr beeinflussen):


    ungarisch

    hindi

    xhosa


    ausserdem gern noch baskisch, zuni, afrikaans, hawaiianisch, brasilianisches portugiesisch, japanisch. bestimmt fallen mir noch mehr ein.


    wenns auch ausgestorbenes zeug sein darf: helvetisch und proto-indoeuropäisch (falls es das je gegeben hat)

    bestimmt gibt es hier menschen, die intensiven kontakt zu blinden haben, aber wir haben eben erst von ein paar wochen ähnliche fragen an eine blinde person gestellt.


    sie ist erst im lauf des lebens erblindet, seit rund 15 jahren vollständig blind und träumt immer noch gelegentlich in bildern, aber das hat abgenommen, seit sie vollständig erblindet ist.

    Meine Hausärztin (Deutsche) hat auch eine TCM Ausbildung und hat mir mal einen langen Vortrag über Ohrenschmalz gehalten. Warum sollten Europäerinnen das nicht können?


    was hat sie dir denn erzählt in ihrem vortrag?


    bestimmt gibt es europäerinnen, die das gelernt haben, aber halt an europäischen ohren. und da ist die technik eine andere. ich stell mir das ähnlich vor, wie wenn subsahara-afrikanerinnen europäerinnen die haare machen oder umgekehrt :)

    tcm werde ich versuchen, danke für die idee. braucht etwas zeit, denn meine tcm- und shiatsu-kontakte sind europäerinnen, die werden sowas nicht wissen.


    japanische mütter aus dem bekanntenkreis darf ich nicht fragen, das ist dem kind zu peinlich, wenn ich mich mit denen über sowas intimes wie ohrreinigung unterhalte #zwinker


    ausserdem war ich im asia-shop wegen ohrlöffelchen. die wussten genau, was ich suche, hatten aber leider keine da. aber diese spur werde ich ebenfalls weiterverfolgen, danke für den tipp!

    hier stadt. hausgemeinschaft mit eigenem offenen garten, hof und direktem zugang durch den park zu einem öffentlichen spielplatz mit bolzplatz. viele andere kinder in der hausgemeinschaft und im quartier.


    die kinder können ab geburt ohne weiteres in den garten, hof oder auf den spielplatz. ab 4/5 jahren (hiesiges kindergartenalter) auch ohne ständige elterliche aufsicht/begleitung.


    im schulalter wird dann der bewegungsradius grösser, da bewegen sie sich frei im quartier und sind ab ca. 9/10 jahren für sport oder instrumentalunterricht selbstständig mit bus und tram auch quer durch die stadt unterwegs. ab ca. 12 jahren bewegen sie sich frei in der ganzen stadt. beim 13- und 15-jährigen sind stadtspaziergänge gerade sehr angesagt, die legen zu fuss kilometer um kilometer zurück. ausserdem haben sie generalabonnements, machen mit der bahn ausflüge in die ganze schweiz und erkunden so auch andere städte. romandie und tessin sind gerade hoch im kurs. auto haben wir keins.


    die kinder sind seit laufalter gewohnt, strecken zu fuss zurückzulegen und sich in der stadt zu bewegen. dafür fahren wir z.b. wenig rad.

    danke für deine antwort! problem ist: bei diesem kind ist noch nie was von allein aus dem ohr transportiert worden, die krümel kommen leider nur beim spülen oder mit mechanischer entfernung raus. dabei haben wir es ausser mit öl schon mit unterschiedlichen ärztlich verschriebenen flüssigkeiten im ohr probiert, das nützt zwar zum vorbereiten der spülung, aber nicht für sich allein. könnte an den engen gehörgängen liegen.