Beiträge von Paulala

    Nach einem Jahr Schulfranzösisch würde ich nicht verwarten, dass die Schüler gesprochene Sprache verstehen, vor allem keine unbekannten Texte. Das Vokabular ist ja auch noch recht eingeschränkt.

    Vielleicht kannst du selbst die bekannten Texte aus dem Lehrbuch lesen und dabei aufnehmen und dann auf CD brennen oder Mp3 Spieler überspielen, falls vorhanden, dann kann er es sich anhören.

    die Sprachentwicklung ist ja nur ein Teil der Gesamtentwicklung.


    Mein 3,5 Jahre altes Kind spricht ziemlich gut, ist dafür aber grob- und feinmotorisch seinen Alterskollegen weit hinterher:

    Laufrad mit 3 Jahren 3 Monaten,

    Zeichnet Krakellinien und Kreise,

    Keine Lust alleine zu schaukeln,

    Trägt noch eine Windel, immer.


    Sprache muss man glaube ich relativ zur restlichen Entwicklung betrachten.

    Ich habe hier auch ein gleichaltriges Kind, das gerne, gut und immer redet, was häufig schön, aber manchmal auch anstrengend ist. "Nein Mama, das war die Gute-Zähneputz-Geschichte, jetzt kommt noch die Gute-Nacht-Geschichte!"

    Ein "Nein" wird mit 3,5 Jahren nun häufig nicht mehr laut gekreischt sondern höflichst begründet:


    "Möchtest du heute mal diese Hose anziehen?"

    "Nein Mama, die ist soooo schön, dass ich die nicht anziehen mag."


    Gleiche Hose, neuer Versuch, einige Tage später:

    "Wenn ich diese Hose anziehe, dann finden die anderen Kinder die so schön, dass sie die dann auch anziehen möchten."


    "Möchtest du auch Gurke probieren?"

    "Meinst du diese grünen?"

    "Ja genau."

    "Die haben wir schon im Kindergarten gegessen, die brauche ich dann nicht nochmal essen."


    Kind schaut mich dabei immer recht durchdringlich an, wendet sich anschließend ab und etwas anderem zu.

    Orientierungsjahr, das viele deutsche Kunsthochschulen anbieten, für alle Erstsemester.

    Darf ich zwischenfragen, wie das formal aufgehängt wird? Ist der- oder diejenige dann schon Studentin (quasi unter Vorbehalt), schnuppert in Kurse, arbeitet an der Mappe und guckt von da weiter?

    Ich hab davon noch nie gehört.




    Kunstakademie Düsseldorf und Münster bieten im ersten Jahr den "Orientierungsbereich". Darin sind alle Studierenden, die mit Mappe angenommen wurden gemeinsam, um die Hochschule kennen zu lernen, die künstlerische Arbeitspraxis und auch die Professoren und verschiedenen Klassen. Nach Ablauf des Jahres präsentieren sie die entstandenen Arbeiten, haben ein Gespräch und wählen dann eine Klasse bei einem Professor, also Grafik, Malerei, Bildhauerei, usw.. Der Prof muss sie aber auch aufnehmen wollen.


    Bei der Kunstakademie Stuttgart nennt es sich "Grundjahr", ist aber vom Prinzip dasselbe, nur dass dort auch Studierende von Bünenbild, Textildesign, Grafik-, Produkt-Design etc mit dabei sind. Außerdem müsssen die Studierenden zur Aufnahme neben der Mappe noch eine praktische und mündliche Prüfung vor Ort absolvieren.


    Wenn man schon im ähnlichen Bereich studiert hat, oder eine Ausbildung vorweisen kann, dann kann man das Grundjahr auch überspringen.


    Bei vielen anderen Hochschulen kommt man aber direkt in eine Klasse.


    Eine andere Möglichkeitist es sich als Gasthörer zu bewerben, dazu muss man einen Professor finden, der einen für 1 Jahr in seine Klasse aufnimmt. Das kostet aber Gebühren (in Stuttgart 150 € pro Semester).

    Jetzt hatten wir ein Gespräch mit ihrem Mallehrer, der wollte Ziele setzen für die nächsten drei Jahre und meinte, dass er mit ihr eine Mappe aufbaut, bzw. Themen vorgibt wie es im Vorkurs gemacht wird, damit sie evtl. ohne Vorkus dann weiterkommt.


    Der Vorkurs an der HFG Zürich dient ja auch dazu, dass die jungen Leute sich orientieren, in welche Richtung es gehen soll. Warum sollte man diese Etappe denn überspringen? Vor allem der Austausch unter den jungen Studierenden ist doch total wichtig in der Selbstfindung!


    Ich persönlich halte auch nichts sehr viel davon, nun schon zu beginnen eine Mappe zusammenzustellen. Deine Tochter ist doch erst etwa 16 Jahre alt oder? Ich habe selbst mal an einer Kunsthochschule als Studierende an Mappenprüfungen teilgenommen (nur beratend). Man sieht es den Mappen an, wenn da andere mitgemischt haben und nichts war langweiliger als Mappen, in denen verschiedene Themen "abgearbeitet" wurden, möglichst noch in Mappenkursen. Die Hochschule will ja das ganz Eigene der Bewerber sehen, also was den jungen Menschen interessiert und wie er seine Welt sieht. Und nicht, dass er Stilleben, Landschaft, Akt und Portrait in Beistift, Aquarell und Holzschnitt herstellen kann.


    Kunsthochschulen bieten meist jährlich einen Rundgang, offene Ateliers, Jahresausstellung, oder so was in der Richtung an. Dort würde ich sie mal hingehen lassen und mit den Studenten reden. Vielleicht kann sie auch einfach mal so hingehen und mit den Studenten des Vorkurses reden?


    Ansonste halt weiter machen lassen wie bisher! Wichtig finde ich, dass deine Tocher selbst herausfindet, was sie interessiert.

    den Drittnamen des ersten Kindes als Erstname des dritten Kindes.

    Und den Erstnamen des zweiten Kindes als Drittname des dritten Kindes in der männlichen Variante.

    Das hat Sytem! Wie Nummer 4 und 5 heißen werden kann man sich ja dann jetzt schon ergrübeln.

    Mein Kind ist 4 Monate älter und hört gerne die Hörbücher der Wieso-Weshalb-Warum- Reihe (Hund, Bauerhof, Autos, Laufrad, Polizei, Baustelle, Wetter etc.).


    Außerdem Fredrik Vahle.


    Ich finde beides beim Zuhören auch für mich durchaus aushaltbar.