Beiträge von Polarlicht

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    Ich finde das durchaus einen sehr legitimen Grund für den Anruf beim Kinderarz - auch als Zweitmama.

    Wir hatten dieses Thema hier mit wenigen Wochen mal kurz, da war ich etwas in Sorge wegen Pylorusstenose. Aber letztlich war es ein leichter Reflux, der sich auch weitgehend verzogen hat inzwischen. Ich glaube im Alter von Spookje ist das kein Thema mehr. Nimmt sie denn Antibiotika wegen der Angina? Sowas kann ja, zumindest bei Erwachsenen, durchaus mal zu Magen-Darm-Beschwerden führen. Ansonsten, wie lange isst sie denn schon? Vielleicht wirklich noch ungewohnt in der Menge? Oder sie verträgt etwas von den Nahrungsmitteln nicht?


    Wie auch immer, hab keine Scheu damit beim Kia aufzuschlagen.

    Nein nein, ich hab keine Eile, weder mit Trampolin noch mit Joggen (mag ich eh nicht). Es geht mir eher um Workouts zuhause (Jillian - bisher ohne Sprünge, aber da ist eben die Frage, wie lange) oder um strammes Spazierengehen.


    Und ich mach auch Beckenbodenübungen, klar!

    Danke! Ich kenne den Druck durchaus (letzte Geburt ist erst knapp 5 Monate her), aber ich kann eben schon recht viel belasten und bin mir nicht immer sicher, ob ich das dann auch machen "darf" (also im Sinne nicht erkennbarer Spätschäden, die ich selbstverständlich vermeiden will).


    Sorry, ich wollte den Thread nicht kapern, ist ja eigentlich OT.

    Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass sich das Ganze eben als Symptom dort zeigt, aber auf ein allgemeines Ungleichgewicht hinweist. Darauf gekommen bin ich durch eine Osteopathin, die ich wegen Problemen im Beckenbereich aufsuchte. Sie meinte die horizontalen Schichten im Körper hingen eng zusammen (Fußsohlen, Becken bzw. Beckenboden, Zwerchfell, Kiefer). Sie hat die Kieferregion gar nicht mitbehandelt, sondern nur die untere Körperhälfte und siehe da, es wurde viel, viel besser. Ich hab das jetzt nach der Schwangerschaft auch wieder bekommen (zusammen mit Problemen im Becken, wieder) und auch hier hat Osteopathie super viel bewirkt, auch wenn es noch nicht ganz wieder gut ist. Aber ich bemerke im Alltag jetzt sofort, wenn ich in Situationen komme, in denen ich anspanne (häufig beim Knuddeln des süßen Babys zum Beispiel. Anscheinend ist meine Liebe etwäs, ähm, "verbissen" #angst). D.h. ich kann oft auch einfach bewusst gegensteuern.


    Was akut auch hilft sind die Übungen von Liebscher und Bracht. Die sind sehr effektiv, aber leider auch (zumindest für mich) schmerzhaft. Finden sich bei Youtube.

    Wir haben da auch eher gefreestyled - mal mit stillen, mal ohne, mal vorher, mal danach. Für mich persönlich fühlte sich das viel natürlicher an, als das Vorgehen nach einem bestimmten Plan.


    Danke auch für die Ausführungen zum Salz Julchen86 , das finde ich sehr stimmig. Die Angelegenheit hat mich damals (zusammen mit Milchprodukten) schon ein bisschen gestresst, da ich selbst ungern auf Salz verzichte und manches nachgesalzen einfach nicht lecker ist. Das nochmal mengenmäßig einzuordnen, bzw. sich nochmal bewusst zu machen, wie das von manchen gehandhabt wird, ist da echt hilfreich. Aber ich spüre eh in mir, dass ich da dieses Mal insgesamt enspannter bin glaube ich. Wie bei den meisten anderen Dingen auch :D

    Die "Kinder vom Kleistpark" mochte ich sonst noch gerne.

    Hier kann ich unbedingt unterschreiben. Wir haben zwei CDs, beide werden zeitweise wirklich nonstop gehört und ich bin es noch immer nicht satt. Wirklich toll gemacht. Und ja, wir haben auch eine Weltmusik CD von einer Rabin und die finde ich (und das Kind) auch toll.

    Aber auch normale Kinderlieder von Bruder Jakob bis Auf unsrer Wiese gehet was waren hier immer sehr beliebt, wir haben aber auch immer sehr viel gesungen. Und alle Arten klassischer Musik und was wir so hören. Hier gefällt bisher tatsächlich alles irgendwie. Daher ist es uns vor allem wichtig, dass es die Eltern nicht nervt #angst

    Sie wirkt dann auch immer recht verwirrt und klappt im Schlaf den Schnabel zum Stillen auf und sucht, obwohl ich auf der anderen Seite bin.

    #love

    Ja, auch hier war immer fest verankert, wo die Milchquelle normalerweise zu finden ist und Änderungen der Ordnung haben Verwirrung gestiftet (auch das mit dem Herausfallen aus dem Bett kenne ich so).


    Ich kann deine Ängste sehr gut verstehen - obwohl große Befürworterin des Familienbetts bin ich da auch wirklich unentspannt. Ich hätte wohl auch geheult.. Ich kann zu deiner Frage nichts wirklich Hilfreiches sagen, aber denke aus eigener Erfahrung heraus auch, dass es auf jeden Fall vor allem eine Lösung braucht, mit der du und dein Mann sich sicher fühlen, sodass ihr schlafen könnt.

    Ich hoffe sehr, dass du die Möglichkeit findest, jetzt in den letzten Tagen nochmal in dich zu gehen und für dich selbst Entspannung zu finden. Könntest du dir irgendwie eine Auszeit organisieren? Für irgendetwas, was für dich angenehm ist? Mir hat es soo, so viel gebracht, dass ich etwas Freiraum für Selbstfürsorge hatte und ein bisschen lieb zu mir selbst sei konnte (das konnte auch einfach bedeuten, ne Stunde im Freibad zu schwimmen und danach irgendwo einen köstlichen Cappuccino in der Sonne zu genießen).


    Wir wollten ja im Kreißsaal dann direkt nach Hause gehen. Meine Nachsorgehebamme meinte dann aber, sie könne nicht kommen tags drauf und irgendwie sind wir dann doch zwei Nächte geblieben. Und ich muss sagen, rückwirkend fand ich das wirklich super, da es in dem Krankenhaus eine wirklich hervorragende Stillberatung und -unterstützung (Brustwarzen lasern z.B.) gab, die ich auch wirklich nochmal brauchte. Will heißen: Auch der ursprünglich nicht geplante Weg kann sich dann richtig anfühlen. Das wünsche ich dir in jedem Fall - dass es sich richtig anfühlt, was immer kommt bzw. wie auch immer ihr entscheidet!

    Ja, Hoffnungen erfüllt stimmt schon ein Stück weit - es ging halt einfach von selber los und durfte sich entwickeln. Es gab genug Vorlauf um das zu erkennen und anzunehmen (zeichnen ab Mittag), genug Zeit auszuruhen und reinzufinden (bis kurz nach Mitternacht), eine Phase um in den Wehenflow zu kommen (bis morgens um 5). Dann Blasensprung, Kreißsaal um 6, Geburt um halb acht. Und die Entdeckung einer archaischen Kraft in mir, die ich im Leben nicht vermutet hätte.

    Ich fand es nicht leicht. Mit Kind herausatmen oder so hatte das nichts zu tun. Aber es war authentisch und stark.


    Ich hatte keinen Zugang, keine Untersuchung, aber an den richtigen Stellen etwas Unterstützung (Atmung, Körperhaltung), alles fein.

    Wir sind noch im Familienzimmer, aber der stolze große Bruder war heute schon da. Morgen geht's heim.

    Danke Schluesselblume !


    Kuekenmama Ja, das TK-Fach ist jetzt auch nochmal etwas befüllter. Nächte: Naja. Teilweise geht es mir schon auch so. Aber ich kann das halt ausgleichen, weil der bald Große mit dem Papa aufsteht und zum Kiga gebracht wird, während ich notfalls Schlaf nachholen kann, wenn noch was fehlt. Daher schaffe ich es eigentlich immer, auf einem bestimmten Mindestschlaf- und Entspannungslevel zu bleiben. Das ist mir auch extrem wichtig - in meine erste Geburt ging ich nach drei im wesentlichen schlaflosen Nächten. NICHT empfehlenswert.

    Den Ammenschlaf hab ich auch, aber nicht so ausgeprägt wie in der ersten Schwangerschaft. Da war jedes Atmen zuviel und ich brauchte Ohropax (empfehle ich dir im Übrigen). Ich glaube 5 Jahre Kind mit im Bett haben mich da ein wenig abgehärtet - so schlimm wie damals ist es jetzt auf keinen Fall. Und fing auch erst deutlich später an.


    Gestern waren wir nochmal richtig lang spazieren (gut, 6,5 Kilometer sind jetzt nicht sooo riesenhaft weit, aber für mich inzwischen doch schon..). Danach hab ich es schon auch wieder im Bauch gemerkt. Aber mit etwas Entspannung am Abend hat sich das auch wieder in Luft aufgelöst. Irgendwie enttäuscht mich das. Andererseits merke ich auch, dass ich irgendwie noch nicht ready bin. Aber ich bin mir eben auch nicht sicher, ob ich das noch so viel stärker werde #angst Ich fürchte ja, ich brauch den Sprung ins kalte Wasser ein Stück weit.

    Ja, mir geht es auch besser als vor zwei Wochen, gar keine Frage. Mit diesem Ausmaß an Verbesserung hab ich auch gar nicht so gerechnet - bei mir spielt da glaube ich aber auch das Wetter eine sehr große Rolle. Ich laufe wieder auf Betriebstemperatur und merke dadurch, dass ich eigentlich schon fit bin. Geh jetzt wieder jeden Tag ne kleine Runde, laufe zum Abholen (vorher bin ich die zwei Kilometer lieber geradelt) und hab auch daheim mehr Energie etwas zu machen.


    Ich bin inzwischen auch recht aufgeregt glaube ich. Der Gedanke an die bevorstehende Geburt ist wirklich total präsent - aber irgendwie bleibt da auch ein irgendwie surrealer Anteil. So richtig begreifen kann ich das wohl erst, wenn das Baby da ist. Zuletzt habe ich wieder eher ein Mädchengefühl. Da bin ich jetzt schon auch gespannt, und mehr noch darauf, wie der kleine Mensch so sein wird. Im Bauch erscheint mir das Baby sanft und ruhig irgendwie.


    Mit Kliniktasche habe ich es ähnlich gehandhabt. Ich mag eigentlich nicht so lange bleiben, packe aber quasi für alle Eventualitäten. Tuch hab ich nicht dabei, dafür eine Decke fürs Baby, die jetzt bei mir im Bett liegt und feste nach uns riechen soll. Außerdem ein paar Klamotten fürs Kind, falls ich lieber eigene anziehen möchte.


    Rückbildung, darum kümmere ich mich später. Bei meiner ersten Geburt war ich da sehr eifrig zum frühesten Termin in einem Kurs und rückwirkend hätte ich da glaube ich lieber noch ein bisschen länger gewartet.

    Freiberuflerkindermund:

    Kind am Telefon, empört auf die Frage der Oma, ob der Papa gerade arbeitet: Aber Oma, der Papa arbeitet doch nur Montags und Freitags!

    Ich werfe grinsend ein: Hört, der Papa arbeitet doch nur Montags und Freitags! Die restliche Zeit bohrt er in der Nase.

    Kind: Und schaut in sein Telefon.

    Hier auch, ebenfalls 5! Und hier auch mit normalen 7er Klettwindeln, einmal wechseln und einmal nacht wecken zum pieseln.


    Zu abends trinken: Klar, wenn wir Pizzaessen waren, kann ich dem Kind nicht "verbieten" zu trinken. Aber ich versuche hier schon darauf zu achten, dass tagsüber genug getrunken wird. Ansonsten fällt es (geht uns ja auch oft so) dem Kind beim Abendessen ein, dass es ja totalen Durst hat und dann wird die Tagesration nachgetrunken. Und das ist in der Tat ein Garant für ein nasses Bett.

    Und: Ich biete besonders attraktive Getränke (hier mal Schorlen als Ausnahme) nicht unbedingt abends an. Auch das wirkt sich meist ungünstig aus.

    Die Schwangerschaft diesmal war ja ziemlich stark überwacht, zwei Kinder würde ich also mal ausschließen :D. Aber ich neige einfach zu großem Bauch, auch schon meinen Sohn hab ich eher vor als in mir getragen. Und ich hatte tatsächlich auch unschwanger schon viel Bauchumfang leider. Es ist unfassbar, wie prall ich mich fühle. Und dennoch wächst und wächst es weiter..


    Ich sehe bei uns nicht wirklich Ressourcen für weitere Kinder. Ich hab schon jetzt gehörig Respekt davor, wieder in den (total schönen, aber eben auch anstrengenden) Babymodus zu gehen. Beruflich bin ich recht im Abseits, weil Ende 30 und frisch abgeschlossenes Studium eines total exotischen Faches und ohne wirkliche Berufserfahrung in einer wirklich fies kompetitiven Stadt. Wir haben jetzt erst einmal nur ein (kleines) Einkommen, wohl für mindestens zwei Jahre. Also ja, ich halte ein weiteres Kind für ausgeschlossen. Und der "Plan" waren auch immer zwei. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass ich mich damit als Familie auch ganz rund fühle. Das ist es nicht. Aber das Schwangersein an sich ist halt so schön. #love

    Ich kann aber total verstehen, dass es Erfahrungen gibt, die bewirken, dass eigentlicher Kinderwunsch relativiert wird. Und auch nicht gerne schwanger zu sein ist ja total legitim. Da lastet ja oft wahnsinniger Druck auf den Frauen, das besonders toll finden zu müssen. Und es ist ja auch durchaus beschwerlich mitunter! Einseitiger Kinderwunsch einer Partner_in ist aber fies. Klar, irgendwie müssen beide da zusammenkommen. Aber ich bin froh, dass wir uns hier darüber weitgehend einig sind.


    Mich freut, dass ich nach "im Einklang mit mir" klinge. Ich glaube insgesamt ist das nicht unbedingt meine hervorstechendste Eigenschaft #angst . Aber vielleicht ist es ja doch ein bisschen so? Das wäre großartig! Ich übe mich derzeit aber auch viel in Selbstfürsorge und werde dabei sehr unterstützt. Dafür bin ich auch wirklich super dankbar!

    Ich hab weder noch irgendwas gelesen, noch sonst irgendeine Einstimmung auf die Geburt gemacht. Eigentlich fühlt sich das auch gut so an, nur manchmal hab ich so ein Gefühl, dass ich das gar nicht darf, so ohne Vorbereitung in die Geburt gehen.

    So ging es mir auch wirklich lange! Schon fast mit schlechtem Gewissen. Dass ich das jetzt doch angegangen bin, ist glaube ich eher weil ich gemerkt habe, mir fehlt da noch was, eine mentale Einstimmung. Aber ich bin auch unsicher, inwiefern das dann irgendwann auch zu viel Raum einnimmt, denn wenn ich z.B. nachts aufwache, dann ist der Gedanke an Geburt schon immer sehr präsent, es scheint mich also zu beschäftigen. Zudem hab ich auch schon den Eindruck, das ich mich schwertue, die Schwangerschaft loszulassen. Es ist wohl unser letztes Kind und nie mehr schwanger zu sein macht mich schon sehr, traurig auch. Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass das im Wochenbett nochmal ein Thema sein wird..

    Ich denke aber gut ist, was sich gut anfühlt. Und wenn es bei dir der Verlass darauf ist, dass alles Wichtige da ist, umso besser!


    In meiner ersten Schwangerschaft hab ich damals auch keine Übungswehen so wahrgenommen. Das war, zusammen mit dem Wehenbeginn erst durch Einleitung, schwierig für mich. Auch jetzt kann ich da nicht definiert Anfang und Ende wahrnehmen, aber ich merke halt, wenn es hart ist und zieht. Und dass das deutlich im Zusammenhang mit körperlicher "Anstrengung" steht. Dass mein Körper jetzt daran arbeitet, fühlt sich stärkend und gut an.


    Die Sache mit den Gedanken um die kindliche Größe ist freilich ein leidiges Ergebnis dieses Vermessungswahns. In diesem Fall glaube ich aber schon, dass die Schätzung nicht allzu unrealistisch ist. Die tolle Hebamme meinte ja auch gleich von sich aus, dass es ein großer kleiner Mensch sei, da in meinem Bauch. Der Bauch ist auch riesig, riesig riesig (120 cm...) und ich kann mich wirklich kaum rühren. Mein Mann ist wirklich groß und mein großer Sohn kam auch sehr lang auf die Welt mit immerhin 3,5 Kilo. Der Kopfumfang scheint aber nicht besonders groß zu sein. Und wenn doch, dann isses halt so. Meine FÄ mag mich ab Termin in die Klinik schicken, um die über das große Kind in Kenntnis zu setzen. Ich selbst bin mir ziemlich sicher, dass die da entspannt bleiben werden und für mich ist es ein guter Gedanke, dort vorher mal aufzuschlagen und dazusein. Die Stimmung dort ist unaufgeregt und entspannt und daher ist das ok.