Beiträge von Polarlicht

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    Neinnein, Wollwalk über der Jacke. Ich habe keine Tragejacke und möchte mir auch keine zulegen weil
    a) ich noch fast 15 Kilo zuviel habe von der Schwangerschaft
    b) ich mein Kind dann jedes Mal anziehen müsste, wenn ich es unterwegs raushole
    c) die mir, auch gebraucht, dafür dann zu teuer sind
    d) mein Partner auch sehr viel trägt, und dann ja auch eine bräuchte. (Er ist deutlich größer und dünner als ich, eine gemeinsame Jacke scheidet also auch aus..)


    Da erschien mir der Anzug praktischer.


    Zum nasswerden am Bauch: Ja, er atmet und atmet und irgendwann rinnt mir dann das Wasser zwischen den Brüsten / den Schulterblättern den Körper hinab. Klaro ist er dann auch nass..


    Wolle-Seide ist natürlich ne gute Idee. Behebt das Problem sicher nicht ganz, aber immerhin..

    Aktuell ich meist ein T-Shirt (mir ist seit ca. dem 7. Schwangerschaftsmonat nicht mehr wirklich kalt..) und mein Sohn Body und Langarmshirt bzw. Pulli.
    Wir tragen im MySol.


    edit: Es ist glaube ich weniger das zu warme angezogen sein, als seine Atemfeuchtigkeit in Kombination mit meiner grundsätzlich hohen Schweißneigung... Aber er kommt eben wegen der Atemfeuchtigkeit auch bei seinem Papa immer feucht aus der Trage..

    Folgendes Problem: Beim Tragen atmet mein Kind ja ewig lange an mich hin. Hinzu kommt, dass sowohl er, als auch ich sehr schnell schwitzen. Im Ergebnis hole ich eigentlich immer ein an der Brust und am Bauch klitschnasses Kind aus der Trage. Da es diesen Sommer ja meist recht heiß war, gab das nie Probleme. Aber jetzt ist das mit dem teilweise schon recht kühlen Wind eher blöd. Eigentlich müsste ich ihn ja jedes Mal wenn ich ihn z.B. im Park raushole erst einmal komplett umziehen. Das finde ich aber auch nicht besonders praktikabel.. Bis jetzt der Winterwalkoverall kommt, brauchen wir also unbedingt eine praktikable Lösung.
    Wie macht ihr das? ?(

    Zuerst einmal #knuddel wenn du magst. Ich selbst hab auch nen schwierigen Schläfer und weiß, wie kräfteraubend das sein kann. Vielleicht hilft trotz aller Anstrengung und des vom-Wiegen-und-shhhen-Genervtseins die Erkenntnis, dass, egal wie schwierig und nervig es ist, du ja tatsächlich einen Weg gefunden hast, wie dein Kind schläft. Der ist anstrengend, aber du bist zumindest nicht völlig hilflos (auch wenn es sich genau so anfühlt). Mir hat diese Sichtweise sehr geholfen um zu erkennen, dass ich da nichts falsch mache oder so (mein Kind schlief laaaange nur in der Trage und das ist noch immer der einzige garantierte Weg..). Ich konnte dadurch besser annehmen, auch zum fünften Mal an dem Tag meinen Sohn in die Trage zu packen, obwohl Rücken und Füße laut NEIN schrien..


    Wenn dich da zumindest manchmal jemand entlasten kann, umso besser!


    Wir hatten das Problem mit dem unruhig werden beim abendlichen Einschafstillen auch ne Zeit lang (is aber inzwischen wieder besser - alles nur eine Phase #yoga). Einmal hat er total hampelig abgedockt und ich hab das Stillkissen, das ich als Kissen benutzt habe so um uns herum gelegt, dass er ganz nah an mir war und auf der anderen Seite Begrenzung durch das Kissen. Dann hab ich seine beiden Zappelhände in meine genommen, weil er dadurch immer noch nervöser geworden ist. So "fixiert" habe ich angefangen ganz ruhig, entspannt und deutlich hörbar zu atmen. Er hat dann ne Weile gekämpft einzuschlafen, ich hab immer gedacht ok, das wars, jetzt schreit er los und schreit sich ein. Und irgendwann machte er einen letzten kurzen unruhigen Aufbäumer (gibt es auch in der Trage meistens) und ratz, weg war er. Abgesehen von der ganz frischen Säuglingszeit war er davor noch NIE allein, also ohne Tragen und Nuckeln, nur einfach beim dranliegen eingeschlafen.
    Hab lange mit mir gekämpft, ob ich seine Autonomie durch das Händehalten einschränke, dann aber entschieden, dass es in diesem unruhigen Zustand eben genau diese Begrenzung ist, die er braucht. Inzwischen funktioniert abendliches Einschafstillen schon wieder ganz gut, aber manchmal kann er sich immer noch nicht beruhigen, und dann merke ich richtig wie er möchte, dass ich ihn halte und in den Schlaf atme.


    Wir haben außerdem Globulis gegeben, die haben mMn auch gut geholfen. Darf ich hier schreiben welche?? (Forenneuling #confused )


    Im übrigen unterschreib ich bei Murkel, loslassen hat immer einen Effekt - ist aber oft am schwersten..

    Das ist ja immer sehr unterschiedlich und für uns Laien (zudem ohne Röntgenbild etc.) wahrscheinlich kaum zuverlässig vorhersagbar.
    Wenn es so ist wie bei mir dann überhaupt kein Problem (okee, ich kann mir grundsätzlich als Erstlingsmami kaum vorstellen, wie Mensch ÜBERHAUPT 2 Kinder unter 3 versorgen kann, aber das ist ja ein anderes Thema ;). Ich hab alle 4 auf einmal mit örtlicher Betäubung rausbekommen der Chirurg meinte das sei in 15 Minuten erledigt. Ich glaubte ihm natürlich kein Wort aber er behielt Recht. Und abends gabs erst mal Kässpätzle! Klar, ich hab Schmerzmittel genommen, aber ansonsten war alles top. Ich denke das hat schon ziemlich viel damit zu tun, wie z.B. die Wurzel liegt etc. Kann dir dein Zahnarzt da keine Prognose abgeben?


    Ganz wichtig und hilfreich aber in jedem Fall: SOFORT mit dem Kühlen beginnen. Ich hatte damals eigene Kühlpacks dabei, welche in der Praxis im Gefrierschrank zwischengelagert und mir nach der OP sofort überreicht wurden. Dadurch war die Schwellung, trotz 4 Zähnen auf einmal minimal. #super


    Edit: Ich war auch bei einem Kieferchirurgen, der jahrein, jahraus Unmengen an Weisheitszähnen gezogen hat. Komischer Typ, aber er hatte es drauf!

    Ich weiß jetzt nicht ob das hilft, aber bei uns hilft beim Einschlafen, wenn ich irgendetwas regelmäßiges tue, woran er sich in den Schlaf hangeln kann (leise sschhh oder Schnalzen in bestimmtem Takt, leichtes Klopfen auf Bauch oder Rücken mit einem Finger, oder, das finde ich am besten, gaanz lautes und ruhiges Atmen). Wenn er leichter in den tiefen Schlaf findet, toleriert er die fehlende Brustwarze natürlich dann auch viel eher.
    Funktioniert natürlich immer am besten wenn ich dabei "loslassen" kann, also eben von vorneherein alle Zeit zulasse, die er eben braucht (nicht immer einfach..)



    Vielen Dank für den Abdock-Trick Fritzi, das wird sicher mal ausprobiert!


    Und Trin: Dein Kind schlief abends auf deinem Rücken seinen Nachtschlaf? Ich finde sowas ja zutiefst beeindruckend, weil mein Sohn da bei jeder Bewegung / jedem noch so kleinen Geräusch sofort wach würde.. Nachtschlaf hat er (bisher) ausschließlich im Bett angetreten... Abends weg sein ist daher für uns passé :(

    Erinnert mich an mein Lieblingslied in meiner Kindheit: Adschesko



    (I just called to say I love you von Stevie Wonder - is doch klar #cool )


    Hab ich jahrelang so gesungen!

    Ich finde auch allein die Tatsache, dass sich dir die Fragen stellen zeigt schon, dass du dein Baby verstehen willst. Und ich denke eben das ist auch entscheidend: Die Bedürfnisse erkennen/verstehen und befriedigen wollen. Möglicherweise können manche Eltern alles auch sofort deuten und entsprechend die Bedürfnisse zielgerichtet befriedigen.


    Für mich selbst (Erstlingsmami mit fünfeinhalbmonatigem Sohn) kann ich nur sagen: Mir ging es ähnlich wie dir und es wäre glatt gelogen zu behaupten, ich hätte immer genau gewusst, welches Bedürnis mein Baby gerade ausdrückt. Es ist eben gerade am Anfang auch durchaus trial and error (z.b. um simple Überreizung als Ursache scheinbar "eindeutiger" Dreimonatskoliken zu erkennen haben wir sagenhafte 5 Wochen gebraucht! Und es dann eigentlich eher per Zufall rausgefunden, weil wir den Kleinen versuchsweise ein paar Meter entfernt von uns in den Stubenwagen gelegt hatten um kurz zu essen und er da 1,5 Stunden lang zufrieden drinlag, immer ruhiger wurde und das Runterkommen etwas abseits sichtlich genoss. Und an dem Abend gab es keine Träne!).
    Inzwischen bin ich sehr gut darin zu erkennen, wo das Problem liegt oder wie ich am besten helfen kann. #freu Mit 10 Wochen war ich da längst noch nicht soweit...


    Als mein Sohn mit ca. 8 Wochen beim KiA war, gab dieser mir die Schuld daran, dass er nicht alleine einschlafen kann. Ich war total verunsichert, denn Schreienlassen und eben nicht die sofortige Bedürfnisbefriedigung fühlten sich für mich einfach falsch an. Erst da hab ich mich damit richtig intensiv beschäftigt und bin auch aus voller Überzeugung hier ins Forum gekommen. Was mir sehr geholfen (und einige Tränen gekostet) hat war die etwa zeitgleiche Lektüre von Jean Liedloffs "Auf der Suche nach dem verlorenen Glück". Spätestens seither bin ich nicht mehr so einfach zu verunsichern und heute würde ich mit keiner Wimper mehr zucken, wenn der besch*** KiA sowas zu mir sagen würde. Das Buch war für mich eine wahre Offenbarung!

    Vielen Dank erstmal euch allen! Ich werde also weiterhin auch täglich mehrmaliges Einschlafstillen als Bedarf ansehen, wie bisher auch. :D


    @ Lela und elly: Verschiedene Tragen haben wir bereits in der ausführlichen Trageberatung ausprobiert. Allerdings hatte ich mich noch nicht ans Rückentragen herangetraut, weil der Kleine sich noch nicht selbst aufsetzt. Da hab ich wohl was falsch verstanden, denn den Kopf hält er natürlich zuverlässig, sodass Tragen im Mysol auch schon auf dem Rücken geht. Ich hab das heute mal ausprobiert und AHH, welche Wohltat! Mittelfristig möchten wir uns die Emeibaby zulegen - aber der Mysol ist halt so schön weich und gemütlich! Ich bin ja ein echter Mei Tai Fan und finde Full Buckles irgendwie eher starr und ungemütlich... Die Emei ist da halt noch am nächsten am Tragetuch dran...


    @ Dreamnight: Wir haben das große Glück, dass Papa meist von daheim arbeitet und daher von Anfang an in alles (also auch ins Bett bringen) involviert war. Klar, Einschlafstillen kann er jetzt nicht direkt :P , aber abgepumptes Fläschchen und dann Einschlaftragen klappt gut. Anscheinend kann unser Baby da gut zwischen Mamas und Papas "Art" unterscheiden. Vielleicht klappt das bei euch auch??

    Hallo zusammen,


    die Frage mutet vielleicht etwas seltsam an.. Mir ist natürlich bewusst, dass es beim Stillen um mehr als bloße Nahrungsaufnahme geht und Bedürfnisse nach Beruhigung, Zärtlichkeit und Nähe eben auch mit befriedigt werden.
    Warum ich mir die Frage trotzdem stelle: Mein Sohn ist fünfeinhalb Monate alt und bereits fast 10 kg schwer. Ein echter Wonneproppen also. Einschlafen war schon immer schwierig und funktioniert nur auf zwei Arten:


    a) in der Mysol (allerdings schläft er da inzwischen nicht mehr so ruhig und lange, da die Welt soo interessant ist und er zudem wahnsinnig geräuschempfindlich ist... Außerdem kann ich meinen kleinen 10-Kilo-Brocken, so gerne und viel ich es tue, nicht viele viele Stunden jeden Tag tragen, das wird mir zuviel..)
    und:


    b) durch Stillen. Aus genannten Gründen wird also viel einschlafgestillt, und damit weit öfter, als inzwischen sonst von ihm eingefordert würde. Grundsätzlich ist das auch alles wunderbar, allerdings bin ich mir angesichts des ständig steigenden Gewichts halt nicht sicher, ob ich ihn nicht doch "überfüttere" (ich weiß, das ist mit Mumi nicht möglich, aber er trinkt ja nicht wegen des Trinkbedürfnisses, sondern weil ich ihm anders nicht in den Schlaf verhelfen kann...). Kinderwagen bringt gar nix, wird zwar inzwischen in wachem Zustand gerne akzeptiert (weil man da so schon nach oben in die Bäume gucken kann...), aber sobald er müde wird will er da raus und ins Tuch - Tragekind eben.. ;)


    Ich frage mich auch, ob das vielleicht langfristig Auswirkungen auf die Entwicklung eines gesunden Hunger- bzw. Sättigungsgefühls haben kann..
    Was meint ihr?

    Herrlich. Herrlich. Ein wunderbarer Thread! *abonnier*
    Viele Stunden lang war ich entweder #lol oder #herzen, oder beides ^^


    ... wenn dein Dekolleté über und über mit Kratzern und klitzekleinen Fingernagelabdrücken übersäht ist, weil das Baby sich beim Stillen seehr gut festhalten muss


    ... wenn du zeitweise jeden erschießen möchtest, der plötzlich draußen hupt / mit lauter Musik im Auto vorbeifährt / sich laut auf der Straße unterhält obwohl dir das vorher piepegal war


    tbc :)

    Für eigene Kindermünder ist es leider noch viel zu früh, nicht aber bei meiner Cousine!
    In deren Haushalt gibt es wegen einer Kuhmilchunverträglichkeit der Mittleren immer auch Ziegenmilchprodukte.


    Die Mittlere schaut ihrem neugeborenen Bruder interessiert beim Stillen zu und will wissen: "Mamaaa? Kommt aus deinem Busen Kuhmilch oder Ziegenmilch?"


    Berechtigte Frage, wo sie doch weiß, dass die Unterscheidung wichtig ist #ja

    Das Unterallgäu hat auch einiges zu bieten:


    Katzenhirn
    Bauhofen
    Tussenhausen
    Lachen
    Witzigmann


    Es ist wie Haselmaus bemerkte, oft kommen einem die Namen erst beim gezielten drüber Nachdenken komisch vor..