Beiträge von Paulala

Liebe interessierte Neu-Rabeneltern,

wenn Ihr Euch für das Forum registrieren möchtet, schickt uns bitte eine Mail an kontakt@rabeneltern.org mit eurem Wunschnickname.
Auch bei Fragen erreicht ihr uns unter der obigen Mail-Adresse.

Herzliche Grüße
das Team von Rabeneltern.org

    mir fällt noch ein, dass es bei mir früher in der Kita (die hieß damals noch Kindergarten) eine Werkecke mit Handbohrer und Holzwinden zur freien Verfügung für Kinder ab 4 gab. Unter Waldorf-Materialien findet man so etwas auch.

    wir hätten bei Bedarf noch ein kleines Set Constructor abzugeben (es wurde hier aber gar nicht genutzt, weil irgendwie zu komplex und zu vordeterminiert) !

    Interessanter war in dem Alter einfach der Zugriff auf die Werkzeugkiste mit Gewindeschrauben, Muttern, Flügelschrauben (um daraus komischen Figuren zusammen zu schrauben) und Schraubenzieher (um Schrauben in vorgebohrte Löcher auf einem Holzbrett zu drehen). Handschuhe und eine Schutzbrille fand das Kind hier auch sehr notwendig, um professionell arbeiten zu können, dazu taugten aber normale Winterhandschuhen und Sonnenbrille).

    ich trage seit Kindertagen eine Brille und die Nasenpads waren und sind noch immer sehr anfällig für Verbiegung, daher würde ich eine Brille mit durchgängigen Bügel empfehlen. Die habe ich jetzt auch.

    Die Sport-Bügel (aus diesem "Duschschlauchmaterial"), die um das Ohr herum laufen, leiern erfahrungsgemäß schnell aus und dann sitzt die Brille nicht mehr gut.

    Ein Optiker in erreichbarer Nähe ist sicher auch praktisch, da Kinderbrillen häufig mal in die Reparatur müssen. Ich hatte früher auch direkt eine zweite Ersatzbrille.

    das Kind war auch immer sehr (!) glücklich mit Rabenkleidung. Ich erinnere zwei Pullis (Jokoo Sweatshirts in orange und grün), eine Winterjacke (E. Strauss), Hosen (E.Strauss) aber leider nicht mehr die Namen. Und dann die collen Sachen von Binom (das graue Großbritannien-LA-Shirt, das ich auf Verdacht noch genommen habe, wurde zum absoluten Lieblingsshirt und die Skiunterwäsche hat das Kind im Winter nicht mal nachts ausziehen wollen.)

    ich finde faszinierend, dass Kleidung für mich aus dem Rabenflohmarkt (ein Kleid, 2 Hosen, eine Jacke) immer perfekt passte, was bei Kleidung aus dem Geschäft selten der Fall ist.

    Das kann auch ein Zufall sein, aber ein schöner.

    wir hatten damals keinen Abistreich (weil alles schon mal gemacht worden ist und meist auch nicht besonders lustig war), sondern den Lehrern ein Frühstück im Lehrerzimmer serviert. Das hatte auch einen Unterrichtsausfall für alle Klassen in den ersten Stunden zur Folge, das Ziel war also erreicht. Der Direktor wurde zudem am Morgen von seiner Wohnung abgeholt und zur Schule eskortiert, er wohnte nicht weit entfernt, wenn ich es recht erinnere mit einer Pferde-Kutsche, denn das passte zum Thema des letzten Schultags. Fanden glaube ich alle ganz gut und erfrischend. Dann gab es noch ein Programm mit Aktionen in der Sporthalle für alle. Ich glaube an dem Tag war kein Unterricht.

    Wenn man Brötchen vertikal schneidet, entsteht zumindest kein Streit, wer die obere und wer die untere Häfte bekommt.

    In Frankreich habe ich mal belegte Baguette gesehen, die waren auch so geschnitten.

    hier auch ein nicht-linearer Lebenslauf mit sich überschneidenden länger und kürzer dauernden Tätigkeiten, darunter viel Teilzeit aber auch Freelance.

    Ich passe den Lebenslauf auf die ausgeschriebene Stelle jeweils an. Alles was dafür nicht relevant ist fliegt raus.

    Gewindeschrauben mit verschiedenen Unterlegscheiben, Muttern und Flügelmuttern zu Figuren zusammen zu bauen war hier auch der Hit. (Sahen dann aus wie Kurt Schwitters Triadisches Ballett..) Die Idee kam aus der Kita zur Förderung der Feinmotorik, allerdings für Kinder ab 4 fällt mir gerade ein.

    Aber wenn das Kind sich seine Feinmotorikaktivität bereits selbst sucht ist das doch an sich prima oder? Vielleicht muss gar nichts zusätzlich angeboten werden.

    Sohn (9) war bei seinem Freund und berichtet, dass dieser von der Zahnfee ein Spiel bekommen hat.

    Hier kam bisher bisher nie die Zahnfee.

    Sohn legt am Abend die Dose mit allen bisher ausgefallenen Zähnen unter das Kopfkissen.

    Die Zahnfee derweil ist leicht panisch, weil sie nicht weiß, wo sie um 21:00 Uhr ein passendes Austauschobjekt besorgen soll.

    Die Zahnfee legt also ein aus der Bibliothek ausgeliehenes Spiel (von dem Sohn noch nichts wusste) unter das Kopfkissen und entfernt die Zahndose.

    Am nächsten Morgen ist die Freude groß, auch der Umstand, dass die Zahnfee das Spiel nur geliehen hat wird nicht hinterfragt.

    Am Abend testen wir das Spiel.

    Sohn ist erst fasziniert, dann frustriert, heult plötzlich auf und schluchzt:

    " Das Spiel ist richtig dooooof! Ich will meine Zähne zurück!"

    Ich hatte Mühe einen Lachanfall zu unterdrücken.