Beiträge von Kurai

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    Ich glaube ich sehe mich eher realistisch.

    Es gibt Dinge an mir die ich nicht positiv sehe (ich bin z.B. sehr klein), weil sie mich im Alltag einschränken. Das betrifft dann zum Teil auch Dinge die andere nicht sehen, weil sie nicht in meinen Schuhe gehen ;). Ich kenne es daher auch, dass ich teilweise Dinge relativiere wenn jemand etwas positiv anspricht das ich selbst als neutral-negativ empfinde (ich habe z.B. sehr dichtes, dickes texturiertes Haar - für das ich oft Komplimente bekomme - ich hätte aber lieber Haare die ich nicht noch am Morgen trockenföhnen muss wenn ich sie am Vorabend gewaschen habe, weil sie so dick und dicht sind, dass sie auch über Nacht nicht trocknen ;)).

    Ich musste aus der Negativ-Sicht auf mich selbst - vor allem im optischen Kontext - aber gefühlt auch erstmal herauswachsen. Bei mir war sowohl Schulzeit als auch der Berufsstart dahingehend schwierig und lange Zeit habe ich nur negatives gesehen, weil ich nur negative Rückmeldungen bekommen habe. Mittlerweile schaue ich in den Spiegel und mir gefällt was ich sehe und ich glaube, das trage ich auch nach außen.

    Augenöffnend für mich war mal ein (betrunkenes) Gespräch mit einer ehemaligen Mit-Azubi, die ich auf ihr verändertes Verhalt nach der Ausbildung angesprochen habe und die mir dann sagte, dass sie die vergangenen Jahre sehr neidisch darauf war wie leicht mir vieles gefallen ist. Ähnliches dann später (ebenfalls betrunken #angst) auf einem Klassentreffen.

    Ich bin ein sehr positiver Mensch, kann aber gleichzeitig auch negative Emotionen nur sehr schwer zulassen (vor allem wenn ich nicht alleine bin) - nach außen hin wirke ich daher immer gut gelaunt und unbeschwert auch wenn das nicht immer dem innen entspricht.

    Bei uns ist es unterschiedlich. Eigentlich muss ich die ganze Familie managen, damit es hier einigermaßen läuft.

    Der kleine ist insgesamt sehr strukturiert, wenn er weiß, dass an ihn eine Erwartung gestellt wird, dann tut er alles um die auch zu erfüllen - dies Erwartung muss aber im Vorfeld formuliert werden (er ist ja aber auch erst 6...). Weiß er dann, dass er in der betreffenden Woche z.B. dafür zuständig ist den Tisch zu decken dann läuft das auch.

    Eigeninitiativ kommen nur Dinge die ihnen Spaß machen (zum Glück sortiert T. gerne Schränke ein und der kleine arbeitet gerne im Garten #freu).

    Ich sehe aber keinen großen Unterschied zu mir früher:

    Aufräumen konnte ich immer nur wenn jemand mitgeholfen hat (sonst fand man mich i.d.R. nachdem ich alle Schränke ausgeräumt hatte auf dem Berg von Kram sitzend und ein Buch lesend welches ich beim Aufräumen gefunden habe). Aufgaben im Haus hat unsere Mutter entweder angesagt oder es gab einen speziellen Wochentag an denen diese erledigt wurden (und auch da, meist hat unsere Mutter z.B. gestartet und das eine Badezimmer geputzt und schließlich uns den Eimer in die Hand gedrückt für das zweite).

    Meine Eltern waren beide berufstätig und Medien waren auch bei uns schon ein Thema, wenn auch anders als heute (ich erinnere mich, dass wir im Grundschulalter meist auch schon morgens vor der Schule Zeichentrickfilme geschaut haben bis wir los mussten - (das waren dann morgens oft schon gut 90 Minuten). Verabredungen habe ich so geplant, dass ich vorher noch meinen Lieblingszeichentrick schauen konnte.

    Bei uns gab es in der Nachbarschaft nicht viele Kinder, ich hatte keine Freunde die einfach klingeln kamen sondern nur geplante Verabredungen (ich schätze maximal 2x pro Woche, eher seltener). Oft konnte ich mich nicht verabreden, weil die Freundinnen in den Dörfern gewohnt haben und ich jemanden gebraucht hätte der mich gefahren hätte, meine Eltern aber beide noch bei der Arbeit waren.

    Meine Schwester hatte mehr Freundinnen in der näheren Umgebung und war dann am Nachmittag viel unterwegs, ich habe aber die meisten Nachmittage mit Fernsehen verbracht und später mit dem PC/Playstation - aber auch viel gelesen.

    Bei meinen Kindern reglementiere ich Medienzeit stärker als meine Eltern es gemacht haben. Wir haben den kleinen t. bei dem wir eher die Zeit begrenzen müssen, bei dem die Inhalte aber eher hochwertig sind und bei der großen T. können wir die Zeit eher frei laufen lassen, müssen aber immer mal wieder schauen was sie so konsumiert (gerade wenn sie gestresst ist neigt sie dazu mehr Medien zu nutzen und dann einfach nur zu konsumieren).

    Wir haben aber eher keine festen Grenzen sondern handeln es immer aktuell aus. Gerade hatten wir gestern eine Situation in der sich T. verabredet hat und von dem vorigen Programm am Tag schon so durch war, dass es für ihre Freundin sicherlich keine schöne Verabredung war.

    Wenn ich das vorher absehen kann, dann genehmige ich an solchen Tagen keine Verabredungen und wimmle alle Kinder ab die an der Tür klingeln und lebe damit, dass sie den Rest des Tages Medien konsumiert (auch weil ich selbst von dem Termin - der dafür gesorgt hat, dass sie komplett durch war - ebenfalls so komplett fertig war, dass ich den für den Abend eingeplanten Sport gestrichen habe und früh schlafengegangen bin...).

    Unsere Kinder verabreden sich bspw. auch mit ihren Cousinen und Cousins online zum spielen (Minecraft), meist bauen sie dann und quatschen dabei über die Freisprechfunktion vom Telefon - das sorgt bei uns dafür, dass T. den Kontakt nicht verliert (wenn sie die Cousine sonst mal 3 Monate nicht sieht klappt es nicht gut miteinander zu spielen - wenn sie zwischendurch online Kontakt haben, hat es für T. offenbar die gleiche Qualität wie ein echtes Treffen und es ist als wären sie ständig zusammen).

    Kurz, für mich ist der Vergleich nicht schlüssig, aber ich sehe die Verantwortung absolut bei Erwachsenen, die eine passende Lernumgebung für alle! Kinder schaffen müssen.

    Ergänzung - damit diese Erwachsenen das tun können, benötigen sie natürlich die entsprechenden Ressourcen. Das ist zum Zeitpunkt einfach auch nur marginal gegeben.

    Für uns klappt das nur, weil ich Teilzeit arbeite, das stimmt.

    Wir haben im Umfeld viele Familien (gerade die mit mehreren Kindern hört man da oft) für die das schwierig ist (gerade wenn dann noch andere Umstände dazukommen die Kapa fressen).

    Ich lege für mich im Kontext Schule auch einige Vorgaben weiter aus (T. kann oft nur eins leisten - entweder Hausaufgaben oder Lernen für eine Arbeit. Wenn sie das Thema der Hausaufgaben bereits verinnerlicht hat und das Thema der Arbeit nicht, dann entscheide ich für uns Eltern, dass wir letzteres priorisieren und ggf. 2-3 Tage keine Hausaufgaben machen. Wird hier zum Glück aktuell akzeptiert) - sonst würde es auch für uns nicht klappen.

    Ich glaube da zählt noch mehr rein. Lernen hat ja noch mehr Faktoren als das was die lernende Person oder die Lehrkraft beeinflussen können (Von T.´s Klasse erzählen z.B. stets alle hospitierenden Personen, dass sie eine Klasse die in sich so unruhig ist selten erleben, unabhängig davon welche LK vorne steht).

    In meiner Schulzeit habe ich durchaus Lehrkräfte erlebt die keine Umgebung schaffen konnten in denen Schüler gerne nachgefragt haben (wir hatten einen Lehrer - in Mathe - der auf Nachfragen zwar Beispiele zur Erläuterung gefunden hat und ggf. war der Sachverhalt danach klarer, seine Erklärung hat es aber auch jedesmal geschafft den Fragesteller bloßzustellen, so dass man sich jeweils gut überlegt hat ob man die Frage stellen möchte oder nicht).

    T.´s Mathelehrerin beschreibt immer sehr ausführlich wie weit da die Spanne geht, sie hat im Unterricht Kinder die sind am zweiten Tag mit dem Wochenplan fertig, andere bräuchten für den gleichen Plan mindestens zwei Wochen. Egal wie sie sich aufstellt kann sie nicht allen gerecht werden. Für mich ist es weniger ein Problem wenn nach dem Unterricht Lücken bleiben die selbsttätig gefüllt werden müssen, als eher die Info zu haben wie der aktuelle Stand ist hinsichtlich der Themen ist und worauf ggf. geachtet werden sollte. Wir hatten schon die Situation, dass wir T. wochenlang zu Hause einen Rechenweg haben exerzieren lassen den sie in der Schule gar nicht nehmen darf (Wie sinnvoll das ist könnte man auch diskutieren). Also ungefähr die gleiche Richtung wie Silbermöwe

    Mein Ansatz wäre, nicht nur kopieren lassen oder Sachen abgeben, die man los werden will, sondern eigenständige, nicht völlig langweilige Aufgaben übertragen, die möglichst auch sinnvoll sind und dann eben drüber gucken. Ja, ist - zumindest in meinem Bereich - mehr Arbeit. Sonst bringt es aber ja genau nix. In einem Praktikum hat meine Tochter eine Woche lang Pappkartons gefaltet. Obwohl es irgendwas mit Chemie sein sollte. Das war so, dass ich sie am liebsten am 3. Tag krank gemeldet hätte, da hätte sie hier sinnvolleres lernen können. Wie das nun in deinem Bereich ist, keine Ahnung.

    Ich erinnere mich noch, dass in meiner Klasse damals jemand ein Praktikum im Hotel gemacht hat und dort 8 h am Tag ausschließlich Badezimmer gereinigt und Betten bezogen hat. Die Eltern haben das Mädchen dann tatsächlich krankgemeldet.

    So war mein Schülerpraktikum damals (in einem Bereich in dem ich nicht arbeiten wollte, ist aber trotzdem eine schöne Erinnerung geworden).

    Ich kenne es von vielen so wie Stulle schreibt, da gehen die Praktis aber nicht mit einem guten Gefühl raus - auch in dem Alter ist denen schon bewusst dass sie da nur die Handlangerarbeiten bekommen haben, die eigentlich keiner gerne macht und nicht einen wirklichen Eindruck in den Betrieb/Beruf.

    Ich finde solche Aufgaben können ein Teil davon sein - aber sollten nicht überwiegen.

    Was saisonal gerade gut passen würde, wenn man keine fachliche Aufgabe findet wäre den Prakti zu bitten die Weihnachtsfeier zu organisieren - Preisrahmen stecken und Infos mitgeben was in den vorigen Jahren gemacht wurde, ggf. Ansprechpartner nennen.

    kangaroo , wir haben ein Paar in der Familie meines Mannes bei dem der Mann wenn er über das (gemeinsame) Haus spricht auch immer von "seinem Haus" spricht. Bei uns ist das sonst eher unüblich (sogar mein Vater sagte immer "unser Haus" obwohl meine Mutter nichtmal im Grundbuch stand, da er es schon gekauft hatte bevor sie sich kennenlernten). Mir rollen sich da auch immer die Zehennägel. Hier ist es sonst eher Sitte zu sagen "Müllers haben sich xx und yy gekauft".

    Wir haben allerdings vor kurzem ein Fest im Dorf geplant, da wurden die anzufragenden Bierzeltgarnituren auch dem männlichen Part des Haushalts zugeschlagen.

    Danke für die Ideen - tatsächlich führen wir im Unternehmen schon ein drittes Geschlecht (divers, wird mit d abgekürzt) für diejenigen die sich keinem Pronomen zuordnen (hatte ich bisher noch nicht im Gespräch, bisher nur jene bei denen ein Wechsel der Pronomen vorgenommen wurde) und da wäre es für mich relevant.

    Den Namen zu benutzen ist eine Idee, kommt bei manchen aber auch nicht so leicht über die Zunge #freu (mein Nachname aber auch nicht).

    Ich hatte heute im beruflichen Kontext die Situation, dass wir über jemanden gesprochen haben. Es gab einen Namen auf einer Liste, dieser ließ sich aber keinem Geschlecht eindeutig zuordnen (wir waren uns relativ einig, dass es vermutlich ein japanischer Name ist und wir tendierten zu männlich, wollten dann aber nicht "er" sagen weil wir uns alle unsicher waren ob das richtig wäre).

    Weil es in dem Zusammenhang nicht wichtig war (wir haben einem Kollegen etwas erklärt und es war Zufall dass dieser Name hochploppte), haben wir nicht nachgesehen welche Anrede hinterlegt ist und es wurde dann im Verlauf immer von "diese Person" gesprochen.

    Und ich merke: "diese Person" ist bei mir ziemlich negativ konnotiert und es fällt mir schwer das so zu sagen - mir fällt aber auch keine gute Alternative ein.

    Ich glaube man kann die Benachrichtigung in dem Fall auch unterdrücken.

    Wir machen es meist so, dass ich meine Tante oder Schwester bitte die Geschenke zu bestellen, er sieht es nämlich sonst im Zweifel auch in der Bestellübersicht ;)

    Hier lässt sich die Sage der Loreley nachlesen. Es gibt verschiedene dazu.

    https://www.loreley-felsen.de/geschichte-loreley-felsen/

    Ich persönlich finde Sagen und Märchen wichtig. Sie zeigen uns wie die Menschen früher gedacht haben und auch wovor sie Angst hatten und woran die so glaubten.
    Es gibt zahlreiche davon auf der ganzen Welt.

    Und eine Wirtschaft in der Nähe, die entsprechend dieser Sage dekoriert ist finde ich nicht dramatisch.

    Ich habe mit Anfang 20 mal ein Buch empfohlen bekommen und das viele bekannte Sagen beschrieben und Botschaft die damit vermittelt werden sollte analysiert hat. Das war tatsächlich so ernüchternd (und oft böse) dass ich es nicht zu Ende lesen konnte.

    Da wäre ich bei Jascha. Schau doch im Zweifel mal im Programm nach was er dir an Gifs vorschlägt wenn du nach " ich auch" suchst?

    Hier wird viel Englisch (auch in Fragmenten) gesprochen und daher würde ein me too hier nicht negativ auffallen.

    Bei uns werden zum Teil auch Gif's verschickt und ich finde es manchmal (insgesamt) gewöhnungsbedürftig. Diese Woche habe ich ein "I love you"-Gif von einem kollegen erhalten dem ich eine Frage beantwortet habe, bei dem gehe ich ganz stark davon aus, dass er einfach als Suchbegriff "du bist die beste" oder ähnliches eingegeben hat und sich das Gif vor dem Versenden nichtmal angeschaut hat... Ich finde es aber auch schräg wenn in großen Teamsmeetings dann Herzchen fliegen nach sachlichen Themenbeiträgen #angst.

    Ich weiß nicht ob man die Gegenwindsuche in der Praxis auch bei der Personensuche nutzt, es ist aber ein Teil der Flächensuche, der Hund sucht dabei eher mit hoher Nase und nicht am Boden.

    Einige Jagdhunde sind Experten darin, ich meine es wird vor allem genutzt um bereits geschossenes Wild im Gelände zu finden. Der Hund ordnet sich dabei gegen den Wind ein und läuft dann den Wind kreuzend dem Geruch entgegen.

    Meine Hündin kannte beides und hat es dann von selbst zusammen genutzt wenn sie beim Trailen die Spur verloren hat.

    Ich schätze der Knackpunkt wird sein, dass der Suchbereich relativ klein ist - Da der Wind den Geruch durch das Weitertragen immer weiter verwirbelt kommt man relativ schnell in den Bereich wo nicht genug Geruch weitergetragen wird .

    Mantrailer folgen der Duftspur in der Luft, nicht der Fährte am Boden

    Spannend, dass da ein Unterschied ist.

    Wie lange hält so eine Spur in der Luft? Gerade draußen mit Wind hätte ich erwartet, dass da Stunden schon eher unrealistisch sind.

    Beim Fährten sucht der Hund anhand der "Bodenverletzung" (ich meine das sind irgendwelche Zersetzungsprozesse die dann anlaufen).

    Wenn man Wind hat dann merkt man beim suchen schon oft, dass der Hund "nebendran" läuft, der Geruch sammelt sich dann dort konzentrierter wo er nicht vom Wind weiter verweht werden kann oder verwirbelt.

    Ich hatte eine gute Suchhündin die und auch zuverlässig angezeigt hat wenn sie die Spur verloren hat, sie hat Mantrailing und Gegenwindsuche gelernt und beim suchen hat man dann oft gemerkt, dass sie sich gegen den Wind eingeordnet hat wenn sie die Spur verloren hatte und so teilweise die Spur wiederfinden konnte. Unsere Pudelin sucht dann einfach weiter, bei der merke ich es selbst gar nicht wenn sie verloren hat, das habe ich dann am Ende immer erst dann erfahren wenn wir schon weit ab vom Suchgebiet waren #hammer

    Das ist ein ganz wichtiger Punkt, schätze ich.

    Ich habe insgesamt über 50 Azubis betreut, also sicher nicht Repräsentativ im großen Stil, aber auch keine Einzelfälle.

    In dem Ausbildungsberuf wäre sicherlich kein Abitur notwendig gewesen, die ersten Abiturienten habe ich auch immer gefragt warum sie DEN Beruf ergreifen möchten mit Abitur (kaufmännische Ausbildung die aber vom Berufsbild her zu einer Tätigkeit führt in der man in erster Linie jemand anderem zuarbeitet). Bei den meisten war es so, dass sie nicht vorhatten in dem Beruf auch tatsächlich (lange) zu arbeiten sondern geplant haben im Anschluss an die Ausbildung zu studieren. Ich meine es gab auch einen Grund warum es so attraktiv war das in der Reihenfolge zu machen (ich erinnere mich aber leider nicht mehr daran).