Beiträge von Polarlicht

    Ich hoffe sehr, dass du die Möglichkeit findest, jetzt in den letzten Tagen nochmal in dich zu gehen und für dich selbst Entspannung zu finden. Könntest du dir irgendwie eine Auszeit organisieren? Für irgendetwas, was für dich angenehm ist? Mir hat es soo, so viel gebracht, dass ich etwas Freiraum für Selbstfürsorge hatte und ein bisschen lieb zu mir selbst sei konnte (das konnte auch einfach bedeuten, ne Stunde im Freibad zu schwimmen und danach irgendwo einen köstlichen Cappuccino in der Sonne zu genießen).


    Wir wollten ja im Kreißsaal dann direkt nach Hause gehen. Meine Nachsorgehebamme meinte dann aber, sie könne nicht kommen tags drauf und irgendwie sind wir dann doch zwei Nächte geblieben. Und ich muss sagen, rückwirkend fand ich das wirklich super, da es in dem Krankenhaus eine wirklich hervorragende Stillberatung und -unterstützung (Brustwarzen lasern z.B.) gab, die ich auch wirklich nochmal brauchte. Will heißen: Auch der ursprünglich nicht geplante Weg kann sich dann richtig anfühlen. Das wünsche ich dir in jedem Fall - dass es sich richtig anfühlt, was immer kommt bzw. wie auch immer ihr entscheidet!

    Ja, Hoffnungen erfüllt stimmt schon ein Stück weit - es ging halt einfach von selber los und durfte sich entwickeln. Es gab genug Vorlauf um das zu erkennen und anzunehmen (zeichnen ab Mittag), genug Zeit auszuruhen und reinzufinden (bis kurz nach Mitternacht), eine Phase um in den Wehenflow zu kommen (bis morgens um 5). Dann Blasensprung, Kreißsaal um 6, Geburt um halb acht. Und die Entdeckung einer archaischen Kraft in mir, die ich im Leben nicht vermutet hätte.

    Ich fand es nicht leicht. Mit Kind herausatmen oder so hatte das nichts zu tun. Aber es war authentisch und stark.


    Ich hatte keinen Zugang, keine Untersuchung, aber an den richtigen Stellen etwas Unterstützung (Atmung, Körperhaltung), alles fein.

    Wir sind noch im Familienzimmer, aber der stolze große Bruder war heute schon da. Morgen geht's heim.

    Danke Schluesselblume !


    Kuekenmama Ja, das TK-Fach ist jetzt auch nochmal etwas befüllter. Nächte: Naja. Teilweise geht es mir schon auch so. Aber ich kann das halt ausgleichen, weil der bald Große mit dem Papa aufsteht und zum Kiga gebracht wird, während ich notfalls Schlaf nachholen kann, wenn noch was fehlt. Daher schaffe ich es eigentlich immer, auf einem bestimmten Mindestschlaf- und Entspannungslevel zu bleiben. Das ist mir auch extrem wichtig - in meine erste Geburt ging ich nach drei im wesentlichen schlaflosen Nächten. NICHT empfehlenswert.

    Den Ammenschlaf hab ich auch, aber nicht so ausgeprägt wie in der ersten Schwangerschaft. Da war jedes Atmen zuviel und ich brauchte Ohropax (empfehle ich dir im Übrigen). Ich glaube 5 Jahre Kind mit im Bett haben mich da ein wenig abgehärtet - so schlimm wie damals ist es jetzt auf keinen Fall. Und fing auch erst deutlich später an.


    Gestern waren wir nochmal richtig lang spazieren (gut, 6,5 Kilometer sind jetzt nicht sooo riesenhaft weit, aber für mich inzwischen doch schon..). Danach hab ich es schon auch wieder im Bauch gemerkt. Aber mit etwas Entspannung am Abend hat sich das auch wieder in Luft aufgelöst. Irgendwie enttäuscht mich das. Andererseits merke ich auch, dass ich irgendwie noch nicht ready bin. Aber ich bin mir eben auch nicht sicher, ob ich das noch so viel stärker werde #angst Ich fürchte ja, ich brauch den Sprung ins kalte Wasser ein Stück weit.

    Ja, mir geht es auch besser als vor zwei Wochen, gar keine Frage. Mit diesem Ausmaß an Verbesserung hab ich auch gar nicht so gerechnet - bei mir spielt da glaube ich aber auch das Wetter eine sehr große Rolle. Ich laufe wieder auf Betriebstemperatur und merke dadurch, dass ich eigentlich schon fit bin. Geh jetzt wieder jeden Tag ne kleine Runde, laufe zum Abholen (vorher bin ich die zwei Kilometer lieber geradelt) und hab auch daheim mehr Energie etwas zu machen.


    Ich bin inzwischen auch recht aufgeregt glaube ich. Der Gedanke an die bevorstehende Geburt ist wirklich total präsent - aber irgendwie bleibt da auch ein irgendwie surrealer Anteil. So richtig begreifen kann ich das wohl erst, wenn das Baby da ist. Zuletzt habe ich wieder eher ein Mädchengefühl. Da bin ich jetzt schon auch gespannt, und mehr noch darauf, wie der kleine Mensch so sein wird. Im Bauch erscheint mir das Baby sanft und ruhig irgendwie.


    Mit Kliniktasche habe ich es ähnlich gehandhabt. Ich mag eigentlich nicht so lange bleiben, packe aber quasi für alle Eventualitäten. Tuch hab ich nicht dabei, dafür eine Decke fürs Baby, die jetzt bei mir im Bett liegt und feste nach uns riechen soll. Außerdem ein paar Klamotten fürs Kind, falls ich lieber eigene anziehen möchte.


    Rückbildung, darum kümmere ich mich später. Bei meiner ersten Geburt war ich da sehr eifrig zum frühesten Termin in einem Kurs und rückwirkend hätte ich da glaube ich lieber noch ein bisschen länger gewartet.

    Freiberuflerkindermund:

    Kind am Telefon, empört auf die Frage der Oma, ob der Papa gerade arbeitet: Aber Oma, der Papa arbeitet doch nur Montags und Freitags!

    Ich werfe grinsend ein: Hört, der Papa arbeitet doch nur Montags und Freitags! Die restliche Zeit bohrt er in der Nase.

    Kind: Und schaut in sein Telefon.

    Hier auch, ebenfalls 5! Und hier auch mit normalen 7er Klettwindeln, einmal wechseln und einmal nacht wecken zum pieseln.


    Zu abends trinken: Klar, wenn wir Pizzaessen waren, kann ich dem Kind nicht "verbieten" zu trinken. Aber ich versuche hier schon darauf zu achten, dass tagsüber genug getrunken wird. Ansonsten fällt es (geht uns ja auch oft so) dem Kind beim Abendessen ein, dass es ja totalen Durst hat und dann wird die Tagesration nachgetrunken. Und das ist in der Tat ein Garant für ein nasses Bett.

    Und: Ich biete besonders attraktive Getränke (hier mal Schorlen als Ausnahme) nicht unbedingt abends an. Auch das wirkt sich meist ungünstig aus.

    Die Schwangerschaft diesmal war ja ziemlich stark überwacht, zwei Kinder würde ich also mal ausschließen :D. Aber ich neige einfach zu großem Bauch, auch schon meinen Sohn hab ich eher vor als in mir getragen. Und ich hatte tatsächlich auch unschwanger schon viel Bauchumfang leider. Es ist unfassbar, wie prall ich mich fühle. Und dennoch wächst und wächst es weiter..


    Ich sehe bei uns nicht wirklich Ressourcen für weitere Kinder. Ich hab schon jetzt gehörig Respekt davor, wieder in den (total schönen, aber eben auch anstrengenden) Babymodus zu gehen. Beruflich bin ich recht im Abseits, weil Ende 30 und frisch abgeschlossenes Studium eines total exotischen Faches und ohne wirkliche Berufserfahrung in einer wirklich fies kompetitiven Stadt. Wir haben jetzt erst einmal nur ein (kleines) Einkommen, wohl für mindestens zwei Jahre. Also ja, ich halte ein weiteres Kind für ausgeschlossen. Und der "Plan" waren auch immer zwei. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass ich mich damit als Familie auch ganz rund fühle. Das ist es nicht. Aber das Schwangersein an sich ist halt so schön. #love

    Ich kann aber total verstehen, dass es Erfahrungen gibt, die bewirken, dass eigentlicher Kinderwunsch relativiert wird. Und auch nicht gerne schwanger zu sein ist ja total legitim. Da lastet ja oft wahnsinniger Druck auf den Frauen, das besonders toll finden zu müssen. Und es ist ja auch durchaus beschwerlich mitunter! Einseitiger Kinderwunsch einer Partner_in ist aber fies. Klar, irgendwie müssen beide da zusammenkommen. Aber ich bin froh, dass wir uns hier darüber weitgehend einig sind.


    Mich freut, dass ich nach "im Einklang mit mir" klinge. Ich glaube insgesamt ist das nicht unbedingt meine hervorstechendste Eigenschaft #angst . Aber vielleicht ist es ja doch ein bisschen so? Das wäre großartig! Ich übe mich derzeit aber auch viel in Selbstfürsorge und werde dabei sehr unterstützt. Dafür bin ich auch wirklich super dankbar!

    Ich hab weder noch irgendwas gelesen, noch sonst irgendeine Einstimmung auf die Geburt gemacht. Eigentlich fühlt sich das auch gut so an, nur manchmal hab ich so ein Gefühl, dass ich das gar nicht darf, so ohne Vorbereitung in die Geburt gehen.

    So ging es mir auch wirklich lange! Schon fast mit schlechtem Gewissen. Dass ich das jetzt doch angegangen bin, ist glaube ich eher weil ich gemerkt habe, mir fehlt da noch was, eine mentale Einstimmung. Aber ich bin auch unsicher, inwiefern das dann irgendwann auch zu viel Raum einnimmt, denn wenn ich z.B. nachts aufwache, dann ist der Gedanke an Geburt schon immer sehr präsent, es scheint mich also zu beschäftigen. Zudem hab ich auch schon den Eindruck, das ich mich schwertue, die Schwangerschaft loszulassen. Es ist wohl unser letztes Kind und nie mehr schwanger zu sein macht mich schon sehr, traurig auch. Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass das im Wochenbett nochmal ein Thema sein wird..

    Ich denke aber gut ist, was sich gut anfühlt. Und wenn es bei dir der Verlass darauf ist, dass alles Wichtige da ist, umso besser!


    In meiner ersten Schwangerschaft hab ich damals auch keine Übungswehen so wahrgenommen. Das war, zusammen mit dem Wehenbeginn erst durch Einleitung, schwierig für mich. Auch jetzt kann ich da nicht definiert Anfang und Ende wahrnehmen, aber ich merke halt, wenn es hart ist und zieht. Und dass das deutlich im Zusammenhang mit körperlicher "Anstrengung" steht. Dass mein Körper jetzt daran arbeitet, fühlt sich stärkend und gut an.


    Die Sache mit den Gedanken um die kindliche Größe ist freilich ein leidiges Ergebnis dieses Vermessungswahns. In diesem Fall glaube ich aber schon, dass die Schätzung nicht allzu unrealistisch ist. Die tolle Hebamme meinte ja auch gleich von sich aus, dass es ein großer kleiner Mensch sei, da in meinem Bauch. Der Bauch ist auch riesig, riesig riesig (120 cm...) und ich kann mich wirklich kaum rühren. Mein Mann ist wirklich groß und mein großer Sohn kam auch sehr lang auf die Welt mit immerhin 3,5 Kilo. Der Kopfumfang scheint aber nicht besonders groß zu sein. Und wenn doch, dann isses halt so. Meine FÄ mag mich ab Termin in die Klinik schicken, um die über das große Kind in Kenntnis zu setzen. Ich selbst bin mir ziemlich sicher, dass die da entspannt bleiben werden und für mich ist es ein guter Gedanke, dort vorher mal aufzuschlagen und dazusein. Die Stimmung dort ist unaufgeregt und entspannt und daher ist das ok.

    Mein zweiter Termin war ganz wunderbar! Es handelt sich bei der Frau um die Seele einer Hebamme, sehr erfahren, sehr einfühlsam, sehr holistisch. Wir haben mit Anteilen gearbeitet (Teile die Angst haben und kontrollieren wollen sowie Teile der Zuversicht) und danach hat sie mich noch akupunktiert und Faszien im Becken gelockert und geweitet. Zuletzt hat sie den Muttermund (auf meinen Wunsch hin) getastet und der steht bereits und ist fingerdurchlässig. Für mich ist das eine großartige Botschaft, weil es so die Möglichkeit gibt, die Geburt auch mechanisch anzustupsen, sollte das nötig werden.


    Das alles entspannt mich jetzt schon sehr, ich konnte jetzt auch endlich meine Tasche weitgehend packen und hab viel über schöne Geburten gelesen. Jetzt konzentriere ich mich auf restliches Ausbrüten, Nestbau und die Visualisierung meiner Traumgeburt!


    Heute war ich zuerst einkaufen (merke ich inzwischen deutlich) und davor und danach hab ich hier noch ziemlich gewurschtelt (Vorhänge gewaschen, Tasche gepackt, die hintersten Ecken im Schlafzimmer gesaugt, Bad gründlich geputzt). Das hat während der größten Hitze hier nur reduziert stattgefunden bzw. hat das meiste mein Mann übernommen. Aber ich musste dann echt aufhören, weil mein Bauch garnicht mehr weich werden wollte. Erst jetzt die Badewanne hat wirklich nachhaltig Entspannung gebracht. Sowas kenne ich von meiner ersten Schwangerschaft gar nicht und es stimmt mich zuversichtlich. Mein Körper kann und will! Ein gutes Gefühl!


    Namen sind glaube ich jetzt fix. Elterngeldantrag muss noch auf fehlende Infos Anfang September warten. Mein Gefühl schwankt ständig zwischen Mädchen (ursprüngliches Gefühl) und Junge und ich bin inzwischen wirklich sehr gespannt. Das letzte Schätzgewicht (Ende der 38. Woche!) lag bei 3800g!!! Ich musste da schon kurz schlucken - zumal auch die zweite Hebamme meinte, dass es sich um ein strammes Kindlein handelt. Aber insgesamt finde ich es eher ruhig im Bauch, geradezu sanft. Es gibt schon Bewegungen, aber nicht hektisches, wenig Tritte. Da wird nur immerzu rumgefahren #love

    Mein Muttermund würde mich ja auch brennend interessieren. Leider komme ich selbst beim besten Willen nicht dran. Das ärgert mich schon.

    Für mich ist die Vorstellung, dass es jederzeit losgehen könnte schon noch eher unwillkommen. Meine Liste ist noch soo lange! Also ich hab keine Eile.. Anstrengend ist es, wenn ich zuviel mache. Aber nähen, regelmäßig schwimmen, mal ne kleine Runde mit dem Fahrrad, das geht schon. Am schlimmsten ist die Hitze.


    Papierkram steht auch noch aus, aber vor allem, weil wir noch Infos brauchen.. Und auch hier in der Wohnung hätte ich gerne einen anderen Stand der Dinge - nur bei der Hitze (und mit meiner langen Liste an Nähprojekten) hab ich da jetzt einfach auch kaum was gemacht. Zum Glück unterstützt mich mein Mann sehr und wird sofort aktiv, wenn ich meinen Anfall bekomme, weil mir alles zu chaotisch wird. Die Namenssuche ist offiziell abgeschlossen, aber irgendwie fühlt es sich (wie so vieles eben) einfach nicht fertig an. Warum nur mag ich zum Ende meiner Schwangerschaften meine Kinder nicht hergeben??


    Die stille Geburt war für mich eine Geburt. Klar, mit weniger kindlichem Gewicht und "nur" 8 cm Muttermund, aber ansonsten hat sich das schon sehr nach Geburt angefühlt alles. Mich irritiert ganz stark, wie unterschiedlich da von professioneller Seite damit umgegangen wird - von völliger Anerkennung einer vollwertigen Geburt bis hin zu einer "das zählt überhaupt nicht"-Haltung. Ich muss da wirklich gut in mich hören, um bei mir zu bleiben.


    Mal sehen, wie es morgen wird, bin gespannt!

    Dem kann ich mich nur anschließen! Wie toll, dass nach dem holperigen Start jetzt alles so reibungslos verläuft und eure Kleine entspannt ist!


    Ich merke zunehmende Unzufriedenheit mit meiner Hebamme - sie ist nett und das wird schon passen mit Wochenbett. Aber ich würde mir eine individuellere Betreuung wünschen - mit mehr Einbezug meiner letzten Geburt (die für mich auch mitzählt, gerade weil sie mich so mit meinem Körper versöhnt hat) und meiner ganz persönlichen mentalen Voraussetzungen. Aber ja, das lässt sich jetzt nicht mehr ändern. Nur wirkt sich sowas bei mir dann oft auch auf die allgemeine Sicht aus. Gestern war ich da zum akupunktieren - und mir blieben bis zum Schluss Zweifel an ihrer Kompetenz. Ich weiß zwar, dass das ein Wellenlängen-Problem ist, aber dennoch ist es natürlich blöd.

    Morgen treffe ich eine andere Hebamme, die den GVK gemacht hat. Da soll es ums Mentale gehen. Ich hoffe sehr, dass das für mich ein lohnender Termin wird (zumal er mich bei - schon wieder - Hitze mit den Öffentlichen durch die Stadt treibt..).


    Ansonsten nähe ich gerade einen Wollfleeceanzug fürs Baby. Das finde ich eine schöne Einstimmung - auch wenn ich mir die Notwendigkeit eines derartigen Kleidungsstücks aktuell überhaupt nicht vorstellen kann ;)

    Mein Sohn weigerte sich lange auf fremde Toiletten zu gehen, daher hatte ich immer ein Schraubglas mit dabei. Das hat wirklich gut funktioniert und auch mir geholfen, in den Situationen ruhig zu bleiben, in denen ich wusste, dass eine Toilette nicht eben schnell greifbar ist (U-Bahn oder so).

    Hier genauso. Was ich unendlich mürbe macht: meine Wetter-App zeigt immer eine deutliche Abkühlung in 3 Tagen an, die aber täglich zu doch wieder 30 Grad und mehr wird.


    Ich sehne mich nach 22 Grad.