Beiträge von Polarlicht

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    Herzlich Willkommen liebe Kika! Ich finde es schön, dass du hergefunden hast! Ich hab durchaus auch Ängste - mein Sohn war ein anspruchsvolles Baby und ich muss gerade aufpassen, dass ich nicht nur die Herausforderungen sehe. Denn: Er ist ein wunderbarer, toller Mensch und ihn im Leben zu begleiten ist zwar oft anstrengend, aber auch wirklich wunderschön und sehr bereichernd. Alles hat seine einfachen, schönen und herausfordernden Seiten. Und so wird es auch mit unseren Bauchbabys sein. Aber ich finde auch, Ängste haben ihre Daseinsberechtigung und wollen gefühlt und gehört werden. Und vielleicht werden sie dadurch auch händelbarer.

    Wenn ich vom Käse der Woche anderer Familien höre finde ich das immer sehr nett und ansprechend und bedaure fast, dass es sowas hier nicht gibt. Aber andererseits weiß ich auch, dass wir (und damit meine ich vor allem mich) das wahrscheinlich auch gar nicht gut hinbekommen würden, da wir auch insgesamt relativ unstrukturiert leben und bei vielem spontan entscheiden.

    Schlüsselblume, ich drücke dir die Daumen, dass die größte Zunahme nicht erst noch kommt. Bei vielen ist es ja auch so, dass gegen Ende kaum noch eine Zunahme (an echtem Gewicht, Wasser ist ja nochmal was anderes) kommt, weil viel weniger Essen reinpasst.


    Die Frage mit der Kinderbetreuung ist aber auch schwierig. Allerdings waren wir hier die ganze Zeit über in einer extrem privilegierten Position. Ich war eh wegen der Arbeit daheim und mein Partner arbeitet bis auf zwei Tage freiberuflich von zuhause. Die beiden Tage fielen jetzt während des Lockdowns auch noch flach und er unterrichtete online. Jetzt wieder in Person, aber eins zu ein, da ist das "Gefährlichste" wohl die Nutzung der Öffis. Daher macht Kind in der Kita dann doch einen Unterschied. Aber mein Gedanke ist eben auch, besser jetzt. So kann er nochmal (endlich) Kindkontakte haben und eben auch die alte Gruppe nochmal sehen (einige Vorschüler gehen im Sommer ab) und vor der Geburt ist die Situation mit den Infektionen entweder total entspannt, oder wir lassen ihn halt dann daheim (wozu ich aktuell tendiere). So ein krasses Programm war das meist nicht, mein Partner hat das Kind für einige Stunden bespaßt während ich schreiben konnte und danach haben wir halt getauscht. Und die Abende hat er auch genutzt zum Arbeiten. Das war also wirklich entspannt im Vergleich zu dem, was hier einige leisten müssen.

    Die Arbeit gebe ich bis Mitte Juli ab. Nach zigfacher Verlängerung. Mir reichts aber auch.


    Wegen des Kontrollverlusts: Im Nachhinen der letzten Geburt hat mich der schon auch nochmal stark beschäftigt (richtete sich dann aber vor allem auf meinen Großen). Ich glaube währenddessen war es für mich aber auch deswegen so "einfach", weil sich alles innerhalb von nicht einmal 24 Stunden abspielte, in denen die Geburt dann einfach startete. Sich zu wehren war sinnlos. Deswegen hab ich es mit zulassen und annehmen versucht. Die Geburt hat mich mit meinem Körper sehr versöhnt (da er einfach funktioniert hat, die Einleitung bei der ersten Geburt war dahingehend für mich schwierig, weil sie sich nach versagen anfühlte, leider eine Tendenz die ich habe..) und ich glaube das hat nochmal dazu beigetragen. Ich wollte auch eigentlich einen MBSR / MBCP Kurs vor der Geburt machen anstelle eines klassischen Vorbereitungskurses. Vielleicht wäre das auch etwas für dich? Es gibt ja auch das Buch dazu von Nancy Bardacke. Das möchte ich eigentlich auch noch lesen.

    Ich gehöre leider nicht zu denen, die durch Stillen abnehmen (oder fällt das je nach Kind unterschiedlich aus?), und schleppe deswegen auch noch ein paar Kilos aus der ersten Schwangerschaft mit herum.

    Ja, das ist hier auch so.. Auf die Abnehmerinnen durchs Stillen bin ich wirklich, wirklich neidisch muss ich auch ehrlich zugeben. Magst du sagen, wie viel du bisher zugenommen hast? Hier (25 SSW) sind es jetzt mit 6,5 Kilo auch auf jeden Fall mehr als ich wünschenswert fände.


    Um das ob und wie des GVK muss ich mich eigentlich auch dringend mal kümmern. Überhaupt kommt die Beschäftigung mit der Schwangerschaft und meiner körperlichen Fitness gerade viel zu kurz, obwohl mir ein paar Übungen wohl auch gut täten und ich auch gerne noch mehr lesen würde. Ich versuche aber zumindest möglichst oft lange Spaziergänge zu machen, danach bin ich zwar dann k.o. aber die tun auch richtig gut. Jetzt muss erst mal meine Abschlussarbeit fertig werden..

    Seit dieser Woche dürfte mein Kind tageweise in die Kita. Aber wir trauen uns nicht recht. Kommende Woche werden wir es aber wohl wagen. Fühlt sich alles nicht so richtig gut an.


    enfj-a das mit der Plazentalage tut mir leid (war hier ja auch erst so, hat sich aber nun wohl erledigt), aber für mich klingen die Konsequenzen, die du daraus für dich gerade ziehst, ziemlich schlau, besonders die Frage, wie du verhindern kannst, dass sich das alles nicht nach Horror anfühlt. Ich glaube für mich ganz persönlich ist es auch das, was den Respekt vor der Geburt ausmacht. Klar, wir lesen alle von selbstbestimmter Geburt und ich kann jetzt von meinen Geburten auch eigentlich nicht sagen, dass sie fremdbestimmt gewesen wären oder zumindest dass mir diese Fremdbestimmung aufoktroyiert worden wäre. Dennoch waren es Situationen, auf die ich nicht vorbereitet sein konnte, die sich entwickelten wie sie sich entwickelten. Und das fühlt sich für mich einfach sehr schnell wie ein Kontrollverlust an, weil ich eben auch auf alle möglichen Szenarien vorbereitet sein möchte. Vor meiner zweiten Geburt war mir deswegen klar, dass es für mich vor allem ums Annehmen der Situation geht. So wie sie ist. Und dann war die Situation ja nochmal besonders schwer und ich habe es dennoch hinbekommen, sie in aller Schrecklichkeit anzunehmen. Und das war heilsam, auf eine verrückte Art und Weise. Ich hoffe sehr, dass mir das wieder gelingen wird. Deine Gedanken zur Relativität der ersten Stunden finde ich auch sehr schön.

    Oh wie schön, noch ein Erdenkind! Herzlichen Glückwunsch und willkommen #sonne

    Tut mir leid, dass die Geburt nicht verlaufen ist wie erhofft. Hoffentlich kannst du das nach und nach aufarbeiten. Kuschelt schön!

    Danke Zephyr für die Info mit dem Calcium in der Getreidemilch. Ich hab schon vermutet, dass Getreidemilch die Eisenaufnahme aus Vollkornprodukten nicht hemmt, war mir aber nie sicher und hab das auch irgendwie noch nicht recherchiert. Ich denke das versuche ich mal, allerdings dann mit Kaffeeverzicht, sonst ist das ja eher nicht so sinnvoll.

    Eisenhaltig zu essen fällt hier angesichts vieler Vollkorngetreideprodukte und Hülsenfrüchte an sich leicht. Aber dann die Hemmer gleichzeitig wegzulassen ist nicht immer einfach (Salat mit roten Bohnen schmeckt halt soo lecker mit Feta zum Beispiel).

    Ich finde es großartig, wie nicht nur die Gebärmutter, sondern auch du bei den Übungswehen übst. Das klingt echt gut!


    Danke für den Gedankendreher! In der Tat ist das sehr self-blame gefährdet und wahrscheinlich macht es viel Sinn, das zu hinterfragen. Da mein Sohn echt übertragen war, muss ein anderer Grund seine Bereitschaft gehemmt haben. Aber ja, ich kann es mir nicht aussuchen. Kindelein kommt wenn es kommt und wenn es sich Zeit lassen will, muss ich da mit durch ;)

    Schön, dass ihr euch austauschen konntet!

    Bei meinem Sohn war ich nie an dem Punkt, an dem es mir gereicht hätte. Ich hätte ihn noch ewig im Bauch behalten können und ich kann mir vorstellen, das sein nicht-herauswollen irgendwie damit zusammenhing. Daher hoffe ich, dass ich (ganz am Ende zumindest) auch an den Punkt komme und mein Baby dann einfach kommt. Sommer dürfte da hilfreich sein.

    Aber dennoch: Schlüsselblume-Baby, bitte noch ein bisschen drinbleiben!

    Bald habt ihrs geschafft!


    (schnief..)

    Das ist ja geradezu schicksalhaft! Sollte so sein!


    Hier war es soo schön heute! Und lecker vietnamesisches Mittagessen auf der Bank gab es auch! Die Normalität hat sich super angefühlt, jetzt ist der Akku wieder ein bisschen gefüllter!

    Beim Baby war auch alles super im Organultraschall.

    Das klingt sehr witzig! Bisher klappt das bei mir noch alles ohne große Änderungen, aber das heißt ja bald dann nicht mehr. Ich freu mich!


    Deine Planung klingt als wäre für dich das Modell mit Elterngeld plus perfekt, wenn du arbeitest dann gingen ja sogar die Partnerbonusmonate. Wir werden das hier jetzt auch Mal so langsam angehen.


    Morgen treffe ich kurz unterwegs meine Freundin, die mir noch übrige Schwangerschaftskleidung übergeben möchte und ich eh unterwegs bin (erstmals mit S- und U-Bahn seit Mitte März). Wir haben uns jetzt 10 Wochen nicht gesehen und sie ist ebenfalls schwanger (27. oder 28. Woche). Ich freu mich so, so sehr! Wird wohl nur ein kurzer Spaziergang, aber dennoch. Eigentlich hatten wir uns total auf unsere gemeinsames Schwangersein gefreut. Und nun ist das rech digital alles :(

    Wir sind ja gar nicht verheiratet und bis vor einigen Jahren hätte ich das auch kategorisch ausgeschlossen, weil mir das viel zu spießig gewesen wäre. Mittlerweile wäre das immerhin denkbar - eine immense Entwicklung für mich. :D

    War bei mir auch immer so. Aber jetzt erscheint mir das irgendwie nicht mehr so "groß".


    Aufgrund der relativen Flexibilität meines Partners hier bin ich mit dem Modell das wir leben, und das wir vor allem unserem Sohn dadurch vorleben können, sehr glücklich. Zwar hatte Mutterschaft für mich schon auch "Nachteile" was mein berufliches Fortkommen angeht, aber die waren teilweise unvermeidlich (spätes Studium nach nachgeholter Hochschulreife) und teilweise auch biligend in Kauf genommen, weil wir eben möglichst lange selber betreuen wollten und ich mich nicht gut auf Studium und Familie gleichzeitig konzentrieren konnte aus verschiedenen Gründen. Aber Haushalt, und vor allem alles was unseren Sohn betrifft, handeln wir komplett zusammen und immer nach Kapazität. Zur Zeit betreue ich vergleichsweise wenig, da ich an der Abschlussarbeit sitze (seht ihr ja an meinem Beitrag jetzt hier #pfeif), aber auch sonst ist er derjenige, der morgens alles managt und das Kind in die Kita bringt. Im Vergleich zur Gesamtgruppe der Eltern in der Kita tut er sich da echt hervor, was mich immer wieder wundert. Andererseits kenne ich das schon auch aus dem erweiterten Freundeskreis, dass es da Papas gibt, die völlig hilflos sind, wenn sie dem Kind ein neues Kleidungsstück aus dem Schrank holen sollen und nicht wissen, wo sich der überhaupt befindet. Das finde ich auch völlig okay, bitte nicht falsch verstehen. Aber ich könnte mir das für mich und uns nicht vorstellen und bin sehr glücklich so wie es ist. So alleine wie das viele Frauen stemmen, könnt ich das glaube ich gar nicht, daher habe ich davor großen Respekt.


    Zur Betreuung: Für unseren Sohn hatten wir damals vor unserem Umzug einen Kitaplatz ab dem ersten Geburtstag. Ich war auch eine Woche mit ihm zur Eingewöhnung da und ich fand die Kita wirklich toll. Dennoch fühlte sich das für mich nicht gut und noch zu früh an. Mir ist bewusst, dass nicht jede diese Wahl hat. Aber wir konnten uns vorstellen, das anders zu lösen und haben den Platz dann freigegeben. Das war auch gut, denn wir sind ein halbes Jahr später umgezogen und dann ging unser Sohn erst mit zweieinhalb hier in die wirklich tolle Kita. Ich selbst war, wie in meiner Heimatregion damals üblich, erst ab drei im Kiga und mein Partner überhaupt nur im Vorschuljahr. Daher sind wir in dieses "Kita zum ersten Geburtstag", was ja hier in Berlin Standard ist, nie recht reinsozialisiert. Das mag da eine Rolle spielen. Ab dem ersten Geburtstag wird es aber deswegen auch relativ einsam - Kurse sind meist nur für die ganz kleinen und auf dem Spielplatz ist frau dann auch allein mit dem Kleinkind. Aber was solls. Für dieses Mal planen wir mit Kita ab dem 2. Geburtstag. Das bringt für uns relativ drastische finanzielle Einbußen, aber wir würden das gerne dennoch so handhaben.

    Du bist natürlich nicht die erste Zwillingsmama, das ist mir klar. Aber ich finde es dennoch irgendwie so wundersam und unvorstellbar, wie zwei Kinder mit fast drei Kilo in einem Bauch heranwachsen. Das ist echt so ein wahnsinniges Wunder, oder? Ich liebe es, wie du darüber schreibst!


    Weiter gute Besserung BeautyOfMars ! Hoffentlich pendelt sich das alles jetzt ganz schnell auf ein "läuft einfach" ein!

    Das mit der Gruppe der Hochzeitsverweigerinnen hier finde ich auch witzig Kuekenmama . Ich beabsichtige auch nicht, das ansonsten an die große Glocke zu hängen. Ich freu mich sehr, dass sich bei dir und euch alles zum Besten entwickelt. Auch was den Geburtsort angeht - sich damit wohl zu fühlen finde ich unglaublich wichtig. Ich finde auch die Bewegungen insgesamt zart, nur im Unterbauch (unterhalb der Plazenta) gibt es auch mal echte Tritte. Aber der Bauch ist auch ganz einseitig ausgebeult - daher vermute ich auch eine Wanderung in Richtung einer Seite. Sieht jedenfalls witzig aus.

    Ich hatte am Anfang insgesamt chaotische Gefühle. Daher hatte ich nicht dieses "von Anfang an" Gefühl für Junge oder Mädchen. Inzwischen bin ich aber eher auf ein Mädchen eingestellt und wir tun uns auch was die Namenswahl angeht da viel viel leichter. Bei unserem Sohn war das anders - da waren die Jungsnamen einfacher und ich "wusste" auch, dass es ein Junge werden wird. Von ganz am Anfang schon. Wir haben ein paar Favoriten gesammelt, aber das ist noch nicht endgültig. Aber ich glaube "mein" Mädchenname ist da schon dabei! Leider sind wir uns da nicht immer spontan einig, daher ist das ein Thema, das wir immer wieder aufrollen und dann wieder sacken lassen. Damit kommen wir dann aber auch ganz gut weiter.


    Muss für Kompressionsstrümpfe eine Zuzahlung geleistet werden? Wisst ihr das?

    Danke für eure warmen, optimistischen Worte! Ich mag diese verschiedenen Einblicke sehr!


    Ich finde den Versuch, das Naheliegendste potentiell als das Passendste zu sehen was den KiA angeht nicht verkehrt. Wirklich wissen kann mensch es vorher eh nicht. Genau wie mit welche Trage, welches Tuch oder welcher Kinderwagen sich bewährt oder wie Situation x sein wird.

    Die Elterngeldsache war beim letzten Mal nicht besonders schwierig - diesmal ist die Frage eben, wie die Aufteilung gescheit ist, bei einem Freiberufler ohne jegliche Voraussehbarkeit und mir, der ich vom einen nicht-Status in den nächsten nicht-Status wechsle. Und ob das am Ende dann wie geplant aufgeht, bleibt fraglich.


    Das mit dem in sich reinspüren geht mir hier auch so - ich finde eine Schwangerschaft (zumindest wenn sie nicht überlagert von Sorgen ist, das ist ja nochmal was anderes) dafür eine ziemlich geeignete Zeit. Nach dem Wesen im Bauch spüren und nach dem Wesen in sich. Allerdings kann ich nicht ausnahmslos sagen, dass mich das nur und immer ruhig macht. In mir wechseln Freude und auch Angst. Unser Großer war als Baby wirklich herausfordernd und ich merke jetzt immer mehr, wie viel davon ich einfach "vergessen" habe. Da gibt es schon auch Tage an denen ich mich frage, ob und wie wir das nochmal schaffen. Werden wir. Muss ja. Aber das ist eben auch ein Teil der Beschäftigung mit all den "wie wird es sein" Überlegungen.


    enfj-a, was deinen Rollenwechsel bzw. die Veränderung der Rolle angeht, bin ich wirklich gespannt, wie sich das für dich anfühlt und entwickelt. Tatsächlich ist das ja gerade beim ersten Kind ein riesiges Thema. Das spielt jetzt für mich vergleichsweise eine viel kleinere Rolle. Aber ich finde wir als Paar haben das gut integriert und nur deswegen war jetzt an ein weiteres Kind zu denken.


    Wenn ich am PC bin, irritiert mich deine Kinderzahl immer greeneyed . Obwohl ich es ja weiß, bin ich immer wieder verwirrt #hammer